Ein Jahr Straßenblockaden - Wie Sekundenkleber zum Symbol der Klima-Proteste wurde

Di 24.01.23 | 10:40 Uhr
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Bei einem Klimaprotest haben Aktivisten sich auf dem Asphalt festgeklebt. (Quelle: Sachelle Babbar/dpa)
Sachelle Babbar/dpa
Audio: rbb24 Inforadio | 24.01.2023 | Ann-Kristin Schenten | Bild: Sachelle Babbar/dpa

Seit genau einem Jahr kleben sich Unterstützer der Protestgruppe "Letzte Generation" immer wieder auf Straßen fest, um eine andere Klimapolitik zu erzwingen. Dafür ernten sie viel Kritik, doch ans Aufhören denken sie nicht - im Gegenteil.

Am 24. Januar 2022 sitzt in Berlin-Pankow rund ein Dutzend Personen mitten auf der Kreuzung Granitzstraße Ecke Prenzlauer Promenade. In Steglitz wird die Auffahrt zur A100 blockiert.

Vor genau einem Jahr hat die Protestgruppe "Letzte Generation" erstmals Straßen in Berlin besetzt, um für eine andere Klimapolitik zu demonstrieren. Es folgten zahlreiche Blockaden auf Autobahnen mit langen Staus sowie Störungen in Museen der Region wie dem Naturkundemuseum und dem Potsdamer Barberini. Oft klebten sich Demonstranten fest, damit die Räumung möglichst lange dauert – und bekamen dafür auch die Bezeichnung "Klimakleber".

Heftige Debatte nach tödlichem Unfall einer Radfahrerin

Zu heftigen Debatten um die Aktionen kommt es, als am 31. Oktober 2022 eine Radfahrerin nach einem Unfall mit einem Betonmischer stirbt. Wegen einer Aktion der "Letzten Generation" kam es zum Stau auf der Autobahn 100 – und ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr erreichte den Unfallort erst mit acht Minuten Verspätung. Der Feuerwehr zufolge haben die Klimaaktivisten den Rettungseinsatz erschwert.

Deren Aktionen gehen allerdings weiter: Einige Mitglieder blockieren im November den Flughafen BER. Zu Weihnachten sägen zwei Aktivistinnen die Spitze des Weihnachtsbaumes am Brandenburger Tor ab. Und auch Straßen blockiert die Protestgruppe immer wieder.

Umfrage: Mehrheit hat kein Verständnis

Auch in den ersten Tagen des neuen Jahres wurde die A100 schon mehrmals blockiert. Diese Form des Protests stößt auf wenig Verständnis. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey lehnten Ende November 71 Prozent der 20- bis 40-Jährigen Straßenblockaden als Protestform ab.

Die Klebe- und Blockadeaktionen beschäftigen auch die Justiz. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin startete Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, weil Aktivisten Pipelines der brandenburgischen PCK-Raffinerie abdrehten. Genaue Zahlen für Brandenburg gibt es allerdings nicht, da nach Auskunft des Justizministeriums Verfahren nicht mit bestimmten Gruppen in Verbindung gebracht werden.

Anders in Berlin: Wie Justizsenatorin Lena Kreck (Linke) rbb|24 mitteilte, wurden von Februar 2022 bis zum 20. Januar dieses Jahres 1.207 Ermittlungsverfahren gegen die Klimabewegung der "Letzten Generation" erfasst. Davon wurden 161 eingestellt.

Ein Dutzend Protestierende rechtskräftig verurteilt

Bei sehr vielen dieser Verfahren geht es um dieselben Personen, deshalb wurden die Verfahren verbunden und die Vorwürfe gebündelt. In insgesamt 443 Verfahren ging man so vor. Andererseits kann sich ein Ermittlungsverfahren auch gegen mehrere Aktivisten richten. Deshalb lässt sich die exakte Anzahl der Beschuldigten aus den vorliegenden Zahlen nicht entschlüsseln.

In 460 Fällen wurde ein Strafbefehl beantragt, also eine strafrechtliche Verurteilung ohne Verhandlung, in sechs Fällen wurde Anklage erhoben. Bislang sind 28 Urteile ergangen, davon sind 12 inzwischen rechtskräftig, die Beschuldigten können dagegen also nicht mehr vorgehen.

