Die Geburtsorte der Berliner (Quelle: rbb|24)
Video: rbb|24 | 21.08.2018 | Mara Nolte/Mark Allhoff | Bild: rbb|24

Großes Geburtsorte-Ranking - Aus diesen Städten und Ländern stammen die Berliner wirklich

Es gibt sie noch, die gebürtigen Berliner, die immer noch hier leben - aber sie sind in der Minderheit. Die heutigen Hauptstadtbewohner kommen aus Gegenden, die man nicht vermutet hätte. Wie viele stammen aus Ihrem Geburtsort? Von Götz Gringmuth-Dallmer

Der Berliner im Allgemeinen schimpft ja gerne über die zugezogenen Schwaben. Weil gefühlt alle Zugezogenen Schwaben sind. Das stimmt so natürlich nicht - aber dazu später mehr.

Fest steht: Die "echten" Berliner, die in der Stadt zur Welt kamen und immer noch hier leben, sind tatsächlich in der Minderheit. Nur knapp 47 Prozent der Hauptstädter (1.736.514) wurden auch hier geboren, rund 53 Prozent (1.975.416) haben in ihrer Geburtsurkunde einen anderen Ort verzeichnet. Das zeigen Zahlen vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, die rbb|24 ausgewertet hat. (Stand: 31.12.2017)

Sie gehören zu den Zugezogenen? Dann können Sie in der nachfolgenden Karte sehen, wie viele Menschen in der Hauptstadt ihren Geburtsort mit Ihnen teilen. Einfach einen Ortsnamen, ein Land oder ein Bundesland in das Suchfeld eingeben - oder klicken Sie sich durch unser Ranking.

Hinweis (Update: 27.08.2018): Aus technischen Gründen werden in der Karte eingangs nur Orte angezeigt, in denen mindestens 200 Menschen geboren wurden. Über die Suche findet man auch Orte mit weniger Einträgen. Orte, in denen weniger als 10 Menschen geboren wurden, werden aus technischen Gründen nicht auf der Karte angezeigt. Sie werden aber in die Gesamtrechnung der betreffenden Länder einbezogen.

An der Spitze unserer Zugezogenenliste stehen Hamburg, Brandenburg und Polen beziehungsweise die Türkei: 22.779 Berlinerinnen und Berliner wurden in der Hansestadt geboren, damit sichert sich Hamburg den Spitzenplatz unter allen Städten weltweit.

Mehr als 200.000 Berliner sind eigentlich gebürtige Brandenburger. Damit führt das einzige Nachbarbundesland das Bundesländerranking an.

Sonderfall Polen

Was die Herkunftsländer angeht, steht Polen auf der Liste ganz vorne: 136.732 Berliner kamen in Orten zur Welt, die zum heutigen polnischen Staatsgebiet gehören.

Das Land ist jedoch zugleich ein Sonderfall: Bei etwa 47.000 Personen fand die Geburt vor 1946 statt - einige von ihnen wurden aufgrund der anderen Grenzziehung zu jener Zeit somit als Deutsche geboren. Knapp 90.000 Hauptstadtbewohner erblickten nach 1946 in unserem östlichen Nachbarland das Licht der Welt.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass sich über den Geburtsort nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Staatsangehörigkeit der Zugezogenen ziehen lassen.

Türkei vor Russland und Syrien

Lässt man den Sonderfall Polen beiseite, kommen die meisten Berliner, die im Ausland geboren wurden, aus der Türkei (102.184), gefolgt von Russland (46.997), Syrien (39.774) und Bulgarien (27.696). Potenzielle Italiener um die Ecke gibt es immerhin noch 24.679. Auch diese Zahlen beziehen sich immer auf das heutige Staatsgebiet. Sie geben zum Beispiel keine Auskunft darüber, wie viele Menschen in der damaligen Sowjetunion geboren wurden.

Damaskus löst Stettin/Szczecin ab

Schaut man sich an, aus welchen Städten weltweit die Menschen nach Berlin ziehen, so gab es in den vergangenen Jahren eine deutliche Verschiebung. Ende vergangenen Jahres lebten 14.746 Menschen mit Geburtsort Damaskus in Berlin, gefolgt von Stettin/Szczecin (7.296), Aleppo (7.065), Moskau (6.657), Teheran (6.429), Breslau/Wrocław (6.280) und Beirut (5.354) sowie Istanbul (5.075).

Bei einer ähnlichen Auswertung der Berliner Morgenpost aus dem Jahr 2015 lag hier Stettin/Szczecin (6.801) noch an der Spitze, gefolgt von Breslau/Wrocław (6.308), Moskau (5.828), Teheran (5.042), Istanbul (4.445) und Damaskus (4.332).

 

Mehr als 400 Geburtsorte in Brandenburg

Einen interessanten Blick offenbart die Statistik auf Brandenburg, das Bundesland, aus dem die meisten Zugezogenen kommen. Über 400 Geburtsorte liegen gemäß unserer Auswertung in Brandenburg. Dabei haben wir - soweit machbar - ehemalige selbständige Gemeinden der Gemeinde zugeordnet, zu der sie heute gehören. Potsdam (16.358), Frankfurt (Oder) (9.913), Königs Wusterhausen (8.448) und Rüdersdorf bei Berlin (7.894) sind die Brandenburger Kommunen, in denen die meisten heutigen Bewohner Berlins geboren wurden. Potsdam liegt dabei im Gesamt-Städteranking nach Berlin, Hamburg, Leipzig und Dresden auf Platz fünf.

Und die Schwaben?

Zurück zu den eingangs erwähnten Schwaben. Wie viele der von den Berlinern so geschätzten Mitmenschen aus dem Süden der Republik wirklich in Berlin leben, lässt sich nicht so genau ermitteln. Ein Blick auf Wikipedia hilft auch nur bedingt weiter: der Umfang Schwabens sei "heute diffus und territorial nicht fassbar", heißt es da. Es gibt zwar ganz offiziell einen Regierungsbezirk Schwaben, der liegt aber in Bayern. Schaut man sich an, in welchen Bundesländern die zugezogenen Berliner geboren wurden, steht Baden-Würtemberg auf Platz sieben und Bayern auf Platz acht.

Es gibt in Berlin immer noch mehr Menschen, die in Hannover (9.537) geboren wurden als in Stuttgart (8.979) - Platz 13 im Städteranking. Die nächste Stadt in der Liste aus dem Südwesten ist Freiburg (4859 - Platz 41). Freiburg gehört aber historisch explizit nicht zu Schwaben, sondern zu Baden. Weit abgeschlagen zwischen Hinis (Türkei) und Forst (Lausitz) kommt die Stadt Tübingen (2.286) - nur Platz 120 in unserer Liste. Die vielen Schwaben in Berlin - doch eher eine gefühlte Wahrheit?

Hier leben die "echten" Berliner - und hier die Neuhauptstädter

Soviel ist jedoch sicher: Wer sich auf die Suche nach einem echten eingeborenen Berliner macht, der wird am ehesten in Reinickendorf (57,8 % gebürtige Berliner) fündig, gefolgt von Spandau (54,1 %) und Treptow-Köpenick (53,3%). Die meisten Zugezogenen dagegen lassen sich in Mitte nieder, zwei Drittel der Einwohner dort wurden nicht in Berlin geboren (65,7 Prozent kommen von außerhalb), knapp gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg (65,4 %) und Charlottenburg-Wilmersdorf (60,2%).
 

