Corona-Regeln in Brandenburg - Landkreis Elbe-Elster überschreitet die 200er-Inzidenz

Do 18.03.21 | 15:55 Uhr
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Die leere Mönchstraße in Herzberg, der Kreisstadt vom Landkreis Elbe-Elster (Bild: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.03.2021 | Thomas Krüger | Bild: dpa/Patrick Pleul

Im Brandenburger Corona-Hotspot Elbe-Elster ist die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Wochen wieder über den kritischen Wert von 200 gestiegen. Schon jetzt greifen damit erste strengere Regeln, weitere könnten folgen.

Der Landkreis Elbe-Elster hat am Donnerstag zum ersten Mal seit Ende Januar wieder die kritische Inzidenzmarke von 200 überschritten. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes [kkm.brandenburg.de] stieg die Zahl der Neuinfektionen - pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - am Donnerstag auf 203,29. Elbe-Elster ist zurzeit der einzige Landkreis in Brandenburg, in dem die Inzidenz erneut über 200 liegt.

Damit sind ab sofort Demonstrationen verboten, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises am Donnerstagnachmittag. Darüberhinaus rücken weitere strengere Corona-Regeln für die Bürger im Kreis näher.

"Es ist damit zu rechnen, dass sich in den nächsten Tagen die landkreisbezogene Inzidenzzahl der Infektionen im Sieben-Tages-Zeitraum pro 100.000 Einwohner noch weiter über 200 entwickeln wird", teilte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski mit. Sobald die Inzidenz von 200 an drei Tagen ununterbrochen vorliegt, sieht die Eindämmungsverordnung einen Automatismus vor. Dann würden im Wesentlichen die Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die seit dem 8. März gelten, für den betroffenen Landkreis zurückgenommen.

Wie schnell im Einzelnen wieder die strengeren Regeln greifen, ist jedoch unterschiedlich. Grundsätzlich muss zunächst die zuständige Behörde, also die Kreis- oder Stadtverwaltung, die dreimalige Überschreitung der 200er-Inzidenz öffentlich bekanntgeben.

Die meisten Lockerungen sind am Tag nach der Bekanntgabe gestrichen:

So müssen unter anderem Bibliotheken, Blumenläden, und Tierparks wieder schließen. Baumärkte sind dann nur noch für Gewerbekunden geöffnet. Auch den Schulbetrieb würde es treffen. "Außer in den Grundschulen und den Förderschulen 'Geistige Entwicklung' und in den Abschlussklassen findet in den Schulen nur noch Distanzunterricht statt", hieß es vom Landkreis. Körpernahe Dienstleistungen dürfen nur stattfinden, wenn sie medizinisch, pflegerisch oder therapeutisch notwendig sind. "Damit sind auch Friseurleistungen nicht mehr zulässig. Auch Solarien dürfen nicht mehr öffnen", so der Landkreis. Sport ist auch im Freien nur mit maximal einer weiteren Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts erlaubt.

Eine Verschärfung greift ab dem vierten Werktag nach der Bekanntgabe. "Für Kindertagesstätten gilt ein etwas längerer Übergangszeitraum." Es wird wieder eine Notbetreuung eingerichtet.

Eine Übersicht aller Einschränkungen hat der Landkreis Elbe-Elster auf seiner Internetseite veröffentlicht [lkee.de].

Landrat: Landkreis kann nicht selbst bestimmen

"Wir haben wieder hohe Inzidenzen, das hat Konsequenzen", wird Christian Heinrich-Jaschinski in der Mitteilung des Landkreises zitiert. Er bedaure die Belastung junger Familien durch die Schließung der Kitas und, dass regionale Geschäfte nicht mehr öffnen dürfen, "die selber zur Infektionsverbreitung kaum etwas beitragen". Man habe das hohe Infektionsgeschehen zwar schon Anfang März gesehen, der Wunsch in der Bevölkerung nach Lockerungen sei aber groß gewesen.

