Bürgerinitiative in Grünheide (Oder-Spree) - Tesla-Gegner wenden sich an Umweltminister Vogel

Di 19.05.20 | 16:23 Uhr
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Demonstration gegen den Bau des Tesla-Werks in Brandneburg. (Quelle: rbb/P. Barnstorf)
Audio: Antenne Brandenburg | 19.05.2020 | Bild: rbb/P. Barnstorf

Die Bürgerinitiative gegen den geplanten Bau der E-Auto-Fabrik von Tesla in Grünheide (Oder-Spree) hat am Dienstag in Potsdam einen offenen Brief an Landesumweltminister Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen) abgegeben. Darin kritisiert der Verbund nach eigenen Angaben die Pläne zur Wasserversorgung.

Zu wenig Wasser, zu viel Bedarf

Wie Steffen Schorcht, Mitglied der Initiative "Grünheide gegen Gigafactory" am Montag gegenüber dem rbb äußerte, werde die enorme Wasserentnahme zu Wasserknappheit in der Region führen. Verschärft werde das Problem durch die niedrige Niederschlagsmenge in den letzten Jahren.

Das vorhandene Wasser reiche zukünftig nicht zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, der Speisung der Lausitzer Seen und dem Bedarf des US-amerikanischen Konzerns. Darüber hinaus könnten auch andere Industrieanlagen und die Landwirtschaft den Mangel zu spüren bekommen. Schorcht zufolge seien künftig ökologische Probleme ebenfalls nicht ausgeschlossen, da die normale Vegetation stark vom Wasser abhängig ist.

Appell an Minister

"Wir möchten noch einmal mit Nachdruck auf das Problem aufmerksam machen und fordern den Minister dazu auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden", sagte Steffen Schorcht. Die Initiative sei zuversichtlich, Axel Vogel mit dem Anliegen erreichen zu können. Die Probleme würden inzwischen vom Umweltministerium besser erkannt als in der Vergangenheit, hieß es. Das sei ein erster Schritt. Außerdem setzen die Mitglieder der Initiative bei der Umweltverträglichkeitsprüfung der so genannten Gigafactory auf den Druck der Öffentlichkeit.

Ende Januar hatte Tesla derweil angekündigt, etwa ein Drittel weniger Wasser verbrauchen zu wollen als ursprünglich geplant. Die Bürgerinitiative hält auch diesen geringeren Wasserverbrauch noch für zu hoch.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.05.2020, 15:30 Uhr

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181 Kommentare

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  1. 181.

    Diejenigen, die aus Berlin nach Grünheide gezogen sind und jetzt gegen die Fabrikansiedlung opponieren, vergessen aber gerne, dass sie selber durch den für sie geschaffenen Wohnraum Natur in Anspruch nahmen und durch das Pendeln nach Berlin z.B. in Erkner die Straßen verstopfen. Wer für eine intakte Umwelt etc plädiert, braucht auch kein eigenes Auto extra zum Einkaufenfahren zuzulegen, sondern kann sich mit Gleichgesinnten zusammentun und eine gGmbH gründen, die Sharing-Autos betreibt. Dafür gäbe es reichlich Fördergelder.
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/02/brandenburg-barsikow-e-auto-dorfmobil.html
    Es muss ja nicht gleich ein vollausgestatteter Kleinwagen zum Preis einer Mittelklasse-Limousine sein.

  2. 180.

    Sie können gerne weiterhin davon träumen, dass die Erweiterungsflächen des GVZ Freienbrink, die die Gemeinde Grünheide aktuell immer noch bewirbt, Teil des LSG seien. Die Realität sieht aber seit Dekaden anders aus.

  3. 179.

    Die Oder-Spree-Region besteht nicht nur aus Grünheide. Und da ist ja wohl unbestritten, wieviele tausende Einwohner, die Region verlassen haben. Da ist die Oder-Spree-Region das Sorgenkind der Berliner Umland-Landkreise. Und die Bundesautobahn A10 wurde auch nicht für Grünheide gebaut, sondern damit sich Gewerbe und Industrie dort ansiedeln können. Damit an der A10, neue Arbeitsplätze entstehen und damit dadurch, Steuern für die Infrastruktur wieder hereinkommen.

  4. 178.

    ..Also, ich weiß nicht welches Grünheide sie meinen? Zu dem welches ich kenne haben die Kommentare vor diesem eine eindeutige Aussage getroffen. Der Berliner Speckgürtel, zu dem Grünheide, gehört kann sich vor Zulauf aus Berlin und anderen Regionen kaum Retten. Selbst in schlecht angebunden Ortsteilen von Grünheide ist es kaum noch möglich Wohnraum welcher Art auch immer zu bekommen. Ehrlich gesagt,finde ich ihre Reaktion mehr als hysterisch. Es scheint, sie fühlen sich persönlich angegriffen. Es gibt mehr innovative Firmen in Berlin und Brandenburg als sie vermuten. Tesla ist bei weitem nicht das Vorbild. Im Gegenteil, Tesla verheimlicht seinen wirklichen CO2-Ausstoß und hinkt vielen in DE schon ansässigen Unternehmen in punkto Umweltschutz hinterher. Kann auch sein, dass sich in drei Jahren keine Sau mehr für Tesla Autos interessiert. Mit etwas Glück können wir dann wenige Fahrradminuten von der Sbahn Seeadler beobachten und bei sauberer Luft, die Fontaneeiche genießen.

  5. 177.

    Wir erinnern uns bitte alle an die dicken blauen Ordner. Dazu wurde geschrieben wie toll und gründlich Tesla alles dargelegt und ausgearbeitet hat. Nun sitzt wer in der Falle ? Tesla macht alles als hätte man zuvor korrekt gearbeitet. Um darüber zu lachen ist alles zu trarig. New Germany-gefangen durch Amikralle.

  6. 176.

    Hallo Josti, es ist normal, daß junge Leute wegziehen, denn "Wohnhaft" wird seit Ende '89 auch in Grünheide nicht mehr groß geschrieben. Umgekehrt ziehen junge Familien hier her, die den Wald, die Seen und die Natur lieben. Um diese Dinge wurden Berlin und die Berliner auch immer beneidet: nach 40 min mit der S-Bahn konnte man sich auf das Fahrrad setzen und war in herrlicher Natur. Es ist nicht nötig, im Randgebiet Berlins Großindustrie anzusiedeln. Es ist nicht nötig, weiterhin große Autos zu bauen. Es ist nicht nötig, mit immer neuen "Abwrackprämien" weiterhin unendlichen Konsum anzuregen. Man kann sehr wohl einen alternativen Lebensstil pflegen, wenn es einem denn mit ausgebauten Fahrradwegen, hinreichend getakteter Bahn, kleinen flotten Bussen (gerne E-Bussen) leicht gemacht wird. Menschen, die lieber in einem Industriegebiet leben, können ja in eines ziehen - "Wohnhaft" wird nicht mehr groß geschrieben!

  7. 175.

    Herr Josti ich glaube nicht, dass sie die Antworten auf ihren Kommentar Nr 172 wirklich hören wollen? Glauben sie wirklich an ihre Schauergeschichten? Ich äußere mich trotzdem dazu bis meine bei rbb24 erlaubten 1000 Schriftzeichen ausgeschöpft sind:
    zu 1: Die Menschen, wie auch sie, zogen weg, weil die wirtschaftlichen Strukturen einer ganzen Region berechtigterweise oder unberechtigterweise, das sei dahingestellt, zerstört wurden.
    Zu 2: Unbestritten ist das technische Potential von Tesla. Das Unternehmen ist jedoch nicht in der Lage Bauunterlagen zu erstellen, die der Deutschen Baugesetzgebung Rechnung tragen. Für jedes kleine Häuschen werden höhere Anforderungen gestellt als an die Gigafabrikunterlagen. Da liegt es nahe Tesla Vorsätzlichkeit zu unterstellen, da so die geltenden Umweltvorgaben einfacher zu unterlaufen. Schon während der ersten, meiner Meinung nach widerrechtlichen Bauphase, sind jede Menge Verstöße gegen Deutsches Recht zu verzeichnen.

  8. 174.

    Falls Ihre Annahme stimmt, darf man sich ernsthaft fragen wer in den vielen Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen wohnt, die hier neu entstanden sind.
    Vor fast 20Jahren sagte einmal ein ehemaliger ranghoher Amtsträger sinngemäß: "Wer kein Geld hat, braucht nicht nach Grünheide zu ziehen".
    Das hat zwar mit dem Thema nichts zu tun, sagt aber sehr viel darüber aus, wie es um die Region bestellt ist und war.

  9. 173.

    Herr Neumann begreifen es nicht, es geht hier nicht um meine persönlichen Abneigungen, sondern darum, dass in Grünheide auf Kosten der einheimischen Bevölkerung ein irreversibler Schaden an Landschaft und Natur möglichst verhindert wird. Unterlassen sie es gefälligst, nur weil ihnen überzeugende Argumente für die Tesla-Ansiedlung in Grünheide fehlen, die Leute persönlich anzufeinden. Das zeugt nur von ihrer unkultivierten Denkweise.

  10. 172.

    Wissen Sie warum in den letzten Jahrzehnten tausende Menschen diese Region verlassen haben. Weil ihr Seeadler ihnen keine berufliche Perspektive bieten konnte. Glauben Sie eigentlich Ihre hysterischen Schauergeschichten? Denken Sie wirklich, dass eine Firma, welche wieder verwendbare Trägerraketen baut, welche Punktgenau zur Erde zurückkehren, ist nicht in der Lage dieses Projekt technisch umzusetzen und gleichzeitig die strengen Umweltauflagen in Deutschland zu erfüllen?
    Ich erzähl Ihnen meine Geschichte: Ende des Jahres erfolgt die endgültige Baugenehmigung, Ende 2021 rollt das erste Auto vom Band, in 3 Jahren eröffnet Tesla sein Entwicklungszentrum in Schöneberg. Es werden wieder junge Menschen in die Region kommen, die stolz darauf sind in einem innovativen unternehmen zu arbeiten. Den Seeadler und die Fontaneeiche gibt's dann immer noch. Sie werden sich in Verschwörungstheorien ergehen, die keine Sau mehr interessiert.

  11. 171.

    Ach so, Sie erfinden aus Ihrer altbekannten Abneigungn gegen die Elektromobilität im Allgemeinen mal wieder etwas und hoffen, dass schon jemand die Erzählung wie die vom ungültigen B-Plan glauben wird.

  12. 170.

    Es ist ein Unterschied, ob ich ein Stück Land innerhalb eines LSGs (dass es sich bis dato immer noch um ein LSG handelt, lasse ich mir nicht nehmen, das entscheidet auch nicht ein Stück Papier oder gar ein Politiker) entwalde, oder eine Rodung mit einer Aufforstung in 3facher Menge medienwirksam relativiere.
    Bis zur Rodung war das der Medienaufmacher schlechthin, und ein schlagkräftiges Argument etwaiger Tesla-Befürworter.
    Viel wichtiger ist doch, ob die 900ha (3x300ha) überhaupt zur Verfügung stehen. Dass es diese Fläche nicht geben wird, sind dann genau die Information, die nur denen vorbehalten sind, die sich mit der Materie ausgiebig befassen.

    Und überhaupt, warum zieht man für diese gigantische Größenordnung keine Vergleiche heran, wie z.B. Fußballfelder, nicht jeder ist Landwirt und kann sich unter 300ha bzw. 900ha (300ha x 3) etwas vorstellen, anders sieht das schon mit 9km² (3km² x 3) oder 1260 Fußballfelder (420 x 3) aus, die dann für die Aufforstung bereitstehen müssten.

  13. 169.

    Herr Neumann sie kleiner Scherzkeks. Was sollen diese Ausflüchte wieder. Die Fakten dafür muss Tesla liefern. Was hat Zwickau und Leipzig mit Tesla zu tun? Tesla muss offenlegen, welche Stoffe in welcher Konzentration und Menge sie in den Himmel entsorgen. Da hüllt man sich in Schweigen.

  14. 168.

    Es ist sehr ermüdend und für der Ernst der Lage unangemessen, dass hier einige wenige Personen ein Wortgefecht führen mit ewigem hin und her. Grundsätzlich steht fest, dass es hier in der Region unvorstellbar ist, eine riesige Industrieanlage zu errichten!
    1. Hier haben schon Fontane und andere Dichter die Schönheit der Natur beschrieben. Maler und andere Künstler haben sich hier Ferienvillen errichtet. Herr Prof. Dr. Havemann erholte sich hier von seinen Repressalien. Seit Jahren ziehen Familien in die Region wegen der gesunden Umwelt! Es gibt fast keine Arbeitslosigkeit!
    2. Das Wasser- und Naturschutzgebiet sichert die Trinkwasserversorgung für den gesamten Raum Erkner, Grünheide und den östlichen Berliner Raum ab. Die Wälder sichern einmal ab, dass die Oberflächenverdunstung abgemildert wird und sich die Region nicht trotz zunehmender Erwärmung so sehr stark erwärmt.

    Tesla bedeutet Gefahr für unser Trinkwasser, unsere Kinder und viele Umweltgifte!!!!

  15. 167.

    Dann helfen Sie mir doch mit Schadstoffmessungen aus der Nähe von vergleichbaren Autofabriken wie z.B. in Zwickau oder Leipzig auf die Sprünge. Ich bin gespannt, ob Sie Ihre Geschichte wenigstens diesmal mit Fakten untermauern können.

  16. 166.

    Noch ein Nachsatz zu meinem Kommentar Nr. 155. Meine dort auf geführten Zahlenwerte basieren auf einer groben Überblicksrechnung. Sie sollen nur auf die Folgen aufmerksam machen, die durch den Schadstoffausstoß der geplanten Gigafabrik eintreten werden. Natürlich ist zur genauen Schadensabschätzung ein fachlich fundiertes Klimagutachten zu erstellen. Es ist einfach nur grob fahrlässig, nicht vor Baubeginn die zu erwartenden zukünftigen Auswirkungen auf den Luftraum durch die in Betrieb befindliche Gigafabrik abzuschätzen.

  17. 165.

    Wie immer Herr Neumann, verstehen sie die Zusammenhänge nicht. Wenn Tesla kommen sollte, dann entstehen dort Kühltürme und Schornsteine. Dort entweichen Abgase und Abdämpfe, die jede Menge Schadstoffe enthalten werden, die nicht nur irgendwo in der Ferne verschwinden, sondern unterwegs ausgeschieden werden. Bevorzugt werden sie auf den umliegenden Flächen ablagert werden. Die Schadstoffe reichern sich dort auf den versiegelten und überbauten Flächen an. Besonders betroffen davon werden die Baulichkeiten des Schadensverursachers auf dem Tesla-Gelände und auch auf dem nahegelegenen GVZ sein. Beim nächsten Niederschlagsereignis werden die Schadstoffe dann wieder abgewaschen. Die so belasteten Niederschlagswässer dürfen dann nicht mehr einfach in der Wasserschutzzone III im Untergrund versickert werden. Sie müssen aufgefangen und einer Abwasseraufbereitungsanlage zugeleitet werden. Tesla kann sich ja schon einmal darauf einstellen, Ausgleichszahlungen ans GVZ zu leisten.

  18. 164.

    Tesla muss sich unstrittig daran messen lassen, dass die die Ankündigung zum freiwilligen Mehrausgleich erfüllen. Bisher haben die sich deshalb auch Grundstücke aus dem Flächenpool des Landes gesichert. Ihre These, dass die Freiwilligen Maßnahmen bereits mit der vorzeitigen Rodungserlaubnis hätten en detail bekannt gegeben werden müssen, halte ich aber für mehr als nur gewagt.

    Wie viel geringer die Akzeptanz ohne die Ankündigung des Mehrausgleichs ausgefallen wäre, sei einmal dahingestellt. Ich erinnere dazu auch gern mal wieder an das Vergleichsangebot vor dem OVG.

  19. 163.

    Und hier die nächsten Ihrer wilden Geschichten, bei denen Sie wild Begriffe durcheinander würfeln und hoffen, dass etwas hängen bleibt. Wollen Sie uns tatsächlich weismachen, dass Abwässer des GVZ über die Strasse geleitet werden?

