Nur 30 Stimmen Unterschied - Wahlkreis von Spitzenkandidat Lederer wird neu ausgezählt

Archivbild: Klaus Lederer bei der Auftaktveranstaltung zum 48-Stunden-Wahlkampf der Partei Die Linke am Neptunbrunnen. (Quelle: dpa/Geisler)
Bild: dpa/Geisler

Im Wahlkreis von Linke-Spitzenkandidat Klaus Lederer in Berlin-Pankow wird das ermittelte Erststimmenergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl neu ausgezählt. Das bestätigte Bezirkswahlleiterin Christine Ruflett am Mittwoch auf rbb-Nachfrage. Zunächst hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet.

Auszählung am Donnerstag

Bei der Wahlleitung sei wegen des sehr knappen Ergebnisses beim Direktmandat eine entsprechender Antrag der Linken eingegangen. Die Neuauszählung werde am Donnerstag erfolgen, das Ergebnis dann vom Bezirkswahlausschuss bei seiner Sitzung am 11. Oktober bewertet.

Laut vorläufigem Ergebnis unterlag Lederer im Wahlkreis Pankow 3 im Rennen um das Direktmandat denkbar knapp der Grünen-Kandidatin Oda Hassepaß. Gerade mal 30 Stimmen gaben den Ausschlag für die Grüne. Hassepaß kam auf 6.196 Erststimmen, Lederer auf 6.166. Auch Lederer selbst hatte die Neuauszählung gefordert. Er zieht trotzdem über die Landesliste ins Parlement ein.

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3 Kommentare

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  1. 3.

    Ist das Laschet, nur in links? Noch so jemand der nicht verlieren kann? Er ist doch über Landesliste im AGH. Warum ist ihm das so wichtig ob er das Direktmandat gewinnt oder nur auf Platz zwei ist? Manche kriegen echt den Hals nicht voll. Und dann wundert man sich über hohe Wahlverluste, Politikverdrossenheit und Protestzuläufe bei den Rechten.

  2. 2.

    Einfach nur ein schlechter Verlierer.

  3. 1.

    hoffentlich fehlen ihm nach der Auszählung mindestens 100 Stimmen.

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