Grafik: Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg #4. (Quelle: rbb24)
rbb24
Bild: rbb24 Download (mp3, 22 MB)

rbb|24-Podcast zu Tesla in Brandenburg - Wie schädlich ist Tesla für die Umwelt in Grünheide? (4/8)

Abgeholzter Wald, enormer Wasserverbrauch und vertriebene Tiere: Es gibt viel Kritik an der Tesla-Fabrik, die derzeit in Grünheide hochgezogen wird. Was ist dran an den Kritikpunkten und welche Gegenargumente gibt es? Das diskutiert das rbb-Tesla-Team in der vierten Folge von "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg".

Episode direkt hören oder downloaden (hören außerhalb der App)

Alle Podcast-Folgen

Den Podcast abonnieren

Über den Podcast

Im beschaulichen Grünheide in Brandenburg will US-Investor Elon Musk Milliarden US-Dollar investieren, denn hier entsteht die erste Tesla-Fabrik Europas. Schon 2021 sollen dort eine halbe Million Elektroautos vom Band laufen und tausende Arbeitsplätze entstehen. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen.

Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt das rbb-Reporter-Team Franziska Hoppen, Phil Beng und Philip Barnstorf Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Der Podcast ist eine Koproduktion der Redaktionen von rbb|24, Inforadio und dem rbb-Studio Frankfurt (Oder).

40 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 40.

    Der Artikel des RBB über das Auslegen von Unterlagen über das gesetzlich vorgegebe Maß überforderte offensichtlich so manchen Kernfusionsexperten der ehem. DDR. Leider ist dem auch entgangen, dass das seit Jahren nach zig öffentlichen Anhörungen immer noch überplante Industriegebiet ein beliebiger Waldacker ist wie es den in Brandenburg auf 1000en km² gibt wie auch der gleiche einen ausländischen (!) Verbrenner fahrende Fusionsexperte andere, deutsche (!)Fahrzeugfabriken in Wasserschutzgebieten als Vorbild darstellte. Dass er dabei keine Ahnung von mit dem ÖPNV leicht erreichbaren Wälder wie dem Tegeler Fleiß, den Spandauer Forst oder dem Grunewald hat, verwundert nicht bei jemandem, der nur Nutzforste kennt und gerne in der Vergangenheit schwelgt.

  2. 39.

    Leider komme ich auch nicht um die Corona-Bestimmungen herum. Was glauben Sie, wieviele Einnahmen verloren gehen, wenn man den gewählten Standort nicht beziehen kann? Da ist der fehlende Telefoneintrag das geringste Problem.

    Wenn ich an einem Standort 200 Arbeitsplätze sicher habe, bin ich besser bedient, als wenn ich alles auf einen einzigen Arbeitgeber setze, der seine eigenen Regeln hat.

  3. 38.

    "Himmeldonnerwetternochmal", da frötzelt der A.N. hier jeden an, der nicht auf die Knie fällt und TESLA anbetet. Tesla, die mit Salamitaktik sich einen Produktionsstandort erschlichen haben; es begann ja mit wenigen Akten und die wurden uns als mustergültigste Ausführung "verkauft". Für viele Bürger war das ein: Ohhh wie toll-eine Weltfirma aus USA hat unser Brandenburgfleck auserwählt". Andere bewiesen wie wunderbar der Waldboden duftet-so mit Moos und Kleingetier nahe Werlsee und Löcknitz. Plötzlich erfuhren viele auch erst, dass da ein ausgewiesenes Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen ist. Weil man inzwischen auch an die Natur denken gelernt hat sollte auch A.N. erkennen können, dass man dort keine Giga baut. Als Berliner lebt der schließlich im Großstadtmief aus dem er auch mal entfliehen möchte.

  4. 37.

    Leider besteht kein Bedarf kurzfristiger Bedarf an 10.000 Busfahrern, da die Regierungen zu wenig den ÖPNV ausbauen, egal ob hier die Aktivistin mit dem Dienstwagen oder erst recht in Flächenländern.
    Ja,das müsste sich langsam auch mal ändern.Das ist ja schon seit Jahren bekannt.

