Werk in Grünheide - Tesla will rund 81.000 Pfähle für den Fabrikausbau einbringen

Mi 19.07.23 | 17:49 Uhr
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Blick auf das Werk der Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg vom US-Elektroautobauer Tesla. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)
Audio: Antenne Brandenburg | 19.07.2023 | Martin Krauß | Bild: dpa/Jens Kalaene

Tesla hat für die Erweiterung seines Werkes in Grünheide (Oder-Spree) weitere Pfahlgründungen beantragt. Das geht aus den seit Mittwoch einsehbaren Antragsunterlagen hervor. Demnach will der US-Elektroautohersteller rund 81.000 Pfähle einbringen. Das wären deutlich mehr als für die bestehende Halle, bei der circa 2.000 Pfähle verwendet wurden. Das Werksgelände von Tesla liegt teilweise in einem Wasserschutzgebiet.

Pfähle sollen bis zu zwölf Meter in das Grundwasser eintauchen

Aus den Unterlagen geht hervor, dass die Rammpfähle im gesamten Bereich der Norderweiterung zur Stabilisierung des Fundaments eingesetzt werden sollen. Dort plant Tesla unter anderem die Errichtung einer 700 mal 700 Meter großen Halle, die auch Anlagen zur Verdoppelung der Produktion von derzeit 500.000 auf dann eine Million E-Autos pro Jahr beinhalten soll.

Laut Unterlagen sollen die Pfähle bis zu zwölf Meter in das Grundwasser eintauchen. Ein Gutachten geht davon aus, dass keine relevanten Auswirkungen zu erwarten seien. "Von einem Einfluss der eingebrachten Pfähle auf die Grundwasserchemie ist [...] nicht auszugehen", heißt es im Gutachten. Umweltschützer hatten jedoch immer wieder die Pfahlgründungen kritisiert. Sie befürchten negative Auswirkungen auf das Grundwasser.

Bürgerinnen und Bürger können sich am Genehmigungsverfahren beteiligen und Bedenken einbringen. Die Antragsunterlagen sind bis 18. August im Internet [uvp-verbund.de] und bei Behörden wie dem Landesamt und in Rathäusern öffentlich einsehbar.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.07.2023, 17:30 Uhr

71 Kommentare

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  1. 71.

    Hier muss ich doch mal nachfragen: Was ist bitte ein "Finaler Entwurf"? Ist das der Entwurf, der dem Auftraggeber vorgelegt wird, damit noch Verbesserungswünsche eingearbeitet werden können?
    Entweder es ist das fertige Gutachten oder es ist ein Entwurf. Also ist es nicht das endgültige Gutachten.
    Warum wird dieser Entwurf dann veröffentlicht?
    Der Grundwasserleiter hat eine Mächtigkeit (Höhe) von 10 - 40 m, man schätzt ihn im Bereich der Fabrik auf ca. 20 m. Donnerwetter, sind das Ausgangsdaten!
    Es wird eine Fläche von 244 qkm modelliert (Abb. 3.1), um die Verhältnisse auf 50 ha darzustellen. Das Berechnungsgebiet wird in 400.000 Berechnungszellen aufgeteilt, im Bereich der Pfahlgründung beträgt deren Größe 4m x 4m, im weiteren Umfeld 50m x 50m. Das ist so, als wollte ich mit einem Kiessieb Puderzucker sieben.
    Offensichtlich gibt es nur eine Bohrung, die tiefer reicht als die geplanten Pfähle (S. 24)...
    Evtl. folgt noch ein zweiter Teil..

  2. 70.

    Ich verstehe die ganzen Diskussionen nicht mehr.

    Alles was Tesla Freienbrink betrifft ist seit 2019 beschlossene Sache und es wird durchgezogen weil man es will. Damit ist jede Diskussion nicht zielbringend. Die Politikmehrheit hat beschlossen und so wird's gemacht.

    Also hören wir auf die Details zu diskutieren, es macht keinen Spaß und keinen Sinn mehr. Das ist meine Erkenntnis nach den Schilderungen über den Tesla Infotag in Hangelsberg am 18.07.2023.

  3. 69.

    Jaja, Ihr berühmter Energiemix. Der Frage, ob die U-Bahn nur bis Michendorf, nach Dessau oder gleich noch viel weiter fahren soll, sind Sie bisher auch immer ausgewichen.

