Brandenburg, Eisenhüttenstadt: Schulkinder der Notbetreuung werden in einem Klassenraum unterrichtet (Bild: dpa)
Audio: Inforadio | 27.05.2020 | Kirsten Buchmann | Bild: dpa

Corona-Krise - Das ist der Berliner Fahrplan für Schul- und Hortöffnungen

Schrittweise Öffnung – das ist das Motto der Berliner Schulen seit dem 11. Mai. Grundsätzlich gilt: Bis zu den Sommerferien werden sich Home-Schooling und Präsenzunterricht abwechseln. Ein Überblick über den Berliner Schulbetrieb.

Alle Schülerinnen und Schüler in Berlin sollen nach den Sommerferien wieder so wie vor der Corona-Krise in die Schulen gehen können. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) kündigte am Dienstag (9. Juni) an, dass ab dem 10. August wieder Regelbetrieb herrschen wird - in allen Schulformen und für alle Jahrgangsstufen. Auch Klassenfahrten und Schulmittagessen sollen dann wieder möglich sein. Die Abstandsregelung von 1,5 Metern entfällt zum neuen Schuljahr 2020/21, insofern die Infektionslage dies dann zulässt.

Berliner Schülerinnen und Schüler waren bereits seit Anfang Mai schrittweise an die Schulen zurückgekert. Grundsätzlich gilt noch bis zur Rückkehr zum Normalbetrieb: Damit die Hygieneregeln eingehalten werden können, soll an jedem Schultag laut Senatsverwaltung für Bildung nur ein Teil der Schülerschaft Präsenzunterricht erhalten. In der Konsequenz heißt das: Bis zu den Sommerferien werden sich in allen Schulen und Jahrgangsstufen Phasen des Unterrichts in den Klassen sowie des Lernens zu Hause abwechseln.

Schrittweise Schulöffnung seit dem 11. Mai

Der Wiedereinstieg am 11. Mai war nur für bestimmte Klassen festgelegt: Seitdem besuchen alle Erstklässler, sowie Fünftklässler an Grund-, Sekundar-, Gemeinschafts- und entsprechenden Förderschulen und die Siebtklässler an den Gymnasien und anderen Schultypen wieder den Unterricht – zumindest in Gruppengrößen, die die Einhaltung der Hygieneregeln ermöglichen.

Darüber hinaus entscheidet jede Schulleitung selbst, welche weiteren Lerngruppen und Jahrgangsstufen zu Präsenzunterrichtszeiten in die Schule kommen. Einzige Vorgabe: Bis Ende Mai sollten alle Berliner Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht bekommen, zumindest tage- oder stundenweise. Wenn Schüler keinen Präsenzunterreicht erhalten, muss die Schule laut Senatsverwaltung mindestens einmal pro Woche Kontakt mit ihren Schülern aufnehmen.

Seit dem 11. Mai 2020 erhalten zudem Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf Präsenzunterricht unabhängig von ihrer besuchten Jahrgangsstufe. Hierbei kann es sich um Schülerinnen und Schüler handeln, bei denen die Lehrkräfte davon ausgehen, dass sie während der Phase des Lernens zu Hause nicht hinreichend gefördert werden konnten oder ein besonderer sonderpädagogischer oder ein Sprachförderbedarf besteht. Die Entscheidung, wer zu dieser Schülergruppe gehört, trifft die Schule.

In den Ferien reguläre Hortbetreuung für alle

Was die Betreuung der Erst- bis Sechstklässler im Hort betrifft, soll zumindest in den Sommerferien wieder Normalität eintreten: Bisher werden im Hort nur Kinder bestimmter Eltern etwa aus systemrelevanten Berufen oder Alleinerziehender betreut.

Mit dem Beginn Sommerferien soll dieser wieder allen Schülern mit Betreuungsbedarf offenstehen, erklärte die Senatsverwaltung für Bildung am 27. Mai. Sie müssen lediglich einen entsprechenden Bedarfsbescheid vorlegen. Eltern, die bisher die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, aber keinen Bedarfsbescheid für eine Ferienbetreuung haben, erhalten die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen, so die Senatsverwaltung.