  5. 36.

    Jemand, der gegen Tesla mit dem Umweltschutz argumentiert und über Polrn lästert, sollte schon der eigenen Glaubwürdigkeit wegen ein kurzes Stück mit der Tram 88 zum Einkaufen fahren und nicht Feinstaub in Erkner produzieren.

  6. 35.

    Leider besteht kein Bedarf kurzfristiger Bedarf an 10.000 Busfahrern, da die Regierungen zu wenig den ÖPNV ausbauen, egal ob hier die Aktivistin mit dem Dienstwagen oder erst recht in Flächenländern. Gerade in der Fläche ist der Kostendeckungsgrad noch viel schlechter. Gehen Sie mal von 1,50E pro Buskilometer aus und überlegen sich, wie man damit einen attraktiven ÖPNV auf die Beine stellen will.

  7. 34.

    Dass Sie keine Branchen als Alternative für diese Industriearbeitsplätze vorschlagen wollen, verwundert mich nicht.Die Alternative wurde mit den ÖPVN ja schon beantwortet.Vom Busfahrer,Strassenbahnfahrer oder S-Bahnfahrer.Aber da verdient man ja weniger als bei Tesla.Wenn die Parkplätze,Parkhäuser weg wären,und man den ÖPVN richtig ausbauen würde,dann würde die Tram88 auch wesentlich mehr Supermarkte anfahren.(Keine Parkplätze,Parkhäuser)mehr Platz für Supermarkt und Co=Neue Arbeitsplätze.Wann sind Sie das letzte mal mit dem ÖPNV in einem Flächenland unterwegs gewesen?Die Probleme kenne ich selber.Antwort:ÖPVN ausbauen.Taktzeiten verkürzen.Faire Entlohnung für den Busfahrer und Co.Verbesserung der Arbeitzeiten.Dann steht dem Fernsehbier auch mit Bus,Tram nichts mehr im wege.

  8. 33.

    Ich Frage nach dem Verhältnis...
    Der Einfluss von Tesla auf Klima und Wasser wird ja hier gern ins unermessliche gesteigert. Aber im Verhältnis zu dem was tagtäglich passiert rangiert Tesla im Promille-Bereich.
    Und nogfvier schrieben Klima, nicht Mikroklima. Da Frage ich mich dann schon, welchen imensen Einfluss die bis jetzt knapp 1 km2 gerodete Fläche ggü. den täglich 820 km2 gerodeten ( rund die Hälfte davon Regenwald) auf das Klima haben soll.
    Sie können ja stattdessen endlich meine Frage beantworten y woher die anderen 95 Hektar am Umspannwerk kommen sollen. Genehmigt sind ja nur 5.

  9. 32.

    Wer das jetzige Grünheide, die so nahe liegenden Seen und das Löcknitztal wirklich kennt, der weiß was man mit dem Teslabetonmonstrum da angerichtet hat. Immer wieder erfährt man was in der Giga in der USA-wüste alles passiert und wie da die Fluktuation aussieht. Wer hier in oder um Berlin einen halbwegs sicheren Arbeitsplatz hat, der bewirbt sich nicht bei Tesla. Es wird übrigens in so 2 Jahren viel bessere PKW geben aus Nicht-Teslaproduktion.

  10. 31.

    Wenn ich das jetzt richtig verstehe hat der A.Neumann nicht nur einen 320 PS -Diesel von Mercedes sondern auch einen vom VW-Konzern. Oder gar noch mehr oder doch nur den von VW ? Gelb ist der lackiert und man nennt so ein Gefährt schlicht und einfach BUS. Nun hörte ich heute, dass ein Hersteller sehr viele Hybrid-PKW zurück beorderte. Da ist der Akku innen verunreinigt und es besteht Brandgefahr. Habe die Meldung leider nur teilweise gehört; Hersteller und Stückzahl werde ich bestimmt noch erfahren. Sofort steht doch nun die Frage im Raum: Wer garantiert, dass dies bei Tesla nicht passiert. Warnung ist ja die Klebebandbefestigung des Wärmetauschers und das weggeflogene Dach eines ganz neuen Tesla.

