Frankfurt (Oder) - Tiefe Gräben bei Konferenz zum geplanten Oder-Ausbau

Di 17.10.23 | 18:43 Uhr
  24
Baumaschinen zum Ausbau des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder stehen auf der polnischen Uferseite. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Video: rbb24 Brandenburg aktuell | 17.10.2023 | Material: Fred Pilarski | Bild: dpa/Patrick Pleul

Der Ausbau der Oder war 2015 beschlossene Sache. Nun mehren sich die Bedenken. Logistiker und das Bundesverkehrsministerium wollen an dem Vorhaben festhalten.

Bei einer Konferenz zum geplanten Ausbau der Oder sind erneut tiefe Gräben zwischen den Vorstellungen des Bundesverkehrsministeriums und den Umweltministerien des Landes Brandenburg und des Bundes zutage getreten.

Die Verwaltung von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte am Dienstag zu der Konferenz in Frankfurt (Oder) eingeladen. Dabei wurde auch darüber diskutiert, ob an den vor acht Jahren beschlossenen Ausbauplänen festgehalten werden soll. Das Verkehrsministerium sprach sich dafür aus, das Umweltressort reagierte dagegen verhalten.

Nicht-Handeln sei keine Alternative, sagte Susanne Henckel (parteilos), Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, nach Angaben von Teilnehmern. Der Verzicht auf Eingriffe jeglicher Art mache die Oder zum Zweck der Güterschifffahrt und für den Eisaufbruch nicht mehr brauchbar. "Unser Ziel an der Oder ist es Naturschutz, Schiffbarkeit und die Anforderungen des internationalen Hochwasserrisiko-Managementplans in Einklang zur bringen."

Bundesumweltministerium fordert Verzicht auf deutsche Pläne

Das deutsch-polnische Abkommen von 2015 sollte auf den Prüfstand, sagte Stefan Tidow (Grüne), Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt. Die Ausgangslage habe sich gegenüber 2015 deutlich verändert. So waren die Effekte des Klimawandels nicht ausreichend Gegenstand der Überlegungen. Er nannte den Verzicht auf Ausbaumaßnahmen auf deutscher Seite wünschenswert. Das Abkommen zum Oder-Ausbau von 2015 hat einen besseren Hochwasserschutz über die Abfuhr von Eis zum Ziel und regelt den Ausbau von Bauwerken wie Buhnen und die Vertiefung des Flusses.

Auch aus Brandenburg Kritik

Die Schifffahrt müsse sich an den Fluss anpassen, nicht der Fluss an die Schifffahrt, sagte der Brandenburger Umweltminister Axel Vogel (Grüne). Sein Ministerium unterstütze in Maßen eine angepasste Schifffahrt, die gelegentlich auch Eingriffe in den Fluss erforderlich mache. "Es gab Gerichtsurteile, die besagt haben, hier ist ein Baustopp vorzunehmen", sagte Vogel vor der Konferenz. Die polnische Seite habe das weder politisch noch behördlich durchgesetzt. Hier sei gegen bestehende Absprachen gehandelt worden. Der Bund sei gut beraten, mit Blick auf eine mögliche neue Regierung auf Polen zuzugehen und zu schauen, wie sich die Rahmenbedingungen seit 2015 geändert haben.

Ein wesentlicher Bestandteil der Pläne ist die Vertiefung des Flusses auf mindestens 1,80 Meter. Diese soll die permanente Befahrbarkeit durch die Eisbrecherflotte gewährleisten und so Eishochwasser verhindern.

Die Umweltschutzorganisation Nabu hält diesen Grund für die Vertiefung nach eigenen Angaben für vorgeschoben. In der Flotte habe es bis zur Unterzeichnung des Abkommens allerdings überhaupt keine Schiffe gegeben, die solch eine Tiefe erforderten. Ein derartiger Fall, in dem das Eis aufgrund einer zu geringen Wassertiefe nicht gebrochen werden konnte, sei darüber hinaus völlig unbekannt, sagte ein Nabu-Sprecher. Es scheine so, als ginge es bei diesem Projekt lediglich darum, die Schiffbarkeit zu fördern.

