EMB in Brandenburg ebenso - Gasag senkt zum zweiten Mal in diesem Jahr Gaspreise

Di 26.09.23 | 20:43 Uhr
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Blick auf die Zentrale des Energieversorgers Gasag. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: rbb24 Inforadio | 26.09.2023 | Swetlana Oheim | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Für die rund 250.000 Gaskunden des Berliner Anbieters Gasag wird die Versorgung erneut günstiger. Ein Berliner Wohnungshaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden zahlt ab Dezember noch einen Arbeitspreis von 10,77 Cent pro Kilowattstunde, wie die Gasag am Dienstag mitteilte.

Bei einem Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind es demnach 10,35 Cent. Damit sparten Kundinnen und Kunden im Jahr fast 125 Euro, teilte die Gasag weiter mit.

Konkret senkt das Unternehmen den Arbeitspreis um 1,03 Cent pro Kilowattstunde. Der vom Verbrauch unabhängige Grundpreis bleibe weiterhin unverändert.

Es ist die zweite Senkung des Arbeitspreises im laufenden Jahr. Die Gasag begründete den Schritt mit günstigeren Beschaffungskosten sowie dem Wegfall und der Reduzierung von bestimmten Umlagen, die das Unternehmen an seine Kundinnen und Kunden weiter geben könne.

Noch im Vorjahr hatte die Gasag im Zuge des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise die Preise mehrmals kräftig angehoben. Seither hat sich der Preis pro Kilowattstunde aber wieder nahezu halbiert.

Auch EMB senkt die Preise

Die Gaskunden des regionalen Energieversorgers Energie Mark Brandenburg (EMB) können sich ebenfalls auf eine Entlastung zum 1. Dezember einstellen. Das zum Gasag-Konzern gehörende Unternehmen kündigte am Dienstag an, die Arbeitspreise in der Grundversorgung um 0,14 Cent je Kilowattstunde zu senken. Damit soll der Gaspreis für Privathaushalte in dem Tarifbereich 9,31 Cent pro Kilowattstunde billiger sein als zum Jahreswechsel. Die Preissenkung gilt laut Unternehmen für 18.000 Kunden. Die EMB versorgt vor allem das nördliche und westliche Brandenburg.

Mit dieser zweiten Preissenkung im laufenden Jahr könnten die Preissteigerungen nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022 für die Grundversorgung weitgehend ausgeglichen werden, teilte die EMB mit. Die Versorgungslage beim Gas ist demnach deutlich entspannter als vor einem Jahr. Auch für einen großen Teil der 68.000 EMB-Gaskunden mit Laufzeitverträgen kündigte das Unternehmen noch nicht näher bezifferte Preissenkungen an.

Sendung: rbb24 Inforadio, 26.09.2023, 18:30 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Die Meldung ist es nicht einmal wert gelesen zu werden.
    Da ist 0 Information drin.
    Gilt der neue Preis nur für neukunden oder für alle?
    Wie hoch war der preis denn vorher?
    Und ehrlich: wenn ich mich recht erinnere, waren die Erhöhungen vollkommen überzogen und jetzt wird zum zweiten Mal im unteren cent-Bereich "korrigiert".
    Wenn ich das 10x mache bin ich 10x in den Nachrichten und habe vielleicht 20cent nachgelassen - aber vorher 50cent erhöht.

  2. 7.

    Anders als eine gewisse Ursula aus der EU, die den gesamten Kontinent an die Spot-Märkte bringen wollte, haben wir für unsere Anlagen langfristige Verträge. Bei uns hat sich rein gar nichts geändert. Gut, dass es Fachleute gibt die schlauer sind als Ursulas, Baerbocks und Habecks.
    Der Jahrestag der Nord Stream Sprengung und noch nichts ermittelt?! Scholz hat alles gesagt. Keine Infos weil Staatswohlgefärdend. Da wir offen Russland beschuldigen, das seine Krigesfinanzierung wegsprengt (macht voll Sinn) Und die Ukraine, vor der wir wohl nichts Staatswohlgefärdendes zu erwarten haben… wer gefährdet dann unser Staatswohl außer USA oder Teile der NATO???

  3. 6.

    Bei Strom von gasag *merkwürdig. Kann ich leider nicht sagen. Vattenfall, hat die Preise gesenkt. Mein Abschlag, ist ziemlich gering. Wahrscheinlich, werde ich,wie beschrieben...hoher Abschlag von Gas, das Geld vermutlich in mein Strom, falls ich nachzahlen muss, da investieren.

  4. 5.

    Oh, muss ich mal versuchen, den Abschlag geringer..Online zu machen. Meines Erachtens, konnte ich es immer nur* online nur anpassen..Erhöhen. Mit Wärmepumpe, hat es bei mir nichts zu tun...Mietwohnung. Wahrscheinlich, werde ich mich lieber freuen, auf eine dicke zurück Zahlung.

  5. 4.

    Den Abschlag können sie einfach selbst festlegen… online.
    Oder sie freuen sich, wenn es eine etwas größere Erstattung gibt.
    Aber da Gas böse ist, wird man schon von Seiten der Politik mit irgendwelchen Umlagen usw. das es nicht zu billig wird damit sich die Wärmepumpe lohnt.

  6. 3.

    Wie das Gas teurer wurde, wurde der Abschlag schnell mal erhöht...jetzt wird das Gas zum zweiten mal billiger, und die reduzieren nicht mal den Abschlag. Dann, hätte man wenigstens wieder bißchen mehr in den Geldbeutel. Alet merkwürdig.

  7. 2.

    ... und das obwohl wir russisches Gas über Drittländer einführen und diese kräftig mitverdienen oder das teure Gas unserer Verbündeten zu komplett überhöhten Wucherpreisen kaufen. Bemerkenswert.

  8. 1.

    Wann senkt sie den Strompreis für Bestandskunden

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