  20. 162.

    Angesichts des fachlich fundierten Artikels über die Siemensbahn erstaunt mich Ihre vehemente Ablehnung grundlegender ökologischer und naturschutzfachlicher Zusammenhänge. Ihnen sollte doch auch klar sein, dass BUND, Grüne etc. in Sachen Tesla-Ansiedlung nur deshalb sämtliche Augen verschließen, um es der ungeliebten Deutschen Autoindustrie mal so richtig zu zeigen!
    Die BI lädt Sie sicher gern ein, sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten zu machen und sich davon zu überzeugen, dass es beim Einsatz für ausreichendes und sauberes Trinkwasser für 10.000e Anwohner um nicht weniger als die Erhaltung der Lebensgrundlagen kommender Generationen geht. Beim Spaziergang in die benachbarten Wälder können Sie sich gern ein Bild vom beginnenden Waldumbau machen. Mit etwas Glück begegnen Sie hier auch Ihrer Coronella Phantasia!

  21. 161.

    Ein ehemaliger Kollege hat mich darauf gebracht. Durch die geplante Gigafabrik ist zu erwarten, dass sich im Untergrund die hydraulischen Verhältnisse wahrscheinlich ändern werden, was fatale Folgen für die chemische Zusammensetzung der im Untergrund gespeicherten Wässer haben kann. Daher ist es zwingend erforderlich, vor Errichtung des Bauwerkes am Standort auch den tieferen Untergrund zu untersuchen und darauf aufbauend ein hydrogeologisch-hydrodynamischen Gutachten zu erstellen. Nicht dass durch die Baumaßnahmen unkontrolliert Salzwasseraufstiege provoziert werden.

  22. 160.

    12000 Industrie-Arbeitsplätze ??? Wieviele Mitarbeiter pendeln aus Osteuropa ? Wieviele Mitarbeiter pendeln aus Frankfurt(Oder)Und Umgebung ? Wieviele Mitarbeiter wollen dann noch die teuren Preise im Tesla Umfeld bezahlen ? Man kann auch sagen: 12000 Pendler mit alten Dieseln und Benzinern. Das ist, was für das Tesla Umfeld bleibt !!! Pendeln von Sonstwo.

  23. 159.

    Die Waldkompensation in 3facher Menge, war neben die Schaffung von Arbeitsplätzen und Produktionsausstoß von abertausenden Fahrzeugen je Jahr, eine der Kernaussagen, um die Zerstörung von Natur und Lebensraum vor der Bevölkerung zu rechtfertigen bzw. abzumildern. Leider muss sich Herr Musk nun an diese messen lassen.
    Ohne diese Aussage wäre – und das wissen Sie, Herr Neumann – die Akzeptanz für die Errichtung der GF4 in der Bevölkerung - bei Weitem - viel geringer ausgefallen.
    Ihnen ist u.U. auch schon aufgefallen, dass seit geraumer Zeit nur noch selten über eine Aufforstung in derartiger Menge fabuliert wird.
    Dann wissen Sie auch, dass das seit dem vorzeitigen Baubeginn (ganz genau nach Abschluss der Rodung von 91,6ha Wald) nach §8a BImschG der Fall ist. Sie dürfen das gern recherchieren.
    Komisch, was?
    Ruft das nicht auch bei Ihnen ein gewisses Unbehagen hervor, wenn man es noch nicht einmal mehr für nötig hält, begonnene Märchen zu Ende zu erzählen?

  24. 158.

    Widerlegt haben sie noch Garnichts. Irgendwelche hilfloses Geplapper haben sie von sich gegeben.

  25. 157.

    Herr Neumann, ich hoffe sie geben mir Bescheid, wann und wo Tesla beginnt zu pflanzen. Ich werde prüfen, ob sie sich dabei anstellen. Nicht, dass wieder nur eine fiktive Finanztransaktion stattfindet und der Deutsche Steuerzahler über die Tesla-Förderschiene dafür löhnen muss. Jetzt verstehe ich auch, warum bis 30.04.2020 der Forstbetrieb des Landes Brandenburg für die Aktionen auf dem Tesla-Gelände der Auftraggeber war. Herr Neumann danke, dass sie mir geholfen haben, hinter die Kulissen zu schauen. Ganz sinnlos scheinen ihre Kommentare doch nicht zu sein.

  26. 156.

    Herr Neumann war das jetzt eine Selbstkritik? Alle Achtung, das hätte ich ihnen nicht zugetraut.

  27. 155.

    Als ich vorgestern am Rand des Teslageländes stand und feststellte wie langsam das Wasser des kurz vorher erfolgten Regenschauers auf der verdichteten Sandoberfläche versickerte, wurde mir ein weiterer Aspekt bewusst, der Teslas Wasserbilanz weiter verschlechtert und wodurch auch die Anreiner im benachbarten GVZ möglicherweise zusätzliche Betriebskosten haben werden.
    Bei einem durchschnitlichen Niederschlag von ca. 500 mm/m2 beträgt der Wasseranfall auf dem Tesla-Gelände 1.500.000 m³/a und dem GVZ-Gelände 1.000.000 m³/a. Bei Annahme einer Grundwasserneubildungsrate von 150 bzw. 300 mm/m2 betrug diese bis Rodungsbeginn auf beiden Flächen insgesamt 1.050.000 m³/a. In der ersten Tesla-Ausbaustufe könnte der Verlust der Neubildungsrate 735.000 m³/a betragen, weil auch die GVZ-Niederschlagswässer nicht mehr versickert werden dürfen. Der gemeinsame Abwasseranfall könnte bis zu 1.000.000 m³/a betragen. In Ausbaustufe 2 ergibt das: Neubildungsverlust ca 1 Mill. m³/a, Abwasser 2 Mill m³/a.

  28. 154.

    Das ist mal wieder wieder einer Ihrer üblichen Interpretationen, mit der Sie gerne agitieren. Tesla hat sich zur Aufwertung und Aufforstung bereits erklärt, obwohl das nach Aussage des BUND das für die Waldumwandlung gar nicht erforderlich wäre.

  29. 153.

    In Ergänzung meines Kommentars Nr. 147 hier noch die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen. Da schon bei den gegenwärtigen Arbeiten auf dem Tesla-Gelände die Belange des Grundwasserschutz anscheinend keine Berücksichtigung finden, was ist erst von den Verantwortlichen zu erwarten, wenn die Gigafabrik wirklich mal produzieren sollte. Da wird mit jeder Menge für Mensch, Wasser, Luft und Untergrund gefährlicher Stoffe in gigantischer Größenordnung rumgepanscht. Tesla scheint auch nicht bereit zu sein, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Geheimniskrämerei darf jedenfalls auf keinen Fall akzeptiert werden. Dafür ist Grünheide und das ganze Land Brandenburg einfach zu schade.

  30. 152.

    Nur weil ich viele Ihrer wilden Geschichten widerlege, muss ich noch lange nicht dafür bezahlt werden. Ihre Taktik mit Halbwahrheiten, Falschbehauptungen, Unterstellungen und Verleumdungen ist nur zu leicht durchschaubar.

  31. 151.

    Aha, so befreit man Tesla von der Waldkompensation. Da das der Bund angeblich erledigt hat und das schon dreifach, braucht sich Tesla darüber keine Platte mehr zu machen. Wie kann man nur so verlogen argumentieren?

  32. 150.

    Also kann ich davon ausgehen, dass es eines Tages nur noch industrialisierte Flächen gibt? Stellen sie sich so die neue Welt vor? Also weiter wie bisher? .. Großraum Berlin/ Frankfurt am Main? Wenn sie es so toll finden, dann ziehen sie doch in's Ruhrgebiet. Lassen sie aber jene in Ruhe die ihren nachfolgenden Generationen auch noch einen Seeadler zeigen möchten in einer intakten Umwelt. Diese benötigt der Mensch auch trotz Entwicklung von irgendwelcher Software! Sie wird den Planeten genauso wenig retten wie E Autos!

  33. 149.

    Herr Josti, wenn ihr Herz wirklich so an Fürstenwalde hängt und sie schweren Herzen ins dreckige Berlin gezogen sind wie sie sagen, dann verstehe ich nicht, warum sie dafür werben, dass ihre ehemalige Heimat genauso dreckig wird, wie der Ort, wo es sie hin verschlagen hat. Vielleicht wünschen sich die hier lebenden Menschen nicht solche Lebensbedingungen, wie sie in den Gegenden herrschen, wo sie beruflich bevorzugt tätig sind. Das sollten sie akzeptieren.

  34. 148.

    Herr Neumann, genau das ist ihre Taktik, mit ihren Kommentaren die Leute in die Irre zu führen und dann zu behaupten dass sie falsch liegen. Im nächsten Schritt diffamieren sie die betreffende Person. Ich hatte sie gefragt, wer sie für ihr unwürdiges Tun bezahlt. Versuchen sie nur einmal die Wahrheit zu sagen.

  35. 147.

    Ich bin gespannt, ob und wann das LfU sich dazu äußert, welche Vorgaben die Im Wasserschutzgebiet arbeitenden Firmen einhalten müssen. Die hätten übrigens schon bei der Bewilligung des vorzeitigen Rodungs- und Planierungsbeginns vorliegen müssen. Auch die Gerichte hielten es anscheinend nicht für notwendig , die Rechtmäßigkeit der bewilligten Arbeiten zu hinterfragen. Die auf dem Tesla-Gelände agierenden Firmen haben anscheinend freie Hand und können tun, was sie wollen. Wird z.B. zur Anzeige gebracht, dass unzulässigerweise die Baufahrzeige auf der freigelegten Sandfläche betankt werden, entschließt man sich darauf zu reagieren. Doch vor der Überprüfung wird der Übeltäter gewarnt: "Vorsicht wir kommen!" Übrigens, auch Tesla sollte reiner Wein eigegossen werden, dass hoher Auflagen an die Sicherheit bezüglich des Grundwasserschutzes gestellt werden. Tesla hat jederzeit, lückenlos nachzuweisen, dass kein Tropfen all ihrer im Einsatz befindlichen Stoffe den Untergrund erreichen.

  36. 146.

    Der Konflikt zwischen den Grünheidern und dem Land Brandenburg ist dadurch entstanden, dass man sich auf der einen Seite sich zu spät eingemischt hat, weil man sich nicht für die Planung im Umfeld interessiert hat. Auf der anderen Seite hat die Politik die Bürger bei ihren Planungen nicht mit einbezogen. Ich kritisiere hier im Forum seit Wochen die Informationspolitik und mangelhafte Dialogbereitschaft der Landesregierung.
    Nun kann man sich wutentbrannt auf die Hinterbeine stellen. Die Politik zieht ihr Ding durch und die Grünheider protestieren und blockieren wo sie nur können. Dann nimmt die gesamte Region Schaden. Oder man geht aufeinander zu und sucht nach Kompromissen.
    Wer auch immer dort arbeiten wird, so die Investition durch kommt, hat mit diesem Konflikt nichts zu tun.

  37. 145.

    Der aktuell gültige B-Plan entstand um die Jahrtausendwende im Rahmen der Standortsuche und lag öffentlich aus. Laut BUND wurde bereits damals der Eingriff kompensiert. Die Änderung des Wasserverordnung war ebenfalls Gestand mehrere öffentlicher Anhörungen. Bekannt war auch, dass Grünheide dieses Industriegebiet weiterhin vermarkten wollte.

  38. 144.

    Das Problem ist offensichtlich Ihre selektive Wahrnehmung. Dass ich der Bürgermeister sei oder ein Lohnschreiber, ist nur einer Ihrer unzähligen Irrtümer und Falschbehauptungen. Ich habe das nie geschrieben, sondern Sie behaupteten es. Dass ich mit 280 km/h auf der *Straße* unterwegs sei, ist ebenfalls Ihrer ausufernden Phantasie entsprungen. Es überrascht mich nicht, dass Sie nicht wissen, wie schnell die Fernzüge der DB heutzutage unterwegs sind. Falls Sie doch irgendwann doch mal mit dem ICE unterwegs sind, schauen Sie auf die Gescheindigkeitsanzeigen. Wenn ich nach München oder Frankfurt muss, gebe ich schon lange nicht mehr ab Tegel den Hofreiter. Gerne können Sie auch in den Artikeln des RBB zum ÖPNV wie z.B. den Ideen zum Ausbau der Siemensbahn stöbern.

  39. 143.

    Wenn nicht mein Herz als Ex-Fürstenwalder an dieser Region hängen würde, dann ginge mir dieses hysterische Geschrei von Ihnen und den anderen Anhängern am A... vorbei. Ich fahre durch Erkner und habe immer noch den Teergeruch in der Nase. Mir blutet immer noch das Herz, wenn ich sehe was noch vom CTA Fürstenwalde übrig ist.
    Ins laute, dreckige Berlin bin ich gezogen, weil meine Arbeit dort ordentlich bezahlt wird. Ich bin bundesweit unterwegs, um Software zu schulen und wünsche den Fürstenwaldern, dass diese bald das Niveau wie im Großraum Frankfurt, München oder Fulda erreichen.
    Sie haben es sich im deindustrialisierten Naturschutzgebiet bequem gemacht und wollen nicht verstehen, dass sich die Welt ändert. Wenn man die Rodung eines Waldes verhindern möchte muss man sich beizeiten einmischen und kann nicht diejenigen beschimpfen, welche einen darauf hinweisen.

  40. 142.

    So, ich habe mir die Diplomarbeit durchgelesen. In Bezug auf Grünheide steht da nichts weiter, als dass dieser Standort geprüft wurde und BMW hat sich für den noch besseren Standort Leipzig entschieden.
    Es hätte doch aber seitdem klar sein müssen, dass Brandenburg diese Fläche für Industrieansiedlungen vorhält und dafür den rechtlichen Rahmen schafft. Das ist im Amtsblatt zu veröffentlichen und als mündiger Bürger wäre ich alarmiert gewesen. Fragt im Rathaus was, wann war.
    Ihr habt gepennt und nun habt Ihr den Salat!

  41. 141.

    Ich begrüße es sehr, daß Sie klarstellen, daß Leute, die das Arbeitsplatzargument für Grünheide anzweifeln (geringe Arbeitslosigkeit in der Region, Anwerbung polnischer Arbeitnehmer, bekanntermaßen schlechte Arbeitsbedingungen bei Tesla) nicht mit der Keule des Nationalismus oder Rassismus erschlagen werden können. Das Argument von 12.000 Industriearbeitsplätzen heiligt nicht alle Mittel, so wenig wie das der E-Mobilität alle Mittel heiligt, wenn am Standort Natur zerstört wird und das des Klimawandels nicht, wenn Teslas E-Mobil eine schlechte CO2-Bilanz hat. Wer denkt hier eigentlich mit - die Landesregierung und die Behörden oder die Grünheider und Berliner Bevölkerung?

  42. 140.

    Wer Augen hat zu sehen ... . Es ist sehr interessant, wieviel man auf einem Spaziergang in Fangschleuse so sehen kann, wenn man hinschaut. Was man nicht sieht ist - egal, ob nun die 3- oder die 10-fache Aufforstungsfläche versprochen wird - daß es nur 49 Stückelchen sein werden, die dieses ehemals geschlossene Waldgebiet um Berlin, in dem Wölfe gesehen wurden und Elche geschützte Passage fanden (für "Josti": es gibt die Fotos im Netz) ersetzen sollen. Das ist kein Ersatz. Wir bekommen mit Tesla nicht nur die Giga-Factory anstelle von zum Schluß 300 ha gerodeten Waldes, sondern weitere Industrieansiedlungen, Straßen, Hochspannungsleitungen, Windparks, Wohnsiedlungen - und Berlin verliert seine Kalt- und Frischluftzufuhr durch den geschlossenen Vegetationskorridor und vielleicht in Friedrichshagen auch sein Wasser. Bravo!

  43. 139.

