An der Tanke in Brandenburg - "Ich würde mir mal jüngere Einflüsse in der Politik wünschen"

Sa 16.12.23 | 18:01 Uhr
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Illustration: Wasserbauer (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
Bild: rbb/Sophia Bernert

Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Wasserbauer, dem viele Politiker zu alt sind, um gute Ideen zu haben.

rbb|24 will mit den Gesprächsprotokollen, die "An der Tanke" entstanden sind, Einblicke in verschiedene Gedankenwelten geben und Sichtweisen dokumentieren, ohne diese zu bewerten oder einzuordnen. Sie geben die Meinungen der Gesprächspartner wieder.

Wer: Wasserbauer aus Beelitz
Alter: 22 Jahre
Uhrzeit: 10:41 Uhr
Fahrzeug: Suzuki-Motorrad
Getankt: 10 Liter Benzin
Wohin: fährt vom Friseur nach Hause

 

Ich wohne jetzt seit knapp einem Jahr in Beelitz. Ich musste aus der Wohnung in Potsdam raus, weil meine Freundin mit mir Schluss gemacht hat. Es ist nicht leicht, eine günstige Wohnung zu finden, gerade als Single. Was in Potsdam für mich leistbar wäre, wäre eine Einraum-Wohnung um die 30 Quadratmeter. Das wäre für mich aber ein bisschen arg klein. Jetzt habe ich eine Zweiraum-Wohnung mit 50 Quadratmetern in Beelitz, denn hier will keiner hin. Deswegen ist es auch erschwinglich. Ich lebe lieber hier auf dem Land, bin nicht so der Städtetyp.

Im Endeffekt kann meine Einzelstimme bei der Brandenburg-Wahl in einem Jahr nicht viel beeinflussen. Ich gehe trotzdem wählen, damit ich vielleicht einen Unterschied mache. Man weiß es ja immer nicht. Ich glaube aber nicht, dass es so viel besser wird, wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat.

Der 22-Jährige ist überraschend offen. Er ist sofort voll dabei, unterbricht dafür sogar kurz das Tanken, denn ohne hinzugucken, ist der Tank eines Motorrads schwer zu treffen. Die Kopfhörer lässt er drin.

Ich würde mir mal jüngere Einflüsse wünschen. Wenn man sich anguckt, dass der Altersdurchschnitt bei Politikern hier in Brandenburg bei über 50 Jahren liegt. Da gibt es keine neuen Ideen. Das sind alles alt eingefahrene Sachen. Und in Deutschland generell gesehen läuft doch so viel falsch. Man muss zum Beispiel das Schulsystem überarbeiten und erneuern.

Bildung ist wichtig. Nur gebildete Menschen sind in der Lage, sich ein qualifiziertes Bild von eigentlich allem zu machen. Da bringt es nichts, wenn man Leute ungebildet lässt. Die sitzen dann - übertrieben gesagt - den ganzen Tag vorm Fernseher, ziehen sich da irgendwelche Dramaserien rein. Aber sie sind nicht in der Lage, eines der größten Medien, das wir haben - das Internet - vernünftig zu nutzen. Das wird in der Schule überhaupt nicht vermittelt, wie man vernünftig im Internet unterwegs ist und welche Möglichkeiten es gibt.

 

Er scheint gelangweilt von dem, was Politiker ihm in Brandenburg bieten. Er denkt lieber über seine eigenen Ideen nach. Darüber redet er so laut, dass seine Worte problemlos das Rauschen der Waschstraße neben uns übertönen.

Jede Website hat ihre eigene Meinung zu jedem Thema. Da ist es schon wichtig zu wissen: Wie suche ich im Internet, damit ich die neutralste Meinung finde. Zum Beispiel beim Ukraine-Russland-Krieg: Da kann ich nicht erwarten, dass russische Webseiten neutral darüber berichten. Ich kann auch nicht erwarten, dass amerikanische oder deutsche Medien darüber neutral berichten, weil die alle auf ukrainischer Seite stehen. Deswegen muss man immer gucken, wo man seine Quellen sucht. Das wird einem nirgendwo beigebracht.