Rückkehr der Abschlussklassen

Bereits am 4. Mai waren alle Berliner Abschlussklassen in die Schulen zurückgekehrt: Die Jahrgangsstufe 6 an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen/Gemeinschaftsschulen und die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien unterrichtet. Der Unterricht in den Kernfächern hat dabei Priorität.

Auch die Abschlussjahrgänge der Berufsschulen der Kammern aller dualen Ausbildungen sowie die Abschlussjahrgänge der Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Berufsoberschulen und Fachschulen hatten seit Anfang Mai wieder Unterricht in der Schule.

Abitur, MSA und BBR

Als erste waren am 20. April die Abiturienten in Berlin in die Schulen zurückgeholt worden, um ihre Abiturprüfungen abzulegen.

Für Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs sind die Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss (MSA) dagegen weitgehend ausgefallen. So wurden die drei schriftlichen MSA-Prüfungen und die mündliche Prüfung aufgrund der besonders angespannten Situation an den Schulen ausgesetzt. Die noch ausstehenden Präsentationsprüfungen finden dagegen statt. 

Auch die vergleichenden Arbeiten zur Erlangung der Berufsbildungsreife (BBR) fielen aus. In diesem Schuljahr wird der Abschluss BBR in den Jahrgängen 9 und 10 an den Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen auf der Grundlage der Jahrgangsnote erteilt.

Die Lehrgänge im Zweiten Bildungsweg vergeben ebenfalls ohne vergleichende Arbeiten die BBR. Die Nichtschülerprüfungen zur Erlangung der BBR, also Prüfungen für Menschen, die sich in der Regel schon im Berufsleben befinden, werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

Sendung: Inforadio, 27.05.2020, 15:00 Uhr

Das sind die Corona-Regelungen in der Region

Mehrere Frauen sitzen mit Schutzmasken im Berliner Hauptbahnhof auf einer Bank (Bild: dpa/imago images/Shan Yuqi)
imago images/Shan Yuqi

Beschränkungen wegen Corona - Was in Berlin jetzt erlaubt ist - und was verboten

Die Corona-Regelungen sind in Berlin inzwischen mehrfach gelockert worden. Dennoch gibt es weiterhin Einschränkungen im Auto, in Schulen oder in Gaststätten. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote im Überblick.

Eine Erstklässlerin geht in der Grundschule „Am Jungfernsee“ zu ihrer ersten Schulstunde eine Treppe nach oben ins Klassenzimme (Bild: dpa/Soeren Stache)
dpa/Soeren Stache

Beschränkungen wegen Corona - Was in Brandenburg jetzt erlaubt ist - und was verboten

Die Landesregierung hat die Corona-Regelungen in Brandenburg inzwischen mehrfach gelockert. Dennoch gibt es weiterhin Einschränkungen. Hier finden Sie den aktuellen Stand der Ge- und Verbote.

Was Sie jetzt wissen müssen

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

61 Kommentare

  1. 61.

    Ich kenne Schüler (7. Klasse), die hatten bisher 3 mal für je 1 Stunde Unterricht. Die Schule hat schlichtweg keinen Platz für Präsenzunterricht. Für einige dieser Jugendlichen ist es ein verlorenes Schuljahr. Nicht zu motivieren, kein Interesse am Lernen. Stundenlanges Beschäftigen mit Netflix und PS4 statt Schule.
    Und das Thema Abstand halten ist mittlerweile sowieso ein Witz. U-Bahnen/S-Bahnen sind voll, da kann gar kein Abstand gehalten werden, die Maske fehlt auch oft.
    Im Herbst fängt dann zusätzlich wieder die Erkältungszeit an, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
    Absurd trifft es ganz gut.

  2. 60.

    Eigentlich kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Wie soll das denn alles gehen. Warum bleiben denn die Universitäten noch geschlossen? Die FU, macht im diesem Jahr gar nicht mehr auf.
    Warum haben manche Ämter ihren Betrieb nicht voll geöffnet und sind nur online zu erreichen?
    Viele Schulen platzen doch jetzt schon aus allen Nähten, wie soll dann denn ein vielleicht normaler Betrieb nach den Sommerferien stattfinden? Abstandsregeln in der Oberschule? Die Realität sieht anders aus.

