Berlin - BVG: 29-Euro-Ticket führt zu hoher Auslastung in Bussen und Bahnen

Sa 29.10.22 | 09:20 Uhr
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Symbolbild: Reisende steigen in eine U-Bahn am Alexanderplatz (Bild: imago images/Emmanuele Contini)
Audio: rbb24 Inforadio | 29.10.2022 | Nachrichten | Bild: imago images/Emmanuele Contini

Seit rund einem Monat gilt in Berlin das 29-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr. Nach Angaben von BVG und S-Bahn Berlin wird es von den Menschen gut angenommen. Demnach nähert sich die Zahl der Fahrgäste dem Vor-Corona-Niveau an.

Das 29-Euro-Ticket in Berlin bleibt gefragt und führt zu mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen. Mittlerweile ist es laut Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn Berlin insgesamt mehr als 160.000 Mal verkauft worden.

"Die Nachfrage in unseren Kundenzentren war gerade zum Monatsbeginn wirklich riesig", sagte der BVG-Sprecher Jannes Schwentu der Deutschen Presse-Agentur (DPA) am Samstag.

"Nah am Vor-Corona-Niveau"

Nach dem Ende des 9-Euro-Tickets am 31. August habe es zunächst weniger Fahrgäste gegeben. Die Nachfrage sei mit Beginn der 29-Euro-Abo-Aktion im Oktober wieder gestiegen. "Wir sind aktuell nah am Vor-Corona-Niveau", sagte Schwentu.

Ähnlich ist die Erfahrung bei der S-Bahn Berlin: Auch dort sei eine Erhöhung des Fahrgastaufkommens nahezu auf Vor-Corona-Niveau zu beobachten, sagte ein Sprecher.

49-Euro-Ticket ab Januar aktuell in den Verhandlungen

Mit dem Ticket haben die Abonnenten die Möglichkeit, für monatlich 29 Euro Busse und Bahnen im Berliner Tarifbereich AB zu nutzen. Voraussetzung ist, dass sie ein Jahres-Abo haben oder ein neues abschließen. Am Ende des Jahres besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Danach soll es ein bundesweit gültiges Nahverkehrsticket für 49 Euro geben. Im Senat gibt es Überlegungen für ein sozial gestuftes und mit Landesmitteln subventioniertes Angebot, das weiterhin 29 Euro kosten könnte.

Man werde die Abo-Kunden umgehend informieren, "sobald Details zu den neuen Abo-Angeboten feststehen, die gerade zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden", sagte Schwentu. Eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt und Mobilität ergänzte, es sei noch offen, wie es bei den ÖPNV-Tarifen im neuen Jahr weitergehe. "Das hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich Bund und Länder bis dahin auf ein bundesweit einheitliches System einigen. Derzeit verhandeln sie über die Finanzierung."

Sendung: rbb24 Inforadio, 29.10.2022, 09:00 Uhr

68 Kommentare

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  1. 68.

    Sie dürfen ja auch gerne Maske tragen und sich schützen. Erwarten Sie aber nicht, dass sich jeder für sie einschränken wird. Das wäre unverhältnismäßig, da Sie sich selbst schützen können.

  2. 67.

    Ich bin 3x geimpft und 2x genesen. Und wir haben inzwischen eine andere Lage.

  3. 66.

    Da sich das Angebot des ÖPNV unter RRG ja sogar durch ausgedünnte Fahrpläne und akuten Fahrzeugmangel insbesondere bei den Doppeldeckern (ca. 70 Stk. inkl. Alexandra, Denisse und deren Schwester von ehemals 400 bekommt die BVG derzeit auf die Straße) verschlechtert hat, muss man das Wahlgeschenk von Dienstwagenfahrerin Jarasch als Schadensersatz am ÖPNV-Nutzer verstehen.

  4. 65.

    Ganz so einfach ist das nicht, da es sich um Subventionierte Tickets handelt. Sprich der Steuerzahler zahlt den „rest“ und dafür braucht es entsprechende Nachweise. Sowie auch das beim kostenlosen Schülerticket usw.
    Mal darüber nachdenken!

  5. 64.