Er betont, dass der Landkreis nun keinen Entscheidungsspielraum mehr habe. "Der landkreisspezifische Lockdown ergibt sich automatisch aus der Eindämmungsverordnung. Der Lockdown gilt mindestens 14 Tage lang. Er verlängert sich immer wieder um eine Woche, wenn er nicht mindestens für die Dauer von drei Tagen unterschritten wird."

Notbremse erst ab Inzidenz von 200

Seit dem 30. Januar lag der Inzidenzwert in Elbe-Elster konstant unter 200. In den letzten Tagen entwickelte sich der Landkreis jedoch zum Hotspot mit Inzidenzen über 100. Am Montag dieser Woche lag der Wert bei rund 177.

Die bisherigen Corona-Lockerungen wieder einschränken wollte der Landkreis zu diesem Zeitpunkt trotzdem nicht. Dazu sind laut Landesverordnung die Kreise und kreisfreien Städte in Brandenburg ab einer Inzidenz von 100 aufgerufen, "wenn und soweit dies wegen örtlicher Besonderheiten oder aufgrund eines regionalen oder lokalen Infektionsgeschehens notwendig ist".

Die Brandenburger Regierung hatte den Elbe-Elster-Kreis am Wochenende auf die geltende Regelung hingewiesen. Erzwingen könne das Land allerdings nichts, sagte am Montag eine Sprecherin rbb|24. Eine Bremse sei erst ab einer Inzidenz von 200 eingebaut. Weil Brandenburg die von Bund und Ländern vereinbarte Notbremse ab einem Wert von 100 nicht in die Verordnung geschrieben hat, gab es Kritik.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wehrte sich am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin" dagegen: "Brandenburg geht keinen Sonderweg", betonte er. Er verteidigte zugleich das Fehlen der automatischen Notbremse.

Darüber hinaus hat Woidke den Landkreisen - allen gegenteiligen Aussagen zum Trotz - mit einem Eingreifen gedroht: "Ich erwarte, dass die Landräte ihre Verantwortung wahrnehmen", sagte Brandenburgs Ministerpräsident: "Wenn es nicht passiert, dann wird das Land handeln." Das Gesundheitsministerium werde die notwendigen Maßnahmen dann anordnen.

Jetzt setze der Landkreis Elbe-Elster auf "kluges und konsequentes Testen", so der Landrat in der Mitteilung vom Donnerstag. Er halte den Ansatz, Menschen mit negativem Testergebnis trotz hoher Infektionszahlen Freiheiten zu ermöglichen, für einen plausiblen und möglichen Weg. Die Voraussetzungen dafür seien mit der zentralen Teststelle in Doberlug-Kirchhain geschaffen worden, die am Donnerstag eröffnet worden ist. Es ist das erste Corona-Schnelltest-Zentrum des Kreises. Zuvor hatte der Elbe-Elster-Kreis angekündigt, die geltenden Regeln stärker zu kontrollieren. Außerdem appellierte der Landrat an alle, sich an die Vorschriften zu halten.

Fünf Landkreise melden Inzidenz über 100

Innerhalb eines Tages wurden in ganz Brandenburg 489 Corona-Neuinfektionen registriert, am Vortag waren es 514. Vor einer Woche waren es 452 neue Fälle gewesen.

Insgesamt fünf Landkreise und die Stadt Cottbus liegen über dem Inzidenzwert von 100 – Elbe-Elster (203), Oberspreewald-Lausitz (172), Oberhavel (125), Oder-Spree (111), Teltow-Fläming (102). Für Cottbus wurden 115 Neuninfektionen innerhalb einer Woche, auf 100.000 Einwohner gerechnet, gemeldet. Die Uckermark hat mit rund 48 am Donnerstag die niedrigste Inzidenz in Brandenburg.

