Mietspiegel 2023 - Berliner Vergleichsmieten steigen um 5,4 Prozent

Do 15.06.23 | 10:13 Uhr | Von Thorsten Gabriel
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Symbolbild: Die Karl-Marx-Straße mit dem Rathaus Neukölln in Berlin. (Quelle: dpa/B. Settnik)
Audio: rbb24 Inforadio | 15.06.2023 | Matthias Wetztl | Bild: dpa/B. Settnik

Der Senat veröffentlicht am Donnerstag den neuen Mietspiegel. Die mittlere ortsübliche Vergleichsmiete klettert erstmals über die 7-Euro-Marke. Doch das Zahlenwerk ist diesmal nur eine Hilfskrücke – anders als geplant. Von Thorsten Gabriel

Es ist ein Mittelwert ohne wirklichen Nutzen – aber einer mit hoher Symbolkraft: Bei 7,16 Euro netto kalt pro Quadratmeter liegt im neuen Berliner Mietspiegel die mittlere ortsübliche Vergleichsmiete. Es ist ein Anstieg von 5,4 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Mietspiegel von 2021. Dieser neue prozentuale Spielraum für mögliche Mieterhöhungen gilt einheitlich über die komplette Mietspiegeltabelle hinweg, für Wohnungen aller Baujahre, Größen und Wohnlagen.

Für den Mietspiegel konnten keine neuen Daten von Mietern und Eigentümern erhoben werden. Stattdessen wurden die Mietpreisangaben aus dem vorangegangenen Mietspiegel auf Grundlage der gestiegenen Verbraucherpreise fortgeschrieben.

Erwartungsgemäße prozentuale Steigerung

Der Anstieg kommt aber wenig überraschend. Er ist mit Blick auf frühere Jahre auch kein Ausreißer nach oben. Seit 2005 gibt es einen gemeinsamen Mietspiegel für beide Berliner Stadthälften. Seitdem gab es alle zwei Jahre Anstiege mal um die fünf Prozent, mal um sieben, einmal sogar um rund 9,5 Prozent. Nur im direkten Vergleich mit der Vorgänger-Mietspiegelperiode gibt es einen auffälligen Kontrast: Von 2019 auf 2021 kletterten die Mietspiegelwerte lediglich um 1,1 Prozent. Das allerdings war eine Art Kollateralschaden des gescheiterten Mietendeckels.

Damals konnten für den Mietspiegel keine neuen Mietpreiswerte erhoben werden. Denn in einen Mietspiegel dürfen laut Gesetz nur Preise einfließen, die nicht staatlich reguliert sind. Während der kurzen Phase des Mietendeckels aber waren de facto alle Berliner Mieten beschränkt. Deshalb wurde 2021 der vorangegangene Mietspiegel aus der Vor-Mietendeckel-Zeit einfach mit Hilfe des Verbraucherpreisindex’ fortgeschrieben. Da die Verbraucherpreise seinerzeit kaum gestiegen waren, fiel auch der Mietanstieg nur gering aus.

Gerichtsverfahren verzögerte Arbeiten am Mietspiegel

Dass nun auch der neue Mietspiegel behelfsmäßig per Index fortgeschrieben werden musste, war so nicht geplant. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hatte 2021 den Auftrag zur Erstellung des Mietspiegels 2023 öffentlich ausgeschrieben. Doch das Vergabeverfahren war von einem Forschungsinstitut gerichtlich angegriffen worden. Am Ende gab das Berliner Kammergericht zwar dem Senat auf ganzer Linie recht, doch der Zuschlag für die Arbeiten am neuen Mietspiegel konnte nicht mehr rechtzeitig erteilt werden, um das neue Werk pünktlich in diesem Jahr vorzulegen.

Das soll nun nächstes Jahr nachgeholt werden. Bis dahin gilt der jetzt veröffentliche "einfache" Mietspiegel. Unter Mieter- und Vermieterverbänden gilt der zwar als nicht ganz so rechtssicher wie ein "qualifizierter" Mietspiegel, in den zehntausende neue Daten einfließen, aber allemal als besser als nichts.

Stadtentwicklungssenator: "Mietspiegel schafft Sicherheit"

Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) sieht auch sonst keinen Grund an der Zuverlässigkeit der Daten zu zweifeln. "Der Mietspiegel 2023 schafft Sicherheit, weil er die Entwicklung der letzten zwei Jahre bei den Miethöhen in Berlin plausibel widerspiegelt", versichert er. Gaebler wehrt sich gegen den Vorwurf, dass die Mietspiegelwerte hier quasi willkürlich angehoben wurden: "Ein Mietspiegel ist nicht Abbild politisch gewünschter Miethöhen."

Tatsächlich aber hat sich die Senatsverwaltung mit den Mieter- und Vermieterverbänden in der seit Jahrzehnten bestehenden "Arbeitsgruppe Mietspiegel" nicht darüber einigen können, um welchen Faktor die Mietspiegelwerte multipliziert werden sollten, um den Mietwohnungsmarkt realistisch abzubilden. Deshalb wählte die Verwaltung letztlich den Alleingang, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

Verbraucherpreisindex ist Basis Anhebung der Mietwerte

Um die prozentuale Anhebung zu berechnen, schauten sich die Mietspiegelfachleute der Senatsverwaltung den Verbraucherpreisindex des Amtes für Statistik genauer an. Die dort erhobenen Daten fußen auf den regelmäßigen sogenannten Mikrozensus-Befragungen. Um keine Verbraucherwerte einfließen zu lassen, die mit den Nettokaltmieten nichts zu tun haben, ließ man sich vom Statistikamt etwa den Anstieg der Lebensmittelpreise herausrechnen. Auch der Energiepreisanstieg blieb unberücksichtigt, weil sich dieser Anstieg in den Mietnebenkosten niederschlägt, nicht aber in der Miete.

