Durchnummerierte Tische stehen in einer Aula. (Quelle: dpa/kneffel)
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Schülervertreter sehen Schwierigkeiten nicht berücksichtigt - Abiturstreit: Schüler wollen Hilfe von Müller

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben den Berliner Schulalltag durcheinander gebracht. Die Abiturprüfungen allerdings sollen stattfinden. Die Landesschülervertreter aber sind dagegen - nun hoffen sie auf Unterstützung.

Im Streit um nach Ostern anstehenden Abiturprüfungen hat der Landesschülerausschuss den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), am Samstag um Unterstützung gebeten. "Trotz der gesellschaftlichen Zustände verlangt Bildungssenatorin [Sandra] Scheeres von uns, in unseren wichtigsten Abschlussprüfungen Höchstleistung zu zeigen" heißt es in einem Schreiben. Trotz der wegen der Corona-Krise seit dem 13.März geschlossenen Schulen sollen die Prüfungen stattfinden.

Wegen der aktuellen Umstände hätten einige Schülerinnen und Schüler Ängste beschrieben und litten unter einer massiven psychischen Belastung. Dies mache die Prüfungsvorbereitungen unmöglich, argumentiert der Landesschülerausschuss. Die Vertreter schreiben, sie hofften auf eine Aufhebung der allgemeinen Prüfungspflicht.

Unterstützung bekommen sie dabei von den Gewerkschaften. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bildungsgewerkschaft GEW sprachen sich am Samstag für den Verzicht auf schulische Prüfungen aus. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Ministerpräsidenten sowie die Kultusministerkonferenz sollten auf Prüfungen von Abitur, Mittlerem Bildungsabschluss und erstem Bildungsabschluss derzeit verzichten, hieß es. "Corona darf die bestehende Ungleichheit bei den Bildungschancen von Schülern nicht noch verschärfen", betonte der DGB-Chef Reiner Hoffmann.

Scheres verweist auf die Kultusministerkonferenz

Die SPD-Bildungssenatorin Scheeres hatte vor wenigen Tagen auf die Entscheidung der Kultusministerkonferenz verwiesen, dass Abiturprüfungen unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen stattfinden sollen. Der Schülerausschuss hatte Scheeres' Prüfungsplan auch zunächst zugestimmt, aufgrund vieler Sorgen bei den Schülern aber seine Meinung geändert. Neben den Ängsten vor einer möglichen Ansteckung litten Schüler unter Zeitmangel und Konzentrationsschwierigkeiten, da sie sich um ihre Geschwister oder Angehörige kümmern müssten oder sich bereits infiziert hätten, heißt es in dem Appell.

Daher gebe es nach Ostern keine mit den Jahren zuvor vergleichbaren Prüfungsbedingungen. Der Schülerausschuss schreibt, dass seine Vertreter "die Hoffnung in die Bildungssenatorin dieser Stadt verloren haben", weshalb sie sich nun an den Regierenden Bürgermeister wenden würden. Der Landesschülerausschuss will die Prüfungen nicht komplett absagen lassen.

Landesschülerausschuss forderte zu Protest auf

In Reaktion auf die Ablehnung der Senatorin, die Prüfungen ausfallen zu lassen, hatte der Landesschülerausschuss vor wenigen Tagen dazu aufgefordert, Scheeres "mit Mails zu bombardieren". Daraufhin meldete sich die GEW in Berlin zu Wort. Die Bildungssenatorin sei für den Protest die falsche Adressatin. Besser solle man die Kultusministerkonferenz mit den Einwänden konfrontieren, denn wenn Berlin sich nicht an eine bundeseinheitliche Regelung halte und die Abiprüfungen einfach streiche, werde das Berliner Abitur in anderen Bundesländern möglicherweise nicht anerkannt.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sind seit dem 17. März alle Schulen in Berlin geschlossen. Seitdem müssen die Schüler zu Hause lernen. Die ersten Abiturklausuren sollen nach bisherigem Stand am Montag, den 20. April, stattfinden - unter strengen Auflagen: Abiturienten und Lehrer müssen unter anderem sicherstellen, dass die Abstandsregeln von mindestens 1,5 bis zwei Metern in jedem Moment eingehalten werden. Es dürfen nicht mehr als zehn Schüler gleichzeitig in einem Raum sein.

Die Prüfungen mitschreiben darf nur, wer versichert, weder unter Quarantäne zu stehen noch einen Fall von Covid-19 im Kontaktbereich zu haben. Alle anderen müssen auf Nachschreibetermine ausweichen, für die allerdings in diesem Jahr weniger Spielraum besteht als sonst, da durch die Corona-Krise bereits einige Abiturprüfungen verschoben wurden, die eigentlich vor den Osterferien hätten stattfinden sollen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 11.04.2020, 18 Uhr

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56 Kommentare

  1. 56.

    Es ist in dieser Situation nicht möglich mehrere Wege zu gehen, denn es könnte den enormen Verwaltungsvorgang niemand bewältigen , die meisten Gym. sind für ca. 1000 Schüler ausgerichtet, Abis gibt es zwischen 100/ 150 die sind auch nicht gleizeitig mit den Prüf. dran, bis auf die festgesetzten! Technisch ausgerüstet sind die meisten Schüler , denn vieles wird über das IN bearbeitet,auch Arme haben über das Bildungspaket /den Bedarfssatz Fördermittel beantragen können , nach der Q3 im Jan. wusste jeder ob er die Prüfungen schaffen kann oder nicht, da war kaum noch was aufzuholen!