Haben Sie Anmerkungen oder einen Fehler entdeckt? Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auf. Schreiben Sie uns unter daten@rbb-online.de

Mitarbeit: Kira Schacht, Michael Hörz (Daten), Manuel Reich und Arne Schlüter (interaktive Karte)

Sendung: Abendschau, 21.08.2018, 19.30 Uhr

Beitrag von Götz Gringmuth-Dallmer

111 Kommentare

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  1. 111.

    Die Anzahl der Berliner Einwohner hatte sich schon seit Generationen immer vom Zuzug erhöht. Das hat den Vorteil, weniger Inzucht und somit weniger Verblödung. Daher ist der "richtige Berliner" auch nicht auf den Kopf gefallen, jedenfalls in den meisten Fällen!

  2. 110.

    Also, ich, zugezogene Hungaro-Schwäbin, bin jetzt in der Corona-Krise noch da!

  3. 109.

    Super Idee liebes RBB Team! Macht Spaß, damit zu arbeiten. Welch eine Mühe! Danke.

  4. 108.

    Ich verstehe das so, es könnten 53% der Wohnungen (und Parkplätze) leer stehen und die Vermieter würden mich mit nem Präsentkorb begrüßen und vom Bahnhof abholen. Einbauküche mit allem Pipapo. Und was ist stattdessen? Man wird verdrängt, zahlt Horrormieten und zu einer Besichtigung kommen 1700 Leute. Jippie.. läuft.
    In gut einer Woche ist Weihnachten, da sieht es in Berlin genau so aus. Wie in einem Katastrophenfilm, wo alle aus der Stadt geflüchtet sind. Kaum eine Wohnung mit Licht und ein Bus könnte in einem Zug auf der Straße wenden.

  5. 107.

    Berliner stammen grundsätzlich aus Berlin.
    Hamburger, Frankfurter usw. könnten Berliner werden, das fängt aber bei der Aussprache an und der Akzeptanz der Kultur. Wollen sie aber nicht.
    Also sind Zugezogene keine Berliner. Oder essen die Eisbein mit Sauerkraut? Oder Sülze, oder gedeckte Apfelkuchen? Nö.
    Berliner gibt es im Höchstfall nur noch 10 %.

  6. 106.

    Und jeder braucht eine Wohnung. Wer davon sind die Gentrifizierer? Und dann rumjaulen, dass es keine Wohnungen gibt.

  7. 105.

    Immer wieder amüsant zu lesen, wie stolz Menschen auf etwas sind, was sie selbst gar nicht entscheiden und mitbestimmen konnten - wo sie geboren wurden. Und interessant auch, wie dies dann als Maß dafür genutzt wird, wer hier etwas entscheiden oder gestalten sollte. Gerade in Berlin, einer Stadt, die ja seit jeher von den Zugezogenen lebt. Nur einmal als Erinnerung. Ende des 17. Jahrhunderts waren ca. 20% der Berliner Bevölkerung allein französischstämmige Hugenotten. Städte wie Berlin, München etc. leben nicht von Menschen, die sich durch den Eintrag in ihrer Geburtsurkunde definieren, sondern von den Menschen, die in diesen Städten ihr zu Hause sehen - und sei es auch nur für 2,5 oder 10 Jahre.

  8. 104.

    https://interaktiv.morgenpost.de/zugezogene-in-berlin/#11/52.4395/13.4792
    Die Stadt hat man uns Berlinern genommen.

  9. 103.

    Man sieht dass die Bastionen die unsere Geburtsstadt ökologisch gestalten wollen, nicht einmal hier geboren sind:

    Mitte 377.965 34,3 65,7
    Friedrichshain-Kreuzberg 283.974 34,6 65,4
    Charlottenburg-Wilmersdorf 338.831 39,8 60,2
    Pankow 402.289 46,7 53,3

    Es kann nur schlimmer werden...

  10. 102.

    Schade, dass es zwischen Berlinern und uns Schwaben nicht so klappt. Mit der Vermischung von
    'Schrippe' und 'Wecken' hätte man doch gemeinsam 'Schrecken' verbreiten können !
    Wie konnte diese WortÜberschneidung nur versemmelt werden ?

  11. 101.

    Waschechte? Neee… Also wer nach Berlin zieht, der ist Rucksackberliner, wer in Berlin geboren ist, ist echter Berliner, wessen Eltern beide in Berlin geboren sind, ist WASCHECHTER Berliner und wessen Großeltern (ja, alle vier!!!) in Berlin geboren sind, der ist Urberliner.... *lol*

  12. 100.

    Ich lese gerade 99 Kommentare. Zu 100 meine Vorfahren Bromberg/Thorn, kamen unfreiwillig nach Berlin/Brandenburg.

  13. 99.

    Also :
    ick bin Balina und 1937 in Charlottenburg jeborn worn----Jottseidank

  14. 98.

    Ach Gottchen Monika,wenns gefragt ist und dem Mainstream dient würden Sie auch ne Afrikanerin hinbekommen.Sie brauchen sich nicht entschuldigen wenn sie in Württemberg geboren sind.Die wirklichen Berliner verzeihen es Ihnen, ausser Thierse , vor dem müssten Sie sich in hüten.Der hat damals seine fromme, tolerante und sozialdemokratische Maske runtergelassen oder es ist seinem Alter geschuldet, als er diese Schwabehetze betrieb.

  15. 97.

    Ehefrau Seit Generationen Friedenauerin,Ehemann Schwabe seit 1976 zugezogen.Tätig früher bei de Bewag,super Kollegen und wurde wegen meiner Herkunft und Mundart nie auch nur im geringsten angefeindet oder angemacht.Ich mag die Berliner sehr.Im übrigen haben die Schwaben die Stadt sehr bereichert in der Kultur,Gastronomie,Fachkräfte ,damals noch in der Heimat wegen ihrer Homesexualität diskriminiert, oder vor der Bundeswehr ins Studium nach Berlin geflüchtet, oder einfach nur als loyale, fleissige ,tolerante zugezogene Neuberliner.Übrigens die Besten Brezeln (und Weckle und alles andere auch)gibt es in Friedenau beim Bäcker Mann ,Herbert,ein fleissiger Schwabe seit Jahrzehnten.Schönen Gruss an den Pfarrer Bundetagspräsidenten a.D. ,Spd Politiker und leider auch Schwabenhetzer und Stimmungsmacher auf niedrigstem Niveau.

  16. 96.

    Ick hab jedacht, ick bin der eenzige Balina noch hier, aba da jibs doch noch meer, zum Jlück! Ick bin jetzt ca. 69 und wohne immer noch in meiner Geburtsgegend in Friedrichshain. Aber ich komme mir wie ein Ausländer in meiner eigenen Stadt vor. Ich habe nichts gegen Ausländer die sich hier einfügen wollen in die Kultur und Sprache. Aber wenn sie hier "Theater" auf der Straße machen wollen und ihre Kultur, Bräuche den Deutschen (Berlinern) überstülpen wollen und hier nur Krach machen wollen, bin ich dafür, dass diese Menschen wieder in ihr Land zurückgehen sollten! Z.B. möchte ich hören, über was sie sich in der Öffentlichkeit unterhalten. Der Senat sucht Platz für Wohnhäuser, aber da wird viel Platz für Moscheen u.ä. "verschenkt", da verstehe ich die Welt nicht mehr - oder diese Menschen, die dothin gehen, sollen auch dort alle wohnen. Das hat nichts mit dem Glauben zu tun, denn, so wie ich weiß, gab es hier, bevor sie gekommen sind, keine solche Gebäude. Wohin gehen die Clans denn?