Besonders berücksichtigt wurden dagegen die Nettokaltmieten, die das Amt für Statistik ebenfalls erhebt, nur eben nicht so differenziert, wie es für den Mietspiegel nötig wäre. Unterm Strich gelangte man auf diese Weise zu den nun festgesetzten 5,4 Prozent, um die sämtliche Mietspiegelwerte angehoben werden.

Nächster Mietspiegel soll schon nächstes Jahr erscheinen

Es ist ein Wert, den der Berliner Mieterverein befürchtet und schon vor Wochen als zu hoch kritisiert hatte. "Wir fürchten, dass mit dem neuen Mietspiegel wieder mehr Mieterhöhungsverlangen zugestellt werden", hatte Mietervereins-Geschäftsführerin Wibke Werner zuletzt am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa gesagt. "Mit Veröffentlichung eines neuen Mietspiegels nutzen viele Vermieter meist sehr schnell diese Möglichkeit."

Dem Eigentümerverband Haus und Grund Berlin fällt diese Anhebung dagegen zu niedrig aus. Der Verbandsvorsitzende Carsten Brückner hatte ebenfalls zuvor der dpa gesagt, die Vermieter hätten auf eine Erhöhung um 7,5 Prozent gesetzt.

Diese sei nötig, weil die Kosten etwa für die Instandhaltung wie Handwerkerleistungen und Material deutlich gestiegen seien. Grundsätzlich rate er Vermietern, den gesetzlichen Spielraum für die Miethöhe auszuschöpfen.

Eine lange Laufzeit wird der nun in Kraft getretene Mietspiegel ohnehin nicht haben. Nach der verspäteten Zuschlagserteilung sind die Arbeiten für den nächsten Mietspiegel in vollem Gange. Sie sollen im April 2024 abgeschlossen sein, im Mai könnte ein dann wieder wissenschaftlich fundierter Mietspiegel vorliegen.

Sendung: rbb24 Abendschau, 15.06.2023, 19:30 Uhr

Beitrag von Thorsten Gabriel

81 Kommentare

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  1. 81.

    Erst wenn erkannt wird, dass der Staat DER Kostentreiber Nr.1 ist, erst dann kann man die richtigen Schlüsse ziehen und "Dämmvorschriften" physikalisch richtig dimensionieren. Konkret und im übertragenen Sinne. Eines ist sicher: Eigentumsvielfalt statt Gleichmacherei, sind der beste Garant für bezahlbare Mieten (neben den Anstrengungen und Ansprüchen die passen müssen). Machtpoli. Interessen missbrauchen zu gerne "Mietminderung" um das Gegenteil zu erreichen. Nach m2/Körpergewicht mit CO2-Budget

  2. 80.

    Ja, so ist es, die meisten Berliner geben ihr Geld lieber für andere Dinge aus, als für eine eigene Wohnung.
    Den Immobilienkauf überlassen sie gerne den anderen Zeitgenossen, die investieren beispielsweise 200 000 Euro in einen Wohnungskauf, vermieten dann diese für 500 Euro Kaltmiete /Monat und haben nach 33, 3 Jahren diese
    200 000 an Miete eingenommen, bei 600 Euro sind es 27,7 Jahre..
    Mal ehrlich, und das soll ein Super - Geschäft auf Kosten der Mieter sein?

  3. 79.

    Evtl. sind Sie Eigentümer, dann kommt Ihnen das sicher recht.

    Oder Sie sind Mieter und haben Glück, dass Ihr Vermieter sein Haus in Schuss hält.

    Ich bin beides nicht und habe einen Vermieter, der NICHTS INVESTIERT und nur gierig ist.

    Das hat mit Polemik nicht das geringste zu tun.

  4. 78.

    Als Ergänzung zu meinem Kommentar Nr. 17: Durch die demnächst brachiale Erhöhung der Grundsteuer (woher nimmt Berlin eigentlich den Hebesatz von über 800%) wird das Wohnen ebenfalls masiv verteuert, darüber redet niemand. Und das dürfte in der Regel bewirken, dass das Wohnen immer für denjenigen, der die Wohung bewohnt, massiv teurer wird. Dazu kommen Themen wie Denkmalschutz (der energetische Sanierungen im Grunde komplett unterbindet und die Pflege der Häuser um ein Vielfaches verteuert (Pflege Kastendoppeldenster, keine vernünftige Möglichkeit, zu dämmen, Verwendung wenig sinnvoller Baustoffe etc.)
    Eine Vergesellschaftung führt übrigens aus meiner Sicht ebenfalls zu extremer Verteuerung von Wohnraum: Die Verwaltung erfolgt weniger professionell, das Bauen wird, weil der Auftraggeber nicht mit seinem eigenen Geld arbeitet, teurer, und die Kosten werden dann, wenn die Mieten nicht ausreichen, umverteilt. Ob man die Miete direkt oder über Steuern bezahlt, ist letztlich auch egal .

  5. 77.

    Man kann eine Wohnung auch zu Lebzeiten wieder verkaufen. Dadurch steht man sehr oft finanziell besser da als Dauermieter. Schon mal darüber nachgedacht?

  6. 76.

    Sie haben ja ein echt verwirrtes Weltbild. Warum pauschalisieren und polemisieren Sie hier? Mir welchem Ziel?

  7. 75.

