Vergesellschaftungsgesetz - "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" kündigt zweiten Volksentscheid an

Di 26.09.23 | 11:55 Uhr
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Als «Geister» verkleidete Aktivisten der «Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen» halten bei einer Pressekonferenz vor dem Roten Rathaus über die nächsten Schritte der Initiative zur geplanten Vergesellschaftung der Immobilienkonzerne Transparente in die Höhe. Bei dem Volksentscheid am 26. September 2021 hatten gut 59 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Vergesellschaftung von Immobilienunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen in Berlin gestimmt. (Quelle: dpa/B. Jutrczenka)
Video: rbb24 Abendschau | 26.09.2023 | Boris Hermel | Bild: dpa/B. Jutrczenka

Vor zwei Jahren war ein Volksentscheid zur Enteignung großer Immobilienkonzerne in Berlin erfolgreich - umgesetzt wurde er bislang nicht. Eine zweite Abstimmung soll nach dem Willen der Initiatoren direkt zu einem Gesetz führen.

Die Initiative "Deutsche Wohnen Co enteignen" hat einen zweiten Volksentscheid zur Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen angekündigt. Diesmal sollen die Berlinerinnen und Berliner gleich über ein Vergesellschaftungsgesetz abstimmen, wie Vertreter der Initiative am Dienstag bei einer "öffentlichen Pressekonferenz" vor dem Roten Rathaus bekanntgaben.

Damit solle verhindert werden, dass der Senat die Umsetzung des Anliegens verzögere, wie die Initiative der Landespolitik bisher immer wieder vorgeworfen hat.

Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung geplant

Seit dem erfolgreichen Volksentscheid im September 2021 habe sich die Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt noch deutlich verschlimmert. Für viele seien die Mieten kaum noch bezahlbar. Die Vermieter pressten die Mieter aus wie nie zuvor, argumentierte die Initiative. Sie will nun die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzes angehen. Zur Finanzierung ihrer Aktivitäten will sie eine Crowdfunding-Kampagne starten.

Bei dem erfolgreichen Volksentscheid im September 2021 hatten gut 59 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Vergesellschaftung von Immobilienunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin gestimmt. Der damalige rot-grün-rote Senat hatte daraufhin eine Kommission aus Expertinnen und Experten eingesetzt.

Senat plant nur Rahmengesetz

In ihrem Ende Juni vorgestellten Abschlussbericht kam sie zu der Einschätzung, die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen sei möglich. Der schwarz-rote Senat hat allerdings angekündigt, zunächst nur ein Vergesellschaftungsrahmengesetz auszuarbeiten, das nicht automatisch zur Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen führt. Es soll außerdem erst zwei Jahre nach seiner Verkündung in Kraft treten und davor vom Bundesverfassungsgericht überprüft werden.

Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" wurde von mehreren Berliner Mietervereinigungen ins Leben gerufen, darunter "Kotti & Co". Unterstützt wird sie von Anfang an auch von Gewerkschaften, dem Berliner Mieterverein sowie der Partei Die Linke.

Sendung: rbb24 Abendschau, 25.09.2023, 19:30 Uhr

129 Kommentare

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  1. 129.

    Sie sind kein "pragmatischen Altlinken", sondern ein notorischer Lügner der hier den ganzen Tag Parolen der rechtsextremen AfD herausposaunt. Es sei denn sie verstehen unter "pragmatischen Altlinken" solche Typen wie Mahler und Elsässer.

  2. 128.

    Eine gute Idee. Hat nur den Nachteilteil, dass ich weder Lohn noch Gehalt beziehe.

  3. 126.

    Genau das will die Initiative ja, danke also für die nochmalige Bekräftigung.

    Ich gehe davon aus, sie symphatisieren mit den Enteignern oder gehören zum inneren Circle.

  4. 125.

    Ändern wirt sich nichts. Klar, das vereinbarte Vergesellschaftungsrahmengesetz wird es geben. Das aber käme nur dann zur Anwendung, wenn zuvor das Bundesverfassungsgericht die vorgeschlagenen Vergesellschaftungen durchwinkt – woran allergrößte Zweifel bestehen.

    Der Plan für Enteignungen sendet genau das Signal an die Investoren aus, das die von Wohnungsnot geplagte Stadt am allerwenigsten gebrauchen kann: Bloß weg hier! Schon der am Verfassungsgericht gescheiterte Mietendeckel hatte dazu geführt, dass die Neubauzahlen drastisch eingebrochen sind. Wer will schon in einer Stadt investieren, in der Enteignungen zum gewöhnlichen Mittel der Politik zu werden drohen? Und weiter kann sich Berlin eine Vergesellschaftung von Unternehmen mit hunderttausenden Wohnungen gar nicht leisten.

  5. 124.

    Anderer Vorschlag zur sozialen Beschwichtigung.

    Wir deckeln Ihren Lohn/Ihr Gehalt auf 50 Prozent über Existenzminimum und investieren Ihr Delta, zeitlich auf 5 Jahre befristet, in den sozialen Wohnungsbau.

    Da würden Sie dann wirklich Verantwortung zeigen, Einschränkungen und staatliche Eingriffe dürften zulässig sein. Vergesellschaftung macht es möglich .

    Die Argumentation der Kommissionsmitglieder, die eine Vergesellschaftung weit unter Marktwert bejahen, passen auch auf die staatlich angeordnete Deckelung Ihres Lohns.

  6. 122.

    Oma und Opa müssen als erstes besteuert oder enteignet werden. Wenn dann alles weg ist, erübrigt sich auch die Diskussion mit der Erbschaftsteuer. Lieber die Kohle für Vergesellschaftung und die armen Teufel, als für die Erben !

  7. 121.

    Omas Häuschen soll doch der eklatanten Besteuerung unterliegen.

    Bayern klagt gerade dagegen.

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bayern-verfassungsklage-erbschaftssteuer-100.html

    Schon vergessen?

  8. 120.

    Das ist schon realistisch, kommt halt immer auf den Wert der Immobilie mit Mieterträgen und Einkommen des Eigentümers an.

    Vielleicht sind er und seine Frau ja ja super fleißigen verdienen 200000 Euro Jahr.

    Da kann eine UG oder GmbH für Mieterträge von 25000 Euro durchaus Sinn machen.

    Sie sagen es doch selbst, Berlin ist teuer, Wohnen ist unerschwinglich.

  9. 119.

    Bedeutet im Ergebnis, dass eine GmbH mit nur 1 Wohnung"

    Und wie realistisch ist das? Also, das jemand für eine Wohnung eine GmbH gründet?
    Erinnert so ein wenig an das Gejammere über die Erbschaftsteuer für Ommas Häuschen, wenn man eigentlich die Mrd-Erben schützen will.

  10. 118.

    Es schafft keine einzige neue Wohnung, ist damit vollkommen unsolidarisch gegenüber uns Wohnungssuchenden in Berlin!
    Ich schlage folgenden Volksentscheid vor: "Stoppt den Enteignungs-Egoismus! Mehr Solidarität und Lösungen für alle Wohnungssuchenden in Berlin!" Ich würde diesen gerechten Volksentscheid eher unterschreiben.

  11. 117.

    Das ist ja wirklich krass. Ich werde diesmal mit nein stimmen. Es klang zwar von Gegnern der Initiative immer wieder durch, aber das die Initiative gestern selbst zugibt, jetzt auch unter der 3000er Grenze zu enteignen und auch wohl Privatleute nicht geschützt werden würden, ist schlimm!