    Funfact: Sie haben mit Ihrer ahnungslosen Bornierheot in #44 von 20.07.2023 | 12:22 der WSE Unfähigkeit vorgeworfen. Hätten Sie doch besser in die öffentlich ausgelegten Unterlagen geschaut.

  4. 68.

    Es gibt nicht einen einzigen Satz gegen Erneuerbare. Im Gegenteil. Sie sind eine Bereicherung.... Im Energiemix.
    Es gibt Einwände, wenn man ganz einfache und offensichtliche Fehlentscheidungen trifft. Das müssen Sie aushalten. Mindestens. Besser ist, es werden die Ortskundigen einbezogen. Statt als NIMBYs von Ihnen beschimpft. Die Fehlentscheidungen treffen nicht die Ortskundigen. Warum wohl ist das so?

  5. 67.

    Brandenburg an der Havel zum Beispiel, hatte 87000 Einwohner zu Hochzeiten - durch Verlust der Industrie, jetzt nur noch 73000 Einwohner und das noch, mit mehreren Eingemeindungen.
    Prignitz, OPR, Westhavelland, Uckermark, Frankfurt(Oder), Cottbus/Lausitz - genau das gleiche Trauerspiel - Wegfall der Industrie = hohe Abwanderung !!

  6. 66.

    Teil 3:
    Ich könnte mich nun freuen, gemeinsam mit Herrn Klink und weiteren diesen Sachverhalt auf der Erörterung im Herbst 2023 zu diskutieren. Ich fürchte aber, dass die unterschriebene "Vorzeitige Zulassung" für das Einbringen der Bohrpfähle bereits in der Schublade des Landesamtes für Umwelt liegt, seitdem der Eingangsstempel auf dem "Gutachten" prangt. Und im Nachhinein über vollendete Tatsachen zu diskutieren, dafür ist mir meine Zeit zu schade.


  7. 65.

    Teil 2:
    Wer einmal am Strand entlanggelaufen ist, wird bemerkt haben, dass der Sand um den Fußabdruck trocken wird, und wer genauer hinschaut bemerkt, dass der trockene Bereich umso größer ist, je schwerer die Person war. Durch den Druck des Körpergewichtes wird das Wasser aus den Poren zwischen den Sandkörnern gedrückt.

    Zurück nach Grünheide: Die Einbringung der Bohrpfähle verdichtet den Sand zwischen den Bohrpfählen - die Poren, durch die das Wasser fließt, werden zusammengedrückt. Also wird die Strömung nicht nur durch die Bohrpfähle selbst behindert, sondern auch in den Zwischenräumen wird das Strömungsverhalten verschlechtert. Und letzteren Effekt bildet keine der gängigen Strömungssimulationen ab.

    - Teil 3 folgt -

  8. 64.

    Es freut mich außerordentlich, dass Sie mich ermutigen, einen offiziellen Einwand einzureichen.

    Einen kleinen Denkfehler muss ich einräumen: Der Schlauch muss mindestens 700 m statt 500 m lang sein, da die Kantenlänge der Halle 700 m beträgt. Bei diagonaler Strömung des Grundwassers unter der Halle haben wir sogar ca. 1000 m Strömungsweg.

    Jeder Gärtner hat wohl schon die Erfahrung gemacht, dass bereits aus einem 50 m langen Schlauch beim üblichen Wasserdruck von bis zu 6 bar kaum noch Wasser herauskommt.
    Der Druck des Grundwassers ist dagegen extrem gering, daher ist auch die unterirdische Strömungsgeschwindigkeit des Grundwassers extrem gering (oft weit unter 1 km / Jahr). Jede Änderung der Untergrundbeschaffenheit hat daher erhebliche Auswirkungen auf das Strömungsfeld. Verdeutlichen lässt sich das wie folgt:
    Das Grundwasser fließt genauer gesagt nicht durch den Sand, sondern durch die Poren zwischen den Sandkörnern. Das Porenvolumen beträgt hier ca. 30%. - Teil 2 folgt -

  9. 63.

    Und der Strom der durch Monokulturen, Windräder und Solarparks in Brandenburg erzeugt wird, geht dann auch noch, nach Süddeutschland in die Automobil-Zentren.
    Und Wir hier, bezahlen dafür noch die Strommasten und Stromleitungen nach dem Süden, weil uns in Berlin und Brandenburg die Industrie fehlt.