  3. 59.

    Mal ganz ehrlich, schon mal geschaut wie sich die Oberschüler benehmen? Begrüßung mit Küsschen, Umarmung, zusammen eng in den Parks rumhängen!!!
    Die Grundschüler sind extrem getrimmt. Abstand, Mundschutz, Händewaschen- alles können sie.
    Aber für die Lehrer plötzlich eine Zumutung zu arbeiten. Schaut euch die Evidenz an - wieviele Kinder haben Erwachsene Infiziert.
    Wir Eltern machen gerade den Job des Lehrers mit und den eigenen dazu - aber das Gehalt bekommen wir nicht.
    Die Lehrer juckt es auch nicht, dass die Kinder durch die fehlenden sozialen Kontakte - keine soziale Kompetenz lernen, sie psychisch auffällig werden. Unsere Lehrer schaffen es gerade so uns am Sonntag um 21.00Uhr eine Mail zu schreiben Bzw. die Aufgaben für die Woche mitzuteilen. Onlineschooling - ein Witz ist das! Und diese Kinder tragen dann die hohen Renten der Lehrer.
    Eine Schande für die Gesellschaft - arme Lehrer - wie kann man ihnen nur zumuten zu unterrichten.

  4. 58.

    Ein Schulbetrieb unter den jetzigen Maßnahmen ist weder möglich noch Sinnvoll. Es ist einfach nur Absurd und eine weitere Runde im Zirkus der Absurditäten. In den Kiats gilt das Gleiche.
    Meiner Meinung nach hilft da wirklich nur noch ein Streik der Angestellten Lehrer und Erzieher. Sonst werden die absurden Maßnahmen vom Senat immer weiter durchgereicht, sofern sich keiner der Eltern, Lehrer und Erzieher zur Wehr setzen.
    In der Schule meiner Frau sollen zum neuen Schuljahr NEUN erste Klassen aufgemacht werden, bei normaler Klassenstärke. Wie soll in so einer Schule diese Maßnahmen mit Abstand, wohlgemerkt es sind quasi Kindergartenkinder, eingehalten werden? Wo liegt der Sinn darin? Wie soll eine normale Beschulung, die auch in einer normalen Situation an die Grenzen kommt, mit den Vorschriften funktionieren? Waren die Leute im Senat, die sich solch einen Käse ausdenken, in den letzten Jahren mal in einer öffentlichen Grundschule?

  5. 56.

    Liebes RBB Team - gibt es irgendwelche konkreten Pläne / Konzepte der Senatsverwaltung, was den Präsenzunterricht für ALLE Jahrgänge an den Berliner Schulen angeht ?

  6. 55.

    Dazu mal eine Frage: Wenn die Kinder jetzt wieder in die Schule gehen sollen, und dann womöglich in der Klasse bzw. Teilgruppe ein Corona-Fall auftritt - müssen dann alle anderen Kinder samt ihrer Eltern bzw. weiterer im Haushalt lebenden Personen in amtliche Quarantäne? Und ist es richtig, dass man dann für die zwei Wochen 2/52stel des Vorjahresverdienstes bekommt?

  7. 54.

    Über das,was hier bei uns Homescooling genannt wird, können die Schüler z.B. in Australien nur müde lächeln.
    Dort gibt es flächendeckend ,wo der Bedarf besteht, Onlineunterricht. Bei uns ganz vereinzelt,der überwiegende Menge der Schülerschaft hat Homelearning mit Unterstützung der Eltern. Hätten wir hier wirklich Homeschooling ,wären die Eltern sich er nicht so extrem belastet ,denn hier müssen sie die Lehrer ersetzen,weil die eben keinen Onlineunterricht erteilen. Die Schulen sind nicht entsprechend ausgestattet und so manches Elternhaus auch nicht.

  8. 53.

