Interview | Netzbetreiber 50 Hertz - "Es gibt gute Gründe zu hoffen, dass die Bürger bewusster beim Stromverbrauch sind"

Mo 19.09.22 | 15:36 Uhr
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Bei Sonnenaufgang spiegelt sich in einem Tram-Gleis auf der Prenzlauer Allee der Fernsehturm (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
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Audio: rbb24 Inforadio | 19.09.2022 | Isabel Schönfelder | Bild: dpa

Vor dem Hintergrund der Energiekrise werden immer wieder Warnungen vor einem großflächigen Stromausfall im kommenden Winter laut. Der Chef des Netzbetreibers 50 Hertz, Stefan Kapferer, hält diese Gefahr jedoch für gering.

rbb: Herr Kapferer, müssen wir uns jetzt alle noch mehr Wolldecken und Kurbel-Radios kaufen, weil der Blackout im Winter vor der Tür steht?

Stefan Kapferer: Richtig ist, dass wir in diesem Winter eine angespannte Situation auf allen Energiemärkten haben werden. Das gilt, wie wir alle wissen, für die Wärmeversorgung, weil sie häufig gasbasiert ist. Das gilt aber auch für die Stromversorgung. Wir Netzbetreiber werden jedoch alles dafür tun, dass zu jeder Stunde auch in diesem Winter die Stromversorgung gesichert ist.

Sie haben bereits verschiedene Szenarien für den Winter durchgespielt, wie es um die Belastbarkeit der deutschen Netze bestellt ist. Auf was müssen wir uns einrichten?

Es ist wichtig, dass man noch mal klarmacht, dass wir über keinen normalen Winter reden, weil wir europaweit eine Sondersituation sehen. Wir haben in Frankreich bekanntermaßen Probleme mit den Kernkraftwerken. Wir hatten einen sehr trockenen Sommer, der zum Beispiel in Skandinavien die Stauseen hat trockenfallen lassen. Wir haben Probleme mit dem Transport von Kohle auf dem Rhein. Deswegen hatten wir in einem Stressszenario geprüft, wie sich je nach Verfügung von Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken im Winter 2022/23 die Situation darstellt. Also: Können wir zu jeder Stunde des kommenden Winters sicherstellen, dass die Nachfrage nach Strom in Deutschland insgesamt gedeckt ist?

Die zweite Frage ist, ob es dabei auch möglich ist, die Netze stabil zu halten. Es kann natürlich sein, dass wir im Norden – weil der Wind gut weht - viel Strom haben, aber durch Engpässe im Stromnetz die Energie nicht in den Süden bringen können. In diesem Fall hätten wir ein Problem mit der Netzstabilität.

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In einem Umspannwerk der Firma 50Hertz wird an einer Stromleitung gearbeitet. Außenministerin Baerbock besuchte das Unternehmen und führte Gespräche über die kritische Infrastruktur. (Foto: Christophe Gateau/dpa)
Christophe Gateau/dpa

50 Hertz ist ein Übertragungsnetz-Betreiber mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen betreibt das Höchstspannungs-Stromnetz im Osten Deutschlands einschließlich Berlin sowie im Raum Hamburg mit einer Stromkreislänge von rund 10.500 Kilometern.

Im Control Center (CC) in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) überwacht 50 Hertz den Energiefluss, um jederzeit die Balance zwischen Erzeugung und Verbrauch zu sichern.

 

Wird es in allen Situationen genug Strom geben? Haben Sie beispielsweise die 650.000 Heizlüfter in ihrem Stresstest mit in Bedacht gezogen?

Natürlich haben wir auch Heizlüfter einbezogen. Als Grundlage haben wir das Wetterjahr 2012 als Grundlage angenommen. So ein Stresstest ist ein sehr aufwendiger Rechenprozess. Wir simulieren jede Stunde eines Winters und damit auch sehr kalte Phasen, wie es im Februar 2012 der Fall war.