Überwiegend gab es Verurteilungen zu Geldstrafen zwischen 20 und 90 Tagessätzen. In einem Fall wurden Erziehungsmaßregeln nach Jugendrecht verhängt, das sind erzieherische Maßnahmen, die strafrechtlich noch nicht als Verurteilung gelten.

Protestaktionen ab 6. Februar angekündigt

Aufhören will die "Letzte Generation" nicht, im Gegenteil: Die Gruppe hat angekündigt, ihre Blockade- und Störaktionen in diesem Jahr deutlich auszuweiten. "Der Widerstand wird größer als je zuvor", sagte eine Sprecherin der Gruppe am Montag. "Wir werden massiv auf die Straßen gehen." Ab 6. Februar sollten Protestaktionen "in allen Regionen Deutschlands" stattfinden.

"Wir werden an so vielen Stellen wie möglich den Alltag in dieser Republik unterbrechen." Man wolle die Störungen "in jede Stadt und jedes Dorf tragen mit immer mehr Menschen". Wie genau die Aktionen aussehen sollen, sagte die Gruppe nicht.

Sendung: rbb24 Inforadio, 24.01.2023, 6 Uhr

63 Kommentare

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  1. 62.

    Wenn sogar Sie von schweren Straftaten bei den Anti-Atom-Protesten schreiben, sollte Ihnen das in Bezug auf die Vereinigung "Letzte Generation" zu denken geben. Letztendlich wurde der Atomausstieg friedlich beschlossen, nicht aber weil eine Vereinigung in Serie Straftaten beging, weil es für deren Interessen eben demokratische Mehrheit gibt. Die Zeit der grossen Proteste war damals längst vorbei.

  2. 61.

    Sie haben weder verstanden was eine Gesinnungsjustiz ist, noch was ziviler Ungehorsam ist. Den Rest lasse ich mal unkommentiert.

  3. 60.

    "Der Atomausstieg wurde nicht wegen der Straftaten beschlossen, sondern weil die Wähler sich gegen die Atomkraft gewendet haben."

    Vorher war der Atomausstieg überhaupt kein Thema. Erst aufgrund der Proteste. Obwohl einige schwere (!) Straftaten begangen haben, ganz im Gegensatz zu den Aktivisten der Letzten Generation.

    Und wieder einmal reißen sie Statements aus dem Zusammenhang, Tadzio Müller hat vor einer "Klima RAF" GEWARNT!

    Aber das ist bei ihnen Standard.

  4. 59.

    Nein, was Sie hier wieder einmal als "zivilen Ungehorsam" verharmlosen wollen, sind nach demokratisch legitimierten Gesetzen astreine Straftaten. Dagegen muss ein Rechtsstaat vorgehen. In Wahrheit verlangen Sie doch die Gesinnungsjustiz, die davor die Augen verschließen und Straftaten unbeachtet lassen soll, wenn diese nur dem Ihnen genehmen Zweck erfüllen. Ganz davon ab waren auch die Blockaden der Castortransporte Straftaten, die juristisch geahndet wurden. Bewirkt haben diese selbst auch nichts. Es hat sich lediglich irgendwann eine politische Mehrheit gefunden, die den Atomausstieg beschlossen hat.
    Ziviler Ungehorsam schädigt niemanden. Er definiert sich ausschließlich im Nichtbefolgen unsinniger Vorschriften, nicht im Begehen von Straftaten.

  5. 58.

    Der Atomausstieg wurde nicht wegen der Straftaten beschlossen, sondern weil die Wähler sich gegen die Atomkraft gewendet haben. Schauen Sie sich mal das Ergebnis der Landtagswahl BaWü 2011 an. Söder wurde danach schnell zum Atomkraftgegner.

    Tadzio Müller prägte als Erster in einem Spiegel-Interview den Begriff der "grünen RAF". "Shit Happens", es sei "Klimakampf" war seine erste Reaktion, als die Vorwürfe nach dem tödlichen Radunfall gegen die Vereinigung "Letzte Generation" laut wurden. Anders als Sie würde ich den aber nicht als rechtsgerichtet bezeichnen. Wo die Grenzen des zivilen Ungehorsams sind, ist bekanntlich höchstrichterlich auch im Rahmen der Demonstrationen gegen Kernenergie entschieden worden. Aber naja, Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik ja auch nicht an.