  17. 94.

    Tja, ich bin geborene Berlinerin in der x-ten Generation. Aufgewachsen in Weißensee wohne ich jetzt in Hellersdorf. Und ja, ich fühle mich schon irgendwie wie zu einer bedrohten Minderheit gehörig, zu einer aussterbenden Spezies. Das geht schon los, wenn Eierkuchen "Pfannkuchen" genannt werden, und Pfannkuchen "Berliner" ...
    Die "Überflutung" mit Rucksackberlinern ging aber - zumindest im Ostteil Berlins - schon mit dem sog. Wohnungsbauprogramm los, da wurde Berlin von Sachsen überschwemmt. Mittlerweile kenne ich in meinem Kiez hier kaum noch "richtige" Berliner und sogar die Sachsen sind schon in der Minderheit.Bei uns zuhause wurde allerdings Hochdeutsch gesprochen, wenn ich anfing zu berlinern, gab´s böse Blicke von Mutti! Jetzt, wo sich nicht mehr darauf achten kann, verfalle ich dann doch mehr und mehr in den Berliner Slang - sagt zumindest mein Partner, der auch ein Zugezogener ist und zu den 2.163 "Pseudo Berliner/innen" gehört, die aus Wismar stammen.

  18. 93.

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Toll, dass Sie das so recherchieren und interessant, wieviele Berliner aus dieser kleinen Stadt kpmmen.

  19. 92.

    Die Mieten steigen auch für die Neuberliner. Alle zusammen, egal wo unser Geburtsort liegt und welche Farbe unser Pass hat, leiden wir unter dem Ausverkauf der Stadt an Immobilienhaie, die von diversen Landesregierungen verschlampte Baupolitik, dem Kaputsparen der öffentlichen Haushalte (zum Wohle der obersten 20 Prozent) u.a. mit den Folgen Lehrer- und Erziehermangel der Vernachlässigung des ÖPNV usw usf. Wie gesagt: Alle zusammen.
    Sag ich mal als Neuberliner mit Wurzeln in Polen, Schleswig-Holstein, der Uckermark, Berlin und was-weiß-ich-wo

  20. 91.
    Antwort auf [Lena Lilly] vom 27.08.2018 um 06:57

    Wir haben den Grund ausfindig gemacht: Orte, in denen weniger als 10 Menschen geboren wurden, werden nicht einzeln angezeigt - aus Moletai stammen 3 Menschen, die nun in Berlin leben. Sie werden allerding in der Gesamtstatistik (für Litauen) gezählt. LG aus der Redaktion

  21. 90.

    Ja, der Ort steht in der Geburtsurkunde, auf seinem deutschen Ausweis und allen anderen Dokumenten. Auf der interaktiven Karte auf Ihrer Seite ist er auch zu sehen - Moletai in Litauen.

  22. 89.

    Danke für diesen konstruktiven Ansatz und Beitrag. Es gibt viele Ansatzpunkte und Möglichkeiten sich mit den Daten auseinander zu setzen. Der Anteil an Gejammere, dass alles nicht mehr so toll sei wie früher ist ja doch erschreckend hoch hier. Als ob es im heute nicht schon immer anders gewesen wäre als im gestern. Da wünscht sich doch der eine oder andere tatsächlich als Kaulquappe ins Urstromtal zurück.

  23. 88.

    Hallo. Ist denn auf der Geburtsort Ihres Mannes auch tatsächlich der Ort eingetragen?

    Und könnten Sie uns den Ort vielleicht mitteilen, dann könnten wir kommende Woche mal nachschauen.

    Gruß!

  24. 87.

    Ganz vollständig ist die Statistik nicht. Ich habe oben den Geburtsort meines Mannes eingegeben - und angeblich stammt kein Berliner aus diesem Ort (7000 Einwohner). Er wohnt seit 20 Jahren hier, aber in der Statistik ist er anscheinend noch nicht angekommen. Ich bin wohl die Ausnahme. Der letzte Neuberliner in meiner Familie war mein Uropa im Herbst 1918 :)

  25. 86.

    Zitat zu dem Thema:
    "Eingebürgert" / "Eingeborener" biste erst dann, wenn 'de auf'm Friedhof gießen gehst". Den Spruch hab ich aber aus einem Dorf in "Mc Pomm"

  26. 85.

    Und so ist es nun wahr geworden, Berlin ist ein modernes Babylon. Man könnte es auch böswilig-sarkastisch als Sodom und Gomorrha bezeichnen. Bleibt natürlich die Frage, wie viele Berliner oder auch Neuberliner würden sich im Krisenfall, der irgendwann zwangsläufig einmal kommen wird, tatsächlich zu ihrer Stadt und ihrer Heimat oder neue Heimat bekennen???

    Solange alles gut ist und es allen gut geht, werden alle "Schönwetterfreundschaften" hier schon halten, aber was ist, wenn es wieder mal in der Geschichte Berlins eine Existenzkrise gibt??? Überlebt die unsere Gesellschaft noch, wenn es nirgends mehr den nötigen Zusammenhalt gibt???? Berlin hatte ja schon zwei Weltkriege, eine Blockade, eine Mauerzeit und zuvor Stadtbrände usw. erlebt!!!

  27. 84.

    Leider bekommt man in der Statistik nicht raus, wie viele von den Zugezogenen rückkehrende Kinder von den in den 40 er Jahren Evakuierten sind. Nach den Bombardierungen gab es beispielsweise Evakuierungen nach Thüringen. Sicher auch in andere Bundesländer... Aber auch das gibt es. Spannend wäre es auch.... Aber es ist auch gut, wenn aus Zahlen noch nicht alles abgelesen werden kann.

  28. 83.

    Hallo Herr Hoffmeister :-)
    Viele Grüße von der tschechischen Friedenstaube...
    Ich bin zugezogen aber nicht egoistisch schliesslich lebe ich ja auch mit einem echten Berliner. Es gibt immer noch Stammtisch;-)

  29. 82.

    Gute Statistik, die alles negative aufdeckt. Ich bin echter und geborener Friedrichshainer und gefühlt der letzte hier. Nichts tut Berlin um seine Berliner in der Stadt zu halten. Mieten werden unbezahlbar und alles wird zugebaut. Nur geldgelenkte besserwissende Egoisten ziehen in die Stadt. Ich möchte auch nur noch weg und dachte früher nie so was mal sagen zu müssen.

  30. 81.

    Sie regen sich über den Zulauf in Pankow auf? Was wäre wenn Pankow immernoch DAS „Vergnügungsviertel“ für die Berliner Bevölkerung ist und das in unserer jetzigen Zeit? Die Mieten steigen auch woanders in Berlin, so bedauerlich es ist.

  31. 80.

