Corona-Pandemie - Sechs Standorte für Berliner Impfzentren stehen fest

Eine Frau steht auf der Dachterrasse am Flughafen Berlin Tegel (Quelle: imago-images/Xander Heinl)
Video: Abendschau | 17.11.2020 | Ulli Zelle | Bild: imago images/Xander Heinl

An sechs zentralen Standorten in Berlin sollen Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden können - und das womöglich schon ab Dezember. Gesundheitssenatorin Kalayci konkretisierte am Dienstag die Impfpläne des Senats.

Die Standorte der sechs geplanten Berliner Impfzentren stehen fest. Am Dienstag wurden sie vom Berliner Senat bekanntgegeben.

Demnach werden in der Messehalle 11, in den stillgelegten Flughäfen Tegel und Tempelhof, im Velodrom in Prenzlauer Berg, im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding und in der Arena in Treptow Impfzentren aufgebaut.

Frühestens im Dezember soll es losgehen

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) teilte nach einer Sitzung des Senats am Dienstag mit, wie und ab wann die Impfungen in Berlin durchgeführt werden könnten. Der Impfbeginn hänge von der Zulassung der Impfstoffe ab, sagte Kalayci. "Wir bereiten uns auf Dezember als frühest möglichen Termin vor."

Unklar ist demnach auch noch, wie viele Impfdosen Berlin letztlich bekommt. Fest stehe aber, dass Deutschland vom EU-Anteil 18 Prozent bekomme, davon wiederum würden fünf Prozent an Berlin abgeführt, so die Gesundheitssenatorin. Berlin stelle sich damit auf 900.000 Impfdosen ein, die in einer ersten Lieferung eintreffen könnten. Diese würden in der ersten Impfphase in den sechs Berliner Impfzentren verabreicht.

Zunächst werden 450.000 Menschen in Berlin geimpft

Jeder Impfling benötigt demnach voraussichtlich zwei Impfungen. Dazwischen liegen 21 Tage beim Impfstoff von Biontech sowie 28 Tage beim Impfstoff Astra Zeneca. Damit könnten zunächst 450.000 Menschen in Berlin geimpft werden, 400.000 voraussichtlich in den Impfzentren. Wie genau priorisiert wird, steht nach Kalayci noch nicht fest. Man warte hier auf eine bundesweit einheitliche Liste, die von einer Expertenkommission "hoffentlich zeitnah" fertiggestellt werde, so Kalayci.

Bis diese Liste vorliege, bereite sich Berlin zunächst darauf vor, dass vor allem über 75-Jährigen eine Impfung angeboten wird. Dieser Personenkreis umfasse knapp 390.000 Berlinerinnen und Berliner, daneben 22.500 Menschen, die sich in stationärer Pflege befinden. Zu priorisierten Personengruppen gehörten zudem 22.000 Beschäftigte in Pflegeheimen sowie 53.000 Beschäftigte in Krankenhäusern.

Terminvergabe per Telefon

Wie genau die Impfkandidaten in die Zentren eingeladen werden, steht nach Auskunft Kalaycis noch nicht fest. Geplant sei, das sie angeschrieben werden und dann über einen Telefonservice als "bundeseinheitliches Modul" einen Termin vereinbaren können. Allerdings sei unklar, ob und wann diese Lösung komme, sagte die Senatorin mit Blick auf den Bund. Bettlägerige Menschen könnten zuhause oder auch im Pflegeheim direkt geimpft werden.

Impfungen dauern jeweils zwei Minuten und werden von medizinischem Fachpersonal durchgeführt, kündigte Kalayci an. Beratungen und Aufklärungsgespräche sowie Anamnesen würden medizinische Fachangestellte absolvieren, so Kalayci. Sie habe von der Kassenärztlichen Vereinigung bereits positive Rückmeldung bekommen, dass dafür genug Personal bereitstehe. Um die Registrierung der Impfpersonen könnte sich die Bundeswehr kümmern, ein entsprechendes Amtshilfeersuchen könne gestellt werden, so Kalayci.

