Symbolbild: Ein Mann und eine Frau mit Down-Syndrom begrüßen sich am 15. Mai 2020, in einer Textilfabrik in Malaga, Spanien. (Quelle: imago images/Lorenzo Carnero)
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Trotz hohen Corona-Risikos - Menschen mit Down-Syndrom nicht in höchster Impf-Priorität

Für Menschen mit Trisomie 21 endet eine Infektion mit Covid-19 häufig tödlich. Trotzdem listet sie die Ständige Impfkommission nicht unter den ersten, die die Möglichkeit zu einer Impfung bekommen sollen. Von Efthymis Angeloudis

Noch im Dezember sollen sich erste Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus impfen lassen können. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (Stiko) hat daher am Donnerstag eine Empfehlung an das Bundesgesundheitsministerium für die Corona-Impfungen vorgelegt [rki.de]. Bei dem Impf-Angebot sollten "bestimmte Personengruppen" bevorzugt werden, "die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe" bei einer Ansteckung hätten oder die beruflich "besonders exponiert" seien, heißt es in dem Beschlussentwurf. Dazu zählen unter anderem Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie Menschen ab 80 Jahren.

Studie: Zehnfaches Risiko an Covid-19 zu sterben

Anders als Medienberichten zu entnehmen war, sind Menschen mit Trisomie-21 (Down-Syndrom) nicht in die erste Gruppe der vorrangig zu impfenden Personen aufgenommen worden. Trotz eines hohen Mortalitätsrisikos [aerzteblatt.de] ist diese Gruppe nur in der zweithöchsten Prioritätsstufe eingruppiert.

"Menschen mit Trisomie 21 haben ein erhöhtes Risiko für gewissen Krankheiten", erklärte die Geschäftsführerin des Vereins "Downsyndromberlin", Heike Meyer-Rotsch, rbb|24 am Donnerstag. "50 Prozent der Menschen mit Down-Syndrom werden mit einem Herzproblem geboren." Dadurch entstehe eine erhöhte Mortalität.

Studien aus England und den USA [acpjournals.com] hatten ergeben, dass Erwachsene mit Down-Syndrom im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung ein zehnfaches höheres Risiko haben, an Covid-19 zu sterben. "Wir haben uns alle sehr erschrocken, als diese Studie rauskam", sagt Meyer-Rotsch. Für Angehörige und Menschen mit Down-Syndrom sei daher wichtig zu wissen, wie sich die Zahl zusammensetzt. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass die Patienten auch aufgrund der zahlreichen risikobehafteten Ko-Morbiditäten (zum Beispiel schwere angeborene Herzfehler, Störungen der Immun- und Lungenfunktion) ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf haben. Nicht alle Menschen mit Down-Syndrom hätten aber dieselben Erkrankungen, sagt Meyer-Rotsch. Und nicht alle seien Risikopatienten.

Abstrakte Gefahr des Virus nur schwer zu erklären

Eine Angehörige ist auch die Kinderärztin Susan Binder. Sie lebt gemeinsam mit ihrem erwachsenen Sohn mit Down-Syndrom und weiß von den Schwierigkeiten beim Schutz gegen das Virus. "Die meisten Menschen mit Down-Syndrom halten sich gerne und konsequent an die Hygiene-Regeln, wenn sie sie erst einmal verstanden haben", sagt Binder dem rbb. "Mein Sohn hat aber Situationen erlebt, in denen er von Nichtbehinderten aufgefordert wurde, die Maske ruhig abzunehmen - man sei ja unter sich und es sei gelüftet."

Die Gefahr durch Corona sei eine sehr abstrakte Sache, erklärt Meyer-Rotsch. Das zu vermitteln, sei oft schwierig, gerade bei Kindern. "Wenn eine Beeinträchtigung dazu kommt, ist das Abstrakte noch schwieriger zu erklären." Die mühsam erlernte Selbstständigkeit von Menschen mit Down-Syndrom sei dadurch gefährdet.

Auch der Alltag von Menschen mit Down-Syndrom sei durch das Virus schwieriger geworden, sagt Binder über das Leben mit ihrem Sohn. "Alles ist noch etwas zeitaufwändiger als sonst, da er möglichst wenig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen soll, um den Berufsverkehr in der BVG zu vermeiden."

