Eine U-Bahn mit Graffito am U-Bahnhof Schlesisches Tor in Berlin-Kreuzberg (Quelle: www.imago-images.de/Schoening)
Audio: rbb 88,8 | 02.12.2019 | Matthias Bartsch | Bild: www.imago-images.de

Vandalismus in Berlin - BVG kämpft mit Ausfall von U-Bahnen wegen Graffiti

Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fallen immer mehr U-Bahnzüge aus, weil sie mit Graffiti beschmiert werden. Das bestätigte BVG-Sprecherin Petra Nelken dem rbb. Zuerst hatte die "Morgenpost" berichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich demnach die Zahl der Ausfallkilometer aufgrund von Vandalismusschäden an den U-Bahnen im Jahr 2019 verdreifacht. Im bisherigen Jahr belaufen sie sich nach BVG-Angaben auf mehr als 50.000 Kilometer.

Nelken sagte, im Moment scheine es wieder eine Art Welle zu geben. An manchen Tagen seien 30 Prozent aller Züge mit illegalen Graffiti beschmiert. Die Werkstätten kämen mit der Reinigung kaum hinterher.

Neue U-Bahnwagen nicht in Sicht

Neben den hohen Kosten für die Reinigung wies Nelken auf die enorme Umweltverschmutzung hin. Es entstünden giftige Dämpfe und die abgewaschene Farbe müsse speziell entsorgt werden.

Eine U-Bahn müsse gereinigt werden, wenn "wichtige Signaleinrichtungen (zum Beispiel die Türöffnungstaster, optische Warneinrichtungen, Signaleinrichtung am Zug vorn und hinten) beschmiert und somit nicht funktionstüchtig sind. Auch muss der Zugfahrer freie Sicht haben", teilte die BVG in einer parlamentarischen Anfrage dem SPD-Abgeordneten Tom Schreiber vor kurzem mit. Zwei Mitarbeiter könnten in einer Acht-Stunden-Schicht 50 Quadratmeter Graffiti entfernen. 

"Die jährlichen Kosten speziell für die Graffiti- und Vandalismusbeseitigung liegen weiterhin im Millionenbereich. Darüber hinaus findet die Entfernung von Schmierereien auch im Rahmen der regulären Fahrzeugreinigung statt und schlägt auch dort mit erheblichen Kosten zu Buche", heißt es in der Anfrage weiter.

Verzögerungen bei U-Bahn-Bestellung

Normalerweise werden Bahnen, nachdem sie mit Graffiti bemalt wurden, aus dem Verkehr gezogen und gereinigt. Doch die BVG hat zu wenige Züge. Ein Großauftrag zum Kauf von bis zu 1.500 U-Bahnwagen hat sich durch einen juristischen Streit zuletzt immer wieder verzögert. Die Firma Alstom hat gegen die Entscheidung der Vergabekammer, den Auftrag an die Firma Stadler Pankow zu vergeben, Beschwerde beim Kammergericht eingelegt

Durch den Streit verzögert sich nun nicht nur die Vergabe des Großauftrags, sondern voraussichtlich auch der Termin, ab dem die ersten neuen U-Bahnwagen ausgeliefert werden können. Die ersten Wagen sollten ursprünglich ab 2021 eingesetzt werden.

Graffiti-Probleme gibt es auch bei der S-Bahn, wie aus einer parlamentarischen Anfrage des SPD-Abgeordneten Tom Schreiber hervorgeht. "Es werden jährlich rund 3.000 Fälle von Graffitischäden an den Fahrzeugen der S-Bahn Berlin GmbH erfasst. Die Kosten zur Beseitigung von Graffitischäden und Vandalismus in Berlin belaufen sich auf mehr als fünf Mio. Euro im Jahr."

Zudem gebe es laut Verkehrsvertrag den Auftrag, "Innen- und Außengraffitis binnen 48 Stunden zu beseitigten. Das muss für 97 Prozent der Schmierereien fristgerecht erfolgen. Diese Anforderung aus den Verkehrsverträgen erfüllt die S-Bahn zuverlässig." Das Aufkommen an Graffiti und Vandalismus sei "in den letzten Jahren zwar gering aber dennoch stetig gestiegen."

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42 Kommentare

  1. 42.