Das Ergebnis ist, dass wir nach jetzigem Stand ein, zwei Stunden möglicherweise hätten, wo wir die Stromlast-Nachfrage nicht decken können. Das ist nach wie vor ein exzellenter Wert. Allerdings haben wir ein Problem bei der Netzstabilität und das im Süden Deutschlands.

Dazu muss man wissen, dass es derzeit Netzengpässe gibt, das heißt, wir haben viel Stromerzeugung im Norden Deutschlands. Wir haben hier Windparks auf hoher See. Insgesamt gibt es im Norden deutlich mehr Windräder. Die Solar-Stromerzeugung im Winter fällt natürlich geringer aus und sie ist im Süden deutlich stärker vertreten.

Wenn es uns nicht gelingt, den Strom, der im Norden erzeugt wird, nach Süden zu transportieren, dann muss auf Kraftwerkskapazitäten im Ausland zugegriffen werden. Dies wird sich in diesem Winter schwieriger darstellen lassen. Deswegen bedarf es hinsichtlich der Netzstabilität entschlossener Gegenmaßnahmen.

Im Süden Deutschlands ist die Stromnachfrage aufgrund vieler Industriebetriebe sehr hoch. Jedoch ist der Netzausbau in den letzten Jahren nicht so gut vorangekommen. Das fällt uns jetzt auf die Füße. Der Gesetzgeber hat erfreulicherweise in diesem Frühjahr eine Reihe von gesetzlichen Erleichterungsmaßnahmen beschlossen, die die Verfahren beschleunigen sollen. Aber noch immer kämpfen wir auch damit, dass sich Bürgerinnen und Bürger dagegen wehren, dass Leitungen in ihrer Region gebaut werden.

Warum sind Netzschwankungen gefährlich und welche Folgen können diese haben?

Es ist das Ziel eines Netzbetreibers, in seinen Leitungen immer eine Frequenz von rund 50 Hertz zu haben. Das darf jeweils ein bisschen nach oben und ein ganz kleines bisschen nach unten schwanken. Wenn die Abweichungen zu groß werden, dann muss man zum Beispiel Last vom Netz abwerfen, einfach um die Frequenz und das Netz wieder zu stabilisieren. Das kann dann ein großes Industrieunternehmen betreffen. Es ist auch möglich, dass es ein einzelnes Stadtviertel betrifft.

Hierbei geht es um einen geordneten Lastabwurf - ohne natürlich, dass wir vorher denjenigen, den wir abwerfen, noch mal um Erlaubnis zu fragen. Da entsteht dann gegebenenfalls eine Entschädigungspflicht. Zusätzlich kann der Stromabfluss ins Ausland reguliert werden. Das sind beides Ultima-Ratio-Maßnahmen, bevor die Frequenz möglicherweise dazu führt, dass wir das System nicht mehr steuern können. Insofern haben wir da immer noch Reserven in den Handlungsmöglichkeiten.

Welche Forderungen haben Sie, damit es ein stabiles Angebot, ein stabiles Netz gibt? Was muss in den kommenden Wochen und Monaten passieren?

Wir haben der Politik ein Bündel von Maßnahmen vorgeschlagen, die helfen können, diese Lücke im Süden für das sogenannte Re-Dispatch - also die Netzstabilität - zu reduzieren. Das fängt an bei der Frage: Wie stellen wir sicher, dass an den Kohlekraftwerk-Standorten, die jetzt zurückkommen ins System, auch immer ausreichend Kohle zur Verfügung steht?

Unlängst hat der Brandenburger Ministerpräsident erklärt, dass er davon ausgeht, dass die beiden Kohlekraftwerke in Jänschwalde wieder zurück ans Netz können. Da gab es wasserrechtliche und emissionsrechtliche Genehmigungsfragen. Ich habe aus dem Brandenburger Wirtschaftsministerium gehört, dass diese gelöst sind. Insofern gehe ich davon aus, Jänschwalde kehrt im Winter zurück ins System mit beiden Blöcken. Aber im Sommer gab es im Rhein wenig Wasser. Deswegen ist jetzt abzuwarten, ob genügend Steinkohle an den Standorten sein kann.