    Ich finde es auch sehr wichtig die Kinder in den Schulen durchtesten zu lassen, besonders für die Eltern der Risikogruppen ist es sehr wichtig.

  9. 52.

    Ja das ist die Folge jetzt von jahrelangen Vernachlässigungen der Schulen und Kitas. Kinder waren in den letzten Jahren immer hinten dran. Auch die Hygienemassnahmen an dem Schulen sind schon immer ein riesen Problem. Ich habe Verwandschaft in Bayern, dort sind die Räumlichleiten doppelt so groß und nur die Hälfte an Kindern pro Gruppe in den Kitas. Ich hoffe das ist dem Senat mal eine Lehre und er kümmert sich mal intensiver um unsere Zukunft, den Kindern!!!

  10. 50.

    Ich verstehe überhaupt nicht was Zensuren und Prüfungen bringen sollen! Jeder Berufsausbilder und jede Uni weiß, dass diese Werte so gut wie nichts über die tatsächlichen Fähigkeiten aussagen! Was sagt mir eine Physiknote oder Biologienote? Da kann einer kein Arzt werden weil er Blümchen nicht richtig klassifizieren kann? Wo liegen die Schwächen und Stärken wirklich? Diese steinalte Methode gehört auf den Müllhaufen der Geschichte! Aber nein, ohhh, Prüfungen müssen sein, wie will man sonst wissen was einer kann? Sorry wenn das eine Schule nach 12 oder 13 Jahren nicht auch so weiß, sollten die Lehrer nach Hause gehen! Von den psychischen Belastungen bei der Prüfung und den damit zusammenhängenden Aussetzern will ich gar nicht erst sprechen!

  11. 49.

    Sie schreiben: "Im Laufe der nachfolgenden Wochen sollen die Schulen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Infektionsschutzes dann sukzessive für weitere Jahrgänge geöffnet werden." Aha. Wann folgen weitere Infos? Kann jede Schule das so machen, wie sie es will? Haben die Grundschulen das Recht, nach einer Woche die 6. Klassen wieder nach Hause zu schicken, um dann für eine Woche die 5. Klassen zu unterrichten , und so weiter? RBB, bitte recherchieren Sie! Bitte auch, wieviel Prozent der Lehrerinnen sich der Risikogruppe zurechnen? Und müssen zB über 60 Jährige Leherinnen zuhause bleiben, oder haben sie lediglich das Recht dazu?

  12. 48.

    Ich habe heute Frau Scheeres angeschrieben. Die Kopie an die B.Z. und den Tagesspiegel geschickt. Erst die Oberstufen, sehr ich ja ein, obwohl ich mittlerweile kein Stück auf das Abiturzeugnis lege. Ich habe einen Abiturienten Zuhause. Es wird das mieseste Abitur des Jahrhunderts garantiert. Vor allem ist es nicht mal geändert worden. Die Themen sind alle noch da. Wer Ahnung hat, soll dich bitte die Prüfungsthemen Geschichte und das Volumen 2020/2021 für nächstes Jahr anschauen. Zum diesjährigen Abitur ein Pinatz. Die Hälfte der Themen kommen nicht ran. Dass dazu. Es tut mir so leid für die jetzigen Abiturienten.

    Aber wieso ich die Frau schweres angeschrieben habe sind die Förderschulen. Keiner spricht nur ein Wort über diese Kinder. Zuerst sollen die sozial schwachen dran. Hallo, es gibt genügend Eltern, die mit 2 behinderten Kindern Zuhause sitzen. Zumal eine Förderschule 7 Kinder in der Klasse hat.

    Es ist traurig, wie die Politik hier vorgeht. Ich bin so enttäuscht.

  13. 45.

