Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin von Berlin (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Audio: Inforadio | 08.05.2020 | Dilek Kalayci im Interview | Bild: dpa

Gesundheitssenatorin im rbb - Kalayci kritisiert Obergrenze: "Die Zahl 50 ist viel zu hoch"

Ab 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern werden Lockerungen zurückgenommen. Auf Berlins Situation hochgerechnet würde sich eine Zahl ergeben, die Gesundheitssenatorin Kalayci für viel zu hoch hält. Es müsse deutlich früher gehandelt werden, warnt sie im rbb.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat die bundesweiten Vorgaben für die Lockerung der Corona-Maßnahmen als deutlich zu schwach bezeichnet. Im Inforadio vom rbb sagte sie am Freitag, die Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Bewohnerinnen und Bewohnern in den letzten sieben Tagen sei “viel zu hoch, gerade auch für Berlin."

Auf Berlin hochgerechnet würde die festgelegte Obergrenze bedeuten, dass ab 2.000 Neuinfektionen pro Woche die jetzt geltenden Lockerungen wieder rückgängig gemacht werden müssten. Berlin habe aber schon bei wesentlich geringeren Ansteckungszahlen reagiert, und das mit großem Erfolg, so die SPD-Politikerin: "Wir hatten 260 Neuinfektionen in der Woche, als wir die ersten Einschränkungen beschlossen haben. Danach haben wir die Spitze gesehen, da war der Faktor bei 37. Und wir haben unsere Einschränkungen weiter gemacht, als der Faktor bei 22 war." Berlin stehe jetzt vergleichsweise gut da, weil deutlich früher durchgegriffen wurde.

Kalayci will Testmöglichkeiten weiter ausdehnen

Flächendeckende Corona-Tests lehnte die Senatorin im Gespräch mit dem Inforadio ab. Es gebe aber ausreichend Kapazitäten, um gezielt zu testen, etwa in Schulen, Kitas, Kliniken und bei der Polizei. Zudem habe Berlin beim Thema Testerweiterung schon große Fortschritte gemacht: "Anfangs hatten wir wöchentlich 2.000 Testmöglichkeiten, inzwischen sind es knapp 51.0000 in Berlin. Wir haben unheimlich viel getestet und müssen gezielt weiter testen und auch in die Breite gehen. Wir testen inzwischen auch Kontaktpersonen zweiten Grades und alle mit Symptomen", so Kalayci.

Wichtig sei, dass die Tests begleitet würden von strengen Hygieneregeln: "Wir brauchen weiterhin klare Hygienepläne, sonst können Lockerungen schiefgehen. Beispiel Gastronomie: Hier müssen wir aufpassen, dass sich keine neuen Grüppchen bilden, aus denen Neuinfektionen entstehen." Denn sie gehe klar davon aus, dass eine zweite Infektionswelle kommen werde. Darauf gelte es, vorbereitet zu sein. 

Geisel will stadtweit reagieren

Auch Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hält die Corona-Obergrenze von 50 Neuinfektionen für zu hoch. "Wir müssen früher eingreifen, wir können nicht so lange warten", sagte Geisel am Donnerstagabend. Er kündigte zudem an, dass grundsätzlich Lockerungen stadtweit – und nicht pro Bezirk - zurückgenommen werden, sollte sich die Lage wieder verschärfen. "Wenn wir Maßnahmen zurückdrehen müssen, wenn wir Infektionszahlen erreichen, die als Stoppsignal zu werten sind, dann wird das flächendeckend für Berlin eingeführt werden müssen", sagte Geisel am Donnerstagabend. "Das war auch der Grund, warum gestern in der Diskussion der Ministerpräsidentenkonferenz die drei Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen diese Regelung nicht so ausdrücklich begrüßt haben."

Bund und Länder hatten am Mittwoch neben weiteren Lockerungen von Alltagsbeschränkungen ein stärker regional ausgerichtetes Vorgehen beschlossen. Dazu gehört eine Art Notfallmechanismus. Demnach soll in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden.