Weiter haben wir vorgeschlagen, die Netze auch höher auszulasten. Zudem haben wir genannt, auch mit großen Industrieunternehmen Vereinbarungen zu treffen, dass man gegebenenfalls bei hoher Last auch gezielt Last vom Netz nehmen kann. Und eine Möglichkeit ist natürlich auch der Weiterbetrieb der drei derzeit noch im Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke.

Weil es im Winter kälter ist, kann mehr Strom durch das Netz transportiert werden. Was ist dafür erforderlich, um dies bewerkstelligen zu können?

Es stimmt, wir können Netze höher auslasten, wenn die Temperatur niedriger ist. Es ist für jeden nachvollziehbar: Netze werden beim Stromtransport warm, hängen dann auch stärker durch. Je kälter die Umgebungsluft ist, desto weniger erhitzt sich das Material und desto weniger hängt es dann auch durch. Deswegen ist es im Winter auch möglich, mehr Strom als im Sommer durch Leitungen zu schicken. Aber dafür braucht es Genehmigungen von Behörden. Hierfür wird der Gesetzgeber jetzt entsprechende Sonderregelungen für den Winter vornehmen, damit wir das vereinfacht tun können.

Nochmal zusammengefasst: Der Strom kann wenige Stunden lang knapp sein. Es gibt aber Reserven, die aufgerufen werden können. Wenn das alles nicht reicht, dann kann gezielt abgeschaltet werden. Richtig?

Wir haben ein Monitoring mit dem Bundeswirtschaftsministerium, der Bundesnetzagentur und den vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber verabredet. Jetzt gucken wir uns in den nächsten Wochen an: Was passiert in Frankreich mit den Kernkraftwerken? Wie läuft es mit der Kohleversorgung? Kommen alle Kohlekraftwerke zurück?

Wichtig ist auch zu beobachten, wie sich die Stromnachfrage entwickelt. Es gibt gute Gründe zu hoffen, dass auch Bürger bewusster beim Stromverbrauch sind. Zum einen, weil es hohe Preise sind, die derzeit aufgerufen werden und natürlich auch, weil die Bürger wissen, dass wir eine angespannte Lage haben. Insofern bin ich sehr optimistisch, dass wir die ganz schwierigen Szenarien nicht sehen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Andrea Everwien.

Sendung: rbb24 Inforadio, 19.09.2022, 09:30 Uhr

Korrektur: In einer ersten Fassung dieses transkribierten Interviews hatten wir die Überschrift gewählt: "Wir können zu jeder Stunde sicherstellen, dass die Stromnachfrage gedeckt ist". Diese Überschrift basierte auf einem Satz, der im Wortlaut jedoch nicht als Ausssage, sondern als Frage formuliert war. Wir haben die Überschrift daher ausgetauscht und die entsprechende Textstelle entsprechend korrigiert.

48 Kommentare

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  1. 48.

    "Da muss die Wohlstandsgesellschaft eben mal eine Weile die A…backen zusammen kneifen und den Verstand einschalten."
    Na mal schauen wie lange die angebliche "Wohlstandsgesellschaft" noch vorhanden ist?
    Ich denke mal nach dem Winter wird das Land ein völlig anderes sein.
    Ohne Energie keine Produktion, ohne Produktion keine Jobs, ohne Jobs kein Geld usw. usw.
    So schnell kann es gehen das aus dem Exportweltmeister ein dritte Welt Land wird. :-(

  2. 47.

    Prosumer mit eigenem Speicher werden langfristig sicherlich beim Redispatch eingeplant, mittelfristig aber wohl noch nicht, wenn man sich allein das jahreslange Rumgeeiere beim Rollout der iMS anschaut.

  3. 46.