  2. 55.

    Ich habe auch nicht bestritten, dass solche Probleme nicht auch in anderen Bundesländern existieren. Das mit ihrer Tochter und vor allem ihrem Mann tut mir leid. Es ist echt unvernünftig von den Politikern, dass Sie da nicht so schnell klare Ansagen machen bzw. alle paar Tage von Aussage A zu Aussage B wechseln. Es ist meiner Meinung nach auch unsinnig, dass Laschet jetzt einen Sonderweg gehen will wenn es um den Schulbeginn für Abiturienten geht, obwohl Corona gerade vor allem wenn man die Dunkelziffer bedenkt noch viel ernster ist als vor 3 Wochen, da mehr Leute infiziert sind.
    Warum lässt man den Abiturienten nicht die Wahl, ob Sie zum Unterricht gehen wollen, sodass diejenigen, die auch Zugang zum Internet haben sich per Mail austauschen können und die, die dies nicht haben eben die andere Möglichkeit haben.

  3. 54.

    Die Probleme die die Berliner Abiturienten haben, haben die in den anderen Bundesländern auch! Unsere Tochter lebt seit 14 Jahren mit ihrem Streukrebsvater auf engstem Raum und geht zur Abiturprüfung , es fehlen ihr sogar zwei Schuljahre, durch einem von Gewalt bestimmten jahrlangen Schulalltag und sie ist dadurch nicht die Gesündeste und ich ihre Mutter bin es auch nicht!

  4. 53.

    Es ist wirklich interessant, dass die Mehrzahl der hier einsehbaren Äußerungen sich nicht auf die relevanten Aussagen der Kommentare, die die Realität und die Situation der Schüler am besten widerspiegeln, beziehen, sondern stattdessen weiter auf die immer wieder auftretenden Vorurteile gegenüber den "faulen Schülern" bzw. den "Juniors" aufbauen.

    Die meisten Argumente wie: "Die Voraussetzungen zum Lernen waren noch nie besser" oder "alle Schüler die sich beschweren lernen nicht" sind inkorrekt, da diese die Ansicht vermitteln, dass die Abiturienten im Alltag keine Zeit zum Lernen wegen der Corona-Krise verlieren sondern sogar mehr Zeit haben. Dies mag für einige zutreffen, doch was ist nun mit den Abiturienten, die sich plötzlich um die jüngeren Geschwister kümmern müssen und von jetzt auf gleich mehr Verantwortung übernehmen müssen und somit auch gestresster sind?
    (siehe Beispiel von Miriam)

    Sollten Erwachsene nicht fähig sein alle Perspektiven zu beachten?

  5. 52.

    Gegenfrage: Ist es deshalb fair Menschenleben zu riskieren und diese nicht nur durch mögliche Infektionen unter Berücksichtigung des Faktes, dass jüngere Menschen selten Symptome aufweisen sondern auch durch die miteinhergehende psychische Belastung der Schüler und des sozialen Umfelds bzw. der ganzen Gesellschaft?
    Aus meiner Sicht rechtfertig der Gedanke, dass es eventuell zu keiner Lösung des Problems eines nicht anerkannten Abiturs kommen könnte, nicht, dass die Schüler dazu 'gezwungen' werden, sich selbst, ihre Verwandten und generell Menschen der Infektionsgefahr auszusetzen.

    Außerdem ist es, wegen bereits genannten Gründen, unsinnig jetzt alle Schüler aller anderen Bundesländer auch die Prüfungen zwanghaft schreiben zu lassen. Was macht es denn für einen Sinn, dass man noch weitere Fehlentscheidungen treffen zu müssen, weil bereits ein paar getroffen wurden...

  6. 51.

    Es ist wirklich interessant, dass die Mehrzahl der hier einsehbaren Äußerungen sich nicht auf die relevanten Aussagen der Kommentare, die die Realität und die Situation der Schüler am besten widerspiegeln, beziehen, sondern stattdessen weiter auf die immer wieder auftretenden Vorurteile gegenüber den "faulen Schülern" bzw. den "Juniors" aufbauen.

    Die meisten Argumente wie: "Die Voraussetzungen zum Lernen waren noch nie besser" oder "alle Schüler die sich beschweren lernen nicht" sind inkorrekt, da diese die Ansicht vermitteln, dass die Abiturienten im Alltag keine Zeit zum Lernen wegen der Corona-Krise verlieren sondern sogar mehr Zeit haben. Dies mag für einige zutreffen, doch was ist nun mit den Abiturienten, die sich plötzlich um die jüngeren Geschwister kümmern müssen und von jetzt auf gleich mehr Verantwortung übernehmen müssen und somit auch gestresster sind?
    (siehe Beispiel von Alea)
    Sollte ein erwachsener Mensch nicht fähig sein alle Perspektiven zu bedenken?

  7. 50.

