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Bild: rbb

E-Autofabrik bei Grünheide - Weiterer Bauabschnitt der Tesla-Fabrik vorzeitig genehmigt

Tesla darf die Bauarbeiten an seiner geplanten E-Autofabrik bei Grünheide (Oder-Spree) ausweiten. Das Brandenburger Landesamt für Umwelt hat am Montag den vorzeitigen Beginn für einen weiteren Bauabschnitt der Gigafactory genehmigt. Alle beteiligten Behörden hätten demnach ihr Einverständnis erteilt, da abzusehen sei, dass das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren zugunsten von Tesla ausgehen werde.

Auflagen für Grundwasser- und Lärmschutz

Zugelassen werden damit unter anderem auch Rammpfähle als Teil der Fundamente. Dazu sind einige Auflagen erlassen worden, um das Grundwasser sicher zu schützen. Bei der aktuellen Entscheidung der vorzeitigen Baugenehmigung war nach Angaben des Ministerium vor allem der Schutz des Grundwassers zu berücksichtigen. So sollen besondere Anforderungen an das Material der Betonpfähle gestellt werden, um den Schutz des Grundwassers zu gewährleisten. Zudem musste ein Konzept für die Betankung der nicht mobilen Rammgeräte vorgelegt werden, mit dem sichergestellt wird, dass keine wassergefährdenden Stoffe in den Boden gelangen können. Auflagen sicherten ab, dass die entstehenden Erschütterungen beim Rammen nicht Straßen und Schienenwege im Umfeld der Baustelle gefährdeten, hieß es.

Auch Fragen des Lärmschutzes im Zusammenhang mit den Rammarbeiten wurden geprüft und haben zu weiteren Auflagen geführt. Es sollen deshalb auch umfangreiche Lärmmessungen während der Arbeiten vorgenommen werden.

Weil die umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt durch das Land Brandenburg bisher noch nicht abgeschlossen ist, betreibt Tesla das Bauen auf dem Gelände auf eigenes Risiko. Das US-Unternehmen hatte als vorzeitige Maßnahmen bereits Anfang des Jahres 90 Hektar Kiefernwald fällen lassen und mit dem Bau des Fundaments begonnen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.08.2020, 16:30 Uhr

85 Kommentare

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  1. 85.

    Die sich jetzt so aufregen, benötigen wahrscheinlich überhaupt keinen Arbeitsplatz- oder nicht mehr. Wenn Ich in Rente oder in Vorruhestand wäre, oder in Berlin einen guten Arbeitsplatz hätte, was interessieren da schon die Interessen der Brandenburger Gesellschaft ?

  2. 84.

    3,756489 Quadratkilometer Brandenburger Fläche an irgendeiner Autobahn Auffahrt am Berliner Ring und dazu noch 12784 Mitarbeiter in der Frühschicht. Brandenburg hat Probleme- aber wo Arbeitsplätze und dadurch später die Rentenansprüche herkommen fragt Niemand ?

  3. 83.

    Garantiert wichtiger als ein Stückchen Fläche am Berliner Ring. Was braucht Tesla, 1,2,oder 3 Quadratkilometer für seine Fabrik?

  4. 81.

    Mein Heim, ist meine Burg - Das Haus im Grünen, ist uns in Brandenburg heilig. Ackerbau, Windmühlen und Viehzucht Ja - Industrie und neue Nachbarn Nein. Für 300 Hektar Walderwartungsland, wird auf die Barrikaden gegangen. Und Wasser geben Wir nur für Monokulturen und Massentierhaltung ab, aber nicht für neue innovative Arbeitsplätzen - Alles klar !!!

  5. 80.

    Ist doch in Potsdam genauso !!! Jeder, möchte selbst in Potsdam leben und wenn aber der Nachbar baut, wird gejammert. Da sieht man erstmal den Egoismus des Menschen. Und wäre es bei Grünheide, nicht die Fläche in der Nähe, die bebaut werden soll, wäre es den jetzigen Nörglern doch ganz egal - Wenn die gleichen 3 Quadratkilometer in der Prignitz oder in der Uckermark liegen würden, würde sich doch Niemand drum kümmern. Aber an einer Sechsspurigen Bundesautobahn in der direkten Hauptstadtregion, wird der Naturschutz vorgeschoben.