Standorte der Berliner Impfzentren (Quelle: mappa.pro)

Ab Frühling oder Sommer Impfungen beim Hausarzt

Die erste Phase der Impfungen solle spätestens bis zum Sommer abgeschlossen sein. Das Impfzentrum in der Messehalle 11 stehe vorerst bis April zur Verfügung. Geplant ist laut Kalayci, dass innerhalb von 40 Tagen etwa 800.000 Impfungen durchgeführt würden, also 20.000 pro Tag und 3.400 pro Impfzentrum. "Wichtig ist natürlich auch, dass das Impfzubehör da ist. Drei Ultratiefkühlschränke für die Lagerung der Impfstoffe mit einem Fassungsvolumen von jeweils 828 Litern sind schon bestellt und werden bald geliefert", betonte die Gesundheitssenatorin.

Ab Frühling oder Sommer könne dann die zweite Impfphase beginnen, die sich an die breite Bevölkerung richte. "Dann soll es Impfungen über Apotheken und Hausärzte geben", so Kalayci. Für eine Herdenimmunität sei eine Durchimpfung von 70 Prozent der Bevölkerung nötig. Sie hoffe auf eine breite Beteiligung an dieser freiwilligen Impfung.

Sendung: Inforadio, 17.11.2020, 14 Uhr

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54 Kommentare

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  1. 54.

    Wenn es so weiter geht, braucht es eh keine Impftermine mehr, denn dann hat Herr Steinmeier eh alle Impfdosen an arme Länder verschenkt.

  2. 53.

    Leute, das Corona Virus ist nicht neu. Vergesst nicht, dass daran schon seit fast 20 Jahren geforscht wird. Das ist der Grund, warum dieser Impfstoff überhaupt so schnell durchgehen kann. Erst beschweren sich alle, dass nichts gegen Covid-19 hilft, dann gibts was, und das is den Leuten auch wieder nicht recht.

  3. 52.

    Sicherheit geht vor Schnelligkeit, Wie sicher ist ein neuer COVID-19-Impfstoff?
    Können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden? Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!!!
    Ein Impfstoff muss wirksam und sicher sein.


  4. 51.

    Ich hoffe, Sie müssen keinerlei Medikamente, nicht einmal ab und zu etwas gegen Kopfweh, nehmen. Diese haben nämlich die gleichen Prüfverfahren durchlaufen wie jetzt der Impfstoff. Sonst wären Sie womöglich lebensmüde.

    Manche Menschen sind aus Prinzip immer in Opposition und gegen alles. Wäre es beim Blick in den Spiegel möglich, gegen sich selbst zu sein, so träfe das auf Sie sicher zu.

  5. 50.

    Ich warte noch, ich bin ja nicht lebensmüde. Die Bundesregierung sollte zu Wohle des Volkes den "Impfstoff" an sich selbst testen.

  6. 49.

    Wäre es Ihnen denn umgekehrt genehmer gewesen? Erstmal Impfstoff und dann überlegen, wo die Impfungen stattfinden können?

  7. 47.

    Nun, die Nebenwirkungen einer Covid-Erkrankung sollen auch nicht ohne sein: Fatigue, diverse Organschäden, neuronale Beeinträchtigungen... und über die Langzeitschäden wissen wir auch noch nicht viel, da könnte z.B. durch eine geschädigte Bauchspeicheldrüse irgendwann Diabetes entstehen, ein vorgeschädigtes Herz-Kreislauf-System kann zu frühzeitiger Morbidität führen usw.
    Da ist mir ein Impfstoff, mit seeehr überschaubarem Potenzial für Nebenwirkungen tausendmal lieber. Das mRNA-Verfahren ist ja nicht neu, es wird seit mehreren Jahren an Menschen erprobt ohne Schwierigkeiten zu verursachen. Dass es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, liegt bisher nur an der fehlenden Wirksamkeit. Da die Corona-Impfstoffe aber anscheinend wirken, steht einer schnellen Zulassung nichts im Weg. Leider werde ich in der Priorisierung eher ziemlich hinten stehen, aber ich hoffe, trotzdem schon vor nächstem Winter meine Impfung zu bekommen.

  8. 46.

    Ja, ich warte auch noch ein paar Jahre ab, bis die üblichen Beobachtungen von Wirkung und Nebenwirkungen durch sind.

  9. 45.

    Boah, geht echt JETZT SCHON das Gekloppe um den Impfstoff los? Ich fasse es ja nicht! Warum zum Henker seid ihr denn bitte so scharf auf irgendeine schnell vom Zaun gegrochenen Impfung? Ich lehne mich zurück und lasse anderen freiwillig den Vortritt (und beobachte erstmal schön welche Nebenwirkungen das Zeug so mit sich bringt..*hust*) Ein Hoch auf die freiwilligen Tester! Hehe...