    "Ihr lokales EVU verdient derzeit richtig Geld mit seinem eigenerzeugten Ökostrom."
    Aber nur, wenn der Ökostrom nicht durch längerfristige Verträge (Einspeisevergütung / PPA / sonstige Direktvermarktung) zu festen und deutlich günstigeren Konditionen als derzeit am Spotmarkt abgegeben wird, was aber noch immer die Regel sein sollte (Finanzierungssicherheit).

  4. 45.

    Zu 7 Milliarden Menschen. Genau, das Thema massive Überbevölkerung scheint nicht diskussionswürdig

  5. 44.

    Könnte es sein, das dies Problem schon weitaus früher, unabhängig von "Farben" oder Personen, anfing? Aber hier ist es wie beim Klima - Stammtischparolen as usual.

  6. 43.

    Sie sollten alle der Regierung Merkel und ihren Fachleuten für die vorausschauende Energiepolitik dankbar sein.

  7. 42.

    "Solange es nicht unverschämt wird, sollte man sich auch mal streiten dürfen."

    Streiten, gern auch kontrovers, ja. Aber was hat "Das mit dem Verstand einschalten würde ich mir von Ihnen wünschen. Zuviel am Kleber geschnüffelt ?" mit streiten zu tun?

  8. 41.

    Denkt man eigentlich schon über eine ferngesteuerte Nutzung von privaten Notstromaggregaten nach?
    Ich weiß das man größere (MVA) Aggregate in der 15min. Netzreserve berücksichtigt aber viele kleine könnten ja auch das Netz stützen. Kleine heißt dann aber im mind. 3stelligen kVA Bereich nicht das Ding aus dem Baumarkt.
    Kaum für diesen Winter weil man ja eine Regelung für netzparallelen Betrieb nachrüsten müsste. Aber mittelfristig könnte das doch eine Hilfe sein.

  9. 40.

    Ja oder unser tägliches Gewusst wie, spart Energie. Der Sound passt perfekt.
    Lastvorhersagen gibt es, nur nicht in den täglichen Nachrichten so wie früher.
    https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&stacking=stacked_absolute_area&interval=week&source=total&year=2022
    Wochenistdaten und 24h Prognose für Erzeugung und Verbrauch. Da wo die Verbrauchslinie unter der Erzeugung liegt, wird Strom exportiert, ist also genug vorhanden.
    Wenn man weiß morgen weht der Wind nur schwach und die Sonne ist auch nicht so dolle, kann man schon vorbeugend einzelne Lasten reduzieren oder verlagern wo es möglich ist.
    Ansonsten veröffentlichen die Netzbetreiber jährlich im Herbst die Hochlastzeitfenster für jede Netzebene in denen sie auch mal etwas Entlastung für signifikante Reduzierungen gewähren.

  10. 39.

    >"Wäre es nicht sinnvoll, dies wieder einzuführen?"
    Hilft nicht. Das Leben heute läuft anders als noch vor 40 Jahren, in denen nach der Familie Findig früh im Radio die Spitzenbelastungszeiten ausgerufen wurden. Wir leben in einer zeitlich lexiblen Zeit. So viele Leute sind das gar nicht mehr, die zwischen 6:30 Uhr und 7:30 uhr den Fön, den Herd oder den Elektrostrahler im Bad an haben.

  11. 38.

    Was schreiben Sie für einen Unsinn! Wenn kein Gas mehr aus der Leitung kommt, müssen auch die „Eliten“ frieren! Da hilft alles Geld nichts!

  12. 37.

    In der DDR (zum Beispiel) wurden jeden Tag die Zeiten veröffentlicht, zu denen der höchste Stromverbrauch erwartet wurde - in der Regel am Morgen und am späten Nachmittag. Damit verbunden war natürlich die Aufforderung an die Bürger, nicht gerade zu diesen Zeiten Stromfresser anzuwerfen. Wäre es nicht sinnvoll, dies wieder einzuführen? Man muss ja vielleicht nicht gerade morgens um sieben bügeln oder um 16 Uhr die Waschmaschine anstellen. Oder gar den Heizlüfter.

