Coronavirus - Berliner Club Berghain schließt für mindestens fünf Wochen

Blick auf den Techno-Club Berghain (Quelle: dpa/Carstensen)
Bild: dpa/Carstensen

Was Sie jetzt wissen müssen

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus bleibt der Technoclub "Berghain" in Berlin-Friedrichshain mindestens bis 20. April geschlossen. Das kündigte der Club am Mittwoch auf seiner Internetseite an. 

Mindestens 16 Menschen hatten sich in Berlin bereits durch einen Besuch im Club Trompete mit Covid-19 infiziert. Viele Berliner Clubs sehen wegen der Einschränkungen infolge der Ausbreitung des Coronavirus ihre Existenz bedroht. Es kämen bereits deutlich weniger Besucher, eine Schließung von nur wenigen Wochen würde "unweigerlich zur Insolvenz der meisten Clubs führen", teilte die Clubcommission Berlin am Mittwoch mit.

Der Schritt werde dennoch in Erwägung gezogen. Das Verhindern einer weiteren Ausbreitung des Virus habe höchste Priorität, um das Gesundheitssystem nicht weiter zu belasten, hieß es. Das Branchennetzwerk der Clubbetreiber hat Anfang der Woche eine Taskorce eingerichtet, die im Austausch mit der Berliner Charité steht. Die Bundesregierung hatte widerholt empfohlen große Veranstaltungen zu meiden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. 

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie kann ich mich anstecken?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

4 Kommentare

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  1. 4.

    Noch mehr Gelassenheit? Das hätte unweigerlich mehr Verluste zur Folge.

  2. 3.

    Hallo UKW3000, wissen Sie, wie viele ostdeutsche Arbeitnehmer nach 1990 jahrelang arbeitslos waren? Ich auch und ich habe es überlebt dank der Unterstützung durch Arbeitslosengeld! In vielen ostdeutschen Regionen blieben ehemals große Firmen leer und wurden abgerissen. Viele kleine Dienstleister gingen daraufhin ebenfalls pleite. Viele Kneipen, Restaurants und Hotels schlossen für Jahre ihre Türen. Einige wenige Leute nahmen sich zwar damals das Leben. Heute sieht man diese frühere Dramatik den ostdeutschen Landstrichen kaum noch an. Es geht in den meisten Ost-Regionen anders und neu weiter... Also deshalb mein Hinweis an Sie und andere hektische Kommentatoren: Das Leben geht nach Corona weiter. Es gibt zwar Verluste, aber trotzdem - unsere Zivilisation stirbt nicht aus! Ich bitte um mehr Gelassenheit...

  3. 2.

    Lesen Sie mal diesen Beitrag (die beschriebene Situation lässt sich leider problemlos auf andere Branchen und Regionen übertragen):
    https://www.tagesschau.de/inland/reportage-coronavirus-nrw-101.html

    Und dann denken Sie nach.

  4. 1.

    Berghain geschlossen?!?! Sehr gut! Offenbar ist den Betreibern die Gesundheit der Gäste deutlich wichtiger als der Umsatz. Sehr vorbildlich!!!

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