    Viele Kommentare hier lauten gleich: Erst ÖPNV ausbauen, dann eventuell die Preise senken. Wers glaubt! Denn wie lief es denn beim Autoverkehr: Erst hatte niemand ein Auto, dann haben alle ein Auto gekauft, dann standen alle damit im Stau, dann haben alle nach dem Ausbau der Straßen gerufen und dann haben wir genau das bekommen. 48 Quadratkilometer Straßenraum, 8 Quadratkilometer Schienenverkehr gibt es im Berliner Stadtgebiet. Und deswegen machen wir es jetzt sinnigerweise genauso: Erst günstige Tickets verkaufen, dann zu volle Bahnen und dann die Ausweitung des Angebots. Und wer es anders herum haben möchte, ist im Grunde seines/ihres Herzens gegen den Ausbau.

  6. 63.

    Jo. Aber jeder neue Name taugt erstmal zur Angstschürung. Nach konkreten Infos fragt die Masse nicht. Ich denke Covid 19 hat sich die aufgesetzten Hörner abgestoßen. Da kommt nix mehr.

  7. 62.

    "Eine viertel Stunde früher das Haus verlassen? Im 20- Minuten- Verkehr ?" Ich habe doch von MIR geschrieben, ich fahre U-Bahn und die fährt zu Hauptzeiten alle 8-10 Minuten.

  8. 61.

    Ich glaube sie haben eine falsche Vorstellung, ich bin betroffen, habe Corona durchlebt und habe Menschen in der Klinik gesehen, auch junge Menschen, welche nicht ein Meter laufen können da sie keine Luft bekommen. Gehen sie in eine Klinik und schauen sie sich das an. Sorry, für ihr Zeilen habe ich kein Verständnis!!! Vielleicht trifft es sie ja auch.

  9. 60.

    Die BVG kann Kunden ausschließen, welche noch Forderungen aus alten Verträgen haben und angenehm aufgefallen (Zahlungsmoral) sind.

  10. 59.

    Wieder einer der den Unterschied zwischen Privatschulden und Landesschulden nicht so richtig versteht...

  11. 58.

    Vorcoroneraufkommen fast wieder erreicht, heißt das fast alle emaligen Abo Kunden haben jetzt ein 29 Euro Ticket.Nicht mehr und nicht weniger Kunden als vorher,wer lügt sich denn da etwas in die Tasche,so von wegen regem Zuspruch. Es zählt doch keiner mehr den alten Preis.

  12. 57.

    So ein Ticket muss man auch monatlich und anonym kaufen können, zum Beispiel am Automaten.

  13. 56.

    Wie die Bezeichnung schon sagt, sind das alles mehr oder minder Spielarten der Hauptvariante B. Erst wenn es sowas wie eine Variante C geben würde, würde das "Spiel" wirklich von Neuem beginnen (Kreuzimmunitäten mal außen vor).

  14. 55.

    Unfug. Hier macht sich keine neue Variante breit. Mit BQ1 ist kein Blumentopf zu gewinnen. Von 1 sequenzierten Probe in KW 34 auf 277 in KW 41 ist diese nicht ernst zu nehmen. Da ist BF.7 schon interessanter. Von 5 Fällen in KW 24 auf 745 in KW 40. Aber selbst diese Variante wird wahrscheinlich BA5, die im vergleichbaren Zeitraum auf 4310 Sequenzierungen kam, nicht ablösen. Mal sehen, was sie als nächstes entdecken.

  15. 54.

    Die sollten sich mal den Hamburger Nahverkehr anschauen mit moderner App wird gefördert, dass mehr Menschen gemeinsam fahren etc. Bei 66.000.000.000 Euro Schulden muss jeder landesweiten Betrieb kostendeckend sein.

  16. 53.

    Es sind Wellen und die neue Variante macht sich breit.

    https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/corona-bq11-variante-103.html

    Maskentragen schützt.

  17. 52.

    Lehnen Sie sich zurück, holen Sie mal tief Luft, entspannen Sie sich !
    Und dann nehmen Sie doch probeweise mal an, andere Leute könnten auch mal Recht haben ...
    Nicht alle Menschen sind von Ihren Eigenen Vorstellungen so sehr überzeugt wie Sie.

  18. 50.

    Aber Datsche ist nicht Kleingärten, könnte mensch wissen, braucht es aber nicht.

  19. 49.

