Trailer zum rbb|24-Podcast - Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg

rbb|24-Podcast zur Gigafactory: "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" (Bild: rbb)
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Nevada, New York, Shanghai. Und jetzt? Grünheide! Von diesem Ort haben die meisten wahrscheinlich noch nie etwas gehört. Nun guckt die ganze Welt auf dieses Dorf, in dem die erste Tesla-Gigafactory Europas entsteht. Ein rbb|24-Podcast (Trailer)

Im beschaulichen Grünheide in Brandenburg will US-Investor Elon Musk Milliarden US-Dollar investieren, denn hier entsteht die erste Tesla-Fabrik Europas. Schon 2021 sollen dort eine halbe Million Elektroautos vom Band laufen und tausende Arbeitsplätze entstehen. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen.

Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt das rbb-Reporter-Team Franziska Hoppen, Phil Beng und Philip Barnstorf Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Die erste Staffel des Podcasts "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" ist ab dem 22. September immer dienstags in der ARD-Audiothek, im Netz auf rbb24.de, auf inforadio.de, in der Inforadio-App und den gängigen Podcast-Stores zu finden.

Der Podcast ist eine Koproduktion der Redaktionen von rbb|24, Inforadio und dem rbb-Studio Frankfurt (Oder).

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10 Kommentare

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  1. 10.

    Fanatischen Irrglauben gibts von vielen Seiten auch von ihrer Seite gibts Fanatiker die
    Hass säen.

  2. 9.

    Menschen, mit derart fanatischer Überzeugung sind in der Vergangenheit im Glauben an "das Richtige zu tun" in die Weltkriege gezogen.

  3. 8.

    Es ist sehr schön, das es noch Menschen in der Bundesrepublik Deutschland gibt, die positiv Denken und sich für neue Innovationen einsetzen. Ich dachte schon, unser Land besteht nur noch aus langsamer Bürokratie und aus dem Genießen der eigenen Rente ? Mal ein Verein für Etwas Positives, statt immer nur Vereine zur Verhinderung jedweder Veränderung- etwas ganz Neues - das ist wirklich richtig gut für Berlin und Brandenburg, Danke !!!

  4. 7.

    Das finde Ich sehr gut von Ihnen und Ihren Mitstreitern, sich für eine Zukunft, für unsere gesamten Hauptstadtregion einzusetzen - Meine persönliche Anerkennung !!! Industrie, Umwelt, Natur und Klima, müssen überhaupt nicht in Widersprüchen stehen. Der Flächenverbrauch von Industrie, ist bedeutend geringer, als die unserer Brandenburger Agrarindustrie- die auf riesigen Monokulturen beruht. Das ist eine Chance für Brandenburg, die wirklichen Verursacher der Klimazerstörung, in unserem Bundesland bloßzustellen-und das sind nicht,die wenigen Industrie-Betriebe. Ein modernes Wassermanegment benötigt Geld und Innovationen in Wasserwerke und in den gesamten Wasserkreislauf und dabei kann und wird Tesla seinen Beitrag leisten. Der Verbrenner der an jedem Ort, wo er vorbeifährt, stinkende und giftige Abgase hinterlässt, hat mittel-bzw. langfristig ausgedient-das machen die Städte und Kommunen nicht mehr lange, so mit. Wir benötigen auch mehr Mischwälder im gesamten Land Brandenburg.

  5. 6.

    Klimawandel. Und es ist allerhöchste Zeit, unser aller Aufmerksamkeit auf die Verhinderung einer Klimakatastrophe zu richten. Wir haben zu lange gezögert und somit werden werden immer größere Maßnahmen in immer kürzerer Zeit notwendig sein, wenn wir unseren Enkel noch einen bewohnbaren Planeten überlassen wollen. In Grünheide wird ein Visionär und Macher dafür einen wichtigen Beitrag leisten. Ja, dieser Wandel ist eine Zäsur für uns. Vieles in Infrastruktur, Sozialem, Wirtschaft und Gesellschaft wird sich ändern. Wir verlieren u.a. einen Industriewald und bekommen bereits an anderer Stelle einen größeren Mischwald. Diese Veränderungen mitzugestalten und zu beobachten ist eine sehr spannende Sache. Ein neu gegründeter Verein in Grünheide wird dies u.a. unterstützen.

    btw; Wasser verschwindet nicht einfach. Das, was Tesla verbraucht, wird geliefert und wiederaufbereitet zurück in den Zyklus fließen.