  10. 62.

    Das ist übrigens der finale Entwurf des Gutachtens:
    https://www.uvp-verbund.de/documents-ige-ng/igc_bb/250677b6-a8f4-4850-a126-7d3ff82103ba/Wasserrechtliche%20Erlaubnis%204_Anlage%2008%20-%20Hydrogeologisches%20Gutachten%2C%20Pfahlgr%C3%BCndungen.pdf

    Hier der Grundriss:
    https://www.uvp-verbund.de/documents-ige-ng/igc_bb/250677b6-a8f4-4850-a126-7d3ff82103ba/Wasserrechtliche%20Erlaubnis%205_Anlage%2007%20-%20%C3%9Cbersichtslageplan.pdf

  11. 61.

    Brandenburg soll ja auch nach Meinung der Umweltschützer und Klimaschützer, ein Land der Monokulturen bleiben.
    Damit die Agrar-und Forstindustrie ungestört ihre Brandenburger Monokulturen ausleben können.
    Schnell das Brandenburger Wasser ins Meer ableiten, damit Ackerbau, Viehzucht und Windräder trockenen Boden haben.
    Industrie und Gewerbe zerstören doch die geliebten Brandenburger Monokulturen

  12. 60.

    Ich auch nicht, aber die Wurzel aus 81000 ist rund 285. Bei einem äquidistanten Raster ist der Rasterabstand ca. 2,5 m, wenn der erste und jeweils letzte Pfahl den Abschluss bilden.

  13. 59.

    LNG-Lager und Kraftwerk sind laut Welt nur eine Übergangslösung. Musk glaubt weiterhin an die Energiewende.

  14. 58.

    Sie wollen vielen nicht verstehen, egal ob WKA, Stammbahn .... Alles was irgendwie mit der Energiewende zu tun hat, bewimmern Sie.

  15. 57.

    Umweltschützer fürchten doch immer negative Auswirkungen, das ist doch nichts Neues.
    Nur um ihren eigenen Arbeitsplatz, brauchen sich Umweltschützer und Klimaschützer keine Gedanken machen, der ist in ,,good old Germany,, doch immer gesichert.
    Nichts tun und sich vor jeder Veränderung fürchten - das ist Umwelt-und Klimaschutz in Deutschland.

  16. 56.

    Wollen Sie nicht verstehen? Ich habe nichts gegen Pfähle. Ich u.a. haben kein Vertrauen. Fehlentscheidungen, die geheilt werden sollen, führen zu Folgen die nicht heilbar sind. Nichteinmal durch Wahlen. Sehen Sie die Gefahr die entsteht, wenn Erfolglose borniert agieren?

  17. 55.

    Warum werden eigentlich Unterlagen öffentlich ausgelegt? Sie nennen sich "physiker", haben aber verschiedenes nicht verstanden: Flüssiggas muss nicht zwangsweise durch Fracking gewonnen werden. Das ist ganz banal verflüssgtes Erdgas, welche sich so besser in Tankfahrzeugen transportieren lässt, egal ob im großen aus Katar per Schiff oder im Kleinen per LKW als temporäre Lösung. Tesla stellt z.B. Karosserien im Aludruckgußverfahren her. Erdgas liefert dafür Prozesswärme.

  18. 54.

    Immer Ihre Kamellen von der "Kraft-Wärme-Kopplung". Tesla verbrennt einfach fossiles Gas für seine Produktion. Die sog. "Energiewende" ist schon längst gescheitert - auch TESLA weiß das.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article246473538/Tesla-bricht-Oekostrom-Versprechen-mit-einem-eigenem-Gaskraftwerk-in-Gruenheide.html

  19. 53.

    Das Wasser soll ja auch nicht von oben nach unten die Pfähle entlang fließen, sondern zwischen denen hindurch. Wie man den öffentlich ausgelegten Unterlagen entnehmen kann, ist zwar ein Einfluss auf das Grundwasser gegeben, jedoch nicht signifikant. Sie können aber gerne einen Einwand einreichen und den mit Ihrem Gartenschlauch begründen.

  20. 52.

    Wie man den öffentlich ausgelegten Unterlagen entnehmen kann, ist in WSG der Verbau von grundwasserneutralen Baumaterialien und die Einhaltung des Grundwasserschutzes nach DVGW W 347 („Hygienische Anforderung an zementgebundene Werkstoffe im Trinkwasserbereich“) vorgeschrieben. und hier auch vorgesehen.