  6. 57.

    "Nötigung, Hausfriedensbruch etc. sind in jedem Rechtsstaat eine Straftat. Ihr Einwand zeigt, dass Sie mal wieder Probleme mit dem haben und selber eine Gesinnungsjustiz erwarten. "

    Ich habe keine Probleme mit dem Rechtsstaat, nur mit Politikern und Richtern die eine Gesinnungsjustiz etablieren wollen.

    Blicken wir in die Geschichte. Was hat Gandhi damals an Straftaten aus Sicht der Kolonialmacht begangen? Gandhi verbrachte in Südafrika und Indien insgesamt acht Jahre in Gefängnissen.

    Was haben AKW Gegner, Umweltschützer und Hausbesetzer aus Sicht der damaligen Regierungen begangen? Heute ist es gemeinsamer Konsens.

    Was sie und rechtsgerichtete Politiker und Richter eine Straftat oder gar eine "KLima RAF" nennen ist zivilier Ungehorsam!

    Und den haben wir bitter nötig, damals wie heute.

    Was der BUND betrifft, den wollen ja einige von ihnen demokratische Rechte absprechen. Was ist die größere Straftat?

  7. 56.

    Nötigung, Hausfriedensbruch etc. sind in jedem Rechtsstaat eine Straftat. Ihr Einwand zeigt, dass Sie mal wieder Probleme mit dem haben und selber eine Gesinnungsjustiz erwarten. Dabei gibt es durchaus Parallelen zwischen der Partei und der Vereinigung "Letzte Generation"; Beide behaupten, die Meinung des Volkes zu kennen. Wie man in einem Land wie der Bundesrepublik vorgehen kann, zweigt gerade der BUND mit seiner Klage ganz ohne Drohungen, mittels Straftaten Verfassungsorgane zu einem bestimmten Handeln zwingen zu wollen.

  8. 55.

    "Dabei ist es vielfach letztinstanzlich gerichtsbestätigt, dass die sogenannten Aktivisten der Vereinigung der Letzen Generation teils in Serie Straftaten begangen haben."

    Ja, traurig. Ich dachte die politische Justiz hätten wir 1945, bzw. im Ostteil 1989 überwunden. Fadenscheinig Freisprüche zu kassieren ist Rechtsbeugung.

  9. 54.

    Nimmt die Lebensmittelverschwendung gar kein Ende?

  10. 53.

    Als nicht vermeidbarer Funkgebührenzahler muss ich mich schon wundern, wie wohlwollend der Gebührenfunk über die kriminellen Praktiken von Linksradikalen berichtet.

  11. 52.

    Mir tun nur die Polizisten leid,die da nun wirklich Dinge berichten müssen,die nun wahrlich nicht zu ihrem Aufgabenbereich gehören.

  12. 51.

    So ist es ! Nichts erreicht, nichts dazu gelernt,teilweise anderen Menschen das Leben versaut usw.,man fragt sich wann bei diesen Leuten der Verstand sich wieder einschaltet ...ich hab da so meine Zweifel.

  13. 50.

    So lange dauert dieser Unsinn schon, was wurde positiv geändert? Und die Grünen fordern bei der Wahl noch die Unterstützung von diesen Chaoten.

  14. 49.

    Die Bezeichnung „letzte Generation“ ist vollkommen übertrieben. Bei einer aktuellen Weltbevölkerung von acht Milliarden mit weiter steil steigender Tendenz wird die Menschheit nicht aussterben. Anders sieht um viele andere, weit weniger anpassungsfähige Arten aus.

  15. 48.

    Ich werde nachher wieder mit 320 PS durch die Stadt dieseln und freue mich, die Tage auch wieder die 250 km/h zu erreichen. Dabei ist es vielfach letztinstanzlich gerichtsbestätigt, dass die sogenannten Aktivisten der Vereinigung der Letzen Generation teils in Serie Straftaten begangen haben.

  16. 47.

    Die wissen doch auch garnicht was sie wollen. Erst ging es um weggeworfene Lebensmittel, völlig sinnreich sich dafür auf die Straße zu kleben, begeht es jede Woche um ein neues Ziel, was dieses Kriminelle Pack sicherlich auch nicht so genau weiß.