    Steigende Infektionen? Sie sinken! Kontinuierlich, bundesweit.
    Trotz weniger Maskendisziplin. Denken Sie mal drüber nach.

  20. 48.

    Wer brüllt (Großschreibung) hat meistens Unrecht. Ihr pathologischer Hass auf den RGR Senat verstellt ihnen den Blick auf Realitäten. Es sind nunmal viele Menschen auf Entlastungen angewiesen.

  21. 47.

    Tja und ich bekomme kein Ticket, weil die BVG schon immer was gegen mich hatte. Daher gibt's kein ABO und wenn's kein ABO gibt gibt's auch kein 29€-Ticket

  22. 44.

    Und? Man darf auch nicht zu schnell fahren, Müll auf die Straße werfen, sich an Bilder kleben, bei Rot über die Straße gehen, bei der Steuer schummeln usw….. Ach ja Schwarzfahren ist ebenso wie Betteln verboten. Dennoch machen es Leute, ohne dass das System kollabiert.

  23. 43.

    Gegen die nur-ich-rücksichtslos-Fraktion gibt' mehrere Rezepte: 1. nächsten Zug/Bus nehmen 2. ffp2Maske selnst korrekt tragen (=über Mund UND Nase, Nasenbügel fest andrücken, Maske in Bus/Zug niemals abnehmen, wenn's irgendwo juckt jucken lassen) 3. wenn Abstand zu dicht, dann möglichst eigenen Kopf wegdrehen und möglichst flache Atemzüge machen, ggf. Atem anhalten (ich ganz das prima mit me iner überdzrchschnittlich großen Lunge). Wer 1. 2. 3. nicht beachtet wird evtl. mit Corona bestraft. Ich höre in den letzten Wochen von vielen Älteren, dass Corona für diese Generation kein Zuckerschlecken ist (Husten, Heiserkeit, Schwindelgefühl) und nicht selten länger als eine Woche bis zum ZUstand "negativ" dauert. Von daher beeindrucken mich Verlautbarungen, Corona sei etwa mittlerweile endemisch nur insoweit, als mich solch Gelaber niemals beeindruicken kann.

  24. 42.

    DAS fehlt jetzt auch noch ... können Sie bitte mit Ihren Lügen aufhören? Aktuelle Meldung der BVG: Bitte tragt weiterhin eine FFP2-Maske! In Berlin und Brandenburg gilt in Öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin die FFP2-Maskenpflicht ... das hat mit Fetisch herzlich wenig zu tun.

  25. 41.

    Maskenfetisch ist nicht Maskenpflicht. Bitte denken Sie sich was besseres aus.

  26. 40.

    Ganz genau. Ich nehme auch von Steglitz nach MItte das Rad - alles, bloß nicht diese vollen Züge!
    Oder Busse. Letztens mich doch mal auf den Bus verlassen und gleich wieder bitter bereut - einer fiel aus, der nächste war natürlich doppelt so voll, und dann war es statt Doppeldecker nur ein einfacher. Kann sich also jeder die Freude vorstellen...

  27. 39.

    "und hätte ich ein Auto, würde ich stattdessen dieses nutzen." und stundenlang in Baustellen- oder Sekundenkleber-Staus stehen? Nein danke! Dann gehe ich lieber ne Viertelstunde früher aus dem Haus.

  28. 38.

    Das fehlte jetzt echt noch. Können Sie bitte Ihren Maskenfetisch privat ausleben, Danke. Tragen Sie einfach Ihre Maske und damit sind Sie geschützt. Soll jeder eigenverantwortlich entscheiden. Diese Diskussionen gibt es nur noch in Deutschland

  29. 37.

    Liebe Redaktion, ich dachte, das 29€-Ticket sei nicht am Automaten erhaeltlich? Macht es da Sinn, einen entsprechenden Artikel mit einem Foto zu illustrieren, das Leute zeigt, die vor Ticketautomaten Schlange stehen?

  30. 36.

    "Wie viele Datschenbesitzer genau in Brandenburg und Berlin insgesamt betroffen sind, weiß er nicht." Der Anwalt könnte sich informieren; auch darüber gibt es Erhebungen, in Berlin war der Bestandsschutz der Kleingartenanlagen erst 2020 Thema im Senat.

  31. 35.