    Herr Alfred Neumann, jetzt haben sie die Gelegenheit, einmal die Wahrheit zu sagen, wer hinter dem immer mal variierenden Pseudonym sich versteckt. Sie haben mich ja schon etliche Male zum Narren gehalten. Beim ersten Mal lassen sie mich glauben, Bürgermeister von Grünheide zu sein und widerrufen als ich sie als Jener angesprochen habe. Dann behaupten sie, gerne mit 280 km/h über Deutschllands Straßen zu jagen. Dann wollen sie regelmäßige Kunde des ÖPNV sein, was jedoch wie alles was sie äußern wenig glaubhaft ist. Dann behaupten sie ein Lohnschreiber zu sein und widerrufen anschließend gleich wieder. Ich glaube, Letzteres kommt ihrer Identität schon recht nahe. Ich schwanke nur, ob sie von Herrn Steinbach angestellt sind. Dann hat er keinen glücklichen Schachzug begangen, weil sie mit ihrem überallhereingerede, die Leute nur gegen das Teslaprojekt aufbringen. Ich favoritisierte, dass sie von Herrn Musk beschäftigt werden. Der hat ja solch obskure Werbetaktiken.

  44. 138.

    Habe ich das richtig verstanden, Thomas, wenn die wasserundurchlässige "Lehmschicht" unter der grundwasserhaltigen Sandschicht durchbohrt wird, besteht die Gefahr, dass salzhaltiges Grundwasser von unten in die Grundwasserschicht eingedrückt wird, aus der das Trinkwasser gewonnen wird? Da die Schichtdicken stark variieren, ist es also ohne vorherige Probebohrungen nicht auszuschließen, dass die im Video sichtbaren ca. 12 m langen Pfähle diese "Lehmschicht" durchbohrt haben? Kann man abschätzen, wie dick die "Lehmschicht" (Geschiebemergel) unterhalb der grundwasserführenden Sandschicht ist?
    Ich hoffe nur, dass man sich beim LfU vor der Genehmigung der Probepfahlgründungen ebenfalls diese Fragen gestellt hat.
    Vor allem sollte man dann wohl von einem Rückbau absehen, denn richtig unangenehm wird es ja erst wenn man die Pfähle wieder rauszieht...

  45. 137.

    Bekanntermaßen überlagern sich Schallwellen durch Reflexion, was zumeist eine Anhebung der Amplitude hervorruft.
    Die Einwohner von Erkner dürften das nicht so amüsant finden.

  46. 136.

    Das Land, sollte mal Großflächig Laubbäume aufforsten, statt immer nur Flächen zu entwalden. Zum Aufforsten wären auch die vielen großen Äcker mit Raps, Mais, etc. geeignet. Und auf so einer großen Agrarfläche, hätte man die Fabrik auch bauen sollen. Da hat doch Irgendjemand geschlafen bei der Ausweisung von Gewerbegebieten und Industrie-Flächen am Berliner Ring. Jetzt auf einem Mal, sind auch viele Millionen, an Infrastruktur-Mitteln vorhanden. Diese Millionen hätten schon vorher eingesetzt werden können um geeignete Flächen an die A10, anzubinden. Jetzt auf einmal, können Autobahn-Abfahrten gebaut werden und auch Geld für die Schiene ist vorhanden. Wo wären die Millionen an Infrastruktur-Mitteln geblieben, wenn keine Tesla-fabrik gekommen wäre ???

  47. 135.

    Ich mag unsere polnischen Nachbarn sehr - und das ehrlichen Herzens. Wir haben sie früher immer beneidet, daß die polnischen Frauen sich trotz des gleichen sozialistischen Mangels besser kleideten als wir in der DDR, daß sie keine Vergangenheit hatten, für die sie sich schämen mußten und daß sie in "der lustigsten Baracke" des sozialistischen Lagers lebten. Ich bin auch fest davon überzeugt, daß es keine Integrationsprobleme gäbe, egal ob polnische Angestellte Teslas nach Berlin oder nach Grünheide zögen. Was ich nur nicht verstehe ist, warum für ihre Arbeitsplätze in Grünheide Landschaftsschutzgebiete zerstört werden müssen und Wasserschutzgebiete gefährdet. Das ist unlogisch. Ich bin mir sicher, daß unsere polnischen Nachbarn mir zustimmen würden.

  48. 134.

    In Brandenburg an der Havel beträgt der Leerstand an Wohnraum, mehr als 10 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt auch um die 10 Prozent. Brandenburg an der Havel war schon immer ein Industrie-Standort. Hier wurden Autos, Flugzeuge und Schiffe gebaut. Warum wird neue Industrie, nicht in den Städten geschaffen und damit die Wirtschafts-und Kaufkraft der Städte erhöht ? Für einen kleinen Ort wie Grünheide, wird so eine große Ansiedlung, überhaupt keine Vorteile bringen. Und was an Steuern rein kommt, wird auf einem anderen Wege, durch das Land wieder weggenommen bzw. eingespart werden.

  49. 133.

    Für den fehlenden Wald, wird eine langgestreckte und hohe Autofabrik gebaut. Die Fabrik ist dann ein sehr guter Schallschutz. Ab nächstem Jahr, ist es dann wieder ruhiger.

  50. 132.

    Rechts neben der jetzigen ersten Baustelleneinfahrt - von der BAB 10 aus betrachtet - stand ein ungefähr 15-20Jahre altes ca. 2,5ha großes Eichenwäldchen. Geschützt durch ein paar Kiefernbaumreihen (Altbestand), war jenes von der L38 kaum einsehbar.
    Um nun verstärkt den zuvor propagierten Eindruck eines reinen Kiefernwaldes zu bewahren, waren diese jungen Eichen die ersten Opfer der Harvester, noch bevor die davor stehenden Kiefern gefällt wurden.

  51. 131.

    wie versprochen die Liiteraturangabe: Diplomarbeit Marc-Tillmann Kampermann zur Standortentscheidung von BMW für den Neubau eines Automobilwerks in Leipzig auf S. 70 unter Grundstückseigenschaften:
    “ … Besonderheiten wie beispielsweise archäologische Funde, hoher Grundwasserstand, Altlasten oder Kampfmittel sind auf der Fläche nicht zu erwarten.“ Die Diplomarbeit ist m Netz frei zugänglich.

  52. 130.

    Gegen Arbeitskräfte aus Polen haben sie überhaupt nichts. Das glaube ich ihnen. Sie hoffen nur ihr elektronisches Progamm zu verkaufen. Ihnen ist egal wem, sie sind ja anscheinend weit genug weg vom Schuß. Ihnen setzt man ja keine Gigafabrik vor die Haustür. Wer so argumentiert, dem würde ich wünschen, dass sich vor sein Geschäft ein Konkurent platziert und sämtliche Kunden beraubt und dann zwingt, seine Fikosten zu begleichen. Ich möchte nicht wissen, wie sie dann rumplärren würden. Deshalb finde ich es einfach nur unfair, dass andere die Lasten tragen sollen damit sie den Nutzen davon haben.
    Die umliegenden Gemeinden wollen da zusammenarbeiten, schieben sie noch nach. Das sollten sie aber hinterfragen und nicht einfach solche Außerung herausposaunen. Mir ist auch zu Ohren gekommen, dass skrupellose Gemeindevertreter alte Pläne aus unrühmlichen deutschen Zeiten hervorgekramt haben und erwägen einen mittlerweile uralten Mischwald den Garaus zu machen.

  53. 129.

    Ich hätte gern die Quellen von Ihnen, nicht was die Presse schreibt bzw vor 20 Jahren schrieb, denn solange ist das ja fast her. Beispiel: Haben Sie in irgendeiner Zeitung die Information gefunden, dass Herr Minister zugab, die Pfählung von Tesla seien illegal gewesen? Nein. War aber so. Sie können unseren Minister gern nochmal fragen oder auch den RBB, die haben alles aufgezeichnet, nur nicht alles gesendet. Also, da Sie und ihr Josti ja auch gern Quellen einfordern, bitte ich Sie ebenfalls mich nicht auf die Lokalpresse zu verweisen und frage erneut: Seit wann gibt es denn den B-Plan und wann und warum wurde die Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen? Seit wann ist denn das Gebiet Industriegebiet? Wie haben sich damals die Naturschutzverbände und der Naturschutzbeirat geäußert? Sie behaupten ja, es hätte keinen Widerstand gegeben? Gab es damals eine Umweltverträglichkeitsstudie? Ich gebe die Hoffnung auf fundierte Antworten nicht auf!

  54. 128.

    „Das ist auch immer wieder kommuniziert worden und hier hätten Einwände vorgetragen werden können.“ Aha.
    Sagen Sie, welches Spiel spielen wir hier eigentlich?
    Die schnellstmögliche Vernichtung von Natur und Lebensraum und Errichtung der 44. Fahrzeugfabrik in Deutschland, unter Missachtung der umweltschutzrechtlichen Belange und Vorgaben für angeblich dringend benötigte Arbeitsplätze auf der einen Seite gegen die Erhaltung der Natur für kommende Generationen, sowohl für Menschen, als auch für Tiere, sowie die Reinhaltung des Grundwassers auf der anderen Seite?
    Fakt ist, dass in Zeiten des fortgeschrittenen Klimawandels, eine weitere Fahrzeugfabrik das letzte ist, was die Menschheit benötigt.
    Da in der Region - wie auch in ganz Deutschland - bereits jetzt schon Fachkräftemangel herrscht, ist es völlig absurd, auf Teufel komm raus, eine Fabrik aus dem Wald zu stampfen, deren Bedarf an Arbeitsplätzen noch nicht einmal ansatzweise durch die einheimische Bevölkerung gedeckt werden kann.

  55. 127.

    Sie haben recht! Unser Stadtführer erinnert sich, dort verschiedene Laubbäume gesehen zu haben. Weißdorn ist häufig in Ostbrandenburg vertreten. Auch wer kein Botaniker ist, sollte in der Lage sein, einen Laubbaum von Kiefern zu unterscheiden.

  56. 126.

    In der Lokalpresse gibt es genügend Hinweise rund und die aktuelle Wasserverordnung samt zugehörige öffentlicher Anhörungen etc.

  57. 125.

    "DIE STANDORTENTSCHEIDUNG VON BMW FÜR DEN NEUBAU EINES AUTOMOBILWERKES IN LEIPZIG UND KONSEQUENZEN FÜR DIE GEWERBEFLÄ EWERBEFLÄCHENPOLITIK DES CHENPOLITIK DES LANDES
    NORDRHEIN-WESTFALEN"
    Diplomarbeit an der Universität Dortmund
    Fakultät Raumplanung
    Von Marc-Till Kampermann
    2002

    Einfach mal im Netz suchen.

  58. 124.

    Und dank des fehlenden Waldes ist die Autobahn jetzt auch bis zum Störitzsee zu hören und durch das Spreetal bis Spreeau. Das war früher nicht der Fall. :-(

  59. 123.

    Wenn die Mitarbeiter, im Umkreis von einer Stunde dann ihr neues Zuhause finden, ist das doch völlig OK. In LOS, MOL, LDS, und so weiter, sind genügend Städte, die ein paar Wohnungen und Häuser, zusätzlich schaffen können.

  60. 122.

    Also dann geben Sie mal bitte die Quelle bekannt, von der Sie diese heiße Information haben. Gerade wer seinen Doktortitel vor sich herträgt, sollte Wert auf saubere Quellenangaben legen.

  61. 121.

    Gestern ist mir in Freienbrink noch etwas aufgestoßen. Bis 30.04.2020 war der Landesbetrieb Forst von Brandenburg Auftraggeber für das, was auf dem späteren Teslagelände geschah. Mich würde interessieren, wer die Rodung und die Planierung bezahlt hat. Wer ist nun für die Ausgleichsmaßnahmen verantwortlich. Nicht dass sich Herr Musk genüsslich zurücklehnen kann und behauptet, das war ich nicht. Dann braucht er nicht einmal aufforsten lassen. Dann kann er natürlich auch großspurig versprechen, die dreifache Fläche aufzuforsten, denn das Dreifache von Null bleibt Null. Das Zehnfache hätte sich übrigens noch besser angehört.

  62. 120.

    Ich will noch eine Begebenheit von meinem gestrigen Aufenthalt in Freienbrink zum Besten geben. Südlich der Alten Poststraße ist ein schmaler Streifen nicht abgeholzt worden. Der Zaun, der das Gelände, auf dem gegenwärtig gearbeitet wird, dort absperrt, verläuft entlang des nördlichen Randes der Alten Poststraße. Keine 20 m vor mir in Laufrichtung wurde durch einen etwas kräftigeren Windstoß eine große Birke umgeworfen. Zum Glück war ich 20 m zu langsam. Ich will damit nur zeigen, welche Folgen Teslas Kahlschlag nach sich ziehen kann. Der Birke fehlte der Schutz seiner ehemals benachbarten Bäume. Keine 100 m weiter hat übrigens eine alte schon morsche Kiefer das gleiche Schicksal ereilt und es sich auf der Umzäunung bequem gemacht. Man muss sich mal vorstellen, was ein richtige Sturm dort angerichtet hätte. Tesla würde das aber sicher positiv deuten, weil es Harvesta-Stunden spart.

  63. 119.

    Och! Kein erntereifer Kieferstangenkartonplantagenwald? Ich habe mich im übrigen belehren lassen: nicht nur ist die Kiefer im märkischen Sand heimisch (die weiß, dass es hier Sandboden gibt), auch kann sie, was die CO2-Absorption betrifft, mit Laubbäumen Schritt halten, da sie auch im Winter assimiliert. Was ihr Alter anbelangt: wer die BMW-Unterlagen aus 2001 liest, da waren die Bäume 120 Jahre alt. Und als Leipzig das Rennen um BMW gewonnen hatte, waren die Gründe fehlende archäologische Bodendenkmale (haben wir nicht), keine Munitionsbelastung (war auch hier nicht so dolle) und schließlich kein oberflächennahes Grundwasser. Und? Was haben wir in Grünheide? Manche Leute können 120 plus 19 addieren und UVPs lesen ...

  64. 118.

    Da haben Sie bei Herrn Neumann einen ganz wunden Punkt getroffen. Der ist nicht aus Grünheide. Es ist aus der Ferne leicht, für eine Sache zu sein, wenn es schief geht, ist man es hinterher nicht gewesen.
    Was der Herr Neumann mit "Wohlstand " meint, der damit zu tun haben soll, ist mir auch nicht verständlich.

    Kommentar 105, schließe ich mich an, ist auch meine Meinung und meine Erfahrung. Jeder will besser und erfolgreicher sein, jeder hier hat das beste Auto.

  65. 117.

    Gestern auf dem Spaziergang vom Bahnhof Fangschleuse zum Teslagelände und einer anderen Route zurück, habe ich versucht, links und rechts auf die Vegetation zu achten. Unbestreitbar dominiert die Kiefer das Geschehen. Wer jedoch den sehr stark variierenden Unterwuchs an aufstrebenden Laubgehölzen ignoriert, der ist blind oder er lügt bewußt. Ich habe während meiner Wanderung keine Stelle gesehen, wo auf einer Fläche von 20-30 a nicht mindestens 3-5 ca. 1-3 m hohe Laubbäume standen. Oft war abhängig vom Kiefernabstand eine größere Laubbaumdichte vorhanden. Bei lichten Kiefernbestand ist z.T. ein dichter 2 bis 5 m hoher Laubbaumunterbewuchs zu verzeichnen, Auf zwei größeren Arealen haben die Laubbäume sogar die Kiefer verdrängt. Am stärksten wird die Kiefer von Birken bedrängt, gefolgt von Eiche, Esche, Linde und stellenweise Ahorn und Weißdorn sowie Robinie. Kleinere Fichten- Tannen- und Lärchenanpflanzungen und ein größerer 20-30 Jahre alter reiner Eichenbestand ist auch vorhanden.

  66. 116.

    Gegen Arbeitskräfte aus Polen habe ich überhaupt nichts. Die würden sich später auf Dauer im Umkreis von einer Stunde in der Nähe des Werkes ansiedeln und hier in Berlin fallen die gar nicht auf, weil bestens integriert. Wichtig, es werden schnell bezahlbare Wohnungen bereitgestellt. Hier ein Link zur MOZ:
    https://www.moz.de/themen/tesla/
    Die umliegenden Gemeinden wollen da zusammenarbeiten und schön dass sich nun endlich auch die Wirtschaft in Berlin/Brandenburg zu dem Projekt positioniert.