  17. 46.

    Anfang des Jahres in einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers
    Überschritt: Nach Protesten liegt der Hambacher Forst aktuell größtenteils verlassen da, zurück bleiben große Müllberge der Aktivisten !!!!
    Oder soll man sagen Umweltverschmutzer, denn die denken ja nicht im Traum daran ihren Müll zu entsorgen. Auf den Bildern zu sehen alte Autoreifen,Schrott uvm Berge weise. Der Hambacher Forst bleibt ja nun auch zum größten Teil stehen,also bevor man sich das nächste mal wieder auf die Straße klebt ,sollten die Dame und Herren erst einmal etwas sinnvolles tun und den Müll entsorgen oder bleibt er liegen war ja für eine gute Sache und andere können sich darum kümmern.
    So geht Umweltschutz!

  18. 45.

    Nein, es stimmt schon. Mit den Aktionen wurde rein gar nichts erreicht, außer dass Gesellschaft, Wirtschaft und Klima weiter geschädigt wurden. Es gibt halt einen Unterschied zwischen legitimem Protest und unsinnigem Aktionismus mittels Straftaten. Es ist kein demokratischer Weg, die Mehrheit zu Handlungen erpressen zu wollen, die man nicht durch Überzeugung erreichen kann, weil es eben nicht nur diese eine Wahrheit gibt.

  19. 44.

    Diese Protestgruppe sollte ihr Konzept vielleicht mal überdenken.
    Das hat nicht mehr viel mit friedlicher Demonstration zu tun.

  20. 43.

    "Für mich ein Symbol für kriminelle völlig nutzlose Straftaten , welche von Menschen begangen werden , die nicht ganz klar im Oberstübchen sind ."

    Sie meinen sicherlich die die hier zu Straftaten aufrufen und billigen... da bin ich ganz bei ihnen. Das siind Kriminelle.

  21. 42.

    >"Diese Leute sind genau wie Ihre "Aktionen" einfach nur schädlich für die Umwelt "
    Na soweit würde ich persönlich jetzt denken / gehen. Protest und Aufmerksamkeit ist durchaus sinnvoll. Man gewinnt nur keine Sympathisanten in der Mehrheit der Bevölkerung, wenn man für eben jene Mehrheit die täglichen wichtigen Wege blockiert. Wobei die Mehrheit Deutschlands nicht in Großstädten wie Berlin lebt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in Mittel- oder Kleinstädten und in ländlichen Gebieten. Weit weg von Klebenden und noch weiter weg von deren Intensionen für solche Aktionen.

  22. 41.

    Das gibt es bereits: Wer mehr verbraucht zahlt auch mehr: Über die MwSt. Das muss ausreichen. Man kann aber auch eine "Übergewinnpflicht" einführen. Für Sekundenkleber...;-)

  23. 40.

    Laßt sie einfach kleben und beachtet sie nicht. Dann ist der Spuk schnell vorbei.

  24. 39.

    Die "Androhung" weiterer Störungen klingt wie die Verabredung zu weiteren Straftaten.
    Das macht es für den VS leichter...

  25. 38.

    Die Dörfler diskutieren nicht, sondern handeln. Ich freu mich schon darauf, wenn die ersten sich auf die Straße kleben. Sitzen die auf Bäume, dann kommt die Kettensäge zum Einsatz. Das wird ein Spaß.

  26. 37.

    So ist es ! Diese Leute sind genau wie Ihre "Aktionen" einfach nur schädlich für die Umwelt .Sie sind das eigentliche Problem.

  27. 35.

    Für mich ein Symbol für kriminelle völlig nutzlose Straftaten , welche von Menschen begangen werden , die nicht ganz klar im Oberstübchen sind .

  28. 34.

    >"Die Menschen auf dem Dorf werden bestimmt anders reagieren"
    Aber sowas von! Frage mal einer die Jugend in ländlichen Regionen, was die von solchen Klebeaktionen halten. Bei der Mehrheit eben jener herrschen da ganz andere Meinungen. Nicht dass die sich gegen ökologische Vorsätze sperren. Aber das Leben läuft eben anders hier als in Berlin oder Hamburg. Die täglichen weiten Wege zwischen den Stationen des Alltags gehen nicht ohne Auto. Und das wird auch in Zukunft so sein. Buslinien alle halbe Stunde von 4 Uhr bis Mitternacht sind auf dem Land unrealistisch. Dafür ist die Bevölkerungsdichte einfach zu gering.

