An der Tanke in Brandenburg - "Das Leben ist schön ruhig hier. Man kennt fast jeden im Dorf"

Sa 10.02.24 | 08:12 Uhr | Von Anna Bordel
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Grafik von einem Fahrradlenker mit Fahrradkorb vom 31.01.2024 (Quelle: rbb /Sophia Bernert)
Bild: rbb /Sophia Bernert

Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Azubi, der in seiner Mittagspause für eine Wurst vorbei geradelt kommt und ziemlich zufrieden ist.

rbb|24 will mit den Gesprächsprotokollen, die "An der Tanke" entstanden sind, Einblicke in verschiedene Gedankenwelten geben und Sichtweisen dokumentieren, ohne diese zu bewerten oder einzuordnen. Sie geben die Meinungen der Gesprächspartner wieder.

Wer: Lkw-Mechaniker in Ausbildung
Alter: 19 Jahre
Uhrzeit: 12:03 Uhr
Fahrzeug: Fahrrad Opus Limited
Gekauft: eine Bockwurst mit Brötchen
Woher: aus der Werkstatt zur Mittagspause an die Tanke

Ich mache meine Ausbildung in einer Lkw-Werkstatt. Ich fände es schon gut, wenn Tanken und Essen wieder günstiger werden. Ich kann zum Glück in meinem Alltag viel mit dem Fahrrad machen. Ich wohne ja hier im Dorf und meine Werkstatt ist dahinten.

Er zeigt irgendwo hinter die Tankstelle. Mit dem Fahrrad ist er von dort zur Mittagspause an die Tanke geradelt. Bei Bockwurst, Brötchen und Curryketchup unterhalten wir uns. Seine Antworten sind kurz, meist nur wenige Worte.

Mir ist wichtig, dass ich gesehen werde mit dem, was ich leiste. Viele denken, dass man als Azubi noch nichts kann. Und wenn das einer sagt, dann sagen das alle anderen auch. Früher hat mich das getroffen, mittlerweile läuft das aber besser. Das hängt ja auch immer vom Betrieb ab, in dem man gerade arbeitet.

Die Einsilbigkeit bleibt, hat aber nichts Desinteressiertes oder Feindseliges. Er scheint einfach ziemlich zufrieden zu sein. Bauernproteste? Konnte er verstehen. Demos gegen rechts? Keine Zeit. Und bei den Eltern? Alles gut.

Das Leben ist schön ruhig hier. Man kennt fast jeden im Dorf. Viele treffen sich abends am Sportplatz oder am Platz am Markt. Zum Shoppen fahre ich mit meinen Freunden nach Dresden, wenn wir mal was sehen wollen, eher nach Berlin. Aber nicht so oft. Nach meiner Ausbildung möchte ich in der Werkstatt weiterarbeiten.

Eine Sache wünscht er sich dann doch für Prösens Zukunft: mehr Züge.

Wenn ich einmal in der Woche zur Berufsschule fahre, haben die Züge fast immer Verspätung. Und die kommen ja eh nur alle zwei Stunden. Dann muss ich jedes Mal warten und in der Schule in Lauchhammer Bescheid geben, dass ich später komme. Wenn wir am Wochenende abends weggehen, fahren wir immer mit dem Auto.

Das Gespräch führte Anna Bordel, rbb|24

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    "Uns wird nicht geholfen. Uns vergessen sie irgendwo alle"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Kassierin, die bemerkt, dass am Monatsende vielen das Geld fürs Essen fehlt.

  • Hand an einer Kofferraumklappe an einer Tankstelle in Dahme/ Mark in Brandenburg (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Eingliederungshelferin, die erzählt, dass die Pandemiefolgen bei vielen jetzt sichtbar werden.

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    "Ich würde mir mal jüngere Einflüsse in der Politik wünschen"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Wasserbauer, dem viele Politiker zu alt sind, um gute Ideen zu haben.

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    "Wenn die Ukrainer kommen, dann werden Türen und Tore geöffnet"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Rentnerin, die links wählt, aber manchmal rechts denkt.

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    "Wenn sie die Leute vergessen, die hier vor Ort leben, das kann nicht sein"

    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: eine Frau, die ihre Schwiegereltern pflegt und mächtig Wut angesammelt hat.

  • Illustration: Rentner (Quelle: rbb/Sophia Bernert)
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    Fast jeder kommt mal an der Tanke vorbei. Zwei rbb|24-Reporter sprechen Leute an der Zapfsäule in Brandenburg an und fragen, was sie umtreibt. Heute: ein Rentner, der dem verlorenen Dorfzusammenhalt nachtrauert.

Beitrag von Anna Bordel

15 Kommentare

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  1. 15.

    Nicht: "Essen an der Tanke", sondern: "wenn Tanken und [wenn] Essen wieder günstiger werden".

  2. 14.

    So mancher Kommentar hier wundert mich. Da macht einer eine Ausbildung und legt somit die Grundlage für die eigene Zukunft. Er ist mit seinem Leben zufrieden, gönnt sich aus welchem Grund auch immer eben die Bowu von der Tanke. Keine Ahnung, ob nur an diesem Tag oder öfter - das geht uns aber auch nichts an. Und genauso wenig steht es uns zu, ihn kluge Hinweise auf billigere Einkaufsquellen oder Stullenpakete zu geben. Ich glaube schon, dass er seinen Weg auch ohne diese Tipps gehen wird.