  11. 30.

    Widersprechen sie sich da nicht? Laut irgendwelchen Gutachten soll sogar der Tesla Bau angeblich einen positiven Einfluss auf den Wasser Haushalt der Umgebung haben aber keinen Einfluss auf das Microklima? Dreihundert Hektar beton und dachflächen werden die Umgebung mehr aufwärmen als der vorher vorhandene Wald, der durch verdunstung die Luft eher abkühlt? Erst schreiben sie von Hektar, die täglich gerodet werden aber die waldflächen wachsen?

  12. 29.

    Es ist schon richtig, dass kein Auto eventuell eine kleine Einschränkung bei Einkauf bedeutet.
    Aber deswegen jeden Monat 4-800 € für die Karre ausgeben?

  13. 28.

    Also ein Argument so von den Füssen auf den Kopf zu stellen habe ich selten gesehen...

  14. 27.

    Ihnen ist aber schon klar, das in den Baggerseen in der Lausitz jedes Jahr der halbe Wasserbedarf von Berlin verdunstet? Und da müssen nochmal 19 Löcher geflutet werden.

    Aber Tesla ist an allem Schuld, ja klar!

  15. 26.

    Ein paar Sprechblasen ais der Mottenkiste abzusondern, ist leicht. Aus einem Scheinargument eine Diskussionsgrundlage zu machen, ist jedoch wesentlich schwieriger. So mancher ist halt schon glücklich, wenn am Standort einer Margarinefabrik 200 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

    Wenn ich Ihre Service in Anspruch nehmen möchte, schaue ich gerne ins Telefonbuch und kontaktiere Sie für ein Angebot - falls Ihre Firma irgendwann einen Eintrag darin hat.

  16. 25.

    Sie haben natürlich recht. Sicher wird es irgendwelche Kleinigkeiten geben, die bei der E-Mobilität bisher übersehen wurden.

    Andererseits ist es natürlich so, das Verbrennermotoren seit 150 Jahre verbessert werden und immer noch 80% Kraftstoff sinnlos verschwenden. Und da ist noch nicht mal die Kraftstoffherstellung mitgerechnet!

    Wird es nicht langsam Zeit mal einer anderen Technik eine Chance zu geben?

  17. 24.

    Ich hätte gerne auch ein anderes Fahrzeug, aber die Regierung ... Deshalb muss ich oft leider auch noch den 320 PS-Diesel aus dem VW-Konzern nehmen.

    Dass Sie keine Branchen als Alternative für diese Industriearbeitsplätze vorschlagen wollen, verwundert mich nicht. Ich habe sogar erwartet, dass Sie einfach ein Buzz-Word ohne weiteren Inhalt rausgehauen haben.

    Der Fahrer eines Fahrzeuges mit Internal Combastion Engine(ICE im Gegensatz zu den BEV) hat wegen der vielen Parkplätze die Wahl des Supermarktes und kauft sein Fernsehbier dort, wo es gerade ein paar Cent billiger ist und nicht in dem, vor dem die Tram 88 hält.

    Wann sind Sie das letzte mal mit dem ÖPNV in einem Flächenland unterwegs gewesen? Der Running Gag mit dem 320PS-Diesel funktioniert auch nach Monaten immer wieder. Die Autos, mit denen ich durch die Stadt fahre, sind meist gelb. Elfenbein ist mir zu teuer.

  18. 23.

    Der Beitrag auf den ich geantwortet habe, bezog sich darauf das der Wasserverbrauch durch Tesla die Region austrocknet. Da Tesla im Verhältnis zu umliegenden Verbrauchern nur Peanuts verbraucht, ist dies recht unwahrscheinlich.