  13. 36.

    Zusammenfassend, die Komfortzone wird kleiner. Hoffentlich lernt man draus.

  14. 35.

    Das liegt an den Marktmechanismen. Die teuerste MWh bestimmt den Preis für alle, da es die eine ist die das Netz zur Stabilität benötigt. Und das sind die Gaskraftwerke.
    Momentan völliges Marktversagen, das unbedingt unter Kontrolle muss. EU+Bund müssen das machen.
    10-15% der Stromerzeugungskapazitäten (Gas) versauen den gesamten Preis.
    Ihr lokales EVU verdient derzeit richtig Geld mit seinem eigenerzeugten Ökostrom. Der ist ja nicht teuerer in der Herstellung geworden nur weil Gas teuer ist.
    Es war aber auch noch nie so lukrativ Kohle zu verstromen.

  15. 34.

    EEG exakt ist es Energie aus Biomasse und wird somit neben Biogas, Biomethan, Deponiegas geführt. Also in den Statistiken wohl unter Biogas weil aus biologischen Prozessen generiert.
    Juristerei.
    Ist auf jeden Fall Bio und nix fossil.
    Ansonsten Respekt an die Kollegen wenn die schon Überschuss generieren. Wenn es eine gute Mischung ist mit wenig Regenwasser oder wenig Industrieabwasser also möglichst nur kommunal könnte das machbar sein.

  16. 33.

    Lesen Sie mal im Kleingedruckten, woher der Strom kommt wenn (wie aktuell) die EEs nur marginal einspeisen.

  17. 32.

    >"Ich glaube Klärgas läuft offiziell nicht unter der Summe Biogas."
    Aus dem Faulgas wird Methangas gewonnen. Das läuft unter Biogas. Und das wird dann gleich in einem Kraft-Wärme-Kopplungsprozess in Wärme und Strom umgesetzt. Der eigentliche Verwertungsprozess wird mit Strom und Wärme auch daraus versorgt. Es fällt aber wesentlich mehr ab, dass es zum Einspeisen von Strom und Fernwärme in die eigenen Netze reicht. So zumindest der O-Ton der Homepage zu diesem Thema.

  18. 31.

    Gute Gründe für die Bürger mit Strom sparsam umzugehen gibt es tatsächlich, der Preis, so hofft man auf dieses regulativ., aber selbst da, kann man sich nicht sicher sein, dass Menschen vor sie Frieren ihr Geld in den Strom investieren.
    Aber, was ist der privater Verbrauch gegenüber den Verbrauch in der Industrie, für die mitunter selbst Stomspannungschwankungen ein großes Problem darstellen würden, geschweige Stromausfälle etc..

    Das Deutschland im diesen Winter, wie gewohnt, Strom da zu kaufen kann, das wird wohl diesmal auch nicht klappen.

    Es wäre angebracht, in diesem Winter davon auszugehen, dass der Winter kalt wird, dass man keinen Strom da zu kaufen kann, und dasss die Gasspeicher nicht den Bedarf vollständig abdecken werden.

  19. 30.

    Vermutlich aus dem gleichen Grund, aus dem man deine ständigen Beleidigungen freischaltet, z.B #26 in
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/09/berlin-koalitionsausschuss-entlastungen-energiekrise.html#top-of-comments

  20. 29.

    Genau diese Wohlstandsgesellschaft, die mit hohen Einkommen der Unterschicht Verzicht, Armut und Kälte als Solidarität verkaufen möchte, lebt selbst auf großem Fuss weiter.
    Die Eliten müssen nicht sparen.
    Da wird evtl. auf den Kauf einer Immobilie verzichtet, oder man schafft sich den Neuwagen erst 2023 an.
    Wohingegen Wohnungsnot und Armut bei den kleinen Leuten weiter anwachsen.

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