  21. 51.

    Die Zahlen stimmen zwar soweit, was heutzutage nicht selbstverständlich ist, allerdings fließt das Grundwasser hauptsächlich nicht von unten nach oben, sondern horizontal. Zumindest ging es bei den bisherigen Betrachtungen um diese Strömungsverhältnisse. Und von der Seite betrachtet ergeben sich ganz andere Verhältnisse - bei Quer- oder Längsströmung unter der Halle beträgt die Einschnürung des Strömungsquerschnittes durch die Pfähle ca. 20%, bei diagonaler Strömung ca. 30%.
    Nun verringern Sie bei einem 500 m langen Gartenschlauch mal den Querschnitt entsprechend - und schauen mal, wieviel weniger am Ende rauskommt..

  22. 50.

    Ein weiterer Aspekt ist überhaupt erstmal die Einbringung - wie lange dauert die? Welche Erschütterungen und welcher Lärm gehen davon aus? Mit 10 Maschinen im 24-Stunden-Betrieb und 1 Stunde pro Pfahl (einschließlich Rüstzeit!) würde die Aktion immer noch ein komplettes Jahr (!) dauern.
    Was für eine Armada an Baumaschinen soll denn da anrücken?
    Wird die Region Grünheide für ein komplettes Jahr zur Erdbebenzone?

  23. 49.

    Also ich hatte noch keine Zeit in die Unterlagen zu schauen. Wie groß ist denn dann der Abstand bei einer Halle 700 x 700 m? Also die aktuellen Pfähle über den Gigapressen liegen sehr nah beieinander und trotzdem kommt das Wasser nicht viereckig an!
    Nichts als ein aufgewärmter alter Hut!

  24. 48.

    Hier geht es nun einmal um die Pfähle im Speziellen. Bzgl. der Wasserversorgung verweise ich Sie aber auch auf die weiteren, ebenfalls öffentlich ausgelegten Unterlagen. Sie können gerne zusammen mit Wossi, Kasi und kennste weeste denkste Einwände erheben.

  25. 47.

    Der Einfluss von 81.000 gesetzten Pfählen auf das Grundwasser ist nur ein Aspekt der ganzen Geschichte. Der Rückbau wäre ein weiterer. Vermutlich wird man mit einem "Rückbau", wie auch immer der bewerkstelligt werden soll, noch weitaus verheerende Schäden im Untergrund anrichten. Man wird die 81.000 Pfähle im Untergrund lassen, bis sie verrottet sind und ihre Bestandteile damit sämtlich ins Grundwasser eingegangen sind.
    Gibt es dazu eine Aussage im "Gutachten"?

    Eine Fläche von 50 ha, durchlöchert wie ein Schweizer Käse, und das in einem Grundwasserschutzgebiet.
    Wäre dies im Januar 2020 so beantragt worden, das ganze Projekt wäre krachend gescheitert.

  26. 46.

    Das sind Bohrpfähle und keine Rammpfähle.

  27. 45.

    Hier ein paar Zahlen zur Kenntnis. Ein Pfahl mit Kantenlänge 0,4x0,4m ergibt 0,16 Quadratmeter. Bei einer Hallenfläche von 500.000 Quedratmetern ergibt das ca. einen Pfahl je 6 Quadratmeter. Ist etwa wie eine einzelne Spagetti in einem Kochtopf voller Wasser. Kann mir nicht vorstellen das Wasserströmungen davon beeinflusst werden.

  28. 44.

    Was schreiben Sie da? Sie selbst haben von einer „zugeteilten Wassermenge“ und dem Auskommen geschrieben. Wohl besseren Wissens, dass dies Unsinn ist. Sie verschleiern den größten Zuteilungsjob ohne Datenkenntnisse wieviel Wasser da ist. Unfähigkeit?

  29. 41.

    Wo haben Sie etwas über ein Gaskraftwerk gelesen? Die Biogas-Anlage findet man zwar auch als wenig technikaffiner Laie leicht im in der Vorhabenbeschreibung der öffentlich ausgelegten Unterlagen. Dazu kommen noch PV und Batteriespeicher. Insofern kopiert Musk die Strategie von Merkel, die die Ampel forciert. Aber ein Gaskraftwerk? Auch Ihnen als technischer Laie sollte mittlerweile der Unterschied zwischen eine reinen, kleinen Gasheizung und einem größeren Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung bekannt sein.