    Genauso wie sie daran festhalten, das eine Fläche von 300 Hektare Einfluss auf das Klima haben soll. Auch diese Fläche ist im Verhältnis zu anderen Flächenverbrauchern in Brandenburg winzig ist. Geschweige denn zur täglichen Waldrodung noch unbedeutender wird. Aber sie können ja auch mal konkret werden. Täglich wird ca. 273 mal so viel Fläche gerodet wie das gesamte Grundstück von Tesla in Grünheide umfasst. Wie groß ist also der Einfluss? Dabei natürlich nicht vergessen das die Waldflächen in Deutschland immer weiter zunehmen.

  19. 22.

    So, der 320PS-Mercerdes Diesel wartet.Was nützt Ihnen 320 PS,wenn Sie im Stau stehen.
    Wenn ich Mercedes fahren will, ruf ich mir ein Taxi.
    Da steht der Mercedes nicht über 90% der Zeit nur herum.

  20. 21.

    Leider kann ich aufgrund Ihrer Rechtfertigung der Entlohnung keine Antwort geben.Im ÖPVN vedient man also etwas weniger als bei Tesla.Weil Sie bisher auch immer Positive Antworten hatten?Sie Reden sich doch alles schön,Sie verweisen doch immer auf andere hin.Das ein ICE-Fahrer nicht an jeden Supermarkt halten kann,ist wohl bekannt.Eine Tram hält da schon öfters in der nähe von Supermarkt und Co.Wenn erst mal Parkhäuser und Parkflächen weichen würden,dann gäbe es auch mehr Platz für neue Supermärkte ect.Man müsste die Städte nur Menschenfreundlicher gestalten.Den MIV lehne ich ab,weil es um die sogenannte Verkehrswende geht.Und da braucht man auch keine Verbrennermotoren gegen E-Mobilität austauschen?Auch die Elektromobilität ist eine sinnlose Ressourcenverschwendung.Alle Fahrzeuge tragen zu Staus,Verkehrsunfällen und Flächenverbrauch bei.Mit der Förderung von E-Autos fördert die Bundesregierung aber effektiv nicht die Verkehrswende,sondern nur die Antriebswende.

  21. 20.

    Wieder das alte Thema aus der Mottenkiste? Hatten wir nicht schon alle Arbeitsstellen aufgeführt, die noch zu besetzen sind und wie hoch die Löhne sind? Ich denke schon! Hat bestimmt schon jeder ausgerechnet.

    #11 : Ach, Herr Neumann! Wieviele Monde sind es denn diesmal? Keine Sorge! Wenn es nicht auf die Minute
    genau sein soll, rechne ich es Ihnen gerne aus. Dauert nur etwas, da die Berechnung aufwendig und
    sehr schwierig ist. Für eine Serviceleistung nehme ich mir Zeit.

  22. 19.

    "Wie soll Tesla die Region austrocknen..."
    U.a., durch die Veränderung des Klimas?
    Mit Siebenmeilenstiefeln wandern wir doch geradewegs auf die Katastrohe zu.
    Grünheide ist ein Paradebeispiel dafür, dass es ausschließlich um Gewinnmaximierung durch Wettbewerbsvorteil geht.
    In Erwartung derartiger Gewinne darf die Natur schon hintenanstehen.
    Das einzig Neue daran ist, dass die Zerstörung der Natur unter dem Deckmantel des Umweltschutzes daherkommt.
    Und, als wäre man von allen guten Geistern verlassen, wird mit wehenden Fahnen die Geschwindigkeit, mit der die unumkehrbare Zerstörung von Natur und Lebensraum vonstattengeht, frenetisch abgefeiert.

  23. 18.

    Wenn, dann trocknet die Region nicht wegen Tesla aus. In Gegenteil, die WSE hat ein Vielfaches des Bedarfs an Förderechten zugestanden bekommen, damit die nicht wieder Strafe zahlen müssen, weil die Einwohner in dem Versorgungsgebiet das Trinkwasser besonders gerne auf dem schön grünen Rasen verdunsten lassen.

  24. 17.

    Wie soll Tesla die Region austrocknen...
    Allein die Haushalte des WSE benötigen ca. 10 Mio m3.
    Brandenburg rund 100 Mio m3. Berlin rund 200 Mio m3.
    Und das sind nur Werte für Haushalte. Da kommt also noch Industrie oben rauf. Und Tesla soll da die Region austrocknen???