  6. 5.

    Fragen Sie doch A.N. Der weiß genau wieviel Fläche, Tesla bisher gerodet hat/ irgendwas um die 0,9 Quadratkilometer. Der kann Ihnen auch sagen, was Tesla zur weiteren Rodung beantragt hat/ irgendwas um die 1 Quadratkilometer. Warum gehen Sie eigentlich nicht in die Lausitz und beschweren Sich dort, wieviele hunderte Quadratkilometer Landschaft, mit ach so wichtigem Wasser geflutet und zerstört wurden und dieses Wasser jetzt woanders fehlt ? Oder, warum demonstrieren Sie nicht, gegen die Brandenburger Agrarpolitik, die auf tausende Quadratkilometer Monokulturen und auf Massentierhaltung beruht und nur noch sehr wenige Arbeitsplätze schafft ? Was soll diese Diskussion, um wenige Quadratkilometer Fläche an einer mehrspurigen Autobahn ? Sollen hier Arbeitsplätze im Berliner Umland verhindert werden, die dann sowieso woanders in Deutschland oder Europa entstehen ? Tesla baut sowieso eine E-Autofabrik in Europa, aber dann sind die Arbeitsplätze für die Hauptstadtregion verloren.

  7. 4.

    Brandenburg hat doch wohl genügend Fläche. Weiß nicht , denke fast 30000 Quadratkilometer. Zu viel Maisanbau zu viel Raps und andere Monokulturen, Zu viele Windräder und Solarfelder. Jetzt kommen endlich mal Innovationen nach Brandenburg wird wieder gemeckert. Der Berliner Ring ist doch für Gewerbe und Industrie, wie geschaffen, besser wie blöde Windparks oder irgendwelche Felder, die gar keine Arbeitsplätze in Brandenburg schaffen.

  8. 3.

    Zum Korrigieren:
    Für die Tesla-Ansiedlung wird voraussichtlich 12-15km² oder auch 1.200 bis 1.500 Hektar Waldfläche unwiederbringlich vernichtet.
    Diese steht dann nicht mehr für den Abbau oder die Umwandlung des überschüssigen CO2 zur Verfügung.
    Übrigens, selbst wenn wir ab morgen alle elektrisch fahren würden, aber dafür alle Bäume hergeben müssten, stünden wir klimatechnisch genau vor demselben Problem.

  9. 2.

    Zum Mitschreiben: Flächenverbrauch 1 bis 3 Quadratkilometer. Ein durchschnittlicher Brandenburger Mono-Acker hat schon alleine diese 1 bis 3 Quadratkilometer, oder anders ausgedrückt 100 bis 300 Hektar. Aber im Gegensatz zu Tesla, entstehen auf diesen Brandenburger Mono-Äckern, keine Zigtausenden Arbeitsplätze. Und genau, durch diese Zigtausenden Quadratkilometer Monokulturen, trocknet Brandenburg aus. Brandenburg wird seit Jahrhunderten, für Landwirtschaft und Tierhaltung trockengelegt-das Wasser wird schnellstmöglich von Wiesen, Äckern und Feldern abgeleitet um trockene Landwirtschaftliche Flächen beizubehalten. Teslas Wasserbedarf wird dauerhaft streng kontrolliert, darauf achten schon die Neider der Umgebung.

  10. 1.

    Ich als Brandenburger sehe das sehr einfach, da werden Elektroautos gebaut und dafür werden Brandenburger Wälder abgeholzt, zudem braucht die Fabrik eine Menge Wasser und das, wo zunehmneds Wasserknappheit herrscht. Wie die Jobs besetzt werden, ist auch noch nicht klar, denn es werden teilweise hochqualifizierte Fachkräfte benötigt, die bereit sind, im 3-Schichten-System zu arbeiten. Ob am Ende wirklich viele BrandenburgerInnen einen neuen Job erhalten werden, muss sich erst zeigen. Und nicht zuletzt muss man sagen, dass Elon Musk sicherlich eine schillernde Figur ist, allerdings ist er auch negativ aufgefallen, weil er sich gegen die Corona-Auflagen in Amerika gestellt hat und trotzdem produzieren wollte und er hat an sich auch den Ruf, sehr eigensinnig zu sein. Ich hoffe wirklich, dass die Begeisterung um eine neue große Fabrik den BrandenburgerInnen nicht komplett den Blick auf das verwehrt, was daran zu kritisieren ist. Der Podcast sollte auch kritisch sein!

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