Unterricht in der Puschkin-Grundschule in der Gemeinde Boitzenburger Land, Uckermark, vorne die Schulleiterin Heike Koopmann während einer Deutschstunde, 21.08.20 (Quelle: rbb|24 / Schneider).
Audio: Inforadio | 04.01.2021 | Norman Heise im Interview | Bild: rbb|24 / Schneider

Schulstart in Berlin und Brandenburg - Termin für Rückkehr zum Präsenzunterricht bleibt ungewiss

Vorerst per Home-Schooling hat am Montag in Berlin und Brandenburg die Schule wieder begonnen. Wann wieder in den Schulen unterrichtet werden kann, bleibt unklar. Die 16 Bundesländer sollen selbst entscheiden können, wann die Teilöffnung der Schulen beginnt.

Die Schulen in Deutschland sollen bei einem Rückgang der Corona-Infektionszahlen nach einem Stufenmodell zum Präsenzunterricht zurückkehren. Das beschloss die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder am Montag in einer Schaltkonferenz, wie das Sekretariat der KMK im Anschluss mitteilte.

Demnach sollen die Länder je nach Infektionsgeschehen selbst entscheiden können, wann sie stufenweise in den Normalbetrieb zurückkehren. Stufe 1 sieht dabei den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 6 vor. In Stufe 2 soll ergänzend ein sogenannter Hybridunterricht für die weiteren Jahrgänge an den allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen dazukommen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler durch Halbierung der Klassengrößen im Wechsel in die Schulen kommen. Stufe 3 schließlich soll dann der Präsenzunterricht für alle sein.

Abschlussklassen sollen weiterhin ausgenommen sein, sodass sie sich angemessen auf Prüfungen vorbereiten können.

Müller: Präsenzunterricht allenfalls an Grundschulen Ende Januar

Die KMK räumte zugleich ein, dass aufgrund des Infektionsgeschehens die im Dezember beschlossenen Maßnahmen unter Umständen "in Deutschland oder in einzelnen Ländern fortgeführt werden müssen".

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), lobte den Stufenplan der Kultusminister. Wenn wieder erste Schritte in Richtung Normalität möglich seien, müssten die Schulen an oberster Stelle stehe, sagte er am Montag dem rbb.

Er gehe aber davon aus, dass Präsenz-Unterricht in diesem Monat nicht mehr möglich sein werde. Allenfalls an Grundschulen sei Ende Januar wieder Unterrichtsbetrieb vorstellbar, wenn die Inzidenzahlen dies hergäben.

Müller sagte weiter, er rechne damit, dass der Lockdown bis Ende des Monats verlängert werde. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die 16 Ministerpräsidenten wollen am Dienstag über die Fortführung der Corona-Maßnahmen entscheiden.

Brandenburg: Präsenzunterricht nur im Ausnahmefall

Für Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler hat die Schule am Montag von zu Hause aus begonnen - vorerst bis zum 10. Januar wird es keinen Präsenzunterricht geben. In beiden Bundesländern gibt es lediglich für die Primarstufe, also für Grundschülerinnen und Grundschüler, eine Notbetreuung von bis zu 8,5 Stunden pro Tag. Diese kann in Berlin nur von alleinerziehenden Eltern sowie von Familien wahrgenommen werden, in denen mindestens ein Elternteil in systemrelevanten Berufen tätig sein muss und die keine andere Möglichkeit der Betreuung haben. In Brandenburg müssen beide Elternteile systemrelevanten Berufen angehören, um die schulische Notbetreuung nutzen zu können.

Während in Berlin unabhängig von der Schulform kein Präsenzunterricht stattfindet, gibt es in Brandenburg Ausnahmen: Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen werden im Präsenzunterricht beschult. Dazu gehören die Jahrgangsstufe 10 aller Schulformen, die Jahrgangsstufe 12 an Gymnasien, 13 an Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und Schulen des Zweiten Bildungswegs, sowie der Jahrgang des letzten Ausbildungsjahrs an beruflichen Schulen (OSZ).