  12. 116.

    „Möglich ist zudem, unabhängig von der Bestandsgrenze zu vergesellschaften und sich an der Rechtsform zu orientieren; dann würde man auf alle kapitalmarktorientierten Unternehmen zielen.“

    Bedeutet im Ergebnis, dass eine GmbH mit nur 1 Wohnung weit unter Marktwert enteignet werden kann.

    Danach orientiert man sich dann nicht mehr an kapitalmarktorientierten Unternehmen, sondern dann konzentriert man sich ganz plötzlich auf die kapitalmarktorientierten Privaten.

    „Kapitalmarktorientiert“ was ist das? Hier wird dann die Initiative schon eine Definition in ihrem Sinne finden, z. B. „Gewinnerzielungsabsicht verbieten“.

    Bedeutet also im Ergebnis, dass auch Private mit einer Wohnung und Gewinnerzielungsabsicht zukünftig einfach und weit unter Marktwert enteignet werden sollen.

  13. 115.

    Dann könnten auch jetzt Privatleute enteignet werden.
    Schämt Euch! Ihr habt unser Vertrauen ausgenutzt! Warum sollen Privatleute vor Enteignung geschützt werden und wie können Privatleute vor Enteignung juristisch sauber formuliert geschützt werden? Wird die vierte Wohnung des Privaten enteignet? Warum ist dieser Privater mit einer GmbH die vier Wohnungen hält nicht vergleichbar sondern ungleich? Ganz schäbige Aktion von DWundCoenteignen. Bah!

  14. 114.

    Schlimmer noch, das Mietendeckelgesetz wurde in der damaligen linken Regierung und unter Einsatz ganz vieler „tolle“ Juristen, inkl. des wissenschaftlichen Dienstes, erarbeitet.

    Also erarbeiteten die politischen und juristischen Experten das Mietendeckelgesetz.

    Gescheitert ist das Gesetz dann direkt vor dem Startschuss.

    Tolle Juristen! Die jetzige, politische Expertenkommission ist nichts anderes.

  15. 113.

    Gestern ist die Bombe geplatzt! DW und Co. enteignen zeigt jetzt die wahre, hässliche Fratze.

    Jeder soll enteignet werden können.

    Zieht euch also warm an und guckt, wo ihr euer Kreuz macht.

    „Wird es bei der Grenze von 3.000 Wohnungen, ab der vergesellschaftet werden soll, bleiben?

    Die Kommission hat diese Grenze als Kriterium für die Vergesellschaftung ausdrücklich bestätigt. Aber sie hat auch hier politische Spielräume aufgezeigt, sodass die Grenze ebenso bei 2.000 Wohnungen liegen könnte. Möglich ist zudem, unabhängig von der Bestandsgrenze zu vergesellschaften und sich an der Rechtsform zu orientieren; dann würde man auf alle kapitalmarktorientierten Unternehmen zielen. Wir müssen schauen, was nicht nur auf dem Papier, sondern auch bei der konkreten Umsetzung die beste Lösung ist.“

    https://taz.de/Der-Weg-zum-Vergesellschaftungsgesetz/!5961668/

    Gruß des pragmatischen Altlinken

  16. 112.

    Leute, immer ruhig Blut.

    Dieselben hier aktiven Verfechter der „Expertenkommission“ und „Initiative“ beschworen auch die hundertprozentige Verfassungsmäßigkeit des im Verhältnis zur komplexen Enteignung juristisch sehr einfach strukturierten Berliner Mietendeckels.

    Der Mietendeckel ist nun bekanntlich Geschichte und ganz schlimm krachend gescheitert.

    Ganz schlimm krachend gescheitert deswegen, weil die Ideologen trotz Warnungen (auch von weniger Kundigen) das kleine 1 x 1 im Ergebnis nicht wahrhaben wollten.

    Das Land Berlin hatte einfach keine Kompetenz.

    Verkauft wurde uns allen die krachende Niederlage als „juristisches Neuland“.

    Dabei hat das BVerfG aufgrund der Falschberechnung beim 1 x 1 die Klage bereits aus rein formellen Gründen erst gar nicht zur weiteren Prüfung angenommen.

    Inhaltlich materiell hat sich das BVerfG mit der Verfassungsmäßigkeit des Mietendeckelgesetzes gar nicht erst auseinandergesetzt.

    Also, wir erleben hier nur eine Wiederholung.

  17. 111.

    diese Diskussion ist wie alle es fehlt den Kommentatoren über Hintergrundinfo statt selbst nachzuforschen und selbst den Horizont zu erweitern herauszufinden was parallel nebenbei abläuft. Wer sind eigentlich die "Co" die enteignet werden sollen wer sind die Aktionäre wer ist Eigentümer wer Verwalter uvm. Kapitalismus / Profit Wirtschaft

  18. 110.

    "Und genau da liegt das Problem dieser verbrecherischen Enteignungsinniative, diese wollen ja auch Genossenschaften enteignen, steht halt nur im kleinstgedruckten !!! "

    Und wieder gelogen. Davon ist keine Rede, Genossenschaften sind ausdrücklich ausgenommen. Deswegen schwafelt Battis ja von Ungleichheit. Der btw. für eine Wirtschaftskanzlei arbeitet.

    Achja, Satzzeichen sind keine Rudeltiere, auch wenn man damit seine Lügen unterstreichen will. !!!1einself.

  19. 109.

    "Und genau da liegt das Problem dieser verbrecherischen Enteignungsinniative, diese wollen ja auch Genossenschaften enteignen, steht halt nur im kleinstgedruckten !!! "

    Und wieder gelogen. Davon ist keine Rede, Genossenschaften sind ausdrücklich ausgenommen. Deswegen schwafelt Battis ja von Ungleichheit. Der btw. für eine Wirtschaftskanzlei arbeitet.

  20. 108.

    Also ich zahle bei meiner Genossenschaft 5,90€ warm und bin sehr glücklich, die Genossenschaft kümmert sich super um seine Immobilien.

    Und genau da liegt das Problem dieser verbrecherischen Enteignungsinniative, diese wollen ja auch Genossenschaften enteignen, steht halt nur im kleinstgedruckten !!!

    Also von mir wird es wieder ein klares Nein geben und ich hoffe das diese Verbrecherinniative diesmal komplett scheitert !!!

  21. 107.

    Na also lösen sie es ja selbst auf.

    Im Kyffhäuserkreis leben bestimmt auch Mieter mit Mieten von 2 Euro//qm. Zugegeben, mit alten Mietverträgen.

    Kopfschüttel

  22. 106.

    Kirchen und Genossenschaften sollen angeblich - verfassungsrechtlich vollkommen korrekt - als Ungleiche Marktteilnehmer von der Vergesellschaftung ausgeschlossen sein.

    Wer es glaubt, wird wirklich selig. Das BVerfG wird die Ungleichbehandlung kippen und dadurch das Gesetz, wenn es denn kommt, als nichtig verwerfen.

    Auch muss die Entschädigungshöhe detailliert immGesetz verankert werden.

    AufmdiemEntschädigungshöhe hat die Kommission keiner konkrete Aussage getroffen, die Angst vor einer juristischen Klatsche mit Reputationsverlust ist hier, da politisch instrumentalisiert, zu hoch.

  23. 105.