  67. 115.

    Der erneute Antrag Teslas, der im Geschenkpapier des geringeren Wasserverbrauchs die Problematik der Fundamentgründung verpackt hat, bezieht sich laut Umweltminister A. Vogel "im Prinzip" auf ein Flachfundament. Derweil sickern Zahlen durch, daß für die Pfahlgründung 7.500 Pfähle nötig seien. Ich bin kein Techniker, aber ich kann mir vorstellen, daß diese wie eine Spundwand wirken würden. Das Wasser aus der Hohenbinder Wasserfassung ist von sehr guter Qualität und wird benötigt, um das Erkneraner Trinkwasser genießbar zu machen - dieses wird mit dem hochqualitativen Wasser "verschnitten". Wie soll ich mir da nun einen Reim machen? Haben die 19 Probepfähle nichts mit den nötigen 7.500 zu tun? Und die zunächst fehlende Genehmigung, vom Umweltminister bestätigt, wieder belanglos?

  68. 114.

    2. Fortsetzung

    Wasserschutzgebiete dienen bekanntlich dem besonderen Schutz der Trinkwasserversorgung. Deshalb ist bei Bauarbeiten in Wasserschutzgebieten eine besondere Sorgfalt aller am Bauvorhaben Beteiligten zum Schutze von Boden und Grundwasser erforderlich. In Freienbrink scheint der Grundwasserschutz jedoch nur von geringer Bedeutung zu sein, In anderen Bundesländern ist man da teilweise schon weiter. Nachfolgend ein Beispiel für Vorgaben an Baumaßnahmen in Wasserschutzgebieten, wo das meiner Meinung nach vorbildlich eingefordert wird:

    https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/wasser-boden-altlasten/massnahmenkatalog-fuer-bauarbeiten-in-wasserschutzgebieten?kontrast=schwarz

    Da kann sich Brandenburg eine Scheibe von abschneiden.

  69. 113.

    Wenn nicht genügend Wohnungen, Häuser und Grundstücke in der Umgebung zur Verfügung stehen, wird der Großteil der Mitarbeiter sowieso pendeln. Und der Miet-bzw. Kaufpreis spielt auch noch eine sehr große Rolle. Wo werden die ganzen Mitarbeiter wohnen ?

  70. 112.

    1. Fortsetzung

    Wer nun der neue Auftraggeber ist, wer für die Bauplanung verantwortlich ist und welche Firmen mit der Baudurchführung beauftragt sind, erfährt man in Freienbrink Vorort nicht. Anonymität scheint hier oberstes Gebot zu sein. Nicht einmal das für jedes kleine Eigenheim vorgeschriebene Bauschild konnte ich entdecken. Vielleicht lag es nur daran, dass ich nicht genau genug geschaut habe, denn ein Schild von der vorgeschriebenen A4-Mindestgröße kann man bei der Weite des Geländes leicht übersehen. Ferner hielt ich intensiv, jedoch erfolglos Ausschau nach Hinweisen zur Kenntlichmachung des Wasserschutzgebietes. Das wäre für die Vorort Agierenden besonders wichtig, damit sie sich dort richtig verhalten, denn für das Arbeiten in Wasserschutzgebieten gelten besondere Vorschriften, die das LfU hätte erarbeiten müssen und bei Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn deren Einhaltung vom Bauherrn hätte einfordern müssen.

    Fortsetzung folgt!

  71. 111.

    Mein gestriger Besuch in Freienbrink war wieder sehr aufschlussreich, um zu erkennen wie unverantwortlich hier die Belange des Umweltschutz beachtet werden. Es war Sonntag, die Arbeiten ruhten, nur der Sicherheitsdienst war damit beschäftigt, mich nicht aus dem Auge zu verlieren. Ähnlich wie Tesla das Land Brandenburg wahrscheinlich im Regen stehen lassen wird, ließ mich der Sicherheitsdienst an der Hauptzufahrt im Regen stehen. Bei plötzlich aufkommendem Regenschauer wurde mir verweigert, mich dort unterzustellen. Mir wurde sogar untersagt, hinter einer Containerwand Schutz vor den kräftigen Windboen zu suchen. Die meisten Baumaschinen waren an verschiedenen Stellen auf der beräumten Sandoberfläche abgestellt, was in einer Wasserschutzzone III A verboten sein sollte. Das gilt anscheinend nicht für Tesla. Ich nehme an, dass Tesla der Bauherr ist. Ganz sicher war ich mir nicht. Die ehemalige Bautafel neben der Hauptzufahrt des Geländes ist jedenfalls verschwunden.

    Fortsetzung folgt!

  72. 110.

    Weiter östlich darf die Fabrik wahrscheinlich nicht, Berlin im Namen führen ? Und Giga-Polen hört sich in Europa nicht so gut an. So hat man ein gutes Industrie-Areal in der Nähe von Berlin und die Arbeitskräfte können trotzdem aus Osteuropa kommen. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Osteuropa kann man auch dazu sagen. Und deshalb ist der Standort am östlichen Ring so ideal. Aber wenn die Tesla-fabrik, in der Lausitz oder Uckermark entstehen würde, wären die gleichen Pendler aus Osteuropa am Start. Und Bürgerinitiativen wären dort auch schneller gegründet, als eine Pfahlgründung im märkischen Sand. Also egal, wo so ein Autowerk in der Grenzregion gebaut wird. Immer Pendler aus Osteuropa und immer Bürgerinitiativen und irgendwelche Vereine.

  73. 109.

    Siehe Kommentar 90.
    In der Eindeutigkeit war mir das bisher allerdings auch nicht bekannt.

  74. 108.

    Jede größere Kontamination mit persistenten wassergefährdenden Stoffen, die es am geplanten Standort durch die Sickerstrecke von 5 m - 6 m bis zur Grundwasseroberfläche schafft, wird sich mit dem Absenktrichter bzw. die allgemeine Grundwasserströmung in Richtung der Brunnen an der Hohenbinder Straße bewegen und die Brunnen ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen erreichen (z.B. Grundwasserreinigungsanlage wie am Flakenfließ in Erkner).

    Die Schadstoffverschleppung Richtung Brunnen wird aufgrund der Auslegung des Trinkwasserschutzgebietes (Zone IIIB - 30-Jahres-Isochrone / Zone IIIA- 10-Jahres-Isochrone) 1 - 3 Jahrzehnte dauern, so dass (wie so oft) erst die nächste Generation die Folgen zu bewältigen hat.

  75. 107.

    Jede größere Kontamination mit persistenten wassergefährdenden Stoffen, die es am geplanten Standort durch die Sickerstrecke von 5 m - 6 m bis zur Grundwasseroberfläche schafft, wird sich mit dem Absenktrichter bzw. die allgemeine Grundwasserströmung in Richtung der Brunnen an der Hohenbinder Straße bewegen und die Brunnen ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen erreichen (z.B. Grundwasserreinigungsanlage wie am Flakenfließ in Erkner).

    Die Schadstoffverschleppung Richtung Brunnen wird aufgrund der Auslegung des Trinkwasserschutzgebietes (Zone IIIB - 30-Jahres-Isochrone / Zone IIIA- 10-Jahres-Isochrone) 1 - 3 Jahrzehnte dauern, so dass (wie so oft) erst die nächste Generation die Folgen zu bewältigen hat.

  76. 106.

    Der obere unbedeckte, hochdurchlässige Grundwasserleiter am Standort, der nach der Waldrodung jetzt gut einsehbar ist, hat nach Karte eine ungefähre mittlere Mächtigkeit von 20 m, der Flurabstand des Grundwassers beträgt 5 - 6 m. Aus diesem Grundwasser fördern die Brunnen des Wasserwerks Erkner an der Hohenbinder Straße.

    Unter dem unbedeckten Grundwasserleiter liegt Geschiebemergel, der gegen tiefere Grundwasserleiter abschirmt, die im Bereich des Urstromtals zum Teil salzwasserführend sind.

    Die Mächtigkeiten und der Verlauf der eiszeitlichen Schichten können kleinräumig stark variieren, die Kartenangaben beruhen wahrscheinlich auf relativ weit auseinanderliegenden Bohrungen. Für ein Gebäude dieser Größe wäre ein engmaschiges Bohrraster zur Baugrunderkundung anzustreben, um zu verhindern, dass durch die Pfähle nicht irgendwo doch der Geschiebemergel durchörtert wird.

  77. 105.

    Man gewinnt in der Diskussion immer mehr den Eindruck, es gehe inzwischen nur noch um immer weiter greifenden Sozialneid. Die Argumente zielen momentan nur noch darauf ab: "Die Leute sind alt und haben Geld, also muss man Ihnen schaden". Nochmal! Es geht überhaupt nicht mehr um Arbeitsplätze, denn die stehen zur Verfügung und hätten auch noch geschaffen werden können. Wir haben an den infrage kommenden Standorten, immer die selbe Antwort erhalten: Hier braucht man keine Arbeitsplätze oder da will ich nicht hin. Genau deshalb, wurde auch gar kein anderer Standort gesucht. Für so etwas haben wir kein Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    Schössow Touristic

  78. 104.

    "Nochmal." ... hätten Sie sich sparen können. Ich bat um keine Wiederholung von Behauptungen sondern um die Beantwortung meiner Fragen. Dafür wäre ich dankbar.

  79. 103.

    Der Streitwert war sehr gering angesetzt gewesen - 7.500 € aus dem Gedächtnis. Das hält die Kosten gering. Gerade die Grüne Liga hatte mit dem Förderstopp in der Lausitz auch bewiesen, dass die sich weder vom Land noch großen Konzernen ins Bockshorn jagen lassen. Insofern ist Ihre These mehr als nur sehr sehr weit hergeholt.

  80. 102.

    Das Proberammen der 19 Pfähle war laut RBB24 vorher genehmigt worden.
    Ich habe mein Ingenieur-Wissen über Pfahlbau im Internet aktualisiert. Vorgefertigte Pfähle aus Stahl oder Beton führen zu keiner Verunreinigung des Trinkwassers und haben eine höhere Standfestigkeit als vor Ort gegossene. Es sind auch genügend Anwendungsbeispiele in Wasser- und Naturschutzgebieten zu finden. Die Wasserwerke führen doch auch Brunnenbohrungen durch. Woraus bestehen die?
    Die für die 19 Pfähle sind sehr schmal und da wir hier mit der Fertigungshalle überwiegend Flächenlast haben, dürfte der Abstand groß genug sein um nicht das Grundwasser zu beeinflussen.

  81. 101.

    Schauen Sie sich bitte die ausgeschriebenen Stellen von TESLA für Grünheide an. Die sind zu großen Teilen auf Englisch und verlangen eine hohe Qualifikation.
    Musk ist nach Berlin gegangen, um von den deutschen Erfahrungen im Fahrzeugbau zu profitieren. Deshalb auch das geplante Entwicklungszentrum in Berlin. Da die hiesige Autoindustrie durch eigenes Verschulden in den Seilen hängt, dürfte es auch genügend Bewerbungen geben.
    Wenn es ihm nur um die Lohnkosten gegangen wäre, hätte er sich gleich weiter östlich niederlassen können. Da gibt es weniger Umweltschutzauflagen, mehr EU-Fördermittel und Autos zusammenschrauben können die auch.

  82. 100.

    Nochmal. Das Gelände nördlich von Freienbrink ist seit Jahren vom Land Brandenburg für große Industrieansiedlungen vorgesehen und dafür ist der rechtliche Rahmen geschaffen worden. Es ist immer wieder aktualisiert worden, was auf dem Gelände möglich ist und was nicht. Das ist auch immer wieder kommuniziert worden und hier hätten Einwände vorgetragen werden können. Deshalb sind ja die Einwände gegen die Abholzung vor Gericht gescheitert.
    Die hier hochgepuschten Probleme(Wasser, Pfähle, Verkehr, Verunreinigung Trinkwasser) sind heutzutage alle technisch lösbar. Auch BMW bei Leipzig ist ein riesiger Industriekomplex.
    Es geht hier nicht darum was einzelne Anwohner als Recht ansehen, sondern was gesetzeskonform und nachweisbar ist.

  83. 99.

    Seit wann gibt es denn den B-Plan und wie war das mit dem Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet? Seit wann ist denn das Gebiet Industriegebiet? Eine jahrelange öffentliche Diskussion habe ich hier in Grünheide nicht mitbekommen. Darf ich fragen, ob Sie aus Grünheide sind, Herr Neumann? Und bitte erklären Sie kurz, was Sie mit Wohlstand meinen, mit welchem man Anteil an den Gebietsumwandlungen genommen hätte. Das ist unverständlich. Ich habe hier bisher in den Diskussionen überhaupt nicht den Eindruck gewonnen, es würden hier Leute schreiben, die Fundamentalopposition ggü Autobauern üben.

  84. 98.

    Es ist die Scheinheiligkeit derjenigen, die jahrelang zugesehen haben, wie öffentlich über dieses Industriegebiet diskutiert worden und die ggf. selber mit Ihrem "Wohlstand" Anteil daran haben, dass die Dinge geschehen sind, die sie hier kritisieren.

    Dazu kommen noch diejenigen, die in Fundamentalopposition zu Automobilfabriken i.A. oder zu BEV im Speziellen stehen und deshalb teils irgendwelche Geschichten erfinden oder die immer wieder gleichen Falschaussagen tätigen etc.

  85. 97.

    Es gibt Standorte! Habe auch schon einige angesehen, geht! Allerdings bestand kein Interesse , seitens der Bewerber, dort einen Arbeitsplatz anzutreten, egal um welchen es sich handelt. Daher gab es keine (erneuten) Rückmeldungen. Antworten zu der Befragung liegen vor, sehe mich vollends bestätigt, in Brandenburg nicht weiter zu investieren.

    Egal, wie die Entscheidung ausfallen mag, ich bin weit weg und wenn mir als Berliner Steuerzahler etwas nicht gefällt, gilt der Grundsatz: Lichter aus, Leute raus ! Spart viele Steuern und vor allem Wirtschaftsförderung, die auch in anderen Bundesländern gut eingesetzt werden kann. Vielleicht greife ich dann Ihren Vorschlag auf und schreibe Bücher, Themen gibt es genug!

  86. 96.

    Herr Neumann ich dachte, wenigsten das wäre geklärt. Ich kann nicht klagen, weil mir das nötige Kleingeld fehlt. Das ist übrigens auch der Grund, dass meine Klage nicht mal angenommen werden würde, weil ich weder das Gericht, die Gegenseite noch die Beisitzer bezahlen könnte. Alle drei Parteien stellen deftige Rechnungen und das Urteil steht schon vorher fest, weil Jene, die das Sagen haben, nicht mehr zurückrudern können. Das ist halt so im Rechtsstaat. Bestes Beispiel sind die beiden Verhandlungen. Allein die Kürze des zeitlichen Ablaufs sollte allen zu denken geben. Nicht einmal die Grüne Liga wird sich noch einmal wagen zu klagen, zumal sie ja auch am Tropf der Brandenburger Regierung hängt.

  87. 95.

    Das Herr Neumann (für wen auch immer dieser Name steht) so reagiert und auch nur im Kreis drehende Wiederholungen bringt, zeigt, dass es offensichtlich doch nicht ganz Rechtmäßig abläuft. Die Polizei war übrigens schon vor den Damen mit den IKEA Taschen vor Ort. Hören sie endlich auf Tatsachen herunter zu spielen, zu verdrehen und hören sie Auf die Fabrik in der Umweltbilanz besser hinzustellen als den vorher vorhandenen Wald welcher Art auch immer. Es kann auch nicht sein, dass mittlerweile Pfahlgründungen durchgeführt werden... von ihnen angekündigt oder nicht, es ist im Trinkwasserschutzgebiet verboten!

  88. 94.

    Sofern Arbeiten ohne Genehmigung durchgeführt werden, ist das in der Tat mehr als nur kritisch zu sehen. Der Rechtsstaat muss ein Rechtsstaat bleiben, egal wie das Verfahren ausgeht. Ich hatte bereits in #3 https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/tesla-gruenheide-fundamentbau-ruhe.html darauf hingewiesen, dass Tesla korrekte Unterlagen einreichen müsse und wurde dafür gescholten.