  30. 40.

    Pfahlgründungen gibt es schon seit Hunderten vielleicht sogar seit Tausenden Jahren und die Technik wird immer ausgereifter

  31. 38.

    Ich kann Sie nach Blick in die Unterlagen dahingehend beruhigen, dass die hier thematisierten Pfähle als Fertigbauteile angeliefert werden sollen. Insofern stellt sich Ihre Wasserfrage hierzu nicht.

  32. 37.

    Die Begründung, warum sich Tesla für Tief- statt Flachgründungen entschieden hat, findet man übrigens auch in den ausgelegten Unterlagen. Es macht bei den Anforderungen zur Tragfähigkeit der Gründung schon einen Unterschied, ob man ein kleines privates Häuschen baut oder eine Fabrik.

  33. 36.

    In Berlin braucht man keine 81000 Pfähle.
    Berlin ist stabiler und kein Schutzgebiet. TESLA auf nach Berlin.
    Was Fr, Giffey nicht schaffte, schafft HR. Wegner, der ist ein anderes Kaliber als Berliner.

  34. 35.

    Ich bin dort auch am arbeiten, von daher weiß ich, das am ihren Behauptungen nichts dran ist. Warum kündigen sie nicht, wenn der Job nicht zu ihnen passt?

  35. 34.

    Es sind ausschließlich Leiharbeiter nach auslaufen der Verträge nicht weiterbeschäftigt worden, da genügend eigene Arbeiter zur Verfügung stehen. Das ist alles.

  36. 33.

    „kommt mit der zugeteilten Wassermenge aus“
    Die Zuteiler haben Ihr Obrigkeitsvertrauen? Nur in Brandenburg sind gerade die besonders..... erfolglos. Gibt es ein einziges Großprojekt was geklappt hat?

  37. 32.

    Wie wurde denn die nicht vorhandene Wassermenge ermittelt und haben Sie Vertrauen in die Richtigkeit der Datenlage?
    Es weiß doch jeder Bauer und jeder Strausseeliebhaber das nicht genug Wasser da ist. Nichteinmal für Sparsame, privat oder gewerblich.

  38. 31.

    Ich bin kein Fachmann für Pfahlgründungen, aber hier scheint es ja eine Menge davon zu geben. Grundsätzlich halte ich die Handlungen von Herrn Musk für zielführender, als beispielweise das derzeitige Ampel-Gewirtschafte. Jetzt baut Tesla in Grünheide auf dem Firmengelände auch ein Gaskraftwerk. Will sich wohl auf den Zappelstrom nicht verlassen. Macht auch der Herr Habeck so, nur irgendwie leiser. Herr Habeck sucht noch nach 50 Gaskraftwerken bis 2030. Leiser deswegen, weil irgendein Häuslebesitzer sonst auf die Idee kommen könnte, zu klagen. Weil er nach dem GEG, falls es dann so käme, irgendwie animiert werden soll seinen Gasbrenner zu verschrotten während der Herr Habeck 50 neue, allerdings viel größere, bauen will.

  39. 30.

    Es geht, anders als manche immer noch zu glauben scheinen, bei der Bürgerbeteiligung nicht um eine grundsätzliche Entscheidung, ob in diesem Industriegebiet gebaut werden darf. Es wurde bereits lange vor Tesla demokratisch entschieden, dass das möglich sei auch wenn nicht jeder damit einverstanden ist. In solchen verfahren geht es i.A. nur noch darum, wie gebaut werden darf.

  40. 29.

    Pfahlgründungen sind schon eine tolle Sache - leider sehr sehr teuer und aufwändig - aber Tesla hat ja die Kohle - bei mir müsste eine verstärkte Betonplatte als Fundament ausreichen - Pfahlgründungen sind da viel besser und haltbarer.

  41. 28.

    Laut den ausgelegten Unterlagen sollen allerdings in der Tat unter der neuen Halle flächendeckend Rammpfähle gesetzt werden.

  42. 27.

