Pilotprojekt in Berlin-Lichtenrade - Grundschule sperrt Zufahrtsstraße wegen "Elterntaxis" zeitweise ab

Mo 24.04.23 | 16:42 Uhr | Von Anna Bordel
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Absperrungen zum Pilotprojekt "Schulstraße". Bruno-H.-Bürgel-Grundschule in Lichtenrade. (Quelle: rbb)
rbb
Video: rbb|24 | 24.04.2023 | Material: Stefan Oberwalleney | Bild: rbb

In der zweiten Reihe oder auf dem Bürgersteig parken, ein wildes Wendemanöver fahren - dazu kommt es, wenn viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto vor der Schule absetzen. Eine Grundschule sperrt die Zufahrtsstraße deshalb ab - vier Wochen lang. Von Anna Bordel

Ein Sechstklässler fährt mit dem Fahrrad zu Schule, ist fast da. Auf der Straße wird er von einem Postauto zur Seite gedrängt, stürzt und schlägt mit dem Kopf auf der Bordsteinkante auf, sein Helm zerbricht. "Der Junge lag schreiend zwischen den Autos und niemand hat ihm geholfen", das sei im Sommer 2021 passiert, so erzählt es Jens Otte und so etwas möchte er nicht noch einmal erleben.

Seit zehn Jahren ist er Schulleiter der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule in Berlin-Lichtenrade. Seitdem beobachtet er, dass vor seiner Schule zu Bring- und Abholzeiten immer mehr Autos stehen, wenden und parken. Jetzt ist er froh, dass etwas passiert. Dafür packt er auch selbst mit an.

Fünf Eltern und er haben sich an diesem Morgen um kurz vor sieben Uhr vor dem Haupteingang der Schule versammelt, einige haben Schilder dabei, alle tragen Warnwesten. Jeweils zu dritt sperren sie die Straße für Autos mit weiß-roten Zäunen ab und bewachen die Absperrung eine halbe Stunde lang, dann bauen sie sie wieder ab.

Eltern können Kinder weiterhin vor dem Hintereingang absetzen

Seit einer Woche machen sie das so. Grund für die Absperrung sind vor allem die zahlreichen Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen und dabei vor dem Eingang in zweiter oder dritter Reihe halten - sogenannte Elterntaxis. "Vielen ist vor allem wichtig, dass ihr eigenes Kind sicher zu Schule komme", so Otte, dabei würden sie aber andere gefährden.

Seit drei Jahren versuchen Eltern der Schule beim Bezirk Tempelhof-Schöneberg Maßnahmen durchzusetzen, um den Verkehr um die Schule zu reduzieren. Der Unfall mit dem Jungen im Sommer 2021 beschleunigte das Verfahren, meint Otte. Das Pilotprojekt "Schulstraße" wird es nun für vier Wochen geben, einzigartig in Berlin, danach ist erstmal wieder alles beim Alten.

Eltern können ihre Kinder während des Projekts trotzdem mit dem Auto zur Schule bringen, sie am Hintereingang der Schule, oder einfach in einer der zahlreichen Nebenstraßen absetzen. So macht es auch ein Vater mit seinen zwei Söhnen an diesem Morgen. Er parkt einfach vor der Absperrung und es lässt die Kinder hinaus. "Ich wohne einfach zu weit weg und muss sie daher mit dem Auto bringen. Gut finde ich das Projekt trotzdem", sagt er.

, BU: Schulleiter Jens Otte mit Elternvertreter:innen vor der Bruno-H.-Bürgel-Grundschule in Lichtenrade am 24.04.2023. (Quelle: rbb24/Anna Bordel)

Insgesamt sei das Projekt in der ersten Woche sehr gut angelaufen und von den meisten Eltern gut angenommen worden, so Otte. Während es in den ersten Tagen noch etwas Verkehrschaos vor den Absperrungen gegeben hätte, habe sich die Situation mittlerweile beruhigt.

Ohnehin würden die meisten Eltern in der nahen Umgebung der Schule wohnen, sagt Otte. Die Schule liegt in einem verkehrsberuhigten Viertel mit vielen Reihen- und Einfamilienhäusern. Ob sich der Verkehr nun in den Nebenstraßen abspiele, soll Otte zufolge eine Auswertung des Bezirks nach Abschluss der Projektphase zeigen.