    Türöffnungstaster, optische Warneinrichtungen, Signaleinrichtung am Zug vorn und hinten (welche signaleinrichtung ist hier überhaupt gemeint an einer normalen u-bahn?) so wie frontscheiben werden in der regel nicht bemalt, abgesehen davon sind türöffnungstasten auch bemalt funktionierend und so dumm sind die berliner auch nicht dass sie die tasten in einer anderen farbe nicht finden würden!

    ob da ein graffitti oder werbung an der bahn gesprüht ist, ist mir völlig egal, der ständige ausfall von zügen allerdings nicht.

    lasst die züge auch mit graffitti fahren!!!

  2. 41.

    Leider könne Sie mit nicht folgen. Ich schreib nicht dass mir der Kratzschutz gefällt. Ich schrieb das ihnen der Kratzschutz nicht gefällt, gefällt mir ums so mehr. Unterschied verstanden?

    Sie schreiben recht wirr „Vor allem = was soll ich bei einer Fahrt mit der U-Bahn wärend der Fahrt im Untergrund durch die Fenster sehen?“ und zugleich „die Folien als "Kratzschutz" gibts auch in transparent, wo man ungehindert durchschauen kann.“

    Die Schmiererein ist schädlich für Menschen und das Klima, da die Farben oft nicht trocken und Geld und Energie für die Beseitigung des Schmutzes beseitigt werden muss, was eben auch CO2 erzeugt.

    Bedenklich ist auch sie schrieben sie sein nicht auf die Öffentlichen angewiesen, anderen aber diese Schmiererein zumuten.

  3. 40.

    Mit den Kameras wird nicht nur aufgezeichnet, sondern da sitzt Personal an den Monitoren. Jedoch ist das Problem, das die Sprayer längst das Weite gesucht haben, bis Polizei und Sicherheitspersonal eingetroffen ist.
    "2 Aufpasser" auf jeden Bahnsteig...tolle Idee.
    Das Personal kümmert sich um die Fahrgäste und hilft weiter und der derzeit werden die Züge bemalt.
    Sprayer auf zu halten ist ein ganz schwieriges Unterfangen.
    Je mehr Personal in den Werkstätten, die für die Reinigung verantwortlich sind, desto schneller sind die Zuge wieder einsatzfähig.

  4. 39.

    Die Schmiererein einfach mit einem Balken temporär zu übermalen finde ich eine gute Idee.

  5. 38.

    Schade dass sie offenbar unfähig sind auf N1 Vorwurf zu antworten: Schmiererein auf Kosten anderer sind voll asozial.

  6. 37.

    Das ihnen der Kratzschutz nicht gefällt, gefällt mir ums so mehr.

    Na mich stört es nicht besonders, da ich nicht auf die öffentlichen angewiesen bin. Aber mich freut es, das es Ihnen so sehr gefällt. Wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie ja 24/7 dieses wunderschöne "Kunstwerk" auf den Fensterscheiben beobachten gehen.
    Oder machen sich ein Foto von, dann haben Sie auch zuhause was davon :)
    Alternativ wird es bestimmt Bezugsquellen geben, damit Sie diese Folie auch zu Hause an den eigenen Fensterscheiben genießen können :D

  7. 36.

    Die Farbe der Schmiererein ist schädlich für Menschen und das Klima.

    Die Farbe der Schmiererein wird nicht unschädlicher, wenn diese für den dafür vorgesehenen Zweck genutzt wird. Ob man ein Zug "beschmiert" oder einen Gegenstand lackiert, macht für die Menschen und das Klima keinen Unterschied.

    Im übrigen ist die getrocknete Farbe Ihrer Schmiererrei für Menschen vollkommen unschädlich, da die Farbe ausschließlich zum Zeitpunkt des Aufsprühens gesundheitschädlich ist und die Sprühdämpfe bekommt der Sprayer selbst ab. Also schädigt der Sprayer sich selbst am meisten.

  8. 35.

    @Daniek Schlemmer 3.12. "wie kann ein Zug ausfallen weil ein paar Typen ein bisschen Farbe drauf gesprüht haben?"
    Die Antwort steht doch oben im Artikel drin. Es gibt bestimmte sicherheitsrelevante Dinge an einem Zug, die nicht übersprüht werden dürfen. Wenn sowas beschmiert wird, muss die Bahn zwangsläufig ausfallen. Das ist den Sprayern natürlich völlig egal. Denen geht es nur um ihr Ego - und ihr krankes Hobby, das sie auf Kosten der Allgemeinheit ausleben. Auf Kosten der Bahnfahrer. Auf Kosten der täglichen Pender in Berlin, usw. Dann kommen die Fahrgäste eben zu spät zur Arbeit, weil die Züge mutwillig beschmiert worden sind. Tolle Wurst. Wenn ein Sprayer geschnappt wird, klatsche ich Applaus. Passiert leider noch viel zu selten.