Was Sie jetzt wissen müssen

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.03.2021, 9:30 Uhr

60 Kommentare

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  1. 60.

    der Größte witz ist doch noch immer:

    1. Berlin bescheißt bei der inzidenz und wirt als ganzes gezählt, während in brandenburg die zahlen für jeden landkreis einzeln gelten, dabei ist zu beachten das berlin 3,6 millionen einwohner hat und brandenburg als ganzes 2,5 millionen, findet den fehler...
    und
    2. ja super wir lassen die grenzen zu allen anderen ländern rings um uns rum offen, und wundern uns dann das hier die werte so hochgehen, ernsthaft?

    ein paar beispiele der inzidenzenfür den zeitraum 8.-14.3.:
    deutschland 85, Denemark 100,schweiz 134,belgien 136, luxenburg 200, östereich 212, holland 224, frankreich 250, polen 306, czechien 724,... aber die grenzen bleiben offen...

    Noch fragen, warum hier die zahlen so hoch gehen?
    ich kann darüber nur noch den kopf schütteln...

  2. 59.

    entweder wollen oder können sie es nicht verstehen

  3. 58.

    Ich meinte den ganzen Bezirk Pankow.
    Wenn sie die Bevölkerungsdichte mit rein nehmen, sieht es doch für den Landkreis Elbe-Elster schlechter aus. Pankow kleinere Fläche, höhere Bevölkerungsdichte aber beide haben etwa die gleiche Anzahl an Infizierten. Wie schafft man es in Elbe-Elster, obwohl man weniger Kontakte hat, so eine hohe Anzahl an Infizierten zu schaffen? Ihre Rechnung mit Infizierte pro Fläche bringt keinen Erkenntnisgewinn, weil was soll diese einem sagen. Sie würde ja nur sagen, ein Infizierter in Elbe-Elster dürfte eigentlich gar keinen anderen Anstecken, weil alle so weiter auseinander sind.

  4. 57.

    Sie haben eine kleine aber wichtige Tatsache vergessen....
    „Wer Mund und Nase nicht schützt und die Abstände nicht einhält, ist der perfekte Virenverbreiter.“
    .... sofern er denn ansteckend ist..... aber das wohl alle die sich nicht dran halten.
    „Das Virus wird von Menschen unters Volk gebracht, die sich nicht an die Schutzregeln halten wollen.“
    Das sollte der Bundespräsident in seine Rede bei einem ggf. stattfindenden Trauertag für die Corona Toten einflechten.

  5. 56.

    Solange ich aus MoL mit den betroffenen Landkreisen inkl Berliner in einem Grossraumbüro sitze, wird sich das Infektionsrisiko auch nicht bessern

  6. 54.

    Und weil man eh schon krank ist und keine Maske tragen soll/darf.... Darf man nicht mehr das Haus verlassen?
    Tolle Ansicht, Respekt!
    Aber nur so nebenbei.... Im letzten Jahr waren die Alltagsmasken das Mittel der Wahl. Wie viele haben damit trotzdem andere angesteckt?

  7. 53.

    Klar die Friseure wieder schließen, das macht Sinn, die wahrscheinlich sichersten Orte überhaupt, aber egal scheint die Elite nicht mehr zu interessieren, hauptsache die Bevölkerung gängeln.
    Somit werde ich jetzt auch keine Altparteien mehr wählen, das wars.

  8. 52.

    Meinen sie den bezitk oder den stadtteil pankow? wen sie vom stadtteil pankow ausgehen hat panko grade mal 65375 einwohner also in etwa halb so viele wie elbe-elster und nicht 4 mal so viel

    gehen sie stadtdessen vom bezirk aus, stellt sich mir die frage ob sie überhaup meine vorherigen antworten gelesen haben,
    das der bezirk pankow diese zahl der infizierten nicht über lange hakten ka dürfte ihnen auch klar sein, wenn täglich in ihrem bezirk taglich 50 bis 70 infizierte hinzu hommen(mit rückblick auf die letzten 7-10 tage), die einzige rettung ihres bezirks mit sicht auf die inziedenz ist doch, das es sich fast alle bezirke berlins zur aufgabe gemacht haben am wochenende prinziepliel 0 neuinfektionen zu übermitteln und dazu noch bei den inzidenzen zu bescheißen, siehe das schlußzitat in kommentar 48, wenn der landkreis elbe elster genau so arbeiten würde, hätte dieser warscheinlich auch nur eine inzidenz von knapp unter hundert

  9. 51.