    Nicht nur halb Berlin ist auf Pfählen gebaut, auch das Wasserreiche Berliner Umland, sowie die Landeshauptstadt Potsdam.
    Mein Nachbar hat jetzt mit 16 Pfählen sein Hausfundament gegründet - der schafft später aber nicht einen einzigen Arbeitsplatz - Tesla aber Zehntausende und ungezählte Arbeitsplätze bei Zulieferern.

  43. 26.

    Nix punktuell! Die Pfähle sind unter der gesamten Halle in den Plänen zu finden.

  44. 25.

    Nö, er ist ein Macher.

    Auch wenn er etwas zerstört, bliebe er insgesamt ein Maker, der es besser macht and wir alle zusammen .

    Love him, love the style

  45. 24.

    Hier wird doch wieder ein alter Hut aufgewärmt. Zum einen gibt es einen vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen den Pfählen, zum anderen werden diese in der 700 x 700 m Halle nur punktuell eingesetzt, bei den Gigapressen und den Druckgussanlagen. Das Wasser sucht sich immer einen Weg. Natürlich muss man vorher den Boden hinsichtlich der Gefahr von aufsteigenden salzhaltigen Grundwasser untersuchen.
    Zur ersten Ausbaustufe gab es dazu zwei unabhängige Gutachten und es sind hunderte Pfähle im Boden. Es hat bisher weder eine Verunreinigung noch einen verminderten Fluss des Grundwassers gegeben.
    Halb Berlin ist auf Pfählen gebaut.

  46. 23.

    Wieso Brunnen? Man muss kein "Experte" sein, um zu wissen, dass Brunnen erlaubnispflichtig sind. Ausnahme sind lediglich Brunnen für Privathaushalte. Aber auch die sind anzeigepflichtig. Dank der Auslage der Pläne kann sich die interessierte Öffentlichkeit aber darüber informieren, dass eine alte Meldung von RBB24 zutrifft.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2023/03/tesla-erweiterung-antrag-gruenheide.htm/alt=amp.html
    Tesla kommt wie erwartet mit der von der WSE zugeteilten Wassermenge aus.

  47. 22.

    Ich weiß nicht so recht. Sie meinen also, dass das Gutachten ein Gefälligkeitsgutachten ist, weil Sie sich die Zahl 81.000 nicht vorstellen können?

  48. 21.

    "Spätestens jetzt dürfte klar sein, was für ein Naturkiller dieses Werk ist."
    Ein industrieller Großbetrieb ist immer ein Naturkiller. Trifft für die Stahlwerke, Kraftwerke, sonstige Produktionsbetriebe zu.
    Nun sollte man vielleicht sich ehrlicherweise die Frage stellen: wollen wir überhaupt Industrie in Deutschland? Denn jeder industrielle Betrieb wird ein Eingriff in die Natur sein, so war es in den letzten 250 Jahren, so ist es jetzt. Und falls nicht: wie wollen wir leben? Und: ist es der Natur gedient wenn die Fabrik 110 Km weiter in Polen gebaut wird, denn dort wird sie bestimmt willkommen geheißen.

  49. 20.

    Es wurden auch Mitarbeiter fest in Probezeit freigestellt. Wir bauen pro Woche um die 3-4K Autos zur Zeit. Die Stimmung ist unter den MA gedrückt weil das Management und BR immer wieder lügen und Vorgesetzte mit Sachen drohen die vor einem Arbeitsgericht haltlos sind. Das ist der Zustand dieses tollen Werkes. Und ich bin dort am arbeiten..

  50. 19.

    Soweit mir bekannt ist, werden die gleichen Gutachter von Tesla und vom LfU für die gleiche Begutachtung beauftragt. Unterm dem Strich: Es sind komplette Gefälligkeitsgutachten. Denn die Brandenburger Regierung wird alles dafür tun um die Zerstörung der Umwelt voranzutreiben, damit Brandenburg ein „echtes Industrieland „ wird. Nur, wenn die Bürger und Bürgerinnen dann das Wasser im Supermarkt kaufen müssen, sind die Politiker, die dies alles verbrochen haben, bereits nicht mehr im Amt.

  51. 18.

    Bei 81 000 Pfählen müssen sich die Behörden aber lange tot stellen, das schafft man nicht in einer Woche. Hat doch bisher immer geklappt, erstmal pfählen, dann wird die Genehmigung umgehend nachgereicht. Gegen ein Bußgeld natürlich. Wie man beim ersten Erörterungstermin gemerkt hat, Bürgerbeteiligung ist eine Farce. Da braucht man sich über das fehlende Demokratieverständnis und Wahlergebnisse nicht zu wundern. Weiter so!

