Schulstart trotz Corona - Berliner Lehrer glauben nicht an schnelle Rückkehr aller Schüler

So 26.04.20 | 08:17 Uhr
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Prüfungsvorbereitung ESA und MSA an allgemeinbildenden Schulen An den allgemeinbildenden Schulen
Audio: Kirsten Buchmann | 23.04.2020 | Bild: imago images/Nowack

Am Montag sollen die ersten Schüler in die Berliner Schulen zurückkehren. Allerdings unter strengen Hygiene-Vorschriften. Schon jetzt befürchten die Schulleiter: Eine Rückkehr zum Schulalltag für alle Schüler wird so nicht möglich sein.

Seit dem 17. März waren Berliner Schüler wegen der Corona-Pandemie nicht mehr zum Unterricht in ihren Schulgebäuden. Ihre Aufgaben für die verschiedenen Fächer bearbeiten sie seitdem zu Hause. Am Montag kehren nun als erstes die Zehntklässler an die Schulen zurück.

Ab dem 4. Mai sollen die Jahrgangsstufe 6 an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen und die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien folgen. Und dann nach und nach auch die Schüler aller anderen Klassenstufen.

Schule in Berlin in Corona-Zeiten (Quelle: rbb)
Bild: rbb

"Musterhygieneplan" soll Infektionsrisiko gering halten

Allerdings unter Einhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzes. Hierfür hatte die Bildungsverwaltung in Berlin am Freitag einen "Musterhygieneplan" herausgegeben. Darin sind mehrere Punkte festgeschrieben: So ist auf dem Pausenhof und im Klassenzimmer ein Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten, wer Symptome einer Atemwegserkrankung hat, muss zu Hause bleiben.

Der Hygieneplan macht außerdem detaillierte Angaben zum Thema Sauberkeit: So sollen die Reinigungskräfte zum Beispiel Türklinken und Fenstergriffe, Tische, Treppen- und Handläufe sowie Lichtschalter in stark frequentierten Bereichen mehr als einmal täglich sauber gemacht werden.

Und die Schüler und Schülerinnen sind angehalten sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen. Außerdem findet der Sportunterricht in sehr eingeschränkter Form statt, es gibt keine Theaterproben, auch Singen im Chor ist tabu. Zu hoch ist das Risiko einer Tröpfcheninfektion. Zudem hatte die Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) vorher bereits verlauten lassen: Die Schüler seien in kleinen Gruppen zu beschulen. Priorität haben dabei die Kernfächer, also Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache.

Homeschooling geht weiter

Bereits vor dem Schulstart bemühen sich die Berliner Schulen, die Auflagen zu erfüllen. So werden die Abstandregeln in den Klassenzimmern umgesetzt, die Seifenspender in den Toilettenräumen gefüllt und Flatterband auf den Schulhöfen gespannt. Und dennoch ist den Schulleitern bereits jetzt bewusst, dass sie an ihre Grenzen stoßen werden, wenn nach und nach alle Schüler in die Schulgebäude zurückkehren sollen.

Wie zum Beispiel die Sekundarschule an der Jungfernheide in Spandau. Schulleiterin Karin Stolle sagte dem rbb: Wenn neben den neunten und zehnten Klassen auch die siebten und achten Klassen wieder im Schulgebäude beschult werden sollen, "müssen wir neue Wege gehen". Denn es stünden zu wenig Klassenräume zur Verfügung. "Dann werden die Neunt- und Zehntklässler nur ein Mal die Woche in der Schule sein können", sagt die Schulleiterin der rbb-Abendschau. Ansonsten werde es weiterhin Homeschooling geben.

Dreifacher Raumbedarf, fehlende Lehrkräfte

Diesen Eindruck teilt auch Sven Zimmerschied, Vorsitzender der Vereinigung der Berliner ISS Schulleiterinnen und Schulleiter. Zudem ist Zimmerschmied Schulleiter der Friendensburg Oberschule in Berlin-Charlottenburg. Der Abendschau erklärt er: In seiner Schule würden die Schüler einer Klasse sogar auf drei Schulräume verteilt werden. Wenn allerdings immer mehr Kinder wieder zurück in die Schule kommen sollen, gebe es ein Problem.

