Menschen tragen in einem Berliner Supernarkt Masken (Bild: imago images)
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Beschränkungen wegen Corona - Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

Die Corona-Regelungen sind in Berlin inzwischen mehrfach gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin Einschränkungen. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote.

Zu den Beschränkungen in Brandenburg klicken Sie bitte hier.

Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf die am 21. Juli verkündeten Lockerungen [berlin.de] und die zuletzt veröffentlichte Corona-Verordnung [gesetze.berlin.de].

Hier finden Sie einen Überblick über die bisher eingeführten und die angekündigten Regelungen in Berlin:

Kontaktbeschränkungen

Erlaubt: Bereits zum 27. Juni sind die Kontaktbeschränkungen weggefallen. Es dürfen sich wieder beliebig viele Personen treffen, die in verschiedenen Haushalten leben können. Bisher durften sich zwei Haushalte oder bis zu fünf Personen aus unterschiedlichen Haushalten gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten.

Empfehlung: Damit wird die bisher geltende Pflicht, die Kontakte auf "ein absolutes Minimum" zu reduzieren, laut Senat zu einer Empfehlung. Die Abstandsregel von 1,5 Meter soll aber weiter gelten. Auch physische soziale Kontakte sollten weiterhin auf ein absolutes Minimum reduziert werden.

Einzelhandel

Erlaubt: Alle Geschäfte dürfen unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche wieder öffnen. Es darf sich dort seit 27. Juni maximal eine Person pro zehn Quadratmeter aufhalten. Kundinnen und Kunden müssen beim Einkauf Mund und Nase bedecken. Ausgenommen davon sind Kinder unter sechs Jahre und Menschen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen keine Maske tragen können.

Nicht erlaubt: In den geöffneten Läden dürfen keine Anreize wie etwa Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen, um Kundinnen und Kunden länger als nötig im Geschäft zu halten. Das gilt auch für Einkaufszentren.

Dienstleistungen und Gastgewerbe

Erlaubt: Friseurbetriebe sind geöffnet. Zudem können medizinisch notwendige Behandlungen, etwa in Podologiepraxen, durchgeführt werden. Kosmetik-, Sonnen- und Tattoostudios sowie Massagepraxen sind ebenfalls wieder offen.

Restaurants und Imbisse sind bereits seit dem 15. Mai wieder geöffnet. Die zuvor geltende Begrenzung der Öffnungszeiten von 6 bis 23 Uhr ist gestrichen. Seit dem 2. Juni dürfen auch Kneipen und Shisha-Bars wieder bewirten. Dabei müssen Gäste und Bedienung aber Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Speisen und Getränke dürfen seit dem 21. Juli nicht nur an Tischen, sondern auch sitzend an Theken und Tresen verzehrt werden. Wenn Gäste ihren Tisch verlassen, müssen sie im Innenraum immer eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen, also beispielsweise beim Gang zur Toilette.

Zudem dürfen Gruppen von bis zu sechs Personen mit weniger als 1,5 Metern Abstand untereinander an einem Tisch sitzen. Im Freien kann der Mindestabstand unterschritten werden, sofern der Schutz vor Tröpfcheninfektionen und Aerosolen sichergestellt ist. Im Abstandsbereich dürfen sich keine Personen aufhalten.

Betreiber sind seit dem 2. Juni dazu verpflichtet, Anwesenheitslisten zu führen, in denen sie die Namen, Adressen und Kontaktdaten aller Gäste festhalten. Das Gesundheitsamt kann diese Liste einfordern, falls es unter den Gästen einen bestätigten Fall oder Kontaktpersonen eines Infizierten gibt. Nach vier Wochen müssen die Daten vernichtet werden. Die Personalien von Gästen selbst überprüfen dürfen sie aber nicht, das dürfen nur Polizei und Ordnungsamt. Zuvor waren solche Listen lediglich empfohlen.