    In jedem Fall ist die oben genannte psychische Belastung, die im übrigen fast alle Menschen (ganz gleich welchen Alters und welcher Nationalität) betrifft, nicht zu unterschätzen.
    Trotz Alledem besteht meiner Meinung nach kein Grund auf Verzicht der diesjährigen Abiturprüfungen. Ganz im Gegenteil. Die Voraussetzungen waren, etwas überspitzt gesagt, noch nie besser.
    Wenn ich an meine Schulzeit (ABI 2015) zurückdenke hätte ich mir solche Vorraussetzungen nur träumen lassen: bei schönstem Frühlingswetter verleitet einen das Verbot nicht vor die Tür zu gehen, man ist praktisch zum Lernen gezwungen! Natürlich möchte man im Zuge der Vorbereitung noch die ein oder andere Fachfrage an das Lehrpersonal loswerden, jedoch sollte dies im 21. Jahrhundert kein Problem sein.
    Zudem sind die räumlichen Gegebenheiten besser denn je: die Schulen sind leer und man könnte, falls sich der Sicherheitsabstand in den Turnhallen oder Aulas nicht herstellen lässt, getrennt in den Unterrichtsräumen schreiben.

  8. 49.

    Da Du die Meinungen von anderen Abis scheinbar kennst habt ihr ja Möglichkeiten zu kommunizieren ,gemeinsam zu lernen , auch Hilfe von Lehrern zu bekommen!. Lehrer waren bis zu den Ferien in den Schulen, Wenn man auf die Startseinen von Gyms. geht steht das Lehrmaterial an die Abis mitgegeben zum Lernen , dass war an Eurer Schule bestimmt auch so! Man kann mit der BVG, dem Fahrrad, oder mit Angehörgen im Auto zu den Prüfungen fahren, die Stadt steht nicht unter Quarantäne! Du kannst ja hier auch schreiben , geh einfach auf die Startseite Deines Gym. und sehe unter Aktuelles nach

  9. 48.

    Gegenfrage, warum sollte ein Berliner Abitur ohne Prüfungen von anderen Bundesländern anerkannt werden? Auch im Vergleich zu denen anderer Jahrgänge? Abitur ohne Prüfungen wird nie ein Gleichwertiges sein können. Also ran da, andere schaffen das auch.

  10. 47.

    Hey ihr, da ich diesjährige Abiturientin bin, würde ich gerne einmal aus meiner Sicht etwas sagen. Den meisten geht es nicht darum nicht zu lernen und die Prüfungen einfach nicht zu schreiben, sondern darum, dass eine andere Lösung gefunden werden muss. Die diesjährigen Umstände sind nunmal komplett anders als die Jahre zuvor mit, von den Lehrern nicht nachgeholtem Stoff, unbeantwortete Fragen wie bspw. wie kommen 124 Schüler zur Schule, die nicht die Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, genereller fehlender Kommunikation zwischen Schule und Schülern u.s.w.
    Meine Frage ist, inwiefern kann dieses Abitur mit dem Abitur anderer Jahrgänge verglichen werden?

  11. 46.

    In den Q1-Q4 sind Schüler ca. 9 Std. täglich mit Schule beschäfigt 2 Jahre, müssen auch am Wochenende , an Feiertagen teils in den Ferien lernen , gehen oft noch zu Jobs, weil das Abitur kein Privileg für Reiche ist, hab ich schon hier geschrieben! Für meine Ausbildung zur Schneiderin hätte ich auch privat üben können, aber der Sinn meiner Antworten war , dass jeder für seine Ausbildung arbeiten muss, keiner rumhängen kann wie hier behauptet wurde!

  12. 45.

    Schüler müssen auch arbeiten , um ihr Pensum zu schaffen! Es gibt keinen Trichter durch dem man Wissen einfüllen kann ,Azubis werden für ihre Arbeit bezahlt , erst nach Ihrer Kaufmanns-oder Gesellenprüfung voll eingesetzt! Der Stoff den Schüler in HA erlernen ist zusätzlich zu dem in der Schule, dass müssen Azubis bis zur 10 Jahrgangsstufe auch! Viele Aufgaben müssen sie selber lösen , werden nicht mal korrigiert, Abiprüfungen können Stoff von 12 Schuljahren enthalten ,keiner weiß wirklich was drankommt!

  13. 44.

    Schüler gehen nur zur Schule. Der Stoff ist derselbe wie zuhause. Azubis haben Praxis und Theorie und weniger Freizeit. Schulferien gibt es da zwar, aber dann ist Praxis. Und die Praxis kann man nicht zuhause üben.

  14. 43.

    Der Landesschülerausschuss trägt ständig wechselnde Argumente gegen eine Abiturprüfung in diesem Jahr vor, anstatt den wenigen, tatsächlich betroffenen Schülern beim Lernen oder auf andere Weise zu helfen. Es ist dem Landesschülervertreter vielmehr wichtig, sich im Fernsehen zu zeigen. Es ist sehr anmaßend, über die Köpfe der meisten Schüler hinweg zu entscheiden und diese sehr einseitige Meinung als die der gesamten Schülerschaft zu vertreten. Die meisten Schüler wurden zu dem Thema gar nicht befragt. Die zugrundeliegende Motivation scheint daher eher fraglich.

  15. 42.