Bezirk kann wenig "alleine" regeln

Auch der Bezirk freut sich. "Der Erfolg und die Resonanz bestärkt mich, dass diese Aktion ein Modellcharakter für viele Schulen haben könnte", sagt Verkehrsstadträtin Saskia Ellenbeck (Bündnis 90/ Die Grünen) aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg. In fast allen Grundschulen dürfte es ein Thema sein, wie die Kinder den Schulweg möglichst sicher bewältigen können. Alleine könne der Bezirk derartige Projekte allerdings nicht langfristig voranbringen, meint Ellenbeck.

"Ich würde mir wünschen, dass wir als Kommune viel mehr Freiheiten bekommen, schnell und unbürokratisch im Umfeld von Schulen Maßnahmen wie Zebrastreifen, verkehrsberuhigte oder autofreie Bereiche oder andere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit einzurichten", das verhindere leider noch an vielen Stellen die Straßenverkehrsordnung und das Bundesverkehrsrecht, so Ellenbeck. Den Zebrastreifen oder eine Erhöhung der Straße, die sich Eltern der Bruno-H.-Bürgelstraße wünschten, wird es daher erstmal nicht geben. Die Straße sei dafür zu schmal, so Schulleiter Otte.

Eine Dauerlösung durch ihn und Eltern ist die Sperrung nicht, das weiß auch Otte. "Die Eltern können hier nicht 365 Tage im Jahr stehen", sagt er. Eine dauerhafte Lösung könnten seiner Meinung nach Schilder sein, die den Autoverkehr zeitlich einschränken.

Dass das eine Veränderung bringt, bezweifeln einige. "Schilder werden nichts bringen", meint eine Anwohnerin. "Muttis, die ihre Kinder zu spät zu Schule bringen" werden hier doch weiter mit 50, 60 Sachen die Straße entlang brettern", sagt sie. Eine Mutter, die ihr Kind stets zu Fuß zur Schule bringt, denkt ähnlich. Die nächsten drei Wochen können sie dies allerdings nicht - dafür sorgen Otte und die anderen Eltern. Wie es nach dem Pilotprojekt weitergeht ist bisher noch unklar.

Sendung: rbb 88.8, 19.04.2023, 08:57 Uhr

Beitrag von Anna Bordel

76 Kommentare

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  1. 76.

    Also lesen und das Gelesene verstehen sollte man schon können. Ich hab niemanden diskreditiert sondern hinterfragt und kritisch gegenübergestellt. Was Sie machen ist diskreditiersnd. Und Peanuts schon garnicht.
    Bleiben Sie gesund, Tschüß

  2. 75.

    Dann feiern Sie gerne, ich meine es mit dem Luxusproblem durchaus ernst, denn es entspricht der Realität.

  3. 74.

    Indem sie die Aussagen anderer diskreditieren, wird ihre eigene nicht richtiger. Wir sprechen hier vom Autofahren, was bekannterweise schädlich fürs allgemeinwohl ist und trotzdem nicht eingeschränkt wird. So wird oft mit Ideologien verfahren, die Macht generieren. Die Vergleiche die sie heranziehen sind Peanuts.

  4. 73.

    Ich bin immer wieder begeistert, wie einige hier sich über duüie Schwere eines SUVs ergeifern, vergessend, dass die batteriebetrieben Fahrzeuge gleich, wenn nicht noch schwerer sind. Und natürlich sind alle "Elterntaxis" ausnahmslos SUVs, mit denenen die Kinder zur Schule gebracht werden. Wenn nicht mit dem SUV, dann mit dem Lastenfahrrad - nur nicht laufen.
    Warum? Weil den Kinder Angst eingeredet wird. Angst der Eltern vor dem Verkehr. Mit dem Resultat, dass die Gören immer fetter werden, ungelenk und um Erfahrungen beraubt. Dann werden es Kinder, wie dieser Max, der nur noch im Umgang mit Anderen pöbeln kann und zu einem ungeliebten Besser"wisser" wird.

  5. 72.

    Meinen Sie den Vergleich tatsächlich ernst und nutzen ihn als Argument? Echt? Das wär jetzt ein bisschen der Knaller des Tages :-)))

  6. 71.

    In anderen Ländern müssen Kinder allein kilometerweit durch Savannen, Schluchten, Täler laufen, brauchen mehr als 2h zu Fuß - und Sie jammern? Welch Luxusproblem hier doch als goldenes Kalb als Vorwand dient. Klasse.

  7. 70.

    Was ein Unsinn; dann ist ja alles, wie man es auslegt und meist für sich selbst, wo wie Sie es machen, zu einer Ideologie zu verkehren. Wie zu Fuß gehen, Wandern, Radfahren (mit welcher Art von Rad auch immer), Fliegen, Segeln, Surfen usw. Dann darf ich also auch, da ich gerade eben bei der Gassirunde mit meinen Hunden von einem Radler vom Gehweg geklingelt werden sollte, was ich natürlich NICHT tat, diesen Radler als ideologisch verbrämt, wenn nicht sogar verkommen, ansehen?