"Solange die Abstandsregeln gelten, können wir die Schulen nur zu einem geringen Prozentsatz hochfahren", so der Schulleiter. Denn: Es bestehe nicht nur ein dreifacher Raumbedarf. Außerdem fehlen Lehrkräfte.  Auch bei großen Schulen werde es somit nicht möglich sein, alle Schüler wieder in die Schule zu holen. Viele Schüler werden also weiterhin Zuhause lernen müssen. Er sehe noch nicht mal für den Beginn des nächsten Schuljahres, dass wieder alle Schüler in die Schule kommen können.

Einbahnstraßen-Markierungen und Abstandshinweise

Auch an der Julius-Leber-Schule in Berlin-Reinickendorf ist man bemüht, die Corona-Auflagen zu erfüllen: So gibt es bereits Einbahnstraßen-Markierungen auf den Fluren und Abstandshinweise im ganzen Gebäude. Zu Beginn des Unterrichts am Montag sollen die Schüler in der Aula als erstes klassenweise die Verhaltensregeln erklärt bekommen. Für den Unterricht gilt auch an dieser Schule: Es werden nur kleine Gruppen unterrichtet. Jeweils eine Klasse wird von drei Lehrern parallel in drei Räumen betreut.

Ein personalintensives Unterfangen, wie Schulleiter Roger Jungmann dem rbb erklärte. Die Hälfte des Kollegiums werde damit beschäftigt sein, die rund 100 Schüler des zehnten Jahrgangs, zu unterrichten. Manche Lehrer werden wegen ihres Alters oder gesundheitlicher Risiken während der Corona-Pandemie allerdings nicht vor den Schülern stehen, so Jungmann.

GEW: keine problemlosen Schulöffnungen

Der Berliner Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Tom Erdmann, sagte der Nachrichtenagentur DPA, er gehe nicht davon aus, dass die Schulöffnung problemlos funktionieren werde. Es werde regelmäßig Verstöße gegen das Abstandsgebot geben. "Das muss man einkalkulieren. Und damit steigt auch das Infektionsrisiko. Und entsprechend wird man die Schulöffnungen nur sehr langsam vollziehen können, um die Chance zu haben gegenzusteuern." Auch beim Thema Hygiene ist Erdmann skeptisch: "Wir ermutigen Schulleiter, in deren Schulen die Reinigung nicht erfolgt und nicht genügend Seife vorhanden ist, die Schule nicht zu öffnen."

Und auch die Senatsbildungsverwaltung schob am Freitag noch mal nach: Berlins Schüler müssen bis zu den Sommerferien weniger Arbeiten schreiben als ursprünglich vorgesehen. So soll zum Beispiel in den siebten bis zehnten Klassen in jedem Unterrichtsfach eine Klassenarbeit weniger geschrieben werden als bisher verpflichtend war.

Zudem folgt das Schuljahr einer neuen Grundlinie: "Hinsichtlich der Leistungsbewertung muss der Grundsatz gelten, dass sich Kinder durch die Bewertung der beim Lernen zu Hause erbrachten Leistungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2019/2020 nur verbessern und keinesfalls verschlechtern dürfen."

Alternativvorschläge: "Schichtmodell" under "Stufenmodell"

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) hat ein bundesweites Stufenmodell für Schule und Unterricht in Zeiten von Corona vorgeschlagen. Es sieht unter anderem einen wöchentlichen Wechsel von digitalem und Präsenzunterricht für jeweils die Hälfte der Schüler und alle Lehrer vor.

Zudem soll ein bundesweites digitales Medienportal aufgebaut werden, das "freie digitale Bildungsmaterialien" mit zusätzlichen Lizenzen für Schulbücher für die von den Lehrkräften zu erstellenden online-Lehrmaterialien bereit hält. Außerdem müssten Schulen, Lehrkräfte und Schüler mit modernen und gewarteten Leihcomputern ausgestattet werden. Dabei müsse auch die Cyber-Sicherheit gewährleistet werden.