    Laut einem Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in dem erläutert wird, dass das Verfahren zur Erstellung der Förderprognose zum Übergang in die Sekundarstufe I (2020/2021) geändert wird. Da der Unterricht für die 5. Klassen voraussichtlich am 11.5.20 wieder beginnt, ist festgelegt worden, dass für die Erstellung der Förderprognose nur die Leistungen der Jahrgangsstufe 6 des 1. Halbjahres 2020/2021 berücksichtigt werden. Hierzu wird aus den im ersten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 6 erteilten Zeugnisnoten eine Durchschnittsnote gebildet. Dabei werden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, GeWi und NaWi verstärkt (mit dem Faktor 2) berücksichtigt. Dieses Verfahren wird in einer „Ausnahmeverordnung“ festgelegt.

  14. 44.

    Meine Tochter schreibt am 30.04.2020 das Deutsch-ABI mit gemeinsam mit 54 Schüler*innen in der Aula. Pro Raum dürfen sich aber nicht mehr als 8 Personen aufhalten. Der Gang zum Laufen beträgt nur 1,50 m und rechts und links sitzen die Prüflinge. Wie kann man das den Mindestabstand einhalten? Da kann man entweder nur zur rechten oder zu linken Person einhalten. Wer kontrolliert die Hygievorschriften in den Schulen? Vielleicht sollte das mal sofort geschehen.

  15. 42.

    Ich bin auch erstaunt, dass nicht die Klassenstufe 5 zuerst geht:

    Die Förderprognose beinhaltet eine Durchschnittsnote, die aus den Zeugnisnoten des 2. Halbjahres der 5. Klasse und des 1. Halbjahres der 6. Klasse gebildet wird. Hierbei zählen die Noten für Deutsch, Mathematik, Fremdsprache, Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften doppelt.

  16. 41.

    In dem Beitrag zum Fahrplan der Schulöffnungen ist für Berufsschüler der 04.05. genannt. Mein Sohn ist im 3. Ausbildungsjahr und hat heute eine email seiner Klassenlehrerin bekommen, in der geschrieben steht, dass er am 27.04. wieder zur Schule gehen muß. Was stimmt denn nun?

  17. 40.

    Und was ist mit den anderen Grundschulkindern?
    Was heißt „Schrittweise in den Wochen danach“?
    Es ist echt blöd, Eltern und auch Kinder mit diesen schwammigen Aussagen zu konfrontieren...
    Als wenn man nicht arbeiten müßte und nur von Luft und Liebe leben könnte...

  18. 39.

    Welche Qualifikation sollen am Ende die Kinder für ihr späteres Arbeitsleben, Studium haben, wenn den Kindern mehrheitlich lediglich Aufgaben für die Selbsterarbeitung ohne Überprüfung und Rückmeldung seitens der Lehrer gegeben werden und wir Eltern jetzt unsere Gymnasialkinder (Schüler Gymnasium Tegel)selbst berichtigen und Sachverhalte erklären müssen? Gelobt sei, wer alle Fächer als Eltern beherrscht... im Allgemeinen werden wir alle hier und da scheitern- bei mir sind es die Fremdsprachen. Und mit diesem Defizit geht mein Kind in die nächste Klassenstufe.
    Sorry Frau Scheers, aber es wäre ehrlicher und gerechter, wenn alle Schüler das Schuljahr wiederholen dürften oder das verlorene Halbjahr hinten angehängt wird, sprich nach den verkürzten (?)Sommerferien das 2.Halbjahr angegangen wird und die Ein- und Umschulungen auf nach den Winterferien verschoben wird.

  19. 38.

    Stimmt nicht so ganz. Die schriftliche Deutschprüfung ist vom 13.5. auf den 3.6. verschoben; Mathe ist am 25.5. und Englisch am 27.5.

  20. 36.

    Wie sieht es aus für Alleinerziehende mit der Notbetreuung von Schulkinder. Ist jetzt etwas geregelt?

  21. 35.

    In dem Beitrag wird beschrieben, dass ab 27. April die 10. Klässler wieder zur Schule dürfen/ müssen und sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten. Dann verstehe ich nicht, warum die 10. Klässler erst ab 4. Mai für insgesamt 4 Tage in die Schule gehen. Was hat das mit Prüfungsvorbereitung zu tun? Hier wird von Oben nach Unten deligiert. Und wer badet es dann aus?

  22. 34.

