Symbolbild: Die Corona Datenspende App des Robert Koch Institut, RKI zur Erfassung von Daten im Rahmen der Corona Krise in Deutschland. (Quelle: dpa)
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Smartwatches und Fitness-Armbänder - Robert-Koch-Institut bittet um "Corona-Datenspende"

Tragen Sie eine Smartwatch oder ein Fitness-Armband? Dann interessiert sich das RKI für Ihren Puls. Über die App "Corona-Datenspende" können Sie den Wissenschaftlern Zugriff auf Ihre Gesundheitsdaten geben - anonymisiert und ohne Ortung, verspricht das RKI.

Was Sie jetzt wissen müssen

Das Robert Koch-Institut (RKI) will mit Hilfe von Fitness-Armbändern und Smartwatches neue Erkenntnisse zur Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen in Deutschland gewinnen. Dafür veröffentlichte das RKI am Dienstag die App "Corona-Datenspende", die auf Daten aus den Geräten zugreifen kann. Die Nutzung der App sei freiwillig, betonte das RKI. 

Die Wissenschaftler wollen davon profitieren, dass Smartwatches und Fitness-Armbänder unter anderem den Ruhepuls sowie Informationen zum Schlaf und dem Aktivitätsniveau ihrer Nutzer aufzeichnen können. "Bei einer akuten Atemwegserkrankung ändern sich diese Vitalzeichen in den meisten Fällen deutlich. Daher können auch typische Covid-19-Symptome wie Fieber durch die App erkannt werden", erläuterte das Institut.

Corona-Datenspende ist nicht die geplante "Corona-App"

Anders als die geplante Corona-App, an der derzeit 130 Wissenschaftler arbeiten, diene die "Corona-Datenspende"-App nicht der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, so das RKI. Sie solle aber helfen, Infektionsschwerpunkte besser zu verstehen. Das Robert Koch-Institut hat die App nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem e-Health-Unternehmen Thryve und unter Einbeziehung des Bundesdatenschutz­beauftragten entwickelt.

Das RKI kenne zu keinem Zeitpunkt persönliche Daten wie Name oder Anschrift der App-Nutzer. Man müsse lediglich einmalig die Postleitzahl eingeben. So wollen die Wissenschaftler herausfinden, wo potenziell Infizierte regional verbreitet sind und anhand dieser Daten eine Karte erstellen. Die Karte soll regelmäßig aktualisiert werden.

Die App diene nicht der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, betonte das RKI. Sie solle aber helfen, Infektionsschwerpunkte besser zu verstehen. Das RKI kenne zu keinem Zeitpunkt persönliche Daten wie Name oder Anschrift der App-Nutzer. Man müsse lediglich einmalig die Postleitzahl eingeben. Ortungs- und Standortdaten aus den Geräten würden nicht abgefragt. Die Teilnehmer werden auch gebeten, Geschlecht, Alter sowie grob Größe und Gewicht anzugeben. 
Die App diene nicht der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, betonte das RKI. Sie solle aber helfen, Infektionsschwerpunkte besser zu verstehen. Das RKI kenne zu keinem Zeitpunkt persönliche Daten wie Name oder Anschrift der App-Nutzer. Man müsse lediglich einmalig die Postleitzahl eingeben. Ortungs- und Standortdaten aus den Geräten würden nicht abgefragt. Die Teilnehmer werden auch gebeten, Geschlecht, Alter sowie grob Größe und Gewicht anzugeben. 
Die App diene nicht der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, betonte das RKI. Sie solle aber helfen, Infektionsschwerpunkte besser zu verstehen. Das RKI kenne zu keinem Zeitpunkt persönliche Daten wie Name oder Anschrift der App-Nutzer. Man müsse lediglich einmalig die Postleitzahl eingeben. Ortungs- und Standortdaten aus den Geräten würden nicht abgefragt. Die Teilnehmer werden auch gebeten, Geschlecht, Alter sowie grob Größe und Gewicht anzugeben. 

Fallschätzungen nach Vorbild aus den USA

In den USA hätten sich ähnliche Fallschätzungen auf Basis von Smartwatch- und Fitnessarmband-Daten in Grippewellen als sehr treffgenau erwiesen, teilte das RKI mit. RKI-Präsident Lothar Wieler hofft demnach, dass sich viele Menschen an der Datenspende beteiligen: "Je mehr Menschen ihre Daten für eine Auswertung zur Verfügung stellen, desto genauer werden unsere Erkenntnisse zur Verbreitung des Coronavirus."