    Azubis lernen beim Arbeiten und machen das nicht nebenbei außer für die BSchule! Die schlimmen Gesellenprüfungen beziehen sich auf das Gelernte , sind demnach auch ein Klacks, ich hatte auch mal eine! Bezahlt werden die Azubis auch noch ,Gymnasiasten gehen nebenbei auch noch arbeiten, weil nicht nur Reiche ihr Abi machen können!

  16. 41.

    Der Abiklacks bedeutet einen 9 Std. Tag 2 Jahre in der Q1-Q 4 und geht auch an den Wochenenden und teils Ferien weiter und wenn alle Abiturienten Studiumsabrecher wären, hätten Sie z.B. keinen Arzt mehr, keine Lehrer und auch keine Manager für ihre Lehrlinge, die sich oft in der Schule ausgeruht haben und deshalb kein Abitur machen konnten!

  17. 40.

    Jedenfalls leistungstechnisch sind sie ggü anderen gleichaltrigen nicht ausgelastet. Muss ich 12. recht geben.
    Die paar Abi-Schulstunden sind wohl kein Vergleich ggü was gleichzeitigem Lernen, Arbeiten und Gesellenprüfungen betrifft. Abi ist dagegen ein Freizeit-Klacks, zumal die meisten dann das Studium schmeißen, weil das Abi zu leicht war.
    Abi-Prüfungen werden ja wohl als Leistungsnachweis nicht zu viel verlangt sein.

  18. 39.

    Wer das eine will, muss dann das andere akzeptieren. Entscheidend ist doch :“wenn Berlin sich nicht an eine bundeseinheitliche Regelung halte und die Abiprüfungen einfach streiche, werde das Berliner Abitur in anderen Bundesländern möglicherweise nicht anerkannt“. Geht mal davon aus, dass der Konjunktiv in dem Satz Realität wird. Denn warum sollte woanders ein prüfungsloses Abitur anerkannt werden, wenn woanders Prüfungen schon stattgefunden haben bzw. noch stattfinden. Berliner mit prüfungslosem Abitur werden dann kein Studium Außerhalb beginnen können.

  19. 38.

    Sie müssen noch weiter grübeln. In anderen Bundesländer fanden die Prüfungrn schon statt. Und wieder andere führen sie auf jeden Fall durch, warum sollten Berliner bevorteilt und befreit werden? Warum nimmt Berlin immer Geld von anderen Bundesländern und gewährt seinen Einwohnern Vergünstigungen somit auf Kosten anderer? Grübeln Sie mal, jedoch bitte auch mal aus der Sicht der Gebenden, denen auch nichts geschenkt wurde und wird. Oder meinen Sie, Leistung sollte nicht zählen? Ein Schulabschluss ist das Tor zum weiteren Lebensweg. Und er wird beim Eingang in den nächsten Lebensabschnitt benötigt. Würden Sie ein quasi geschenktes Corona-Abitur haben wollen? Und wenn die Schüler jetzt Probleme mit dem eigenständigen Lernen haben, dann sind sie nicht geeignet für ein Studium. Denn da geht es nicht anders. Früh übt sich :-) Es ist auch eine Erziehungsfrage. Andere Bundesländer schaffen es. Woran liegt das? Viel Erfolg beim Grübeln. Der Denker kann Ihnen vlt als Anregung dienen.

  20. 37.

    Die Kommentare zeigen, Corona macht uns nicht zu einer besseren Gesellschaft. Da wird Bayern gegen Berlin gestellt. Die ersten sind die fleißigen und intelligenten, die zweiten die dummen und faulen Schüler. Wer hat Menschen in unserem Land nur so ungleich verteilt. Und nicht die Alten vergessen. Nach Meinung mancher Mitbürger muss man sich leider nach denen richten, obwohl sie doch sowieso nicht mehr lange leben. Danke, dass Sie mir die Augen geöffnet haben. Ich werde meinen Mitmenschen jetzt mit mehr Vorsicht begegnen.

  21. 36.

    "Die Vielzahl der Senioren sind aktuell in ihren Heimen komplett eingesperrt. Einfach mal beim Einkauf drauf achten, wer sich da oft in Grüppchen aufhält, dass sind?"

    In der Anfangszeit vor 2 - 3 Wochen, gab es noch die Gruppen von Jugendlichen die zusammen unterwegs waren. Aber auch schon da, waren es überwiegend Senioren die weiterhin in die Supermärkte strömten. Ohne Abstand zu halten, offen in der Gegend hustend und die Papiertaschentücher werden offensichtlich mehrmals benutzt. Während man heute nur noch wenige Junioren auf den Straßen sieht, sind vor allem immer noch die Senioren aktiv unterwegs und wenn es nicht in den Supermarkt geht, dann halt zum Baumarkt oder ins Gartencenter. Eine Freundin hat eine Seniorin angesprochen, ob Sie für Sie etwas einkaufen soll, damit sie nicht raus muss oder ob Sie Toilettenpapier mitbringen soll, falls sie welches finden sollte. Es wurde dankend abgelehnt, da nicht notwendig und außerdem hätte sie noch 5 Pakete Toilettenpapier.

  22. 35.

    Das vermehrte Schniefen wird wohl eher dem Pollenflug geschuldet sein oder einer Verkühlung angesichts der unterschiedlichen Wetterlage, Sxhnupfnasen sind jedenfalls nicht Corona-typisch

  23. 34.