Kantinen in Betrieben dürfen ebenfalls öffnen, sofern die Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Fahrschulen dürfen öffnen, die Fahrlehrer müssen aber eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Stadtrundfahrten und -Führungen im Freien dürfen seit dem 25. Mai unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygieneregeln wieder angeboten werden. Auch Spielotheken können seit dem 2. Juni wieder öffnen.

Nicht erlaubt: Clubs und Diskotheken müssen weiter geschlossen bleiben. Auch Dampfsaunen, Dampfbäder und ähnliches dürfen weiterhin nicht öffnen.

Schulen und Universitäten

Alle Schülerinnen und Schüler in Berlin sollen nach den Sommerferien wieder täglich in die Schulen gehen können. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat angekündigt, dass ab dem 10. August wieder Regelbetrieb herrschen soll - in allen Schulformen und für alle Jahrgangsstufen. Dabei müssen Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer sowie andere Beschäftigte, allerdings auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder der Toilette einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In Unterrichtsräumen oder im Hort soll diese Maskenpflicht nicht gelten - auch nicht auf dem Pausenhof. Die Abstandsregelung von 1,5 Metern entfällt zum neuen Schuljahr 2020/21, insofern die Infektionslage das zulässt. Auch Klassenfahrten und Schulmittagessen sollen wieder möglich sein. Bislang gilt:

Erlaubt
: Öffentliche und freie Schulen sowie Berufsschulen sind unter Auflagen wieder geöffnet. In den Sommerferien soll es eine reguläre Hortbetreuung für Erst- bis Sechstklässer mit Betreuungsbedarf geben. Dafür muss lediglich ein entsprechender Bedarfsbescheid vorliegen. Eltern, die bisher die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, aber keinen Bedarfsbescheid für eine Ferienbetreuung haben, erhalten die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen, so die Senatsverwaltung.

An den Berliner Hochschulen dürfen Bilbiotheken für den Leihbetrieb öffnen. Für das kommende Wintersemester ist eine Mischung aus digitalem Lehr- und Präsenzlehrbetrieb vorgesehen, soweit es die Infektionslage zulässt.

Nicht erlaubt: Klassen- und Schülerfahrten sind nicht gestattet. Der Präsenzlehrbetrieb an staatlichen Hochschulen ist weiterhin ausgesetzt, ein Publikumsverkehr ist nicht gestattet.

Kitas

Erlaubt: Seit 22. Juni haben Eltern wieder einen vollen Betreuungsanspruch für ihre Kinder. Seit Beginn der Corona-Krise hatte es zunächst nur Notbetreuung für Arbeitnehmer in systemrelevanten Berufen oder Alleinerziehende gegeben, was gerade für Berufstätige eine erhebliche Doppelbelastung bedeutete. Auch die Eingewöhnung von neuen Kindern ist möglich.

ÖPNV

Erlaubt: In den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht die Pflicht zum Tragen eines Schutzes, der Mund und Nase bedeckt, und es muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Das gilt auch für Fähren, Flughäfen, Taxis, Bahnhöfe und Züge. Wer künftig in Berliner Bussen und Bahnen ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs ist, muss mit einer Geldstrafe rechnen (zwischen 50 und 500 Euro).

Nicht erlaubt: In Bussen der BVG ist der Kontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern zu vermeiden. Daher ist der vordere Türbereich abgesperrt. Ein Ticketverkauf im Bus ist nicht möglich.

Sport

Erlaubt: Seit dem 21. Juli sind auch wieder Kontaktsportarten zulässig. So gelten für Mannschafts- und Gruppensport feste Trainingsgruppen von höchstens 30 Personen einschließlich des Funktionsteams. Für Kampfsport gelten feste Trainingsgruppen von höchstens vier Personen zuzüglich der Übungsleitung.

Zudem ist das Tanzen für feste Tanzpaare ebenso gestattet wie die sportliche Nutzung von Segel- und Ruderbooten sowie Kanus.