Zuvor hatte der Deutsche Lehrerverband ein "Schichtmodell" vorgeschlagen: Demnach würden die Klassen geteilt werden und die Schüler würen abwechselnd für je eine Woche in die Schule gehen. Die jeweils andere Woche würden sie Aufgaben für zu Hause erhalten. Ein solches Vorgehen hätte den Vorteil, dass Eltern Betreuungs- und Arbeitszeiten besser planen könnten, Raum- und Stundenpläne kaum geändert und Fächer nicht gestrichen werden müssten.

Sendung: Abendschau, 24.04.2020, 19:30 Uhr

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44 Kommentare

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  1. 44.

    In Niedersachsen war Samstagunterricht auch normal, so ungefähr bis 1988 einschließlich. Vier lange Stunden am Samstag. Um 13 Uhr zu Hause. Mittagessen. Hausaufgaben. Völlig normal. Nein, das war keine schöne Zeit. Ich bin froh, wenn meine Kinder auch etwas Wochenende und Zeit für Familie haben.

  2. 43.

    Mir geht es genauso, alleinerziehend mit 2 Kinder, Alleinverdiener. 2 Kinder...trotzdem ist die Gesundheit und ist der Schutz der Risikogruppen für mich an erster Stelle.

  3. 42.

    Ich bin erstaunt und eigentlich nicht erstaunt über die undifferenzierten Beiträge über Lehrer*innen.
    Viele Lehrer*innen haben übrigens selber Kinder in der Kita und im schulpflichtigen Alter. Die Notbetreuung greift nur wenige Stunden am Tag, fällt oftmals ganz aus wegen auftretender Symptome bei jemandem.
    Über Ostern habe ich 3 Tage nicht auf Mails geantwortet, ansonsten hatte ich keine Ferien. Wie andere Eltern auch, haben wir das Wochenende gestrichen, damit genügend Stunden für die Arbeit bleiben. Der Teilzeitvertrag verliert seine Gültigkeit.
    Ein gesamtes komplexes Schulsystem umzustellen... das wäre gut. Doch das machen nicht die Lehrer*innen, die gerade unterrichten. Erst recht nicht diejenigen mit kleinen Kindern zu Hause. Dafür fehlt uns einfach die Zeit. Und die Kinderbetreuung :)
    Die Situation ist schlichtweg belastend. Für viele von uns. Nicht für alle. Generelle Faulheits- und Nutznießerzuschreibungen sind da einfach bescheuert.

  4. 41.

    Ja. Ich hole „normalerweise“ mein Kind (2. Klasse) täglich 16 Uhr ab, nur freitags endet der Unterricht schon um 14 Uhr. Der Hort geht von 16-18 Uhr. Es gibt in Berlin viele gebundene Ganztagsschulen.

  5. 40.

    oft genug. Aber der Sonntag noch nicht. Ausserdem diskutiert niemand darüber die Sommerferien zu nutzen.
    Warum nicht? Das wäre viel einfacher als ein Schichtsystem, und Lehrer haben da alle frei.

  6. 39.

    Ja das stimmt wenn man hier nicht den Mainstream folgen will und endlich richtige Lockerungen und Freiheiten wieder zurück haben möchte wird man eher unterdrückt.
    Mir tun die armen Kinder und Schüler leid und ich finde es eine Schande dass sich Lehrer und Schule nicht mehr dafür einsetzen, diese endlich wieder unterrichten zu dürfen.
    Die Corona Zahlen sind im Keller!

  7. 38.

    Ich sehe genauso. Zukunft wird gegen die Wand gefahren.
    Deutschland nimmt zuerst die höhere Jahrgänge zurück in die Schule. Unsere Nachbarn machen gerade umgekehrt: zuerst Kita und Grundschule, z.T. bis 9. Klasse. Warum wohl? Weil die kleinen die meisten Betreuung und Führung brauchen!!!
    Wenn die kleine Kinder Betreuung/Schule haben, dann können die Eltern auch arbeiten gehen usw.
    Ach, ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber dann wird es wieder von dem Moderator wieder kassiert...