    Gerade am Wochenende einen Bericht über Singapur gesehen und dort lebende Deutsche.

    Miete für eine 100qm Wohnung 4000€ monatlich, zusätzlich noch die anderen Kosten, also fällt ihr nett gemeinter Versuch schon einmal ins Wasser !!!

  24. 104.

    Ich stelle jetzt meine Frage, die ich zu einem ähnlichen Thema schon mal gestellt hatte und auf die es leider keine Antwort gab: weiß irgendjemand, wie es eigentlich mit den Wohnungsbaugenossenschaften aussieht? Bisher gab es nach dem ersten Volksentscheid keine eindeutige Aussage dazu. Kann mir da jemand was zu schreiben?

  25. 103.

    Und noch ein Angstmacher mit unseriösen Zahlen. Ich zahle 4,93 € kalt in Berlin. Zugegeben, mit einem sehr alten Mietvertrag.

  26. 102.

    Danke, dass Sie das nochmal so präzise klargestellt haben, woher haben Sie bloß diese Zahlen? Ich habe nämlich nach dem Kommentar, auf den Sie sich beziehen auch versucht, das herauszubekommen, egal, jetzt weiß ich es ja. War so langsam nur etwas verwirrt.
    Übrigens, danke auch nochmal für Ihre Antwort von gestern, falls Sie das überhaupt waren, überleg ;)

  27. 100.

    Also ehrlich. Die Zahlen nach dem faire Mieten Modell sind wirklich unseriös.
    Jeder merkt es doch. Inflation überall die günstigsten Mieten in Deutschland gibt es im Kyffhäuserkreis. Ca. 5,50 /qm.

    3,70 in Berlin? Wirklich lächerlich.

  28. 99.

    Ich habe Bedenken das der Rat welcher dann die Mieter bestimmen soll auch Mitglieder auswählt welche eine gegenläufige politische Meinung hat. Gegenmeinungen vermutlich nicht gewünscht. Das heißt das der Mittelständler, ledig, keine Kinder vermutlich nie eine 3 Zimmer Wohnung bekommen wird.

  29. 98.

    Ach, geht wieder der Nickklau um? Und obendrein auch noch gelogen. Sie reden von Kaltmiete. Siehe Kommentar 76.

    "Zum Stichtag am 31. Dezember 2022 betrug die durchschnittliche Miete für die rund 99.000 Wohnungen der Deutsche Wohnen in Berlin 7,42 Euro je Quadratmeter kalt."

    Also sind die 6,70 € schon gelogen. Tatsächlich werden aber noch weit höhere Nettokaltmieten verlangt.

    "Ihr wird auch angelastet, dass Einnahmen durch stetige Mieterhöhungen generiert werden, um die überdurchschnittlich hohen Nebenkosten, welche sich aus Dienstleistungsverträgen mit Tochtergesellschaften ergeben, ausgleichen zu können."

  30. 97.

    Ich habe damals dafür gestimmt, jetzt Stimmenkauf aber dagegen. Die Zahlen sind insbesondere heute unseriös.

  31. 96.

    Wachen die jetzt endlich auf? 2 Jahre nix passiert. Jetzt 1 Jahr warten. Das hätten die doch alles vor drei Jahren schon haben können? Das tut wirklich weh, alle haben dich auch dazu geraten. Linkslogik zum kaputtlachen.

  32. 95.

    Vielleicht sollten wir Sie enteignen?

    Oder besser milder - Wohnungspflichttausch.

    Sie leben vielleicht wohnflächenmässig über Ihre gesetzlich zugestandenen Verhältnisse.

    Das könnte dann ja abschließend ein Amt kontrollieren.

  33. 93.

    Ich finde es gut, dass die Initiative jetzt einen Gesetzesentwurf vorlegen möchte. Dieser muss dann auch die Entschädigung regeln. Über diesesGesetzesvorhaben kann dann abgestimmt werden. Kommt ein Verfassungsgericht dann zu dem Schluss, dass die Entschädigung zu gering oder anderweitig falsch berechnet ist, ist die Sache Geschichte.

  34. 92.

    Im Juni kam der neue Mietspiegel,kurze Zeit später hat die Deutsche Wohnen die Mieterhöhungen rausgeschickt.Ihr habt keine Ahnung, was es bedeutet bei DW/Vonovia zu Wohnen. Demnächst kommt die 2. Mieterhöhung( Nachzahlungen BK/HK).

  35. 91.

    Aus 40 Jahren völlig missratener Staats- und Planwirtschaft haben die immer noch nichts gelernt.

    Naja, manche sind eben resistent.

  36. 90.

    Die Lösung ist einfach. Wenn es durch Mangel zu steigenden Preisen kommt, muss der Mangel beseitigt werden. Eine Enteignung schafft das aber genau nicht. Also entweder das Geld durch die Stadt direkt in neuen Wohnraum stecken oder dafür sorgen dass private Investoren den preiswerten Wohnraum schaffen. Parallel dürfte auch ein verringerter Zuzug nach Berlin hilfreich sein….

  37. 89.

    Und wieder erzeugen die Gegnder der BI mit ge- und verfälschten Zahlen Angst, echte Argumente haben sie ja nicht.

    1. Das ist eine Modellrechnung, keine Garantie.

    2. Sie vergessen absichtlich die Vermögenswerte der KWBG!

    3. Eine KALTmiete, ja. Mit exorbitanten Nebenkosten die sehr phantasiereich begründert werden, z.B. durch Scheinfirmen.

    "DW und Co. enteignen ist in keiner Weise wirtschaftlich ernst zu nehmen. " Das sieht die Expertenkommission anders. Und die sind, im Gegensatz zu ihnen, tatsächlich Experten.

    "Vonovia wirtschaftet übrigens besser als die städtischen Gesellschaften, kann sogar Milliardendividenden zahlen."

    Auf Kosten der Mieter und Instandhaltung.

    Fazit: Ich möchte ihnen keine "mangelnde Zurechnungsfähigkeit" unterstellen aber Unredlichkeit. Wer seine Kommentare ausschließlich auf Lügen aufbaut möchte nicht diskutieren, der will auf übelste Art agitieren.

  38. 88.

    Deutsche Wohnen bietet auch Wohnungen im
    mittleren Preissegment. Warum geht die Initiative nicht gegen private Eigentümer (Privatpersonen, Kapitalanleger) oder Fonds aus dem Ausland vor ?
    Im RBB gab es sogar eine Reportage über Padovicz und sein Firmengeflecht, er hat viele Wohnungen in Friedrichshain über verdeckte Firmen.
    Ich denke Deutsche Wohnen und Vonovia von den privaten Unternehmen noch am seriösesten sind. Obwohl es manchmal Berichte über defekte Aufzüge oder Heizungen gibt.

  39. 87.

    Sehr gut, endlich geht es bei diesem Thema weiter. Durch eine gesetzliche Verankerung, werden die Karten nochmal neu gemischt.

  40. 86.

    Naja, im Prinzip ist ja genau passiert, was die Initiative voraus gesagt hat: Der Wohnungsmarkt ist schlimmer geworden und die Regierung verschleppt den demokratischen Willen der BürgerInnen. Ich wünsche dem zweiten Anlauf viel Erfolg, werde definitiv dafür stimmen!

  41. 85.

