Dietmar Woidke (l), Ministerpräsident von Brandenburg, und Michael Müller (beide SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, kommen im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei zur gemeinsamen Kabinettssitzung der Senatsverwaltung Berlin und der Brandenburger Landesregierung. (Quelle: dpa/S. Stache)
Video: Abendschau | 18.03.2020 | Andreas Hewel | Bild: dpa/S. Stache

Sondersitzung zu Coronavirus - Berlin und Brandenburg ziehen Ausgangssperren in Erwägung

Gemeinsam gegen das Virus: Berlin und Brandenburg wollen in der Corona-Krise vor allem bei der Gesundheitsversorgung noch stärker kooperieren. Zudem werden weitere Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens besprochen - auch Ausgangssperren.

Was Sie jetzt wissen müssen

Allgemeine Ausgangssperren im Kampf gegen das Coronavirus werden nicht mehr ausgeschlossen. Das gaben die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg am Mittwoch nach einer gemeinsamen Sitzung beider Landesregierungen bekannt. "Das kann schnell entschieden werden", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, "aber ich hoffe sehr, dass wir das vermeiden können". Man stehe weiterhin erst am Anfang einer Epidemie, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. "Es fängt jetzt erst richtig an." Experten der Charité hätten beiden Landesregierungen am Mittwoch mitgeteilt, dass sich die Zahl der Infektionen jeden Tag um ein Drittel erhöhen werde. "Die Beanspruchung des Gesundheitssystems wird weiter steigen."

Medizinische Kapazitäten werden stark erhöht

Beide Bundesländer wollen deshalb nun im Bereich der Gesundheitsversorgung intensiver zusammenarbeiten. So sollen etwa die Kapazitäten in der intensivmedizinischen Versorgung, vor allem mit Beatmungsgeräten, verdoppelt werden. Auch die Testkapazitäten sollen weiter erhöht werden - in Berlin liegen sie derzeit bei rund 4.000 Tests am Tag. Krankenhäuser wurden bereits aufgerufen, Operationen, die nicht dringlich sind, zu verschieben. Zudem wird zusätzliches Personal angeworben, auch unter pensionierten Ärzten, Pflegerinnen und Medizinstudierenden.

In Berlin übernehme die Charité die zentrale Verteilung der Corona-Patienten, so Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, wobei die schwersten Fälle bei Deutschlands größtem Uniklinikum bleiben sollen. Zudem wird via Telemedizin das Wissen der Charité-Experten an andere Krankenhäuser in der Region weitergegeben. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher sagte, dass ihr Bundesland bei schwerkranken Patienten auf die Berliner Kapazitäten angewiesen sei.

Müller: "Es ist richtig, Hamsterkäufe als asozial zu bezeichnen"

Archivbild: Dietmar Woidke (SPD, l), Ministerpräsident von Brandenburg, Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin am 29.01.2019. (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
dpa/Bernd Settnik

  

Berlin hat derzeit laut Gesundheitssenatorin Kalayci 1.045 Intensivbetten mit Beatmungsgeräten, in Brandenburg sind es 700 Intensivbetten und 500 Beatmungsplätze. Bislang sind in der Hauptstadt 519 positive Coronavirus-Fälle (Stand: 18.03.2020, 16:10 Uhr) gemeldet worden, 28 davon sind in stationärer Behandlung. In Brandenburg gibt es 189 bestätigte Fälle, davon 23 im Landkreis Oder-Spree und 20 im Barnim, doppelt so viele wie am Vortag (Stand: 18.03.2020, 19:15 Uhr).

Brandenburg skeptisch bei Ausgangssperren

Nonnemacher zeigte sich skeptisch gegenüber weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens. "Wir haben hier keinen inneren Notstand", sagte sie vor der Kabinettssitzung. Man befinde sich erst bei "Tag 1 des Shutdowns" und müsse erst die Wirkung der bisher beschlossenen Maßnahmen abwarten. "Es hat auch keinen Sinn, jetzt jeden Tag neue Regelungen zu treffen, sondern man muss sich jetzt erstmal angucken, wirkt das wirklich und nicht in hektischen Aktionismus verfallen." Zudem seien Ausgangssperren "kein Allheilmittel".

Müller und Woidke weisen Kritik zurück

Die Landesregierungen von Brandenburg und Berlin waren am Mittwochmittag in Potsdam zu einer gemeinsamen Sondersitzung - und zwar in kleiner Runde, um auch hier Ansteckungswege zu verhindern. Woidke wies Kritik am Vorgehen der Brandenburger Kenia-Koalition als unzutreffend zurück. "Die erste Handelseinrichtung, die ich schließen würde, wäre der Jahrmarkt der Eitelkeiten", sagte Woidke, "aber das wird in der Politik ein frommer Wunsch bleiben."