  89. 93.

    „Beim Pendeln sollten man in Grünheide lieber ganz still sein. Seit 1991 hat die Bevölkerung um mehr als die Hälfte zugenommen. Ich bezweifle, dass die Zahl der Arbeitsplätze damit Schritt halten konnte wie auch dort für Wohnraum immer wieder Waldumwandlungen im Gespräch gewesen sind.“

    Mit dieser Aussage haben sie Herr Neumann den Nagel auf dem Kopf getroffen. Das ist ein Ausdruck für eine verfehlte Siedlungspolitik von Berlin und Brandenburg, die hier in Grünheide ihre Fortsetzung findet. Im Randbereich von Berlin soll nun in Grünheide ein Industriekonglomerat entstehen, in dessen Folge die Leute anschließend weiter in Richtung Osten fliehen, um dann von dort nach Grünheide zu pendeln, weil es nicht mehr wohnlich sein wird in Grünheide. In 5-10 Jahren haben sie dann die nächste Bevölkerungsgruppe im Ort A oder B, die sie verunglimpfen können. Bei ihrer Argumentation kommt einem nur die Galle hoch.

  90. 92.

    Warum ist die Tesla-fabrik noch nicht fertig ? Warum arbeiten bei Tesla noch keine 12000 Mitarbeiter ? Warum dauert das in Deutschland immer so lange ? Warum wird jeder frustrierte Mitbürger gefragt ? Warum wurde der Nutzwald nicht zu Zündhölzern verarbeitet ? Warum wurde der Nutzwald nicht vor 20 Jahren schon gerodet ? Warum ist die geplante Autobahn-Abfahrt noch nicht fertig ? Warum hat sich Elon Musk noch nicht persönlich vorgestellt ? Warum ist Elon Musk so verdammt reich ? Warum benötigen Brandenburger überhaupt Arbeitsplätze ? Warum will Tesla nach Brandenburg und nicht nach Bayern ? Warum baut Tesla keine Renaults ? Warum benötigt Tesla so viele Mitarbeiter ? Warum bin ich nicht mit Elon Musk verheiratet ???

  91. 91.

    Der Rechtsweg hätte allen Betroffenen offen gestanden. Haben Sie schon das Verfahren vor dem VG und OVG vergessen? Schließlich war z.B. das UVP-Gutachten lange vor der Rodung im Internet öffentlich zugänglich. Darin steht übrigens auch wieweit das GI vom NSG entfernt ist.

    Die Damen mit der IKEA-Tasche haben offensichtlich bei Ihnen keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sonst würden Sie jetzt nicht über die Polizei fabulieren.

    Das vorfristige Genehmigungen in rd. 1/4 der Verfahren in Bbg. üblich sind hatte ich bereits mehrfach ausgeführt. Dazu hatte ich als weiteres prominentes Beispiel die BASF in Schwarzheide angeführt und auch darauf hingewiesenen, dass andernorts beim Bau von Großprojekte wie einer Automobilfabrik ähnlich vorgegangen wurde. Warum soll Tesla anders behandelt werden? Weil Sie und Ihr Kompagnon aus Storkow es so wollen? Demokratie heißt auch, dass man rechtzeitig seinen Popo hochbekommen muss. Gerade hier hätte es jahrelang zig Möglichkeiten gegeben.

  92. 90.

    Im Rahmen der Übergabe des offenen Briefes durch die Bürgerinitiative teilte Umweltminister Vogel vor Kameras auf Nachfrage mit, dass Tesla am 14.05. mit der Pfählung begonnen hätte ohne (!) dass dafür eine Genehmigung vorlag. Durch mich wurde das Bauamt am 15.05. morgens von der Pfählung unterrichtet. Nach Weiterleitung an das LfU wurde die Pfählung an diesem Freitag noch gestoppt. Der Minister teilte weiter mit, dass die Genehmigung am Montag, 18.05. dann erteilt worden ist.
    Wie konnte es passieren, dass Tesla Pfählungen in einem so sensiblen Gebiet ohne Genehmigung durchführt? Man ist doch angeblich in so engen Gesprächen mit dem Autobauer.
    Tesla weiß, dass sie durch die Politik einen Freibrief erhalten haben. Tötung von geschützten Arten, Sprengungen im TWSG, illegale Betankung, illegale Pfählung... Es gibt sie sehr wohl, die Lex Tesla.

  93. 89.

    Dann können Wir doch Land Brandenburg umbenennen in Tesla-Land. Wenn Tesla reicher wie das gesamte Land Brandenburg ist, dann sollte Elon Musk auch Ministerpräsident von Tesla-Land werden. Besser wie Ackerbau, Viehzucht und Windmühlen im Ackerland Brandenburg.

  94. 88.

    Wenn die verantwortlichen Entscheidungsträger genügend Rückgrat besäßen, wäre dieser Bau auf Grund vielerlei Verstöße gegen Recht und Gesetz, auch gegen die eigenen Antragsunterlagen, schon längst gekippt worden.
    Auch wäre es äußerst sinnvoll gewesen, im Vorfeld zu prüfen, ob das Grundstück nach den heute geltenden Maßstäben die Bedingung für eine Bebauung derartigen Ausmaßes noch erfüllt.
    Stattdessen scheinen sich sämtliche Verantwortlichen mit dem Rücken zur Wand manövriert zu haben.
    Angesichts der Begründung zum Vorentwurf des neuen B-Planes würde ich an alle Einwohner von Grünheide und Umgebung appellieren, diesen kritisch durchzuarbeiten:
    https://www.gruenheide-mark.de/seite/333342/bauleitplanung-beteiligung.html
    Es geht hier nicht nur um die Errichtung einer Autofabrik, vielmehr geht es hier um die Realisierung eines riesigen Industriekomplexes zu Lasten der Natur, die eine Zerstörung selbiger unbekannten Ausmaßes nach sich zieht.




  95. 87.

    Tesla ist nicht die Lösung unserer Ressource Probleme und rechtfertigt nicht die Ansiedlung von Industrie inmitten von Wäldern und Seen. Tesla produziert weitere andere Ressourcen Probleme auf anderer Ebene. Die Bürger sind was die Planung angeht einfach überrannt worden. Warum wurde denn einfach der Wald gefällt ohne vorab übliche Bestandsaufnahme. Warum unter Polizeischutz?Warum vor Anhörung der Einwendungen? ...weil es offensichtlich nicht rechtmäßig beschlossen wurde und über viele Rechtliche Grauzonen einfach durchgesetzt wurde. Es sollte für den Bürger keine Möglichkeit geben rechtmäßig einzuschreiten. Soviel zum Thema Demokratie!

  96. 86.

    Das wäre aber natürlich nicht die erste Veranstaltung mit Brandenburger Regierungspolitikern:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/informationsveranstaltung-zu-tesla-werk-in-gruenheide-wirtschaftsminister-steinbach-stellt-sich-den-buergern/25472076.html
    und
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/beitraege/2019/11/gruenheide-buergerversammlung-tesla-gigafactory-steinbach.html
    Das hat aber wohl nicht jeder mitbekommen.

  97. 85.

    "Ein Stopp per Gerichtsverfahren wird dann sehr schwer. Da gebe ich ihnen recht. Die Landesregierung von Brandenburg hat ein Jahresbudget von ca. 25 bis 26 Mrd. Euro. Tesla ist 137 Mrd. schwer. Raten sie mal wer vor Gericht da die besseren Chancen hat.

  98. 84.

    In der Tat hatten die Bürger jahrelang Zeit gehabt, gegen dieses Industriegebiet vorzugehen. Insbesondere die öffentlichen Anhörungen rund um die Wasserverordnung hätte mehrfach dazu Möglichkeiten geboten. Nur hätte dann auch das Riski bestnaden, dass es weniger Wohnungsbau gibt. Ob das im Interesse der Berlin-Flüchtlinge gewesen wäre, die sich im Speckgürtel niedergelassen haben?

    Gibt es tatsächlich eine Informationssperre oder bekommen lediglich die Medienmitarbeiter im weit entfernten Frankfurt/Oder nur wenig mit? Dank der sozialen Medien und der Lokalpresse erfährt man vieles rund um den Fabrikneubau, worüber der RBB gar nicht oder erst Tage später berichtet. #72 ist ein Beispiel für das geringe Interesse an den Tesla-FAQ des Landes. Dort wird nämlich u.a. auch auf die Wohnungspolitik rund um den Fabrikneubau berichtet, aber eben auch in der Lokalpresse.

  99. 83.

    Es gibt hier genug meist unterbezahlte Arbeitsplätze. Wenn sie keinen haben, dann nehmen sie doch so einen an. Begreifen sie nicht. Tesla kommt nur deshalb nach Grünheide, weil hier ein Absatzmarkt lockt und es billige Arbeitskräfte gibt.

  100. 82.

    Herr Neumann, es ist eine Schweinerei, dass es überhaupt genehmigt wurde.

  101. 81.

    Wo die immer in den Raum geworfene dünne Deckschicht sich befindet, kann niemand sagen, nicht einmal das Umweltamt, weil die Aufschlussdichte einfach viel zu gering ist. Bevor man sich überhaupt Gedanken machen dürfte, wie solch eine riesige Fabrik zu gründen ist, wäre es notwendig den Untergrund genau zu erkunden. Nur den Aufwand kann man sich sparen. Auch bei genauer Kenntnis der hydrogeologischen Lagerungsverhältnisse im Untergrund, kann ich mir nur schwerlich vorstellen, wie das Grundwasser auf der großen Fläche sicher vor den Auswirkungen der Gigafabrik geschützt werden kann. Da müsste Herr Musk bestimmt noch weitere 4 Mrd. $ bereit sein auszugeben. Es ist einfach nur Wahnsinn die Fabrik auf dem gerodeten Gelände zu errichten, zumal Tesla bzw. dessen Bauleitung schon jetzt sehr lax den Umweltschutz berücksichtigt. Dazu später mehr, denn ich war heute mal wieder in Freienbrink das Baugeschehen unter die Lupe zu nehmen. Die Vorortbesichtigung war wieder sehr aufschlussreich.

  102. 79.

    In Berlin, insbesondere innerhalb der Ringblase, ist für die meisten Wege in der Tat kein PKW erforderlich. Dennoch gibt es einen medial gefeierten Aktivisten an der Invalidenstraße, dessen Kleinbus das Model Y fast als zierlich erscheinen lässt. In der nächsten Ausbaustufe soll hier das Model 3 hinzukommen, so dass es nicht mehr aus Kalifornien oder China nach Europa importiert werden müsste.

    Am Berlin Stadtrand oder erst Recht in Grünheide oder Rüdersdorf erntet man schnell Proteste, wenn man darauf hinweist, dass der eigene PKW doch überflüssig sei, wenn man für die Umwelt glaubwürdig zu Felde ziehen wolle. Angenommen, jemand pendel von Grünheide nach Berlin, findet man schnell lediglich einen inakzeptablen 1h-Takt vor oder will selbst zum Kauf von Hundefutter nicht auf den eigenen eigenen PKW verzichten. Wer zudem Pech hat, ist der Bahnhof nicht fußläufig erreichbar. Der Bus fährt aber lediglich häufiger passend zu den Schulzeiten, weil er außerhalb leer ist.

  103. 78.

    Wenn man weiß, dass es auf politischer Ebene rund um die Fabrikansiedliung auch eine regionale Arbeitsgruppe Siedlungsbau gibt, die seit Ende vorigen Jahres zusammenkommt wie sich dank Tesla sich aus einer Arbeitsgruppe heraus die Gelegenheit ergeben könnte, dass der ÖPNV nicht nur in Grünheide ausgebaut wird und man in der Lokalpresse nicht nur darüber, sondern auch immer von Investoren liest, die die Region für sich entdeckt haben, erhält man allerdings ein anderes Bild.

    Beim Pendeln sollten man in Grünheide lieber ganz still sein. Seit 1991 hat die Bevölkerung um mehr als die Hälfte zugenommen. Ich bezweifle, dass die Zahl der Arbeitsplätze damit Schritt halten konnte wie auch dort für Wohnraum immer wieder Waldumwandlungen im Gespräch gewesen sind.

  104. 77.

    Hallo Klaus,
    niemand hat so phantastische Ideen im Forum wie Sie. Wenn der Tourismus wegen Corona nicht läuft, wie wäre es als Schriftsteller für Dystopien und Science Fiction.
    Ich habe ja Ihre Idee aufgegriffen und zu einer Suche nach Standortalternativen für das Werk aufgerufen, leider enttäuschend. Es gibt offensichtlich keine.
    Ich bin schon zufrieden, wenn das Werk wie geplant realisiert wird.

  105. 76.

    Ihren "Wohlstand" möchten immer mehr Menschen genießen. Grünheide samt eingemeindeter Ortsteile ist in den letzten gut 20 Jahren so stark gewachsen wie es Hagelsberg entspricht. Die Zuzügler hat es nicht gestört, dass in Freienbrink ein Industriegebiet geplant wurde wie die auch irgendwo wohnen müssen und seitdem mehrfach Wahlen stattgefunden haben. Gerade das Wasserschutzgebiet war über mehrere Jahre immer wieder Thema in der Politik. Es ergibt sich eine interessante Parallele zu diesem Industriegebiet, wenn man die Fläche von Hagelsberg aus Google Maps heraus ermittelt - außer dass der Ortsteil direkt am Fluß liegt. Wo arbeiten diese Zuzügler eigentlich?

    Mir ist ein SUV, der 20 kW verbraucht, lieber als ein Fiat Panda, da der über die Lebensdauer gerechnet ressourcenfressender ist. Jannes Stoppel von Greenpeace sagt z.B., dass die „Kiefernmonokultur“ in Grünheide „eher ein Holzacker als ein Wald" sei. Stünde dort ein älterer Mischwald, wäre die Abholzung aber ein No-Go.

  106. 75.

    Herr Neumann. Herzlichen Dank für den MOZ-Link, beweist er doch dass hier schon immer eine Industrieansiedlung geplant war. Um das zu verhindern, hätten hier die Tesla-Gegner aktiv werden müssen. Aber mit so einem Projekt hat hier niemand nach BMW mehr gerechnet.
    Das Projekt ist nur noch zu stoppen, durch das ständige Nachschieben von Auflagen und Forderungen, auf das Elon Musk die Nerven verliert. Deshalb die Informationssperre durch das Land, was ich überhaupt nicht mag.
    Meine Prognose: Tesla und Brandenburg werden das Projekt bis ende Juli technisch und rechtlich wasserdicht machen und dann das Bürgerforum durchführen. Am Jahresende kommt die endgültige Baugenehmigung.
    Ein Stopp per Gerichtsverfahren wird dann sehr schwer.

  107. 74.

    Wenn in der Lausitz große ehemalige Tagebaue geflutet werden und dazu auch noch Verbindungskanäle gebaut und ebenfalls geflutet werden, fehlt in anderen Regionen natürlich das Wasser. Für Falsches Wassermanegment im Land Brandenburg, der Tesla-Ansiedlung die Schuld zu geben, finde ich eher kontraproduktiv. Tausende Arbeitsplätze, können doch wohl nicht an wenigen Quadratkilometern Wald und am Brauchwasser scheitern.

  108. 73.

    Also der Herr Steinbach entscheidet nicht über die Einstellung bei Tesla. Da der deutsche Automobilbau durch eigenes Verschulden in den Seilen hängt, wird es auch genügend Bewerber für sein Werk geben.
    Dass er SUV in Deutschland bauen will ist bei den Lohnstückkosten hier logisch. Profit zu machen ist Teil der DNA eines Unternehmers, da braucht es für die Realisierung des Bauprojektes Bürgerinitiativen, welche das Projekt kritisch begleiten und nachher starke Gewerkschaften.
    Ein SUV ist hier im Großraum Berlin angesichts des ausgebauten ÖPNV nicht unbedingt notwendig, ich habe auch keinen. Ich bin aber in der Welt rumgekommen und kenne den ÖPNV auf Kuba, dem Baltikum, in Kapstadt und in der Türkei. Dort ist man auf ein Auto angewiesen und es gibt dort eine Mittelschicht, welche sich so ein Auto leisten kann.
    Am E-Auto geht aktuell kein Weg vorbei, da die fossilen Brennstoffe zur Neige gehen, nicht zu reden von deren Umweltschäden.