    Angesichts der Inflation ist das eine ganz TOLLE ENTSCHEIDUNG für die Mieter.

    Da werden sich die Eigentümer freuen, die NICHTS INVESTIEREN sondern nur ABKASSIEREN.

  8. 74.

    Lorenzo:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 15.06.2023 um 18:21
    Bei Ihnen ist ein Geringverdiener offenbar jemand, der maximal 1.000€ netto bekommt.
    Für mich sind Geringverdiener Menschen bis 2.000€ netto.
    Und diese Menschen zahlen einen nicht unerheblichen Anteil ihres Einkommens für Steuern und Sozialabgaben."

    Auch mit über 1.000 €/Monat zahlt man noch nicht zwingend Einkommensteuer! Und die ESt ist progressiv: Wer weniger verdient, zahlt nicht nur absolut, sondern auch prozentual weniger als derjenige, der mehr verdient!

    Sozialabgaben zahlen alle prozentual das gleiche, außer Bestverdiener über der Beitragsbemessungsgrenze bzw. privatversichert.

    Lorenzo:
    "Wohngeld erhalten diese Menschen nicht."

    FALSCH!
    Seit Jahresanfang kann man auch mit einem Einkommen über 1.000 € wohngeldberechtigt sein!

    Lorenzo:
    "Für diese Menschen könnte man sehr wohl die Abgaben deutlich senken. Man müsste nur bei anderen Milliardenprojekten mal den Rotstift ansetzen."

    Wo konkret?

  9. 73.

    Warum eigentlich nur 5,4 %. Die Inflationsrate war doch viel höher. Und eine Mietwohnung ist Kosum wie Lebensmittel und Kleidung. Also müssten hier doch die Preise auch um ca. 7%-8% angepasst werden

  10. 72.

    Weil die meisten Mieter nicht richtig heizen und lüften. Man muss da echt ganz ganz weit unten anfangen.

  11. 71.

    zum Glück ist meine Miete immer bedarfsgerecht bei jeder Mieterhöhung.

  12. 70.

    Sicher, Sie kennen sicherlich die Lebensumstände von sämtlichen privaten Vermietern dieser Stadt.

  13. 69.

    Unter anderem mache ich das für meine Kinder und Enkel, damit sie einen leichteren Start haben. Das machen Menschen schon seit Generationen so und ich finde das normal.

  14. 67.

    Also wir wohnen seit 25 Jahren in gemieteten Eigentumswohnungen (ein mal innerhalb der Anlage umgezogen).
    Bis heute haben wir das noch nicht bereut. Unser Vorteil ist, es wohnen Mieter und Eigentümer gemeinsam in der Anlage.
    Das bewirkt, daß versucht wird die Nebenkosten bedingt durch Eigennutz, niedrig zu halten.

  15. 66.

    Antwort auf Mieter
    Schon mal darüber nachgedacht, wenn man stirbt?
    Was denkst du was dann mit Deiner Eigentumswohnung passiert?
    Wenn du Erben hast , werden die sich freuen und wenn nicht dann Vater Stadt.
    Also dann gebe ich mein verdientes Geld lieber aus für andere Dinge als Kredite zu bewältigen und nicht zu Leben bis die Schulden getilgt sind.

  16. 65.
    Antwort auf [Mattheis] vom 15.06.2023 um 18:41

    „wird nur bis zu Bedarfsgerecht bezahlt.“

    Und das ist auch gut so!!!

  17. 64.

    „Genossenschaften sind ideal: „

    Nö, nicht so pauschal.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/nachforderungen-und-zweifelhafte-mieterhohungen-bei-der-diese-eg-4255075.html

    „Wie ein Miethai“:Nachforderungen und zweifelhafte Mieterhöhungen bei der Diese eG?„

  18. 63.

    Bei Ihnen ist ein Geringverdiener offenbar jemand, der maximal 1.000€ netto bekommt.
    Für mich sind Geringverdiener Menschen bis 2.000€ netto.
    Und diese Menschen zahlen einen nicht unerheblichen Anteil ihres Einkommens für Steuern und Sozialabgaben.
    Wohngeld erhalten diese Menschen nicht.
    Für diese Menschen könnte man sehr wohl die Abgaben deutlich senken. Man müsste nur bei anderen Milliardenprojekten mal den Rotstift ansetzen.

  19. 62.

    Lorenzo:
    "Bei Bürgergeld-Empfängern wird die Miete komplett übernommen."

    Das trifft nicht unbedingt auf ergänzendes Alg II zu! Dort wird nur ein Teil übernommen.

  20. 61.

    Josti:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 15.06.2023 um 16:32
    Wie wäre es wenn man die Gewinne in neue Wohnungen stecken oder den Wohnungsbestand modernisieren würde. So bleibt alles bestenfalls auf einem niedrigen Niveau."

    Die Kosten für Instandhaltung, Instandsetzung und Modernisierung gehören doch aber zu der Kostenmiete.

    Die meisten Mieter wollen nicht hohe Mieten zahlen müssen für ein hohes Niveau.

    Josti:
    "Die Menschen wollen sich aber auch was gönnen."

    ... aber nicht unbedingt hohe Mieten.

    Josti:
    "Öffentliche Wohnungen alleine reichen da nicht."

    Doch, natürlich reichen öffentliche und genossenschaftliche Wohnungen. Privates Wohnungseigentum ist für eine Versorgung der Gesellschaft nicht unbedingt erforderlich!

  21. 60.

    Klaus:
    "Vogelfrei ist, wer unter der Pfändungsfreigrenze lebt. Das sind freie Leute, ohne wirkliche Sorgen!"