Müller, dem die Berliner Opposition vorgeworfen hatte, zu langsam zu handeln, wehrte sich ebenfalls: Die Ratschläge der Experten würden sich dynamisch entwickeln, jeden Tag sei die Lage eine andere. "Hier drückt sich niemand vor Entscheidungen", so Müller, "aber es ist immer ein Abwägungsprozess". Dass zum Beispiel einzelne Bezirke weitergehende Maßnahmen als der Senat umsetzen und zuletzt eigenmächtig Spielplätze schlossen, sei völlig in Ordnung. Allerdings dürfe man nicht vergessen, dass Menschen in der Großstadt nicht die gleichen Ausweichmöglichkeiten hätten wie Bewohner des Berliner Umlandes.  

Müllers Wutrede: "Corona-Partys sind untragbar, Hamsterkäufe asozial"

Müller appellierte zugleich an das Verantwortungsgefühl der Bürgerinnen und Bürger: Jeder müsse begreifen, in welcher Situation man sich befinde. "Es ist untragbar, dass zu Corona-Partys eingeladen wird", sagte Müller sichtlich wütend. "Es ist richtig, dass Hamsterkäufe als asozial bezeichnet werden. Da wird anderen etwas weggenommen, die vielleicht dringend darauf angewiesen sind. Und es ist untragbar, wenn Menschen bestimmte Abstandsregeln nicht einhalten."

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

125 Kommentare

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  1. 125.

    Ein Vergleich der aktuellen Coronakrise mit vergangen Flüchlingskrisen ist fehl am Platz und spiegelt das naive Denken vieler Menschen wider.
    Bleiben Sie bitte bei der Realität!
    Es ist nun einmal so, dass es zur Zeit viel zu viele Berliner/Städter ins Umland zieht und die Verbreitung des Virus dadurch begünstigt wird.
    Warum sperrt sich MV gegen all diese ab? Wenn Sie diese Frage beantworten können, haben Sie das Problem erkannt. Sollte es nicht der Fall sein, hilft uns nur noch beten...

  2. 124.

    Ich habe heute früh einen ähnlichen Apell auf einer französischen Seite gelesen. Die Städter fahren scharenweise auf das Platte Land hinaus und erholen sich wie in den Ferien.
    Wir wohnen ein Stück außerhalb Berlins und beobachten täglich, und hören nahezu jede Nacht wie Gruppen zwischen 5-20 Mann am Haus vorbei laufen, grölen, trinken, und sich freuen, vom Schulunterricht oder von der Arbeit befreit zu sein. Ich kann nachvollziehen, dass man einen pubertierenden teenager selbst nicht I'm Haus haben will, in Seuchenlagen muss man jedoch durchgreifen und einmal Konsequenz und Vernunft walten lassen, ohne dabei in Hysterie zu verfallen.
    Ich habe das Gefühl, dass die Menschen um mich herum denken, es wäre alles ein großer Spaß. Und alles halb so wild. Als ob eine Pandemie einer Unwetterwarnung gleicht. Und die lieben kleinen gebannt vor dem Fenster stehen und warten, wie schlimm es eigentlich wirklich ist.

    Nein.. Ich habe mittlerweile kein Verständnis mehr für so viel Ignoranz.

  3. 123.

    Bitte keine ahistorischen Vergleiche, die besorgt schon die Kanzlerin.
    Schon mal was von Notstand gehört? Und Freiheitsrechten? Corona-Partys rechtfertigen nach Gesetzeslage Ausgangssperren! Und in meinem Kommentar steht gar nicht, dass Hund und Hundehalter zu Hause bleiben sollen. Müssen andere sich erst einen Hund anschaffen, um bei einer Ausgangssperre herumspazieren (= Gassi gehen) zu dürfen?
    Erst Nachdenken, dann schreiben bitte! Und jetzt dürfen Sie mal einen Vorschlag machen, bin gespannt.

  4. 122.

    Klassiker. Erst gegen Aufnahme von Flüchtlingen wettern, jetzt sogar gegen die eigenen Nachbarn. Find es immer wieder spannend wie Krisen das schlechteste im Menschen hervorbringen.

  5. 121.

    Oh ja, die Idee, gewisse Berliner Ihres Schlages zu inhaftieren gefällt mir gut. Vielleicht ist da ja dann auch mal etwas Zeit, zu der eigenen Rechtschreibung und Grammatik dazuzulernen. So gefährden Sie dann auch andere nicht, die einfach gerne gesund blieben. Also auf! Reisende soll man nicht aufhalten.

  6. 120.

    Hundebesitzer haben Vorteile weil sie mit ihren Hunden raus müssen? Sorry, mein Hund kackt nicht in die Wohnung.
    Und Ihr Vorschlag mit der App erinnert mich böse an Zeiten, die wir schon mehrfach hatten, wo einer den anderen denunziert hat. Vielleicht sind Sie ja ein Freund des Chinesischen Sozialpunktesystems. Keine Sorge, das kommt auch hier, dann können Sie nach Herzenslust Ihre Nächsten anschwärzen. Corona hin oder her. Es geht ums Prinzip.