  8. 37.

    Probleme beim Schulstart
    Es ist katastrovall, grausige Zeiten. Coronavirus ist jetzt erstmal unser Alltagsleben. Wir sitzen alle in einem Boot, wenn das unter geht, gehen wir alle unter. Mir stehen jetzt schon die Harre zu berge. Kinder, Jugendliche lernen für ihre Zukunft. Unterrichtsausfall, Berufsausbildung, Studium alles bleibt auf der Strecke liegen, Zukunft ungewiss. Wie sollen die noch den Lehrstoff aufholen. Es sind bald Sommerferien. "Musterhygieneplan" Die werden größtenteils nur damit beschäftigt sein. Verlorene Generationen. In 10, 15 Jahren haben wir andere Arbeitgeber als jetzt, die anders denken. Die werden es nicht einfach haben. Kita, Vorschulkinder alles läuft durcheinander. Was passiert mit Kindern, die voriges Jahr eingeschult wurden. Davon redet keiner.
    In Bayern Lehrer ab 60 Jahren freigestellt. Wir haben Lehrer in Risikogruppen.


  9. 36.

    Interessant - nur Kinder in den ersten 4 Grundschuljahren haben keinen Nachmittagsunterricht. Schon mal nachmittags in eine Schule geschaut?

  10. 35.

    Probleme beim Schulstart
    Es ist katastrovall, grausige Zeiten. Coronavirus ist jetzt erstmal unser Alltagsleben. Wir sitzen alle in einem Boot, wenn das unter geht, gehen wir alle unter. Mir stehen jetzt schon die Harre zu berge. Kinder, Jugendliche lernen für ihre Zukunft. Unterrichtsausfall, Berufsausbildung, Studium alles bleibt auf der Strecke liegen, Zukunft ungewiss. Wie sollen die noch den Lehrstoff aufholen. Es sind bald Sommerferien. "Musterhygieneplan" Die werden größtenteils nur damit beschäftigt sein. Verlorene Generationen. In 10, 15 Jahren haben wir andere Arbeitgeber als jetzt, die anders denken. Die werden es nicht einfach haben. Kita, Vorschulkinder alles läuft durcheinander. Was passiert mit Kindern, die voriges Jahr eingeschult wurden. Davon redet keiner.
    In Bayern Lehrer ab 60 Jahren freigestellt. Wir haben Lehrer in Risikogruppen.


  11. 34.

    1. Schulpflichtige Kinder: ja, hab ich noch
    2. Ich hatte immer an Sonnabenden Unterricht (Schulzeit 1967-1979)

    Ich denke, für eine gewisse Zeit ist Sonnabend-Unterricht tatsächlich eine gute Möglichkeit, an Schulen Raumprobleme zu lösen und damit das ätzende Homeschooling zu minimieren.

  12. 33.

    Haben die Kommentatoren, die Unterricht am Samstag befürworten eigentlich schulpflichtige Kinder und sind selber schon Samstags zur Schule gegangen ? Bitte rückmelden.
    Ich meinerseits kenne noch Schule am Samstag und habe zwei schulpflichtige Kinder und befürworte diese tollen Vorschläge keineswegs.

  13. 32.

    Also zu den Hygienemaßnahmen. In meiner Schulzeit hatten wir zum Sportunterricht immer Handtuch und Seife dabei. Ich denke das Kinder und Eltern heute viel zu viel von Staat und Schule erwarten statt selber was zu machen.

  14. 31.

    Nur mal so am Rande...auch in Westberlin gab es zur meiner Grundschulzeit (1970er) Samstagsunterricht. Vierzehntägig je vier Stunden. War also kein reines Ding aus dem Osten. Und nein, ich habe dadurch nichts aufzuarbeiten, hat uns Kindern damals meines Erachtens nicht geschadet.

  15. 30.