    In München ist es genau das Gleiche: Die Einheimischen und Bayerisch Sprechenden sind eine aussterbende Spezies. "Überfremdung" gibt es also nicht nur durch globale, sondern auch durch Binnenmigration. Ich finde es immer schade, wenn irgendwo das Alteingesessene ausstirbt bzw. in einem Multikulti-Mischmasch aufgeht. Und das hat jetzt Null mit Nationalismus, sondern nur mit einer Liebe zu Tradition und Heimat zu tun. Will heißen: Ein Afrikaner, der in München oder Berlin lebt und offen für die dortige Kultur ist, ist mir persönlich lieber als ein Schwabe, der in Berlin Wecken statt Schrippen kauft und Käsespätzle auf der Karte sucht. Lassen wir also den Berlinern ihr Eisbein und den Münchnern die Weißwurst. Das ist kulturelle Vielfalt.

  32. 78.

    Echte BerlinerInnen sind meiner Ansicht nach nur die, die hier geboren sind, und deren Vorfahren auch schon hier geboren wurden. Alles andere sind "Migranten" oder Zugezogene. Auch der Begriff "Neuberliner" passt für mich nicht.

  33. 77.

    Hallo Nico,
    ich kam 1972 gerade wegen der Berliner und ihrer Ausdrucksweise nach Westberlin. Die Atmosphäre war komplett anders. Busfahrer rissen Witze während der Fahrt und trotz der Qualmerei oben in den Doppeldeckern war die Stimmung meistens unverkrampft. So wie in der restlichen geteilten Stadt.
    Mensch Berlin, wie haste Dir verändert.

  34. 76.

    Ich möchte noch einen Berliner nachmelden, der hier nicht erfasst wurde.
    Ich komme aus der Berliner Umgebung. Weil ich mich in der Nähe meiner Eltern aufhalten wollte, kam mein Sohn im Krankenhaus meines Heimatortes zur Welt. Danach lebte er mit uns in Berlin!
    Danke :-)

  35. 75.

    Ich fand früher (70er, 80er) das Berliner Ambiente toll, jeder ob Kind ob alt hat berlinert, das war echter Kiez, wie bei "Drei Damen vom Grill" hat hier jeder gesprochen. Schauen sie sich auch die alten Fernsehproduktionen in Berlin an, kaum eine Szene ohne "Berlinern".
    Heute klappt das selbst bei Ausländern die nach Bayern kommen, auf einmal wird Bayrischen Dialekt gesprochen.
    Berlin wird von Startups, Hipstern und Studierende überflutet und demontiert und jeder will gestalten, und Berlin die Identität zunichte machen.
    Selbst die Schulkinder Einheimischer quatschen wie vom Mars, bloß nicht Berlinern... vorbei.

  36. 74.

    Lieber rbb, das ist eine tolle statistische Übersicht, die ich morgen in meinem Geschichtsunterricht Klasse 8 zum Thema „Migration - von der Neuzeit bis heute“ benutzen werde. Danke.

  37. 73.

    Ihre Darstellung kann nicht stimmen. 8 von 9 Anwerbeabkommen wurden von 1960 bis 1968 geschlossen. Mit der Türkei 1961. Da war Deutschland SCHON LANGE wieder aufgebaut. Das Wirtschaftswunder war bekanntlich in den 50ern.

    Tatsächlich haben die Herkunftsländer erheblichen Druck auf D. ausgeübt, um ihr Arbeitslosenproblem zu entschärfen. Die Türkei beanspruchte dies z.B. als Gegenleistung für die Stationierung von Atomraketen:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/gastarbeiter-die-kunst-des-missverstehens-11502703.html

    Zitat: "Die Herkunftsländer übten erheblichen Druck auf die westdeutschen Bundesregierungen aus, Anwerbeabkommen mit ihnen abzuschließen. Auf Drängen Italiens wurde nach langwierigen Verhandlungen das erste Anwerbeabkommen 1955 geschlossen, obwohl damals in Westdeutschland noch knapp eine Millionen Menschen als arbeitslos registriert waren."

    http://www.bpb.de/internationales/europa/tuerkei/184981/gastarbeit

  38. 72.

    "aufgrund der anderen Grenzziehung" Na das ist ja mal 'ne hübsche Formulierung. Was für ein verhöhnender Euphemismus für die Vertreibung mit Waffengewalt von 12 bis 14 Millionen Menschen - vor allem Frauen, Kindern und Alten.

  39. 71.

    Die meisten Berliner sind also Zugezogene - i.d.R. aus der Provinz. Auf der Flucht vor provinziellen Zuständen zum städtischen Prekariat und in die kleingeistigen sozialen Brennpunkte der Großstadt. Und das auch noch bei maßlos überhöhten Mieten. Wie bedauernswert.

  40. 70.

    Statistik und Migrationshintergrund: Mein Vater ist nicht deutsch, meine Mutter schon. Gebettelt hatte man damals, mein Vater möge nach Deutschland kommen um es wieder aufzubauen. Ich bin in Berlin geboren, spreche nur deutsch und habe das Heimatland meines Vaters nie gesehen. Ich habe eine deutsche Frau geheiratet. Als meine Tochter auf ein Gymnasium kam, habe ich in der Schulstatistik gelesen, dass ein Kind der Klasse meiner Tochter aus Ägypten kommt. Da es kein Kind mit arabischem Namen gab fragte ich nach. Da wurde mir mitgeteilt, dass die Schule für jedes Kind mit Migrationshintergrund einen Zuschuss in Form von Lehrerkapazitäten erhält, und da meine Tochter einen ausländisch klingenden Nachnamen hat, wurde sie statistisch so erfasst. Und Ägypten hätte ihrer Ansicht nach am besten gepasst. Meine Tochter hat mittlerweile mit 15 Jahren! das Abitur mit 1,9 abgeschlossen, in Deutsch hatte sie eine 1,0. Und niemand in meiner Familie kommt aus Ägypten.

  41. 69.

    Aber die Frage der Bäckereifachverkäuferin id doch berechtigt. Ick wees doch bevor ick zum Bäcker jehe ob ick Hörnchen oder Knüppel will. Wenn Se zum Bäcker jehen um jeweckt zu werden fasteh ick dit och nisch. Kla sind Se als refugie welkamm, aber mann muss sich schon intigrien tun.

  42. 68.

    Ich lebe in dem Bezirk, der den meisten Zuzug hat:PANKOW Es ist überall zu spüren, dass der einstige schöne grüne Bezirk kaputt gemacht wird, durch die vielen Neuberliner. Hier könnte die Statistik genauer gefasst werden, denn die Baden-Württemberger sind alle bei uns. Sie kaufen und mieten alles, was schön ist. Treiben mit ihren Erbschaftsgelder und Bänkergehältern die Preise für Miete und Eigentumspreise in die Höhe. Daher steigt alle drei Jahre meine Miete weiter-Danke!

  43. 65.

    Danke für den Hinweis! ... aber so allgemein zum Migrationshintergrund war meine Frage nicht gemeint. Ich wüsste gerne, wie viele der in Berlin geborenen Berliner*innen einen Migrationshintergrund (über die Eltern) haben und das am besten noch im Unterschied zu den Zugezogenen ohne "Migrationshintergrund". Da wird es doch erst richtig lustig. Aber vermutlich geben das die Zahlen nicht her ...