Sendung: Inforadio, 8.5.2020, 7:05 Uhr 


 

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28 Kommentare

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  1. 28.

    ..ich habe mir mal Ihren Kommentar stellvertretend rausgesucht, weil hier wieder von der nächsten Welle geschrieben wird., ein anderer sogar von der 3. Welle spricht. Wie definiert man diese Welle? Bei der Influenza spricht man davon, das jeder 5 Test positiv ist. Wenn ich das richtig in den Medien gelesen habe, sind bei Corona Covid 19, über 90 Prozent der Test negativ. Und manchmal bin ich erschüttert, wie die Politiker das Geld raushauen, was WIR erwirtschaften und die ganzen Maßnahmen und Hilfspakete werden wir alle am Ende tragen müssen. Höheren KK Beiträge, Kürzungen im Gemeinschaftswesen etc. , ob wir mal alle Intensivbetten in Berlin benötigen, weiß ich nicht und hoffe es natürlich nicht im Zusammenhang mit Covid19, kenne aber viele, dessen OP verschoben wurde und diese Leute mit großen Schmerzen und Einschränkungen mehr schlecht als recht das Leben erleben....16 B.-Länder haben sich auf die Zahl 50 geeinigt. Vielleicht schafft man es mal 14 Tage sich daran zu halten.

  2. 27.

    Das war auch vor Corona schon so, ist aber nicht so ins Gewicht gefallen wie jetzt!

  3. 26.

    Wann sind die zweiten 500 von den geplanten 1.000 Intensiv-Betten auf dem Messegelände fertig ? Und wann könnten diese denn dann hoffentlich nicht, aber gegebenenfalls mit ausreichend qualifiziertem Personal betrieben werden ?

    Bei Nicht-Verwendung werden alle diese Betten doch eine sehr ordentliche (Katastrophen-)Reserve für alle Zeiten darstellen können.

  4. 25.

    Nu mal langsam. Meinen Kommentar bzgl Kindern haben Sie auch schon als falsch bezeichnet, in einem anderen thread - auf meine Frage nach Nachweisen zu Ihren Behauptungen waren Sie dann aber still, da kam nix mehr.
    So - wenn Adrian nun sagt:
    "Derzeit sieht es so aus als würden auch Patienten mit "leichten" Verläufen bleibende Lungenschäden davontragen können."
    dann haben Sie also anderslautende Infos? Menschen mit leichten Verläufen können *keine* bleibenden Lungenschäden davontragen? Sagt wer und wo?

    Wenn Sie darauf keine Antwort haben, dann behaupten Sie doch bitte nicht einfach, das was Adrian sagte seien Fake-News.

    Hier gibt es zB Artikel, die Adrians Aussage bestätigen.
    https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-koennte-Lunge-dauerhaft-schaedigen-article21734465.html
    https://www.dw.com/de/corona-sp%C3%A4tfolgen-genesene-haben-teilweise-reduzierte-lungenfunktion/a-52838231

  5. 24.

    Sind wir doch mal ehrlich...seit den Lockerungen machen die Berliner was sie wollen. Ich war gestern schockiert was ich so beobachtet hatte und ich wohne in einem Randbezirk...Grillparties und Menschenansammlungen von bis zu 30 Personen, niemand hält mehr Abstand zum anderen...der Egoismus dieser Stadt hat nun gesiegt....ich möchte nicht wissen wie es im Stadtzentrum aussieht. Die nächste Welle ist vorprogrammiert und damit die noch strengeren Regelungen die Folgen werden...es ist nur noch ne Frage der Zeit

  6. 23.