    "Die Enteignung müssen aber alle Berliner Mieter mit ihren Steuern bezahlen und es betrifft nur ca. 1/7 der Wohnungen die zukünftig durch Wohnungsgesellschaften etwas besser geschützt sind. "

    Das ist nachweislich falsch. Alle Mieter profitieren davon wenn der Mietspiegel stabilisiert wird. Der ist ja gerade von DW & Co. in die Höhe getrieben worden.

    "Schließlich haben die Wohnungsbaugesellschaften bereits a. 20 Mrd. Schulden."

    Sehr gerne vergessen die Gegner der BI die Vermögenswerte der KWBG um anhand von gefälschten Zahlen Angst zu erzeugen. Das ist absolut unseriös.

  42. 84.

    Ja, DW mit den unglaublichen 6,70 Euro pro Quadratmeter Durchschnittsmieten. Lächerlich billig

  43. 83.

    Kann mir irgendjemand eine verbindliche Garantie geben dass es danach besser wird? Gesetzt den Fall das Volksbegehren hätte Erfolg. Irgendjemand, der auf die Bibel schwören würde oder auf das Grundgesetz dass sich danach alles zum Besseren wendet. Dass die Zeche nicht wieder der Steuerzahler bezahlt, also die Allgemeinheit? Bitte keine rumlamentieren oder das müsste man erstmal sehen. Sondern eine klare verbindliche Aussage.

  44. 82.

    Wo steht geschrieben, daß kommunale Wohnungen günstiger sein müssen? Was der Konzern als Gewinn mitnimmt, wird auch der Senat als Eigentümer gern einstreichen"

    Selbst wenn dem so wäre: Der Gewinn würde dann nicht mehr in die Taschen einiger weniger Großaktionäre resp. die Konten anonymer Finanziers km Ausland fliessen sondern in den öffentlich kontrollierten Haushalt einfliessen. Und das wäre in meinen Augen ein riesiger zivilisatorischer Fortschritt.

  45. 81.

    Zwangsbelegung, Maximalanspruch pro Person, auf nötigsten Komfort reduziert, und und und - kommunale Wohnungspolitik wird alle glücklich machen, vor allem gerechter, oder?
    Was ist weiter die Absicht (wie in Ostberlin in den 90igern), aus großen Wohnungen kleine zu machen, oder aus 2 bis 4 Einraumwohnungen eine zu machen.
    Wurden im Ostteil nicht auch diverse Schulen/Kindergärten abgerissen (da Ostberlin)?
    Geschichte kann unfair sein.

  46. 80.
    Antwort auf [Günter Wildermann] vom 26.09.2023 um 16:28

    Und immer dann wenn man so gar keine Argumente hat muß das Gespenst DDR herhalten. Erbärmlich.

  47. 79.

    "Die Enteignungsintitiative gibt bisher dazu keine Antwort. "

    Eine durchschaubare Lüge. Selbstverständlich hat die BI Modellrechnungen und Kostenrechnungen erstellen lassen.

  48. 77.

    Das mit der Entschädigung ist kompliziert.
    Es besteht auch die Möglichkeit, die Entschädigung in Form von Schuldverschreibungen zu begleichen … da kommen dann noch Zinsen oben drauf… aber der Trick daran ist… Schuldverschreibungen unterliegen nicht der Schuldenbremse.
    Schulden sind eben nicht gleich Schulden… und das dann irgendwann entstehende Problem… ist Aufgabe einer zukünftigen Senats… bzw. der Bürger.

  49. 76.

    Ich bin dafür, daan bekomen alle di Wohnung die sie haben wohlen.

  50. 75.

    Ich bin dafür, daan bekomen alle di Wohnung die sie haben wohlen.

  51. 74.

    "Wir möchten ohne ständige Heizungsausfälle in unseren Wohnungen leben..." und Sie glauben, das wird durch eine Verstaatlichung besser? Sie müssen sehr jung sein und erinnern sich nicht an die verfallenden staatlichen Bauten in der DDR. Oder erinnern Sie sich an "Die Neue Heimat" in der BRD: Ein Paradebeispiel für Missmanagement und Selbstbereicherung.

  52. 73.

    Das die Mieten sinken, kann man ausschließen. Erstmal muss das Geld zum Ankauf zum Marktwert da sein. Natürlich muss auch Geld zum Rückkauf der Aktien aufgewandt werden. Diese Summe ist dem Ankaufwert zuzurechnen.

    Letztlich wird diese Phantasie vor dem BVerfG scheitern. Dann entstehen Schadenersatzansprüche der Unternehmen gegen die Initiative

    Letztlich ist diese Idee Unsinn

  53. 72.

    Ist nicht der Versuch eines zweiten Volksentscheides nur folgerichtig, wenn der erste erfolgreich war und die Initiatoren das Gefühl haben, der Berliner Senat reagiert so, als hätte es ihn gar nicht gegeben bzw. lässt sehr viel Zeit verstreichen? Ja und ich weiß auch, dass es in dem ersten keine gesetzliche Verankerung gab. Hätte man aus Sicht der Initiatoren nicht wenigstens eine Verbesserung der Wohnungsmarktlage und keine Verschechterung erwarten können? Für mich erscheint das jetzt nur folgerichtig. Und jeder kann, falls es dazu kommen sollte, ja dann für sich entscheiden ;)

  54. 71.



    1. Fakt ist, DE und Co. enteignen garantieren 3,70 Euro/qm.

    2. Fakt ist, die städtischen Gesellschaften haben Durchschnittsmieten von ca. 6,70 Euro/qm, keine Dividenden, hochverschuldet, Mieterhöhung wurden gestern zur Existenzsicherung durch den Senat abgesegnet.

    3. Fakt ist, Vonovia hat Durchschnittsmieten von ca. 7 Euro/qm, hochverschuldet Dividendenausschüttung, keine Mieterhöhung derzeit.

    DW und Co. enteignen ist in keiner Weise wirtschaftlich ernst zu nehmen.

    Vonovia wirtschaftet übrigens besser als die städtischen Gesellschaften, kann sogar Milliardendividenden zahlen.

    Die städtischen G. sind durch falsche Politik der Verschuldung fast pleite, zahlen bei ca. 6,70 Euro/qm keine Dividenden/Gewinne ab und führen dann auch Mieterhöhungen durch.

    Bei Mieten von 3,70 Euro /qm Bedarf es keiner Diskussion mehr. Das grenzt an mangelnder Zurechnungsfähigkeit.

  55. 70.

    Die Enteignung müssen aber alle Berliner Mieter mit ihren Steuern bezahlen und es betrifft nur ca. 1/7 der Wohnungen die zukünftig durch Wohnungsgesellschaften etwas besser geschützt sind.

    Auch Wohnungsgesellschaften müssen die Mieten bei den aktuellen Zins- und Kostensteigerungen ungefähr zum Mietspiegel erhöhen, damit sie ungefähr kostendeckend arbeiten können.

    Schließlich haben die Wohnungsbaugesellschaften bereits a. 20 Mrd. Schulden. Bestandsmieter sind sehr gut durch das BGB geschützt. Wenn die Miete die Höhe des Mietspiegels hat wohnt man im bezahlbaren Wohnraum.

    Höher darf ein Vermietet die Miete nicht erhöhen.

  56. 69.