 

Wartungsarbeiten an Berliner Bildungsplattform

Kurz vor dem Home-Schooling-Start in Berlin gab es erneut technische Probleme mit der Plattform "Lernraum Berlin". Wegen Wartungsarbeiten war die für das digitale Lernen unverzichtbare Plattform am Sonntag zeitweise nicht zu erreichen. Zunächst hatte darüber der "Tagesspiegel" berichtet.

Am Montagmorgen funktionierte die Plattform dann wieder, wie "Lernraum Berlin" auf Twitter mitteilte. Trotzdem kam es auch zum Schulbeginn für einen Teil der Schüler in Berlin zu Verzögerungen. "Bei der Anmeldung dauert es etwas länger als normal", teilte der Benutzer-Support am frühen Morgen mit.

Bei der Plattform Lernraum, die Zehntausende Berliner nutzen, hatte es vor Weihnachten Schwierigkeiten gegeben. In den Ferien wurde an Verbesserungen des Systems gearbeitet.

Landeselternausschuss fordert "Teilungsmodell"

Unterdessen fordert der Berliner Landeselternausschuss, die Kinder in der nächsten Woche wieder zur Schule gehen zu lassen. "Wir hätten die Schulen gern offen, und zwar im Teilungsmodell", sagte der Vorsitzende Norman Heise am Montag im Inforadio vom rbb. Grundschüler sollten im Wechsel drei Stunden unterrichtet und zweieinhalb Stunden betreut werden, Oberschüler sich täglich oder wochenweise in der Schule abwechseln.

Bis zu den Winterferien in der ersten Februarwoche solle dieser Mittelweg beschritten werden, sagte Heise. Viele berichteten, dass das Lernen in halben Klassen viel effizienter sei. Für die Lehrkräfte bedeute es jedoch Mehraufwand, sich um zwei Gruppen zu kümmern.

Notbetreuung in Berliner Kitas - Appell in Brandenburg

Einschränkungen gibt es zurzeit auch bei der Betreuung kleinerer Kinder in Berlin und Brandenburg. In Berlin wird bis zum 8. Januar nur eine Notversorgung bei außerordentlich dringendem Betreuungsbedarf angeboten. Alle Eltern werden aufgefordert, in dieser Zeit ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Im Unterschied zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 gibt es für den Kitabereich allerdings diesmal keine Liste systemrelevanter Berufe. Ziel sei gleichwohl, auch in diesem Bereich die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, heißt es auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Bildung [berlin.de]

In Brandenburg bleiben alle Angebote der Kindertagesbetreuung für Kinder im Vorschulalter grundsätzlich geöffnet: Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote. Gleichzeitig wird allen Eltern "dringend nahegelegt, soweit möglich ihre Kinder Zuhause zu betreuen", heißt es auf der Internetseite des Brandenburger Bildungsministeriums [mbjs.brandenburg.de].

Allerdings gibt es in Brandenburg lokale Ausnahmen: Die Kindertagesstätten in Potsdam werden auch nach dem 4. Januar zunächst geschlossen bleiben. Auch die Kitas im Landkreis Prignitz bleiben mindestens bis zum 10. Januar geschlossen, hier gibt es nur eine Notbetreuung. Grund sind in beiden Fällen die hohen Inzidenzwerte, die dort zuletzt registriert wurden.

Sendung: Inforadio, 04.01.2021, 8:20 Uhr

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141 Kommentare

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  1. 140.

    Ich weiß, wo dein Problem liegt, grummler. Du bist ein Konsument. Lernen bedeutet, nicht darauf zu warten, was dir Lehrer vermitteln, sondern Lernen bedeutet neugierig sein und seine Neugier auch selbst zu befriedigen. Ohne diese Grundhaltung wirst du mit dem besten Präsenzunterricht nix lernen. Und: lernen muss von dir selbst ausgehen. Also löchere Deine Lehrer, geh ihnen auf die Nerven, fordere ihre staatlich bezahlte Dienstleistung ein. Und eigentlich ist es Schnuppe, wo du lernst. In deinem Kopf muss es sich bewegen.
    Das sagt dir eine Lehrerin.