Da machen es Länder wie Schweden zum Beispiel richtig. Die geben ihren Schülern digitale Unterrichtsmedien. Die kriegen einen Laptop gestellt oder ein Tablet. Da sind die Bücher drauf gespeichert. Wenn ich überlege, dass ich in der 10. Klasse noch mit einem Riesenrucksack mit 100 Millionen Büchern zur Schule latschen musste, weil ich sechs verschiedene Fächer an dem Tag hatte, finde ich, dass das gar nicht geht.

Und was ich für mich auch wichtig finde, dass Bauern unterstützt werden. Dass gute und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel erschwinglich sind. Dass nicht ein Liter guter Milch, der nicht homogenisiert oder pasteurisiert wurde, drei Euro kostet, sondern 1,50 Euro oder so.

In Deutschland wird kaum Weizen oder Gerste angebaut. Ich sehe das bei mir in der Wasserstraße. Wir importieren massig Getreide, wahrscheinlich aus Polen und der Ukraine, anstatt das selber anzubauen. Hier wird bloß das angebaut, was der Staat gerade unterstützt. Den Rest müssen wir importieren.

Das Gespräch führte Anna Bordel, rbb|24

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  • Illustration für "An der Tanke" mit einem Anhänger mit der Aufschrift:"Mein Leben ist ein Ponyhof".(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Mein Pferd ist mir immer treu"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine leidenschaftliche Reiterin, die bei den Bauernprotesten das erste Mal demonstriert hat.

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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Erzieherin, die sich bessere Arbeitsbedingungen wünscht und sich wegen des Rechtsrucks sorgt.

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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der es falsch findet, dass so viele aus Frust die AfD wählen.

  • Illustration für "An der Tanke" Am Steuer.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Bankerin, die ihre Gemeinde liebt, aber dort nicht über Politik reden will.

  • Illustration für "An der Tanke": Ein Benzinkanister wird gefüllt.(Quelle:rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Heutzutage sind Leute, die quer denken, Probleme"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Zugewanderter aus Berlin, der sich wünscht, dass die Bundesregierung mit Russland spricht.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn ich wirklich weggehe, dann verlasse ich Deutschland"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Prenzlauerin, die das Vertrauen in das politische System verloren hat.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Angermünder, der sich für die Dörfer in der Uckermark einsetzt.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Mich treibt eigentlich nur die Rückrunde um"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein fußballbegeisterter Pädagoge, der auch gerne Karpfen angelt.

  • Grafik E-Bike vor grünem Hintergrund (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Niemand geht hier freiwillig weg"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der glücklich ist in seinem Ort, obwohl er findet, dass die Politiker dort nicht hinschauen.

  • Grafik Hand haelt Schluesselanhänger (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Frau, die viel Verständnis für den Protest der Bauern hat und den Umgang mit alten Menschen liebt.

  • Grafik von einem Fahrradlenker mit Fahrradkorb vom 31.01.2024 (Quelle: rbb /Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Azubi, der in seiner Mittagspause für eine Wurst vorbei geradelt kommt und ziemlich zufrieden ist.

  • An der Tanke: Frau im roten Shirt. (Quelle: IMAGO/rbb/Sophia Bernert)
    IMAGO/rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich habe gar nicht mitgekriegt, dass die AfD so ins Rechtsextreme gedriftet ist"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Krankenschwester, die Demonstrationen gegen die AfD nicht nachvollziehen kann.

  • Illustration Kuscheltiermonster auf einer Hutablage.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich habe Angst, in den Krieg ziehen zu müssen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Ex-Soldatin, die den Zusammenhalt in ihrem Dorf vermisst.

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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Das hat mit Leben nichts mehr zu tun"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Ein Speditions-Unternehmer aus Cottbus klagt über seine wirtschaftliche Lage.

  • Illustration Felge mit Totenkopf.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Die politische Lage macht mich schon manchmal wütend"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein 23-Jähriger, der es sich nicht verbieten lassen will, Verbrenner-Motor zu fahren.