  7. 119.

    Mit den Brief an alle Haushalte von Herrn Müller und Co hatt auch schon so Idee das ist mal was officeles gibt damit dies fake news aufhören,
    da ich in dieser Stadt nachts unterwegs bin, habe ich auch schon einige Läden gesehen die es nicht kapiert haben das 18 Uhr schluss ist.
    und es krappieren nicht die Leute warum sie sich an die Abstand regen halten sollen und warum sie ihr Lebenstill jetzt verändert sollten.

  8. 118.

    Es kann nicht sein das wir uns an die Maßnahmen halten und sonne Idioten die Gesundheit von Risikogruppen einfach ignorieren und inkauf nehmen das sie durch ihr Handeln sterben können müsste man mit der ganzen Härte des Gesetzes zu Rechenschaft ziehen und mindestens eine saftige Geldstrafe in Höhe von 5000 € zu belegen

  9. 117.

    Ganz ehrlich,
    Ich bin sonst in der Woche ca 30 Minuten in den Läden unterwegs um meine Einkäufe zu erledigen.
    Diese Woche renne Ich jeden Tag in mindestens 3 Läden und bekomme nicht mal mehr normale Milch. Geschweige denn Klopapier oder Haushaltstücher. Gestern war selbst Glas und Bodenreiniger aus verkauft.
    Eure halbherzigen Maßnahmen treiben alle zusammen auf einen Fleck. So reicht 1 infizierter und zack ist ein ganzer Bezirk an gesteckt.

  10. 116.

    Es darf nicht soweit kommen, dass Leute, die Sport treiben und Hundehalter einen Vorteil genießen; dürfen sie sich draußen aufhalten, muss es auch für alle anderen gelten, vielleicht unter der Bedingung, sie sind allein oder maximal zu zweit unterwegs.

    Zu unterschätzen ist auch nicht die trotzige Renitenz der BerlinerInnen, wenn es um freiheitseinschränkende Vorschriften von oben geht. So eine Maßnahme würde Depressionen, Aggressionen, Pessismus und Ängste schüren. Corona-Partys könnten gemeldet (mit einer App?) und strafverfolgt werden. Schon ist dieses Problem gelöst. Von den verantwortlichen PolitikerInnen erwarte ich kreative Lösungen und keine Gewaltmaßnahmen mit dem Vorschlaghammer.

  11. 115.

    Wie sieht es mit Maßnahmen zum Schutz der BVG-Nutzer und Nutzerinnen aus? So lange hier nicht aufgepasst wird, finde ich die Regelungen sehr halbherzig.

  12. 114.

    was spricht gegen eine Ausgangssperre für eine bestimmte Altersgruppe?? Bis 27 Jahre??? Scheint ja das Hauptproblem zu sein....

  13. 113.

    Man kann ja auch die restlichen Läden ganz schließen. Es gibt kein Klopapier, Brot, Nudeln, Kartoffeln, Konserven die ungesund sind auch alle. Hygieneartikel zum Teil ausverkauft usw. Bei Wurst und Fleisch habe ich es auch schon gesehen usw. Auch noch andere Artikel ausverkauft. Es geht durch alle Bereiche. Das Wort des Monats "Ausgangssperre" hat sich dann erledigt. Dann geht eh keiner mehr auf die Straße.
    Herr Regierender Bürgermeister Müller, sie sollten die Berliner besser aufklären. Jeden Berliner eine Information, in den Briefkasten stecken. Droht mal immer weiter, irgendwann wird sich das Rechen. Ich habe eine bessere Idee, alle Berliner ins Gefängnis. So sind zb. Parkanlagen, Straßen leer. So einfach ist das. Bin eine waschechte Berlinerin.

  14. 112.

    Leider haben viele immer noch nicht verstanden warum unsere Regierung so handelt . Jeder von uns sollte Verantwortung anderen gegen über übernehmen und die Vorschriften und Maßnahmen umsetzen um eine Ausbreitung zu verlangsamen. So lange es immer noch so ist das manche der Meinung sind sich an nichts zuhalten wird die Ausbreitung des Virus enorm voran schreiten .Allen die sich nicht an die Maßnahmen halten sollte Bewusstsein das sie ein möglicher Überträger dieser Krankheit sein können und somit viele andere Menschen in Gefahr bringen .Ich gehe sogar soweit das sie einen großen anteil daran haben wenn durch ihre Unvernunft und Gleichgültigkeit menschen sterben.
    Jeder von uns möchte gerne bei schönem Wetter raus um so schneller sich alle an die vorgegebenen Maßnahmen halten um so schneller kann man zur Normalität zurück kehren .