    Ach ehrlich gibt es hier auch Leute, die diese Fake News verbreiten.
    Nein dem ist nicht so, es gibt einige wenige Fälle die Schäden davon tragen, aber das ist ganz normal bei jeder Krankheit oder schweren Krankheit !
    Nach ihrer Logik dürften wir nie wieder rausgehen, sprich das alles für immer und bei jedem einzuschränken würde nur mit Dauer shutdown funktionieren.
    Allerdings natürlich nur solange irgendwas an Wirtschaft noch vorhanden ist.
    Leider befürchte ich durch die ganzen Angst Bürger hier, dass das nicht mehr lange der Fall sein wird und dann werden Träumer wie Adrian erkennen dass es eben nicht mehr ohne weitergeht, aber da ist es schon zu spät.

  7. 22.

    Städte haben aber durch ihre jüngere Altersstruktur und die etwas isolierteren älteren Bevölkerungsschichten ausgleichende Faktoren.
    Ebenso gibt es in Städten engmaschigere medizinische Versorgung.
    In Deutschland sind auch Städte nicht die Corona-Epizentren.

  8. 21.

    Derzeit sieht es so aus als würden auch Patienten mit "leichten" Verläufen bleibende Lungenschäden davontragen können. Vielleicht sollten wir also noch abwarten bevor wir die Krankenhäuser auf Kapazität fahren.

  9. 20.

    Der Herr Kollatz hat es schon auf den Punkt gebracht, 90 % weniger Gewerbesteuern, damit ist dann alles gesagt. Die Verantwortlichen können froh sein dass einige wenige an den traditionsreichen Industriestandort Berlin festgehalten haben, sonst wären es 100 % Verlust. Da hatte man doch in NRW, bei den Lockerungs-Orgien, glatt vergessen dass Rumänische-Wanderarbeiter in der Fleischverarbeitung auf engsten Raum in ihren Massenunterkünften leben. Mal eben 150 Infizierte, der Laden musste schließen. Tönnies wurde letztes Jahr abgemahnt, weil Er Ausländer diskriminiert hatte. Man kann davon aus gehen dass die Dienstleistungs-Gesellschaft-Berlin, den Industrie Ländern angepasst wurde, mit den 50 Infizierten. Ein Werk kann ich schließen, 100 Dienstleister verbreiten unkontrolliert die Seuche. Da rennst Du immer hinter her, wo die überall waren. Lieferanten bis zum abwinken. Hotel, Wäsche waschen lassen in Polen? Usw.

  10. 19.

    Die Senatorin sollte lieber alle Alten- und Pflegeheime dieser Stadt überprüfen und dort Tests durchführen und zwar sofort !

  11. 18.

    Wissen Sie auch, dass Patienten betreut werden müssen, besonders aufwändig sind Covid Patienten?
    Was nützen uns die vielen Betten, wenn das qualifizierte!!! Personal fehlt?
    50 ist definitiv zu hoch. In einem weitläufigen Landkreis ist das vielleicht was anderes, aber in einer engen Großstadt ist das völlig unrealistisch.

  12. 17.

    Auch mir ist die Zahl 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen zu hoch angesetzt. Und durch höher oder tiefer setzen der Testungsanzahl, ggf. auch einer gewissen Meldefaulheit bei Infizierten ohne Symptome (die jedoch gleichwohl ansteckend sind) etc. ist diese Zahl auch noch beeinflussbar. Wird am 5. Tag plötzlich weniger getestet, wenn wir uns dieser Zahl nähern, nur um einem erneuten Lockdown zu entgehen? Werden bei den Testungen im Nasen-Rachen-Raum auch jene Infizierten als positiv getestet, die laut neuesten Berichten "nur" an anderen Symptomen erkranken, wie Thrombosen, Herzinfarkte, bis hin zu Lungenembolien? (Wenn diese nicht zeitgleich die "typischen" Symptome aufweisen, wird derzeit wohl noch niemand auf eine Covid19-Erkrankung hin testen lassen). Wie viele an diesen (m.E. derzeit gehäuft auftretenden) Symptomen gestorbene Menschen wurden auf Covid19 getestet? ... Man bemerke, die Dunkelziffer "Infizierte auf 100.000 Einwohner" ist sehr hoch!