  3. 13.

    Das kommt jetzt sehr sarkastisch rüber. Tatsächlich ist es meiner Meinung nach so, dass das Rüstzeug für das spätere Leben, zumindest erziehungstechnisch, zuerst einmal von den Eltern kommen sollte. Und wenn dieser junge Mann seine Zukunft in die Hände nimmt, ist schon viel erreicht, vielleicht auch vorgelebt worden. Wer den nötigen familiären Rückhalt hat, hat oft auch die Grundlage für einen Umgang mit neuen Herausforderungen. Habe selbst zwei Kinder und arbeite seit 25 Jahren mit Jugendlichen

  4. 12.

    Respekt für den jungen Mann, altersmäßig zeigt er große Zufriedenheit.
    Er zeigt ein starkes Selbstbewusstsein, die Vorteile für sein weiteres Leben bringen wird. Am Land zu wohnen ist ein Vorteil für junge Menschen, wo sie nicht die große Gefahr einer negativen Beeinflussung mancher falschen Freunde unterliegen. Leider meint manche Jugend, sie versäumt was im Leben. Am Land ist man eher Freund als Feind. Das „Du und Sie“ wird am Land gepflegt. aber ohne persönliche Nachwehen. „Am Land bist du nie allein“.

    Danke für seine Worte. Ja, ein Leben ist schön (ruhig) am Land. Die Möglichkeit eine laute Stadt zu erleben, die kann jeder selbst planen.

  5. 11.

    Ja das stimmt, aber es war Mittagspause und vielleicht hat er seine Stullen schon zum Frühstück verputzt. Es ging aber nicht um Bockwurst, sondern um einen jungen Mann an der Tanke, der einen Plan für sein Leben hat und die Bockwurst wird ihn nicht davon abbringen. Ich wünsche ihm Glück für sein Leben.

  6. 10.

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass man sich sein Essen auch von daheim mitnehmen kann? Gut, man muss 5 Minuten eher aufstehen, um sich evtl. Brote zu schmieren.
    Man weiß dann, was man ist und spart viel Geld.

  7. 9.

    So wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Was man in der Jugend gelernt hat, hält auch im Alter noch vor.
    Alles Sprichwörter/Redewendungen, die sich auf die Erziehung beziehen.
    Zum Glück gibt es noch Elternhäuser, die sich um Erziehung ihrer Kinder bemühen, sich mit den Problemen ihrer Kinder beschäftigen, ihnen bei der Lösung helfen, den sicheren Halt in der Familie garantieren und lehren, dass es ein Geben und Nehmen ist, das Gemeinschaft ausmacht.
    Nur auf die Kindergeldzahlung warten, dem Spößling das
    Gerät für Social Media verabreichen, damit Eltern ihre Ruhe
    haben, ist zu dürftig und macht später den Unterschied aus, ob man sich in der Gemeinschaft der Familie aufgehoben fühlt oder einsam falsche Freunde findet.

  8. 8.

    Nicht unbedingt, in den kleinen freien Tankstellen gibt es noch humane Preise und auf dem Lande steht nicht an jeder Ecke ein Dönerladen, der die Preise übrigens hochdrehte oder eine Kantine, wo es Gerichte gibt, die Oma und Mama auch zu Hause kochen. Mittagspause ist begrenzt, Fahrrad nicht schnell. Also ab zur Tanke und 'nen Dampfriemen holen.

  9. 7.

    „ Gute Erziehung,guter Junge !“
    Das Leben und die Problemanalyse kann so einfach sein. Welch ein Glück das nur die Erziehung/Eltern Einfluss auf Kids/Judendliche hat.

  10. 6.

    Zitat aus dem Artikel: ""Die Einsilbigkeit bleibt, hat aber nichts Desinteressiertes oder Feindseliges. Er scheint einfach ziemlich zufrieden zu sein."

    Meine Güte, der junge Mann ist mit seinem Leben offenbar zufrieden. Und Sie haben nichts besseres zu tun, als ihm Sorglosigkeit zu unterstellen, die Ihrer Meinung nach in Anbetracht der angeblich von der Ampelregierung massenhaft geplanten Asylunterkünfte in jeden Dörfchen gar nicht haben dürfte.

  11. 5.

    Keine Sorge. Auch in deinem Dorf wird die Ampel ein Flüchtlingswohnheim einrichten.

  12. 3.

    Gute Erziehung,guter Junge !

  13. 2.

    Die jungen Leute brauchen mehr Anerkennung, in vielen Betrieben über Land werden sie richtig ausgenutzt. Da kann ich den jungen Mann gut verstehen. Ganz normaler junger Mann, der von der Zukunft etwas erwartet.
    Eines ist jedoch sicher, er kann seine Arbeitskraft später gut verkaufen. Betriebe, die Mechaniker nur für den Mindestlohn einstellen, haben jetzt schon keine Leute mehr. Man kann also wieder etwas für seine Arbeit verlangen und muss nicht das nehmen, was mindestens gegeben werden muss, wie in ersten Jahrzehnten nach der Wende.
    Da haben Facharbeiter ohne tarifliche Anbindung ihre Arbeit unter Wert verkaufen müssen.
    Viel Glück dem jungen Mann und eine friedliche und sorgenfreie Zukunft.

  14. 1.

    In der Tat ist es so, dass das Essen abseits der Tanke günstiger ist...

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