Menschen mit Trisomie 21 in erste Gruppe aufnehmen

Zu den Risiken kommt, dass etwa die Hälfte der Menschen mit geistiger Behinderung in gemeinschaftlichen Unterkünften wohnt oder in Werkstätten tätig ist. Dort sind sie höheren Risiken ausgesetzt. "Wenn es dort zu einer Corona-Infektion kommt, ist das Infektionsrisiko für alle - wie auch in den Seniorenheimen - hoch", erklärt Binder.

Das erhöhte Infektionsrisiko sowie die hohe Mortalität hatten Politiker und Wissenschaftler veranlasst, eine höhere Priorisierung von Menschen mit Down-Syndrom zu fordern. "Wir gehen davon aus, dass Menschen mit Trisomie 21 auch in die erste Gruppe der vorrangig zu impfenden Personen aufgenommen werden", hatte beispielsweise die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Karin Maag (CDU), der "Stuttgarter Zeitung” am 10. Dezember gesagt [swr.de].

Keine pauschale Priorisierung

Eine pauschale Priorisierung von Menschen mit Trisomie 21 schließen jedoch sowohl Meyer-Rotsch als auch Binder aus. Es wäre zu wünschen, den Menschen mit Vorerkrankungen Vorrang zu geben, sagt die Geschäftsführerin von "Downsyndromberlin". "Ich fände es ziemlich entscheidend, Kindern, die ein Lungenthema oder eine Herzerkrankung haben, schneller Versorgung zu bieten." Aber das betreffe längst nicht alle Menschen mit Trisomie 21.

"Natürlich würde ich mir für meinen Sohn eine möglichst hohe Priorisierung bei der Impfung wünschen", sagt auch Binder dem rbb. "Aber ich möchte auf jeden Fall, dass zuerst die alten Menschen in den Pflegeheimen, die Bewohner von Wohnstätten für Menschen mit Behinderung und das Pflegepersonal geimpft werden." Auch die Pflegefachleute auf den Corona-Stationen sollten nach Binders Einschätzung vor ihrem Sohn priorisiert werden. "Bis dahin werden wir eben in unserer häuslichen Isolierung zurechtkommen."

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32 Kommentare

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  1. 32.

    Ein 63jähriger Lehrer kann alles selbst beurteilen und sich selbst schützen (das würde er jedenfalls den Schülern gegenüber behaupten...). Damit hat er einen echten Vorsprung, denn T21-Betroffene oder geistig Behinderte können genau das nicht. Lassen sich dann von Vollidioten zulabern, sie sollen die Maske abnehmen, z. B. weil man sie nicht verstehe oder weil hier doch alle offensichtlich gesund sind... und dann? Die Impfreihenfolge muss Menschen, die an einer Infektion sterben würden, klar vorne einreihen. Auch Patienten mit Lungenfunktionsstörungen. Immunsuppressierte. Es kann nicht sein, dass diese Menschen in Gruppe "Nach Gruppe 3" landen.

    Wir haben alle eine VERANTWORTUNG unseren Mitmenschen gegenüber - vor allem bei den Schwächeren...

  2. 31.

    Genau danach kann man nicht alleine entscheiden: wie misst man denn Bedürftigkeit ohne subjektive Einflüsse? Ein z.B. 63 jähriger Lehrer, der eben so vom Schulamt "verheizt" wird, kann dann eher geimpft werden als ein T21 62jähriger Mensch oder doch umgekehrt? Ob das gerecht ist und ob das Alle so sehen? Herr Spahn geht nach "Geschrei"? Das können Sie nicht halten...
    Wollen Sie so weiter diskutieren, was ist Ihr Ziel? Eine Impfreihenfolge nach Alt-Westberlinerin?

  3. 29.

    Ich gehe NICHT nach Alter, sondern nach "Bedürftigkeit", in der spielen Alter UND Vorerkrankungen eine Rolle! Herr Spahn geht nach Alter, Wichtigkeit (Kicker), und lautem Geschrei (Lehrer, Polizei, pipapo). Alles Gesunde, die mit Grips im Kopf selber aufpassen können.

    Wer NICHT selber aufpassen kann und chancenlos ist, ist LEISE - wie die im Artikel erwähnten T21-Betroffenen oder geistig Behinderte. Denn Demente bekommen ja auch wegen mangelnder Einsicht eine Impfung!

  4. 28.

    Ihr Beitrag ist furchtbar. Es gibt einen harten und unbarmherzigen Verteilungskampf um etwas, was noch gar nicht verfügbar ist. Haben sie denn den Kommentar auf den sie antworten nicht verstanden? Jemand mit dieser Vorgeschichte stirbt im Falle einer Infektion. Diese Menschen haben keine Lobby wie Karin Maag (CDU), die für sie aufstehen und reden.