    Ja, es ist voller geworden und immer mehr fahren ohne Maske. Gestern auf dem Weg nach Hause war ich über die Massen ohne Maske erschrocken, auch wieviele Urlaubsgäste hier Berlin unsicherer machen! Danke, das ihr hier seid, aber bitte mit Maske!!!

  32. 33.

    Wenn das so weiter geht, sind wir bald wieder beim Corona-Niveau..
    Wie wäre es damit, erstmal die Kapazitäten auszubauen bevor man wieder einen solchen Aktionismus startet. Ich möchte mich nicht in diese vollen Bahnen quetschen, und hätte ich ein Auto, würde ich stattdessen dieses nutzen.

  33. 32.

    Dass die Züge so voll sind liegt daran, dass immer mehr Menschen in Berlin wohnen. Es sind in relativ kurzer Zeit immer mehr Menschen geworden und das sorgt natürlich auch für vollere Züge.

  34. 30.

    Ich bin 25 Jahre mit der S-Bahn bis Zoo gefahren und Störungen gab es schon immer. Die „menschlichen“ habe ich ja irgendwie zähneknirschend akzeptiert, aber Zugausfälle, Stellwerksstörungen und „Störungen im Betriebsablauf“ fand ich immer sehr nervig.

  35. 29.

    Hohe Fahrpreise senken genügt nicht, wenn Fahrzeuge störanfällig und zu voll sind und für dichtere Takte fehlen. Die U3 ist wie die übrige BVG eher zum Abgewöhnen. Dazu kommt der Rückstand beim Bahnausbau. Immer wieder wurde der Wiederanschluss Staakens an die S-Bahn geplant und zerredet, obwohl die Siedlungen besser angebunden werden müssen. Mit einer verrotteten U-Bahn, nicht realisierten S-Bahn-Planungen, falschen Flaniermeilen und Radweg-Malereien macht diese Koalition keine Verkehrswende.

  36. 28.

    So ist es! Wer noch arbeiten geht, ist selbst schuld. Billigtarife und marode Infrastruktur passen nicht zusammen. Übervolle Züge, keine Masken bei steigenden Infektionen, danke Frau Jarasch.

  37. 27.

    Nein, "emun" machen nur internationale Tickets. Ab der Mitte der Oderbrücke zwischen Frankfurt/Oder und Slubice so geschehen z.B. bei meiner Fahrt heute mit dem EC57 auf dem Weg nach Przemysl.

    Ebenso vor einem Monat zwischen Schöna und Dolni Zleb mit RJ259 gen Graz.

    Nur leider hört die "Emunität" in der Rückrichtung auch dort wieder auf.

  38. 26.

    Nein, das hat mehr mit jahrzehntelangen Fehlplanungen und Bestellungen des Aufgabenträgers weit unter Bedarf zu tun.

    Der RE1 musste ja auch erst 20 Jahre lang völlig überfüllt durch die Gegend gurken, bevor man endlich eingesehen hat, das man mehr Züge auf der Strecke braucht.

    Allerdings hätte man 20 Jahren auch noch die längere Züge einsetzen können, man wollte nur nicht. Und danach hat man sich ja mit viel Geld die Infrastruktur zerstört. Und jetzt merkt man, dass sie fehlt und ausgebaut werden müsste...

  39. 25.

    Nur was sie beschreiben ist seit 13 Jahren Alltag in Berlin und hat nichts mit dem 29€-Ticket zu tun. Die Infrastruktur bei der S-Bahn ist absichtlich bis zum geht nicht mehr beschnitten worden, so dass es kaum noch Möglichkeiten für vorzeitiges Wenden im Störungsfall gibt. Ist halt billiger (und politisch so gewollt).

    Die neue tolle Technik sorgt dafür, dass heute nur halb soviele Züge auf der Stadtbahn fahren können wie 1936...

  40. 24.

    Nur was sie beschreiben ist seit 13 Jahren Alltag in Berlin und hat nichts mit dem 29€-Ticket zu tun. Die Infrastruktur bei der S-Bahn ist absichtlich bis zum geht nicht mehr beschnitten worden, so dass es kaum noch Möglichkeiten für vorzeitiges Wenden im Störungsfall gibt. Ist halt billiger (und politisch so gewollt).

    Die neue tolle Technik sorgt dafür, dass heute nur halb soviele Züge auf der Stadtbahn fahren können wie 1936...