Kontaktfrei darf Sport bereits seit dem 27. Juni unter Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden. Die Sporthallen wurden am 8. Juni wieder geöffnet. Die Regeln für Veranstaltungen im Freien, bei denen ab 30. Juni bis zu 1.000 Teilnehmer erlaubt sind, gelten auch im Sport.

Seit 2. Juni dürfen Fitness-, Tanz- und Ballettstudios wieder öffnen. An den Geräten gilt ein Sicherheitsabstand von drei Metern. Die Frei- und Strandbäder in Berlin sind seit 25. Mai unter Auflagen wieder geöffnet.

Nicht erlaubt: Zuschauerinnen und Zuschauer sind bei Sportereignissen nicht zugelassen. Umkleide- und Duschkabinen dürfen in den Sportanlagen nicht benutzt werden. Bei den Freibädern gibt es von Bad zu Bad unterschiedliche Lösungen.

Kultur

Erlaubt: Seit dem 21. Juli darf in geschlossenen Räumen wieder gemeinsam gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden.

Freiluftkinos und Kinos dürfen bereits seit Juni wieder Filme zeigen. Es gilt auch hier der Mindestabstand von 1,5 Metern und eine Maskenpflicht abseits des Kinosessels.

Die Außenbereiche von Tierpark, Zoo und Botanischem Garten sind für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gedenkstätten mit Außenbereichen sind teilweise ebenfalls geöffnet. Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen dürfen wieder öffnen, ebenso Museen in öffentlicher und privater Hand. Voraussetzung ist die Einhaltung der Hygieneregeln und des Mindestabstandes, sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Autokinos dürfen öffnen, solange das Verdeck der Fahrzeuge geschlossen bleibt.

Nicht erlaubt: Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen sind generell bis zum 31. August verboten. Bis zum 24. Oktober sind auch Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmern untersagt.

In geschlossenen Räumen gilt folgendes Stufenmodell:

- Bis einschließlich 31. Juli sind Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen verboten.
- Vom 1. August bis 31. August sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen verboten.
- Vom 1. September bis Ablauf des 30. September sind Veranstaltungen mit mehr als 750 Personen verboten.
- Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 24. Oktober sind Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen verboten.

Zu Großveranstaltungen zählen ausdrücklich nicht Demonstrationen und andere Versammlungen, die durch das Grundgesetz besonders geschützt sind.

Feiern

Erlaubt: Auch für private und familiäre Veranstaltungen gilt das Stufenmodell des Senats (siehe unter Kultur). Demnach dürfen Feiern künftig mit denselben Personenobergrenzen stattfinden, also zum Beispiel bis Ende Juli mit bis zu 300 Personen.

Gottesdienste

Erlaubt: Seit 30. Mai sind religiös-kultische Veranstaltungen im Freien unabhängig von der Teilnehmerzahl erlaubt. Seit 2. Juni sind Gottesdienste in Innenräumen mit bis zu 200 Personen wieder möglich. Seit 16. Juni gibt es keine Teilnehmerbegrenzung mehr.

Nicht erlaubt: Körperkontakt und das Herumreichen von Gegenständen sind nicht gestattet. In geschlossenen Räumen darf nicht gemeinsam gesungen werden.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Grundsätzlich gilt: Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen müssen entsprechend ihren spezifischen Anforderungen ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erstellen.

Erlaubt: Werdende Mütter dürfen zur Geburt von einer Person begleitet werden. Besucht werden dürfen Neugeborene allerdings nur eine Stunde am Tag von einer Person, die über 16 Jahre alt sein muss. Davon ausgenommen sind Geschwister. Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen einmal täglich Besuch empfangen, ebenso Menschen, die in einem Pflegeheim wohnen. Der Heimbetreiber kann die Besuchsregelung allerdings im Fall einer bestätigten Corona-Infektion in der Einrichtung im Rahmen einer Gefährdungseinschätzung einschränken.