  44. 64.

    Lieber rbb, von wann ist Eure Karte? Ragusa gibts seit 1808 nicht mehr, heißt jetzt Dubrovnik. Ansonsten ein interessantes Projekt.

  45. 63.

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage zur Auswertung.
    Wurden hier nur Menschen ermittelt die in Berlin gemeldet sind?
    Denn wenn dies so ist, sind die Zahlen aus meiner Sicht hinfällig.
    LG

  46. 62.

    Lieber Herr Dankert,

    die Mindestgrenze sind drei Menschen, das kann ein Grund sein. Andere Möglichkeiten, warum der Ort nicht auftaucht finden Sie hier: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/08/die-besonderheit-der-ortsnamen.html

    Beste Grüße

  47. 61.

    Darüber hatten wir vor kurzem berichtet: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/08/fast-jeder-dritte-berliner-migrationshintergrund.html

    Viele Grüße!

  48. 60.

    Ich bin in einer Universitätsstadt in Baden-Württemberg geboren, aber bin KEINE Schwäbin, sondern Kurpfälzerin! Die Badener wollten sich sogar in meiner Kindheit mit einer Volksbefragung von den Württembergern trennen. Aber ich habe zu Studienzeiten u.a. mit eingewanderten Schwaben in einer WG gewohnt. Wenn sie ab und an mit ihren Eltern telefoniert haben, habe ich nichts verstanden. Schwäbisch gesprochen wird in Baden-Württemberg im Großraum Stuttgart, im Remstal bis Aalen, in der schwäbische Alb bis zur Donau und in Teilen des nördlichen Schwarzwald. Berlin mit allen seinen Menschen ist meine Heimat!

  49. 58.

    Ein kleines Beispiel dazu: Wir haben in der Statistik den Ort Burg gefunden. Nun war nicht ersichtlich, ob damit Burg im Spreewald oder Burg bei Magdeburg gemeint ist. Deswegen konnten wir dieses Burg keinem Bundesland zuordnen.

  50. 57.

    Meine Vermutung, es handelt sich um Orte, die zum Zeitpunkt der Geburt zu Deutschland gehörten und jetzt nicht mehr.
    MfG Nthelemann

  51. 56.

    Sehen Sie, lieber Sven L., das ist genau das, was ich meine. Höflichkeitsformen haben sich in unserer Zivilisation eingebürgert, um Aggressionen zwischen Unbekannten im Zaum zu halten. Insofern ist "Berliner Schnauze" oder "Direktheit" oder wie immer Sie das nennen mögen, nichts anderes als Unhöflichkeit bzw. mangelnde (bürgerliche) Erziehung und eben keine Folklore. Das ist ein Missverständnis, egal, ob das nun in Berlin üblicher ist als in Hamburg (wo ich herkomme) oder sonstwo. Wenn ich bei meiner ersten Begegnung mit Ihnen meiner Schnauze feien Lauf ließe, wären Sie mindestens eingeschnappt, wetten? Aber wenn wir uns alle an die Regeln halten, die Mutti uns gelehrt hat, is allet jut. Und das ist bei fast allen Berlinern, die ich kenne, der Fall.

    Klasse Statistik übrigens, bitte mehr davon, auch zu anderen Themen.

  52. 55.

    Fehler im System:
    Bei der Suche nach in London Geborenen werden > 1000 Personen angezeigt, der Suchbegriff "England" liefert aber < 200 Ergebnisse. Dies ist ein Bug...

  53. 54.

    Wunderbar! Als Mensch ohne Migrationshintergrund und als eingeborener Berliner (und das nicht mal in der ersten Generation) beanspruche ich ab sofort Minderheitenschutz. Und vor allem -förderung. Ich freue mich auf (m)eine Quote, die es endlich auch mir ermöglicht, nicht mehr nach meinen Leistungen beurteilt zu werden, sondern vor allem nach dem, was ich - ohne mein Zutun - bin.

  54. 53.

    Die Schwaben fallen zum einen durch ihren Akzent auf, was aber noch nicht ihren schlechten Ruf erklärt, denn eigentlich kann der Berliner nun wirklich mit jedem. Allerdings gibt es zwei Arten, als Zuzügler aufzutreten: Als Glücksritter, der sich freut, das vorzufinden, was er in seinem Herkunftskaff nicht hatte (z.B. den Späti). Oder als Invasor, der der Meinung ist, Berlin bräuchte unbedingt, was er aus seinem Herkunftskaff einzuschleppen versucht (z.B. die Kehrwoche). Erstgenannter Typus ist meist einst vor letztgenanntem nach Berlin geflohen. Jetzt aber kommt dieser hinterher. Und wohin kann man nun noch ausweichen?

  55. 52.

    ..naaa...was geht? echte berliner? zugezogen?!...blaaaa ..jeden tag der selbe schwachsinn...ich kenne genug die sich damit brüsten " echter berliner" zu sein...doch es ist nichts anderes als zu sagen ich bin " echter deutscher" rassismus im stadtformat, der kleine bruder vom nationalstolz! pfui!

  56. 50.

    mein erstes erlebnis mit der berliner sprache als unbedarfter zugereister: stehe in der bäckerei und kann mich nicht so recht entscheiden, ob ich schrippen oder wecken will. verkäuferin: wat denn, willste dich uffwärmen oder wat koofen?
    die sprache allein ist es nicht!

  57. 49.

    wieviel schwaben im verhältnis zu berlinern hier leben ist doch gar nicht relevant! wieviel schwäbische bäcker im verhältnis zu berliner bäckern ist viel relevanter. da droht doch, wie wir wissen, die überfremdung mit "wecken" (hört sich irgendwie nach früh an?!)

  58. 48.

    Antwort auf Paul .T.
    Erstmal habe ich noch nie grundlos irgend jemand angemacht und zweitens finde ich es mindestens fragwürdig die etwas direkte Berliner Sprachweise " Berliner Schnauze " mit schlechter Erziehung gleich zu setzen oder als unwürdiges Auftreten zu bezeichnen wie Sie es in Ihren Kommentar schreiben. Wenn bei Ihnen auch 20 Jahre in Berlin noch nicht ausgereicht haben um bestimmte Redewendungen richtig einzuordnen wird es wohl auch in den nächsten 20 Jahren nichts mehr werden . Einen Tipp gebe ich Ihnen trotzdem mit : Unter " Berliner Dialekt " stehen einige Interessante Informationen zur oftmals " etwas derben Umgangssprache u.a. auch im Kapitel Redewendungen. Wenn mein letztes Kapitel den Eindruck gemacht hat das nur alleine die " Berliner Schnauze " ein Merkmal eines " echten Berliners " ist so war das sicher nicht von mir beabsichtigt aber es ist sicher ein sehr markantes Merkmal und wie kommen Sie darauf das nur eine Minderheit in Berlin meiner Meinung ist ??

  59. 47.

    Spannend wäre noch, wenn die Zahlen ins Verhältnis zur Größe der Städte gesetzt werden könnten ...

  60. 46.

    Berlin hat kaum noch Berliner, das merkt man an dem zunehemenden "also weißt du" und "quasi"-Gequatsche.

  61. 45.