  6. 79.

    Das ist Denen doch egal, die jetzt schon ihr eigenes Grundstück und ihre Rente an der Berliner Stadtgrenze haben. Was geht Diesen Leuten denn an, ob jüngere Menschen auch in Zukunft, einen Arbeitsplatz in Wohnort-Nähe benötigen.

  7. 78.

    Die Bevölkerung im Berliner Umland wächst und wächst. Also müssen auch Arbeitsplätze in gleicher Weise um Berlin angesiedelt werden. Ich persönlich möchte nicht, zum Arbeiten in die Lausitz oder Sonstwohin am A.... der Welt fahren. Und die 3 Leute, die sich über Tesla aufregen, können doch auch in die Prignitz, Uckermark, oder in die Lausitz ziehen. Es muss doch Niemand an der A10 wohnen, Brandenburg hat fast 30000 Quadratkilometer Fläche. Also Platz genug, für Jeden der Arbeitsplätze und neue Nachbarn hasst.

  8. 77.

    Wo ein Unternehmen sich ansiedelt, folgen natürlich andere nach-Zulieferer und so weiter. Und wenn nicht, kommt die Landesregierung mit dem großen Geldkoffer-aber, die A10 ist ein guter Standort.

  9. 76.

    Und der schöne Märchenwald direkt an der Autobahn ??? Das war doch, wie der Nationalpark Jasmund auf Rügen. Unendliche Buchenwälder und dahinter die Ostsee. Und dazu noch das Meeresrauschen oder war es die Nähe Autobahn ???

  10. 75.

    Das sind 3 Quadratkilometer Monokulturen an der Autobahn. Und für Wasser und Infrastruktur werden schon genügend Steuergelder da sein. Klappt doch bei BER, Lausitz-Milliarden, etc auch seit Jahrzehnten. Brandenburg, das Land wo Milch und Honig fließen und die Milliarden sowieso keine Rolle spielen. Also keine Panik, Tesla kommt sowieso.

  11. 74.

    Vielleicht folgen ja nach Tesla, noch andere Industrie Unternehmen ??? Neue Arbeitsplätze in Wohnort Nähe sind immer gut.

  12. 73.

    Wichtig ist doch, das neue Industrie-Arbeitsplätze, überhaupt in der Hauptstadtregion angesiedelt werden. Jeder Standort am Berliner Ring, wäre wahrscheinlich geeignet- bei entsprechender Infrastruktur-Anpassung. Die Tesla-Ansiedlung sollte auch als Chance für unsere Hauptstadtregion angesehen werden. Nicht nur immer Ackerbau und Viehzucht in Brandenburg - Nein, richtige Industrie mit mehreren tausend Arbeitsplätzen. Nicht nur Windparks, sondern richtige Werke für Brandenburg. Das ist eine große Chance, für das gesamte Land Brandenburg.

  13. 72.

    Wichtig ist doch, das neue Industrie-Arbeitsplätze, überhaupt in der Hauptstadtregion angesiedelt werden. Jeder Standort am Berliner Ring, wäre wahrscheinlich geeignet- bei entsprechender Infrastruktur-Anpassung. Die Tesla-Ansiedlung sollte auch als Chance für unsere Hauptstadtregion angesehen werden. Nicht nur immer Ackerbau und Viehzucht in Brandenburg - Nein, richtige Industrie mit mehreren tausend Arbeitsplätzen. Nicht nur Windparks, sondern richtige Werke für Brandenburg. Das ist eine große Chance, für das gesamte Land Brandenburg.

  14. 71.

