Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus, Quelle: rbb
Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus | Bild: rbb

Klinikeigenes Impfzentrum - Cottbuser Klinikum bereit zur Impfung der Mitarbeiter

Das Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) ist bereit, die eigenen Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen. Wie der rbb am Montag erfuhr, ist das klinkikumeigene Impfzentrum fertig. Für die breite Bevölkerung ist dagegen ein Impfzentrum in den Cottbuser Messehallen vorgesehen.

In der Mitarbeiterkantine sind nun fünf parallele Impfstraßen eingerichtet, inklusive Aufklärung, der Impfung selbst und Nachsorge. Denn es müsse auch mit allergischen Reaktionen gerechnet werden, wenn pro Tag bis zu 200 Mitarbeiter durchgeschleust werden, erklärte Tim Flasbeck, Chefarzt der Notaufnahme und Koordinator des Impfzentrums.

Tim Flasbeck, Chefarzt der Notaufnahme am CTK Cottbus (Bild: rbb/Wussmann)
Tim Flasbeck, Chefarzt der Notaufnahme am CTK Cottbus | Bild: rbb/Wussmann

Dringend benötigter Schutz für Mitarbeiter

Mit dem Impfzentrum sollen die Mitarbeiter "möglichst barrierefrei", also im laufenden Betrieb geimpft werden. Das soll auch die Impfbereitschaft erhöhen, so Flasbeck. Denn die Impfung ist auch für CTK-Mitarbeiter freiwillig. Flasbeck rechnet mit der Hälfte der Belegschaft, also rund 1.200 Menschen, die die Möglichkeit nutzen werden.

Eine Kategorisierung, welche Mitarbeiter zuerst geimpft werden, also beispielsweise Intensivpflegekräfte, gibt es nicht. Auch, wenn sich Flasbeck das gewünscht hätte, wie er sagt. Das sei politisch ausdrücklich nicht gewollt. Er hat die Zusage, dass genügend Impfstoff der Firma Biontech für das CTK zur Verfügung stehe. Daran müsse er sich halten.

"Wir versuchen jetzt das zu verimpfen, an die Leute die maximal ausgesetzt sind, jeden Tag. Pflegekräfte, Hol- und Bringedienst, Ärzte, um die so schnell wie möglich zu schützen", sagt Flasbeck. Genügend Impfstoff für alle Risikogruppen in Deutschland gebe es aktuell aber nicht, so der Chefarzt.

Wichtig sei es dennoch, dass es nun losgehe. Der Impfstoff sei wesentlich dafür, als Krankenhaus handlungsfähig zu bleiben. "Wir brauchen ein bisschen Licht am Tunnelende, denn nur Hiobsbotschaften fühlen sich auf Dauer ziemlich grausam an", sagt Tim Flasbeck.

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Sendung: Antenne Brandenburg, 21.12.20, 16:10 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Amtssprache ist Deutsch. - Gender ist keine historisch gewachsene Sprache. - Das Thema heißt übrigens Corona-Virus.

  2. 1.
    Antwort auf [Anna] vom 21.12.2020 um 17:22

    Sag mal habt ihr keine anderen Probleme. Ihr mit euer Gender Zeug. Schrecklich

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