    Typisch Berlin. In Bayern wird Abi gebaut. Kein Wunder, wenn Schulabschlüsse aus Berlin eh noch nie als gleichwertig angesehen werden. Deswegen klappte auch das bundesweite Abi nicht. Die Südländer wollten sich nicht auf das niedrigere Niveau einlassen und zB Berlin hatte Angst vor den süddeutschen Standards.

  24. 33.

    Wie alt sind denn die <Kinder, die ihre Abiturprüfung zu machen haben? So ein Theater um junge Erwachsene ist doch unglaublich.

  25. 32.

    Einfache Lösung: keine Prüfung - kein Abschluss. Sie haben die Wahl.

  26. 31.

    Man sollte langsam anfangen zu Klagen, mit dem Gedanken bin ich sicher nicht alleine. Wer die Gesundheit anderer Menschen aufs Spiel setzt hat in einer Führungsposition nichts mehr zu suchen!

  27. 30.

    Ich war 40 Jahre Lehrer, habe in den letzten 25 Jahren an einem Gymnasium gearbeitet und dabei auch sehr viele fleißige Abiturienten kennengelernt. Leider musste ich auch erfahren wie das Niveau des Abiturs durch die Absenkung der Zugangsvoraussetzungen immer weiter gesunken ist. Und genau diese Schüler sind es wahrscheinlich, die jetzt protestieren oder nach einer Prüfung behaupten das Abgefragte wurde nicht im Unterricht behandelt.
    Also lasst sie das Abitur mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen schreiben, denn sonst werden die fleißigen Schüler bestraft und die Faulenzer bevorteilt.
    Ich weiß von meinen ehemaligen Kollegen, dass die Prüflinge gut vorbereitet wurden und die Lehrer auch während der Coronapause immer für sie erreichbar waren.

  28. 29.

    Sie müssen aus ihrem Satz nur viele und gesunde streichen, dann passt er perfekt.
    Alles andere sind Fehlinformationen ihrerseits, bedingt durch übertriebene Medienberichte.
    Einfach die Zahlen vom RKI oder anderen Instituten lesen und nicht auf Fake News hereinfallen.

  29. 28.

    Ich finde es unmöglich alle Schüler über einen Kamm zu scheren und anzunehmen, daß diese Corona als Ausrede benutzen, um kein Abitur schreiben zu müssen. Sind Schüler keine Menschen? Unabhängig davon, ob sich villeicht viele selber angesteckt haben oder sich auch Sorgen um Familienangehörige machen, ist diese Zeit doch eine besondere psychische Herausforderung und Belastung für alle Menschen. Für uns Erwachsene ist es schon schwierig, für die fast Erwachsenen und Kinder ist es doch um so schwieriger. Mit solch einer zusätzlichen Belastung Abitur schreiben zu müssen finde ich nicht fair.
    Möglich wäre zuerst eine Email Umfrage zu starten, wieviel Prozent der Abiturienten überhaupt jetzt schreiben wollen. Wenn es viele sein sollten, dann sollen diese schreiben. Die Anderen bekommen einen Nachholtermin im Herbst oder so.
    Ansonsten wird komplett geschrieben, wenn Corona sich gefangen hat. Meine Meinung.

  30. 27.

    Abschlussprüfungen bedeuten auch ohne allgemeine Krise immer ein Höchstmaß an Stress. Auch wenn wir auf der Suche nach Wegen in den normalen Alltag sind, heißt das aus meiner Sicht aber nicht, dass wir normale Maßstäbe anlegen können.
    Wenn es also keine Notabschlüsse ohne Prüfungen geben soll, dann sollten wenigstens die Erwartungshorizonte angepasst werden. Bei den völlig ungleichen Vorraussetzungen für digitalen Unterricht stellt es aus meiner Sicht eine große Ungerechtigkeit dar, so zu tun, als habe man ja alles Mögliche tun können, um den Erfolg beim Abschluss sichern zu können.
    Wir wissen doch alle, dass Arbeitgeber bei entsprechend schlechten Zensuren eine Bewerbung sofort wieder aus der Hand legen. Da zählen nur die Zensuren, denn im Lebenslauf steht doch bei SuS kaum etwas.
    Gebt diesem Jahrgang die Chance auf realistische Zensuren im Abschluss. Den macht man ja bekanntlich nur einmal.

  31. 26.

    Ich bin selbst Schülerin und habe am 24. April meine 1. Prüfung. Ich bin seit Dezember dabei mich auf die Prüfungen vorzubereiten und bin keineswegs zu faul oder habe die letzte Zeit "abgehangen". Meine 5. Prüfungskomponente wurde 3 Tage vor dem festgelegte n Termin verschoben und nun liegt diese 1 Tag vor meiner mündlichen Prüfung. Ich war ging richtig mit Freunde auf die Prüfungen zu, da ich mich top vorbereitet sah aber seit dem wir Zuhause lernen sollen fehlt mir ernsthaft die Konzentration. Ich lese jedentag die Pressenachrichten welche mir Sorgen machen. Ich weiß nichtmal ob ich danach mein Studium so beginnen kann wie geplant. Meine Vater ist in Kurzarbeit und meine Mutter ist Zuhause und wirkt depressiv weil ihre Firma sie wohl kündigen wird nach 12 Jahren. Meine Schwester (11) hat ein Asthma. Sie benötigte vor Corona selten ihr Asthma Spray aber gefühlt wegen dem Stress jetzt umso öfter. Aufgrund dessen sind wir noch mehr isoliert. :(Bitte lasst die Prüfungen

  32. 25.