    Genauso ist es !!! Die vielen Windkraftanlagen an der A10/B5 im westlichen Landesteil, die dazu gehörigen Solarfelder und Bioenergie-Anlagen, wurden doch an hochsensible Bereiche, zum Bsp. der Ketziner Bruch- und Havellandschaft herrangebaut. Bei Nauen, wurden Vogelschutzgebiete und Vogelflugrouten dabei missachtet. Das der Westen, die Frischluftschneise von Berlin/Brandenburg ist, spielt genauso keine Rolle. Das die Entwicklung einer gesamten Region, durch riesige Windparks gestört wird, auch egal. Wenn Flächen am Berliner Ring und an 4 Spurigen Bundesstraßen für Agrarindustrie und Windkraftlobby missbraucht werden, fehlen diese Flächen natürlich für innovative Industrie und Wohnungsbau im Umland. Jetzt geht eine Diskussion los, warum nicht, ein trockener Acker besser gewesen wäre ??? Seit Jahrzehnten werden Äcker im Berliner Umland mit irgendwelchen Windmühlen und Solarfeldern zugebaut. Und jetzt auf einmal, dürfen winzige 3 Quadratkilometer, nicht genutzt werden ???

  15. 70.

    Im Berliner Umland, links und rechts der A10, gibt es genügend trockene Äcker und Felder. Da hatte man aber nichts Eiligeres zu tun, als diese fruchtlosen Äcker und Felder mit Wind-und Solarparks, zuzupflastern.Da hätten die Leute mal viel früher einschreiten sollen, als gut angeschlossene Gebiete, an die Windkraft- und Solarlobby, verschenkt wurden. Wenn man die Agrarflächen mit Windkraftanlagen und Solarfelder zubaut, muss man zwangsläufig, an die Wälder herangehen. An der A10 und B5 zum Bsp. waren genügend Flächen vorhanden. Da waren aber Alle mit einverstanden, das dort hunderte Windkraftanlagen hinkommen. Und jetzt auf einmal, fehlen Industrie-Flächen und Wohnbauflächen ? Flächen an der A10 werden für Windmühlen versaut und jetzt wird rumgeheult, das 3 Quadratkilometer Wald weg muss-Hallo geht's noch? Die meiste Frischluft kommt vom Nordwesten/Westen. Und Windmühlen haben an der A10 gar nichts zu suchen,nur weil die Transport-Wege der Anlagen günstig sind-Jetzt ist der Wald dran!

  16. 69.

    Ausbau der Radwege und Neubau von Bahnlinien - Alles Illusionen, das Geld ist schon für BER, Kohle-Milliarden, künstliche Badeseen in der Lausitz und jetzt auch noch Tesla verplant. Kaputte Straßen und fehlende Radwege, fehlende Kitas und Schulen, spielen doch dabei keine Rolle. Hauptsache die Politik kann sich gegenseitig auf die Schultern klopfen.

  17. 68.

    Mir persönlich wären da, der Ausbau von Bahnlinien, die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken, Reparatur und Neubau von Radwegen, Modernisierung von Ortsdurchfahrten, schnellerer Wohnungsbau auch in kleineren Städten, Aufforstungen an Radwegen und Alleen, usw. wichtiger als diese Vorzeige-Projekte, die dem Steuerzahler nur Milliarden kosten. Gerade HVL, hat riesigen Nachholbedarf, in Sachen Infrastruktur und Städtebau. Die Wunden der Deutsch-Deutschen Teilung sind in der Brandenburger Westhälfte noch lange nicht behoben. Immer wieder diese Milliarden-Investionen entlang der östlichen Bundesgrenze und woanders ist kein Geld, für elementare Dinge.

  18. 67.

    Wer etwas weiß, braucht nichts nachzuschlagen und ist klar im Vorteil.

    Verschonen Sie mich mit Ihren Weisheiten, muss noch meinen Kappes zubereiten!

  19. 66.

    Trotzdem sollte die Politik, neue Ansiedlungen besser am Berliner Ring verteilen. Damit werden auch Verkehrsströme und die damit anfallenden Belastungen, entzerrt.

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