  41. 23.
    Antwort auf [Peter] vom 29.10.2022 um 10:53

    Dann könnte der Staat doch gleich das Geld an die Firmen überweisen, deren Waren die wirkliche Ursache der Preisteigerungen sind, da ja die Fahrpreise nicht die Ursache der Preissteigerung waren.

  42. 22.

    Sag ich schon länger. Entweder ganz kostenlos, dann spart man ein Haufen Fixkosten. Oder eben ein Preis, der mit anderen Bundesländern abgestimmt ist. Dieses Berliner Modell macht keinen Sinn.

  43. 21.

    "Manche Züge muss man wegfahren lassen, weil man einfach nichtmehr reinpasst." Ja, das geht mir auch öfters so, aber ich denke, das hat mit den vielen Bauarbeiten zu tun, da müssen viele Menschen ausweichen, mit dem Ticket hat das m. M. nichts zu tun.

  44. 20.

    Ich hatte ja auch nur die zu geringe Leistungsfaehigkeit des öffentlichen Nahverkehr s Sinn ,der ohne den Individualverkehr,wie propagiert von einigen Seiten woll zusammenbrichtund das noch auf Jahre..Nicht nur im Umland sondern auch in der Stadt.

  45. 19.

    Ich hatte ja auch nur die zu geringe Leistungsfaehigkeit des öffentlichen Nahverkehr s Sinn ,der ohne den Individualverkehr,wie propagiert von einigen Seiten woll zusammenbrichtund das noch auf Jahre..Nicht nur im Umland sondern auch in der Stadt.

  46. 18.

    Das interessiert doch bei politischen Entscheidungen überhaupt nicht. Und da die Personenbeförderung eh durch Steuergelder subventioniert wird, ist es eigentlich auch schnuppe.

  47. 17.

    "Die unentgeltliche Nutzung der Autobahn lässt diese seit Jahrzehnten vergammeln...." ?? Es wird ständig irgendwo gebaut, was vergammelt denn?

  48. 16.

    Unser schlauer Senat, somit Berlin, konnte es sich leisten ohne Not ein 29€-Ticket auszugeben. Berlin hat's ja - ach nee, nur Schulden. Wenn Bayern und BW nichts mehr zuwenden wollen kann ich das absolut verstehen.

  49. 15.

    "Nah am Vor-Corona-Niveau" - diese Tatsache/Feststellung mit dem 29-Euro-Ticket in Verbindung zu bringen finde ich recht gewagt.
    Emunisiert das 29-Euro-Ticket etwa gegen Corona oder kommen eher die früheren Vor-Corona-ÖPNV-Kunden zurück?
    Oder wird durch dieses Ticket endlich wieder auf mehr und häufigere Nähe gehofft.
    Ich sehe da keinen Zusammenhang - sorry.

  50. 14.

    "Das sinnlos verpulverte Steuergeld ...." wurde auch von Steuerzahlern eingezahlt. Es ist eine kleine Erstattung UND durchaus eine Einsparung (mein Abo kostet normal rd. 65 Euro).

  51. 13.

    SUPER von der Berliner RGR-KOALITION.
    Haut nur weiter die Steuergelder raus, aber eine noch höhere VERSCHULDUNG von noch mehr MILLIARDEN macht ja dann auch nichts mehr aus.
    WIR HABENS JA

  52. 12.

    Hat schon jemand mal untersucht, wieviel WENIGER andere Tickets (Tages-, Wochen-, Monatstickets)verkauft werden und wieviel das an Mindereinnahmen bedeutet?
    Gibt es Untersuchungen, ob die 29€ Ticket-Nutzer "nur" Umsteiger von anderen Fahrkarten sind oder wie viele ECHTE Umsteiger vom Kfz oder Nicht-BVG-Nutzer dabei sind?

  53. 11.

    An sich finde ich das 29€-Ticket gut, weil dies für Menschen, die wenig haben, erheblich weniger Fahrtkosten zur Arbeit bedeutet.
    Allerdings hätte man hier deutlich effektiver über das Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht Entlastung schaffen können.

  54. 10.

    Seit es das 9 Euroticket gibt und auch jetzt mit 29 Euro, nutze ich möglichst die öffentlichen garnicht mehr. Manche Züge muss man wegfahren lassen, weil man einfach nichtmehr reinpasst. Da kann man manche Termine nicht halten. Ich finde das jetzt katastrophal.

