JVA Tegel in Berlin (Quelle: imago images/Ritter)
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Corona-Krise - Berliner Justiz setzt Ersatzfreiheitsstrafen aus

Was Sie jetzt wissen müssen

Menschen, die in Berlin wegen nicht gezahlter Geldstrafen in Haft müssen, bleiben wegen der Coronakrise vorerst verschont. Es gelte jetzt ein Aufschub von vier Monaten, sagte der Sprecher der Berliner Justizverwaltung, Sebastian Brux.

Zum einen solle damit die mögliche Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus reduziert werden. Zugleich könnten so die medizinischen Ressourcen im Justizvollzug konzentriert werden. In den Gefängnissen seien derzeit aber keine Coronafälle bekannt, sagte er.

So genannte Ersatzfreiheitsstrafen werden verhängt, wenn etwa notorische Schwarzfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt wurden, diese aber nicht zahlen wollen oder können.

"Ersatzfreiheitsstrafer" sind laut Brux im Schnitt 30 Tage im Gefängnis. Im Berlin sitzen derzeit 271 Betroffene ein. Sie würden nach und nach entlassen. "Der Bereich wird komplett leer", so der Sprecher.

 

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3 Kommentare

  1. 2.

    JVA Tegel soll bereits seit gestern die Besuche gestrichen haben. In Heidering werden bereits keine ausgefüllten Besuchsscheine mehr angenommen und somit auch keine Besuchstermin mehr möglich. Unklar bleibt, wer bereits einen Termin gemacht hat, den noch bekommt. Und wie lange Besuche ausgesetzt werden. Großes, großes Fragezeichen...Kann man mal ja mal Nachhacken bei der Justizverwaltung.... Offizielle Mitteilung dazu gibt es ja anscheinend nicht oder wurde intern geklärt.... Hoffen wir mal nicht, dass komplettes Besuchsverbot droht. Dann wäre eine zeitweises aussetzen der Strafen besser und Systemverträglicher für das empfindliche System in den JVA's.

  2. 1.

    Sehr wichtige Informationen für die panische Allgemeinheit.

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