    Funfact: Der WSE versorgt rund 6,5% der Brandenburger Haushalte. Diese machen aber rund 10% des gesamten Verbrauchs aus.

  25. 16.

    Sie wissen genau wie ich, dass der Klee der Bodenvorbereitung dient und in Summe rund 70 % Laubbäume gepflanzt werden. Das findet auch aktuelle statt wie die ersten Ersatzmaßnahmen Anfang des Jahres angegangen worden sind -vergl. relae Berichte: https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/tesla-wald-kiefern-landeswaldgesetz-gruenheide-umwelt.htm

  26. 15.

    Sie sind mir eine Antwort auf meine Frage aus #5 schuldig geblieben. Man erkennt zudem deutlich, dass Sie den MIV strikt ablehnen. Viele Ihrer Negativ-Punkte gelten unabhängig vom Antrieb und liefern keine Gegenargumente gegen den Bau dieser Fabrik im Speziellen. Mir ist der Spatz in der Hand lieber als die Taube auf dem Dach, also lieber BEV statt ICE, weil ich in der realen Welt lebe und nicht wie manch Dame beim Yoga von irgendwelchen "innovativen Sammeltransportsysteme für die Fläche" träume. Der Ressourcenverbrauch ist beim BEV nämlich unstrittig ebenso kleiner wie die Umweltbelastung.

    Sie können auch gerne einmal versuchen, die hier gegen Tesla opponierende ICE-Fahrer davon überzeugen, mit der Tram zum Supermarkt zu fahren anstelle rumzuMIVen. Gerne erinnere ich immer wieder auch an den scheinheligen Invalidenstraßenaktivisten, der sein für seine Mobilitätsbedürfnisse untaugliches Lastenrad gegen 2t Blech tauschte.

    So, der 320PS-Mercerdes Diesel wartet.

  27. 14.

    Tesla wird nicht lange bleiben. Sobald das Wasser verbraucht und die Region ausgetrocknet ist, zieht Tesla weiter.

  28. 13.

    "...Die Brandrodungen werden nur 1:1 teil auch wiederum nur durch Kiefern ersetzt, hier soll bekanntlich ein Vielfaches aufgewertet werden. ..."
    BITTE?
    Von ein "Vielfaches" hat man sich lt. Herrn Riederer schon lange verabschiedet, und für Tesla werden auch "nur" Kiefern gepflanzt, bzw. erstmal Klee gesät.
    Dazu muss man noch wissen, dass die sogenannten "Tesla-Bäume" schon gepflanzt wurden, als von Tesla in Grünheide noch gar keine Rede war.
    Leider geben sich nicht wenige reizüberflutete Mitmenschen mit den bloßen Ankündigungen bzw. Lippenbekenntnissen etwaiger Heilsbringer zufrieden.

  29. 12.

    Bei der Automobilindustrie spielt Schonung der Umwelt keine Rolle,der echte Verbrauch an Ressourcen und Strom fürs E-Auto wird schön geredet und alle Subventionen werden eingestrichen.Ins rechte Licht wird immer das gerückt,was man durch „schön reden“ verkaufen will.Ob Politik oder Industrie und Wirtschaft,da wird den Bürgern und Verbrauchern zu vieles verlogen verkauft und geheuchelt.Es gibt noch keine wirklichen Erfahrungen auf diesen Gebieten,vor allem nicht flächendeckend.Und da wird es sicherlich noch so einige Überraschungen geben.Die Forschungsergebnisse sind auch in Versuchen geduldig.Die realen Kosten für den Verbraucher/Kunden stehen noch gar nich fest,wer hier sich bereits auf Konditionen festlegt,ist unglaubwürdig.Der Strompreis steigt,wie sich das letztlich für den E-Mobilitätsfahrer rechnet,kann überhaupt noch nicht real ermittelt werden.Und das ist nur ein Punkt,der permanent unterdrückt wird.

  30. 11.