  8. 69.

    "die nächste Schule in 3km ist angesagt, sondern die Beste in 9km, zu der kein Bus fährt."

    Sowas gibt es nicht. Vor jeder Schule hält ein Bus. Oder ist wenigstens ein anderes öffentliches Verkehrsmittel in unmittelbarer Nähe Pflicht.

  9. 68.

    Garnichts wird hier erklärt.
    Es ist eine Grundschule. Die meisten Kinder wohnen demnach fußläufig. Es kann nicht sein, dass die gesamte Gegend inklusive der Schulkinder unter dem Zeitmanagement von Autonutzern zu leiden hat.
    Meine Tochter fährt mit schwerem Ranzen und Turnbeutel via Rad zur Schule. Das sind immerhin 2 km pro Strecke und sie ist in der 1. Klasse. Fast alle der über 500 Kinder kommen mit dem Rad. Und nix da mit Ökoschule. Das ist ne große Grundschule im Randbezirk.

  10. 67.

    Hier werden Eltern zu Kriminellen erklärt, statt die Frage zu stellen warum sie die Kinder zur Schule fahren. Vielleicht, weil Erstklässler heute auch mal 7 Kg Schulranzen durch die Gegend schleppen? Und Einzugsgebiete der Schulen scheinbar zum Teil gewürfelt werden und der 2 km Schulweg über dicht befahrene Straßen mit kurzen Grünphasen für Fußgänger führt? In anderen Ländern gibt es vor Schulen Parkplätze und Durchfahrtzonen nur für Eltern - und die Kinder kommen mit fast nichts zur Schule.

  11. 66.

    Das ist überhaupt keine Verallgemeinerung, Autofahren ist einfach mitunter eine Ideologie die zum Missbrauch verleitet. Elterntaxis sind eben ein Teil davon.

  12. 65.

    Im Bericht geht es um Berlin.
    Das es auf dem Land ohne Schulbus o.ä. nicht geht leuchtet mir auch ein.

  13. 64.

    Dann bringen sie sie vermutlich jetzt auf dem Lastenrad zur Schule.Natuerlich auf dem Bürgersteig,da sie ja meinen sie sind im Recht.,Kind dabei,.
    Also wenn ich im Auto Kind dabei habe auch ...,oder was?

  14. 63.

    Das ist großer Teil des Problems, einfach ein Teufelskreis. Ich nehme an, viele Eltern würden ihre Kinder gerne allein zur Schule lassen. Aber es gibt eben jene, die auf die Kinder der anderen überhaupt keine Rücksicht nehmen und sie mit ihrem Verhalten sogar massiv gefährden. Also bringen viele Eltern ihre Kinder wiederum doch lieber hin, damit die Kids sicher ankommen. Und das vielfach verbunden mit dem eigenen Arbeitsweg - also mit dem Auto. Die Aktion der Schule ist daher absolut super. Sie schafft einen sicheren Raum für alle Kinder. Wenn ich bei uns im Ort morgens an der Grundschule entlangfahre, spielen sich Szenen ab, dass ich den Eltern gar nicht verübeln kann, dass sie ihre Kinder dem nicht aussetzen wollen. Jedenfalls nicht die kleinen. Und damit verschärfen sie das Problem weiter. Wie gesagt, es ist ein Teufelskreis.

  15. 62.

    Jaja früher..., bin ich auch gelaufen.
    Heute ist jeder Tag minutengenau verplant und nicht nicht die nächste Schule in 3km ist angesagt, sondern die Beste in 9km, zu der kein Bus fährt.
    Ist -heute- nunmal so, dass sich die Gymnasien die Schüler mit 1,0 aussuchen können und in der Berufswelt gibt es nur studierte Fachkräfte und den Rest.

  16. 61.

    Das schönste an der Schule war der Hin und Rückweg (zu Fuß oder Fahrrad).

  17. 60.

    Auch wieder so eine unqualifizierte Verallgemeinerung. Könnte man aber dann auch auf Kinderlasten-SUV-Räder beziehen - oder?
    Übrigens: mir gehen Elterntaxcis mit vier UND zwei Rädern gewaltig auf den Zeiger - aber deshalb verurteile ich nicht ALLE Auto- oder Lsstenradfahrende.
    Ich finde die Aktion des Schulleiters prima, gerne mehr davon. Fehlt nur noch, dass gewisse Eltern eine Vorfahrt direkt zum Eingang haben wollen, damit ihre angeblichen "VIP"-Kinder auch am Besten noch durch eine Schleuse, ohne mit dem Mob in Kontakt zu kommen, auf Laufbändern in die Klassen verteilt werden.
    Was eine bescheuerte Elterngeneration das geworden ist. Das kann mit ANgst nicht begründet werden.