  9. 34.

    Schmiererein auf Kosten anderer sind voll asozial. Das Geld könnte für andere Dinge sinnvoll genutzt werden als die Beseitigung der scheußlichen Schmiererein . Die scheußlichen Schmiererein sollten einfach mit einem Balken mit Kreidefarbe temporär übermalt werden. Die Farbe der Schmiererein ist schädlich für Menschen und das Klima.

  10. 32.

    Die "zugeklebten" Fenster erschweren es den anderen Idioten die scheiben zu zerkratzen. Dann können Sie nämlich noch schlechter raus gucken.

    die Folien als "Kratzschutz" gibts auch in transparent, wo man ungehindert durchschauen kann.
    Und schlechter raus gucken wegen Grafiti ist auch nen Joke. Busse und Straßenbahnen fahren mit vollflächig aufgebrachter Werbung herum, welche auch über Fenster geht. An den Stellen der Fenster sind in der Werbung kleine Löcherchen drin, damit Licht von draußen rein kommt aber raus gucken ist nicht drin, ohne fast kotzend in der Ecke zu kauern.

    Vor allem = was soll ich bei einer Fahrt mit der U-Bahn wärend der Fahrt im Untergrund durch die Fenster sehen? Gibts da besondere Sehenswürdigkeiten im schwarzen unbeleuchtetem Tunnel?

  11. 31.

    Einfach mal richtig lesen hilft. Ich schrieb extra keine Kameras, sondern Personal muss aufgestockt werden. Kameras sind nutzlos.

    Kameras sind mit nichten nutzlos. Man muss nur Personal an den Bildrschirmen haben, welche die Sicherheitskräfte / Polizei unverzüglich an den Ort des Geschehens dirigiert und nicht einfach nur eine Aufzeichnung begeht.

    Man könnte aber auch auf jedem Bahnsteig 2 "Aufpasser" platzieren, die nicht nur für die Sicherheit da sind sondern auch noch Fahrgästen Fragen beantworten können oder auch beim Ein/Aussteigen behilflich wären.

    Positiver Nebeneffekt : es werden Arbeitsplätze geschaffen.

  12. 30.

    Wer täglich die U-Bahn nutzt muss darunter leiden.

    Ja da muss ich zustimmen. Wenn ich die U-Bahn nutzen muss, dann leide ich auch. Aus dem Grund nutze ich lieber mein eigene Auto, damit ich nicht mehr leiden muss.

    Mit dem Grafiti hat das aber wengier zu tun, da Grafiti auf Verkehrsmitteln keine Schmerzen verursacht

  13. 29.

    OK jetzt mal ehrlich, wie kann ein Zug ausfallen weil ein paar Typen ein bisschen Farbe drauf gesprüht haben?!

  14. 28.

    Was für sonderbare Kommentare. Es gibt gewisse Sicherheitsbestimmungen die eingehalten werden müssen, wenn ein Zug besprüht worden ist, bevor er in den Verkehr entlassen wird. Ganz einfach. Wer verstehts?

  15. 27.

    Unsere Bahnen in Berlin sehen doch allesamt aus wie Museumszüge, zumindest farblich. ein bisschen abwechslungsreicher dürfen sie schon sein. dann hat man auch nicht so viel Freiraum für künstlerische Verschönerungen...

  16. 26.

    Die "zugeklebten" Fenster erschweren es den anderen Idioten die scheiben zu zerkratzen. Dann können Sie nämlich noch schlechter raus gucken.
    Das hässliche Muster auf den Sitzen hält die nächsten Idioten davon ab, mit dem Edding rum zu kritzeln.
    usw.
    Da kann man auch nix schön reden, das sind meistens linke Nixnutze, die ein bisschen Aufmerksamkeits Defizit haben.

    Der da im Hintergrund das "Bildnis" fotografiert, sowas sollte man im Auge behalten.

  17. 25.

    Denkmal drüber nach warum die Scheiben beklebt sind. Die Schmiererein auf den Fotos hätte auch ein 6-Jähiger zu hinbekommen.

  18. 24.

    Manche Kommentare erscheinen mir genauso krank wie die Szene der zu sehr Ordnungsliebenden. Wie kleine Kinder die über ihre Grenzen gehen, immer weiter, wo keine Vielfalt da kein Leben. In gewisser Weise symptomatisch für die gegenwärtige Entwicklung.

  19. 23.