  29. 33.

    Ja das vermute und hoffe ich auch , dort dauert es auch länger bis die Polizei vor Ort ist .

  30. 32.

    "Warum können die Polizisten diese Spinner, wenn sie diese schon hochgehoben haben, nicht einfach fallen lassen. Ein Versehen kann doch passieren. "

    Aufruf zur Straftaten im Dienst. Die nächste Anzeige ist raus.

  31. 31.

    Also mal zur Klarstellung: die Ärztin hat wegen der Situation den LKW über das Opfer rollen lassen, eben weil der Blockiererstau die Verspätung verursacht hat. Ohne die Blockade hätte eine Rettungsgasse gebildet werden können. Keine Ahnung, welche eingeschränkte Weltsicht Du hast, aber mit Logik kann jeder Zusammenhänge erkennen, was ich bei Dir, auch durch Deine anderen Kommentare, bezweifeln muss.
    Aber Du bezeichnest ja gerne Andere, die nicht Deiner Meinung sind, als rechts. Ich bin gespannt....

  32. 30.

    "in jedes Dorf tragen" Die Menschen auf dem Dorf werden bestimmt anders reagieren, wenn man dort die Straße blockiert.

  33. 29.

    Wäre richtig,geht aber nicht. Dann würden die ganzen Ignoranten des eigentlichen Problems merken wie teuer Energie wirklich ist.

  34. 28.

    Warum können die Polizisten diese Spinner, wenn sie diese schon hochgehoben haben, nicht einfach fallen lassen. Ein Versehen kann doch passieren.

  35. 27.

    Es wäre ganz einfach etwas zu ändern.
    Alle Folgekosten von Kohle ,Verkehr und Atom auf die Preise aufschlagen,Alle entlasten die nichts oder wenig verbrauchen,schon ist Ruhe mit den Protesten.

  36. 25.

    Es wäre ganz einfach etwas zu ändern.
    Alle Folgekosten von Kohle ,Verkehr und Atom auf die Preise aufschlagen,Alle entlasten die nichts oder wenig verbrauchen,schon ist Ruhe mit den Protesten.

  37. 24.

    Es ist immer das große Problem, dass Populisten gerne einen Vergleich mit anderen Ländern heranziehen. Was so nicht geht als Schablone. NL ist von der Stadt-Land-Struktur anders als Deutschland und wesentlich kleiner, Frankreich hat zwischen den Ballungszentren weitere Entfernungen als Deutschland, die Schweiz mit seinem Bahnsystem ist wesentlich kleiner als Deutschland und hat nur einen Bruchteil unserer Bevölkerung. Und alles in allem sind die Bedürfnisse nach Forbewegung in allen Ländern immer anders. Ein einheitliches ÖPNV Konzept für ganz Deutschland geht auch nicht, weil die Bedürfnisse in den Regionen immer auch anders sind. Die Länder müssen entsprechend ausgestattet werden, um den jeweils erforderlichen ÖPNV ausbauen zu können. Und es braucht - logisch - Politiker, die das auch wollen und durchsetzen können.

  38. 23.

    Bisher haben diese Volltrottel nichts erreicht und das wird auch so bleiben.

  39. 22.

    Nein, die Kleber verdingen sich als destruktiver Sand im Getriebe.
    Oder hat von denen eine Person etwas konstruktives mitgestaltet? Nein!
    Infantiles Bocken ist keine Unterstützung der Sache!

  40. 21.

    Ist schon auffällig ruhig zZt. um diese Störenfriede. Es scheint als wollen sie die Kraftfahrer vor der Wahl nicht noch mehr verärgern.
    Angeblich wollen sie ihre Aktionen auch auf Dörfer ausweiten. Das könnte unangenehm werden denn dort könnte es eine gewisse Weile dauern bis Polizei anrückt und ob die Bauern ohne dem beisein von xxx Fotografen und Kamerateams auch so zurückhaltend sind wie die Städter bleibt abzuwarten.
    Auffällig ist auch das einige Berliner Bezirke von den Klebeaktionen verschont bleiben. Warum wohl?