  52. 17.

    Herr Neumann ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich mich bei ihnen noch einmal bedanken werde. Ich habe nur ihren Gedanken aufgegriffen, den sie in ihrem 1. Kommentar äußerten als sie sagten:

    "Dabei ist es ja nicht nur die Grundwasserchemie relevant, sondern vor allem auch die Strömungsverhältnisse im Untergrund. Die ändern sich demnach aber nur minimal."

    Sie haben mich damit in die richtige Richtung geschupst, nicht nur die Wasserchemie zu betrachten, sondern auch die Wasserdynamik. Die Beeinflussung der Strömungsverhältnisse im Untergrund durch 81.200 Rammpfähle wird gewaltig sein. Sie müssen ihren Kommentar nun auch korrigieren. Warum soll es ihnen besser gehen als mir. Übrigens meine geäußerte Feststellung in Kommentar 15 werde ich als meinen ersten Einwand ans LfU versenden. Der soll meine Eintrittskarte für den 23.10.2023 in die Stadthalle in Erkner sein. Also noch mal vielen Dank Herr Neumann.

  53. 16.

    Die meisten privaten PKW werden im öffentlichen Straßenverkehr betrieben. Wenn die nur allein auf Privatgrundstückin ihre Runden drehen, brauchen die seitens des Gesetzgebers keine HU

  54. 15.

    Verzeihung, ich muss meine letzte Aussage korrigieren. Die Kantenlänge der Rammpfähle soll nicht 30 cm betragen sondern 40 cm. Bei linearer Pfahlanordnung wird die Grundwassersperrwand nicht 60 km sondern ca. 81 km lang sein. Bei 18 m Tiefenreichweite setzen die Pfähle auf den in den früheren Unterlagen in dieser Tiefe ausgewiesenen Liegendgrundwasserstauer auf, der Wasser im oberen Grundleiter vor aufsteigenden schädlichen Wässern aus der Tiefe schützen soll. Wenn der Horizont wirklich vorhanden sein sollte, kann das Grundwasser auf breiter Front nicht mehr in Richtung der Wasserfassung Hohenbinder Straße abfließen, da die Sperrwand nicht unterströmt werden kann. So bewahrheitet sich: „Lügen haben kurze Beine!“. Irgendwann fallen die den Gefälligkeitsgutachtern auf die Füße. Die hoffen nun, dass es den Stauhorizont im Liegenden nicht gibt, da der nie nachgewiesen nur zur Schutzargumentation frei erfunden wurde. Alle früheren hydrologischen Berechnungen sind damit hinfällig.

  55. 14.

    Komisch, dass einem "Experten" wie Ihnen nicht aufgefallen ist, dass der RBB sich einen Satz über die Grundwasserchemie heraus gesucht hat, was aber nix über die hydrodynamischen Einflüsse aussagt. Die Sperrwirkung auf den Grundwasserfluss wird übrigens nicht bestritten. Es überlagern sich aber mehrere Effekte, so daß letztendlich der Einfluss der Pfähle nicht signifikant ist.

  56. 13.

    Wenn Ihnen der Kfz-Gutachter einen einwandfreien Zustand Ihrer "Rostlaube" bescheinigt, können Sie natürlich weiterfahren, auf eigenes Risiko. Empfiehlt sich aber nicht, oder?
    Unterschied zu Grünheide: Hier tragen die Anwohner das Risiko, wenn das Experiment schiefgeht, nicht der Verursacher.

    Und deshalb sind hier die Fachbehörden in der Pflicht, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.

  57. 12.

    "Von einem Einfluss der eingebrachten Pfähle auf die Grundwasserchemie ist [...] nicht auszugehen" soll laut Aussage des rbb24 in einem von Tesla eingereichten Gutachten stehen.