  10. 44.

    Vielleicht könnten Sie aufhören, in allem etwas Negatives zu sehen? Es wird bald Impfungen gegen Corona geben. Das ist eine super positive Nachricht. Berlin wird es schaffen, das einigermaßen zu organisieren. Es wird bestimmt nicht alles perfekt laufen, aber es wird am Ende klappen.

  11. 43.

    Das sind doch mal positive Nachrichten! Ich freue mich, dass es am Dezember voraussichtlich mit der Impfung der Risikogruppen losgehen wird. ich hoffe, dass sich das Leben dann ab dem Sommer normalisieren wird und auch Sachen wie Kinobesuche und Theaterbesuche wieder möglich sein werden - und ab Herbst/Winter vielleicht sogar das Verreisen mit dem Flugzeug. Mit diesen Aussichten fällt einem das Durch- und Aushalten doch gleich ein wenig leichter.

  12. 42.

    Erst allen so richtig Angst machen und dann gehts los mit impfen um 11 Uhr wie Brömme in der Abendschau sagte. Er nannte keinen Tag. Nichts gegen Sie Hr. Brömme aber ich lasse den Coronahektikern Merkel, Spahn, Kalaicy, Lauterbsch und den vielen unbekannten und bekannten Coranahektikern den Vorrang.

  13. 41.

    @Susanne Haase: am besten Senat fragen,
    https://www.berlin.de/sen/gesundheit/
    aber derzeit suchen auch Krankenhäuser medizinisches Fachpersonal dringend.

  14. 40.

    Nach all diesen entsetzlich desaströsen Fehlentscheidungen bzgl. Corona der Landes- und Bundesregierung, scheint hier mal etwas richtig entschieden zu werden. 1. richtig: es wird halbwegs rechtzeitig geplant (völlig unbekannt bisher in der Coronapolitik) 2. richtig: es wird in richtiger Reihenfolge der zunächst knappe Impfstoff verteilt. Wenigstens das klingt doch sehr positiv. Vermutlich kann im Dezember noch nicht geimpft werden, aber es ist natürlich genau richtig bereits für Dezember zu planen, falls es doch schneller geht als erwartet. Dennoch sollte man außerdem Schnelltests für alle und jederzeit und kostenlos ermöglichen, damit sich bis zum Sommer Infizierte isolieren können und so die Fallzahlen gesenkt werden.

  15. 39.

    Was für eine schäbige Neiddebatte... mit einmal schwindet die Solidarität, wenn es heißt, dass die Risikogruppe 75+ zuerst den Impfstoff erhält?
    Bitter!
    Meine Dosis gebe ich im übrigen gern weiter die nächsten 40 Jahre!

  16. 38.

    Wo kann mann sich bewerben als medizienische Fachkraft bei der Impfung gegen Corona mitzuwirken.

  17. 36.

    Was sie schreiben ist auch falsch. Wenn schon: Treptow-Köpenick. Am wenn man mal 5 Sekunden nachdenkt, kann man sich wohl denken, dass die Veranstaltungshalle Arena gemeint ist. Allerdings hat der rbb auch im Radio von Köpenick gesprochen. Sollte man vielleicht ändern, damit Leute wie Mathhias M nicht zu lange vor einem Jugendclub ausharren. ;)

  18. 35.

    Ich hoffe, die Terminvergabe läuft nicht so wie beim Bürgeramt, dann werden wir in diesem Jahrzehnt nicht mehr fertig werden.

  19. 34.

    Ganz einfach: Wenn die Alten nicht mehr krank werden können, gehen die Sterberaten und die Zahl der Intensivpflichtigen rapide bergab. Dann hat Corona wirklich kaum noch mehr Bedeutung als eine normale Grippe.

  20. 33.