Logistiker wünschen sich bessere Oder-Befahrbarkeit

Vertreter der Logistikbranche machten deutlich, dass sie sich eine bessere Befahrbarkeit der Oder wünschten. Es müssten möglichst viele Güter von der Straße auf die Wasserstraße, hieß es von einem Vertreter der Deutsche Binnenreederei GmbH. Nun müsse nach gangbaren Kompromissen gesucht werden. Die Wasserstraßen schafften das, was die Schiene nicht mehr packe, sagte ein Vertreter der Logistikbranche. Dafür sei die Schiene nicht leistungsfähig genug.

Linke fordert einheitliche Position des Bundes

Die Linken im Brandenburger Landtag betonten, dass die Verantwortlichen im Bund und im Land endlich eine gemeinsame Position vertreten müssten. "Es geht nicht an, dass sich die jeweiligen Umweltministerien mit Positionen gegen den Ausbau profilieren, während die Verkehrsministerien den Ausbau weiter betreiben", sagte eine Sprecherin der Fraktion. "Dass die unterschiedlichen Ministerien nun Oder-Konferenzen mit gegensätzlichen Ausrichtungen durchführen, ist absurd."

Mehrere Umweltverbände hatten im vergangenen Jahr Klage gegen den Ausbau der Grenz-Oder beim Verwaltungsgericht in Warschau eingereicht. Die Genehmigung der polnischen Umweltbehörde zum Ausbau der Oder wurde daraufhin vorläufig aufgehoben.

Im Sommer vergangenen Jahres verendeten in der Oder Hunderte Tonnen Fische und Weichtieer. Fachleute gehen davon aus, dass hoher Salzgehalt, Niedrigwasser, hohe Temperaturen und das Gift einer Algenart wesentliche Ursachen für das Fischsterben waren. Das Fischsterben führte dazu, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zunächst deutlich schwieriger wurde.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.10.2023, 16:10 Uhr

24 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 24.

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Der Konflikt zwischen Ausbaubefürwortern und -gegnern war ja ein wesentlicher Inhalt der Veranstaltung. Die Proteste sind ein Teil dieses Diskurses und können von uns nicht ignoriert werden. Der Beitrag versuchte, in aller Kürze eine Vorstellung davon zu geben, wie ein ökologisch verantwortlicher Flussumbau im Sinne des Veranstalters aussehen kann - und warum Brandenburgs Umweltminister etwas dagegen hat. Mit weiteren Aspekten - etwa der Binnenschifffahrt - haben wir uns schon in früheren Beiträgen beschäftigt und werden das auch - danke für den Hinweis - weiter tun.

  2. 23.

    Man könnte ja die Oder mit der Donau verbinden. Dann hätte man einen Wasserweg von den Ostseehäfen zum Schwarzen Meer. Das würde sicher die Bedeutung als Schiffsweg steigern. Das sollte es sogar schon alte Planungsunterlagen geben und einige Kanalstücken waren auch wohl schon einmal gebaut worden.

  3. 22.

    Also wenn das S/W sein soll, wie @Matthias argumentiert, dann weiß ich nicht, wie bei ihnen Farbe entsteht.
    Was @Matthias mit einfachen Worten sagen will, dass alles mit allem zusammenhängt und kein geringerer als Alexander von Humboldt hat die Biosphäre nicht umsonst nach seinen großartigen Forschungsexpeditionen als Lebewesen identifiziert, indem wir nur ein Teil sind. Schon zu seinen Lebenszeiten warnte er vor den Folgen der ignoranten menschlichen Eingriffe.
    Wir haben langfristig genau zwei Optionen mit diesem Wissen umzugehen, entsprechend zu handeln um unseren Fortbestand zu sichern oder wie gehabt, im immer größeren Maßstab sinnfrei überall einzugreifen um unseren Untergang langfristig einzuläuten. Oder mit Lesch; mit der Natur kann man nicht verhandeln und dreckige Deals abschließen.
    Das war jetzt wirklich s/w, aber komplizierter ist dieser Sachverhalt nun wirklich nicht.

  4. 21.