    Wo steht geschrieben, daß kommunale Wohnungen günstiger sein müssen? Was der Konzern als Gewinn mitnimmt, wird auch der Senat als Eigentümer gern einstreichen.
    Und die Sanierungspflicht wird selbstverständlich vor allem die Mieter belasten, oder die Verwaltung muss mit Steuermitteln Zuschüsse bekommen, was wieder den Steuerzahler belastet.
    Es bringt wahrscheinlich in der Summe nix, die Wohnungskonzerne zu enteignen. Aber bei manchen scheint das populär.

  57. 68.

    Sie halten bezahlbare Mieten für Puppentheater? Merkwürdige Einstellung.

  58. 67.

    Yeah!!! Sehr erfreulich und ein Grund zum feiern.
    Meine Unterstützung ist weiterhin sicher damit endlich Schlusst ist mit den geldgierigen, unsozialen Immobilienspekulanten wie Padovicz, DW & Co.!

  59. 66.

    Ob sinnlos oder nicht, ist völlig egal. Hauptsache das Geld kommt unter die Leute. Dadurch werden auch Arbeitsplätze, wenn schon nicht neu geschaffen, so doch erhalten. Marktwirtschaftliche Mechanismen spielen immer weniger eine Rolle, auf dem Weg zum Sozialismus grüner Prägung. Leistung darf sich nicht lohnen, denn der Leistungsgedanke ist von Übel.
    Dies gilt auch insbesondere für intellektuelle Leistungen, wie man gerade aktuell beobachten kann.

  60. 65.

    „Von den alltäglichen Enteignungen zum Autobahnbau und Kohleabbau haben Sie vielleicht auch schon mal gehört.“

    Davon haben aber bei Bedarf alle etwas.

    Ob Sie Autobahnen nutzen oder nicht, hängt von Ihnen ab.

    Ihre Wohnung kann ich nach Enteignung leider nicht nutzen, obwohl ich das wollte.

    Sie belegen diese Wohnung, ggf. sogar als finanziell Privilegierter, und entziehen Sie somit einer gemeinschaftlichen Nutzung.

  61. 64.

    Wenn ich so etwas lese, frage ich mich dann immer, warum Mieter:Innen nicht reihenweise jeden Cent in Aktien von Immobilienkonzernen stecken - wenn es doch so eine rentable Sache ist, in Deutschland zu vermieten... Vielleicht einfach auch mal die Perspektive als Mieter wechseln und sich fragen, was kostet eigentlich Wohnraumbereitstellung in Deutschland? Ganzheitlich betrachtet sind damit nicht nur die Erstinvestitionskosten sowie die Finanzierungskosten gemeint, sondern auch die Kosten für Erhalt und Betrieb der Immobilie gemeint.

  62. 63.

    Ich denke, es wäre sinnvoll, wenn sich unsere Bausenatorin auf den Weg nach Singapur macht und sich mit den dort Verantwortlichen austauscht. Das was jetzt mit der Enteignung passiert bringt zwar u.U. preiswertere Mieten aber keinen Quadratmeter mehr Wohnraum. In Singapur wird der Wohnungsbau subventioniert, die Wohnungen werden dann als Eigentumswohnungen mit subventionierten Krediten an die Bürger verkauft - entsprechend ihrem Einkommen. Es kann sich also jeder eine Eigentumswohnung kaufen. Inklusive Wertsteigerung sogar noch gut für die Altersvorsorge. In Singapur gibt es kaum noch Mietwohnungen. Darüber hinaus ist Spekulation auf Wohnraum strengstens verboten. Es besteht eine Haltepflicht der Immobilie von 10 Jahren und sie MUSS vom Käufer bewohnt sein. So etwas muss natürlich gewollt sein und würde auch mal den Namen "Reform" verdienen.

  63. 61.

    Gestern am Asphalt kleben, heute Enteignung fordern und zwischendurch Bürgergeld abholen. Ja, die scheinen viel Zeit zu haben und wollen noch mehr für Lau

  64. 60.

    Einfach nur noch nervig ,belastend und peinlich diese Leute . Total überflüssig werde natürlich mit NEIN stimmen .

  65. 59.

    Einfach nur noch nervig ,belastend und peinlich diese Leute . Total überflüssig werde natürlich mit NEIN stimmen .

  66. 58.

    Ich sage nur nicht nur schreiben sondern erhebt Euch und geht demonstrieren.

  67. 57.

    Egal, wer der Eigentümer ist, alle müssen auf Dauer kostendeckend arbeiten. Somit müssen die Mieten ein gewisses Niveau haben, um nicht insolvent zu gehen. Insolvente Eigentümer nutzen niemandem. Das Geld sollte außerdem lieber für den Neubau statt für den Aufkauf von Bestandswohnungen genutzt werden. Dadurch könnten die Probleme in 3-5 Jahren abgemildert werden.

  68. 56.

    Wieder so ein Puppentheater, sinnlos, aufwändig, teuer.

  69. 55.

    Alles klar, dann sind ja alle Fragen geklärt. Ihre Meinung, die natürlich auch keinerlei Begründung bedarf, wird die Gerichte sicher brennend interessieren. Sie fällt natürlich auch deutlich stärker ins Gewicht als beispielsweise die Meinung der dreizehn Mitglieder der Exptertenkommission, die sich ein Jahr intensiv mit dem Thema befasst hat und zum Ergebnis gekommen ist, dass es keine wesentlichen rechtlichen Hürden gibt und die Vergesellschaftung schlichtweg (wie so oft) vom politischen Willen abhängt. Die Einschätzung der Expertenkommission wird im Übrigen sogar im Artikel erwähnt, den Sie eigentlich vorm Abschicken Ihres Kommentars gelesen haben sollten.

    Sorry, aber diese Kommentare ohne jede Bereitschaft, überhaupt den kommentierten Artikel zu lesen, machen auf Dauer einfach keinen Spaß.

    Von den alltäglichen Enteignungen zum Autobahnbau und Kohleabbau haben Sie vielleicht auch schon mal gehört.

  70. 54.

    Entgegen Ihrer Wahrnehmung sagen die Initiatoren sehr wohl wer das bezahlen soll und zwar dieselben die bislang die Dividendentöpfe der Konzerne füllten, also die Mietzahlenden und das kann dann für den Mietenden in Summe sogar weniger sein, da die Miete somit dauerhaft nur einem öffentlichen Zweck dient.

  71. 53.

    "Man hat anscheinend auch 30 Jahre nach dem Untergang der DDR nicht verstanden das wir in einer Marktwirtschaft leben"
    Da haben Sie genau das entscheidende Wort vergessen, nämlich "sozial". Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft und damit das so bleibt, muss irgendwie geguckt werden, wie mit dem schwierigen Problem der steigenden Mieten umgegangen werden soll. Die Lösung ist total schwierig und ich habe auch keine, aber ich bin mir sicher, ich möchte weiterhin in einer sozialen Marktwirtschaft leben.

  72. 52.

    Ich kann mir nicht vorstellen , dass eine Enteignung mit dem Grundgesetz kompatibel ist.

  73. 51.

    Ich stimme Ihnen in einer Sache zu.

    Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

    Wenn ich jetzt für die Enteignung von Eigentum weit unter Verkehrswert wäre und der „Expertenkommission“ (mit gewichtigen Sondervoten von Verfassungsrichtern) wäre, warum sollte bei der Enteignung von Steinen halt gemacht werden?

    Auch Sie und ich wären am gesamtgesellschaftlichen Projekt Beteiligte, daher könnte nach Art. 15 GG i. V. mit der Auslegung durch die vorgenannte Kommission unser Einkommenseigentum beschnitten werden.