    Hm, wenn man mit den über 75-jährigen anfängt, ergibt auch die Angabe einen Sinn, dass mindestens 70 % geimpft werden müssen, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Wobei das Unsinn ist, denn um Immunität zu erreichen, eignet sich nicht nur die Impfung, die möglicherweise jährlich wiederholt werden muss. Es gibt auch andere Arten.
    Angesichts der nicht neuen Erkenntnis, dass Impfungen bei Menschen, je älter sie sind, eine abnehmende Wirkung zeigen, da die Immunreaktion geringer ausfällt (deshalb sind sie ja so gefährdet), ist es eine völlig falsche Priorisierung (die auch bei Grippeimpfungen seit Jahren von Teilen der Ärzteschaft kritisiert wird). Sinnvoll wäre dann vielleicht zuerst nach Systemrelevanz (med. + pfleg. Personal, Polizei usw.) zu gehen und danach die "Verbreiter" zu impfen. Also vermutlich erst die 15-30-Jährigen, dann 30-50 usw.
    Kann man möglicherweise den Wählern schwerer verkaufen, wäre aber angesichts zunächst knappen Impfstoffs eine Möglichkeit.

  21. 32.

    Warum die über 75jährigen? Weil es da mit Abstand die meisten schwer trifft, wenn es sie trifft. Schützt man diese Altersklasse, werden viele intensivpflichtige Covid-19-Erkrankungen und auch Todesfälle verhindert. Langst nicht alle, denn auch andere erkranken leider ggf. schwer oder sterben, aber in dieser Altersgruppe eben mehr als in allen anderen Altersgruppen zusammen. Macht schon Sinn, da (und beim medizinischen Personal) anzufangen.

    Bleiben sie gesund und munter!

  22. 31.

    Alles hängt zusammen. Erkrankte nehmen Betten und Pflegekräfte ein. Pflegekräfte werden gebraucht, um Kranke zu betreuen. Außerdem gibt es nicht nur Corona in den Krankenhäusern. Auch andere Patienten brauchen Behandlung und Betten. Es gibt Unfälle, Herzinfarkte, Krebs... Deshalb sollten Alte und Risikopatienten zuerst geimpft werden, denn diese Leute erkranken am wahrscheinlichsten und würden dann Pflegeplätze einnehmen. Und das Pflegepersonal versteht sich von selbst. Systemrelevant eben. Wie beim Schiffbruch, Frauen und Kinder zuerst.

  23. 30.

    Eigentlich war es ja abzusehen, dass sofort eine Neiddebatte entsteht. Aber man kann es nun einmal nicht allen recht machen.
    Überlegenswert wäre es aus meiner Sicht aber auf jeden Fall, dass nachdem die Risikogruppen und Mitarbeiter des Gesundheitswesen geimpft wurden, man Inhaber von Jahreskarten des ÖPNV auswählt, um zumindest die Dauerpendler von der Gefahr zu befreien, sich in den vollen Bussen und Bahnen anzustecken.
    Und um einigen den Wind aus den Segeln zu nehmen... Ich persönlich besitze solch eine Karte nicht.

  24. 29.

    Mal wieder typisch Senat, schon Impfzentren festlegen ohne Impfstoff. Mir ist das auch schnurzpiepegal wo die sind , ich werde mich nicht impfene lassen.
    Ist ja langsam schlimmer als wie in DDR-ZEITEN

  25. 28.

    Was ist mit den Imunabwehr geschwächten Menschen .
    Wie HIV, Krebs und Dialyse Patienten.
    Die Familie haben .....
    Die müssen zur Therapie oft mit dem Öffentlichen Nahverkehr.....????
    Teilweise noch sehr Jung!!!

  26. 27.

    Viele ältere Menschen werden vermutlich nicht über Internet verfügen ... vielleicht gibt's ja auch eine Kombination zwischen Anruf und Internet. Da beginnt ja nun gerade erst die Planung und hier gibt es viele gute Ideen und Vorschläge, auch etwas, was die Verantwortlichen gar nicht auf dem Plan haben, weil auch das nur Menschen sind und auch den Kopf voll haben.

    Was ich viel viel schlimmer finde sind Kommentare darüber : Warum die zuerst und nicht wir? Sind wir nichts wert? Da zeigt sich wieder ein gewisser Egoismus. Also warten wir's doch einfach ab, bleiben optimistisch und damit gesund.

  27. 26.

    Die Strategie muss so sein, dass sich bis zum nächsten Herbstanfang im September 2021 jeder impfen lassen konnte, der dies auch wollte. Daran muss die Impfstrategie ausgerichtet sein. Nicht kleckern, sondern klotzen ist angesagt. Gleich von Anfang an sollte in großen Dimensionen, vorausschauend und professionell gedacht werden.

  28. 25.