    Jetzt wüsste ich noch gern, wie viele der in Berlin geborenen Berliner*innen einen "Migrationshintergund" im Sinne der amtlichen Statistik haben ...

  62. 44.

    Zum Bundesländerranking (der armen Zugezogenen!)
    "In der Liste fehlt das Land Berlin sowie die Orte, die zwar in Deutschland liegen, aber keinem Bundesland zugeordnet werden konnten."

    Sehr interessante Darstellung zum Föderalismus im Grundgesetz: Es gibt somit Orte, die in der "(Bundesrepublik) Deutschland liegen (also: Gegenwart!), aber keinem Bundesland zugeordnet werden können.
    Wo soll das sein?
    Orte, wo es keine Landespolizei, keine Landesschulen, keine Landtage und keine Landesregierung gibt. Orte ohne Landesstaatsgewalt also. Einfach nur Angela Merkel und ihre Bundesregierungsmannschaft. Wow!

    Alles wegen der Berliner Selbstbeweihräucherung, oder?

    Beste Grüße!

  63. 43.

    Handelt es sich vielleicht um den Ort "Dummerstorf"? Klingt ähnlich, liegt bei Schwerin und von dort kommen zehn Zugezogene.

    Liebe Grüße,
    die rbb|24-Redaktion

  64. 42.

    Mal ehrlich, liebe Flensburgerinnen und Flensburger: Wie wäre es, eine Party zu feiern - mit Flensburger Bier und Torfrock - in der Wahlheimat Berlin unter solchen, die sehr genau verstehen, was gemeint ist, wenn alle 'Moin' sagen und 'Scol'? :-)

  65. 41.

    Lieber Herr Dankert,

    das tut uns leid, dass Sie Ihren Geburtsort nicht gefunden haben. Wir haben die Daten aus dem Satz des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg, die sich wiederum auf die Einträge der Geburtsorte beziehen.

    Über die Jahre können da einige Unregelmäßigkeiten in der Datenbank entstehen, so z.B. durch Tippfehler, veraltete Ortsnamen oder verschiedenen Schreibweisen des gleichen Orts.

    Genau können Sie die Methodik unserer Analyse hier nachvollziehen:

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/08/methodik-auswertung-der-geburtsorte-statistik.html

    Liebe Grüße,
    die rbb|24-Redaktion

  66. 40.

    Ende der 60er Jahre habe ich Neukölln gewohnt und in diesem Milieu noch "echte" Berliner erlebt.
    Sie waren unverkennbar, der herrliche Berliner Slang, ihr selbstbewusstes Auftreten.
    Wir waren die"Westdeutschen" und damit war die Sache klar. Es hat Spaß gemacht mit ihnen zu feiern, zu diskutieren
    und gemeinsam den 68er Umbruch zu erleben.
    Die angebliche Unfreundlichkeit und Ruppigkeit der Berliner habe ich so nicht empfunden, vielleicht lag es daran das ich auch nicht auf den Mund gefallen bin.
    Ich mag sie halt, die Ureinwohner dieser herrlichen Stadt.
    Später in Bremen habe ich gelernt, ein echter Bremer ist man erst als Tagebare (also mindestens 2 Generationen dort geboren und dort geblieben).


  67. 39.

    Das ist eine tolle Studie und einfach Klasse, sehen zu können, woher die Menschen dieser Stadt kommen. :-) Mit meinen 2184 MitstreiterInnen ließe sich sogar eine Party arrangieren. :-') Das wäre bestimmt spannend. Schade ist nur, dass ich nicht sehen kann, wie hoch die Anteil derselben in meinem Bezirk ist...wenn ich aber so recht überlege... ein bischen Datenschutz darf es dann schon sein. In jedem Fall ein großes Lob an die MacherInnen! :-)

  68. 38.

    Es macht Spaß in der Statistik zu kramen.

    Dabei ist mir eingefallen, dass es Zeiten gab, wo es anstrebenswert war, nach Berlin "einzuheiraten". Einfach so umziehen, ging nämlich nicht. Das war die Zeit, zu der sich meine Eltern kennen lernten. Ich selbst bin in Berlin geboren und war immer stolz, Berlinerin zu sein. Nun wohne ich zwar seit 20 Jahren nicht mehr dort, wenn ich aber woanders bin, bin ich wieder die Berlinerin. Stolz bin ich allerdings nicht mehr auf diese Stadt - es ist nicht mehr meine. Leben möchte ich dort nicht mehr, auch, wenn es zugegebener Maßen noch ein paar schöne Ecken gibt.

    Egal wie, ob jemand ein Berliner ist oder nicht, ist wohl eher ein Gefühl als eine Definition.

  69. 37.

    In meinem Perso steht als Geburtsort "Dorf Dümmerstück". Das gibt es zwar nicht und gab es auch nie. Ich vermute, hier hat die Meldebehörde etwas verändert. Geboren bin ich 1947 im Dorf Dümmer am gleichnamige See bei Schwerin. Das Dorf hatte dazumal drei Ortsteile: Dümmer-Hütte, Dümmer und Hof Dümmerstück. In letzterem bin ich geboren. Wahrscheinlich hat ein Berliner Beamter, der mit "Hof" nichts anfangen konnte, daraus "Dorf" gemacht.
    Mein Geburtshaus ist die 1848 errichtete und 1994 renovierte alte Dorfschule. Geboren bin ich im Klassenzimmer. Meine Mutter war die Neu-Lehrerin. Also musste der Unterricht ausfallen. Es war soll im März 1947 sehr kalt gewesen sein. Und einzig für das Klassenzimmer gab es Heizmaterial vom Ort. Also wurde das Bett der Gebärenden dorthin gestellt.
    Leider taucht mein Geburtsort in der Statistik nicht auf. Mitt 22 kam ich nach Berlin. Tochter und Enkeltochter sind in Berlin geboren.

  70. 36.

    Mein Geburtsort kommt in dem Ranking nicht vor. Ich lebe seit 40 Jahren in Berlin und wurde in Ostpreußen (Wickbold, heute Otwatschnoje) geboren. Liegt das an der lückenhaften Statistik, oder wurde bei dem Ranking geschludert?

  71. 35.

    Ein echter Berliner oder Berlinerin zeichnen sich dadurch aus, daß sie sehr wohl die Stadt verlassen oder verlassen müssen, aber zum Sterben nach Berlin kommen - wie Angelika Schrobsdorff.

  72. 34.

    Leute bleibt mal ganz entspannt. Berliner zu sein ist mehr eine Einstellung als der Ort der Geburt. Leben und leben lassen, das funktioniert hier in Berlin ausgesprochen gut.
    Übrigens, ich bin hier geboren.

  73. 33.

    Wow, hätte nicht gedacht, dass sooo viel Nentershäuser in Berlin wohnen! Da ist das Dorf ja schon fast leer!
    Seid ca. 20 Jahren hier und bisher noch keinen (also, ok, eine!) gesehen!
    WO seid ihr? Wollen wir uns mal treffen??

    Andreas

  74. 32.

    Hallo Dortmunder, wo sind sie alle? :)

  75. 31.