    Verfassungsrechtlich gäbe es da laut Expertenkommission keine Größe Hürde, dient ihr Eigentum doch der Sozialisierung?

    Warum würden Sie sich drücken wollen und andere sollen bluten?

    Wo ist der Unterschied einerVergesellschaftung in der Art von Eigentum (Einkommen, Steine, Werte etc.)?

    Das Sozialisierungsziel (gesamtgesellschaftliches Gleichgewicht) rechtfertigt nach Kommission diese Eingriffe bekanntlich.

    Sind Sie jetzt für oder gegen Sozialisierung?

  74. 50.

    Und täglich grüßt das Murmeltier, anstatt immer und immer wieder das Thema Enteignung an die Oberfläche zu bringen, wäre es viel effektiver und auch schneller für uns alle, dass das Land Berlin die Grunderwerbsteuer auf 0 % senken würde und bessere Eigentumförderungen für Einkommensschwächere , damit mehr Eigentum erworben werden kann. Für die, die trotz allem, weiter zur Miete wohnen wollen bzw. müssen (da nicht so viel Geld im Sparstrumpf, etc.) sollte es für die Eigentümer der Wohnung in dem der Mieter wohnt bessere u. höhere Abschreibungsmöglichkeiten vom Land Berlin geben, dann würden die Mieten auch nicht so exorbitant steigen. Eigentlich ganz einfach und auch günstiger für Stast und Bürger, oder??

  75. 49.

    Eigentum verpflichtet?

    Ja, nur zu was genau?

    Übrigens, „Vogelfreiheit“ verpflichtet zu nichts.

    Geil.

    Ausruhen, nichts machen und dafür auch nicht belangt werden können.

    Das muss das biblische Paradies sein.

  76. 48.

    Die Expertenkommission hat aber 0,00 zu melden.

    Hören Sie lieber allen Bundesverfassungsrichtern zu, die sich zu diesem Thema geäussert haben.

    Die Einstellungen von Verfassungsrichtern sind von Gewicht, die Expertenkommission ist eine politische Veranstaltung.

  77. 45.

    Das ist falsch, die Initiative war zwei Jahre lang faul.
    Es hätte jederzeit mit der Erarbeitung eines Gesetzesentwurfs begonnen werden können.

    Expertenkommission / Mitglieder

    „Prof. Dr. Michael Eichberger (Bundesverfassungsrichter a.D.)“

    „Sondervotum zur Entschädigung
    von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner, Prof. Dr. Michael Eichberger, Prof. Dr. Christian Waldhoff“

    „Die bei Enteignungen im Grundsatz ebenso wie bei Vergesellschaftungen geforderte „Entschädigung (...) unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten“ kann nach unserer Überzeugung nur ausgehend vom Verkehrswert der in Ge- meineigentum zu überführenden Grundstücke abgewogen bestimmt werden“

    https://www.berlin.de/kommission-vergesellschaftung/_assets/abschlussbericht_vergesellschaftung-grosser-wohnungsunternehmen-230627.pdf?ts=1687954190

    Seite 122 ff.

    Hört auf den Bundesverfassungsrichter a. D.!

  78. 44.

    Eigentlich sollte das Land bzw. alternativ der Bund die ganze Enteignungsdebatte abwürgen, in sie die entsprechenden Unternehmen zum Marktpreis kaufen. Z.B. Vonovia hat eine Marktkapitalisierung von nur noch 19 Milliarden bei einem Besitz von > 550 000 Wohnungen, das sind nur 30-35 Tsd Euro / Wohneinheit. Ein schnäppchen.

    Die Schuldenbremse (zumindest auf Bundesebene) stände dem rein Anleihe-finanzierten Kauf auch nicht im Weg, da er als Finanztransaktion von der (Bundes-) Schuldenbremse ausgenommen wäre. Also Frau Geywitz: kaufen Sie jetzt!

  79. 43.

    Same procedure as every year...

    Und wieder wirds nischt bringen.

  80. 42.

    Nee da werden verfassungsmäßige Grundrechte umgesetzt. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

  81. 41.

    Ihnen ist schon klar, dass sämtliche (auch die konservativen, von der SPD nominierten) Mitglieder der Expertenkommission eine Entschädigung unter Verkehrswert für möglich halten? Uneinigkeit besteht lediglich darüber, wie groß der Abschlag vom Verkehrswert sein darf. Hierzu gab es ein Sondervotum von drei Mitgliedern (im Bericht auf S. 122ff), die einen geringeren Abschlag für möglich halten als die restlichen (zehn) Kommissionsmitglieder.

    Die felsenfeste Behauptung, eine Vergesellschaftung könne nur nach Zahlung des vollen Verkehrswerts erfolgen, ignoriert schlichtweg jegliche Expertenmeinung. Aber darin ist der Großteil der Deutschen inkl. diverser Regierungen sehr gut geübt, wie wir am Umgang mit dem Klimawandel beobachten können.

  82. 40.

    Der Grund weshalb noch kein eigenes Gesetz von der Initiative erarbeitet wurde, ist das es Bundesverfassungsrechtlich einwandfrei sein muss.

    Da es eine solche Enteignung bisher noch nicht gab und man an vielen Punkten mit dem Gesetz verfassungsrechtlich in Berührung kommt kann man gespannt sein

    Mal sehen ob die Initiative die Rechte der Eigentümer beachtet, oder einfach Wohnraum billig verstaatlichen möchte.

  83. 39.

    Wenn Sie sich ernsthaft für das Thema interessieren, hätten Sie von der Expertenkommission gehört, deren Bericht nun vorliegt und keine rechtlichen Hürden sieht. Und Sie hätten auch mitbekommen, dass die Initiative beim ersten Anlauf bewusst auf ein Gesetz verzichtet hat, weil sie nicht die juristische Expertise besaß, um einen einigermaßen wasserdichten Gesetzestext zu formulieren.
    Jetzt gibt es die Spendenkampagne für die Bezahlung einer Anwaltskanzlei, die das Gesetz schreibt.

    Im Übrigen ist der Mietenvolksentscheid 2015 vor allem deshalb nicht zur Abstimmung gestellt worden, weil eine bestimmte Formulierung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mit EU-Recht kompatibel gewesen wäre. Auch das war eine Erfahrung, die bei der Entscheidung zum Inhalt des ersten Volksentscheids eine Rolle gespielt hat.

    Sie halten die Vergesellschaftung privater Wohnungskonzerne doch aber sowieso für verfassungswidrig, weshalb 'beschweren' Sie sich also über das Vorgehen von DWE?

  84. 38.

    Die Initiative teilt heute mit, nach jahrelangem Kaffee- und Kuchenkränzchen mit, dass jetzt mit der Erarbeitung des Gesetzes begonnen werden soll.

    Dies soll etwa in einem Jahr fertig sein.

    DW und Co. haben also die ganze geschlafen und fangen erst jetzt, zwei Jahre nach Entscheid, mit der eigentlichen Arbeit an?

    Aua

  85. 37.

    Ja, es wäre schön, wenn dem Mietenwucher in Berlin ein Ende gesetzt werden würde. Auch schön wäre es, wenn der Senat auf das Ergebnis des ersten Volksentscheides mal reagieren würde.

  86. 36.