    ...fuer mich liest sich das wie ein Aufruf/eine Suche fuer eine Testreihe/Studie...na viel Spaß und hoffentlich wenig Nebenwirkungen *kopfschuettel*

  29. 24.

    Pst: Arena und Velodrom befinden sich nicht in Charlottenburg oder Steglitz! Die 6 Zentren sind allesamt relativ zentral in oder am Rand der Innenstadt gelegen.
    Auch die Mitbürger aus westlichen Stadtteilen wie Spandau, Wannsee, Zehlendorf, Lichterfelde, Lichtenrade, Marienfelde, Frohnau, etc. werden eine gewisse Anfahrt auf sich nehmen müssen. Aber natürlich könnte man die Hälfte der wenigen Impfzentren in Marzahn oder vielleicht noch besser Rahnsdorf (nichts gegen die beiden Stadtteile an sich) ansiedeln, wo wenige Prozent der Bevölkerung leben, damit Sie persönlich keine allzu große Mühe beim Erreichen des Impfzentrums haben.

  30. 23.

    Irgendwie muss es ja mal angefangen werden, sie betont ja auch falls bis dahin keine Liste kommt wie man anfangen soll würde man mit über75-Jährigen anfangen. Risikogruppe ältere Menschen. Das aber damit zu verbinden, dass angeblich der Staat damit Geld verdient finde ich lächerlich.

  31. 22.

    Im Osten wohnen nur ein Drittel der Berliner Bevölkerung, von daher sind 2 völlig ok.
    6:3=2

  32. 20.

    Sehr guter Kommentar! Was nützt es, wenn die senioren geschützt werden, aber das öffentliche Leben mangels systemrelevanter Arbeitskräfte kränkelt?

  33. 19.

    "Für den Senat endet Berlin ja regelmäßig am inneren S-Bahnring. Dahinter ist gefühlt Niemandsland, bis dann irgendwann Brandenburg kommt."
    Tegel liegt doch ziemlich weit außerdehalb des S-Bahn-Rings ;-)

    Mich würde ja mal interessieren, wie lange lungenkranke Menschen, die noch lange nicht über 70 sind, darauf warten müssen, geimpft zu werden...

  34. 18.

    Ich frag mich wieso sie nicht auch gleich die Unis als vorläufige Standorte mitbenutzen während kaum Veranstaltungen sind.

    Also hier an der TU haben wir garantiert genug kryotechnik und mehr als Genug Stickstoff um den Impfstoff kalt zu halten und an der HU und FU garantiert genauso.

    Das würde auch dazu führen den Andrang ein bisschen mehr zu Verteilen

  35. 17.

    Es wäre in der Tat besser, den Impftermin per Post mit Online-Bestätigungsmöglichkeit zu verschicken. Und zwar nach Jahrgang und/oder Risikogruppe. Hoffentlich bekommen der Senat oder die KV Berlin das als logistische Herausforderung auf die Reihe. Ich verstehe die Menschen, die Angst davor haben, sich anstellen zu müssen oder den ÖPNV aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht nutzen möchten. Vielleicht richtet die BVG dafür Sonderlinien ein, anstatt immer nur die Preise zu erhöhen. Oder es gibt andere Shuttle-Möglichkeiten für Personengruppen, die sich nicht auf den Weg machen können. Im Übrigen wäre etwas mehr Transparenz über die Risiken und Nebenwirkungen der Impfung wünschenswert. Und anstatt immer nur zu meckern: Ich finde es gut, dass Frau Kalayci und Herr Brömme das anpacken! Es ist immerhin ein Weg zu mehr Sicherheit!

  36. 16.

    Wenn man den ganzen Text liest, bekommt man auch Antworten:

    Die Termine für den ersten Impfvorgang werden per Telefon mitgeteilt.

    Die Hausarztpraxen werden im nächsten Jahr zur Impfung herangezogen.

    Die 70% sind der Prozentsatz ddr geimpft sein muss, um eine Herdenimmunität zu erreichen.

  37. 15.

    Bin gespannt, ob es wirklich so schnell eine wirksame Impfung gibt. Daumen drücken!

