Bundestagswahl 2021 | Wahlkreis 81 - Berlin-Tempelhof-Schöneberg

Mo 27.09.21 | 18:58 Uhr
Grafik: Bundestagswahl 2021 in Berlin. (Quelle: infratest dimap)
Bild: infratest dimap

Auf diesen Wahlkreis wurde bundesweit geschaut: Der ehemalige Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert (SPD) holte das Direktmandat gegen Renate Künast (Grüne) und den bisherigen Vertreter des Bezirks im Bundestag Jan-Marco Luczak (CDU).

Wahlkreis = Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Ein paar Fakten

Im Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg leben etwa 343.600 Menschen, gut neun Prozent der Berliner Gesamtbevölkerung, auf sechs Prozent der Fläche der Stadt.

Im WK 81 leben etwa

In Wahlkreis Berlin-Tempelhof-Schöneberg entspricht der Anteil der Menschen mit einem ausländischen mit 19,2 Prozent genau dem der gesamten Stadt Berlin.

Etwas über dem Durchschnitt Berlins ist der Anteil der Menschen, die 65 Jahre und älter sind.

Der Anteil der Menschen, die 65 Jahre und älter sind:

Tempelhof-Schöneberg ist ein Mischbezirk: Er teilt sich auf zwischen dem szenigen Schöneberg im Norden und dem bürgerlichen Tempelhof im Süden. Bis auf wenige Brennpunkte rund um die Potsdamer Straße in Schöneberg beispielsweise hat der Bezirk, der deckungsgleich ist mit dem Wahlkreis, vergleichsweise geringe soziale Probleme.

Tempelhof-Schöneberg ist das Rathaus Schöneberg mit seiner Freiheitsglocke, der Winterfeldmarkt, das Ullsteingebäude, die Ufafabrik, das Gasometer, die Trabrennbahn Mariendorf, das Notaufnahmelager Marienfelde und der ehemalige Tempelhofer Flughafen. Das sind die Einfamilienhaussiedlungen in Lichtenrade, Mariendorf, Marienfelde und Tempelhof. Das ist der Schwulenkiez rund um die Motzstraße genauso wie das gutbürgerliche Friedenau und die ausgedehnten Laubenkolonien. Industrie gibt es nicht so viel im Bezirk. Immerhin ist da das Mercedes-Benz-Motorenwerk in Mariendorf.

Grafik: Bundestagswahl 2021 in Berlin. (Quelle: infratest dimap)
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Bundestagswahl 2021 | Wahlkreis 82 - Berlin-Neukölln

Neukölln bleibt in SPD-Hand. Hakan Demir wiederholte nahezu das Ergebnis von Fritz Felgentreu, der bei dieser Bundestagswahl nicht wieder angetreten war. Die Kandidaten der Grünen und CDU wurden deutlich distanziert.

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