    Auch wenn es Ihnen schwer fällt, dass anzunehmen. Vielleicht ist es aus Ihrer Perspektive auch verständlich... Aber nein, unsere Schule ist kein Einzelfall. Wir sind gut genug vernetzt, um dies beurteilen zu können. Es ist auch, mit Verlaub gesagt, typisch Lehrkraft, zu sagen, dem Kind soll eine neue Schule gesucht werden. Nein, ganz im Gegenteil, die Lehrkräfte sollten, gerade jetzt, massiv bezüglich der Einhaltung von Standards, kontrolliert werden. Das Sie sich dagegen verwehren, sagt meiner Ansicht nach alles. Aber das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, wie es unseren Kindern derzeit geht. Und wie andere Eltern die derzeit Situation beurteilen, können Sie nicht zuletzt hier lesen.

  16. 29.

    Ja, na und - das Leben ist Wiederholung. Siehe SPD-Vorschlag, samstags die Schulen zu öffnen. Vorwärts in die Vergangenheit.

  17. 28.

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen! Ich würde als Lehrerin an einer Sekundarschule lieber heute als morgen wieder einfach mal normal unterrichten! Wir müssen die krassen Fehlentscheidungen der Senatsverwaltung ausbaden. Erst die 10. Klassen wegen MSA,
    dann weitgehende Absage. Übermorgen fange ich wieder an. Wer von den Schülern kommt, keine Ahnung, denn die Abfrage zu den Risikogruppen läuft noch. Denen stellen wir dann die Materialien Online, aber ob sie es bearbeiten...und nun kam die Woche aus der Senatsverwaltung die Abfrage nach 5 Wochen homeschooling, wer denn noch Schüler zuhause noch ein Endgerät brauchen. Geht's noch?

  18. 27.

    Ihrem Kommentar kann ich nur 1000%-ige Zustimmung geben.
    Allerdings kommt bei noch hinzu,dass mein Sohn (1.Klasse) gerade ein Aufgabenvolumen bekommen hat,was sonst an 1 Schultag erledigt wird.
    Es bedeutet quasi,dass ich täglich selbst nach passenden "Unterrichtsmaterial" suche...u dass während ich Vollzeit arbeite!!!
    Die Kinder werden dass NIE wieder in ihrem Schulleben ausgleichen können...
    Digitales Lernen gibt es erst ab Klasse 5...u dann darf jeder Lehrer entscheiden ob er es macht oder nicht.
    Das soll sich ab morgen ändern...Präsenzzeit des Lehrers 2x wöchentlich mit jedem Schüler...ich bin gespannt!!!
    Es geht hier um die Zunkunft unseres Landes...

  19. 26.

    "auch Singen im Chor ist tabu" - Also werden Geburtstagslieder sicher nur noch abgespielt ;) Bin höchst gespannt auf die Geschichten der Kinder und Lehrer*innen von ihren realhygienischen Erlebnissen in den Berliner Schulen.

  20. 25.

    Wirklich? Wegen einiger Schüler und Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, sollen die Schulen nun weiterhin geschlossen bleiben??? Vielleicht bleiben nur sie zu Hause?
    Ich habe 2 Kinder, 1. und 4. Klasse. Muss nebenbei noch einen ziemlich anspruchsvollen Job machen, im home office. Wegen dem Himeschooling gestaltet es sich seit 6 Wochen so, dass ich überwiegend nachts meine Arbeit verrichten muss. Denn mein Mann "geht" arbeiten, ich bin von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr allein für Kinder zuständig.
    Die Lehrer hatten 5 Wochen lang Ferien!! Volle Bezahlung bei 0 Arbeit. Die Lehrer von meinem Erstklässler hat man seit der 1. Schulschliesung nicht mehr gehört, erst zum Schluss kam der Anruf: "Wie geht es euch?" Die Lehrer meines 4. Klässlers haben sich per Mail ein mal die Woche gemeldet.
    Nun, in dieser Woche habe ich für meinen Erstklässler 67 Seiten (!!!!) Aufgaben drucken müssen!! Echt jetzt??? Digitaler Unterricht??? Verdammt nochmal, die Kinder haben ihre Bücher und Lernhefte zu Hause!

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