    Sie sehen nur Schwarz oder Weiß, so kann das leider nichts werden. Das Biotop im Fluss selbst wird keinen Schaden nehmen, wenn die Oder etwas vertieft wird. Sie wird ja nicht kanalisiert. Es bleiben auch für diese Tiere und Pflanzen ausreichend Lebensräume übrig. Im Gegenteil werden sogar neue geschaffen, wenn das Flussumfeld passend gestaltet wird.

  5. 20.

    "Und dass es eine Wechselwirkung zwischen Fluss und flussnahen Bereichen gibt, hat nie jemand bestritten. Trotzdem sind die flussnahem Gebiete die artenreicheren und erhaltenswerten Biotope und nicht das Fließgewässer an sich."
    Sobald Sie den Vergleich anstellen und mit Ihrer Wortwahl ja sogar den Erhaltenswert der Flussbiotope anzweifeln weichen Sie ja schon von der Akzeptanz der Wechselwirkung ab. Das eine ist für das andere notwendig. Wenn ich das eine egal wie, dynamisch verändere hat das unweigerlich Einfluss auf das andere. Unvermeidbar auch mit intelligentester Bauweise.
    Als Stadtmensch etwas überspitzt, Park A ist ja biologisch wertvoller als Park B also können wir Park B auch "opfern". Beide hängen aber über Insekten, Vögel, Fledermäuse, Grundwasser etc. zusammen.
    Wenn die Oder am Oberlauf aufgestaut wurde, rechtfertigt es ja noch lange nicht das gleiche kam Mittellauf zu machen.
    Wer A sagt muss nicht B sagen. Man kann auch überlegen ob A richtig gewesen ist.

  6. 19.

    Berlin-Stettin ist dauerhaft schiffbar. Das Schiffshebewerk ist nur ein Teil des gesamten Ausbaus. Aber der wichtigste weil das alte zu modernisieren eine jahrelange Unterbrechung des gesamten Schiffsverkehrs bedeutet hätte. Da sitzen schon ein paar Leute mit Sachverstand beim WSA. Alles auf einmal umbauen geht eben im laufenden Betrieb und bei nicht unendlichen Kapazitäten nicht.
    Die Eisbrecher haben es eigentlich immer bis nach Hohensaaten geschafft. Da ist die Oder tief genug. Flussaufwärts wird es flacher.
    Ich wäre mir da gar nicht sicher in Bezug auf den Artenreichtum. Wenn Sie natürlich nur Hecht, Zander und Wels im Blick haben ja. Aber unterm Mikroskop und am Boden sieht das ganz anders aus.
    Nichtsdestotrotz sind die Biotope neben dem Fluss gemeinsam mit dem Fluss so über Jahrzehnte gewachsen.
    Das was momentan an der Oder läuft ist viel zu schnell. Eigentlich ist es unterlassene Instandhaltung. 2-3 Buhnen pro Jahr wäre etwas anderes als 100km in 2-3 Jahren.

  7. 18.

    Und nun versuchen Sie Ihre Sichtweise, mit denen der vertragstreuen Polen, „unter einen Hut zu kriegen“. Dann kommen auch Sie weiter. Es kann gut und fortschrittlich werden. Und Sie müssen Schiffe mögen (lernen).

  8. 17.

    Wie denn nun? Man passt also die Engstellen im Oder-Havel-Kanal an, nachdem jetzt größere Schiffe im Schiffshebewerk bewegt werden können. Ergibt ja auch Sinn. Keinen Sinn ergäbe das Ganze aber, wenn die Oder nicht dauerhaft schiffbar gemacht wird. Die Polen wollen den Ausbau schließlich nicht umsonst.
    Und dass es eine Wechselwirkung zwischen Fluss und flussnahen Bereichen gibt, hat nie jemand bestritten. Trotzdem sind die flussnahem Gebiete die artenreicheren und erhaltenswerten Biotope und nicht das Fließgewässer an sich. Mit intelligenter Flussrandgestaltung kann man also durchaus Lebensräume und Nutzung unter einen Hut bekommen, zumal auch die Oder durch Staustufen am Oberlauf kein vollständig naturbelassener Fluss mehr ist sondern nur naturnah.