  41. 20.

    "Zu heftigen Debatten um die Aktionen kommt es, als am 31. Oktober 2022 eine Radfahrerin nach einem Unfall mit einem Betonmischer stirbt. Wegen einer Aktion der "Letzten Generation" kam es zum Stau auf der Autobahn 100 – und ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr erreichte den Unfallort erst mit acht Minuten Verspätung. Der Feuerwehr zufolge haben die Klimaaktivisten den Rettungseinsatz erschwert. "

    Warum wird diese Falschaussage immer noch verbreitet? Die Ärztin vor Ort hat den Sperialwagen nicht gebraucht und der Stau bestand auch ohne die Aktivisten.

    Die Feuerwehr sucht eine Ausrede weil man den Einsatzwagen bewußt in den Stau geschickt hatte. Jeder, wirklich jeder Autofahrer weiß dass es dort um die Uhrzeit immer einen Stau gibt. Und es waren auch keine 8 Minuten.

  42. 19.

    Einfach kleben lassen, oder hat die Polizei so viel Zeit!

  43. 18.

    "Zu heftigen Debatten um die Aktionen kommt es, als am 31. Oktober 2022 eine Radfahrerin nach einem Unfall mit einem Betonmischer stirbt. Wegen einer Aktion der "Letzten Generation" kam es zum Stau auf der Autobahn 100 – und ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr erreichte den Unfallort erst mit acht Minuten Verspätung. Der Feuerwehr zufolge haben die Klimaaktivisten den Rettungseinsatz erschwert. "

    Warum wird diese Falschaussage immer noch verbreitet? Die Ärztin vor Ort hat den Sperialwagen nicht gebraucht und der Stau bestand auch ohne die Aktivisten.

    Die Feuerwehr sucht eine Ausrede weil man den Einsatzwagen bewußt in den Stau geschickt hatte. Jeder, wirklich jeder Autofahrer weiß dass es dort um die Uhrzeit immer einen Stau gibt. Und es waren auch keine 8 Minuten.

  44. 17.

    "Der Widerstand wird größer als je zuvor"

    "Wir werden massiv auf die Straßen gehen."

    Bitte sich gern auch mal auf der Sonnenallee festkleben oder auf der Hermannstrasse. Da komme ich persönlich zum Gaffen vorbei! :-D

  45. 16.

    Na erstmal die Infrastruktur schaffen, das Angebot ausbauen, attraktiver machen, um den Umstieg leichter und interessanter zu machen. Unsere hiesige grüne Politik vergleicht immer gerne mit den Niederlanden, vergisst in ihrer grenzenlosen Unreflektiertheit, dass NL einen Vorlauf von mehr als 30 Jahren hat und die Konversion in Städten, die keine Millionen berherbergt nicht stemmen konnte, weil es keine hat. Die Struktur in NL ist eine andere als hier. Auch nerdige Verkehrsverplaner sollten mal darauf achten, dass der Seitenblick auf andere Länder auch deren Struktur beinhalten sollte. Deshalb wäre es nur gut, sich erstmal mit Konzepten und nicht Verboten und Haudrauf-Mentalität zu befassen,.

  46. 15.

    Ich sehe es weniger als Symbol, eher als eines einer sich selbst bezeichnenden Generation im untherapierten Konflikt: wenn ich klar sehe, was mir droht, dann gehe ich keinen Weg, der eben die Mittel nutzt, gegen die ich bin. Wenn ich Angst vor Wasser habe, gehe ich nicht unbeaufsichtigt und ohne Schwimmhilfe ins Wasser sondern suche mir jemanden, der mir gegen die Angst hilft, wenn ich nach wie vor ins Wasser will und blockiere deshalb keine Schwimmbäder, nur weil ICH und meine "Kumpels" auch Angst vorm Wasser haben und daher Wasser als Bedrohung empfinden.

  47. 14.

    "Wie Sekundenkleber zum Symbol des Klima-Protests wurde"
    Also wenn ökologisch bedenkliche Chemikalien ein Symbol für Umweltbewegung ist, wird die ganze Sache damit nicht ernstzunehmender.

  48. 13.