    Wenn Sie solch ein Leben so toll, frei und sorgenfrei finden, warum leben Sie dann nicht so?

  22. 59.

    Sven:
    "Meiner Meinung nach hindert die ganze Regulierung und Begrenzung den Wohnungsbau. Ich persönlich würde auf gar keinen Fall in Deutschland Vermieter sein wollen."

    Ich auch nicht. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Genossenschaft. Genossenschaften sind ideal: Mitbestimmung, Kostenmiete, keine Eigenbedarfskündigung, keine Gewinnmaximierung, keine Renditeerwirtschaftung, keine Privatschulden, keine Privathaftung, verteiltes Risiko, sofern da noch ein Risiko da sein sollte!

  23. 58.

    Lorenzo:
    "Warum senkt man nicht mal Lohnsteuern und Sozialabgaben für Menschen im unteren Lohnsegment?"

    Die Lohnsteuer ist ja schon so gestaltet, dass Geringverdiener nichts bzw. prozentual weniger zahlen als Besserverdiener. Und es bleibt dann die Frage, wo das dadurch weniger eingenommene Geld dann stattdessen herkommen soll.

    Lorenzo:
    "Bzw. schafft einige Steuern ab, die die Miete noch vergrößern?
    Z. B. Handwerkerleistungen o. ä.?"

    Alle Handwerkerleistungen ohne Steuern? Dann ist der Staat und sind damit wir alle pleite! Oder wie sollen diese Einnahmeverluste kompensiert werden?

    Lorenzo:
    "Bei Bürgergeld-Empfängern wird die Miete komplett übernommen.
    Menschen mit kleinem Lohn können ihre Miete selbst zahlen und erwirtschaften noch die Miete für andere.
    Ein Fall schwerer Diskriminierung!"

    Falsch!
    Das Ganze ist schon mal keine "Diskriminierung"!
    Und außerdem bekommen Geringverdiener mehr Sozialleistungen als sie durch Steuern zahlen, z.B. durch Wohngeld.

  24. 57.

    Wie wäre es wenn man die Gewinne in neue Wohnungen stecken oder den Wohnungsbestand modernisieren würde. So bleibt alles bestenfalls auf einem niedrigen Niveau.
    Die Menschen wollen sich aber auch was gönnen. Öffentliche Wohnungen alleine reichen da nicht.

  25. 56.

    Wäre ich bloß Eigentümer. jetzt bin ich zu alt.

  26. 55.

    „Wenn ein Mieter einen Rechtsstreit gewinnt, dann ist eher wohl im Recht und nicht dreist!“

    Und wenn der Mieter den Rechtsstreit verliert und kein Geld hat, haftet der Vermieter für alle Kosten.

    Das ist kein Kavaliersdelikt mehr, s. Zwangsräumungskosten.

    Ich bin für die Einführung eines Straftatbestandes nach Wiederholung.

    Vogelfrei ist, wer unter der Pfändungsfreigrenze lebt. Das sind freie Leute, ohne wirkliche Sorgen!

  27. 54.

    "Wenn den eine Lobbyisten der Anstieg zu hoch und den anderen zu niedrig ist, scheint der Wert gar nicht so falsch zu sein."

    Gab es vom Mieterverein auch eine Millionen"spende" an die cDU?

  28. 52.

    "Bei Bürgergeld-Empfängern wird die Miete komplett übernommen.
    Menschen mit kleinem Lohn können ihre Miete selbst zahlen und erwirtschaften noch die Miete für andere.
    Ein Fall schwerer Diskriminierung!"

    Nein, einer typischen Milchmädchenrechnung. Faktencheck vs. Fake news:

    https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/faktencheck-buergergeld-geringverdiener-hartz-iv-100.html

  29. 51.

    Meiner Meinung nach hindert die ganze Regulierung und Begrenzung den Wohnungsbau. Ich persönlich würde auf gar keinen Fall in Deutschland Vermieter sein wollen. Ich kann verstehen, wenn man da lieber Eigentumswohnungen baut, oder gleich ganz vom Markt weg bleibt. Ich würde es nicht anders machen.
    Und für solche Mietpreise kann man halt auch nicht bauen. Mögen viele nicht hören wollen, aber ist halt so.

  30. 50.

    Josti:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 15.06.2023 um 13:42
    Sicher wie das Amen in der Kirche werden Sie mit Ihren 4,50 €/m² nicht mehr hinkommen."

    Aktuell deckt dies die Kosten (Instandhaltung, Verwaltung, Mietausfallwagnis). Dass das nicht in alle Ewigkeiten so bleiben wird, bestreite ich nicht.

    Josti:
    "Ich habe mehrere Bestandswohnungen. Bei allen mussten die Hausverwaltungen die Instandhaltungspauschale erhöhen.
    Dies führt zu einer schlechteren Verzinsung des eingesetzten Kapitals und es ist inzwischen sinnvoller das Geld zu lausigen Zinsen bei der Bank anzulegen."

    In unserer Genossenschaft wird nichts verzinst. Wir könnten natürlich die Mieten erhöhen, Gewinne erwirtschaften und dann an die Mitglieder als Dividende ausschütten. Das machen wir aber nicht, insbesondere da die Mieter größtenteils mit den Mitgliedern identisch sind. Den Mietern/Mitgliedern mehr Miete abzufordern, um dann diese Mehrmiete wieder an sie als Dividende auszuzahlen, wäre unsinnig!

  31. 49.

