Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus (Quelle: imago images/Franke)
Video: Brandenburg aktuell | 24.01.2021 | Stefanie Otto | Bild: picture alliance

Ab Mitte Februar - Carl-Thiem-Klinikum sucht nach Coronavirus-Mutationen

Das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) in Cottbus wird ab Mitte Mitte Februar Corona-Tests zusätzlich auf mögliche Mutationen analysieren. Die Genom-Sequenzierung soll in enger Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau stattfinden, hieß es am Sonntag in einer Mitteilung des Brandenburger Gesundheitsministeriums.

Beim Aufbau des Referenzlabors unterstützt das Land Brandenburg das Thiem-Klinikum mit 529.000 Euro, teilte das Ministerium in Potsdam weiter mit.

Kontrolle von fünf Prozent der Positiv-Tests

Nach neuesten Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums müssen mindestens fünf Prozent aller positiven Covid-19-PCR-Nachweise auf Vorliegen neuer Varianten kontrolliert werden. Damit sollen Kenntnisse auf eine mögliche Ausbreitung der Corona-Mutationen gewonnen werden.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wies darauf hin, dass die vor allem in England verbreitete Variante B.1.1.7 nach aktuellem Erkenntnisstand deutlich ansteckender sei: "Je mehr Menschen sich in kurzer Zeit anstecken, desto mehr schwere und tödlich endende Krankheitsverläufe wird es geben." Die Genom-Sequenzierung sei sehr aufwendig, aber wichtig, um die tatsächliche Ausbreitung einschätzen zu können.

Was Sie jetzt wissen müssen

Sendung: Antenne Brandenburg, 24.01.2021, 14:00 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Aus den 50%-70% ansteckender sind nun lt. He. Drosden bis zu 35% geworden.
    Und das die Variante tödlicher ist, wurde von GB revidiert, weil man das doch nicht so nachweisen kann.

  2. 3.

    Fr. Ministerin sollte sich bei Ihren Britischen Kollegen informieren. Die sind schon wieder weit zurückgerudert. - 5% der Proben aus Brandenburg ergeben im Bundesdurchschnitt,
    das Abbild des Roten Adlers oder was ? Mit Pisa-Mathe-Ergebnissen kommt Deutschland nicht weit. - Eine gefundene Mutation hat die Aussagekraft von was ?

  3. 2.

    Muss ja enorm wichtig sein, Erkenntnisse zu den neuen so gefährlichen Mutationen zu bekommen, wenn man ganze 5% aller Proben SCHON ab Mitte Februar sequenzieren möchte. Vielleicht wissen wir ja dann Mitte nächsten Jahres mehr!

  4. 1.

    Bitte erklären Sie " schneller anstecken " !
    Dankeschön !

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