    Prüfungen sind immer eine psychische Ausnahmesituation, und nicht umsonst gehören Prüfungsängste und Prüfungsversagen zum Häufigsten, womit psychologische und psychiatrische Praxen befasst sind. Und nun findet diese individuelle Ausnahmesituation in einer extremen gesellschaftlichen Ausnahmesituation statt. Extreme bilden zwar nie „die Normalität“ ab, zeigen aber stets besonders krass deren Widersprüche und Defizite. Da sollte man doch aufhorchen, wenn Betroffene (Schüler, Eltern, Lehrer...) so unisono zum Nachdenken über ein System auffordern, wo eine fünfstündige Klausur mir bestätigen will, was ich in zwölf oder dreizehn Jahren in Mathe gelernt oder nicht gelernt habe. Oder eine maximal 15minütige mündliche Prüfung. Hier wäre es an der Zeit, mal das zu tun, was momentan in allen Sonntagsreden gefordert wird - nämlich die Krise als Chance zu begreifen für einen grundlegenden Systemwechsel. Kurzfristig hieße das nach meiner Meinung, auf dem Abitur- bzw. MSA-Zeugnis die normalen schulischen Endnoten pro Fach auszuweisen und zugleich denjenigen, die wollen, die Gelegenheit zu bieten, durch eine gesonderte Prüfung ihr Ergebnis noch zu verbessern. Das sollte man schon in diesem Jahr anbieten. Mittelfristig hieße es, sich vom Fetisch Zensur als „Leistungsausweis“ zu lösen und sich auf zutreffende Worturteile zu orientieren, in denen z.B. die Stärken und die Probleme der Absolventen im mathematischen Denken (!) ausgewiesen sind. Langfristig würde das bedeuten, eine völlig neue Fächerstruktur, Stoffverteilung und Erkenntnisgewinnung (Digitalisierung) einzuführen. Non scholae sed vitae discimus (für die Nichtlateiner: Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir) gilt heute mehr denn je, und das Leben verändert sich - übrigens nicht nur durch Corona - gerade besonders dramatisch...

  33. 24.

    Habe ich etwas verpasst? Ich höre derartiges Geschrei aus anderen Bundesländern nicht. Ich denke, es gibt ausreichend leere Räume in den Schulen, um die Abstände groß genug zu halten. Da haben wohl Kassiererinnen und Pflegepersonal ein vielfach höheres Risiko, sich und ihre Familien anzustecken. Typisches Jammern auf hohem Niveau. Das Leben ist eben nicht nur Spaß und Party .

  34. 23.

    Wieso ist das Heuchlerei? Wooo? Die Vielzahl der Senioren sind aktuell in ihren Heimen komplett eingesperrt. Einfach mal beim Einkauf drauf achten, wer sich da oft in Grüppchen aufhält, dass sind? Genau die Junioren. Sobald ein Sonnenstrahl raus kommt wird raus gegangen... Was ist daran jetzt bitte Heuchlerei? Ihr (die Abiturienten) habt doch ein ganz anderes Problem! Und das heißt Abiball, Abschlussfahrt usw. Und die, die jetzt noch mal in die Bücher gucken, tja die müssen eigentlich nicht mehr lernen, denn die haben das die letzten Jahre gemacht. Was ich zugestehen ist, dass die Prüfungen abgeändert werden sollten. Also alle ab 1.1.2020 aus den Prüfungen raus und zwar Bundesweit! Da bereits die Prüfubgsfragen stehen, wäre denkbar diese Aufgaben als Zusatzaufgabe zu Deklarieren. Soll heißen die Aufgaben kannst du machen, musst aber nicht. Machst du sie steigt die Chance auf ein Einser-Abi. Aber auch hier werden diejenigen rumheulen, weil: hatten wir nie, mimimiiii... genauuu darum auch zusatz. Denke einfach, die die sich "langweilen" haben trotzdem versucht den Lehrstoff zu erarbeiten. Das sollte belohnt werden.

  35. 22.

    Keiner kennt derzeit auch nur ansatzweise die Dunkelziffer der Infektionen. Dafür wird immer noch viel zu wenig getestet. Allein bei uns im Haus (8 Parteien) schnieft es derzeit oder schniefte es bis vor kurzem im min 3 Familien. Da wird nix getestet. Ärzte schicken auch ohne Test Heim und lassen zwei Wochen auskurieren.
    Das Risiko ist derzeit nicht kalkulierbar. Die Zahlen vom RKI bieten doch maximal ne gute Orientierung. Viele Menschen arbeiten in systemrelevanten berufen, gehören damit zur Gruppe, die ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko haben. Die haben auch Kinder... Kinder sind in der Statistik auch deshalb nicht so stark erfasst, weil sie weniger häufig Symptome zeigen und damit auch weniger getestet werden, trotzdem sind sie aber ansteckend bei einer Infektion.
    Was hilft eigentlich das mediale Bombardement mit dem Thema, wenn die Zusammenhänge weiterhin so schlecht verbreitet sind?
    Wir werden uns entweder noch lange einschränken müssen oder wir haben immer wieder stark steigende Infektionszahlen. Herdenimmunität durch Infektion ist aber vermutlich der schlechteste Weg!
    Die KMK sollte hier dringend nachsteuern. Der Vorschlag der LSA scheint vernünftig! Eine andere Lösung als die jetzige sollte her.