    Und wo sind die Vorteile?Kosten für den Verkehrsteilnehmer:Fahrzeuganschaffung (Kaufpreis, Leasingrate, Kreditrate)fester Abstellplatz Fahrzeug (Carport, Garage, Parkhaus)Versicherung,KFZ-Steuer Gesetzlich vorgeschriebene technische Überprüfung (TÜV)Distanz-, Orts- und Zeitabhängige Kosten (laufende Kosten)
    Treibstoffkosten,Abnutzung (Reifen, Bremsen, Lager)Reparaturen,Mautgebühren,Parkgebühren.
    Kosten für die Volkswirtschaft:Straßenbaukosten,Straßenerhaltungskosten.Folgekosten der Umweltverschmutzung durch den MIV Flächenverbrauchskosten,Grundstücksnettoentwertungskosten (= Grundstückentwertung durch Straßenbau – Grundstückaufwertung durch Straßenbau).Einschränkung der Mobilität der nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer oder der Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel wenn diese durch den MIV behindert oder eingeschränkt werdenUnfallfolgekosten Knappheitswert von Straßen und öffentlichen Parkplätzen (Staukosten, Parkplatzsuchzeitkosten (suchender Verkehr)

  31. 10.

    "Gerhard" hält wenig von der Energiewende, was er in anderen Kommentaren zum Ausdruck gebracht hat. Man könnte natürlich auf weitere Autofabriken verzichten, wenn die etablierten Hersteller stärkerauf die Elektromobilität setzen würden und zugleich generell weniger Auto gefahren werden würde. Beides ist aber nicht der fall. Deshalb ist mit ein BEV aus Grünheide lieber als ein PKW aus Asien oder ein Verbrennen aus einer anderen Fabrik in Deutschland. "Massiv" ist dabei relativ, macht die Fläche dieses Industriegebietes doch nur 1/10 der Fläche an Kiefernäckern aus, die 2018/19 abgebrannt sind. Die Brandrodungen werden nur 1:1 teil auch wiederum nur durch Kiefern ersetzt, hier soll bekanntlich ein Vielfaches aufgewertet werden.

  32. 9.

    "...Sie unterschlagen schon wieder, dass die Kiefern eh vielfach hiebreif sind. Vergleichen Sie als bekennender Gegner der Energiewende den Nutzforst endlich mit so manchen Wald Ihrer Heimatstadt. ..."
    Herr Neumann, das, was Sie schreiben, ist polemisch aufgesetzter Unsinn.
    Wenn man sich gegen die staatlich subventionierte Zerstörung der Natur stellt, ist man nicht gleichzeitig ein Gegner der Energiewende.
    Dabei werden m.E. gerade durch den Bau einer weiteren ressourcenverschwendenden Automobilfabrik mit einhergehenden massiven Waldrodungen die falschen Signale für eine wirklich ernstgemeinte Energiewende gesetzt.

  33. 8.

    "Wir schaffen aber die Verkehrswende mit der Kneblung der Autofahrer" zeigt wieder einmal, warum Sie diese Fabrik ablehnen. Danke für die erneute Bestätigung. Sie wollen nicht verstehen, dass batterieelektrische PKW als ein Baustein der Dekarbonisierung der Gesellschaft die energiesparsamte Art des MIV sind.

  34. 7.

    Butter bei die Fisch! Wollen Sie uns endlich die Brachflächen mitteilen, über die Sie seit Monden als Standortalternative schreiben oder weichen Sie wie üblich aus?

    Sie unterschlagen schon wieder, dass die Kiefern eh vielfach hiebreif sind. Vergleichen Sie als bekennender Gegner der Energiewende den Nutzforst endlich mit so manchen Wald Ihrer Heimatstadt.

    Der Wasserverbrauch mag für einen Laien hochverscheinen, relativiert sich aber im Vergleich zu anderen Branchen (Word auch kurz im Podcast angerissen) oder auch nur zum überdurchschnittlichen privaten Verbrauch im WSE-Gebiet. Erneut seien Sie daran erinnert, dass Ihre Heimatstadt 200 Mio. m³/a fördert und aktive Wasserhaltung betreibt.