Alle Tagespflegeeinrichtungen sollen eine erweiterte Notbetreuung bis spätestens 1. Juli anbieten. Dabei wird die Zielgruppe für die Notbetreuung erweitert um die Gruppe von Pflegebedürftigen, deren Pflege ohne die Tagespflege nur unter besonders schweren Bedingungen möglich ist. Dazu gehören insbesondere demenzkranke Pflegebedürftige.

Nicht erlaubt: Planbare Operationen und Eingriffe in Krankenhäusern, die eine Covid-19-Notfallversorgung vornehmen, müssen verschoben werden, sofern sie eine Behandlung von Covid19-Patientinnen und -Patienten erschweren. Tageseinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Handicaps, bleiben geschlossen, sofern sie keine Notbetreuung anbieten. Ausgenommen sind Betriebe im medizinischen oder Pflegesektor, wie etwa Wäschereien.

Reisen

Erlaubt: Berliner Hotels, Ferienwohnungen und andere Unterkünfte sind in Berlin seit dem 25. Mai wieder eingeschränkt für touristische Zwecke geöffnet. Buffets gibt es in Hotels und Herbergen weiterhin nicht, bis auf Weiteres müssen auch Spa- und Wellnessbereiche geschlossen bleiben. Wer einen Zweitwohnsitz besitzt, kann diesen in vielen Bundesländern wieder besuchen. Zudem haben viele Bundesländer Hotels, Gaststätten und Campingplätze unter Auflagen wieder geöffnet, teilweilse jedoch unter einer Beschränkung der Gästezahl. Wellnessbereiche sind vielerorts eingeschränkt nutzbar.

Das Bundeskabinett hob die bislang weltweit geltende Reisewarnung wegen der Corona-Pandemie für die meisten europäischen Staaten zum 15. Juni (Montag) auf.

Nicht erlaubt: Für mehr als 160 Nationen weltweit wurden die Warnungen allerdings bis zum 31. August verlängert.

Demonstrationen

Erlaubt: Seit 30. Mai gibt es keine Beschränkung der Teilnehmerzahl mehr bei angemeldeten Demonstrationen unter freiem Himmel.  

Nicht erlaubt: Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.

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Kommentar

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Antwort auf [Hr.Kolbe] vom 06.07.2020 um 15:39
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290 Kommentare

  1. 290.

    Ich warte geschäftlich auf einen Flug im Teil D des Airports Tegel. Ich wusste vorher nicht, dass der Airport Tegel den größten Teil der Sitzplätze dort gesperrt hat. So ist aber sichergestellt, dass wir Passagiere dichtgedrängt ohne ausreichend Sitzplätze im schlecht belüfteten Wartebereich zwischen vielen anderen Fluggästen stehen, die zu einem nicht unerheblichen Teil keine Lust haben eine Maske zu tragen. Natürlich hat der Airport Tegel auch kein Interesse, das Maskentragen zu kontrollieren. Unglaublich!

  2. 289.

    was heute erlaubt ist - und morgen verboten ändert sich fast täglich und nicht nur in Berlin

  3. 288.

    " Virenschutz-Wände aus PLEXIGLAS ABTRENNUNG: " ob die wirklich schützen, ebenso wie Plexiglas Visiere , ist fraglich. Kürzlich waren neuere Ergebnisse zu lesen, daß die Viren sich mühelos über einen Abstand von bir zu 5 Meter verteilen können, die geforderten 1,5 m Abstand wären somit fraglich. Die PLEXIGLAS ABTRENNUNG: schützt sicher vor direktem Anhusten oder feuchter Aussprache , ob sie die Aerosole mit Viren abhält halte ich für zweifelhaft

  4. 287.