  109. 72.

    Man hat doch nur einen preiswerten und gut angebundenen Industrie-Standort in der Grenzregion gesucht und gefunden. Da möchte doch Niemand, in Wohnungsbau im Tesla-Umfeld investieren. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter, kommt wahrscheinlich aus Osteuropa und ein anderer nicht unerheblicher Teil, wird in Frankfurt(Oder) wohnen. Da können Wir uns doch Alle ausrechnen, was für das Berliner Umland bleibt. Wahrscheinlich das erhöhte Verkehrsaufkommen ?

  110. 71.

    Haben Sie eine Quelle, dass das Setzen der Pfähle erst nachträglich genehmigt worden ist? Vergl. https://www.berlin.de/wirtschaft/nachrichten/tesla/6177507-5973744-teslagegner-uebergeben-offenen-brief-an-.html

  111. 70.

    Auch ein weiterer Ihrer Vorwürfe ist wie gehabt aus der Luft gegriffen: Der Umweltminister steht im Austausch mit der BI und will sich deren Fragen stellen.
    https://www.berlin.de/wirtschaft/nachrichten/tesla/6177507-5973744-teslagegner-uebergeben-offenen-brief-an-.html
    Vielleicht ist das Studio Frankfurt des RBB einfach zu weit vom Geschehen weg.

  112. 69.

    Hallo Josti, Sie haben Recht, mit dem was Sie schreiben, vergessen jedoch, daß Minister Steinbach mit "nicht weit mehr als der Hälfte polnischer Arbeitnehmer" rechnet und daß die Arbeitslosigkeit in der Region unter 6% liegt. Wir lesen, welche Einstellung Elon Musk zu Arbeitnehmerrechten hat - die gönne ich keinem hiesigen und keinem polnischen Arbeitnehmer. Und erhält sich unser "Wohlstand" wirklich, wenn es immer nur "höher-weiter-schneller" geht? Ein SUV gehört nicht zu meinen Wohlstandskriterien - ein Spaziergang durch das intakte Löcknitztal, saubere Luft, gutes Trinkwasser, Artenschutz, Waldaufforstung anstelle Waldrodung: dies ist für mich unbezahlbarer Wohlstand. Endloser Ressourcenverbrauch ist in einer endlichen Welt nicht möglich und Sparsamkeit und Konsumverzicht sind Tugenden, an die man sich nicht nur in Brandenburg aktuell erinnert.

  113. 68.

    In der vergangenen Woche wurden auf dem Baugelände Probe-Pfahlgründungen durchgeführt. Zunächst wohl ohne Genehmigung, dann gestoppt, später anscheinend mit nachträglicher Genehmigung.
    Die Bilder auf Youtube:
    Die eingerammten Pfähle: https://www.youtube.com/watch?v=y1yiKl62YaQ
    Das Einrammen: https://www.youtube.com/watch?v=GJzxUdr_j-8
    Die Pfähle vor dem Einrammen: https://www.youtube.com/watch?v=an8farRRV0k
    Wie ist das mit der Verordnung zum Wasserschutzgebiet §3 Ziffer 20 - Verbot des Durchbohrens der gering leitenden Deckschicht über oder unter dem genutzten Grundwasserleiter - vereinbar? In welcher Tiefe liegt hier der genutzte Grundwasserleiter?
    Welche Folgen für die Trinkwassergewinnung hätte eine Pfählung dieser Tiefe in diesem Abstand auf der gesamten Baufläche?

  114. 67.

    So ein Schiffahrtsweg ist in der Tat praktisch, wenn man ein Kohlekraftwerk betreibt.Die Abfuhr von Stahlschrott aus der Automobilproduktion hatte VW zwischenzeitlich eingestellt wie auch das Kohlekraftwerk auf Gas umgerüstet wird. Das wird mittels Pipeline angeliefert und nicht mit Binnengastankern.

    Interessant auch Ihr Vergleich des ICE-Bahnhofes der Großstadt Wolfsburg mit zusätzlich regem Regionalverkehr und dem Bhf. Fangschleuse. Erwarten Sie zudem tatsächlich, dass es in Grünheide Veranstaltungen für mehrere zehntausend Menschen geben würde, die in kürzester Zeit wie am Oly? Die "Rave Cave" wäre viel zu weit weg vom Touristenhotspot Görli. Aber wer weiß, vielleicht baut Hertha zusammen mit Tesla in Grünheide sein neues Stadion. Das wäre dann auch bahnhofsnah wie das in Wolfsburg. Vielleicht wird die Bahnstrecke dann sogar für 300 km/h ertüchtigt, so dass ein automatisch umspurbarer Sapsan interessant werden würde. Wird Grünheide gar irgendwann München den Rang ablaufen? ;-)

  115. 66.

    Der Geltungsbereich des B-Planes soll über das eigentliche Industriegebiet hinaus erweitert werden. Den Unterschied zwischen den Grenzen dieses Industriegebietes und den neuen, erweiterten Grenzen des B-Planes hatte aber nicht jeder erkannt.

    Der markanteste Unterschied zum Staus Quo in Bezug auf das Löcknitztal ist die niveaufrei eKreuzung der Bahnstrecke, so dass die Grünheider auch beim zunehmenden SPNV und dem erwarteten Güterverkehr nicht ewig vor den geschlossenen Schranken warten müssten. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht die Schranke aktuell schon geschlossen sein muss, bevor der RE1 aus Berlin im Bhf. Fangschleuse eingefahren ist. Zudem ist wie erwähnt eine Erweiterung der P+R-Parkplätze geplant. Das gefällt aber bestimmt nicht jedem passioniertem Autofahrer, gehen ihm dann doch die Ausreden flöten.

    Haben Sie mal die aufgezählten Biotope im B-Plan-Entwurf mit denen des UVP-Gutachten aus dem vorigen Jahr für den Fabrikneubau vergleichen?

  116. 65.

    Der Mittellandkanal gehört zu VW, warum nicht Tesla zur Spree? Möglicherweise wird sowieso ein anderer Standort gewählt werden müssen. Sollte Tesla eine Autostadt planen, wie VW, mit Veranstaltungen, müsste - um Grünheide werbewirksam zu vermarkten - der Bahnhof auf mindestens sechs Gleise erweitert werden (je zwei Gleise für Güterverkehr, Regionalbahn, eventuell S-Bahnverlängerung nach Grünheide und ICEhalt). Sieht man, wieviel Fläche der Bahnhof Olympiastadion oder Wolfsburg benötigt, dürfte klar sein, dass dort noch eine Menge Holz der Säge zum Opfer fallen könnte. Noch nicht mal berücksichtigt sind Besucherparkplätze und Wendeplätze für Reisebusse, Kassenbereiche uvm. Eine Waldfläche, die kaum ersetzt werden kann.

  117. 64.

    Die Reduzierung der Fläche des Industriegebiets an der nordöstlichen Ecke wegen der neu geplanten Straße ist im Verhältnis zur Gesamtfläche gering. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans was Straßenbauarbeiten betrifft wird größer und rückt näher an das NSG Löcknitztal heran.

    Das wird von den Autoren der 1. Änderung des Bebauungsplans offen auf Seite 86 so beschrieben:

    "Aufgrund der Erweiterung des Geltungsbereiches haben sich die Entfernungen vom Vorhabengebiet zu "geschützten Biotopen" verkürzt. Die geringste Distanz besteht nun im nordöstlichen Bereich. Hier ist der Geltungsbereich nur noch ca. 40 m vom FFH-Gebiet Löcknitztal entfernt."

    Ein paar Sätze weiter erfolgt übrigens noch die Aufzählung von 20 weiteren geschützten Biotopen im 1000 m - Radius (direkter Auswirkungsbereich des Plangebiets).

  118. 63.

    Ihr Platte hat einen Sprung! Eine Falschbehauptung wie die zum angeblich abgelaufenen B-Plan wird durch zig-fache Wiederholung nicht plötzlich richtig, nur weil Sie es weiterhin einfach so gerne hätten. Sie versäumen es immer wieder, Ihren Wunschtraum mit realen Fakten zu untermauern.

  119. 62.

    Noch eine kleine Korrektur zu ihrer Behauptung: Die Hoheit der Bauleitplanung durch die Gemeinde hat sich an die Vorgaben der übergeordneten Institution hinsichtlich der räumlichen Gliederung zu halten und muss gesetzeskonform sein, was hier leider in Freienbrink nicht gegeben ist.

  120. 61.

    Ausnahmsweise muss ich ihnen Herr Neumann zur Hälfte Recht geben, was ja schon ein kleiner Fortschritt ist. Der neue B-Plan ist noch nicht rechtskräftig und muss noch unter anderem von den Grünheidern abgesegnet werden. Nur mit Ihrer anderen Aussage liegen sie wieder einmal daneben. Dessen Gültigkeit ist abgelaufen, egal wie oft sie dem noch nachtrauern. Damit findet alles, was in Freienbrink passiert, im rechtsfreien Raum statt.

  121. 60.

    Das Verfahren um die Wasserverordnung zog sich aus den verschiedensten Gründen über zig Jahre hin und führte zu mehreren öffentlichen Anhörungen. Erkner zog sogar vor das Verwaltungsgericht, damit alte Bebauungspläne Gültigkeit behalten wie auch Grünheide lange vor Tesla in einem frühen Stadium durchgesetzt hatte, dass die Waldumwandlung in dem Industriegebiet weiterhin möglich ist. Andere betroffene Gemeinden und Ortsteile hatten ebenfalls diverse Einwände.

  122. 59.

    Wie so oft liegen Sie mal wieder falsch: Wenn der geänderte B-Plan noch ausliegt, ist er noch lange nicht rechtskräftig und die alte Fassung weiterhin gültig. Die Planungshoheit liegt für eine B-Plan übrigens bei der Kommune und nicht dem Land.

    Gerne kann aber der RBB darüber berichten. Ach halt, hat er ja schon im Februar gemacht: https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2020/telsa-gruenheide-verkehr-infrastruktur-gemeindevertretung.html
    wie auch der geänderte B-Plan in den Kommentaren angesprochen worden ist.

    So mancher Geschichtenerzähler hatte daraus schon abgeleitet, dass das Industriegebiet dichter an das Naturschutzgebiet heran rückt. Dabei wird es sogar etwas kleiner. Hinzu kommt die niveaufreie Kreuzung der Bahnstrecke, mehr P+R-Parkplätze, eine Verschiebung des Bahnhofes und eine neue Autobahnauffahrt samt Straße südlich der Bahnstrecke.

  123. 58.

    Der geänderte Bebauungsplan sollte übrigens auch für rbb24 Grund genug sein, das Thema aufzugreifen und darüber zu berichten, damit dieser einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Da hängt sicher viel dran nicht nur für Grünheide sondern für das gesamte Land Brandenburg und auch für Berlin.

  124. 57.

    Unser Umweltminister scheint wirklich abgetaucht zu sein. Zumindestens ist er nicht in Freienbrink präsent. Er zeichnet lieber blaue Blümchen in Manschnow aus und läuft dort gegen bestehende Vorschriften sogar ohne Coronaschutzmaske durch die Gegend. Er sollte sich lieber um den geänderten B-Plan von Grünheide kümmern, der seit 20.04.2020 öffentlich ausgelegt worden sein soll. Ich komme anscheinend aus dem Mustopf, denn ich bin erst gestern auf diesen gestoßen. Herr Neumann hat mich auch nicht darauf aufmerksam gemacht. Der behauptet ja, stocksteif und fest, dass der alte noch gültig ist.
    Ich werde ihn in den nächsten Tagen intensiv durchforsten, was auf Grund der 134 Seiten nicht ganz einfach sein wird. Ich kann nur alle Grünheider auffordern selbiges zu tun, damit sie erforderlichenfalls auf Korrekturen Einfuß nehmen können, was noch bis 15.06.2020 möglich sein soll.

  125. 56.

    Interessanter Artikel in der MOZ vom 16.7.2017. Wird so sein, dass das Wasserschutzgebiet damals kaum auf Interesse stieß.
    Die Verordnung sollte demnach "in den nächsten Wochen" in Kraft treten. Tatsächlich erfolgte die Veröffentlichung der neuen Verordnung zum Wasserschutzgebiet erst am 21.3.2019.
    Was war da noch so lange zu klären? Die weitere Gültigkeit älterer Wohn-Bebauungspläne in Erkner? Oder die grundsätzliche Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit eines Industriegebietes und eines Wasserschutzgebietes mit EU-Recht (Wasser-Rahmenrichtlinie)?
    Wurde die Verordnung evtl. erst angesichts der bevorstehenden möglichen Tesla-Ansiedlung in dieser Form veröffentlicht?

  126. 55.

    ..schlimm genug, dass mit diesem Wissen überhaupt darüber nachgedacht wurde eine Industrie anzusiedeln. Der Bürger interessiert sich erst dann, wenn die Ausmaße sichtbar werden. Und zu der Zeit des Artikels hatte niemand eine Ahnung von dem was jetzt passiert!

  127. 54.

    Dass dort eine Wasserschutzgebiet liegt, war bereits vorher bekannt, hat aber wohl kaum jemanden interessiert. Exemplarisch dazu aus 2017
    https://www.moz.de/amp/landkreise/oder-spree/fuerstenwalde/artikel6/dg/0/1/1589176/
    und weitere Artikel insbesondere der MOZ.

  128. 53.

    Soweit ich es gelesen habe, kann, wenn die Bedingungen für den Bau einer GIGA FABRIK nicht erfüllt werden, Herr Musk vom Kauf zurück treten. Und das bis Ende 2021. Also kann Falle einer Ablehnung der Baugenehmigung der gesamte Vorgang rückgängig gemacht werden. Dann müssen halt neunzig Hektar aufgeforstet werden (noch sind es keine dreihundert). Das Trinkwasserschutzgebiet ist gerettet und das Naturschutzgebiet behält seine Artenvielfalt. Die gesamte Fläche kann wieder den umliegenden Landschaftsschutzgebieten eingegliedert werden.

  129. 52.

    Viele meinen: Wie konnte man nur ? Kenne aber ganz andere Reaktionen von Bürgern als Neumann u. Co. hier , die erleben wie da etwas geschieht was unabänderlich ist. Nie hätte ich gedacht, dass dies so wie geschehen in einer Demokratie möglich ist.

  130. 51.

    Wir werden diese Fragen im Forum nicht abschließend klären können, Herr Neumann. Wenigstens stellen Sie sich der Diskussion, das will ich auch mal anerkennen!
    Vielleicht würden Sie mir auch zustimmen, dass diese Diskussion bzw. die Suche nach konstruktiven Lösungen Aufgabe von Politik und Behörden gewesen wäre, BEVOR hier Tatsachen(Kaufvertrag, Abholzung) geschaffen wurden. Statt dessen wurde das Projekt von allen Seiten widerspruchslos abgenickt - so der Eindruck in der Öffentlichkeit.
    Kritikern des Projektes wurde angedroht, "politisch keinen Fuß mehr in die Tür zu bekommen" [MOZ 22.11.2019], was wohl noch eine der harmloseren Formulierungen darstellt.
    Dazu passt folgendes: "Dass eine Trinkwasserschutzzone (Zone III A, III B) unter dem Gebiet liegt, wurde der Öffentlichkeit erstmals am 16. Januar 2020 bekannt gegeben, NACHDEM der Kaufvertrag unterzeichnet war. Die Trinkwasserschutzzone umfasst 2/3 des Gebietes."
    [https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Gigafactory_Berlin-Brandenburg]

  131. 50.

    Eine Zellfertigung ist, wenn überhaupt, erst in einer späteren Ausbaustufe vorgesehen. Aus den einzelnen Akkuzellen werden die Batterien zusammengeschaltet.

    Wenn z.B. Quecksilber in einer Vorbehandlung aus dem Abwasser geholt werden darf, gilt das sicherlich auch für andere Schwermetalle.

  132. 49.