  18. 59.

    Meine Eltern hatten, in den siebziger und achtziger Jahren, keine Zeit, mich zur Schule zu bringen und auch noch abzuholen. Sie mussten arbeiten. Und hatten nicht mal ein Auto. Selbständig zur Schule zu gehen, war schon für Erstklässler normal. Wie sind wir groß geworden?

    (Und ja, auch damals ist "viel passiert".)

  19. 58.

    Ich lebe heute, Schon mal etwas von Bussen und Bahnen gehört, fahrrad ist ihnen auch ein Begriff? Es soll auch noch Leute geben die können mehr als 100 m zu Fuß gehen. Wo leben sie eigentlich?

  20. 57.

    Autofahren an sich verleitet zu absurdem Verhalten. In meinem Potsdamer Wohnblock gibt es zwei Erzieherinnen die täglich mit dem Auto zu ihrer Arbeit fahren, welche fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen wäre. Die eine Arbeitsstelle liegt genau neben unserem Block.

  21. 56.

    Die handelnden Eltern machen sich strafbar! Wer Handlungen vornimmt die Behörden vornehmen müssen, begeht Amtsanmaßung! Privatleute dürfen keine Straßen sperren und Schilder aufstellen!

  22. 55.

    Die gleiche Maßnahme würde vor der Grundschule unseres Kindes Sinn machen. Auch hier gibt es leider zu viele Eltern, die ihre Kinder direkt vor dem Schultor abliefern wollen - statt sie in der meist sehr leeren Nebenstraße aussteigen und ein paar Meter entspannt laufen zu lassen. Die Folge: Chaos in einer engen Straße, waghalsige Park- und Wendemanöver, genervte Anwohner. Der Schulleiter schreibt hierzu regelmäßig an die Elternschaft - aber leider ohne große Verbesserung. Und leider führte auch Polizeipräsenz bisher zu keiner dauerhaften Veränderung. Also: gern auch eine Sperrung.

  23. 54.

    Wer Inhalte lesen, Wort und Satz in Kontext setzen kann, erkennt die pauschale Verurteilung, "der", vom "Vater" genannten Autofahrer*innen. Er hat verallgemeinert und alle pasuchal verurteilt, bzw. eines Verhaltens bezichtigt, was als pauschal zu werten ist. Besser?

  24. 53.

    Ich bin schon seit über 40 Jahren Autogegnerin, und ich kann allen, die jetzt verbal auf Autofahrer und Autofahrerinnen eindreschen, versichern, dass sie damit nichts erreichen. Wenn man Leute beschimpft, erzeugt das nur Gegenwehr. Verständnis für die Situation des Gegenüber und gemeinsames Suchen nach einer Lösung, kann mehr bewirken. Aber dafür fehlt leider den meisten Menschen die Zeit und die Ruhe.

  25. 51.

    @ Sven & Eric, da liegen Sie richtig. Das ist nämlich frauenfeindlich. Wir wissen doch alle, das auch die Diskoonkels gemeint sind und nicht nur die Diskotanten.

  26. 50.

    Elterntaxis bis vor die Schultür, das Thema hatte ich auch vor über 20 Jahren schon. Irgendwann hat die Schule Poller vor die Eingangstür gebaut. Hindert die ambitionierten Muttis und Papis nicht, durch eine enge Straße zu fahren, gekonnt die 10PunktWendung hinzulegen um den eigenen Sonnenschein sicher ans Ziel zu fahren. Dafür wird die Sicherheit anderer Kinder stark eingeschränkt.
    Ich kann es ja morgens um 6Uhr noch leicht verstehen, besonders in der dunken Jahreszeit. Aber zwischen 7Uhr und 8Uhr sollte man sein Kind auch allein laufen lassen können. Ach nein, da sind dann die ambitionierten Muttis und Papis anderer Kinder unterwegs.
    Ich finde die Aktion der Schule gelungen.

  27. 49.

    "Die zu FFF-Jüngern heranerzogenen müssen doch erst mal erleben wie grausam das alles mit Auto sein kann. "

    Diese Aussage kann man mit Fug und Recht als hirnlosen Quatsch bezeichnen.

  28. 48.