    Ein Dutzend sogenannter "Aktivisten" wurden wg. teils in Serie begangener Straftaten rechtskräftig verurteilt, rechtskräftige Freisprüche gibt es aber wohl nicht, da nicht erwähnt. Ist daher die gutheißende Wortwahl "Aktivist" noch zeitgemäß oder nur noch politisch korrekt?

  49. 12.

    Die konstruktiven und aktiven Menschen sind doch schon längst alle da ! Sie müssen sich nur richtig umschauen.

  50. 11.

    Die konstruktiven und aktiven Menschen sind doch schon längst alle da ! Sie müssen sich nur richtig umschauen.

  51. 10.

    Sie können die Aktionen verstärken. Das einzige, was sie damit erreichen werden ist, dass der Zuspruch noch weniger wird und mehr Menschen nach härteren Strafen rufen werden. Was soll damit überhaupt erreicht werden? Was soll das festkleben und die Störung des Lebens bewirken? Ich hoffe sehr, dass die Medienaufmerksamkeit weiterhin abnimmt und dass vielleicht auch die Autofahrer irgendwann mal genug haben und einfach auf die Kleber draufhalten.

  52. 9.

    „Protestaktionen ab 6. Februar angekündigt“

    Na wen wunder das ? Erst noch schnell in den Winterferien zum Skifahren jetten und dann gehts wieder auf die Strasse mit Sekundenkleber …

    Wie mittlerweile bekannt ist, rekrutieren diese Leute ihre Gefolgschaft aus der eher vermögenden Schicht der Gesellschaft. Da muss man auf sowas schon Rücksicht nehmen. Genauso, wie ich bis dato auch noch von keiner Blockade am Wochenende gehört habe.
    Oder macht der Klimawandel auch Ferien ??

  53. 8.

    Erst einmal sind Blockaden und Nötigungen in einer parlamentarischen Demokratie verfassungsfeindlich. Das wird doch bei anderen Protesten immer wieder betont. Es gab in Berlin bereits ein sehr billiges 29-Euro-Ticket. Die Bahnen waren unakzeptabel überfüllt. Einen spürbaren Teil von Autofahrern wird man nur mit komfortablen öffentlichen Nahverkehrsverbindungen vom Umland nach Berlin gewinnen.

  54. 7.

    Und dann gibt es das bekannte Video, in dem einer der Klimakleber erst seine Hand befestigt und dann mit der anderen seine Kleberdose elegant im Gully entsorgt.

  55. 6.

    Also bei allem Verständnis für das Klima .
    Aber wenn die sich fest kleben sollte man Sie kleben lassen und die Autos seitlich vorbei schleusen wo es geht oder entsprechend vorher ableiten.
    Da bin ich ausnahmsweise auf die Seite der Autofahrer die schließlich viel Steuer zahlen usw.

  56. 5.

    Wenn: "Sekundenkleber zum Symbol des Klima-Protest" wurde, dann weil die Medien anstelle über Positive Aktionen zu berichten sich an solchen Kriminellen abarbeiten. Keine Aufmerksamkeit für für Diese!

  57. 4.

    Vielleicht kommt die Politik dann mal in die Gänge und kümmert sich um Klimaschutz. Eigentlich sind doch die Politiker*innen, die am Sessel festgeklebten.

  58. 3.

    Wir brauchen mehr konstruktive und aktive Menschen, mehr Menschen die aufstehen und sich nicht einfach hinsetzen!

  59. 2.

    Warum demonstrieren die denn nicht gegen die Herstellung von Sekundenkleber? Die Produktion belastet auch die Umwelt und das Klima. Laufen die dann alle nackt zur Demo? Autos und Kleiderherstellung belasten auch das Klima! Völlig unglaubwürdig diese Typen!

  60. 1.

    Mittlerweile sind die Aktionen abgenutzt, medial wird immer weniger oder überhaupt darüber (ausgiebig) berichtet.

    Die Kleber sehen das, werden unmotiviert und reiben sich auf.

    Es fehlte am richtigen Mittel, der honorige Grund alleine reichte dem Großteil der Bevölkerung nicht aus.

    Mit dem Kopf durch die Wand (Helikoptererziehung?) funktioniert halt selten gegenüber Fremden.

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