Razzia in Brandenburg und Sachsen-Anhalt - Zwei mutmaßliche Schleuserinnen festgenommen

Symbobild: Einsatzfahrzeuge der Buundespolizei (Bild: imago images/Karl-Heinz Spremberg)
Bild: imago images/Karl-Heinz Spremberg

Die Bundespolizei hat am Dienstag in Frankfurt (Oder) und Groß Lindow (Oder-Spree) zwei Frauen festgenommen, die im Verdacht stehen, Osteuropäer illegal und gewerbsmäßig nach Deutschland geschleust zu haben. Gegen die 36 und 63 Jahre alten Frauen wird auch wegen Urkundenfälschung ermittelt, da sie den Ausländern gefälschte Dokumente besorgt haben sollen.

Die Festnahmen erfolgten im Rahmen einer Razzia, bei der in Brandenburg und Sachsen-Anhalt mehrere Objekte durchsucht wurden.

Die Ermittungen hatten den Angaben zufolge vor über einem Jahr begonnen. Bundespolizisten entdeckten bei einer Kontrolle an der Bundesstraße 95 in Sachsen in einem Kleintransporter gefälschte Ausweispapiere und Arbeitsdokumente bei ausländischen Reisenden. Die Ermittlungen führten zu den beiden Frauen, deren Wohnsitze am Dienstag auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft durchsucht wurden.

Beide stehen im Verdacht, den eingeschleusten Osteuropäern gegen Bezahlung auch Unterkünfte und Arbeitsstellen in Deutschland vermittelt zu haben. Bei den Durchsuchungen - auch bei einer weiteren verdächtigen Frau in Sachsen-Anhalt - wurden nach Bundespolizei-Angaben umfangreiche Beweismittel wie Speichermedien und Unterlagen beschlagnahmt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 15.06.2021, 13:30 Uhr

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