    Einfach mal richtig lesen hilft. Ich schrieb extra keine Kameras, sondern Personal muss aufgestockt werden. Kameras sind nutzlos. Die Typen sind doch grundsätzlich mit Kapuze und Halstuch vermummt. Da hilft nur auf frischer Tat ertappen und gleich abkassieren oder zum reinigen der beschmierten Züge verdonnern

  20. 22.

    Manche Kommentare erscheinen mir genauso krank wie die Szene der Sprayer. Wie kleine Kinder die über ihre Grenzen gehen, immer weiter, wo kein Kläger da kein Richter. In gewisser Weise symptomatisch für die gegenwärtige Entwicklung.

  21. 21.

    und mal ehrlich...

    das Graffiti auf dem Zug bei dem oben gezeigten Bild finde ich viel ansprechender als die hässlich zugeklebten Scheiben mit dem Brandenburger Tor, welches das aus dem Fenster schauen beim Zugfahren nicht gerade angenehmer macht.

  22. 20.

    Es gibt doch Kameras ;-) Nur wie will man einen vermummten Sprayer identifizieren? Wird bisschen schwer werden.

    Was mir nicht in den Kopf geht ist, warum der Zug mit der Farbe nicht fahren kann. Die Sicherheit ist nicht beeinträchtigt, das Ding kann bremsen und anfahren, sogar mit dem Graffiti den Fahrplan zeitig einhalten, wenn die Graffiti gut gemacht sind, bringen die Farbe ins Spiel - vor allem wo die Züge alle gleich "langweilig" aussehen.
    Klar... ohne Frage ist es eine Sachbeschädigung und auch Straftat aber ich sehe es so wie Pro Graffiti im Beitrag Nr.8, der sich jedesmal freut, wenn er einen BUNTEN gut gesprayten Zug sieht.

    Vielleicht sollte die BVG mal eine Umfrage machen, ob die Berliner "bunte" Züge oder "Uni" Züge haben möchte und eventuell eine Art "Wettbewerb" veranstalten soll, wo "Sprayer" Vorlagen einreichen können und die Besten dann "legal" den Zug "verschönern". Gibt ja auch Hauseigentümer, die Sprayer bezahlen, damit das eigene Haus ein Graffiti bekommt.

  23. 19.

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Graffiti, aber es sollte dabei die Sichheit nicht aus den Augen gelassen werden. Graffiti ja, aber bei Gefährdung der Sichheit ein striktes NEIN.

  24. 18.

    Es soll vor Jahren den Plan gegeben haben die Schmiererein mit einem Balken mit Kreidefarbe temporär zu übermalen, aber die Grünen wollten dies nicht weil nicht Hip sei für Berlin.

  25. 16.

    Für mich sind das Straftäter! Die Allgemeinheit muss darunter leiden und für die Kosten aufkommen. Wer täglich die U-Bahn nutzt muss darunter leiden. Bestrafen und für die Kosten aufkommen lassen. Überall diese Schmierereien, auch auf Banhöfen und Hauswänden etc. sind keine Kunst, sondern Dreck. Ich habe dafür kein Verständnis.

  26. 15.

    Sie liegen richtig, da sind keine Aktivisten am Werk sondern Künstler! Ich freue mich jedes Mal wenn ich in einen bunten Zug einsteige bzw. einen sehe. Vor vielen Kunstwerken ziehe ich den Hut.

  27. 14.

    Das ist doch wieder ein Glück, denn ohne Sprayer wäre die BVG also pünktlich. Wie einfach doch Missmanagemnet vertuscht werden kann.

  28. 13.

    Für die einen Kunst - für die anderen umweltverpestende Schmierereien geltungssüchtiger Idioten.
    Schade, dass Teeren und Federn so sehr aus der Mode ist; ich wüsste da nämlich eine modernere Variante, in der Farbspraydosen die Hauptrolle spielten...

  29. 12.

    Die Freiheit der Kunst oder zur Kunst hört da auf, wo die Beschädigung von fremden Eigentum beginnt!!!! Wenn die Graffiti-Schmierer dies in oder auf ihren eigenen vier Wänden machen, ist es allen egal. Also merke: Graffitikunst ist alles Geschmiere auf eigenem Untergrund. Graffiti auf fremden Untergrund ist Sachbeschädigung und gehört bestraft. Ich wünschte, jemand würde bei diesen heutigen für sich eingebildeten "Graffitikünstlern" in 40 Jahren mal bei Nacht und Nebel heimfallen und deren Hauswand oder Wohnzimmerfenster vollsprühen.

  30. 11.