    Das ist eine gute Maßnahme. Man sollte generell einen Autobannkreis um Schulen und Kitas von mindestens 500m machen, damit sich die Kinder ein wenig mehr bewegen müssen.

  29. 47.

    Diese Thematik wurde schon in der vorigen Woche im Berliner Rundfunk 91,4 in der Morgensendung, ausführlich mit Reporter vor Ort sowie Stellungnahme der betroffenen Menschen, behandelt. Also die Aktualität beim Privatrundfunk, Oder?

  30. 46.

    Merkwürdig, ich kann in "Auch dieses Beispiel zeigt wie absurd das Verhalten der Autofahrer*innen ist, wenn man zur Sicherheit von Bürgern zu solchen Maßnahmen greifen muss." kein Pauschalurteil erkennen, klären sie mich auf?

  31. 45.

    Kann es sein, dass Sie gerne Pauschalurteile fällen und sich anmaßen, über anderen zu stehen? Darf ich Sie dann unbekannterweise auch als Polemiker bezeichnen - so ganz pauschal?
    Anstatt mit qualifizierten Anmerkungen und Vorschlögen zu argumentieren, verurteilen Sie. Sehr simpel gestrickt.

  32. 44.

    Und wie sollen dann die lieben Kleinen in die Schule kommen?
    Etwa mit dem überfüllten ÖPNV oder vielleicht auch noch laufen?

  33. 43.

    Nur zur Info: Sie haben über Enteignung nicht zu entscheiden. Gegen Elterntaxis kann auch anders vorgegangen werden.

  34. 41.

    Bei uns bei Alt-Lietzow werden morgens auch beinahe einige Kinder von riesigen SUVs mit überforderten Muttis überfahren. Es tummeln sich 5-10 Fahrzeuge vollkommen widersinnig direkt vor dem Schuleingang. Kinder, die zu Fuß kommen, werden von den Monsterfahrzeugen kaum wahrgenommen. Prima, dass sich Schulen jetzt wehren!

  35. 40.

    Der gesamte Autoverkehr müsste eingeschränkt werden. Im Artikel ging die Gefahr von einem Postauto aus. Ihr bewusstes Missverstehen nützt Ihnen nichts, wenn Sie dabei nur bis zum eigenen Lenkrad denken.

  36. 38.

    >"NIEMAND außer der Förster und Jäger braucht einen SUV."
    Doch doch. Der moderne Stadtmensch und Eltertaxi schon. Halb auf den Gehweg fahren geht nur mit mehr Bodenfreiheit! Böse Geister behaupten auch, das SUV bei den vielen Schlaglöchern auf städtischen Straßen hochverschuldeter Städte wie Berlin absolut erforderlich sind. Es sollen schon Kleinstwagen a la Smart in diesen Schlaglöchern versunken sein ;-))
    Ich lach im Alltag echt manchmal fast tot bei... my tank is my castle...
    * Satire Ende *

  37. 37.

    Aha, Quatsch kann Hirnlos sein?
    Was denken Sie, wieviel in Berlin lebende sind NICHT Hirnlos?
    Außer Ihnen wohl noch 6-7 Weitere.
    Sie legen eine Inakzeptanz, Intolleranz, grundsätzlich Ihrer Anschauung abweichenden Meinungen als (wohl) "Bildungsfern" zugrunde.
    Sie repräsentieren hier das Bisherige, und realisieren nicht, weshalb Berlin nun CDU/SPD regiert wird.

  38. 36.

    Sowas höre ich auch von einer anderen Lichtenrader Grundschule. Kinder dürfen nicht mehr alleine zur Schule gehen, werden von den Eltern gebracht und Lehrer kommen dann unpünktlich zum Unterricht weil sie weit entfernt parken müssen.

  39. 35.

    Nur zur Info: Ich würde im Bereich des ÖPNV jeglichen privaten Autoverkehr untersagen und stark sanktionieren (ersatzlose Wegnahme des Fahrzeugs).

  40. 34.

    Aber daher haben Sie ja die manifestierten bzw. definitiven Argumente die, natürlich, keinen Spielraum für abweichende Ansichten, Meinungen, Auffassungen gestatten - halt Rechts (-radikal) wohl meist, gelle?

  41. 33.

    Aber daher haben Sie ja die manifestierten bzw. definitiven Argumente die, natürlich, keinen Spielraum für abweichende Ansichten, Meinungen, Auffassungen gestatten - halt Rechts (-radikal) wohl meist, gelle?

  42. 32.