    Deshalb rufe ich alle auf haltet euch an die offiziellen Maßnahmen um das Virus einzudämmen !!!!!!

  15. 111.

    Glotze abschaffen hilft enorm. Ich gehe hier auch nur online zu rbb weil ich Gebühren zahle und kein schlechtes Gewissen mich plagt. Ich erwarte vom Mainstream nichts.

  16. 110.

    Ein Interessanter Artikel, unser oberster Chef schimpft, dass sich die Berliner nicht an die Empfehlungen halten, sich nicht in Gruppen zu versammeln, die Sicherheitsabstände einzuhalten und droht mit Ausgangssperre ...
    Und dann liest man den Artikel noch mal und schaut sich die Bilder an.
    "Berliner und Brandenburger Kabinett in gemeinsamer Sitzung" (Sprich: Wir als Politiker versammeln uns in größeren Gruppen als sonst üblich). Ein Bild wo die beiden nebeneinander sitzen, zwei Wimpelbreiten voneinander getrennt (ich wußte garnicht das die Tischwimpel min. 1,5m breit sind?) stehen dicht bei dicht, oder zu Deutsch: "Für ein gutes Pressefoto scheißen wir als Politiker auf den Mindestabstand).
    Wie heißt es so schön: "Wie der Herr so das Gescher.."
    Echt peinlich Herr Müller! Sie haben es selbst immer noch nicht verstanden, wie ernst die Lage ist!

  17. 109.

    Ich kann die Regierungen sehr gut verstehen. So einfältig und hirnrissig nicht nur junge Leute sich dem sozialen Abstand verwiegern.

  18. 108.

    Mecklenburg-Vorpommern zieht es nun endlich durch!
    Reisesperre!
    Ab sofort kommen keine Gäste mehr ins Land. Nicht Mecklenburger müssen das Land verlassen. Auch die Gäste mit Zweitwohnsitz, in Erholungshütten und Dauercamper auf den Campingplätzen...
    Und in Brandenburg?
    Wir hier im Nordosten/Uckermark/Lychen drängeln uns dicht an dicht in den Supermärkten mit Berlinern und anderem „erholungssuchenden Publikum“. Die heimische Bevölkerung muss mit ansehen, wie die Städter aus Ihren Erstwohnsitzen fliehen und hier auf dem Land in Scharen die Läden fluten!
    !!!Reiseverbot sofort!!!
    Wer keinen Erstwohnsitz in der „Pampa“ hat, muss dieses schöne Fleckchen Erde verlassen!
    Es ist eine Schande, dass die Leute sich in diesen schweren Zeiten auf die Ländlichkeit besinnen und schleppen das Virus ein! (Prenzlau 17.3.)
    Ist der Spuk eines Tages vorbei, werden diese Menschen die Ländlichkeit verlassen und wie jedes Jahr nach ihren Kurzaufenthalten die öffentlichen Papierkörbe überfluten!!

  19. 107.

    Nur gut das wir auf dem Land wohnen, ein Grundstück mit reichlich Garten dran. Da gibt es immer etwas zu tun. Unser Kind ist erwachsen und selbstständig. Wenn ich daran denke, das kita- und schulpflichtige Kinder jetzt in der Wohnung gehalten und bespaßt werden sollen, graut es mir ernsthaft. Das diese nicht immer spielend oder schulisch unterhalten werden wollen,versteht sich von selbst. Deshalb sollten sämtliche Fernsehsender ihr Angebot auch mal komplett ändern. Es gibt scheinbar nichts anderes mehr als Krieg, Klimawandel, Flüchtlinge, Schweinepest, jetzt Corona. Schon Wochen und Monate der gleich Müll, besonders die tollen Serien, von Faulpelzen, ferngesteuerten Abhängigen, genervte Beamte, die 7 Tage in der Woche auch schon am frühen Morgen abgespult werden oder Serien/Reportagen/Dokus, die schon zig mal gesendet wurden. Da lernen die Kids ja nix anderes, außer auszutesten wie weit sie selbst gehen können. Da hilft nur eins, ein glatter Schnitt an den sich Alle zu halten haben, besonders jetzt und nicht das es wieder Ausnahmen von der Ausnahme gibt und wenn das nicht klappt, belaste ich noch Anwälte und Gerichte. Die Verrohung ist schon ziemlich weit fortgeschritten.

  20. 106.

    Vollste Zustimmung @Ingried! Aber nicht nur die Haustiere tragen den Virus nach Hause und an unsere Hände, sondern auch wir selbst ziehen unsere Schuhe anschließend mit den Händen aus! Gehört, finde ich, in die wichtigsten Hygieneregeln aufgenommen! (Nicht nur Corona wegen - m.E. verbreitet sich auf diese Weise auch TBC)

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