    Es ist schon bezeichnend:
    Gemeinhin wird oft genug davon ausgegangen, alles das, was nicht verboten sei, müsse unbedingt auch gemacht werden. Für mich ist dies eher das glatte Gegenteil von Freiheit. Es ist und wäre nur ein innerer Zwang auf umgekehrte Art und Weise.



  5. 286.

    So, jetzt sind die Zahlen anders. Zufrieden? Du bist schlauer als alle Wissenschaftler, Ärzte und das RKi zusammen, oder? Über Wochen liefere ich Dir Fakten. Aber dagegen scheinst Du resistent zu sein. Mal einfach die Augen aufmachen und gucken was los ist statt Laien zu glauben, die Newsletter verschicken, Unsinn auf Telegram posten und Pseudo-wissenschaftliche Artikel auf Rubikon oder Swiss Policy Research veröffentlichen.

    "Die Kontaktbeschränkungen sind gefallen und bei den Zahlen passiert nichts. An Abstand hält sich dabei sowieso keiner und an die Beschränkungen hat sich vorher auch schon keiner mehr gehalten,den ich kenne. "

  6. 285.

    Viele Branchen müssen die Abstandsregelungen einhalten, Schutz- und Hygienekonzept. Virenschutz-Wände aus PLEXIGLAS ABTRENNUNG: Zwischen den Tischen aufstellen, PLEXIGLAS auf dem Tisch mit der vier Personen an einem Tisch sitzen könnten. Auch das Musik Geschäft ist stark davon betroffen. Keine Großveranstaltungen alle Auftritte abgesagt, Publikum Verlust, starke Einnahmeverluste.
    Vor kurzem mussten 2 Gastätten schließen, Schutz- und Hygienekonzept nicht eingehalten. Ohne Abstand, Risiko einer Ansteckung sehr hoch.
    Mein Friseur leidet auch unter diese Auflagen, weniger Kunden. Mitarbeiter auf Kurzarbeit.

  7. 284.

    Alles schön und gut, aber was bringt es der Gastronomie? Der Gastronomie bringt all das gar nichts. Durch die Abstandsregelungen können Sie nicht einmal die Plätze, die Ihnen zur Verfügung stehen, ausschöpfen. Aber an solche Dinge denkt anscheinend keiner. Ist ja auch nicht so, dass viele Arbeitsplätze dadurch auf dem Spiel stehen. Wenn man zumindest die Abstandsregelungen für die Gastronomie einstellen würde, hätten diese Leute Wenigstens eine Chance. Druck erzeugt immer Gegendruck. Ist also auch kein Mittel.

  8. 283.

    Es wird Zeit für weitere Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen sind gefallen und bei den Zahlen passiert nichts. An Abstand hält sich dabei sowieso keiner und an die Beschränkungen hat sich vorher auch schon keiner mehr gehalten,den ich kenne.
    Die Menschen sind der Politik weit voraus. Diese traut sich aber nur langsam zu lockern,damit sie sich nicht eingestehen muss,dass viele Maßnahmen überzogen waren. Jeder sollte mittlerweile begriffen haben,dass ein Großteil der Ansteckungen auf Großveranstaltungen mit vielen Leuten auf engem Raum passiert.

  9. 282.

    Für Berlin gilt bei allen Lockerungen in den Bundesländern weiterhin: Abstands- und Hygienebestimmungen gelten in aller Regel weiterhin. Bestehen bleibt auch weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.
    Die Kinos in Berlin sind wieder geöffnet. Durch die Abstandsregeln kann nur maximal ein Viertel des Kinosaals besetzt werden. Links und rechts sind zwei Plätze frei, auch die Reihe davor und danach ist frei. Man hat viel Platz für sich selber.

    https://www.berlin.de/corona/massnahmen/kontaktbeschraenkungen/
    https://www.inforadio.de/dossier/2020/coronavirus/lockerung-der-corona-massnahmen---was-gilt-in-der-region-.html
    https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/6186942-958092-coronalockerungen-openairkonzerte-und-kn.html

  10. 281.