  2. 139.

    Was haben Sie denn für ein Problem mit Work&Travel und Au Pair? Neidisch, weil Sie solche Möglichkeiten selbst nicht hatten? Was hat das denn bitte mit "Nehmer" zu tun? Sie wissen schon was WORK auf deutsch heisst?
    Peinlich ey...immer diese missgünstigen Boomer, nehmen es der jungen Generation übel, nicht im Kuhdorf zu versauern - sondern die Welt entdecken zu wollen! Und keine Sorge, "Wossi", für IHRE Rente dürfte es wohl gerade noch so reichen...einen nicht allzu elenden Lebensabend Ihnen!

  3. 138.

    Wäre schön, wenn mal jemand auch an die denken würde, die dieses Jahr ihr Abi machen wollen. Im Moment gilt z.B. das 4. Semester als Prüfungssemester in Deutsch. Super, wenn kaum Unterricht stattfindet. Ich jedenfalls fühl mich in bestimmten Prüfungsfächern nicht auf Abitur gut vorbereitet, zumal im 2. Semester das auch schon der Fall war.

  4. 137.

    In der Krise liegt die Chance. Jetzt erfahren die staatlichen Schulen endlich den digitalen Schub, den sie schon seit 20 Jahren brauchen. Dank Corona muss sich jetzt auch der letzte Lehrer endlich drehen und die Kreide mit nem digitalen Gerät tauschen. Halleluja. Endlich.

  5. 136.

    " Kinder können erkranken OHNE Symptome..."
    Das stimmt so nicht. Niemand ist ohne Symptome krank!
    Sie meinen bestimmt Kinder können sich infizieren und symptomlos bleiben.
    Dann arbeitet ihr Immunsystem schnell und effizient. Ob sie dabei auch infektiös sind ist die große Frage!

    Die Aussagen von Olfert Landt und Christian Drosten zu ihren PCR Tests weisen eher auf das Gegenteil hin.
    "Nicht jede positiv auf das Coronavirus getestete Person ist auch ansteckend. „Wir wissen, dass Leute mit einer geringen Viruslast nicht infektiös sind“, sagt Landt. Der Hersteller der PCR-Tests glaubt, dass schätzungsweise die Hälfte aller positiv getesteten Personen nicht infektiös seien. Um gefährlich für Dritte zu sein, müsse man „100-mal mehr Viruslast in sich tragen als die Nachweisgrenze der Tests“."
    https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/die-haelfte-aller-corona-positiven-ist-nicht-ansteckend-2241827212.html

  6. 135.

    Meinetwegen sollen Schulen und Kitas geschlossen bleiben, aber unter der Bedingung, dass 1 Elternteil mit den Kindern bezahlt zu Hause bleibt. Im Gegenzug können ja alle diejenigen, die lauthals nach Schulschließungen schreien, die Arbeit der fehlenden Eltern mitmachen.
    Oder die LehrerInnen werden verpflichtet, das "schulisch angeleitete Lernen zu Hause" auch tatsächlich durchzuführen oder ihr Gehalt unter den Eltern aufzuteilen, wenn diese schon den Job der LehrerInnen übernehmen müssen (nach der eigenen Arbeit, mit hochmotivierten Kindern am Nachmittag/Abend).

  7. 134.

    Wenn die Kinder sich angesteckt hätten und infektiös gewesen wären, wären mit hoher Wahrscheinlichkeit die Eltern erkrankt und getestet worden. Sowas nennt man Sentinel-Methode, wird durchaus erfolgreich bei der Tierseuchenbekämpfung angewandt.

  8. 133.

    Wen sollen die Kinder denn anstecken? Sie treffen doch seit über 2 Monaten niemanden und zur Schule fahren sie mit dem Rad.