  • Illustration Anhänger an einem Rückspiegel.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich würde niemals nach Berlin ziehen!"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Lehramtsstudentin, die ihr Dorf dafür liebt, dass sie jeden kennt.

  • Illustration Soldat.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "In der Bevölkerung haben wir Soldaten ein hohes Ansehen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Soldat, der sich sorgt, dass er sich im Alter kein schickes Auto mehr leisten kann.

  • Zapfsäule an einer Tankstelle in Beelitz (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Nicht, dass ich dann am Ende auf dem leeren Tank sitze"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Eine Juristin, die sich fragt, wie ihre Gemeinde sie dabei unterstützen wird, ihre Ölheizung umzurüsten.

  • Illustration Autoradio.(Quelle:rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Man hört nur noch schlechte Nachrichten"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: Eine Neuruppinerin klagt über Unterrichtsausfall und fehlendes Kita-Personal bei ihren Kindern.

  • Illustration: Serie "An der Tanke". (Quelle: rbb)
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    An der Tanke in Brandenburg 

    "Ich möchte mein Steak essen, und mein Hühnchen, tut mir leid!"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute ein Gespräch über viele Aufreger des Alltags: E-Autos, Vegetarier und Quereinsteiger im Lehramt.

  • Amaturenbrett eines Autos an einer Tankstelle in Dahme/ Mark in Brandenburg. (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Uns wird nicht geholfen. Uns vergessen sie irgendwo alle"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Kassierin, die bemerkt, dass am Monatsende vielen das Geld fürs Essen fehlt.

  • Hand an einer Kofferraumklappe an einer Tankstelle in Dahme/ Mark in Brandenburg (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Es will keiner sehen, was diese Pandemie im Nachhinein für Auswirkungen hat"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Eingliederungshelferin, die erzählt, dass die Pandemiefolgen bei vielen jetzt sichtbar werden.

  • Illustration: Rentner (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Schlecht geht's uns nicht"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der dem verlorenen Dorfzusammenhalt nachtrauert.

  • Illustration: MTA (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn sie die Leute vergessen, die hier vor Ort leben, das kann nicht sein"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Frau, die ihre Schwiegereltern pflegt und mächtig Wut angesammelt hat.

  • Hand am Zapfhahn an einer Tankstelle in Beelitz in Brandenburg (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
    rbb/Sophia Bernert

    An der Tanke in Brandenburg 

    "Wenn die Ukrainer kommen, dann werden Türen und Tore geöffnet"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Rentnerin, die links wählt, aber manchmal rechts denkt.

12 Kommentare

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  1. 12.

    Der Artikel wäre noch besser, wenn gefragt worden wäre:
    Laptops gab es auch in Dtl: 600€/Kind von uns allen ! In der Coronazeit.
    Und die Nachfrage was „junge gute Ideen“ sind.

  2. 10.

    Finde den Beitrag finde ich gut und die Ansichten des jungen Mannes nachvollziehbar. So denken halt die Menschen in unterschiedlichen Facetten. Beim Milchpreis habe ich eine andere Auffassung. In einem Liter steckt viel Arbeit drin und sollte dem Bauer ausreichend vergütet werden. Wenn's notwendig ist, auch mit 3€. Wenn ich mich richtig erinnere, ist D beim Weizen Selbstversorger und exportiert Weizen. Bildung ist wichtig und Grundlage für Wohlstand.

  3. 9.

    Danke schön für diesen Beitrag, ich kann da nur zustimmen, und Danke schön an Wasserbauer aus Beelitz. Und weiter lernen, nachdenken und handeln.
    Ich finde es sehr gut, dass auch jüngere Menschen hier in diesem Forum teilnehmen.


  4. 8.