    Vielen Dank für die Antwort. Freut mich, dass es an einigen Schulen tatsächlich zu funktionieren scheint.
    Ist gleich bei uns um die Ecke, hätten die Kinder wohl doch dahin schicken sollen, falsch entschieden damals....... :-)

  23. 33.

    Ja, an der dreieins Grundschule Pankow. Jetzt nach den Ferien sogar mit dem MS Programm Teams.

  24. 32.

    Wir brauchen Eltern, die begreifen, dass Lernen nur gelingt, wenn Fehler der Kinder zugelassen werden. Auch im Präsenzunterricht machen die Kinder nicht alles perfekt und richtig und vollständig. Und das ist NORMAL. Leider geraten Eltern schnell in Panik und stressen mit ihrem Anspruch ihre Kinder und sich enorm. Es geht beim Lernen nicht um Wettbewerb und Vergleich mit Anderen sondern um individuelle Entwicklungen.

  25. 31.

    was für ein Quatsch mit den 6ten Klassen, die 5ten müssten eher auf wegen Qualifikation für Oberschule

  26. 30.

    Ja das gibt es! Ich selbst gebe meinen Kleinen ( 1.Klasse ) jeden Morgen gegen 7.30 Uhr die Tagesaufgaben. Selbstverständlich brauche ich die Eltern als Unterstützung über digitale Wege. Im Laufe des Tages bin ich über viele Wege erreichbar und kontrolliere, sporne an, ermutige und bringe etwas Normalität in das Chaos. So wie ich machen es viele, nur wird das von außen nicht wahrgenommen. Es kann gehen mit etwas gutem Willen

  27. 29.

    Hallo KB,

    das können Sie hier: https://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/_/scheeres.html

    Beste Grüße,

    Ihre Redaktion

  28. 28.

    Auf radioeins gab Frau Scheeres heute Morgen ein Interview. Wo kann ich das nachlesen/hören?

  29. 27.

    "Darüber hinaus bieten Lehrkräfte weiter Fernunterricht über digitale Wege an."
    Gibt es wirklich Schulen in denen Fernunterricht stattfindet ?
    Bei uns gab es in den letzten Wochen zwei Emails von der Klassenlehrerin, eine Nachfrage wie der Stand der vorher verteilten Aufgaben ist und gestern mit neuen Aufgaben.
    Das würde ich nicht als Fernunterricht bezeichnen.........

  30. 26.

    Laut den Zahlen des Robert-Koch-Institutes hatte die Covid-Erkältungswelle am 10. März ihren Höhenpunkt mit einer Reproduktionszahl von 3,4 und fiel danach stetig ab. Die Reproduktionszahl fiel bereits am 20.03. unter 1. Trotzdem wurde ab dem 23.03. der Lockdown festgesetzt. Zu dieser Zeit pendelte sich die Reproduktionszahl bei 0,7 erin und fiel nicht weiter. Fazit: der Lockdown war sowohl unnötig als auch wirkungslos. Quelle: Heise/Telepolis
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-RKI-Corona-Fall-Studie-Einfluss-der-Kontaktsperre-eher-maessig-4702096.html
    https://heise.cloudimg.io/width/610/q85.png-lossy-85.webp-lossy-85.foil1/_www-heise-de_/imgs/18/2/8/7/8/4/4/7/Reproduktion-2e80f97d96db384a.png

  31. 24.

    Je länger die Kitas und Schulen geschlossen bleiben, desto mehr Arbeitslose wird es geben. Denn ich bin überzeugt davon, dass die Arbeitgeber das nicht länger mitmachen werden. Sie brauchen Personal, was zur Verfügung steht! Sie müssen an ihre eigene Existenz denken.

    Ich komme zwar nicht in diese prikäre Lage, aber ich würde im Zweifel die Kinder doch wieder zu den Großeltern geben oder wen auch immer bevor ich den Job verliere! Und ich bin sicher, dass nicht nur ich so denke. Denn es werden viele Betriebe in die Insolvenz gehen. Eine neuen Job zu finden, ist also so gut wie aussichtslos. Der Rutsch in Hartz-IV ist somit ein sehr kurzer Weg! Und damit sind die Kinder mehr denn je von der Lage und der Armut betroffen!