    Was ich mich frage, warum die Prioritäten so wie angegeben gesetzt werden? Warum nicht als erstes alle im Gesundheitswesen, ÖPNV, Energieversorger, Lebensmittelindustrie, Müllabfuhr etc. impfen? Also alle, die notwendig sind, um das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten, wenn der Rest heldenhaft von der Couch aus die Pandemie bekämpft? Die 75-Jährigen sind zwar eine Risikogruppe, können sich aus meiner Sicht aber eine gewisse Zeit dem Warten auf der Couch anschließen...oder übersehe ich etwas?

  38. 14.

    @Kalle
    Arena Treptow und Velodrom liegen beide im Ostteil, zudem liegt das Velodrom direkt an der S-Bahn und an der Straßenbahn (Landsberger Allee(.

  39. 13.

    Ich weiß jeder Menschenleben zählt aber warum erst die ab 75 jährigen zuerst geimpft werden, verstehe ich nicht. Oder liegt es daran das Vaterstaat mit diesen Menschen das meiste Geld macht, spricht Plege und Altenheime. Die Arbeiterklasse kann erstmal warten.....

  40. 12.

    Das macht doch Hoffnung auf ein Ende dieser schweren Zeit!! Warum muss immer gemeckert werden, wer mein alles besser machen zu können, bitte raus aus der Komfortzone! Modern macht Pickel!

  41. 11.

    Wo,bitte bleiben die östlichen Stadtgebiete ? Terra inkognita oder was ??

  42. 10.

    Das sehe ich auch so. Und Brandenburg befindet sich in der Regel nur in Potsdam und Cottbus....

  43. 9.

    70% ... hm bisher gehen alle Umfragen eher von 50% aus, die sich impfen lassen wollen.
    Theorie und Wirklichkeit .... die Probleme kennt man ja schon.
    Na schauen wir mal.

  44. 8.

    "Bis diese Liste vorliege, bereite sich Berlin zunächst darauf vor, dass vor allem über 75-Jährigen eine Impfung angeboten wird. "
    Nah,herzlichen Glückwunsch, denn diese Personengruppe, wie auch übrigens alle anderen der risikobehafteten Mitbürger, wurden bisher nicht auf die Impfwirkung- oder auswirkungen getestet.

  45. 7.

    Naja, schaden kann es nicht. Jetzt braucht es nur noch einen Impfstoff - aber der wird im Dezember wohl noch nicht zur Verfügung stehen.

  46. 6.

    Tief im Osten ..........
    warum denkt wohl Marzahn / Hellersdorf so mies ?

  47. 5.

    Bekommen die Menschen den Impftermin nach Hause per Post? Oder soll man sich etwa nach Feierabend noch da anstellen?

  48. 4.

    Wer hat sich denn diese Orte ausgedacht? Die Verkehrs-und Parksituation ist bei den meisten Standorten katastrophal.
    Und ich werde einen Teufel tun, mich an einer Massenimpfung zu beteiligen, wo die Möglichkeit besteht, sich u.U. noch so richtig anzustecken.

  49. 3.

    Eine Impfstelle für den ganzen Süd Osten ist zu wenig. Was ist mit den Arztpraxen?

  50. 2.

    Wenn die Kühlung beim Arzt tatsächlich das Problem ist, dann geht es nicht anders. Ich vermute jedoch, dass der anfangs nicht ausreichend vorhandene Impfstoff ein mindestens ähnlich starker Grund für die Impfzentren sein dürfte.

    Persönlich halte ich es für bedenklich, wenn man nun Alte und Risikogruppen (die nicht alle ein Auto haben) durch die halbe Stadt "Jagd", damit diese sich dann impfen lassen können. Man gibt sich zwar Mühe diese Zentren im Stadtgebiet zu verteilen, aber was machen Menschen, die zwar in keiner Pflegestufe sind und daher keine Hilfe zu erwarten haben, aber dennoch ohne Auto nur schwer an diese Zentren gelangen? Ganz abgesehen davon, dass die sich dann in den ÖPNV quetschen müssen, was sie vielleicht vorher halbwegs vermeiden konnten.

    Die Impfung gehört zum Hausarzt.

  51. 1.

    Jugendclub Arena in Köpenick oder doch eher die Arena in Alt-Treptow an der Grenze zu Kreuzberg? Ich denke mal, es hätte Treptow heißen müssen und nicht Köpenick.

    Wenn das stimmt, mal wieder typisch. Für den Senat endet Berlin ja regelmäßig am inneren S-Bahnring. Dahinter ist gefühlt Niemandsland, bis dann irgendwann Brandenburg kommt.

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