    Über gelb lässt sich streiten, mich stören bunte Bahnen null. Innen ´neig´spiem mag ich hingegen weniger. Ich frage mich, wie man so eine Klausel in Verträge aufnehmen kann, zur fristgerechten Beseitigung von Graffitis, wo es doch um die Fahrbereitschaft der Züge geht - fährt die Bahn bunt schlechter? Wie fahren dann die Trams mit den unsäglichen Werbeaufdrucken und die bunt beklebten (über die Scheiben!) Busse??? Die müssten doch sofort ins Depot!

    Also ok, wenn bunt sch... ist, und die Oberen auf yellow stehen, dann einfach Sprayflasche gelb Typ "BVG" und drübersprühen. Aber doch nicht jedes mal chemisch (!) abbeizen und neu lackieren!

    Klimawende - ohne rollende BVG-Züge, mit Chemie zum Abbeizen, nur wegen Graffitis leider abgesagt? Hallo?

  31. 10.

    Das es so einfach ist Züge zu beschmieren, könnte mit mangelhaften Schutz der entsprechenden Anlagen zu tun haben.
    Strafe für erwischte Schmierer muss sein.
    Ein Vorschlag: Dauerhaftes Ganzkörper- Tattoo mit Schriftzügen auf relevanten Körperteilen, z.B. auf der Stirn "Ich bin eine Schmierfink". Dann könnten sie ja FKK machen und haben selbst alle Aufmerksamkeit. Oder geht's gar nicht darum?

  32. 9.

    Die Klage über die Reinigungskosten ist etwas unglaubwürdig. Offenbar hat die große BVG-Saniererin Nikutta eine einfache Rechnung aufgemacht: Was kostet es, wenn ich meine Fahrzeuge ordentlich und wirksam bewachen lasse? Und was kostet es, wenn ich sie statt dessen lieber vollschmieren und weiter verwahrlosen lasse. Das Ergebnis sieht man jetzt.

    Und letztendlich ist der richtige Ansprechpartner für all die Probleme der Senat, denn der bräuchte nur entsprechende Vorgaben in seinem Vertrag mit der BVG machen. Da könnte er zum Beispiel auch verlangen, dass auf jeder Station ständig Personal postiert wird, um für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Würde sicher zur Attraktivität des ÖPNV beitragen. Aber es ist natürlich einfacher (und billiger), mal eben den „Klimanotstand“ auszurufen und sich weiter in Ankündigungen und Verboten zu ergehen.

  33. 8.

    Berlins Graffiti Szene ist und war immer legendär, einfach Weltklasse, nein Weltspitze. Mein Herz schlägt jeden Morgen und Abend auf dem Weg zur Arbeit höher, jetzt wo regelmässig coole trains fahren!!! Dankeschön!! Lasst euch nicht erwischen! ;)

  34. 7.

    Lasst es doch einfach dran?! Dann braucht auch kein Zug ausfallen. So ein Unsinn.

  35. 6.

    Für die Einen ist es Kunst und macht gerade den Reiz von Berlin aus, Andere stört's- ich wünsche mir mehr Graffiti! Und wurde vor einer Weile nicht entschieden, dass Graffiti von U-Bahnen grundsätzlich nicht mehr entfernt werden soll?

  36. 5.

    Nein ganz gewiss sind dort keine Aktivisten am Werk sondern Straftäter. Ich wollte lediglich auf die Personalpolitik bei der BVG aufmerksam machen. Ich frage mich, was haben Aktivisten damit zu tun?

  37. 4.

    Menschen gehören bereits zur Überwachung der Züge in den Depots. Jedoch wissen das die Sprayer ganz genau und die wissen auch ganz genau wo sie zuschlagen können.

  38. 3.

    Wollen Sie damit zum Ausdruck bringen, dass keine Straftäter, sondern Aktivisten am Werk sind, die auf Mißstände in den Werkstätten hinweisen wollen?

  39. 2.

    Das Geld für die Reinigung und Entsorgung solte man lieber in gute Sicherheitsüberwachung (Menschen, keine Kameras) investieren und den Erwischten hohe Geldstrafen aufbrummen. Das wäre das einzige, was abschrecken würde und auch sinnvoll wäre.

  40. 1.

    Die Werkstätten kommen mit dem saubermachen kaum hinterher, da das System, wie in den Werkstätten gearbeitet wird vor einigen Jahren geändert worden ist. Würde 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche dort gearbeitet werden und die Schichten personell aufgestockt werden, würde es zu weniger Engpässen kommen. Aber die Personalpolitik der BVG ist schwer zu verstehen.

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