    Was sich hier in der Diskussion abspielt erinnert mich an den Kampf um einen Platz in den Rettungsbooten der Titanic, von profilierungssüchtigen Politikern befeuert. So etwas brauchen wir nicht.

  5. 27.

    Die Vielfalt der Meinungen an dieser Stelle sind schwer zu ertragen. Bei Ihnen liest sich das so: unter 60 jährige sind eher dran, auch mit T21 - und genau das ist der Fehler, wenn man solche Artikel veröffentlicht. Dann "kommt der Nächste" und sagt: ein 62 Jähriger Steuerzahler mit hohen Sozialabgaben ist aber für die Allgemeinheit messbar mehr wert... und dann kommt der Nächste und sagt "der Mehrwert eines Einzelnen" besteht aber auch in...usw. zum Schluss gibt es kein Sachbezug mehr sondern das "Bildzeitungsüberschriftenwissen" überwiegt. Meinung ist nicht Wissen.

  6. 26.

    Was hat der arme Kerl, den Sie beschreiben, mit dem Artikel zu tun, kann ich erwidern. Und hier offenbart es sich: es wird nach Alter selektiert, nicht nach Gefährdung... Und gefährdet sind vor allem auch Behinderte, dazu zählen auch JUNGE T21 Patienten oder JUNGE geistig behinderte Menschen. Ich vernahm eben, wie Spahn entschied - damit werden noch viele sterben, die unter 60 sind...

  7. 25.

    Was hat denn ihre "Antwort" mit dem Kommentar auf den sie antworten zu tun? Wissen sie wieviele Risikogruppen es gibt. Ich habe einen Fall, der hing 6 Monate an der Lebenserhaltungsmaschine mit Tracheostoma mit künstlichem Koma und Absaugen. das volle Programm. Der hat jetzt COPD, Herzinsuffizienz, ein künstliches Hüftgelenk, einen Rollstuhl und ist seit März in freiwilliger häuslicher Isolation, weil ihm die Ärzte sagen, dass eine neue Intensivbehandlung nicht überlebt.
    Der ist auch nicht in der ersten Gruppe. Der ist irgendwann im Sommer dran, wenn die Hausärzte impfen.

  8. 24.

    Mein Kind ist geistig Behindert und hat ein Erhötes Infektrisiko da das Immunsystem nicht funktioniert. Leider sieht man das den Kindern meist nicht an. Wer es nicht weiß, denkt das die Kinder ganz normal sind.

  9. 23.

    Die sollen in erster Linie nicht rumdiskutieren = rumeiern, sondern produzieren und HIER verteilen, nicht das Zeug teuer verticken an ander Länder nach dem Gewinnmaximierungsprinzip, sondern "hinne machen". Die Zulassen haben die anderen schon in der Tasche, da wird hier noch über die Umverpackung nach EU-Richtlinien diskutiert... Wenn das alles so lange dauert, brauchen wir die Gruppeneinteilung bald nicht mehr, echt...

  10. 22.

    Vor der Veröffentlichung dieses Beitrages war doch klar, dass es verschiedene Meinungen dazu gibt. Insbesondere wenn der Impfstoff knapp wird, hat man nun eine Diskussion eröffnet: wer ist eher dran: Menschen mit Trisomie 21 oder ein Lehrer (und das noch altersabhängig)? Hier gibt es sogar Kommentare die in Gr.I einteilen wollen ohne zu sagen wer dafür "rausfliegen soll". Ist denn das so gewollt gewesen oder ist es nicht besser diese Diskussion Fachleuten wie dem Ethikrat zu überlassen?

  11. 21.

    Menschen mit Trisomie oder andere mit "Behinderungen" gehört der besondere Schutz der Gesellschaft.
    Deshalb gehören sie zur höchsten Priorität also zur ersten Impfgruppe.
    Ebenso gehören Feuerwehr und Polizei , Lehrer und Erzieher zu den Gruppen ohne die unsere Gesellschaft nicht funktioniert. Deshalb müssten auch sie zu denen gehören , die sich zuerst impfen lassen dürften.

  12. 20.