    Warum senkt man nicht mal Lohnsteuern und Sozialabgaben für Menschen im unteren Lohnsegment?
    Bzw. schafft einige Steuern ab, die die Miete noch vergrößern?
    Z. B. Handwerkerleistungen o. ä.?
    Bei Bürgergeld-Empfängern wird die Miete komplett übernommen.
    Menschen mit kleinem Lohn können ihre Miete selbst zahlen und erwirtschaften noch die Miete für andere.
    Ein Fall schwerer Diskriminierung!

  32. 48.

    Na super. Pünktlich vor der Jahresabrechnung. Ich stelle mich mental schon mal auf eine Erhöhung der Kaltmiete ein

  33. 47.

    TRAMSR:
    "Antwort auf [Immanuel] vom 15.06.2023 um 13:28
    Mietpreissteigerungen haben viele Ursachen. Auf die Höhe der Betriebskosten hat auch der "reichste" Vermieter keinen oder keinen Einfluss."

    FALSCH!
    Ein Vermieter kann sich intensiv um günstige Betriebskosten kümmern oder dies eher vernachlässigen, weil eher davon - außer Arbeit - nichts hat, weil das bei ihm nur durchlaufende Posten sind. Meine Genossenschaft kümmert sich im Sinne der Mieter und Mitglieder um günstige Betriebskosten.

    TRAMSR:
    "Ein kommunaler Vermieter hat auch oft genug die hohen Rechtsanwaltskosten zu tragen wenn sich Streit nicht vermeiden lässt und aber dreisde Mieter obsiegen."

    Wenn ein Mieter einen Rechtsstreit gewinnt, dann ist eher wohl im Recht und nicht dreist!

  34. 46.

    Mieter verstehen Vermieter solange nicht, bis sie selbst Vermieter sind. Sind sie Vermieter, geht regelmäßig ein Licht auf.

    Die Diskussion mit Mietern ist daher müßig, nicht das die Mieter dumm wären.

    Aber aus der Theorie lässt es sich bekanntlich schlau und oberflächlich urteilen.

  35. 44.

    Sicher wie das Amen in der Kirche werden Sie mit Ihren 4,50 €/m² nicht mehr hinkommen. Ich habe mehrere Bestandswohnungen. Bei allen mussten die Hausverwaltungen die Instandhaltungspauschale erhöhen.
    Dies führt zu einer schlechteren Verzinsung des eingesetzten Kapitals und es ist inzwischen sinnvoller das Geld zu lausigen Zinsen bei der Bank anzulegen.

  36. 43.

    Es gibt natürlich Privtvermieter, die möchte ich nicht mit einige Abzocker Vermieter vergleichen.
    Ich denke da an große Wohnungsbaugesellschaften mit riesigen Verwaltungen und Aktien unternehmen. Da ist es so Miete erhöhen sofort, hat man ein Anliegen, muß man Zeit haben. Kleine Vermieter haben es oft nicht einfach, wenn Pech mit einem Mieter haben.

  37. 42.

    Mietpreissteigerungen haben viele Ursachen. Auf die Höhe der Betriebskosten hat auch der "reichste" Vermieter keinen oder keinen Einfluss. Der hohe Mietpreis ist auch durch gestiegene Instandhaltungskoste ( Handwerkerkosten e.t.c.) begründet. Wohnungseigentümer haben wohl eher zuvor auf vieles verzichtet ( Thailandurlaub oder noch weiter oder auch nur Kanaren ) und bestreiten aber alle Fixkosten selbst. Die kennen auch die Pflichten der Vermieter. Was Mieter so alles beschädigen kommentierte man hier vor ein paar Tagen am Beispiel von Personenaufzügen. Gutachter bezahlt der Vermieter von "seinem Gewinn". Ein kommunaler Vermieter hat auch oft genug die hohen Rechtsanwaltskosten zu tragen wenn sich Streit nicht vermeiden lässt und aber dreisde Mieter obsiegen. Reicher werden Banken und erfahrene Börsenspekulanten.

  38. 41.

    Auch eine städtische oder genossenschaftliche Wohnungsgesellschaft muss profitabel arbeiten. Auch dort steigen die Kaltmieten im Zuge der Handwerkerkosten.
    Die 7,15 €/m² in Berlin im Vergleich zu anderen Großstädten sind einfach nur lächerlich!

  39. 40.

    Wenn Sie schon meinen, den Mieterverein derart abqualifizieren zu sollen, darf man dann im Gegenzug den Kommunikationsstil der Eigentümervertreter als arrogant, überheblich , elitär und nicht mehr von der fdp unterscheidbar bezeichnen?

  40. 39.

    Ob in Amsterdam, Madrid oder Paris, die Eigentumsquoten sind in diesen Städten deutlich höher. Auch In Deutschland zahlt jede/r Normalverdiener/in im Laufe des Erwerbslebens mindestens eine Wohnung oder ein Haus ab; zu oft allerdings gehört die Wohnung oder das Haus jemand anders. Eigentum wird hierzulande eben leider deutlich geringer geschätzt als bei unseren Nachbarn. Das ist ein grundsätzliches gesellschaftliches Phänomen bei uns in Deutschland. Daran ändert auch kein Mietspiegel etwas.

  41. 38.

    Josti:
    "Die 7,16 € / m² für Bestandsmieten halte ich für nicht wirtschaftlich."

    Diese Aussage ist als Pauschalaussage FALSCH!
    Denn es kommt auf den Einzelfall an: In meiner Genossenschaft liegen die Kostenmieten zwischen ca. 4,50 €/m² (schuldenfreier Altbau) und ca. 10...12 €/m² (Neubau mit laufenden Krediten).