    Das mit dem "wo" dürfte nicht so einfach sein, weil das vermutlich auch Interessen im Hintergrund durch politische Entscheidungen mit beachtet werden. Das sind dann die Punkte, wo die Menschen verständnislos den Kopf schütteln.
    Pendler und Tagestouristen waren nach Meinung von Woidke im vorigen Jahr kein Thema. Hier hatte mal jemand geschrieben, die Viren bleiben gehorsam am ortsausgangsschild stehen.
    Schulen /Kitas waren nach der Fortbildung bei Angee Überträger, eine Woche später nicht mehr. Es war ein ständiges auf/zu - man sollte über Drehtüren nachdenken, wäre vermutlich einfacher.
    Ach die Liste ist so lang, dass die 1000-Zeichen-Regel eine Aufzählung unmöglich macht.

  10. 50.

    Aha, jetzt kommt langsam Licht ins Dunkel.
    Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, was die Inzidenz anbelangt. Ich möchte sogar noch weiter gehen. Ich gebe auf die alleinige Orientierung an diesem Wert gar nichts. Relevante Aussagen bekommt man nur wenn man die Kapazitäten der Intensivmedizin und die Todeszahlen parallel hinzuzieht. Erst dann kann man einschätzen wie wirksam die Maßnahmen sind.
    Wenn man jetzt noch weitergeht und die Todeszahlen klassifiziert (Alter, bekannte Vorerkrankungen, Unterbringung) bekommt man sogar noch Ansatzpunkte für zielgerichtete Gegenmaßnahmen.
    Dazu braucht man aber keine Daten zur Bevölkerungsdichte. Wenn man sich dagegen nur auf diese Inzidenz konzentriert schon, aber das ist ja falsch, worin Konsens besteht.

  11. 49.

    Das könnte man einfach beantworten, wenn man klären würde, wo sich die Leute denn angesteckt haben. Sind es etwa vielleicht viele Pendler, die sich in den Ballungszentren angesteckt haben und gar nicht in der weiten Fläche der Landkreise? Gibt es dazu denn Erkenntnisse?

  12. 48.

    ich denke das habe ich mit meinem schlusssatz in post 35 ausreichend beantwortet. fakt ist einfach das der reine inzidenzwert so wie er zurzeit berechnet wirt nicht aussagt, weil:
    1. bei einer hoheren bevölkerungsdichte dich das virus schneller verbreite als bei einer nidrigen, das ist einfach mal fakt, siehe verganene epedemien
    (was denken sie worauf die abstandsregel abziehlt? es mach einen unterschied ob sich auf 100m² 5leute befinden oder 50)
    2. deshalb war meine aussage das die befölkerungsdichte bei der inzidenzwertberechnung mit einbezogen werden sollte
    was meinen sie was berlin für eine inzidenz hätte wen berlin erst mal anfangen würde ihre inzidenz ordentlich zu berechnen, anstatt zu bescheißen.

    "Die Berliner Gesundheitsämter konzentrieren sich seit dem 23.10.2020 bei der Kontaktverfolgung vornehmlich auf Risikogruppen. Insofern kann es sein, dass aufgrund dieser Strategieänderung die aktuellen Fallzahlen niedriger ausfallen und nicht aufgrund einer realen Änderung"

  13. 47.

    Auch Leute mit Attest (ob echt oder nicht) können das Virus verbreiten. Wer Mund und Nase nicht schützt und die Abstände nicht einhält, ist der perfekte Virenverbreiter. Daran ändert auch das Stück Papier nichts. Wie schnell sich das Virus verbreitet, haben wir alle selber in der Hand. Das Virus wird von Menschen unters Volk gebracht, die sich nicht an die Schutzregeln halten wollen. Leider gibt es immer noch viel zu viele davon. Somit wird uns Corona wohl noch eine ganze Zeit lang erhalten bleiben. Wer sich über Lockdown, Verschärfungen und geschlossene Geschäfte ärgert, darf sich gerne bei den Verharmlosern, Egoisten und Corona-Leugnern bedanken.