    Ja, bei T21 Betroffenen ist die Genetik "gestört", wie Sie es so schön ausdrücken... aber bei Ihnen sicher auch. Nur sieht man von außen nix. Reproduktionsfehler hat fast jeder, z. B. Blutgerinnungsstörungen wie MTHFR, von der keiner was ahnt, bis er an Covid stirbt. Dabei sind bis zu 40 % der Bevölkerung davon betroffen und haben eine Störung im Stoffwechselprozess, bei dem der Körper normalerweise die DNA repariert, Moleküle recycelt, die für die Entgiftung benötigt werden, Entzündungen reduziert und Gene unter anderem "ein- und ausschaltet". Viele Folgeschäden von Covid ließen sich dadurch besser erklären - aber die meisten wissen nichts von ihrer Mutation.

    Sie lassen sich aber impfen.

    Gottseidank!

    Und das soll T21-Betroffenen verwehrt bleiben?
    Oder Menschen mit geistiger Behinderung, die beispielsweise durch Sauerstoffmangel während der Geburt dieses Leiden haben?

  13. 19.

    Eve, nochmal ganz deutlich- Menschen mit geistiger Behinderung - sei es Demenz oder etwas, was schon in jungem Alter auftritt - sind deswegen gefährdet, weil sie die Situation nicht so rein realistisch einschätzen können wie andere, die sich tagelang mit der Materie befassen. Auch gibt es leider Vollidioten, die solche Menschen zu Dingen verleiten, die gefährlich sind. Wir können natürlich jedem, der die Situation nicht vollständig selber beurteilen kann, eine Aufsichtsperson (nicht die Eltern/Kinder/Enkel!) zukommen lassen, der/die 24/7 aufpasst, dass nix passiert.

    Oder einfach diese Menschen (wie bei den Dementen...) in Gruppe 1 aufnehmen und IMPFEN.

    Gleiches gilt natürlich für junge Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion (Muskuläre/nervliche/genetische Erkrankungen)

  14. 18.

    Genau darin sehe ich das große Risiko. Und bei Trisomie 21 ist die Genetik ja gestört... Wer würde es wagen, diese Patienten überhaupt in die Phasen I und II zu nehmen ? Für gewöhnlich sind die getesteten Personen Freiwillige, schon da sehe ich beim Trisomie-Patienten juristische Probleme ...
    Natürlich wünsche ich mir auch einen besseren Schutz der Gruppe. Leider wurde vor ganzem Impfstoff-Wahn vergessen, in die Erforschung von Medikamenten, welche die vorhandene Infektion bekämpfen, Fördermittel zu investieren. (siehe Plus-Minus-Beitrag von vom 17.12.2020)

  15. 16.

    Ich würde erstmal fragen, ob der Impfstoff an Kranken und Behinderten getestet wurde.

  16. 15.

    Die Kommentare machen deutlich, welcher gesellschaftliche Bereich wieder übersehen, vergessen,ausgegrenzt wird. Vielen Dank an Herrn Angeloudis für seinen Artikel. Soweit ich mich durch die Presse durchlese, findet dieses Thema keine Berücksichtigung. Die Kimder, Jugendlichen und Erwachsenen mit komplexen Behinderungen - nicht nur die Menschen mit T21 - benötigen besonderen Schutz.
    Dass es an den Schulen für diese Gruppe noch nicht zu größeren Ausbrüchen gekommen ist, ist dem umsichtigen Personal der Berufsgruppen, die dort arbeiten , zu verdanken. Die strikte Einhaltung von Hygieneregeln in allen Lebensbereichen war dort schon immer wesentlich.

  17. 14.

    Eine geistige Behinderung an sich bringt doch aber kein erhöhtes Risiko bei einer Infektion mit dem Virus mit sich, oder? Und genau um die geht es hier bei der Priorisierung der Menschen, die geimpft werden sollen. Bei Trisomie 21 ist das erhöhte Risiko gegeben; deswegen finde ich diese Entscheidung nicht in Ordnung. Aber wenn es sich wie bei Ihrem Kind um eine geistige Behinderung handelt sehe ich keine Indikation für eine bevorzugte Impfung.

  18. 13.

    Hallo Frau Richter, ich stehe vollkommen hinter Ihnen, wir sehen das genauso wie Sie. Ausgerechnet unsere Schulform bleibt komplett geöffnet. Ganz viele unserer Kinder gehören zur absoluten Risikogruppe, Abstandsregeln gibt es nicht, von der Maskenpflicht sind alle befreit ?????? Hier passt was nicht, ganz gewaltig nicht!!!

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