    Josti:
    "Ergebnis die Gebäude verlieren an Substanz und es wird nicht mehr in neue Wohnungen investiert."

    Dieser Zusammenhang ist nicht zwingend, weil es auf den Einzelfall ankommt (siehe oben). Und es gibt auch Gebäude mit hohen Gewinnen und Instandsetzungsrückstau, weil die Gewinne gerade aus den unterlassenen Instandhaltungen gezogen werden.

  42. 37.

    „Es gäbe dann keine Eigenbedarfskündigungen, keine unterlassenen Instandhaltungen und keine hohen Gewinne aus überhöhten Mieten mehr!“

    Punkt 1 Ja, andere Punkte sind erlogen.

    Sprechen Sie mal mit den Mieterschutz und die Klagen gegen die landeseigenen Gesellschaften.

    Da wird Ihnen ganz anders!

  43. 35.

    Richtig asozial sind auch WBS-Fehlbelegugen, in Berlin großer Stil.

    So wohnen Gutverdiener weiter in staatlichen Wohnungen zu WBS-Prwisen, großes Kino.

    Bitte mehr Staat!

  44. 34.

    Das Finanzamt unterstellt gerne und schnell „Liebhaberei“ u d möchte AFA etc. kürzen, was zu höheren Steuereinnahmen führt.

    Vermieter werden daher staatlich genötigt, Mieten anzupassen.

  45. 33.

    „Ach Gottchen, wenn der Mieterverein die Interessen seiner Mitglieder vertritt, so ist das populistisches Geschrei. „

    Darf er, er macht es nur billig, peinlich und unprofessionell links.

    Heißt, er ist von der Linkspartei nicht zu unterscheiden, das schreckt ab.

  46. 32.

    Inzwischen genervter Vermieter mit Miete von 7,50 € für echt schöne Wohnung:
    "Ich glaube nicht, dass es im Interesse von Mietern wäre, wenn die ganzen privaten Vermieter alle aufgeben würden."

    Das sehe ich ganz anders: Es wäre im Interesse der Mieter, wenn alle Mietwohnungen im kommunalen und genossenschaftlichen Eigentum wären. Es gäbe dann keine Eigenbedarfskündigungen, keine unterlassenen Instandhaltungen und keine hohen Gewinne aus überhöhten Mieten mehr!

  47. 31.

    Inzwischen genervter Vermieter mit Miete von 7,50 € für echt schöne Wohnung:
    "Wenn man die Kaltmiete den steigenden Preisen nicht anpassen darf, zahlt man ganz schnell drauf."

    Das kann in dem einen Falle so sein, kann aber in dem anderen Falle auch ganz anders sein. Pauschale Aussagen sind hier jedenfalls falsch!

    Inzwischen genervter Vermieter mit Miete von 7,50 € für echt schöne Wohnung:
    "Viele Vermieter sind nicht reich und können die Miete ihrer Mieter nicht subventionieren."

    Viele Vermieter sind aber auch reich und machen gute Gewinne, werden also von den Mietern subventioniert.

    Inzwischen genervter Vermieter mit Miete von 7,50 € für echt schöne Wohnung:
    "Und von vielen Instandhaltung und Reparaturen bekommen Mieter gar nichts mit. Von wegen bei uns im Haus wurde schon jetzt seit Jahrzehnten nichts mehr getan."

    Das gibt es aber auch: unterlassene Instandhaltung und Instandsetzung!

  48. 30.

    Inzwischen genervter Vermieter mit Miete von 7,50 € für echt schöne Wohnung:
    "Es ist immer wieder interessant, wie viele Mieter meinen, dass die Kaltmiete nicht steigen darf, auch wenn alle Handwerker und Materialkosten etc. steigen. Was glauben die eigentlich wie viel ein Vermieter bei einer Miete von sieben Euro Gewinn macht?"

    Das hängt ganz davon ab, wie hoch die tatsächlichen Kosten sind.

    Ich zahle im Altbau eine Kostenmiete von ca. 4,50 €/m². Bei einer Miete von 7 €/m² wäre das dann ein Gewinn von 2,50 €/m².

    Die Kostenmieten in meiner Genossenschaft im Neubau sind dagegen deutlich über 7 €/m².

    Es kommt also ganz darauf an: 7 €/m² können deutlich über, aber auch deutlich unter der Kostenmiete liegen. Und in dem einen Fall machen Vermieter deutliche Gewinne, in dem anderen Fall deutliche Verluste.

  49. 29.

    Also wirklich asozial ist das manche große Wohnungen haben mit spottbilligen Mieten haben und viele Familien händeringend mehr Wohnraum suchen. Daher muss ich den Vorwurf an Sie zurückweisen. Andererseits müssen jüngere Menschen im Schnitt viel höhere Mieten zahlen als ältere.

    Generationengerechtigkeit darf nicht beim Klima aufhören sondern muss auch beim Wohnen zu leben.

  50. 28.

    Jeder Mietspiegel ist nur weitere Deregulation. Denn die ursprüngliche Absicht, die durchschnittlichen Miethöhen neutral und deskriptiv abzubilden, folgte von Beginn an nur dem Prinzip der rechtsbeugenden Legitimation von flächendeckenden Mieterhöhungen, umgesetzt vom Klientelpolitik betreibenden Senat, statt die Stadtgesellschaft vor den Partikularinteressen Dritter zu schützen. Wenn Hinz und Kunz nur noch außerhalb wohnen und in die Stadt pendeln müssen, kann letztere nicht überleben. Man muss eine Stadt für alle schaffen. Denn auch wenn man in Deutschland keine festen sog. Gated Communities hat, so ist eine sozio-ökonomische Segregation in vielen Städten nachweisbar - und bedroht den gesellschaftlichen Frieden. Es bleibt dabei, dass Neoliberalismus und antidemokratische Strömungen stets Hand in Hand gehen. Sozial ungerechtes Wohnen fördert extremistische Tendenzen in der Gesellschaft und schließt Menschen vom Grundrecht auf Wohnen aus.