Ortungs- und Standortdaten aus den Geräten werden den RKI-Angaben zufolge nicht abgefragt. Die Teilnehmer werden aber gebeten, Geschlecht, Alter sowie grob Größe und Gewicht anzugeben. Die "Corona-Datenspende" sei keine Anwendung, um Covid-19 im Einzelfall zuverlässig zu diagnostizieren, betonte das RKI. Sie ersetze keinesfalls die regulären Tests auf das Virus. 

Mittagsmagazin, 07.04.2020, 13 Uhr, Das Erste

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22 Kommentare

  1. 22.

    Würde sehe gerne meine Daten zur Verfügung stellen,
    Kann mich nicht registieren. Habe eine Smart Watch mit H Band.
    Gibt es eine Abmeldung unter diversen.

  2. 20.

    Her damit und ich wäre dabei...

  3. 19.

    Habe seit Tagen Garmin Fenix verbunden. Anzahl Ihrer gespendeten Tage "0". Läuft.

  4. 18.

    Ich hatte mal schwer mit erhöhtem Ruhepuls zu tun. Wegen einer Weizenallergie. Seit dem ich das Zeug nicht mehr esse ist mein Puls normal. Was wollen die mit irrelevanten Pulsdaten? Was geht die das an? Nochmehr Kontrolle?

  5. 17.

    Sind wir hier in Deutschland? Frage mich warum in der App soviel in englisch geschrieben ist. Von der Aufmachung gut gemacht. Leider aber für die große Masse an Anmeldungen ungeeignet (z.B. Google-Konto).

  6. 16.

    Gerne würde ich mit meinem Samsung Gear Fit2 Pro unterstützen .... bitte App schnellstens aktualisieren!

  7. 15.

    Samsung Health wird nicht unterstützt!!!
    Bitte schnell nachbessern!!!

  8. 14.

    Samsung Gear Fit nicht unterstützt. Hoffentlich bessert das RKI nach
    Hätte gern geholfen. Schade

  9. 13.

    ..es ist wohl sehr spannend welche Bürgerechte wir einbüßenden werden und man fragt sich wer hat Corona, also Medien, Politik oder Pharma, gemacht und wer profitiert davon? ..Orwell läßt grüßen!

  10. 12.

    Es ist mir unverständlich, warum Samsung mit der Großzahl nicht vertreten ist. Woran liegt es? Samsung?

  11. 11.

    Keine Unterstützung von Samsung SmartWatch...
    Na denn nicht...

  12. 10.

    Reicht es zum Verbinden aus, wenn ich mein Fitnessband direkt ums Handy herumwickle, denn passen würde es?

  13. 9.

    Bei mir geht das nicht undzwar ich habe die Samsung health Fitness Armbanduhr und da kann ich mich nicht anmelden weil da gibt es nur googel fit und so andere kann mir vielleicht jemand das erklären oder helfen

  14. 8.

    Google sperrt weitere Anmeldungen. Fehler403, Datenlimit erreicht. Da muss Mal jemand anrufen...

  15. 7.

    Die Auswahl an unterstützen Geräten, die mit Android-Handies verknüpft sein müssen, ist in der Tag arg klein:
    - Fitbit
    - Garmin
    - Polar
    - Withings
    - GoogleFit
    Da erübrigt sich für mich die Suche, im Health-Menü den Pulsmesser wieder zu aktivieren. Dann hält das Akku halt weiterhin mehr als drei Tage.

  16. 6.

    Die App muss auf das Handy runtergeladen werden, und das Fitnessarmband bzw. die Smartwatch werden dann mit dem Handy verbunden.

  17. 5.

    Bin ich zu blöde. Ich komm da nicht rein

  18. 3.

    In den Infos des RKI steht:
    "Um ihre Daten zu teilen, müssen Nutzer ihre Fitnessarmband- und Smartwatch-Accounts mit der Corona-Datenspende-App verbinden. Bei einigen Anbietern – unter anderem Google Fit – ist dies aktuell nicht möglich. Wir stehen bereits im Kontakt mit den entsprechenden Herstellern, um das Problem schnellstmöglich zu beheben. Wir bitten um etwas Geduld."

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