  35. 6.

    Hamsterfahrten gingen nach Brandenburg. Gut, dass es Brandenburg als Agrarland gibt. Es gibt einfach noch zu viele Träumer, nicht nur an dieser Stelle, sondern inklusive der Politiker in Brandenburg und Berlin, wo Grün mit dabei ist. Musk schießt 600 Satelitten pro Jahr ins All. Wo bleiben wohl die dazu notwendigen Treibstoffe bzw. Reststoffe? Wir schaffen aber die Verkehrswende mit der Kneblung der Autofahrer und mit einer Gigaautofabrik auf Batteriebasis.

  36. 5.

    An welche Arbeitsplätze haben Sie konkret in welchem Umfang gedacht und wie ist die Entlohnung in solchen Branchen?

  37. 4.

    Das Tesla neue Arbeitsplätze schafft,ist auch das Hauptargument.
    Und letztendlich werden von den Steuern, die Tesla einfährt, auch die Polizisten finanziert, die eure Demos absichern und bei euren Protestaktionen ausrücken müssen.
    Und was bekommt Tesla an Subventionen?Haben Sie das mal gegengerechnet?
    Mal davon abgesehen was dann 24/7 in Massenproduktion an Gefahrenstoffe verarbeitet werden.Der Wasserverbrauch,Strom und Gas ect.Es gibt genug andere möglichkeiten neue Arbeitsplätze zu schaffen,die weder Umwelt noch Klima schädigen.

  38. 3.

    JEDE Industrieansiedlund ist umweltschädlich------

  39. 2.

    .. wer ist "Ihr"? Welche Steuern? Welcher Verdienst? Dafür der unpassend´sde Standort aller Zeiten für eine Auto Giga Fabrik. Und wenn die produzierten Fahrzeuge ohne alles Fahren würden, rechtfertigt es nicht eine derartige Umweltzerstörung. Die angeblichen Aufforstungen werden erst in 50 bis 100 Jahren Geltung erlangen. Zumal sie auf viele kleine Flächen verteilt sind. Bis dahin wird reines Trinkwasser vermutlich Mangelware sein. Und Sie reden vom Wirtschaftsstandort? Brandenburg ist groß, mit vielen Brachflächen auch aus vergangener Industrie (mit Infratrukturanschluss). Aber nein! hier steht noch Wald? Der muss weg, wir benötigen doch einen Witschaftsstandort?

  40. 1.

    Wer das eine will, muss das andere mögen. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

    Es geht hier um einen wichtigen Wirtschaftsfaktor, denn Brandenburg lebt eigentlich nur noch vom Tourismus, der momentan aus den wohlbekannten Gründen nicht so gut läuft. Tesla schafft Arbeitsplätze und bringt Geld in die klamme Landeskasse von Brandenburg. Und letztendlich werden von den Steuern, die Tesla einfährt, auch die Polizisten finanziert, die eure Demos absichern und bei euren Protestaktionen ausrücken müssen.

    Ihr solltet froh sein, dass Brandenburg einen Wirtschaftsstandort bekommt.

Das könnte Sie auch interessieren

rbb|24-Podcast zur Gigafactory: "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" (Bild: rbb)
rbb

Alle Episoden des rbb|24-Podcast - Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg

Im beschaulichen Grünheide investiert Elon Musk derzeit Milliarden, hier entsteht die erste sogenannte Tesla-Gigafactory Europas. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen. Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt ein rbb-Reporter-Team Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Grafik: Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg #2. (Quelle: rbb24)
rbb24

rbb|24-Podcast zu Tesla in Brandenburg - Wer wehrt sich gegen Tesla in Brandenburg? (2/8)

Während sich Politik und Wirtschaft über die Milliarden-Investition von Tesla in Grünheide freuen, sehen andere Probleme: ob Wald oder Wasser, ob zusätzlicher Verkehr oder steigende Grundstückspreise. Auch eine Bürgerinitiative engagiert sich gegen den Fabrikbau. In Folge 2 des rbb|24-Podcasts geht es um den Widerstand gegen Tesla in Brandenburg.