  51. 27.

    Richtig, gestiegene Instandsetzungskosten führen nicht zu einer Erhöhung der Kaltmiete, aber der Vermieter muss den Spielraum des Mietenspiegels ausnutzen, damit sich Vermietung von Wohnraum für ihn noch lohnt.
    Die 7,16 € / m² für Bestandsmieten halte ich für nicht wirtschaftlich. Ergebnis die Gebäude verlieren an Substanz und es wird nicht mehr in neue Wohnungen investiert.
    Ob der Austausch des Gasheizkessels gegen eine teure Wärmepumpe über die Instandhaltungsrücklage finanziert werden kann, halte ich für ausgeschlossen.

  52. 26.

    Es ist immer wieder interessant, wie viele Mieter meinen, dass die Kaltmiete nicht steigen darf, auch wenn alle Handwerker und Materialkosten etc. steigen. Was glauben die eigentlich wie viel ein Vermieter bei einer Miete von sieben Euro Gewinn macht? Wenn man die Kaltmiete den steigenden Preisen nicht anpassen darf, zahlt man ganz schnell drauf. Warum sollte das ein Vermieter tun? Viele Vermieter sind nicht reich und können die Miete ihrer Mieter nicht subventionieren. Und von vielen Instandhaltung und Reparaturen bekommen Mieter gar nichts mit. Von wegen bei uns im Haus wurde schon jetzt seit Jahrzehnten nichts mehr getan. Die Häuser würden dann ganz anders aussehen. Ich glaube nicht, dass es im Interesse von Mietern wäre, wenn die ganzen privaten Vermieter alle aufgeben würden.Mal abgesehen davon, vergessen viele Mieter auch, dass die Möglichkeit der Mieterhöhung geschaffen wurde, als der Kündigungsschutz der Mieter so extrem erhöht wurde, dass man sie nicht mehr los wird,

  53. 24.

    Und dürfen deswegen nicht berücksichtigt werden?

    7 Euro sind immer noch geschenkt

    In Sachsen gibts preiswerten Wohnraum.

    Wegziehen nein? Dann gerne weiter meckern, ändern wird sich nüschts

  54. 23.

    „Hier wird also wie immer auf hohem Niveau gejammert.“

    7 Euro / qm sind doch geschenkt. So billig wohnt in ganz Deutschland niemand.

  55. 22.

    Ein Vorschlag direkt von der Vermieterlobby mit der Sockenpuppe "Generationengerechtigkeit". Abstoßend und asozial.

  56. 21.

    Ich finde das populistische „Geschrei“ der Berliner Mieterverbandes gar nicht mehr lustig."
    Ach Gottchen, wenn der Mieterverein die Interessen seiner Mitglieder vertritt, so ist das populistisches Geschrei.
    Man muß sich ja nur mal die Geschäftsberichte der großen Wohnungsvermieter ansehen um zu erkennen, was man von solchen Äusserungen zu halten hat.
    Und bitte-jetzt nicht wieder die Geschichte vom armen Handwerksmeister, der sich im Laufe seines mphseligen Arbeitslebens gerade mal so eben zwei Dutzende Wohnhäuser zusammengespart hat und jetzt seine Altersversorgung verliert.
    Auch nicht Ommas kleines Häuschen als Kulisse vor die Big Payer mit einigen Zehntausend Wohnungen schieben. Das ist sehr, sehr durchsichtig.

  57. 19.

    Gaebler, früher grün, jetzt SPD, spricht von "Sicherheit " Mietspiegel 2023? Ja welche Sicherheit meint er damit, etwa das die Mieten ordentlich steigen?

  58. 18.

    Ich hatte heute einen Kommentar geschrieben, leider wieder nicht durchgelesen. Kurz nochmal, vor den Mietenspiegel haben Jahre lang bedeutend weniger Miete gezahlt, jetzt zahlen wir wie nach der Uhr regelmäßig mehr Miete. Nach Rücksprache heißt es wir gehen nach den Mietenspiegel. Also für uns sehr schlecht, aber für andere Mieter evtl gut.
    Wenn sich wenigstens etwas verbessern würde, aber nein, ganz das Gegenteil.

  59. 17.

    Mit den gedeckelten Mieten klarzukommen, ist als Vermieter nahezu unmöglich. Eine Wohnung malermäßig instandzusetzen, kostet mehrere tausend Euro. Ein Bad zu sanieren ebenfalls. Es ist bei der völlig verfehlten Mietenpolitik und den massiven Eingriffen in den Markt durch den Senat - den er ja selbst durch den sinnentleerten Verkauf zigtausender Wohnungen mit geschaffen und damit eine eigenwillge Dynamik erzeugt hat - nahazu unmöglich, ohne Verust zu den vorgegebenen Mieten zu vermieten. Die Unterscheidung zwischen Naubau, Bestand und weiteren Kriterien ist auch völlig weltfremd und ermöglicht im Grunde ausschließlich Luxusneubauten.

  60. 16.

    " dafür sind diese Kosten stark angestiegen, nebst aktueller Inflation und Strom-Preisexplosion"

    Miete und Energiepreise sind Bestandteil der Inflationsberechnung.