    „Oder warum erwähnen Sie, dass "Ende" ist, falls der Volksentscheid beim zweiten Mal keine Mehrheit findet? "Ende" ist aktuell auch ohne zweiten Volksentscheid, und zwar wegen der demokratiefeindlichen Verweigerungshaltung des Senats, dessen Parteien natürlich zugleich Krokodilstränen über die Politikverdrossenheit weinen. „

    Es wurde geliefert, wie bestellt.

    Alle warnten die DWEnt. nicht so verantwortungslos zu handeln.

  87. 35.

    Etwas Nachhilfe zur Geschichte der CDU:
    https://os-rundschau.de/rundschau-magazin/heiko-schulze/cdu-1947-erinnerung-an-eine-sozialistische-partei/

  88. 34.

    Ja, stimmt. Alle müssen Geld verdienen, um Rücklagen u.a. für Modernisierung und Energiewende zu haben. Es wird Zeit, zu verstehen, dass Mieten marktüblich sein müssen.

  89. 33.

    Ja das ist bekannt, dass das super Rentensystem Dänemarks und Norwegens auf Nachteile anderer Menschen beruht, weil diese Pensionsfonds eine möglichst hohe Rendite erwirtschaften müssen.

  90. 32.

    In einer Marktwirtschaft mit einem Grundrecht auf Autofahren ohne störende Fahrräder und Straßenbahnen - das haben SIe diesmal vergessen zu erwähnen.

  91. 31.

    Ach so, dann sind Sie die einzige Person in ganz Berlin, die dem Senat glaubt, dass das Rahmengesetz mehr als heiße Luft ist und er wirklich die Umsetzung des Volksentscheids im Sinn hat?

    Oder warum erwähnen Sie, dass "Ende" ist, falls der Volksentscheid beim zweiten Mal keine Mehrheit findet? "Ende" ist aktuell auch ohne zweiten Volksentscheid, und zwar wegen der demokratiefeindlichen Verweigerungshaltung des Senats, dessen Parteien natürlich zugleich Krokodilstränen über die Politikverdrossenheit weinen.

    Ansonsten hängt m. E. viel davon ab, wie viel Geld die Immobilien-Lobby beim zweiten Mal in die Gegenkampagne buttert und ob sie für das Geld diesmal einigermaßen fähige PR-Leute bekommen, im Gegensatz zur Lachnummer von vor zwei Jahren.

  92. 30.

    Sehr realistisches Bild, die Geister, die man rief, wird man nicht mehr los!

  93. 29.

    Durchgeführte Enteignungen dienten aber allen, nicht wenigen, die teilweise sehr gutes Geld verdienen.

    Ob ich Autobahnen nutze oder nicht, spielt auch keine Rolle.

    Sie könnten nutzen, nur darauf kommt es an.

    Die belegte Wohnung kann ich nicht nutzen. :-(

  94. 28.

    „ Ich hatte selbst zweieinhalb Jahre gearbeitet und dann eine Immobilie gekauft. Ich hatte zuvor Harz4 erhalten.“

    Also das ist interessant. Was für eine Tätigkeit ist das, mit der man derart viel Geld verdient, um in 2,5 Jahren nicht nur, quasi nebenbei, den Lebensunterhalt zu bestreiten sondern genug Geld für den Erwerb einer Immobilie zurücklegen zu können, noch dazu wenn sich diese Tätigkeit an den Bezug von „Hartz 4“ anschließt? Klären Sie uns doch bitte auf, vielleicht würden das viele andere auch gerne machen.

  95. 27.

    „ Letztere sind nun einmal ausschließlich an Gewinnmaximierung interessiert, erstere müssen auch soziale Aspekte berücksichtigen.“
    So sehen die Wohnungen dann auch aus …

  96. 26.

    Endlich werdet ihr erwachsen und nehmt wirkliche Verantwortung war.

    By the way….wir Wissenden haben euch vor der ersten Aktion darauf hingewiesen, dass ihr es euch nicht bequem machen sollt, sondern sofort ein Gesetz zur Abstimmung bringt.

    Wolltet ihr nicht, es war so bequem.

    Jetzt habt ihr den Salat, also doppelte Arbeit.

    Scheitert das Vorhaben, war es das diesem Leben.

    Die Erstellung des Rahmengesetzes ruht dann jetzt wohl, oder?

  97. 25.

    "... notably, Norwegian and Danish pension funds have also entered this market, either by owningshares in these listed companies or directly expanding their own real estate holdings. In 2018, for example, a danish pension fund bought a portfolio of 140 apartments in Neukölln for 1.2 billion euros. While Denmark has successfully resisted Blackstone's attempt to buy up residential properties in Copenhagen, the country's welfare system is built on similar real estate investment strategies, the social repercussions of which are exported to locales such as Berlin." aus: Urbanizing Suburbia, 9783868597622.

  98. 24.

    Dann kann das Vergesellschaftungsrahmengesetz ja jetzt erstmal ad Acta gelegt werden.

    Glückwunsch, Ini!

  99. 23.

    Das hat mit Sozialismus nichts zu tun. Die CDU beispielsweise hat schon immer enteignet, z.B. wenn Flugplätze gebaut werden mussten, Kohle abgebaggert werden sollte, Stromtrassen gebaut werden mussten usw. Das Grundgesetz, was ja nun alles andere als sozialistisch ist, lässt genau dies zu. Von "Sozialismus in Reinform" schwadronieren immer nur die, die sich entweder nicht auskennen oder deren Problem es ist, dass bei dieser Enteignung nicht der kleine Grundstücksbesitzer betroffen ist, sondern das Großkapital.

  100. 22.

    Wenn das Anliegen diesmal eine Mehrheit verfehlt, Ende Gelände.

    Bei Sieg, Verfassungsklagen, Ergebnis: Gesetz verfassungsfeindlich - bzw. widrig.

  101. 21.

    Wer nichts hat, den kann man auch nicht enteignen. Und leider gibt es nun einmal Probleme, die ein dirigierendes Eingreifen des Staates in die Marktwirtschaft erfordern. Der freie Markt führt zu sozialen Ungerechtigkeiten. Aus diesem Grund hat gibt es die soziale Marktwirtschaft.

  102. 20.

    Am besten die Initiatoren und deren Anhänger enteignen. Mal sehen ob Sie dann immer noch so schreien. Man hat anscheinend auch 30 Jahre nach dem Untergang der DDR nicht verstanden das wir in einer Marktwirtschaft leben

  103. 19.

    Mit dem Ankauf der Wohnungen ist es noch lange nicht getan. Dann müssten viele danvon saniert werden, die jetzigen Mieter klagen ja schließlich, dass vieles veraltert und marode ist. Schon jetzt gibt es - z.B. bei der degewo - Wohnungen, die sich in einem katastropahlen Zustand befinden und auch so weiter vermietet werden. Es wird nichts investiert. Zudem wird bei den Landesgesllschaften für die Verwaltung der zusätzlichen Wohnungen, es handelt sich sicher um mehrere tausend, wiederum mehr Personal benötigt. Auch das kostet Geld. Ich hoffe, dass jemand in der Regierung rechnen kann und nicht so kurzsichtig denkt.

  104. 18.

    „ Wenn man ließt, dass auch die landeseigenen Wohnungsunternehmen auf mehr Mieteinnahmen drängen, dann versteht auch der letzte, dass ein Wunsch nach "Enteignung" die aktuellen Probleme nicht lösen wird.“

    Oh, gar so sinnlos wäre das nicht, sind doch die von kommunalen Wohnungsbaugesellschaften geforderten Mieten deutlich niedriger als bei privaten Unternehmen. Letztere sind nun einmal ausschließlich an Gewinnmaximierung interessiert, erstere müssen auch soziale Aspekte berücksichtigen.