    Die Bevölkerung im Land Brandenburg, hat aber natürlich auch Ängste, das das letzte bisschen Naturraum unseres Bundeslandes, noch vernichtet wird. Was sollen die Leute denn denken, nach Windparks, Solarfelder, Biomasse, Massentierhaltung, Tagebauflutungen, Monokulturen, aller Art und jetzt auch noch einem Autowerk in Brandenburg ?

  133. 48.

    Der Technologiepark Berlin-Marzahn [https://cleantechpark.de/] ist wohl auch noch frei, hat allerdings nur 90 ha, würde immerhin für Ausbaustufe 1 reichen.
    Was mich noch interessieren würde, es wurden doch 4 (?) weitere Standorte in Brandenburg angeboten - welche waren denn das und warum wurden sie abgelehnt?

  134. 47.

    Was ich auch mit meinen Zahlenspielen zum Wasserverbrauch sagen wollte, unabhängig davon ob nun Tesla baut oder nicht baut(über Sinn oder Unsinn haben wir uns zur Genüge ausgetauscht), wir können nicht den Klimawandel bewältigen und den Wohlstand halten ohne Allen mehr oder wenige weh zu tun.
    Heißt ökologischer Umbau der Landwirtschaft, weniger Tierbestände, artgerechte Haltung, kleinere Felder, Hecken und Grünstreifen, welche die Erosion vermindern. Mischwälder aufforsten, Begrenzung der Tagebauflutung, wo das Wasser nur verdunstet. Weniger Wasserverbrauch in Industrie und Verwaltung, die Laubenpieper können ihre Gärten nicht wie gewohnt wässern.
    Für mich haben moderne Industriearbeitsplätze höchste Priorität.

  135. 46.

    Hier ist letztlich auch eine Batteriezellenproduktion geplant, und dort wird mit anderen Chemikalien als Wasser hantiert werden, die kenne ich nicht, Sie nicht und vermutlich Tesla auch noch nicht.
    Ob und unter welchen Umständen eine Abwasservorbehandlung im Wasserschutzgebiet genehmigt wird, werden wir hier nicht abschließend beurteilen können.
    Damit sich jeder ein Bild der zahlreichen Verbotsvorschriften und der örtlichen Verhältnisse machen kann, hier noch mal der Hinweis auf die Verordnung zum Trinkwasserschutzgebiet Erkner:
    https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/wsg_erkner
    §3 - Schutz der Zone 3B, §4 - Schutz der Zone 3A

    und insbesondere den Lageplan:
    https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/68/GVBl_II_24_2019-Anlage-2.pdf

    Hier ist deutlich zu sehen, dass das Baugelände zu 2 Dritteln im Wasserschutzgebiet liegt.

  136. 45.

    Die Idee mit den Alternativstandorten zu Grünheide finde ich gut, bin ja für jeden Blödsinn zu haben.
    Ich schlage die ehemalige Staatsreserve in Fürstenwalde vor. War zwar zu klein als BMW nach Flächen für sein Werk gesucht hat, könnte vielleicht die Batterieproduktion aufnehmen.
    Vorteil: Gleisanschluss an die Strecke Berlin-Frankfurt, mehrspurige Zufahrt, seit Jahren als Gewerbegebiet ausgewiesen. Die Spree ist wenige 100 m zur Gewinnung von Brauchwasser entfernt, ebenso das Wasserwerk zur Entsorgung.
    Nachteil: Das Gelände liegt seit 30 Jahren brach. Deshalb hat sich auf den Flächen ein natürlicher Wald gebildet, welcher von militanten Naturschützern höher eingestuft werden könnte als der gerodete Tesla-Wald bei Grünheide.
    Los. Wer hat noch weitere Vorschläge parat.

  137. 44.

    Im Neuland wird man schnell fündig, so z.B. auf
    https://www.bmu.de/themen/luft-laerm-verkehr/verkehr/elektromobilitaet/
    https://www.sueddeutsche.de/auto/diesel-elektroauto-batterie-wasserstoff-brennstoffzelle-1.4779319

    Versuchen Sie mal gegen den Willen des NABU eine Bahnstrecke zu elektrifizieren, so dass dort S-Bahnähnlicher Zugbetrieb angeboten werden kann. Das zieht sich. Das Angebot an Busen orientiert sich auf dem Land oft an den Schulzeiten, außerhalb ist es ein Witz. Deshalb fährt so mancher Grünheider auch mit dem Auto zum nächsten Tierfutterladen, um seine Hunde versorgen zu können. Und selbst in Berlin werden Kleinbusaktivisten wie der Mann aus der Nähe der Invalidenstraße medial gefeiert. Der tauchte das Lastenrad gegen 2 t Blech, um in der Stadt mit drei Kindern mobil zu sein.

    Kostendeckend ist der ÖPNV fast nirgends, sondern ein gigantisches Zuschußgeschäft.

  138. 43.

    Und welche diese Ackerflächen war gemäß Bebauungsplan als Industriegebiet ausgewiesen, ausreichend groß und somit die Fabrik schnell realisierbar?

  139. 42.

    Die Finanzierung ist neben dem anderen Zeitplan das andere Problem, welches die WSE angesprochen hat.

    Mit der Gießkanne ein Stichworte zu verteilen mag einleuchtend erscheinen, wenn man nicht weiß, dass in der Automobilindustrie z.B. seit Jahrzehnten Wasser als Lösungsmittel verwendet wird. Eine Abwasservorbehandlung ist gemäß der von Ihnen angeführten Verordnung übrigens durchaus zulässig.

  140. 41.

    Genau das ist ja meine Sorge! Der Bürger bekommt den Eindruck, wenn er über genügend Kapital verfügt, steht er über dem Gesetz. Der Staat verliert seine Autorität, die Zwei-Klassen-Gesellschaft wird weiter gefördert, der Sozialneid steigt. Das gesamte Projekt gleicht einem einzigen Laienspieltheater. Schon allein um einen noch größeren Imageschaden , vom Land Brandenburg abzuwenden, sollte das Projekt an diesem Standort nicht weiter verfolgt werden.

    Bezüglich Pfahlbauten und Betankung ist ja wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen. Leider muss man abwarten. Im Zweifelsfall wird man über einen Auftragsvergabestopp nachdenken müssen.


  141. 40.

    Ich finde es viel mehr traurig, dass es scheinbar reichen Konzernen erlaubt ist, im Wasserschutzgebiet zu tanken, ohne dass dem nachgegangen wird, gegen die Trinkwasserschutzverordnung verstoßen laut der es verboten ist Bohrungen durchzuführen. Aber sie dürfen gerne Pfähle in den Boden bohren,...

    Da haben sich Leute lange Gedanken drüber gemacht, welche Handlungen das Wasser gefährden könnten und diese Dinge verboten.

    Es schmerzt, zu sehen, dass die Gefährdung durch die Verantworlichten zugelassen wird, und keiner was dagegen unternimmt. Und das bedeutet, dass denen, die in der Lage wären, jt einzugreifen, das Wasser für die vielen Menschen, die auf dieses angewiesen sind, egal ist. Was wiederum bedeutet, dass Ihnen die Menschen egal sind!!! Der Profit eines einzelnen ist wichtiger als eines der wichtigsten Lebensgrundlagen.

  142. 39.

    Es geht um (Trink)wasser!
    Aber natürlich sind Arbeitsplätze ja sooo viel wichtiger als Wasser (und zwar nicht nur dieses sondern auch die Outgescourcte Verschwendung im Kongo und in den Anden) Finde ich interessant, dass Sie das so sehen. Aber vllt sollten wir anfangen, unsere Prioritäten zu überdenken.

    Aber sie sprechen ein wichtiges Problem an.
    Dass es sich nicht lohnt liegt ja auch daran, dass immer alles Gewinne einbringen muss und immer bitte mehr als letztes Jahr... das sollte man vllt auch mal generell überdenken.

    Was für ein E-Auto fahren Sie denn?
    BMW, VW, Opel, Škoda, Ford,...? Man kann sich ja tatsächlich schon welche kaufen. Und das ganz ohne Tesla-Fabrik! Krasse Sache, oder?

  143. 38.

    Im Prinzip richtig, nur müsste dazu außerhalb des Wasserschutzgebietes eine Abwasservorbehandlungsanlage gebaut werden, denn im WSG ist das gemäß §3 Ziffer 32 nicht zulässig [https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/wsg_erkner]. Ein Fett-, Leichtflüssigkeits- oder Amalgamabscheider ist hier nicht ausreichend, es geht wohl eher um Schwermetalle, Lösungsmittelreste und diverse krebserregende Substanzen.
    Dann ist es vielleicht doch einfacher, das bestehende Klärwerk entsprechend nachzurüsten. Das ist aber mal nicht eben im Handumdrehen gemacht, und die Frage ist auch: wer bezahlt?

  144. 37.

    Die Flutung der Tagebaue in der Lausitz, verbraucht das Wasser als Ressource. Auch die Agrarindustrie in Brandenburg, mit ihren großflächigen Monokulturen ist ein Riesenproblem- gerade bei uns in Westbrandenburg, trocknet die Landwirtschaft die Böden und damit das Klima aus. Das Umweltministerium, sollte und muss, endlich mal Farbe bekennen, wie der Klimaschutz in Brandenburg, weitergehen soll. Tesla als Autowerk wird auch Wasser verbrauchen, in nicht unerheblicher Menge. Wo bleibt dabei, das Umwelt-und Klimaschutzkonzept, für unser gesamtes Land Brandenburg ??? In wenigen Jahren haben Wir, ein komplett trockenes Bundesland geschaffen. Hier sind es Monokulturen und Windräder und in Grünheide eine Megafabrik im Wald. Und in der Lausitz, bauen Wir neue Badeseen. Durch einen falschen Wasserhaushalt, trocknen Wir unser Land aus und können das bald, nicht mehr rückgängig machen.

  145. 36.

    Egal, ob auf dem Gelände gebaut wird oder nicht, es kann nur ein Flop werden, denn der Imageschaden ist schon zu groß. Der mündige Bürger hat immer mehr den Eindruck, sich mit genügend Kapital vor gesetzliche Regeln stellen zu können, das schürt auch immer mehr den zunehmenden Sozialneid.

    Gerade , weil schon das Grundwasser durch das Fiuten der Tagebaue und der Landwirtschaft stark belastet ist,
    hoffe ich auf einen Abbruch oder Rückbauung. Lassen Sie uns doch alle gemeinsam einen besseren Standort suchen und das gerodete Gelände neu bepflanzen, vielleicht lässt sich auch eine Baumpatenschaft ins Leben rufen? Könnte man ja mal durchrechnen.

  146. 35.

    Sind doch gute Aussichten. Wir wohnen weiter weg, ich noch weiter, als Sie. Was interessieren uns die Belange anderer Leute?

    Nein, es wird kein Bevölkungszuwachs geben, nur noch mehr Lärm und Dreck, die Zerstörung eines intakten Wasserschutzgebietes und bei besonders großem Pech, eine weitere Industrieruine.

    Aufforsten, neuen Standort suchen! Gut!

  147. 34.

    Ich sehe die Dinge ganz nüchtern. Es ist bereits zu viel Geld in das Projekt geflossen. Das Werk wird an diesem Standort gebaut oder es gibt einen riesen Flop. In der aktuellen Situation ist es vom Ressourcenverbrauch für die Region egal wo das Werk steht und wo nun der Ersatzwald gepflanzt wird. Ich weiß, die Tesla-Gegner sehen das anders und wollen das Projekt stoppen. Dabei werfen sie in dem Brief die grundsätzliche Frage auf, wohin die Reise angesichts des Klimawandels gehen soll z.B. weiterer Ausbau der Lausitzer Seenlandschaft oder Tesla.
    Meine Meinung: Die Sulfatbelastung durch das Fluten der Tagebaue, sowie die Nitrat- und Pestizitbelastung des Grundwassers durch die Landwirtschaft sind sehr real. Die Verunreinigung des Grundwassers durch Tesla ist sehr theoretisch.
    Gut dass der Umweltminister jetzt Farbe bekennen will und muss.

  148. 33.

    Ausbau des ÖPNV ??? Brandenburg ist ein dünnbesiedeltes Industrie-armes Flächenland. Da, in weiten Teilen, überhaupt von ÖPNV zu reden, ist doch schon ein Hohn. Wer nicht direkt im Umland von Bahnhöfen wohnt, hat doch mit dem Brandenburger Bus- System überaus schlechte Karten. Der Bus kommt 5 mal am Tag oder gar nicht. Was wollen Sie denn da ausbauen ??? Das der Bus dann 6 mal täglich fährt - Und bei Jeder Investition in die Bahn, heißt es, die Fahrgastzahlen reichen nicht. In Brandenburg wird die private Mobilität, uns noch sehr lange begleiten. Und bei dieser Abwehr von E-Mobilität, werden das wohl Diesel und Benziner bleiben. Da wird dann wohl jede Brandenburger Kommune in Abgasen ersticken ? Aber 3 Quadratkilometer Brandenburger Nutzforst sind ja das Wichtigste, nicht neue Arbeitsplätze und nicht neue Wege der Mobilität und der Technologien.

  149. 31.

    Bitte veröffentlichen Sie Ihre Berechnungen des CO2-Vergleiches zwischen Mittelklasse Verbrenner und ihrem sogenannten "BEV"
    Mich interessieren vor allem die Zahlen der Herstellung beider Verkehrsmittel, und natürlich von welcher Zusammensetzung des Strommixes Sie ausgegangen sind.
    Ich fände ihren Ansatz sehr interessant. Mir war es bisher nicht möglich eine adäquate Berechnung aufzustellen. Leider gab es keine eindeutigen Zahlen. überall waren sie anders.
    Die verkauften CO2-Zertifikate, die dann an anderer Stelle mehr verbrannt werden, haben sie sicher auch berücksichtigt.
    Ich freue mich auf Ihre Berechnungen! =)

    Interessant, dass es für sie nur Umzug in die Stadt oder E-SUV als Möglichkeiten gibt.
    Ausbau des ÖPNV?... aber wo kämen wir denn dahin? Da könnte ja gar keiner mehr reich werden.

  150. 30.

    Das ernsthafte Alternativen im direkten Berliner Umland gesucht, bzw. geschaffen werden sollten, glaube ich noch nicht einmal. Berlin ist von soviel Ackerland umgeben, da wären schon andere Möglichkeiten dagewesen. Es stehen So viele Windräder am Berliner Ring, da ist bestimmt die Lebensdauer auch fast abgelaufen. Da hätten an der A10, Alternativen geschaffen werden können umd müssen.

  151. 29.

    Sagte ich, dass es allein an Tesla liegen müsste, dass es zu einem Bevölkerungszuwachs kommt?
    Und glauben Sie wirklich, dass keiner derjenigen, die dort arbeiten werden nach LOS ziehen wird?
    Achso, wenn BER los geht, können die von dort mit Werksbus hin kommen? Also erst von irgendwo mit Flugzeug und dann mit Werkbus weiter... das ist natürlich eine brilliante Idee, um Bevölkerungswachstum entgegen zu wirken.

    Und es sind bereits ohne Bevölkerungsanstieg 3 Mio m³ zu wenig Wasser pro Jahr!!!

  152. 28.

    Schon angesichts der steigenden Weltbevölkerung, wird sich das Ressourcenproblem nicht vermeiden lassen.
    Um so wichtiger ist es deshalb, dass wertvollste Lebensmittel der Welt zu schützen, gerade weil auch niemand wissen kann, ob die Umsatzerwartungen von Tesla eintreffen werden.

    Unsere Firma unterstützt die Brandenburger Wirtschaft, durch die Vergabe von Aufträgen, bin daher auch nicht gegen eine Ansiedlung von Industrie und Dienstleistungen und schon gar nicht gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen.

    Aber ein intaktes Wasserschutzgebiet für eine "Vision" zu opfern, ist ein unverantwortlicher Umweltfrevel, der sich nur schwer wieder beheben lässt.

    Fläche schnellstens bepflanzen und sich endlich ernsthaft um einen geeigneten Standort kümmern. Auch ist eine Nummer kleiner, muss nicht verkehrt sein.