    Danke für diesen Kommentar. Das ist so witzig. Und gleichzeitig eine super-gute Idee. Es gibt sie doch noch in Berlin, die klugen Köpfe !
    Die "letzte Generation" klebt sich vor die Schulen & und schützt so die Kinder. Gleichzeitig werden Eltern ermutigt, die "wir-fahren-unsere-Kinder-bis-ins Klassenzimmer-Auto's", stehen zu lassen - und tun so viel Gutes für die Umwelt. Der Bonus: die Polizei braucht die Klebe-Leute nicht entfernen. Denn die "letzte Generation" klebt da, wo sie gebraucht wird.

  43. 31.

    @Max, es muss Ihnen ein dringendes Anliegen zu sein, hier gleich zweimal Diskotanten zu denunzieren.
    Wir sind ja schon froh, dass Sie uns nicht, aus Ihrer Blase heraus, als Rechtsradikale zu diffamieren. Wenn Sie statt konstruktiven Beiträgen zu liefern, nur Pöbel wollen, suchen Sie sich Ihresgleichen aus.
    Zudem verbitte ich mir, der bis dato noch gar nicht an der Diskussion beteiligt war, von Ihnen als "Dumm" tituliert zu werden.

  44. 30.

    Aber wirklich! So bekommen diese Helikopterkinder den beginnenden Frühling mit all seinen Umweltverwandlungen z.B. nicht mehr mit. Für Elterntaxis habe ich etwas Verständnis, wenn der Weg weiter weg ist. Aber die meisten Schüler einer Grundschule sind aus dem nahen Umfeld dort eingeschult, ebenso bei normalen Oberschulen bis 10. Klasse. Beispiel aus meinem Alltag: Ich verlasse gegen 7:45 Uhr unter der Arbeitswoche fast täglich das Haus. Die nahe Grundschule mit Oberschule ist quer zwischen die Blocks Fußweg 10 Min. im nächsten Wohnkomplex. Dieser Weg führt nur über eine Straße. Dennoch verlassen zur selben Zeit auch ein paar Eltern mit ihren Kindern im Auto meinen Block. Ich laufe Richtung Arbeit den selben Weg an dieser Schule vorbei, neben der Schule noch in den Supermarkt Bürofrühstückchen holen. Ich komme nach 10 Min. raus und die Eltern aus meinem Block laden ihre Kiddies vor der Schule ab. Fußweg 10 Min. gegen Auto 20 Min. in der Rushour! Super Vorbilder!

  45. 29.

    Um es mal ganz deutlich zu sagen - NIEMAND außer der Förster und Jäger braucht einen SUV. Fertig. Wenn diese rollenden Hausfrauenpanzer, Sch..verlängerungen oder -Prothesen bzw. Sargwagen als Firmenwagen verboten würden (privat kann den kaum einer kaufen...), wäre uns auch vor den Schulen überall sehr geholfen! Diese Angeberei gleich morgens! Ätzend. Am besten die Firmenkarre INS Portal reinfahren.
    Man könnte SUV Fahrer verdonnern, immer den Wagen voll zu besetzen mit Fremd-Kindern (also zu fünft im Auto fahren), man könnte an der Straße mit Schulen (wie in der Tiefgarage) eine Höhen- und Breitenkontrolle installieren. Schon wäre vor den Schulen Platz.

    Ein Elterntaxi-Haltestreifen in einiger Entfernung zur Schule wäre für die "Landkinder" dann eine Alternative.

  46. 27.

    Absolut richtig diese Aktion. Zudem gibt es auch Bewohner im direkten Umfeld, die durch Fahrzeuge beeinträchtigt sind.

  47. 26.

    Wo leben sie denn? Im Mittelalter? Mit Kutsche oder Esel in die Stadt? Solche Denkweise in heutiger Zeit... nur kopfschüttelnd

  48. 25.

    Die zu FFF-Jüngern heranerzogenen müssen doch erst mal erleben wie grausam das alles mit Auto sein kann.
    Und wenn dann auch noch ein Großteil der KFZ-Führenden, meiner Beurteilung nach, nicht nur dem Äußeren und der Kleidung deutend, sonst gerne wandern, radfahren, ausschließlich Bio- und Öko-Produkte konsumieren - dient alles der Erziehung.

  49. 24.

    "Und in den Autos sitzen die FFF-Demonstranten "

    Ihre Kommentare werden immer dümmer, Gernot, Jan, Tom, Torsten, Eric & Sven usw.

  50. 23.