  9. 16.

    "und sich schöne Ökosysteme entwickeln können."
    Die existieren doch bereits, warum sollte man da irgendetwas nachhelfen müssen, mit dem erkennbaren Risiko dass es schief geht bzw. Kollateralschäden in Kauf genommen werden?
    Daher erscheint es mir einfacher und günstiger die Schiffe und die Logistik an den Fluss anzupassen und nicht umgekehrt. Das wäre dann in meinem Verständnis fortschrittliche Technologie
    Die Vorbilder der frühindustriellen Zeit sind eben auch nur aus technischer Sicht beeindruckend.
    Das sind aber alte stillgelegte Heizkraftwerke oder Stadtgaswerke auch.

  10. 15.

    Es waren keine Milliarden, teuer vielleicht auch zu teuer aber keine Milliarden.
    Das Schiffshebewerk hat nur begrenzt mit dem Ausbau der Grenzoder zu tun. Größter Effekt ist die Länge des Troges, weniger die Tiefe und die notwendige Ersatzinvestition.
    Von Stettin nach Berlin sind zu kurze Schleusen und schmale Kanäle die Hindernisse und nicht die Oder deren Wasserstand dort weitestgehend stabil von der Ostsee abhängt.
    Wenn Sie über den Zustand der Schleusen am Oder-Spree oder Oder-Havel-Kanal sinnieren würden, könnte man vielleicht über "Idiotie" reden aber zumindest bei Oder Havel ist man ja konsequent dabei die Engstellen zu beseitigen.
    Dass die Biotope neben den Flüssen eine Symbiose mit den Biotopen in den Flüssen bilden, ist ihnen sicher klar und deshalb unverständlich weshalb sie glauben man könnte das voneinander getrennt betrachten.
    Wenn man die Umweltfolgen der Wasserstraßen mit in die Bilanz einberechnet, dürfte es für die Schifffahrt auch nicht mehr so gut aussehen.

  11. 14.

    Keine Kompromissbereitschaft, aber laut und ohne Wissen, so habe ich gestern die Situation erlebt.

    Man hätte so schön wirklich miteinander reden können, statt dessen wurde gemeckert, erstaunlich, denn längst ist klar was schon seit vielen Jahrhunderten gemacht wird, die Schiffe werden dem Fluss angepasst und es werden Millionen Tonnen CO2 eingespart.

  12. 13.

    Ich war gestern da und bin jetzt mehr als überrascht. Der Journalist hat hier komplett einseitig berichtet. Die Menschen die den Fluß schützen wollen und gleichzeitig den Hochwasserschutz und die Befahrbarkeit mit Binnenschiffen wollen war klar in der Mehrheit. Aber ich sehe hier kein Interview eines Unternehmens, obwohl so viele anwesend waren und ihre Argument sachlich formuliert haben. Im Gegensatz zu den Demo Leuten, die haben alles ducheinander gebracht, aber dennoch kommen sie hier zu Wort. Es ist nicht in Worte zu fassen.

  13. 12.

    Das ist doch die ganze Idiotie an der Sache: Wir bauen für Milliarden Euro ein neues Schiffshebewerk in Niederfinow, weil der Transport von Massengütern auf der Wasserstraße die umweltfreundlichste Transportform ist, sogar noch vor der Eisenbahn. Und dann verhindern wir, dass die neuen, größeren Schiffe überhaupt dort hin gelangen können. Kann man sich nicht ausdenken.
    Der Schutz oder auch die Schaffung von Biotopen ist natürlich richtig und wichtig. Aber die artenreichsten Biotope existieren nicht unmittelbar am Fließgewässer sondern links und rechts davon. Das sind die Nebenarme, die Tümpel und die Überschwemmungsflächen. Ausbau des Flusses für die Schiffbarkeit und Naturschutz müssen nicht zwingend unvereinbar sein, wenn gute Kompromisse gefunden werden.

  14. 11.