  32. 23.

    Berlin hat mal wieder keinen Plan. In den Schulen soll auf Abstand geachtet werden und in Bussen und Bahnen (auf Hin- und Heimweg) dürfen sich dann die Kinder "näher kommen", weil die Verkehrsmittel ohnehin überfüllt sind.

    Änlcihes in den Kitas: Aktuell soll die Gruppengröße pro Raum nur 5 Kinder betragen. Wenn jetzt die Anzahl derer, die Anrecht auf eine Notbetreuung haben erhöht wird, müssten sich zwangsläufig mehr Kinder in den Kita-Räumen tummeln. Hat der Senat überhaupt eine Ahnung, wie die Raum- und Personalsituation in den Kitas aussieht? Oder soll morgens ausgelost werden, welches Kind denn heute in den Genuß einer Notbetreuung kommt?
    Es mag nämlich shcon jetzt Kitas geben, die die aktuele 5-Kinder / Raum- Regel schon erreicht haben.

  33. 22.

    So seh ich das auch. Das Unterrichten übernehmen in den unteren Klassen bis Klasse 6 weitestgehend seit Wochen die Eltern. Lediglich Aufgaben werden gestellt von den Lehrern. Diese Doppelbelastung treibt mich langsam in den Wahnsinn. Ich hab auch noch meinen eigenen Job zum Lebensunterhalt, der mich fordert, nicht nur Lehrer meine beiden Kinder zu sein.

  34. 21.

    Warum sollen denn die Schüler auf ihre Sommerferien verzichten, nachdem sie alle mit Homeschool alleine lernen müssen ? Verzichten jetzt etwa die Angestellten auf ihren Jahresurlaub, weil sie vielleicht nicht verreisen? Wohl kaum !!! Gibt es eine Reisepflicht in den Sommerferien???

  35. 20.

    Och, ein bisschen Unterricht mit Ihren Kindern schadet ja wohl auch nicht. Da kann man wunderbar Rechtschreibung und Grammatik wiederholen....

  36. 19.

    Das sehe ich ganz genau so, wie Sebastian. Was ist mit den Öffis? Busse und Bahnen sind nach wie vor überfüllt und fahren in größeren Abständen als es sonst der Fall war.
    Erst werden die Schüler geschützt und nun können sie ruhig erkranken sowie Hinz und Kunz anstecken. Und nicht jeder wird mit Maske und Handschuhen unterwegs sein. Man kommt ja bekanntlich kaum an diese Sachen heran und es gibt sicher auch genug Kinder und Jugendkiche, denen es peinlich ist, so herumzulaufen.
    Das ist alles so widersprüchlich!

  37. 18.

    Lieber RBB was ist denn mit Volkshochschulen? Ich konnte dazu bisher nirgends Informationen entdecken.

  38. 17.

    Ich verstehe nicht, warum nicht zumindest noch die 5./6.Klassen der grundständigen Gymnasium berücksichtigt werden. Von welchem digitalen Lernen wird denn für diese Jahrgangsstufe gesprochen ? Die Lernplattformen sind nur für die höheren Jahrgänge vorgesehen. Also , was soll das ? Unsere Kinder erhalten die Aufgaben per Mail. Ich denke, Anspruch und Wirklichkeit, was die digitale Infrastruktur an Berlins Schulen angeht, liegen hier weit auseinander.

  39. 16.

    Warum wird der MSA verschoben mit der Begründung, sie hätten dann mehr Zeit, sich vorzubereiten? Hatten sie denn in den letzten 5 Wochen nicht genug Zeit, um für den MSA zu lernen?

  40. 15.

    Was ist eigentlich mit dem Infektionsschutz in den Schulbusen? Alles wie immer, alle rein in den Bus bis der letzte Stehplatz vergeben ist? Dann können wir uns das Theater in der Schule dann auch sparen.

  41. 14.