  61. 15.

    man kann euch das immer und immer wieder sagen, wer seine Gesetze und Rechte nicht kennt sich auf andere verlassen tut ist halt auf die S.. gefallen. Sorry das ist halt das Ergebnis, wenn man freiwillig alles unterzeichnet. Ihr wollt ja von denen die schon Erfahrungen gesammelt haben nichts wissen und nichts dazu lernen. Mein Bedauern fällt ermüdend aus.

  62. 14.

    Vermutlich haben Sie Gutverdiener oder entsprechende Rentner in Ihren Wohnungen.
    Bei den laufenden Teuerungswellen sind die Klein- und Mittelrentner kaum noch in der Lage die Mieten zu bezahlen.
    Nachweislich hast diese Bevölkerungsgruppe in den letzten 2 Jahren Kaufkraftverluste hinnehmen müssen.

  63. 13.

    Antwort auf Graumann
    Was sind Sie denn nun Vermieter oder Mieter?
    Beides ist ja etwas fragwürdig und ergibt keinen Sinn.
    Ich bin Mieter und Mieterbeirat um meine Mitmieter zu helfen und beratend zur Seite zu stehen.

  64. 12.

    Wie weit soll es noch nach oben gehen? So schnell wie mein Vermieter in Marzahn die Miete erhöht, kann ich gar nicht mehr Gehalt einfordern.

  65. 11.

    Der Mietspiegel weist eine durchschnittliche Mieterhöhung von ca. 60% von 2005 bis 2023 (über 18 Jahre) aus.
    Derzeit findet gerade die Stichprobe 2023 des Statistikamtes Berlin-Brandenburg statt,
    aber bereits jetzt ist klar, dass sich die Einkommen von Arbeitnehmern und Rentnern in Berlin weniger gut entwickelt haben.

  66. 10.

    Ich finde das populistische „Geschrei“ der Berliner Mieterverbandes gar nicht mehr lustig. Wenn man den Mietern sagt jeder Mietsteigerung darf nicht sein und ist falsch, dann treibt man die Mieter in die Arme der AfD oder es kommt der Ruf nach Enteignung und Staatswirtschaft auf. Meine Mieten als Mieter und Vermieter liegen alle unter 7€! Ich kenne niemanden der sich ernsthaft über seine Miete beschwert, außer ihm ist das ganze Leben zu teuer.

  67. 9.

    Also es sollte sowieso der Mietspiegel endlich auf das Niveau von neuen Wohnungen angepasst werden. Der Vorteil ist frei werden von Wohnungen die sonst über Jahrzehnte von älteren Menschen bewohnt werden deren Bedarf nach viel günstigem Wohnraum nicht angemessen ist.

    Es ist ein Mittel um Generationengerechtigkeit durchzusetzen. Der so genannte "Mieterschutz" vertritt hauptsächlich die Interessen von Bestandmietern und nie das Interesse aller Mieter am Markt.

  68. 8.

    Eines der grausamen Ergebnisse aus sechs Jahren wohnungspolitischer Geisterfahrt, deren Nachwirkungen wir noch in den kommenden Jahren mit aller Vehemenz spüren werden. Von den großen Ankündigungen tritt sich jetzt der erwartbar große Schaden fest.

  69. 7.

    Es gibt Leute, für die ist ein Mietspiegel ein Segen, für uns jedoch ist der Mietspiegel absolut Mist. Unser Vermieter hatte viele Jahre keine erhöhung der Kaltmiete erhoben, und wenn, nur sehr gering. Die Erhöhungen der Betriebskosten wurden natürlich erhoben.
    Dann kam der Mietspiegel und nun ging unsere Miete durch die Decke, bei Rückfragen gab's die Antwort, wir passen uns den Mietspiegel an. Für viele Vermieter ist es ein Freibrief, um Mieten zu erhöhen. Der Mieter muß halt alles bezahlen

  70. 6.

    Puh, das geht ja noch.

  71. 5.

    Hallo zusammen, wo stammen den die Informationen her? Auf der Seite des Berliner Senats finde ich hierzu keinerlei Auskunft?

  72. 4.

    Wir verdienen seit bald 11 Jahren quasi das selbe, außer kleinere Tarifsteigerungen, dafür sind diese Kosten stark angestiegen, nebst aktueller Inflation und Strom-Preisexplosion (Verdreifachung).

  73. 3.

    Dass dem Eigentümerverband diese Anhebung zu niedrig ist, war und ist zu erwarten. Für diese fällt trotz gestiegener Mieten immer alles zu niedrig aus. Instandhaltungsleistungen berechtigen nicht zur Mieterhöhung.
    Im Übrigen sollten gestiegene Kosten für Handwerkerleistungen und Matierialien NICHTS mit der Höhe der Kaltmiete zu tun haben. Einen gewisser Teil an Reparaturleistungen hat der Vermieter als Gegenleistung zur Miete ohnehin zu erbringen, ohne eine Erhöhung der Kaltmiete vorauszusetzen; denn dafür zahlt der Mieter ja schließlich Miete. Und wie oft fallen pro Wohnung Instandhaltungsarbeiten/Reparaturen im Jahr an? Wohl eher selten.
    Hier wird also wie immer auf hohem Niveau gejammert.

  74. 2.

    Sollte man das leidende Volk nicht eher entlasten statt belasten? Sind wir wieder im Aufschwung?

  75. 1.

    Wenn den eine Lobbyisten der Anstieg zu hoch und den anderen zu niedrig ist, scheint der Wert gar nicht so falsch zu sein.

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