  13. 16.

    Hallo reicht das nicht? Jedes Menschenleben ist es Wert nicht dort zu liegen....

  14. 15.

    Ja dem stimme ich überein...wir haben mit diesen übermäßigen Lockerungen die Chance vertan. Wir hatten nur so geringe Fallzahlen wegen der strengen Regeln. Nun signalisieren die Lockerungen die Berliner dazu das alles wieder beim alten ist. Das merkt man auf der Straße. In 2 Wochen werden wir dafür die Rechnung erhalten...schade...

  15. 14.

    @Lars: Worum geht es Ihnen eigentlich??? Um Ihren Arbeitsplatz? Können wir über die derzeit leeren Betten (weil auf Ihrer Station wohl derzeit nur Covid19-Patienten aufgenommen werden) nicht WIRKLICH FROH sein? Ist nicht ein jeder Mensch mit schwerem Covid19-Verlauf und damit in Lebensgefahr, einer zu VIEL???

  16. 13.

    Niemand verbietet Frau Kalayci zu handeln, egal bei welcher Neuinfektionszahl – die in Berlin übrigens seit 5 Wochen sinkt und derzeit um die 50 liegt (gleitender Durchschnitt). Zum Beispiel könnte die Senatorin endlich eine Auswertung veröffentlichen, was die aufwendigen Nachverfolgungen der Gesundheitsämter in den letzten 8 Wochen an Erkenntnissen über die Infektionsausbreitung und Ansteckung unter engen Kontakten ergeben haben, und was durch welche Maßnahmen und Nachverfolgungen verhindert wurde.

  17. 12.

    Man merkt das Frau Kalayi mal wieder keine Kompetenzen hat und völlig überfordert ist.

  18. 11.

    Na dann setzt eine niedrigere Zahl an. Kann man auch als Bundesland beschließen. Dafür braucht es keine Bundesregierung.
    Momentaner/Aktueller Stand in Berlin ist 8,8 von 100000. Ich könnte mir als Richtwert 20 oder 25 vorstellen, auf die 50 ro 100k. kommen wir infolgedessen höchstwahrscheinlich sowieso.

  19. 10.

    Ich glaub nicht das die Zahl zu hoch gegriffen ist. Einfach mal den Ball flach halten. Berlin hat über 2200 Intensivbetten zur Verfügung. Und derzeit herrscht hier gähnende Leere! Die meisten vergessen zu dem das nur 5-10% der Erkrankten überhaupt eine solche Behandlung benötigen. Zur Zeit befinden sich laut den Zahlen die der RBB hier veröffentlicht auch nur knapp 150 in einer solchen Behandlung. Aber immer schön Panik verbreiten.

  20. 9.

    Vor Corona war uns doch schon bekannt, Politik wird für die gemacht, die das Geld in die Steuerkassen spülen. Wenn das nicht so sein soll, dann gehen wir mit unseren Unternehmen ins Ausland. Das Spielchen geht jetzt einfach so weiter, die Wirtschaftsbosse bestimmen nach wie vor, wie die vom Volk gewählten Politiker sich jetzt zu verhalten haben. Im Prinzip könnte man auch den Vorstandsvorsitzenden von XY wählen, ohne diesen Umweg über die Politik. Das ganze war und bleibt ein "Narren-Spiel", mit immer dem selben Hintergrund. Der Bürger zahlt für alles die Zeche, wenn es den Bach runter geht. Dann kann ich ja beim nächsten mal anders wählen, mit dem Ergebnis, dass die Anderen dass dann weiter treiben. Ich kann dann aber beim nächsten mal wieder anders wählen??? Wie lange läuft dass jetzt so, dass Wirtschaftsbosse den Politikern "befehlen" wie die zu arbeiten haben, 30 Jahre? Die sitzen nur noch da und haben die Aufgabe dem Volk zu erklären, wieso, weshalb, warum. Oder auch nicht!