    Ja, das sehen wir auch so...Warum ist eigentlich eine Verschiebung der Sommerferien so abwegig von der Senatorin abgelehnt worden. Es würde die Eltern m.M. schon entasten...da die Aussichten zum reisen doch eher begrenzt erscheinen....

  42. 13.

    ja was ist mit den schülern 1 bis 5 die bleiben auf der strecke und müssen wieter home machen obwohl viele kinder damit zurück bleiben im lernstoff da sfinde ich nicht gerecht weil die kinder wissen zumindesten ab klase 4 was es heist abstand regeln und hygene sie haben es ja nun lange genug durch

  43. 12.

    Eine Vermutung: Vielleicht weil auch die Menschen, die in den Kindergärten arbeiten ein Anrecht auf Urlaub haben? Diese Menschen haben in den letzten Wochen die Notbetreuung der Kinder übernommen und nicht blau gemacht. Oder möchten Sie, dass diese Personen ihren Urlaub mitten im Kita-Jahr machen und dann niemand für die Betreuung der Kinder da ist?

  44. 10.

    Schon mal drüber nachgedacht, dass die Erzieher mit ihren Familien den Urlaub in der Schließzeit geplant haben? Die arbeiten jetzt , um die Notbetreuung aufrecht zu erhalten. Und dass während der Schließung auch geplante Renovierungsarbeiten statt finden? Mit dem Wort ,,Flexibel“ sollte man doch sehr vorsichtig umgehen.

  45. 9.

    Wer lesen kann, ist hier klar im Vorteil und braucht keine Vorurteile und Platituden absondern.
    Schreiben können Sie, aber lesen?

  46. 8.

    Ich vermute mal, weil die Angestellten der Kitas durch den Notbetrieb dennoch ganz "normal" arbeiten und auch ihren "Urlaub" verdienen!? Wir sind selbst vom Notbetrieb betroffen und unsere beiden Kinder sind zu Hause. Vermutlich noch bis zum 01.08. So schwer die Situation für uns auch ist hoffe ich aber zugleich, dass die Angestellten ihren Urlaub erhalten, damit sie halbwegs erholt sind, wenn die Kitas wieder "normal" besetzt sind.

  47. 6.

    Eigenartiges Aufrechnen, dass Sie da betreiben. Als ob die Kita, oder der "böse" Staat, Ursache der Schließung war. Auge um Auge, Zahn um Zahn, ist das Ihr Ansinnen?
    Typisch wäre es für diese Tage, wo sich ja fast jeder in irgendeiner Form benachteiligt fühlt. Da ist er wieder, der typische, mit dem Finger auf andere Zeigen de Deutsche...

  48. 5.

    Also nach Plan hört sich das für den einen Teil der Schüler an.
    Was ist mit den Grundschülern und deren Eltern die in die Klassen 1-5 gehen?!
    Die hängen nach wie vor in der Luft und wissen nur, dass es für sie am 3.5. NICHT losgeht!
    Toller Plan!

  49. 4.

    Berlin hat einen Fahrplan, das ist doch eine Fake-News.
    Der rot, rot, grüne Senat unter "Führung" von Michael Müller hat alles, aber keinen Plan.

  50. 3.

    Sich mit Kontaktbeschränkung bis zum 3. Mai ab dem 20.4. bzw. 27.4. in Gruppen im Klassenraum einzufinden, geht das? Oder macht man sich damit strafbar?

  51. 2.

    Fernunterricht über digitale Wege? Meinen Sie eine Email mit Aufgabenmaterial, welches die Eltern mit Grundschulkindern durchkauen sollen? Zumindest gab es nur das an unserer Grundschule .

  52. 1.

    Warum finden in manchen Kitas trotzdem die Sommerschliesszeiten statt? Kaum hat man einige Kinder wieder eingewöhnt, macht die Kita für drei Wochen zu, weil es ja schließlich so geplant war. Wo ist da die Flexibilität der Kita(s), wo doch die Flexibilität der Eltern in den letzten Wochen dermaßen gefordert war? Wo es Eltern gibt, die ihren Jahresurlaub aufgebraucht haben..?

Das könnte Sie auch interessieren