    Was wird denn hier für eine Diskussion aufgemacht? "Ich bin mehr Berliner als Du - bäh! Und wenn ein Elternteil nicht Berliner ist, dann bist Du kein richtiger!" Aus meiner (West-) Berliner Kindheits und Jugenderinnerung kann ich nur sagen, dass der Dialekt nicht die große Rolle spielte und bis heute auch nicht spielt (Jedenfalls in meinem Bekannten-, Freundeskreis und bei Schulkameraden).Der wurde in Ostberlin und Brandenburg sehr viel mehr gepfelgt. Aber vermutlich kann ich das mit einer in Berlin geborenen Mutter und meinem rheinländischen Vater ja alles gar nicht beurteilen. Und nein, eine Diskussion über Ost und West sollte auch nicht angestoßen werden...

  76. 30.

    @Paul T.: Chill mal ‘n bisschen! Vielleicht bist du und deine Kinder einfach ein bisschen verklemmt!

  77. 29.

    „wo mindestens die Eltern“?
    Pass ma uff Keule. Zu Berliner Schnauze jehört nich nur der Charme (der wichtig is), sondern och der Dialekt. Und det heest das wa hie nich anfangen Süddeutsch zu quatschen.
    Nüscht für unjut.

  78. 28.

    Ich wurde und bin von Hause aus gut erzogen und auch immer höflich, Bin eine echte Berlinerin


  79. 27.

    Leute, jetzt beruhigt euch mal. Emotionalisiertes Argumentieren nervt total.
    Fakt ist: Wir sind alle Menschen.
    Wem die Erhebungsmethode nicht gefällt, kann dies sachlich darlegen.
    Irgendwelche Statistiker unter euch?
    Naja - ansonsten ist es doch einfach interessant zu gucken wieviele Menschen woher kommen.
    Keine Interpretation, keine Vorurteile, keine Diffamierungen.

    Ich bin in Berlin geboren, nicht aber meine entfernten Vorfahren. Jemand anderes ist nicht in Berlin geboren, und?
    Das hat alles nichts zu bedeuten, sondern ist, wie gesagt, einfach total interessant.

  80. 26.

    Ach, nur wer die Leute unfreundlich anquatscht ist Berliner, oder wie? Ich (Zugezogen vor bald 20 Jahren), werde mich nie daran gewöhnen, und meine Kinder auch nicht. Daher gebe ich selbsternannten "waschechten" Pöblern postwendend auch ihre eigene, direkte, ungeschminkte Schnauze zurück. Damit sie direkt mal sehen, wie das so ist, grundlos angemacht zu werden. Und dann zeigt sich: Ein schlecht erzogener, aber waschechter Berliner kann die Wahrheit über seine mangelhafte Erziehung und sein unwürdiges Auftrete selbst gar nicht gut verkraften, auch wenn es natürlich nicht so gemeint ist, gell? Naja, zum Glück sind nur eine Minderheit der Leute Ihrer Meinung, auch hier in Berlin.

  81. 25.

    Hallo ich bin nadja und bin in Zerbst geboren ABER in Magdeburg aufgewachsen und dort 20 Jahre gelebt. Ich bin ein Magdeburger kind?. 2009 sind mein Mann und ich ,berufsbedingt, nach berlin lichtenrade gezogen und 2013 wieder raus aus berlin ecke Wustermark. Zum thema wann ?berliner?..ich bin der Meinung wenn man sich wohl fühlt,egal welche Stadt, dann kann man sich auch als solchen betiteln. Der wohlfühlfaktor ist für mich ausschlaggebend ! Was macht denn einen BERLINER aus??
    Liebe Grüße u

  82. 24.

    Ich verstehe nicht, wie man darauf stolz sein kann, sich über Generation hinweg nie mal in die Welt hinein bewegt zu haben.
    Weiterentwicklung und Wandel ist für mich das Salz in der Suppe des Lebens.
    Wie langweilig wäre die Welt, wenn sich jeder nur in seinen heimischen Gefilden bewegen würde.

  83. 23.

    Hello - kann ja leider nicht anrufen...

    -> ich bin 2006 in Berlin gelandet, eig. wollte ich nur 4 Wochen bleiben für ein Praktikum.. naja nun sind es 12 Jahre

    Zum Thema wann darf man sich Berliner nennen - wenn man länger als 10 Jahre hier wohnt darf man sich "quasi Berliner" nennen... und wenn man hier geboren ist natürlich ;)

    alles darunter ist anmaßend

    Grüßt mir mal die Caro aus Sachsen -> Baby 12 Jahre sind es schon :)

  84. 22.

    am Ende sind doch solche Statistiken immer verwaschen, meine Freundin z.B. ist in Berlin geboren, hat dann aber ihr ganzes Leben in Brandenburg verbracht, sollte sie jetzt also nach Berlin ziehen, wäre sie also eine waschechte Berlinerin, obwohl sie insgesamt noch nicht einmal ein paar Monate in Berlin gelebt hat

  85. 21.

    @ Daniel W.
    Auch ich möchte Daniel W. voll zustimmen und bin auch der Meinung das ein " echter Berliner " nur jemand ist wo mindestens die Eltern auch schon in Berlin geboren sind auch wenn einige Kommentatoren hier wie z.b. " A.P. " das etwas anders sehen. Ich bin auch immer wieder verwundert wenn ich mit sogenannten Zugezogenen besonders aus dem Süddeutschen Raum oder Österreich mich in meiner Ur Berliner Art ( etwas ruppig und direkt also typisch Berliner Schnauze ) versuchen zu maßregeln und mir nicht selten unterstellen das diese meine Art für Sie Beleidigend ist. Aber genau diese behaupten oftmals schon nach 10 Jahren mit Berliner Hauptwohnsitz ein echter Berliner zu sein also einfach nur lächerlich.

  86. 20.

    Zum Thema "waschechten Urberliner": Wenn es nur noch so wenige gibt bzw. geben soll, dann stellt sich die Frage, wo sind die denn dann hin(gezogen)? Scheinen ja nicht so an ihrer Stadt zu hängen...

  87. 19.

    "echter Berliner", "waschechter Berliner". Die Steigerung ist dann ein "echter eingeborener Berliner ". Ein Berliner mit einem Wohnort in Berlin ist ein Berliner . Es soll auch Leute geben, die hier ein Zweit Wohnsitz haben. Sind das dann halbe Berliner ?
    Dann gibt es Berliner die in Stadtteilen leben, wo man sich selbst als Berliner fremd ist. Denen es praktisch völlig egal ist, wo sie leben.
    Theoretisch sollte man meinen, hat sich das Niveau durch all die Zugezogenen erhöht?!
    Berlin hat seine (Stadt)Grenze. Es kann sich nicht weiter ausdehnen. Durch die Erhöhung der Bevölkerung sollte man annehmen, dass die Stadtplaner in die Zukunft denken.
    Kann ich allerdings nichts davon erkennen. Das Gegenteil ist der Fall: es gibt zu wenig und preiswerten Wohnraum. Es gibt zu wenig ausgebildete Lehrer. Die Berliner Behörden wurden zusammen gespart auf ein Niveau was völlig konträr gegenüber der wachsenden Bevölkerungsanzahl steht.
    Berlin bleibt arm und daran ist überhaupt nichts sexy.

  88. 18.

    Als ich bei Siemens Erlangen arbeitete, hatte ich viele, besonders männliche Kollegen, die aus dem Rheinland, aus Baden-Württ. etc. stammten und über Siemens Berlin nach Erlangen in einem fortgeschrittenen Alter oder wenn sie verheiratet waren, kamen.
    Der Grund, sie wollten alle nicht zur Bundeswehr.