  105. 17.

    Wenn man ließt, dass auch die landeseigenen Wohnungsunternehmen auf mehr Mieteinnahmen drängen, dann versteht auch der letzte, dass ein Wunsch nach "Enteignung" die aktuellen Probleme nicht lösen wird. Man sollte also das Geld lieber für Neubauförderung nutzen, damit mehr Wohnraum entsteht. Eine Ausweitung des Angebots im Mietwohnungsmarkt ist hier erforderlich, um die Nachfrage zu bedienen.

  106. 16.

    Sozialismus in Reinform. Und man merkt auch, wem das besonders gefällt.

  107. 15.

    Ihnen ist aber schon klar, dass die Enteignung nur über einen Ankauf zum Marktwert funktioniert und die Kosten sowie die Zinsen von den Mietern aufzubringen sind. Anders gehts leider nicht. Ihre Probleme mit dem Vermieter werden durch eine Enteignung auch nicht behoben.

    Aber vielleicht erklären Sie mir mal, woher das Geld für den Ankauf zum Marktwert kommen soll und wer die Kosten für Zinsen ect trägt?

  108. 14.

    Welche denn, wenn Deutsche Wohnen oder auch Vonovia (inzwischen gehört Deutsche Wohnen ja zu Vonovia) beides DAX Konzerne sind und dadurch natürlich versuchen, die Renditen für die Aktionäre so hoch wie nur irgend möglich zu halten?

  109. 13.

    Ihr Kommentar ist extrem melodramatisch. Als ob es nicht die eigene Verantwortung wäre für seinen Wohlstand zu sorgen.

    Ich hatte selbst zweieinhalb Jahre gearbeitet und dann eine Immobilie gekauft. Ich hatte zuvor Harz4 erhalten. Sie können mir keinesfalls sagen das es noch so arme Menschen in Berlin gibt. Am Ende des Tages ist jeder sein eigenes Glückes Schmied.

    Deshalb finde ich Ihren Kommentar völlig unangebracht. Wenn man nicht Mieten will kann man sich dagegen entscheiden. Man muss aber auch Verantwortung für seine Handlungen tragen.

  110. 12.

    "Dinge wie Plakate, Flyer etc. sind heutzutage in der Produktion sehr günstig," Da irren Sie aber gewaltig, das ist sogar unglaublich teuer. Die reine Präsenz ist keineswegs ein Beleg für die Kosten.

  111. 11.

    Wobei die 36 Milliarden weit näher an der Wirklichkeit liegen, als die 8 Milliarden. Was die Initiative dabei vollkommen außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass mit Zahlung der Entschädigungen dieser aktuelle Wert unmittelbar durchschlagen würde und dann auch irgendwie über die Mieten wieder abbezahlt werden müssten. Die aktuellen Mieten reichen dafür aber gar nicht aus, da diese zum Großteil noch auf den viel niedrigeren Kaufpreisen und Modernisierungskosten von vor vielen Jahren beruhen. Damals waren noch keine Mieten in der heutigen Höhe notwendig, um das Objekt zu refinanzieren. Das Problem werden Bestandsmieter nur verzögert erfahren, indem jeweils die Höchstgrenzen der Mieterhöhung ausgenutzt werden. Noch stärker wird es aber Neumieter treffen, die sich dann erst recht unbezahlbaren Mietverträgen gegenüber sehen werden. Irgend jemand muss diesen Irrsinn schließlich auch finanzieren.

  112. 10.

    "Wer soll das bezahlen?" Das ist die große Frage. Die Enteignungsintitiative gibt bisher dazu keine Antwort. Für OttoNormalKäufer wäre das eigentlich die erste Frage, die beantwortet werden müßte. Die Schätzungen für den Kaufpreis liegen zwischen 8 und 36 Milliarden Euro.

  113. 9.

    Danke, dass Sie mit Ihrer Arroganz die Zustimmung zur Vergesellschaftung verstärken. Wer sich die Miete nicht leisten kann, soll sich die Wohnung halt kaufen und wer kein Geld für Bus und Bahn hat, soll Porsche fahren.

    Armut gehört sowieso verboten. Ach Moment, das klingt ja nach einer Erhöhung des Mindestlohns - dann doch lieber die Armen verbieten.

  114. 8.

    wenn man die Liste derer einsieht die sich um die Enteignung bemühen, denke ich nur daran was diese in Wirklichkeit taten Dieses Problem der Obdachlosigkeit / Wohnungsnot uvm. auslöste (verursacht haben).

  115. 7.

    Es wird doch immer der Vater Staat um Geld gebeten. Ob das nun da ist spielt keine Rolle und wenn Bezirke zahlungsunfähig werden interessiert das die Damen in Herren der Initiative auch nicht. Nur billiges Wohnen. Auf Kosten der Allgemeinheit.

    Die haben von mir keine Stimme bekommen und werden es auch nie. Wer keine hohen Mieten zahlen möchte der braucht Eigentum und kein "Volksbegehren".

  116. 6.

    Und schon wieder wird versucht Investoren abzuschrecken weil man die Wohnungsnot so toll findet. Können wir nicht einfach mal anfangen den Initiativen endlich mal einen Deckel drauf zu setzen und zu sagen: Enteignung ist keine Lösung.

    Am Ende wird die Lage schlechter. Wäre ich ein großes privates Wohnungsunternehmen würde ganz einfach viele kleine Firmen aufmachen die sich um 2999 Wohnungen kümmern und bezahlen dürfen das die Mieter.

    Da kann man nur hoffen das die Berliner etwas aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben.

  117. 5.

    Wer soll das bezahlen ?
    Berlin ist hoch verschuldet. Investitionen können kaum erfolgen. Kann man sich gut vorstellen wie die Häuser dann mal aussehen werden . Gibt es nicht eine andere Möglichkeit willkürliche Mieterhöhung zu stoppen ?

  118. 4.

    Sie können auf der Website der Kampagne gerne Geld spenden, falls Sie darauf hinaus wollen.

    Allgemein halten sich die entstehenden Kosten in Grenzen, da es sich um ehrenamtliche Arbeit handelt. Dinge wie Plakate, Flyer etc. sind heutzutage in der Produktion sehr günstig, wie man ja auch an kommerzieller Werbung und am Wahlkampf der Parteien gut beobachten kann.

  119. 3.

    Sehr Gut! Wir, Geschädigte der Deutsche Wohnen, Wünschen Viel Erfolg! Und nein, dadurch werden keine Wohnungen gebaut. Es geht darum ,uns vor börsennotierten Vermietern zu schützen. Wir möchten ohne ständige Heizungsausfälle in unseren Wohnungen leben, Chancen auf Reparaturen haben und keine Betriebskostenabrechnungen die nur ein Ziel haben: Den Mieter abzuzocken.

  120. 2.

    Jetzt folgt ihr doch den pragmatischen Vorschlägen der „Erwachsenen“, weißen Männer, die es schon immer gewusst,haben.

    Sehr spät, aber immerhin.

  121. 1.

    Woher bekommt die Initiative "Deutsche Wohnen & Co enteignen" eingentlich ihre Finazmittel? Das kostet doch alles richtig Geld?

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