Superreiche - Diese Milliardäre leben in Berlin und Brandenburg

Sa 25.01.25 | 14:41 Uhr | Von Yasser Speck
  102
Symbolbild: Ein Mann färhrt auf einem Jetski vor einer Luxusjacht. (Quelle: dpa/imagebroker)
Audio: radioeins | 20.01.2025 | Katrin Hondl | Bild: dpa/imagebroker

Die Zahl der Superreichen ist weltweit gestiegen. Auch in Berlin und Brandenburg leben Milliardäre. Wer sind sie und warum scheinen sie immer reicher zu werden? Von Yasser Speck

Es werden immer mehr. Im vergangenen Jahr gab es weltweit über 200 neue Milliardärinnen und Milliardäre. Laut einer Studie der gemeinnützigen Organisation Oxfam [oxfam.de] lebten im vergangenen Jahr also 2.769 Milliardärinnen und Milliardäre auf der Erde.

Deutschland liegt auf Platz vier des Milliardärs-Rankings. Insgesamt sind es laut Oxfam 130 Menschen. Einige von ihnen leben auch hier in unserer Region.

Friede Springer, Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Axel Springer-Stiftung. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)
Die reichste Frau aus Berlin und Brandenburg ist Friede Springer. Sie war die Ehefrau des Verlegers Axel Springer. | Bild: dpa/Sebastian Gollnow

Milliardäre in Berlin und Brandenburg

Die vermögendsten Menschen in Berlin und Brandenburg sind ganz unterschiedlich an ihren Reichtum gelangt. Wie viele sind es genau? Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten. Das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" gibt jährlich eine Liste der Milliardäre [forbes.com] heraus, da lassen sich einige Namen aus der Region finden. Auch das deutsche "Manager-Magazin" tut das.

Aus diesen beiden Listen ergeben sich sieben Milliardäre in Berlin und Brandenburg. Doch die Zahl könnte noch höher sein. Einige Superreiche schrammen offiziell nur knapp an der Milliarden-Marke vorbei. Bei ihnen könnte es sein, dass sie mittlerweile ein Milliarden-Vermögen besitzen oder gewisse Vermögensbereiche bei der Abfrage nicht angegeben haben.

Die reichste Frau aus Berlin und Brandenburg ist Friede Springer. Sie war die Ehefrau des Verlegers Axel Springer. Zu dem Verlag gehören Zeitungen wie "Bild" und "Welt". Ihr Vermögen wird von dem US-amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes auf rund 2,9 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Ein noch größeres Vermögen hat der Potsdamer Ehrenbürger und Mäzen Hasso Plattner angehäuft. "Forbes" schätzt sein Vermögen auf mehr als 13 Milliarden Dollar. Hasso Plattner hat unter anderem das Softwareunternehmen SAP mitgegründet. Laut dem "Manager-Magazin" soll Plattners Vermögen im vergangenen Jahr sogar um mehrere Milliarden Euro gestiegen sein.

Hasso Plattner, Mitgründer des Softwarekonzerns SAP. (Quelle: dpa/Marijan Murat)
Hasso Plattner, Mitgründer des Softwarekonzerns SAP zählt ebenfalls zu den reichsten Menschen der Region.

Ebenfalls in Potsdam lebt der Vorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner. Er ist seit 2002 Chef des Axel-Springer-Konzerns und kommt laut "Forbes" auf ein Vermögen von 1,2 Milliarden Euro.

Mit einem Vermögen von schätzungsweise 3,6 Milliarden Euro sollen auch die in Berlin ansässigen Samwer-Brüder zum Milliardärs-Club gehören. Das berichtet die "Märkische Allgemeine Zeitung" und beruft sich auf Zahlen des "Manager-Magazins". Die drei Brüder sind Investoren und stehen hinter Unternehmen wie Delivery Hero oder Zalando.

Doch auch mit Süßigkeiten lassen sich offenbar Milliarden verdienen. Axel Oberwelland ist Wahlberliner und Inhaber der Süßigkeiten-Firma Storck. Er blickt laut "Forbes" auf ein Vermögen von rund 1,1 Milliarden Euro. Weltweit ist das Gesamtvermögen der Milliardäre angestiegen - ebenso in Deutschland. Laut einer Studie der gemeinnützigen Organisation Oxfam soll das Gesamtvermögen deutscher Milliardäre im vergangenen Jahr um 26,8 Milliarden US-Dollar gewachsen sein. Nicht alle sehen in diesem Wachstum nur positives.