  55. 9.

    Unentgeltliche Nutzung der Autobahn? Wie kommen sie denn auf diesen Schwachsinn?

  56. 8.

    Gerade schreibt der rbb, dass Berlin die neue Rekordverschuldung von 66 Milliarden Euro erreicht hat.
    Wie passt da eine künstliche Verbilligung des ÖPNV dazu?
    Außerdem: Wer täglich mit Bussen und Bahnen fährt, hat nicht den Eindruck, dass zu wenige Passagiere unterwegs sind. Es ist oft überfüllt! Der ÖPNV in Berlin ist schon ohne Billigticket völlig überfordert. DAS zu verändern, sehe ich als Hauptaufgabe für die politische Verantwortlichen.

  57. 7.

    Das 29€ Ticket ist für mich ein Irrweg. Es war ein "Geschenk" der Politik, um von der tatsächlichen finanziellen Situation abzulenken (sh. Beitrag Kreditlast, Schulden Berlins). Das Geld hätte man nachhaltiger in Streckennetz u. Fahrzeuge investieren können. Bei dem 49€ Ticket kommen Langzeitprobleme, z. B. wie lange der Staat es sich finanziell leisten kann. Es geht nicht dauerhaft gut, alles auf Verschleiß u. Schuldenaufbau zu fahren. Ich habe es beim ÖPNV in der damaligen DDR bereits erlebt.

  58. 6.

    Wenn das Vor Coronaniveau schon dazu führt das die Bahnen und Busse gut auslastet sind,was würde dann passieren wenn noch mehr Leute wie gefordert auf das Auto verzichten??
    Caos im Nahverkehr wie beim 9 Euro Ticket nur auf Dauer in der Stadt!

  59. 5.

    Angesichts des wachsenden Bedarfs an Mobilität in der wachsenden Stadt Berlin wären massive Investitionen eigentlich das Gebot der Stunde. Ausbau und Verlängerung von U-Bahn, Neubau von Straßenbahnstrecken, endlich eine ausreichende Ausstattung von Waggons bei der S-Bahn, Beseitigung der eingleisigen Strecken bei der S-Bahn usw.
    Stattdessen gefällt sich die Berliner Politik in der populistischen Pose des "Spendierers" - von unserem erarbeiteten Steuergeld übrigens. Das sind Strohfeuer, die keine nachhaltige Verbesserung des ÖPNV erzeugen. Im Gegenteil. Das sinnlos verpulverte Steuergeld fehlt dann bei den wichtigen Investitionen.

  60. 4.

    Die unentgeltliche Nutzung der Autobahn lässt diese seit Jahrzehnten vergammeln und führt uns geradewegs in die DDR 2.0.

  61. 3.

    "Im Senat gibt es Überlegungen für ein sozial gestuftes und mit Landesmitteln subventioniertes Angebot, das weiterhin 29 Euro kosten könnte", während gleichzeitig der Schuldenstand ein neues Rekordhoch erreicht. Die qua ihrer Kompetenz für die Mobilitätswende zuständige Dienstwagennutzerin muss sich Gedanken machen, woher das Geld für ihre Wahlgeschenke kommen soll.

  62. 2.

    Ist ja schön, dass sich immer mehr Menschen die Fahrt mit den Öffentlichen leisten können, aber zuerst hätte man in die Infrastruktur investieren müssen. Durch die Unregelmäßigkeiten durch Stellwerkstörung, Weichenstörung, Signalstörung, Schaden am Zug usw. wird die Fahrt in überfüllten Zügen und Bahnen doch immer mehr zum Albtraum. Dazu kommen noch Polizei- und Notarzteinsätze und Wegfall von Zügen durch Störungen im Betriebsablauf. Es gibt zur Zeit keinen Tag, wo mein Arbeitsweg normal verläuft.

  63. 1.

    Warum kapiert keiner das ein Billigticket nix bringt. Eher müsste es aktueller Situation noch teurer werden. Die BVG hat Kosten,Personal Wartung und Anschaffung. Wo soll die Differenz herkommen? Das wird wie in der DDR alles vergammeln ohne Investition. (Verstaatlicht)

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