  89. 17.

    Kann ich nur unterstreichen. Selbst meine Wenigkeit zählt nicht zu den Urberlinern. Obwohl ich schon über 40 Jahre hier lebe. Bin und bleibe ein Rucksackberliner. Es gibt ( leider )nur noch 30% waschechte Berlinerinnen/Berliner Stadt.

  90. 16.

    Mein Mann und ich sind jetzt schon die 6 - 7 Generation Ur-Berliner. Wir und unsere Kinder werden manchmal angeschaut, wie , tja, wie soll man sagen, Ausserirdische?? Das können die Leute kaum glauben. Und ja, Wir sind eine Minderheit:):) Aber wir sind sehr stolz darauf, die sogenannten Zugezogenen sind für uns keine echten Berlin, vielleicht wenn sie schon 20 Jahre und länger hier sind. Und als Minderheit fühlte man sich schon in den 70er/80er Jahren, wenn man in Kreuzberg abends unterwegs war. Das ist die moderne Völkerwanderung.

  91. 15.

    Danke , mir geht es genau so . Bin auch seit fast 40 Jahren hier und will auch nicht weg. Das können mir die ewigen Meckerer auch nicht vermiesen.

  92. 14.

    ...am 1.9.2018 bin ich genau 50 Jahre in Berlin. Bin am 1.9.1968 aus Troisdorf zw. Bonn und Köln (NRW)nach Berlin gekommen. Wollte nur 2 Jahre bleiben. Für WESTDEUTSCHE (!!!!) gab es damals das sogen. Überbrückungsgeld und 2 Jahre lang vierteljährlich einen Freiflug in die alte Heimat. Das fand ich toll. Machte dann in Berlin die Ausbildung zur Krankenschwester, ....nun bin ich immer noch hier und möchte nicht mehr weg...... Dann kamen die Männer dazwischen. Keiner von ihnen hätte ihr Westberlin jemals verlassen. Nun bin auch ich hier verwurzelt und liebe mein Berlin mit dem nun dazugehörendem Umland wie verrückt.

  93. 13.

    Na . Sie haben ein Problem , das lassen Sie bitte nicht an der Stadt aus. Und Ihre Verschwörungstheorie ist völlig unpassend .

  94. 12.

    Ab dem Jahr 1946 kamen offenbar viele zu dritt nach Berlin aus den einzelnen Orten.
    38.351 Datensätze, davon
    14.543 Datensätze (D) mit 3 Personen pro Ort (PpO)
    2.196 D mit 4 PpO
    64 D mit 5 PpO
    3.822 D mit 6 PpO (ggf. 2x3)
    1.047 D mit 7 PpO
    117 D mit 8 PpO
    1.620 D mit 9 PpO (ggf. 3x3)
    642 D mit 10 PpO
    113 D mit 11 PpO
    956 D mit 12 PpO (ggf. 4x3)
    748 D mit 13 PpO
    111 D mit 14 PpO
    581 D mit 15 PpO (ggf. 5x3)
    324 D mit 16 PpO
    113 D mit 17 PpO
    404 D mit 18 PpO (ggf. 6x3)
    275 D mit 19 PpO
    Jedenfalls ist die Dreierfolge auffällig.

  95. 11.

    ...wow und Ihre arische Abstammung können Sie bestimmt auch bis ins Jahr 1750 nachweisen...

  96. 10.

    Bin vor über 35 Jahren aus der Niedersächsischen Kleinstadt Burgdorf bei Hannover als Jung-Ingenieur in die noch geteilte Stadt gezogen, ja das ist die Stadt mit dem Kennzeichen BU (Bauern Unterwegs) und fühle mich immer noch pudelwohl, auch wenn vieles sich zum Besseren und leider auch zum Schlechteren entwickelt hat. Meine damaligen Kollegen haben immer gesagt, wenn du zu Berlin stehst, dann bist du ein Berliner ;)

  97. 9.

    Liebe(r) st,

    Sie haben völlig recht, da ist uns ein Fehler unterlaufen - wir haben ihn korrigiert. Danke für Ihren Hinweis und einen schönen Tag!

  98. 7.

    Keine Sorge, die Geburt unseres Sohnes in Berlin "feiern" wir keienswegs, im Herzen und im Blut wird er immer ein "kleiner Bayer" sein. Die Kinder der Zig-Tausenden "Preussen" die zum Arbeiten und zum schön Leben in unserer Heimat München die Mieten in die Höhe treiben sind auch keine "Münchner Kindl" aber wen interessiert sowas im Jahr 2018? Engstirnige Ewiggestrige, die jeden zweiten Satz mit "also zu DDR zeiten..." beginnen aber auf jeden Fall einen begrenzten Horizont haben.

  99. 6.

    Laut Statistik sollte Treptow-Köpenick mit 53,3 Prozent auf Platz 3 der Bezirke mit den meisten Urberlinern sein, oder? Im Text ist es Lichtenberg?!

  100. 5.

    Bin seit 24 Jahren in Berlin und selbst die waschechten Berliner meinen..ab zwanzeh Jahren zählt man zum Berliner. Sprich ick bin hier schon ein Ureinwohner:)))

    Ach und übrigens...echte Berliner verlassen die Stadt nicht zu Weihnachten;)

  101. 4.

    Statistik hin oder her. Berlin ist ein unattraktives Irgendwas, das unter importierter Kriminalität und Überbevölkerung leidet. Pariser Verhältnisse werden folgen...

  102. 3.

    Was ist denn ein "echter" Berliner?!? Ich kenne nur ein waschechten Berliner und das sind wir wirklichen Berliner die es kaum noch gibt danke des ganzen Zuzuges und der hohen Mieten. Man ist ein waschechter Berliner wenn man selbst, als auch seine Eltern und seine Grosseltern beiderseits in Berlin geboren wurden. Das sind für mich die wahren Berliner und nicht irgend welche Zugezogenen die nur mal eben her gekommen sind um ihre Kinder hier zur Welt zu bringen und zu feier, dass es ein "Berliner" ist....

  103. 2.

    Wer täglich mit den >Öffentlichen< unterwegs ist und an den Wochenenden in den Parks Erholung sucht, muss vehement bezweifeln, dass Berlin noch unter 4 Mio. Einwohner hat! Darüber hinaus gibt es viele Kietze und Stadtviertel, wo man mit Deutsch nicht weit kommt (Sonnenallee, Karl-Marx-Str., Hermannstr. u.a. Und: Wer entscheidet eigentlich darüber , ab wann jemand ein Berliner ist? Fragen Sie mal die Hamburger, ab wann sich jemand Hamburger nennen darf!

  104. 1.

    Wie bei jeder Statistik hat auch diese ihre Tücken. Warum zum Beispiel kommen so viele Menschen aus Schwedt nach Berlin? Ganz einfach, weil es in den 70ern und 80ern überlich war, das die Leute aus der Region zur Geburt nach Schwedt ins regionale Krankenhaus gefahren sind. Das betrifft dann z.B. auch Kleinstädte wie Angermünde usw.
    Nichtsdestotrotz eine interessante Statistik.

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