    Ich bin begierig, das Gutachten einzusehen. Ich hoffe, in den veröffentlichten Antragsunterlagen die Datei finden und auch öffnen zu können. Wahrscheinlich ist der Name des Gutachtenverfassers geschwärzt, denn wenn er/sie wirklich geschrieben haben sollte, dass 81.000 bis 12 m unterhalb des Grundwasserspiegels in den Untergrund gerammte Betonpfähle sich nicht auf die hydrogeologischen Verhältnisse auswirken sollen, dann ist diesen Typen sofort die Gutachterzertifikation zu entziehen. 30 cm Kantenlänge oder Pfahldurchmesser zu Grunde legend würde das bedeuten, dass bei linearer Pfahlanordnung und Pfahlabstand von 70-75 cm, eine ca. 60 km lange bis 12 m unter GWSP reichende, 729.000 m² wasserundurchlässige Sperrwand entstehen würde, die gravierend die Strömungsverhältnisse im Untergrund beeinflussen würde.

  58. 11.

    Na dann sind ja die eigenen Brunnen ja nur ein „Abfallprodukt“. Ist es wirklich war, dass unser erster Hydrologe, MP Woidke, dem E. Musk pro eigenen Brunnen soundsoviel m3 Wasser erlaubt hat ohne die Anzahl der Brunnen festzulegen? Und das „Beste“: Es ist gar kein (oder genug) Wasser da. Der ist ja ein Schelm. Verkauft etwas, was gar nicht da ist. Fachmann und Verkäufer in einem hat man selten.

  59. 10.

    Oh, ein völlig neues Argument - zumindest für heute ;-) Dabei sieht bekanntlich der Gesetzgeber den Vorhabenträger in der Pflicht, anerkannte Gutachter zu bestellen und zu bezahlen. Das ist wie bei der HU. Da haben KFZ-Halter auch die freie Auswahl zwischen anerkannten Sachverständigen. Wer am Gutachten zweifelt, muss in einem rechtsstaatlichen Verfahren schon etwas bessere Argumente bringen.

  60. 9.

    81.000 Pfähle !!! Im Trinkwasserschutzgebiet? Warum? Was soll dort produziert werden? Raketen? Panzer? ..aus Gigapressen? Der Typ ist nicht ganz dicht. Hat so viel Geld, dass es auch Fugro egal ist, was danach passiert. Die Rechnung für das sogenannte Gutachten schließt bestimmt auch das Risiko einer Falschberechnung ein.
    81000 ...die Zahl muss man sich erstmal vorstellen können.

  61. 7.

    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast - zugeschrieben werden diese Worte W. Churchill.
    Bezüglich der Tesla-Ansiedlung müsste es heißen: Traue keinem Gutachten, dass Du nicht selbst bezahlt hast.

    Warum sollte es Aufgabe der Umweltverbände sein, Gegengutachten aus Spendengeldern zu bezahlen?
    Es ist die Pflicht der Behörden, bei so offensichtlich zweifelhaften interessengeleiteten Gutachten entsprechende Gegengutachten bzw. Zweitgutachten einzuholen.
    Schutz der Lebensgrundlage Sauberes Trinkwasser!

  62. 6.

    Love Elon, er ist ein Macher

  63. 4.

    Freigestellt wurde eine dreistellige Zahl an Leiharbeiter. Wesentlicher Bestandteil des aktuellen Teilantrages sind auch Umbauten im Bestand.

    Mal zum Vergleich: Die Halle 54 im WOB, die Anfang der 1980er eröffnet wurde, war ursprünglich für 2.500 PKW projektiert worden - pro Tag.

  64. 3.

    Spätestens jetzt dürfte klar sein, was für ein Naturkiller dieses Werk ist. Ich nehme an, von Seiten der Ämter und Politik wird alles durchgewunken ohne auf den Wasser- und Naturschutz zu achten. 81000 Pfähle bis 12m rein ins Grundwasser.... unfassbar.

  65. 2.

    Tesla produziert derzeit keine 500.000 Autos in Grünheide. Laut Medienberichten sollen die Zahlen bei rund 5.000 pro Woche liegen also etwas 260.000 pro Jahr, es sind aber in den letzten Wochen Arbeitnehmer freigestellt worden, deshalb kann sicherlich derzeit nicht von einer Produktionsverdopplung ausgegangen werden.

  66. 1.

    Es steht den Umweltverbänden wie auch der BI mi ihren verschiedenen Ablegern frei, ein Gegengutachten anzufertigen oder Fehler im Gutachten der Fugro aufzuzeigen. Dabei ist es ja nicht nur die Grundwasserchemie relevant, sondern vor allem auch die Strömungsverhältnisse im Untergrund. Die ändern sich demnach aber nur minimal.

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