    Jetzt dürfen sich auch wieder Personen von zwei Haushalten und bei einer Anzahl von bis zu fünf Personen - unabhängig von der Zugehörigkeit des Haushalts - treffen. Ab Samstag (27.06.2020) sollen die Kontaktbeschränkungen in Berlin komplett wegfallen. (Stand 24.06.2020, 14.39

    https://www.berlin.de/corona/massnahmen/sport-und-freizeit/

  11. 280.

    Nasen- Mundschutz Bedeckung wegen Corona sehr wichtig
    Abstand halten in den öffentlichen Verkehrsmitteln: Wenn möglich, sollten Sie auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten, keine unnötigen Fahrten machen und nicht zu Hauptverkehrszeiten fahren. Ist man jedoch zwingend auf Bus und Bahn angewiesen, sollte man diese alleine betreten – fahren Sie nicht in Gruppen oder mit Kollegen. Planen Sie außerdem für den Weg mehr Zeit ein, um bei einem vollen Zug zum Beispiel auf den nächsten zu warten. Verteilen Sie sich am Bahnsteig oder der Haltestelle und lassen Sie im Zug oder Bus Sitzplätze neben sich frei.

    Während der Fahrt
    Wählen Sie einen Sitzplatz möglichst weit vom nächsten Fahrgast entfernt. Lehnen Sie sich bei Stehplätzen an und verzichten Sie auf das Festhalten an Haltestangen, wenn beides gefahrlos möglich ist.

  12. 279.

    wie soll man in öffentlichen Verkehrsmitteln 1,5 m Abstand halten,,,,

  13. 278.

    Druck machen ....
    leider kostet Druck machen jedes mal 219€....Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht (Streitwert sind pauschal 5.000€).
    Und würde man weiter gehen wird es sehr teuer, weil man ab der nächsten Instanz einen Anwalt braucht.

  14. 277.

    Weil auf den Gängen und insbesondere in Türbereichen, Eingängen, Durchgängen 1,50m Abstand zu anderen Personen zu denen Sie zur Zeit gesetzlich verpflichtet sind, nicht eingehalten werden können. Eine Tür hat gewöhnlich 70 cm Breite. Flure zu Toiletten sind schmal usw.

  15. 276.

    Druck ist die Antwort. Die Politik hat Angst geschürt und jetzt hocken sie in der eigenen Sackgasse. So ein Pech für uns. Machen Sie auch Druck nichts anderes hilft.

  16. 275.

    "Darf ich den nun mit meinen Vereinskameraden wieder gemeinsam auf unserem Sportplatz Grillen?"

    Habt Ihr einen Grillverein den Ihr auf dem Sportplatz betreibt ? (Grillsport)
    man sollte doch auf den Sportplatz die Sachen machen wofür dieser konzipiert wurde!!

  17. 274.

    Darf auf meiner privaten Geburtstagsfeier mit 60 Personen in einem geschlossenen Raum uneingeschränkt getanzt werden?

  18. 272.

    Gibt es seitens des Berliner Senats überhaupt eine Begründung, wieso die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung mit allen Beschränkungen inkl. Einschränkung der Grundrechte bis zum 24.10.2020 verlängeert wird ? Diese Verlängerung über fast 4 Monate ist inakzeptabel und kann definitv nicht mehr mit einer Pandemie begründet werden. Man möge bitte auf die Zahlen des RkI und von A LM e.V. schauen - dem Interessenverband der akkreditierten medizinischen Labore, die in der letzten Kalenderwoche bei ca 406000 Tests in Deutschland positive Test von 0,8% ermittelt haben , mögliche Fehler mal nicht berücksichtigt.
    Vermutlich wird dieser Kommentar geblockt, aber das muss echt mal gefragt werden...

  19. 271.

    Ist Grillen auf den dafür ausgewiesenen Flächen in den Grünanlagen wieder erlaubt?

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