  9. 132.

    Wossi, man arbeitet, um zu leben und nicht umgekehrt. Wenn man seine Erfüllung in dem späteren Beruf sieht, ist das die Sahne auf dem Eis, aber grundsätzlich verdient man damit nur seinen Lebensunterhalt. Weshalb sollte man sich denn immer noch mit 3-4 Jobs pro Tag den Buckel kaputt ackern? Es dankt einem doch sowieso keiner und im Rentenalter hat man dann die Schmerzen, für die sich übrigens auch keiner wirklich interessiert. Ich merke, hier in den Kommentaren ist sehr wenig Herz und eher Egoismus vertreten. Was die Impfungen angeht: Ich lasse mich erst impfen, wenn für meine Kinder auch eine Impfung möglich ist. Vorher kommt das für mich nicht in Betracht, da es für mich keinen Sinn ergeben würde. Das war somit mein letzter Kommentar hier. Bringt sowieso nichts. Ich bin froh darüber, wie es Gott sei Dank endlich ist. Fertig.

  10. 131.

    Es geht auch darum, daß die Kinder ihre Eltern oder noch schlimmer die Großeltern anstecken können... Kinder können erkranken OHNE Symptome.... Schauen Sie ganz einfach mal nach England, kleiner Tipp die Mutation des Corona Virus...

  11. 130.

    Hallo Erzieher, hier nochmal der aktuelle Auszug über die neue Mutation:

    "Das Coronavirus befällt in Großbritannien möglicherweise zunehmend Minderjährige. Laura Duffel, Oberschwester im King’s College Hospital in London, sagte der BBC, es würden immer mehr Kinder und Jugendliche in die Klinik gebracht, die schwere Verläufe der Krankheit durchmachten. Während der ersten Welle habe es das nicht gegeben, sagte sie. Sie habe „eine ganze Station von Kindern und Jugendlichen mit Covid-19“ zu betreuen, sagte sie. Es würden zudem immer mehr 20- bis 30-Jährige in ihr Krankenhaus eingeliefert, die schwere Symptome hätten, obwohl keine bekannten Vorerkrankungen vorlägen." Achja, für die Empathielosen: Kinder sind übrigens die Arbeiter von morgen. Wenn Kinder also infiziert und Spätfolgen erleiden, die sie arbeitsunfähig machen, wer zahlt dann die Rente?

  12. 129.

    Richtig, es liegt an den Eltern, die nicht die Aufgaben ansehen, nicht Termine überwachen, nicht den Chatverlauf lesen und nicht einmal die Homepage mit den Infos der Schule kennen. Und wenn man nun auch noch in Gegenwart der Kinder schlecht über Lehrer und Schule spricht, ja dann werden aus den Kindern mit Sicherheit keine "Rentenpunktesammler" zum eigenen Nutzen und zum Nutzen aller, eher "Entspanner (Chiller)", Work&Travel Genießer, Au pair usw. also Nehmer statt Geber - so wird das nichts.

  13. 128.

    Außerdem gibt es in anderen Ländern seit Jahrzehnten Homeschooling. Die Kinder sind nicht dumm. Nur in Deutschland war Homeschooling schon immer verpöhnt - wahrscheinlich, weil manche Lehrer es nie gelernt haben oder sich auch weigern, Neues zu lernen. Kennen Sie das nicht mehr von früher, als der Lehrer Ihnen als Kind die selben Klassenarbeiten für Ihre Klassenarbeit vorlegte, die er auch vor 10 Jahren den damaligen Kindern gab? Oft musste man nur in den oberen Klassenstufen nachfragen und man bekam die Ergebnisse dazu. So läuft Schule in Deutschland meist ab. Ich bin über jeden Lehrer froh, der Motivation hat und sich richtig Mühe mit den Kindern gibt, verstehen Sie mich nicht falsch. Aber aktuell ist das Risiko, dem die Kinder ausgesetzt werden, viel zu hoch. Eigentlich sogar schon viel zu lange.