Archivbild: Oliver Samwer, Vorstandsvorsitzender der Rocket Internet SE. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Oliver Samwer ist Mitgründer der Rocket Internet SE, einer Firma, die weltweit Startups aufbaut und finanziert. Zu den bekanntesten Projekten in Deutschland gehören Zalando, Delivery Hero und HelloFresh.

Mehr Steuern für Superreiche gefordert

Julia Jirmann vom Netzwerk Steuergerechtigkeit hat die Milliardenvermögen der Superreichen im Blick. Warum sie so stark anwachsen? "Die Vermögen wachsen gut, weil ein hohes Vermögen im Schnitt auch höhere Renditen abwirft", sagt sie. "Sie bekommen für ihre Investitionen unter dem Strich mehr heraus."

Während die Superreichen immer reicher werden, bleibt die Zahl der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, weltweit unverändert. Laut Oxfam sind das fast 3,6 Milliarden Menschen. Eine Ungleichheit, die das Netzwerk für Steuergerechtigkeit verändern möchte.

"Wir schauen vor allem auf steuerpolitische Lösungen", sagt Julia Jirmann vom Netzwerk für Steuergerechtigkeit. Sie bringt beispielsweise eine Vermögenssteuer ins Spiel. Seit 1997 ist diese in Deutschland ausgesetzt. Sie fordert eine Mindeststeuer von zwei Prozent auf Vermögen ab 50 oder 100 Millionen Euro. "Das sorgt nicht für den Abbau des Vermögens, aber dadurch würden die Vermögen langsamer wachsen", sagt Jirmann.

Außerdem fordert sie, die Erbschaftssteuer-Privilegien großer Vermögen abzuschaffen. Derzeit werden große Vermögen, die weitergegeben werden, von der Erbschaftssteuer privilegiert behandelt und am niedrigsten besteuert. Jirmann schlägt vor, das zu ändern. In Deutschland ist der Anteil der Superreichen, die geerbt haben, höher als in anderen Ländern.

Der Soziologe Thomas Duyen sagt, man solle bei den Reichen Unterschiede machen. "Geht es nur um persönlichen Luxus oder egozentrische Spielereien, bin ich auch für höhere Steuern", argumentiert er. "Schaffen die Superreichen aber viele oder Millionen Arbeitsplätze, zahlen sie transparent und präzise ihre Steuern, fördern sie Innovation, Wirtschaft und Wissenschaft, muss das Thema anders und ohne ideologische Vorurteile behandelt werden."

Die deutsch-österreichische Millionenerbin Marlene Engelhorn protestiert mit „Tax the rich“-Schild vor dem WEF in Davos, 19. Januar 2025. (Quelle: dpa/MICHAEL BUHOLZER)
Die deutsch-österreichische Millionenerbin Marlene Engelhornneben und Phil White von Patriotic Millionaires bei einer Demo in Davos, Schweiz. | Bild: dpa/MICHAEL BUHOLZER

Superreiche fordern mehr Steuern

In dieser Woche fand im schweizerischen Ort Davos das jährliche Weltwirtschaftsforum statt. Im Rahmen dieser Tagung forderten 370 Millionäre und Milliardäre in einem offenen Brief höhere Steuern für Superreiche. Diese Forderung hat eine politische Komponente.

In dem Brief heißt es: "Unsere Erfahrung lehrt uns, dass die Superreichen mehr Mitspracherechte haben als alle anderen. Das ist die unbequeme Wahrheit." Extremer Reichtum sei damit eine Gefahr für die Demokratie, heißt es weiter. "Es gibt eine einfache Lösung. Sie müssen uns, die Superreichen, besteuern."

Unterschrieben haben den offenen Brief auch mehrere reiche Menschen aus Deutschland. Von den Milliardären und der Milliardärin aus der Region Berlin und Brandenburg ist niemand dabei.

Sendung: Radioeins, 20.01.2025, 11:00 Uhr.

Beitrag von Yasser Speck

Nächster Artikel

102 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 102.

    Mindeststeuersatz wäre solidarisch. Auf allen Schultern verteilt, zusätzlicheine MwSt. pauschal bei 20%. Wobei ich auch für mehr Mitsprache bei den Ausgaben wäre.

  2. 101.

    Wir haben kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem in Deutschland. Wir produzieren zu teuer und haben zu hohe Steuern und Abgaben und viel zu viele Gesetze und Vorschriften. Macht Gründen und Unternehmertum einfacher in Deutschland.

  3. 100.

    Mindestbesteuerung von 15% in Kombination mit 20% Mehrwertsteuer. Wir könnten das Steuersystem einfach, planbar und gerecht für alle in Deutschland machen.

  4. 99.

    Ausdruck ist natürlich Voraussetzung, sonst wird es nichts mit dem Wissen …..

  5. 98.