    Wie sollen Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr lehren, wenn sie immer von der Haustüre zur Schule oder Hort von den Eltern mit dem PKW gebracht werden? Die Kinder werden zur Unselbstständig doch geradezu erzogen! Ich frage mich wieso werden Straßen an den Schulen liegen nicht so entschärft, dass der Durchgangsverkehr hier nicht durchgeht. Zudem sollte ein weitreichendes Park- und Haltverbot vor den Schulen gelten und auch von Polizei oder Ordnungsamt überwacht werden!

  51. 22.

    "Und in den Autos sitzen die FFF-Demonstranten "

    Ihre Kommentare werden immer dümmer, Gernot, Jan, Tom, Torsten, Eric & Sven usw.

  52. 21.

    Wir sind hier in Berlin, nicht in Buxtehude. Die Einzugsschule hat bestimmt keinen Radius von 1h Fahrzeit, sollte dem doch so sein (irgendwo in der hinterletzten Ecke von Berlin) dann lasse ich mich selbstverständlich eines besseren belehren.

    Es geht doch generell darum die Kinder auch zur Selbstständigkeit zu erziehen und wenn man von fußläufig redet, Bedarf es da kein Auto, auch wenn Mami oder Papi gleich zur Arbeit durchfährt. Dann geht das Kind halt alleine die paar Meter oder die Eltern halten an einer Ecke früher, da ja die Problematik auch an anderen Schulen besteht.

  53. 20.

    Die zu FFF-Jüngern heranerzogenen müssen doch erst mal erleben wie grausam das alles mit Auto sein kann.
    Und wenn dann auch noch ein Großteil der KFZ-Führenden, meiner Beurteilung nach, nicht nur dem Äußeren und der Kleidung deutend, sonst gerne wandern, radfahren, ausschließlich Bio- und Öko-Produkte konsumieren - dient alles der Erziehung.

  54. 19.

    Und unter den Notwendigkeiten, unbedingt ein oder zwei Autos haben zu müssen, steht immer ganz oben, man müsse ja die Kinder zur Schule bringen.

  55. 18.

    Was alles an Lebensfreude und Neugierbefriedigung entgeht. Was alles von einigen Eltern den Kindern vorenthalten wird. Was alles an wichtigen Erfahrungen die Kinder nicht machen dürfen.
    Wenn sie zur Schule gefahren werden... :-(

  56. 17.

    "Wer möchte, dass Elterntaxen verschwinden, muss den Autoverkehr massiv einschränken. Die Autos sind das Problem, nicht die Eltern."
    Das ist die Lösung: sobald die Elterntaxen weg sind, sind keine Elterntaxen mehr unterwegs, wegen denen die Eltern ihre Kinder in die Schule kutschieren würden...

  57. 16.

    Kinder bei normalem Wetter mit dem Auto zur Schule zu bringen, ist unter vielen Aspekten natürlich großer Unsinn. Beim Berliner Einzugsschulensystem können gar nicht so viele Kinder weit weg wohnen.
    Aber: Schulwege sind zuweilen extrem unsicher und kinderfeindlich. Ich kann die Angst deswegen nachvollziehen. Wer möchte, dass Elterntaxen verschwinden, muss den Autoverkehr massiv einschränken. Die Autos sind das Problem, nicht die Eltern.

  58. 14.

    Na Sie haben den Hintergrund offenbar nicht ansatzweise erfasst. Trotz des Nicks. Es geht hier vorrangig um Eltern, die Ihre Kids am liebsten noch ins Klassenzimmer bringen würden. Nicht pauschal um Autofahrer. Passt übrigens dazu, dass Eltern ihre Kids gerne in einem großen SUV in Sicherheit bringen. Das hat nichts mit Liebe zum Auto, sondern mit der Liebe zum Kind zu tun. Fragen Sie doch mal Eltern. Daher ist die Aktion der Schule eine gute Erziehungsmethode für Eltern.

  59. 13.

    Ich liebe immer diese Sprüche: "Bin früher auch allein zur Schule...".
    Ja, bin ich auch! Da musste ich aber auch nur über die Straße laufen. Heute muss ich meine Kinder mit dem Auto bringen. Fahren Sie mit dem Zug kommen sie 15min zu Spät zum Unterricht.
    Es wurden in den letzten 20Jahren viele Schulen geschlossen und die Wege wurden weiter.
    In meiner alten Heimat blieben von drei Gymnasien eins übrig. In einem Umkreis von gut 25-30km.
    Es fahren zum Teil Schulbusse (1h einfache Fahrzeit). Teilweise werden Taxikosten übernommen. Oder man fährt halt gleich selber.
    Auf die Eltern schimpfen und Straßen sperren ist halt die einfache Lösung.