  21. 8.

    Aber Bundesliga darf spielen!!

  22. 6.

    Die Gesundheitsämter werden es nicht schaffen. Die Zahl müss deutlich drunter liegen. Wir haben eine große Chance vertan. Schade drum.

  23. 5.

    Sehr richtig, auf diesen Wert komme ich auch! Und nicht nur vermutlich, sondern tatsächlich: so eine hohe Infektionsrate hatten wir zu KEINER Zeit in Berlin seit Beginn der Pandemie! (Gerechnet nahnad der Fallzahlen im WHO-Covid-29 Dashboard.)
    Ich bin sehr erfreut, dass auch Frau Kalayci mal diesen abstrakten Wert 50/100000/Woche (absichtlich so formuliert, damit's keiner merkt??) nachgerechnet hat! Dies sollte die Bundesregierung mal bitte erklären!!

  24. 4.

    Schade, dass sich Frau Kalayci und Herr Geisel offensichtlich nicht beim Reg. Bürgermeister durchsetzen können und dieser sich nicht in der Ministerpräsidentenkonferenz. Stadtstaaten haben eine ganz andere Mobilität. Da muss dann alles zurückgefahren werden , anders als in einem Landkreis mit 100000. Und selbst dort ist die Nachverfolgung von Ansteckung kompliziert - das haben wir goch gesehen. Vermutlich lernen die Egoisten frühestens nach der 3. Welle im Winter, denn dann wird die Rettung der Wirtschaft kaum möglich sein und dann hilft späte Einsicht nicht. Unsere zukünftige Freiheit, unsere zukünftige Bildung und unser zukünftiger Wohlstand liegen in unserer Hand und zwar jetzt und nicht später.

  25. 3.

    Warum hört niemand auf die Fachleute und nimmt wenigstens auf die Rücksicht, die sich schon immer mit gesundem Menschenverstand bewegen.
    Wir brauchten halb so viele Regeln, wenn es nicht Menschen gäbe die alles anzweifeln und diesen Müll dann auch noch posten müssen.
    Werden die jetzigen Lockerungen durch das maßlose Verhalten dieser unvernünftigen Egoisten wieder zurückgezogen, werden auch alle bestraft, die sich an die Regeln hielten.
    Die Wirte, Hoteliers und andere Kleinunternehmer tun mir jetzt schon leid.
    Ich glaube nicht, dass unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft einen zweiten Stillstand aushält.
    Leute seid bitte achtsam und lasst euch nicht von irgendwelchen Rattenfängern zu Aktionen verleiten die uns allen schaden.
    Dann erreichen wir auch wieder Normalität.

  26. 2.

    50 Neuinfektionen auf 100000 Einwohner würde heißen: circa 270 Neuinfektionen täglich in Berlin an 7 aufeinander folgenden Tagen. Diese Werte hatte Berlin vermutlich während der ganzen Pandemie nicht. Würde heißen Berlin geht eher nicht mehr in den Shutdown. Ich verstehe Frau Kalayci. Wie will man dann eindämmen?. 50 pro Tag ist auch zuviel für die Gesundheitsämter 1 Infizierter kann locker mehr als 30 nachzuverfolgende Kontakte haben. Hier in Berlin hocken einfach zu viele aufeinander. Wenn so spät eingegriffen wird dauert es halt auch länger das Ganze wieder "einzufangen".

  27. 1.

    Glückwunsch, da hat unsere Senatorin wirklich mal Recht.
    In der Hauptstadt sollten maximal 33,33 Neuinfektionen als Obergrenze reichen. Schwierigkeiten wird es aber mit den Testberichten und der Verfolgung geben. Unser Gesundheitswesen kann das nicht stemmen und die fehlende Technik erübrigt das gesamte Modell.
    Aber Egon hat einen Plan. Mächtig gewaltig.

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