  36. 21.

    Nicht nur dem Steuerzahler würden die Aufschieber auf der Tasche liegen, was Sitzenbleiber ja auch machen, sondern nicht jeder kann es sich leisten noch ein Jahr länger in die Schule zu gehen, in Quarantäne sind die Abiturienten auch nicht , der Virus kann sie überall erwischen . Stress verursacht die Prüfung auch ohne Corona! Der normale Steuerzahler liegt sich selber auf der Tasche, denn der nimmt ja den Staatshaushalt in Anspruch mit öffentlichen Leistungen die er bekommt!

  37. 20.

    Mit äußerst großer Sturheit verweigert sich das Bildungssystem im Allgemeinen anzuerkennen, dass es zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie das Zünglein an der Waage ist.

  38. 19.

    Da wir ohnehin lernen müssen mit dem Virus zu leben, wird immer etwas im Wege stehen (können) um unbequeme Dinge anzugehen. Wer kann, sollte die Prügungen, notfalls im Nachholtermin, schreiben. Ein Jahr zusätzlich für Abiturvorbereitung ist den Jetzt-Schreibern auch unfair gegenüber, ganz davon abgesehen, dass die Aufschieber dem Steuerzahler als Schüler weiter auf der Tasche liegen würden.

  39. 18.

    Der Schutz der Gesundheit von Schülern/innen und dem Lehrpersonal geht vor. Was spricht gegen die Durchschnittsnote der 3 Semester plus eine Hausarbeit anstatt Präsentation bis 31.05. mit Erst- und Zweitkorrektur. Das ist auch für die Lehrerinnen gesünder und bereitet gleich auf die Uni vor. Wer sich unbedingt verbessern will, schreibt nächstes Jahr. Dazu braucht man keine Gesetzesänderung. Die Senatorin hat schon sinnlosere Dinge auf den Weg gebracht. Und KMK kann man ignorieren, wird in anderen Angelegenheiten auch gemacht. Dann ist es einmal von Vorteil, dass Bildung Länderangelegenheit ist. Das Abitur der Bundesländer ist sowieso nicht vergleichbar. Viel Schutz...wenig Nachteil. Und diejenigen, die die Schüler/innen für faul halten, wissen doch selbst, dass das nicht stimmt...ein paar wenige Faule gibt es überall.

  40. 17.

    Der Schutz der Gesundheit von Schülern/innen und dem Lehrpersonal geht vor. Was spricht gegen die Durchschnittsnote der 3 Semester plus eine Hausarbeit anstatt Präsentation bis 31.05. mit Erst- und Zweitkorrektur. Das ist auch für die Lehrerinnen gesünder und bereitet gleich auf die Uni vor. Wer sich unbedingt verbessern will, schreibt nächstes Jahr. Dazu braucht man keine Gesetzesänderung. Die Senatorin hat schon sinnlosere Dinge auf den Weg gebracht. Und KMK kann man ignorieren, wird in anderen Angelegenheiten auch gemacht. Dann ist es einmal von Vorteil, dass Bildung Länderangelegenheit ist. Das Abitur der Bundesländer ist sowieso nicht vergleichbar. Viel Schutz...wenig Nachteil. Und diejenigen, die die Schüler/innen für faul halten, wissen doch selbst, dass das nicht stimmt...ein paar wenige Faule gibt es überall.

  41. 16.

    Die Diskussion zu führen, ob Abiturienten zu faul sind und den Vergleich zu Verkäuferinnen zu ziehen, ist vollkommen sinnentleert!

    Die Prüfungen werden dadurch zur Farce verkommen, weil einige, wahrscheinlich nicht wenige Kandidaten nicht 100%ig sagen können, ob sie wirklich keine Ansteckungsgefahr darstellen. Dann ist Nachklausurtermin angesagt, bei dem auch wieder nicht 100%ige Sicherheit herrscht. Irgendwann im Herbst wird Frau Scheeres und die anderen Schreibtischtäter der KMK feststellen, dass die ganze bundesweite Vergleichbarkeit dieses Jahr für die Katz war.

    Die "Faulen" wären übrigens dann gestraft, wenn die Abinote aus den Durchschnittsnoten errechnet werden würde!

    Also liebe Schülerinnen und Schüler: Fühlt euch krank!!!

  42. 15.

    Wie kommen Sie darauf das die Abiturienten nur abhängen? Ich habe hier meine Tochter sitzen die kein Drama macht, wenn nach den Ferien die Prüfungen beginnen , die arbeitet das ab was sie von den Lehrern mitbekommen hat z.B. 15 Seiten für ihre Geschichtsprüfung, sie war wochenlang unterwegs für ihre Präsentationsprüfung die über eine seltene Art von Krebs handelt , wie man damit nicht nur als Familie lebt, sondern auch gesellschaftlich , also abhängen kann man da nicht wirklich!

  43. 14.