    Im übrigen erschließt sich mir auch nicht der Zusammenhang zwischen einem Unfall mit einem Postauto und den "Elterntaxis".

  60. 12.

    Vor ein Paar Tagen gab es einen Artikel zu einer Sommerstr in der Ackerstrasse in Berlin Mitte. 50m zwischen einer Schule und einem Spielplatz werden über den Sommer einspurig.

    Auch da gabs Geschreie über Autohass, das man vom Glauben abfällt.

  61. 11.

    Jetzt nehmen sie mal die Nase aus dem Auspuff. Nur weil Sie nur die Welt aus dem Inneren Ihres PKW kennen, heißt es noch lange nicht, dass es allen so geht.

    Ich hab seit Monaten kein PKW mehr von Innen gesehen.

  62. 10.

    Waren sie in den letzten Monaten mal an der frischen Luft? Dann sollten sie eigentlich wissen, wie die Welt funktioniert.

    "Fahrerflucht" ist gang und gebe. Die meisten bekommen noch nicht mal mit, wenn sie auf dem Radweg stehend einen Unfall verursachen.

    Der Schule hier eine Mitschuld geben zu wollen, ist absurd.

  63. 9.

    Heute der SUV, in meiner Kindheit der Manta (sowas hat keiner aus meiner "Dynastie" gefahren).

    Das Ding ist nachhaltig als Proletenkarre gebasht.

    Und da drücken 50-jährige auf die Tube, als wären sie ganz nah bei Til Schweiger !

    Wie der Lindner eben ! sowas braucht niemand vor ner schule oder sonstwo !

    Würde ich gebeten, hier noch robuster vorzugehen, ich würde es tun, wenn die Verwaltung hier den helikoptereltern recht geben würde (Klagen sind hier nur ne Zeitfrage). Ich kann nicht verhehlen, dass ich auch beim Zweitreiheschläger gewisse Symphatien hege. Das ist aber illegal ! Lasst euch nicht erwischen !

  64. 8.

    Der private Individualverkehr mit KFZ muß aus den Städten raus. Dann werden Städte erst wieder lebenswert. Es ist dann auch wieder Platz für Pflegedienste, Handwerker, Zustellfahrzeuge etc.

  65. 7.

    Warum vernetzt sich die Schule nicht mit den Klimaklebern? Von 07-16:00 Uhr auf die Strasse geklebt und gut ists. Winwin-Situation für beide Seiten. Kinder kommen sicher in die Schule und die Elterntaxifahrer;Innen bekommen einen Spiegel ins Gesicht gehalten.
    Also vernetzt Euch!
    Ich wünsche dem verunfallten 6-Klässler aus dem Jahr 2021 alles erdenklich Gute.

  66. 6.

    Gegen diese kriminellen Eltern muß ermittelt werden! Die Polizei sollte sie festsetzen, mindestens 3 Monate. Alle Eltern müssen mit dem SUV zur Schule fahren, immer! Immer! Das Radfahren zur Schule muß untersagt werden!

  67. 5.

    Und in den Autos sitzen die FFF-Demonstranten

  68. 4.

    Für die Anwohner der Schillerstr, am Hintereingang der Schule,ändert sich nur das jetzt noch mehr Autos kommen, das unsere Einfahrten zugeparkt werden.
    Geparkt wird entgegen der Fahrtrichtung, das ist den Eltern egal.
    Die BSR kommt kaum durch.
    Der frühe Lärm zuschlagender Autotüren ist ein „Bonus“
    Am Nachmittag ist es genauso wie morgens, bis auch das letzte Hortkind abgeholt wurde.
    Ändern wird sich an dieser Situation nichts, da bin ich mir sicher.

  69. 3.

    Ich kann das alles nicht nachvollziehen, bin früher immer alleine zur Schule .
    Meine Eltern hätten auch keine Zeit gehabt, sind ja ach vor aus dem Haus .,,

  70. 2.

    Wurde der Postauto-Fahrer ermittelt ?
    Warum nicht ?
    Die Schwere Körperverletzung und die
    Unfallflucht wurden doch angezeigt ?
    Waren Alle Schultelefone kaputt ?

  71. 1.

    Auch dieses Beispiel zeigt wie absurd das Verhalten der Autofahrer*innen ist, wenn man zur Sicherheit von Bürgern zu solchen Maßnahmen greifen muss.
    Bewegung tut immer gut und hilft gegen Übergewicht, an dem die meisten Bürger*innen leiden.
    Sollte in allen Straßen mit Schulen, Kitas, u.ä. erfolgen.

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