    Wir reden von Superreichen ! Die gibt es in fast allen Ländern, ob großes und kein großes BSP.
    Ob China, Iran, Russland oder Schweiz , Griechenland, Türkei ….. überall kann man es sein und dort leben, wo man am wenigsten bezahlen muss ! Und wenn man meint, Macht ist nur politisch deligiert worden, der schaue sich die Anzahl der Millionäre in der jetzigen amerikanischen Regierung an, als Beispiel.
    „Nichts tun“ das ewige wiederholende „Blablabla“, als ob andere Menschen nichts tun würden. Wenn ich 3 Millionen habe kann ich von 100000 bei 1 % Zinsen leben ohne irgendetwas zu tun, Nix Risiko ……

  6. 97.

    "In der USA sind wir nicht, und davon versteht man hierzulande nichts, es würde schon reichen, wenn man etwas Ahnung von der Volkswirtschaft hierzulande hätte."

    Sie beweisen gerade das Gegenteil von dem was sie behaupten.

  7. 96.

    Glauben sie den Blödsinn eigentlich selbst? Die meisten und größen Vermögen wurden nicht "erarbeitet", sondern völlig risikolos vererbt oder durch gewissenlose Spekulation angehäuft.

    Oder durch Ausbeutung wie bei den Samwer Brüdern.

    "Die Amis " ist noch so ein dummes Vorurteil, sie meinen die reichsten 1 %! FRagen sie doch mal die Homeless und die die es mit Ach und Krach in einen Trailerpark geschafft haben und dafür ihr ganzes Geld draufgeht.

    Sie haben überhaupt keine Ahnung von dem sie hier schwafeln!

  8. 95.

    Ach , und durch nichts tun wir man vieleicht durch Erbschaft reich, und wenn man dann immer noch nichts tut, dann war man mal reich.
    In der USA sind wir nicht, und davon versteht man hierzulande nichts, es würde schon reichen, wenn man etwas Ahnung von der Volkswirtschaft hierzulande hätte.

  9. 94.

    Die Macht wird hierzulande an die Politik delegiert, und die Verbände aller Art bearbeiten diese tag täglich, was legitim und unverbindlich ist.
    Übrigens, die reichen Unternehmer hierzulande, die schaffen ein stabites ansehnliches BIP unter anderen durch viele Arbeitplätze, die das BIP auch in die Höhe treibt.
    Übrigens, ohne dies würde unserer Sozialstaat so abspecken, wie es in den ärmeren Ländern der EU der Fall ist.
    Echt, es sieht so aus, als wenn ein reicher Sozialstaat manch einem ein Dorn im Auge ist.

  10. 93.

    "Nun ja, nehmen wir mal ..." an "ein Unternehmer der Milliarden investiert, der macht es in der Hoffnung, dass sich seine Investition gehörig auszahlt, im Wissen ....." dass es andere Investoren und Subventionen gibt (siehe Techfirmen in den USA)und dass der Gewinn quasi kaum Steuern unterzogen werden soll (sie Amazon etc. hier....): Ja, is geil, aber woher kommen diese Milliarden des Unternehmers nur her ? Und woher die anderen Milliarden ?
    "Es hindert einem niemand sich als Unternehmer zu versuchen", dass sagt auch keiner, oder ? Es geht auch nicht um "Unternehmer", sondern um Superreiche denke ich mal .....

  11. 92.

    "Es ist so, auch heizulande kann jeder sein "Glück" versuchen, warum tun es so wenige?"
    Sie meinen, daß dann all die Superreiche wären ? Oder nur die Hälfte oder nur 1/4 von denen ?
    Wenn nein, was soll die Aussage dann ? Und vor allem, was soll bedeutet diese Aussage für Zukunft des Planeten und für die anderen Menschen auf diesen Planeten ? Reichtum bedeutet letztendlich "Macht" und diese Macht anzuwenden für welche Bedürfnisse genau ? Sie scheint es nicht zu stören, weil Sie meinen nicht davon abhängig zu sein oder es sind .... bzw. eil Sie selber reich sind.

  12. 91.

    Nun, mich stört nicht das Reichtum anderer überhaupt nicht..
    Die Argumente dafür liegen auf der Hand, ich hätte keine Lust auf Risiko, zumal wenn mein vorhandenes Bares versenkt wird, und noch schlimmer, wenn ich Kredit aufnehme, pleite gehe ,und trotzdem den Kredit ahzahlen muss.
    Es ist so, auch heizulande kann jeder sein "Glück" versuchen, warum tun es so wenige?
    Die Amis tun das gerne, auch ohne ein nenneswerte Bares auf der Bank, und bei Erfolg gibt es nie Neid.
    Hier scheut man sogar Aktien, und die doch welche kaufen, die möchten die Neider sofort schröppfen, ohne zu bedenken, dass die Investition ein vollendeter Verlust werden kann.