    Ich bin nicht in der Lage mich so auszudrücken, damit es für Sie nicht „verwurschtelt“ klingt. Das Sie mir nicht zutrauen, den Unterschied zwischen der Havel und der Oder zu erkennen, beschämt mich. Dann ganz kurz in zwei Sätzen:
    Das von uns geschaffene Oderbruch soll bestehen bleiben.
    Die Oder-Seen müssen noch gebaut werden, damit die schnellere Strömung in der Mitte der Fahrrinne an den Seeufern ruhiger ist und sich schöne Ökosysteme entwickeln können.

  15. 10.

    Sie verwurschteln mal wieder alles mögliche.
    Die Havel ist mit der Oder nicht vergleichbar, da natürliche Seen mit künstlichen Abkürzungen und Begradigungen genutzt wurden um Schiffswege zu ermöglichen. Die Oder hat solche Seen gar nicht.
    Leipa hat selbst betont, dass die Oder flussaufwärts keine Bedeutung für sie hat und darum geht es hier vorrangig.
    Man ist sich auch noch nicht sicher ob der Wasserweg der beste ist und für lange bleibt.
    Problem für das Schiffshebewerk ist kaum die Oder sondern die Schleusen und Kanäle.
    Wenn ich meine Glaskugel poliere, sehe ich zukünftig teil- oder vollautomatische kleine Transportschiffe, die mit dem jetzigen Zustand und verträglicher Instandhaltung des Flusses sehr gut klar kommen. Dazu Verlängerung der Bahnanbindung vom PCK zu Leipa und somit direkter elektrischer Weg nach Stettin.
    Auch das Problem Eis wird deutlich leichter, wenn der Klimawandel seltener zu Vereisung führt.

  16. 9.

    Was mich nervt sind Menschen die denken, sie sind die Krone der Schöpfung und können die gesamte Natur zerstören.

  17. 8.

    Ich bewundere großartige Wasserbauleistungen. Ob es unsere Vorgänger in Frankreich und Die Römer waren oder heute die Niederländer. Zu gerne würde ich auch die Deutschen da sehen, gemeinsam mit den Polen wäre das so möglich, dass grenzüberschreitende Vorzeigeprojekte sich mit der Oder anbieten. Es ist eine Chance. Wer das Finower Schiffshebewerk bauen kann, kann noch mehr. Es muss ausgelastet werden. Und es soll eine Papierfabrik in Schwedt beliefert werden können. Pikant: Wenn die Polen die Kanäle über ihr Staatsgebiet bauen...

    P.S. Ökosysteme entstehen immer. Sehen sie diese auch am Helenesee oder am Senftenberger See? Mensch und Natur haben die Havel doch toll im Griff.

  18. 7.

    Die von Ihnen hervorgebracht Niedrigwasserschiffe gibt es hier schon seit immer. Am Rhein, und das ist der Nterschied, können diese Schiffe auf 4m Abladen...
    Dieser umweltverträgliche Ausbau wird seit Jahrzehnten praktiziert. Dies wurde von dem Ministerium, der Bundesanstalt Wasserbau in den einzuhaltenden Leitlinien, bestätigt.
    Ideen können eingebracht werden. Und das ist die Essenz

  19. 6.

    Ich bewundere großartige Wasserbauleistungen. Ob es unsere Vorgänger in Frankreich und Die Römer waren oder heute die Niederländer. Zu gerne würde ich auch die Deutschen da sehen, gemeinsam mit den Polen wäre das so möglich, dass grenzüberschreitende Vorzeigeprojekte sich mit der Oder anbieten. Es ist eine Chance. Wer das Finower Schiffshebewerk bauen kann, kann noch mehr. Es muss ausgelastet werden. Und es soll eine Papierfabrik in Schwedt beliefert werden können. Pikant: Wenn die Polen die Kanäle über ihr Staatsgebiet bauen...

    P.S. Ökosysteme entstehen immer. Sehen sie diese auch am Helenesee oder am Senftenberger See? Mensch und Natur haben die Havel doch toll im Griff.

  20. 5.

    "Tiefe Gräben" scheint es auf polnischer Seite nicht zu geben. Im Gegenteil, die Bevölkerung weiß um die Bedeutung auch einer angemessenen wirtschaftlichen Nutzung der Oder. So wie das an Rhein und Elbe üblich ist.

Nächster Artikel