    "...Jugend muss erst beweisen ob sie es für ihrenKinder mal besser machen können...."
    Na dann - einfach der Jugend mal die Luft zum Atmen lassen und auf mögliche Steine auf dem Weg hinweisen - nicht extra hinräumen, schon gar nicht festhalten. Alte Zöpfe mal gegen frechen Kurzhaarschnitt tauschen und ob die Jugend das hinbekommt, beurteilen deren Kinder, nicht wir. Mit etwas Glück können wir noch fragen ob es gepasst hat - mehr nicht. Da ändert auch ein Doktortitel in Altertumsfrustologie nichts dran.

  5. 7.

    „An der Tanke “ find ich gut !
    Der steht mit beiden Beinen im Leben und weiß was los ist , der Wasserbauer .
    Schönen 3. Advent allen da draußen !!!

  6. 6.

    "Bildung ist wichtig. Nur gebildete Menschen sind in der Lage, sich ein qualifiziertes Bild von eigentlich allem zu machen. Da bringt es nichts, wenn man Leute ungebildet lässt. Die sitzen dann - übertrieben gesagt - den ganzen Tag vorm Fernseher, ziehen sich da irgendwelche Dramaserien rein...
    Beifall! Richtig erkannt, aber ohne den wirklichen Hintergrund dessen in dieser imperialistischen Gesellschaftsordnung zu erkennen. Das konnte man bei Marx schon in abgewandelter Form nachlesen. Damals war es die Kirche, die die Leute verblödet hat, nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland das Radio und das Fernsehen. Den Leuten die Birne voll Mist drücken, damit ja keiner auf die Idee kommt, über die herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse nachzudenken. Und nach 1990 wurde das alles 1:1 auf die ehemalige DDR übertragen. Das Ergebnis sieht man nach 30 Jahren. Wenigstens hier wurde völliger Gleichstand erreicht!"

  7. 5.

    Wenn es daran läge, dass in der Politik Ideen fehlten. Das Problem ist eher, dass die Politik zu sehr von wenigen Geldmächtigen Unternehmen und Personen beeinflusst wird. Denn die interessiert nur kurzfristiges Geld. Die Ideen sind alle schon lang da, aber umgesetzt werden sie nicht. Welche Partei verspricht denn mal die Basis zu bessern. Bildung, Kitas, Schulen. Es passiert fast gar nichts. Weil kein Konzern direkt davon etwas hat.

  8. 4.

    Die Jugend an die Macht? Mit 22 Jahren hat man solche Träume was im Artikel steht. Das Internet schafft alles für Menschen? Die KI auch? Das Internet hat Vorteile und viele Nachteile. Was würde er sagen, wenn ein Stromausfall zum Bsp. seinen Laptop lahmlegt, dass Handy was geladen werden muss, für viele Stunden am Tag? Was haben Senioren vor der Digital -Zeit gemacht? Jeder ist dabei ungebildet geblieben? Das was die Jugend heute beanspruchen kann, dass brachte nur der Fortschritts-Wind? ch weiß, die Jugend kennt es nicht anders, darum sollte man sich nichts denken. Jugend muss erst beweisen ob sie es für ihrenKinder mal besser machen können. Siehe Krisen, Kriege und so weiter! Eine neutrale Meinung, was versteht man darunter in der Politik? Privat sollte man mit Vernunft reden, denken dann braucht man die Meinung des anderen pauschal nicht aus dem Internet. Es gibt gläubige Kinder, ungläubige Kinder am PC. Das Internet wird zur kriminellen Spielwiese. Datenschutz ade!

  9. 3.

    Sehr vernünftige Ansichten. Aber wo kauft der seine Milch? Im Bioladen in Berlin kostet die Milch 1,50 und nicht 3 Euro. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Milch in Brandenburg soviel teurer ist.

  10. 2.

    22 Jahre jung, Ausbildung fertig, eigene Bude, keine überkandidelten Ansichten - ich wette, der kann was und sicher mehr in und für Beelitz bewegen als das Motorrad. Super!

  11. 1.

    Großartiger Beitrag! Ich weiss gar nicht ob es um Politik, Mietpreise in der Stadt oder eine Liebeserklärung an Beelitz geht. Köstlich!

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