  13. 90.

    Ich war selber selbständig, eigene Firma, sechs Tage die Woche von früh bis abends im Dienst, kein bezahlter Urlaub ... Habe weniger verdient als heute, wo ich angestellt bin, aber es war mein "Baby", mein Betrieb, die Arbeit, die ich geliebt habe. Musste das Ganze krankheitsbedingt aufgeben. Bin sehr dankbar, dass ich in einem Land lebe, das mir durch Krankheit und Arbeitslosigkeit geholfen hat, so dass ich gut wieder Fuß fassen konnte. Ich verlange nicht, soviel zu verdienen wir die Außenministerin (mit der ich nicht tauschen möchte). Aber Faulheit, Versagen und Neid auf die, die mehr Glück haben als ich, lasse ich mir nicht unterstellen - und auch nicht den vielen Menschen, die es ähnlich geht wie mir.

  14. 89.

    Ja, find ick auch! Versteh die Knallköpfe nicht, die auch noch die Superreichen verteidigen? Und was von Leistung und Mut plappern. Als ob Reichtum erstrebenswert ist und einen besseren Menschen aus Dir macht. Guck Dir mal die Urlaubsorte mit der Schickerie an! Der Horror an Falschheit und Verlogenheit. Die machen auch die Städte durch ihre Protzbauten kaputt.

  15. 88.

    Echt mal, wer will denn sowas hören?
    Etwas auf- oder ausbauen, sich dran erfreuen, etwas später mit einem Grinsen durch den Garten, so groß oder klein er auch sein mag, zu wandeln und vll. noch Ecken entdecken wo noch was geht. Sich morgens, also Sie beim Rasieren, ich bei leichten Retuschierarbeiten, im Spiegel selbst in die Augen sehen zu können und guten Gewissens zu denken "Das bin ich.". Zu wissen, die nachfolgende Generation fängt nicht bei Null an (das müssen wohl dann die bösen Erben sein)und sich trotzdem zu Lebzeiten ein schönes Leben zu machen. Dafür hat man, Frau auch, gern den Buckel krumm gemacht und beim Aufrichten gemerkt, das es schön ist aufrecht zu stehen und niemanden auf der Tasche gelegen zu haben.

  16. 87.

    Nun ja, nehmen wir mal eine Außenministerin mit Quasi Dienst rund um die Uhr, in der ganzen Welt unterwegs,die muss doch wesentlich mehr verdienen as ein Facharbeiter mit 37 Stundenwoche an 5Tagen, abzüglich Feiertage.
    Ein Unternehmer der Milliarden investiert, der macht es in der Hoffnung, dass sich seine Investition gehörig auszahlt, im Wissen des Risikos, dass bei Pleite seine Investition durch den Schornstein senen Weg nahm.
    Es hindert einem niemand sich als Unternehmer zu versuchen, und wenn es "nur" eine Reinigunsfirma ist,

  17. 86.

    Also die Tarifautonomie ist in Deutschland verfassungsrechtlich verbrieft.
    Wenn die Arbeitnehmer die Gewerkschaften, die für Lohnverhandlungen zuständig sind veprönen, ihnen nicht beitreten wollen, dann sind sie selbst für ihre zu niedrige Löhne verantwortlich!
    Das System ist ist in Ordnung, es hatte in Westdeutchland auch jahrzehntelang, durch hohe Mitgliederzahlen sehr gut funktioniert.
    Leider macht sich die Ansicht breit, der Staat der soll alles richten, auch wenn er unzuständig ist!

  18. 84.

    Was soll das? Stänkern?
    Sind Sie zu d..., sich selbst einen ,Namen' auszudenken?

  19. 83.

    "Man kann es schaffen, wenn man sich anstrengt."
    Das und die Dauerschleife mit der "Neiddebatte" sind Dinge, die mich allmählich auf die Barrikaden bringen. Die große Mehrheit der Menschen in diesem Land strengt sich doch an und wird trotzdem nicht zu Reichtum kommen. Denen allen Faulheit zu unterstellen, ist schon fahrlässig. Sie können sagen, dann sind die halt alle zu krank/zu dumm/zu schwach, um reich zu werden - aber es ist genau die Rücksichtnahme auf die Schwachen, die das Menschsein ausmacht. Eine Gesellschaft, die nur die Starken fördert, verliert ihre Menschlichkeit. Es gibt zum Glück genug Bürger, mich eingeschlossen, die das nicht zulassen werden.