  14. 46.

    Sie können mal Berlin Pankow mit dem Landkreis-Elbe-Elster vergleichen.
    Pankow hat 4 mal so viele Einwohner, die Einwohnerdichte liegt 20 mal höher. Beide haben aber 200 Infizierte.

    Ja ich hätte statt Bevölkerungsdichte ein anderes Wort nehmen sollen. Also gemeint war, dass die Leute sich mit etwa genauso vielen Leuten treffen wie in der Stadt. Für den Fall, dass sie sich doch mit weniger Leuten treffen, ist es um so erstaunlicher, wie man genau die gleiche Anzahl an Infizierte wie Pankow hinbekommt, bei halb so vielen Einwohnern und sehr viel Platz.

  15. 45.

    Genau das kenne ich anders.
    Meine Kollegin sagte letztens auch zu mir "ich hab das Attest, ich muss die Maske gar nicht tragen. Aber um einigen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, trage ich sie wenigstens halb".

  16. 44.

    Ich hatte Ihnen im Kommentar 14 eine einleitende Frage gestellt: „Na ja, was wollen sie aber letztendlich damit ausdrücken bzw. erreichen?“ die dann ausreichend begründet wurde. Kern war, das ihre Zahlenspielerein irrelevant sind, da sie die land- und forstwirtschaftlichen Flächen aus ihren Überlegungen ausklammern müssen, weil sie für die Bevölkerungsdichte irrelevant sind.
    Abschließend hatte ich geschrieben „Prinzipiell haben sie aber recht, dass Großstädte aufgrund der größeren Bevölkerungsdichte schlechtere Voraussetzungen haben, was zu Anfang in Berlin deutlich spürbar war. Um so unverständlicher sind die gegenwärtigen Entwicklungen in BB."
    Jetzt wiederholen sie meine Aussagen, flechten im letzten Satz Aussagen ein um die es bisher gar nicht ging und machen das alles noch verworrener.
    Vielleicht sollten sie sich erstmal überlegen, was sie vermitteln wollen. Worum geht es ?
    Deswegen nochmal: „Na ja, was wollen sie aber letztendlich damit ausdrücken bzw. erreichen?“

  17. 43.


    ...es nützt nur nichts, wenn alle 500m auseinander wohnen und sich dann alle 3x in der Woche zum Saufen in der Kellerbar treffen...

  18. 42.

    das kann nur von jemandem kommen der sich die bevolkerungsdichten nicht einmal angesehen hat.

    Berlin: 4115 Einw./Km²

    Schwedt: 121 Einw./Km²
    Neurupin: 101 Einw./Km²
    Baruth: 18 Einw./Km²
    Senftenberg: 187 Einw./Km²
    Brandenburg/Havel: 314 Einw./Km²
    Stendal: 146 Einw./Km²
    Cotbus: 604 Einw./Km²
    Frankfurt/Oder: 391 Einw./Km²

    um nur mal ein paar stadte zu nennen.

    /ironie an Auffällig diese fast gleiche Befölkerungsdichte wie Berlin /ironie aus

    ja ne is klar, das ich nicht lache.
    sie sollten ihren komentar vieleicht nochmal überdenken.

  19. 41.

    Der Landkreis macht das schon gut und wartet so lang es geht. Die Kinder können einen leid tun, genau wie die ganzen kleinen Geschäfte die wieder schließen müssen, wenn sie überhaupt wieder aufmachen. Alle haben sich so gefreut auf Lockerungen. Die Ansteckungen sind einfach im privaten oder auf der arbeit. Die meisten treffen sich mit ihren Freunden. Ganze Horden von kleingruppen ob Kindern oder Rentner oder Sportler etc.. Sieht man draussen an der Luft. Es hat einfach keiner Lust mehr auf Einschränkungen. Man braucht einfach auch soziale Kontakte. Keiner hat Lust monatelang auf alles zu verzichten. Und deswegen gehen jetzt die Zahlen hoch, siche r auch wegen 70% britische mutante.

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