    Senioren sind in Quarantäne, wenn die Junioren das auch wären bräuchten sie nicht in die Abiprüfung! Sie haben Ausgehbeschränkungen ,können sich also überall den Corona holen, wenn man sie mit ihren Familien nicht aus ihrem Zuhause lassen würde wie würden sie das finden? Ältere und kranke Menschen sind einem größerem Risiko ausgesetzt an Corona zu erkranken, als junge gesunde Menschen, man kann das nicht vergleichen! Senioren in Heimen leben auch mit viel mehr Menschen zusammen, als Familien und kommen mit Pflegepersonal in Kontakt das für sie verantwortlich ist und keiner weiter!

  44. 13.

    Laut den Zahlen auf der RBB- Seite sind derzeit ca. 200 Personen zwischen 10 und 19 Jahren in Berlin infiziert... Matheabiturfrage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung von Gleichaltriegen während der Prüfung? Ok ein paar Lehrer gibt es auch noch... Aber dennoch, wie hoch ist das tatsächliche und nicht das gefühlte Risiko?
    Ich bin gespannt, wie die Debatte ausgeht.

  45. 12.

    Was denn für ein Abiturstreit? Die sollen ihre Prüfungen machen und fertig ist. Sie brauchten ja schließlich nicht Arbeiten UND Lernen so wie Lehrlinge, sondern nur abhängen. So und jetzt kommen Prüfungen, und wer fleißig war, kann studieren. Ganz einfach.

  46. 11.

    Für mich waren die Abiturienten das ganze Jahr über nur zu faul zum lernen, und jetzt wo es ans eingemachte geht benutzt man Corona als dumme Ausrede.
    Ein paar Wochen Unterrichtsausfall dürfen nicht der Maßstab sein, dann werden die Prüfungen halt dementsprechend angepasst !

    Und wenn es um den Abstand gehen sollte, die Räumlichkeiten sind groß genug, was sollen denn bitte die Verkäufer/innen, Pfleger/innen, Handwerker, Ärzte/innen, Krankenschwestern ect.sagen .

    Also Arsch hoch und Prüfungen schreiben, zum lernen hattet ihr ausreichend Zeit !!!

  47. 10.

    Wo ist das Problem? Prüfung ansetzen, wer nicht erscheint kein Abitur.

  48. 9.

    Was für eine Heuchelei!
    Die Alten in den Pflegeheimen dürfen nicht raus, dürfen keine Besuche empfangen, nicht selbstbestimmt entscheiden, sondern „werden geschützt“.
    Die Jungen haben keinen Anspruch auf Schutz ihres Lebens und müssen sich dem Infektionsrisiko aussetzen?
    Das Leben der Alten und das der Jungen scheint vor dem Gesetz nicht gleich viel Wert zu sein.
    Aber: Beide Gruppen werden gleich bevormundet ! Was ist hier los?

  49. 8.

    Warum? Privat in großen Gruppen Ausflüge oder Party machen, aber bei der Abiturprüfung ist Nähe ein Problem. Ich kenne einige Abiturienten die sofort die Prüfung schreiben würden, aber die haben auch die schulfreie Zeit zum Lernen genutzt und sind gut vorbereitet.

  50. 7.

    Risikogruppe? Es sollte jeder langsam begriffen haben das auch viele junge und gesunde Menschen gibt die einen schweren Verlauf hatten und es leider nicht geschafft haben.

  51. 6.

    Stell Dir vor es ist Prüfung und Niemand geht hin!
    Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde auf deutschem Boden ein Regime durch „die Füße“ gestürzt.
    Geschichte wird gemacht !

  52. 5.

    Müssen / mussten nicht die Abiturienten anderer Bundesländer unter vergleichbaren, wenn nicht sogar verschärfteren Umständen ihr Abitur schreiben? Die Lernarbeit hätte doch ohnehin schon im Februar / März stattfinden müssen, oder? Danach müssten doch die Abiturienten danach lächzen, ihr Wissen endlich nachweisen zu dürfen. Was weg ist ist weg. Ich kann die Ängste der Prüflinge verstehen, dennoch nicht nachvollziehen: gelernt werden muss ohnehin irgendwann und passen tut das selten. Am Ende kollidieren nur noch Prüfungen mit Bewebungen für Ausbildung oder Studium.
    Und ohne Abitur will ja wohl keiner nach Hause gehen ...

  53. 4.

    Die Schüler sollen den Mindestabstand einhalten und die Hände waschen. Dann sollte einer Abiturprüfung nichts im Wege stehen. Wer nicht gerade mit über 60 sein Abi nachholt, gehört ja wohl nicht zur Risikogruppe. Nun seid mal nicht so feige.

  54. 3.

    Die Schüler sollten einfach sagen das sie Kontakte mit positiv getesteten hatten und schon sind sie raus! Es ist echt eine Frechheit unter diesen Umständen ein Prüfung anzuordnen. Die Gesundheit der Schüler sollte an erster Stelle stehen, nicht nur die der Abiturienten!!!

  55. 2.

    Die Schüler sollen endlich einsehen, dass sie nicht soviel Wert sind wie Demonstranten und Gottesdienstbesucher und darum auch nicht so viel Schutz benötigen.

  56. 1.

    Der Witz des Tages. Hilfe von Müller, der braucht doch selbst Hilfe, und zwar reichlich.

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