  14. 127.

    Sorry, aber aktuell ist das Risiko einer Infektion und eines schweren Verlaufes - auch für Kinder - viel zu groß. Im Frühjahr sieht es wieder anders aus und alles kann nachgeholt werden. An Ihrer Äußerung merkt man einfach, dass Sie noch niemals größere Schicksalsschläge erlebt oder auch noch nie um das Leben Ihres Kindes bangen mussten. Wäre es so, würden Sie anders denken und nicht komplett alle Risikofaktoren ausblenden. Wo steht denn bitte, dass die Kinder, um ihr soziales Umfeld aktuell aufrecht zu erhalten, sich nicht draußen auf Spielplätzen treffen dürfen? Ich verstehe die Logik nicht, dass soziales Umfeld oder Bildung grundsätzlich nur in Schulen, in denen die Kinder auf Teufel komm raus zusammengepfercht sitzen müssen, angeblich stattfindet. Das ist so ein Unsinn.

  15. 126.

    Was alle nicht verstehen wollen. Es geht nicht darum dass Kinder an Covid erkranken, das ist sehr selten, sondern dass sie andere(Erwachsene) infizieren und so z.Bsp. das ohnehin schon knappe Personal in den Schulen noch mehr ausdünnen. Auf Grund von Personal und Raumknappheit ist es ja fast unmöglich die Klassen zu teilen und den Unterricht. Wenn also mehr Personal ausfällt bleiben die Schulen sowieso zwangsläufig zu. Übrigens gibt es eine umfassende Studie zu Infektionsgeschehen an Schulen mit eindeutigen Ergebnissen. Kinder sind mindestens genauso Infektionsträger wie Erwachsene. Schulen spiegeln das Infektionsgeschehen des Umfelds wieder. Diese Studie stammt allerdings aus Österreich und ist etwa 4 Wochen alt. Die Bundesregierung hat ebenfalls eine Studie gestartet. Ergebnis im Herbst 2021. Bin sehr gespannt wie die Landesregierungen mit den neuen noch ansteckenderen Mutationen umgehen. Die nächsten 3 Monate werden es zeigen.

  16. 124.

    Na es gibt raumluftreiniger usw.
    Da hätte man doch jede Schule u Kita mit ausstatten könn.
    Aber nee da wird VW, Lufthansa und co.
    Die Kohle im a.... geblasen.

  17. 123.

    Und Empathie hat ja weiter unten nun auch dargelegt, dass die neue Mutation sogar für Kinder gefährlicher ist.
    Das wusste ich noch gar nicht. Ein weiterer Grund, die Schulen geschlossen zu lassen. Dann sogar der Hauptgrund.
    Nochmal allgemein betrachetet: Was ist passiert?
    - wir hatten eine komplette Schulschließung im März, welche bis Anfang Mai ging (dazwischen waren Osterferien und Feiertage en mass) > hier also effektiv keine Präsenzzeit von ca 4 Wochen (trotzdem Versorgung mit Material seites der Lehrenden)
    - ab Anfang Mai schrittweise Rückkehr der Gruppen im A/B System, hier fand also Unterricht statt, wenn auch nicht regulär
    - Mitte Juni begannen die Sommerferien
    - Heißt in der Summe: 3 Monate unregelmäßiger Unterricht
    - bis Weihnachten Regelunterricht, heute zweiter Tag im Homeschooling

    Das ist ihre Argumentationsbasis, warum einige ihrer Kinder aufgrund der Schulschließungen nicht richtig gelernt haben??
    Nochmal, dass liegt dann nicht an der Schule...

  18. 122.

    Genauso sehe ich das auch. ich interpretiere das auch so, dass es den meisten hier im Kern um sich geht. Eine ganz egoistische Argumentationsweise.
    Natürlich kann das alles anstrengend sein...aber letztendlich geht es nur um die eigene Komfortzone....

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