  153. 27.

    Der Standort am östlichen Berliner Ring ist doch nicht umsonst gewählt worden. Also Pendlerfreundlicher geht es ja, bald wirklich nicht mehr. Da denken Sie doch nicht ernsthaft, das es durch Tesla ein spürbares Bevölkerungswachstum in LOS geben wird. Die großen Pendlerströme gehen bis Großbeeren/Ludwigsfelde. Da ist doch Grünheide wohl kein Problem. Und wenn der BER richtig los geht, kann man ja schon Werksbusse einführen, die sich an der A10 dann aufteilen. Eine Reihe Busse südliche A10- die Anderen, östlicher Ring.

  154. 26.

    Bewusst falscher Ansatz: Industrieabwasser muss ggf. vor Einleitung in die Kanalisation aufbereitet werden, dass es nicht beliebige Schadstoffe enthalten darf. Das ist zumindest in der Bundesrepublik seit Jahrzehnten Stand der Technik.

  155. 25.

    Jetzt bitte noch die CO2-Rechnung mit einem Mittelklasse-Verbrenner und dann erkennen Sie den anerkannten Vorteil der BEV für die CO2-Bilanz. Nicht jeder will wie Sie vom Dorf in die Stadt ziehen, wo man leicht auf den privaten PKW verzichten kann.

  156. 24.

    Wir Bürger sind doch allesamt dumm. Der Umweltminister ist abgetaucht . Aber, wenn es da Wasserverunreinigungen gibt gibt es hoffentlich die eine Gerechtigkeit. Höchststrafe.

  157. 23.

    Aus dem Spreewasser wird aber wieder Trinkwasser. Wenn man das hochgenau analysiert; was ist da noch alles drin ?

  158. 21.

    Wozu ein Konzept? Ist doch alles geklärt:
    Was das bedeutet? Dazu empfehle ich die PowerPoint des WSE
    Punkt 1: Das Wasser ist vorhanden und genehmigt!
    Punkt 2: Bedarf: 18 Mio. m²; Dargebot 15,2 Mio m³ (pro Jahr)
    Fazit: Wasserproblem geklärt, ist ja genehmigt.

    also was soll's... ca. 3 Mio m³ im Jahr zu wenig Dargebot. Das hat sicherlich keinerlei negative Auswirkungen.
    Achso, kleiner "Funfact": es wird davon ausgegangen, dass es keinen Bevölkerungswachstum geben wird.

    Sie haben in dem Punkt recht, das Wasser ist immer ein Problem. Dieses Werk ist nirgends tragbar!

  159. 20.

    Dem kann man im großen u. ganzen zustimmen! Ein für mich völlig ungeklärtes (im wahrsten Sinne des Wortes) Problem ist die Abwasserentsorgung der Fabrik. Soll über das BWB-Klärwerk Münchehofe erfolgen. Ist dieses für Industrieabwässer überhaupt ausgerüstet?
    Die Einleitung des wie auch immer geklärten Abwassers des Klärwerks Münchehofe erfolgt über die Erpe in die Spree und fließt quer durch Berlin. Normalerweise. Bei Niedrigwasser in der Spree fließt die ganze Suppe auch mal rückwärts [Google div.: "Spree fließt rückwärts"] Richtung Trinkwasserschutzgebiet Müggelsee. Kann schon ohne Tesla zum Problem werden, mit Tesla umso mehr. Auch hier: Welche Lösungsvorschläge gibt es seitens Politik und Behörden?

  160. 19.

    Ein Hektar Wald bindet pro Jahr ca. 10 t CO2 [https://www.baysf.de/de/wald-verstehen/wald-kohlendioxid.html].
    Ein Tesla-Fahrzeug benötigt ca. 20 kWh Strom pro 100 km mit einem CO2-Emissionsfaktor von knapp 0,5 kg CO2 pro kWh [https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/bilanz-2019-co2-emissionen-pro-kilowattstunde-strom].
    Sind 10 kg CO2 pro 100 km oder 10 t CO2 pro 100.000 km. Der CO2-Ausstoß erfolgt lediglich am Kraftwerk und nicht am Auspuff.
    Bei 25.000 km pro Jahr benötigen Sie 1/4 Hektar Wald, um den CO2-Ausstoß eines Tesla-Beffs wieder aus der Athmosphäre zu filtern. Das schaffen nur Wald, Bäume, Pflanzen - da hat selbst Elon Musk noch nichts besseres erfunden!
    Um den CO2-Ausstoß von jährlich 500.000 hier produzierten Teslas zu absorbieren, benötigen wir 1250 qkm Wald, eine Fläche größer als Berlin (ca. 900 qkm).
    Reden Sie also besser nicht so schlecht vom Wald, wir brauchen ihn, in welcher Form auch immer!

  161. 18.

    Die Landesregierung, war bisher nicht in der Lage, den Komplett-Ausbau vom Berliner Ring, zu beschleunigen. Desweiteren lässt der Schienenwege-Ausbau im Westen und Norden Brandenburgs zu wünschen übrig (Teilungsbedingt). Neue Autobahn-Abfahrten Fehlanzeige. Große Industrie-Städte wie Brandenburg an der Havel(konzipiert für 150000 Einwohner), werden vernachlässigt und langsam zu Kleinstädten gemacht. Und jetzt siedelt man ein Autowerk, in der Nähe einner kleinen Kommune an und sucht gar nicht ernsthaft nach Alternativen. Brandenburg hat ein ernsthaftes Klimaproblem und dadurch bedingt, ein noch ernsteres Wasserproplem. Wir zerstören in Grünheide, die Natur und lassen gleichzeitig unsere Industrie-Städte verkommen. Soll das Brandenburger Arbeitsplätze schaffen ? Ich denke Nicht - das wird nur Brandenburger Natur zerstören und das, für Immer.

  162. 17.

    Ich habe mir den offenen Brief der Bürgerinitiative durchgelesen und finde erstmal die darin aufgeworfenen Fragen berechtigt, mal von gewissen Dramatisierungen(Tesla=Chemiewerk) abgesehen.
    Aus Sicht des Wasserverbrauchs ist es völlig egal wo das Werk gebaut wird, der Bedarf betrifft die gesamte Region. Es ist auch völlig illusorisch zu glauben, wir könnten die Ressourcenprobleme lösen, indem wir auf Industrieansiedlungen verzichten. Um mal Tesla einzuordnen: Nach aktuellen Tesla-Zahlen entspricht der Wasserverbrauch einer Stadt mit 50000 Einwohnern. Berlin wird in den nächsten 10 Jahren wohl die 4 Mio-Marke knacken, macht 250000 mehr = 5 * Tesla. Da ist der Zuzug ins Umland, die Ansiedlung von Unternehmen aller Art und Behörden noch gar nicht mit berechnet.
    Es ist Zeit, dass die Politiker nun endlich mit konkreten Zahlen und Konzepten rausrücken und die Bürger mitnehmen.

  163. 16.

    Was verstehen sie unter Plantage?
    In der Fortswirtschaft gibt es diesen Begriff so nicht.
    Wenn sie damit meinen das die Bäume die dieses Gebiet einmal prägten "gesteckt" wurden, dann haben sie Recht dass es sich hierbei um eine Plantage handelt. In der Landwirtschaft gibt es Palntagen, da können sie nach belieben anbauen was sie möchten (wenn es ihnen nicht auf die Förderung ankommt). Sie können auch düngen, Schädlinge chemisch bekämpfen, so wie es den Gesetzen entspricht.
    In einem Forst können sie das alles nicht.
    Das ist schon ein Unterschied, meine ich.
    Nutzholz wächst auch im Amazonasgebiet. Sehr wertvolles sogar. Dies und das für wenige Jahre fruchtbare Land , bzw. die Verwertung dessen, lässt den Waldbestand nicht nur dort schrumpfen.
    In DE werden täglich fast hundert Fussballfelder an Boden versiegelt. In Grünheide ist man gerade mit dabei.

  164. 15.

    Dann können wir wohl Herrn Neumann und Herrn Tesla danken, dass es tatsächlich einige Menschen an das Märchen von der Holzplantage glauben, bei der Holzstangen mit Gebüsch am oberen Ende seit über Fünfzig Jahren einfach nur so herumstehen. Darunter ist natürlich alle Woche jemand mit einer Egge durchgefahren um den Boden sauber zu halten. Nicht das sich aufgrund natürlicher Entwicklung fremdartiges Leben angesiedelt hat. Und es bleibt immer noch ein TRINKWASSERSCHUTZGEBIET

  165. 14.

    Tesla als zuverlässiger Investor- dass sollte man stark anzweifeln. Warum, für das Gelände wurde nur ein drittel des Bodenrichtwertes bezahl- Zufall oder Bedingung. Wieso wurde vor Verkauf kein ordentliches Umweltverträglichkeitsgutachten erstellt? Warum werden hier Ausnahmen gemacht, alles über die Straße - Anlieferung und Auslieferung abzuwickeln? Das sind ca. 100.000 LKW pro Jahr und dies am Anfang. Jeder kennt die heutige Situation am südlichen Berliner Rimg. Der hohe Energiebedarf, woher kommt die Energie?
    Den CO2 Ausstoß bei der Herstellung bezahlen wir und die CO2 Prämien bekommt Tesla. Gutes Geschäft. Nur für wen!

  166. 13.

    Es wird niemals ein normales Industriegebiet werden. Denn hier werden riesige Flächen versiegelt. Man sollte davon ausgehen, dass Pflanzen insbesondere Bäume Wasser halten, da sie den Boden vor Austrocknung schützen.
    Wer braucht eine Gigafabrik für Autos, wenn keiner kauft. Es gibt schon heute nicht genug Rohstoffe für die Batterie-
    Produktion. Transporter sollten umgestellt werden. Den Rest kann auch die deutsche Automibilindustrie. Wer einen Tesla will, kein Problem. Der Welthandel bringt diese auch nach Deutschland. 100.000 Arbeitslose In der deutschen Autoindustrie zu 3.000 neue der Rest kommt aus Polen für einfache Arbeiten. Brandenburg macht Kraftwerke dicht und wird dann mit den sinnlosen Autozransport auf der Straße zum CO2 Gigafabrikant. Danke!

  167. 12.

    "Plantage mit Nutzholz?" .... Interessant, wie mit dieser Wortschöpfung das grüne Gewissen beruhigt werden soll.
    Nein, es war Wald, Kiefern-Altersklassenwald zwar, wie noch mehrheitlich in Brandenburg, aber schon vielfach mit Laubbäumen unterbaut bzw. naturverjüngt. Konnte man im Winter nur schlecht sehen, da noch unbelaubt. Fahren Sie jetzt mal hin und schauen sich die benachbarten, noch zu rodenden Waldflächen an: überall kommen Laubbäume nach.

    Um überhaupt mal einen Eindruck zu bekommen, was hier geschieht, empfehle ich den Besuch des Löcknitztals. Nur ca. 500 m nordöstlich der B-Plan-Grenze steht die Fontane-Kiefer als Naturdenkmal direkt an der Löcknitz, dem "lieblichsten Tal der Mark" (Theodor Fontane). Wenn man dort mal gestanden hat, weiss man, worum der NABU Fürstenwalde hier kämpft!

  168. 11.

    Das ist die falsche Fragestellung. Die Frage müsste lauten, wer von der BI und den Fabrikgegnern mit den Zielen des NABU sympathisiert und wer für sich Ausreden sucht, warum er persönlich doch nichts zu diesen Zielen betragen will. Dessen Bundesgeschäftsführung steht dem Fabrikbau wesentlich offener gegenüber. Vielleicht haben die Fürstenwalder deshalb nicht gegen die Rodungsgenehmigung geklagt.

    Naturschutz ist immer ein Abwiegen von Vor- und Nachteilen. In Süddeutschland hatte der NABU z.B. die Elektrifizierung einer Bahnstrecke über Jahre verhindert, so dass ein S-bahnähnlicher Zugverkehr nicht angeboten werden konnte. In den Eisenbahntunneln übernachten Fledermäuse. Das rechtsstaatliche Verfahren zog sich über Jahre hin. In der Zwischenzeit nahm der Autoverkehr weiter zu. Jetzt geht es irgendwann doch mit dem besseren Zugangebot los.

  169. 10.

    "Das vorläufige Ergebnis ist nun in Form dieser Sandwüste inmitten eines der letzten zusammenhängenden Waldgebiete im näheren östlichen Berliner Umland zu besichtigen. "

    Meines Wissens handelt es sich hier um eine Plantage mit Nutzholz, das jetzt einer Verwertung zugeführt wurde. Eine "Sandwüste" ist nur so lange zu sehen, bis die Gigafactory gebaut ist. Dann ist es ein ganz normales Industriegebiet.

  170. 9.

    Was sind denn die Ziele des NABU Fürstenwalde ihrer Meinung nach, die Sie offenbar schlecht finden? Ich wohne im Gebiet und kenne den NABU und viele Mithelfer im Naturschutz hier recht gut. Bisher haben sie sich stets stark für den Arten- und Naturschutz in der Region eingesetzt. Genau das ist die Aufgabe des Naturschutzbundes. Jeder kann die Internetseite besuchen und sich dort einen Eindruck verschaffen oder selbst mithelfen. Der NABU Fürstenwalde macht hier eine vorbildliche Arbeit. Aber auch sie können nicht alles schaffen. Es bräuchte viel mehr Bewusstsein für die wirklichen Schätze dieser Welt und viel mehr Empathie den anderen Lebewesen gegenüber.

  171. 8.

    MIV = Mobiler Individualverkehr ( mit dem PKW)
    Diese Abkürzung wird häufig auch vom RBB verwendet
    https://www.rbb24.de/suche/#searchform_q__MIV___start__0___fromSearchbox

  172. 7.

    Mir erschließt sich auch nicht ganz seit wann und vor allem warum der Milchindustrie-Verband jetzt was damit zu tun haben soll.

  173. 6.

    Habe kurz überflogen was anderen auf dem Herzen brennt. Aber, Herr Neumann, dehen Sie doch mal endlich davon aus, dass der Bürger, der Sie möglicherweise mit ernährt nicht jeden Kfz.-Aküfi kennt. Schreiben Sie offener und vor allem ehrlicher.

  174. 5.

    Was man sieht und hört-Unglaublich was in Freienbrink passiert!Was geschieht eigentlich mit den Einwänden zum UVB?
    "Grüne " wohl nicht mehr wählbar! Sind zweifelsohne "Tesla-Umfaller" Nr. 1. Frau Nonnenmacher hat mit Corona zu tun und Herr Vogel scheint diesbezüglich abgetaucht zu sein.

  175. 3.

    Die Ziele des NABU Füwa sind v.a. der Natur- und Umweltschutz in der Region und Grünheide liegt im Verbandsgebiet. Das Löcknitztal ist durch die Ansiedlung potentiell gefährdet.

  176. 2.

    Vor nunmehr über 6 Monaten wurde das Projekt "Gigafactory Grünheide" ausgerufen. Das Projekt wurde bis hierher in einem seiner Größe und seinen Umweltauswirkungen unangemessenen Tempo durchgeboxt, alle Einwände hinsichtlich der Eignung dieses Gebietes für eine Fahrzeugfabrik dieser Größe wurden ignoriert.
    Das vorläufige Ergebnis ist nun in Form dieser Sandwüste inmitten eines der letzten zusammenhängenden Waldgebiete im näheren östlichen Berliner Umland zu besichtigen.
    Die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind trotz politischer Willensbekundungen nicht gelöst und werden in dem vom Investor geforderten Tempo nicht gelöst werden können. Noch immer gibt es keinen Plan, wie diese Fabrik mit einer gesicherten Trinkwasserversorgung einiger 10000 Anwohner ein Einklang gebracht werden soll.
    Bei allem berechtigten Interesse an Arbeitsplätzen und Investitionen: Dies alles hätte Inhalt einer Machbarkeitsstudie sein müssen, BEVOR mit der Umsetzung eines solchen Projektes begonnen wird.

  177. 1.

    An der BI ist der NABU Fürstenwalde mit beteiligt. Der lehnt den privaten MIV strikt ab und benutzt Grünheide als Vehikel für seine Ziele.

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