Fünf Jahre "Fridays for Future" - Die steile Klimalernkurve der Berliner Politik

Fr 18.08.23 | 06:12 Uhr | Von Sebastian Schöbel
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Aktivisten haben vor dem Brandenburger Tor in Berlin ein "Fridays for Future"-Logo ausgelegt und Kerzen aufgestellt. (Quelle: imago-images/IPON)
Audio: rbb24 Inforadio | 18.08.2023 | Niels Walker | Bild: imago-images/IPON

Klimaschutz, Klimaneutralität, Klimawandel: Gut neunzigmal taucht das Wort „Klima“ im schwarz-roten Koalitionsvertrag auf. Kein anderes Thema ist so präsent in der Berliner Politik. Doch auch der Frust wächst, auf beiden Seiten. Von Sebastian Schöbel

Die AfD wird der Klimabewegung "Fridays for Future" nicht zum fünfjährigen Jubiläum gratulieren. Was die Aktivisten vermutlich auch nicht erwartet haben, schließlich gibt es mit niemandem im politischen Betrieb so unüberbrückbaren Differenzen wie mit der rechtspopulistischen Partei. Das beginnt schon bei grundsätzlichen Fragen. "Das Klima ist ständigem Wandel unterworfen", analysiert der umweltpolitische Sprecher der Berliner AfD-Fraktion, Alexander Bertram. "Aber ich glaube, dass der Einfluss des Menschen da überschätzt wird."

Die Mehrheit der Klimawissenschaftler:innen sieht das anders, und mit ihrer Position steht die AfD auch in der Berliner Politiklandschaft ziemlich isoliert da. Bertram fordert die "Bewahrung der Heimat" mit mehr "klassischem Umweltschutz" für Wälder und Gewässer statt Windräder und Emissionsauflagen für Unternehmen. Die Klimadebatte nennt er "kopflos" und Maßnahmen zur CO2-Reduktion wirtschaftsfeindlich. "Das Klima in der Diskussion um Umweltpolitik wurde vergiftet durch diese fast schon hysterisch geführte Debatte, die auch Fridays for Future herbeigeführt hat."

Die CDU lobt "Fridays for Future" und lernt dazu

Ob hysterisch oder nicht, gewirkt hat die Debatte durchaus: Klimaschutz ist zu einem Eckpfeiler der Berliner Landespolitik geworden. Seit mehr als einem Jahr werden Gesetzesvorlagen des Senats einem Klima-Check unterzogen, ungefähr genauso lange erarbeitet der Klimabürger:innenrat Empfehlungen für die Politik, und dass Berlin im Sinne des Pariser Abkommens klimaneutral werden soll, ist unstrittig – lediglich beim Tempo sind die Ambitionen nicht gleich verteilt. Allerdings atmeten auch viele Grüne insgeheim erleichtert auf, als Anfang des Jahres der Klima-Volksentscheid am Quorum scheiterte: Denn die Klimaziele 15 Jahren früher zu erreichen als bislang geplant, hielten nicht einmal die ehrgeizigsten Umweltpolitiker:innen für machbar.

Bei den Berliner Christdemokraten wird es also kaum jemanden stören, wenn AfD-Politiker Bertram sagt, bei der CDU sei heute "ganz schön viel Fridays for Future drin". Ein grüner Wolf im schwarzen Schafspelz? Danny Freymark lässt der Vorwurf kalt. Er hat für die CDU das Klima-Kapitel im Koalitionsvertrag mit ausgehandelt und ist umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Freymark lobt "Fridays for Future" ausdrücklich. "Das hat mich persönlich sehr beeinflusst, aber auch meine Partei."

Klimaschutz, aber sozial

Streit über Radwege, Parkplätze oder die Autobahnverlängerung sei normal, sagt Freymark. Genauso wie der Wunsch, dass alle Klimaschutzmaßnahmen schneller gehen müssten. Politik müsse eben manchmal Kompromisse machen, so Freymark. Dass es im Wahlkampf auch mal zugespitzt und polemisch zugeht, etwa beim Zank um die Friedrichstraße, gehöre ebenfalls dazu. "Ich glaube, dass wir mehr Gemeinsamkeiten im Umwelt- und Klimabereich mit den Grünen haben, als man in der Öffentlichkeit vermutet", sagt Freymark. "Das Gleiche gilt auch für die Grünen mit uns." Bei der energetischen Gebäudesanierung, dem Ausbau von Solar-Anlagen, der Energieversorgung ohne fossile Quellen und anderen Ideen herrscht längst Konsens. "Wir haben noch nie so viel Geld ausgegeben für Umwelt und Klimapolitik wie in den letzten Jahren", sagt Freymark. Im neuen Doppelhaushalt sollen laut Senatsbeschluss weitere fünf Milliarden Euro im Sondervermögen Klimaschutz dazu kommen, mindestens. "Das hat keiner vor uns gemacht", so Freymark, "und es war immer eine Kernforderung auch der CDU".

Auch Linken-Fraktionschefin Anne Helm ist überzeugt, "dass es auch Fridays for Future zu verdanken ist, dass niemand mehr um das Thema Klimaschutz drumherum kommen kann". Gleichzeitig habe aber auch die Bewegung dazugelernt, sagt Helm. Soziale Aspekte des Klimawandels würden jetzt stärker in den Fokus genommen als früher – wenn es zum Beispiel um die Frage geht, welche Klimaschutzbemühungen man von Menschen mit geringen Einkommen verlangen kann, oder wenn der Abschied von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle Arbeitsplätze gefährdet. "Viele Menschen haben Angst, dass sie bei einem Strukturwandel die Verliererinnen und Verlierer sind", so Helm. Auch der Klimaschutz führe zu Zielkonflikten und sozialen Verwerfungen, das habe "Fridays for Future" inzwischen erkannt.

"Das ist nicht meine Protestform"

Den Druck von der Straße hätte ihre Partei beim Klimaschutz gar nicht gebraucht, sagt Julia Schneider, umweltpolitische Sprecherin der Grünen. "Dass das Thema anschlussfähiger wird, war ja ganz in unserem Sinne." Allerdings hat der Schwung der Mobilisierung nicht gereicht, um die Grünen auch ins Rote Rathaus zu bringen. Stattdessen sitzen sie inzwischen auf der Oppositionsbank und können nur ungeduldig den Senat an seine klimapolitischen Versprechungen erinnern. Schneider ist dennoch zufrieden. "Mir ist es im Endeffekt fast egal, wer die Welt rettet. Hauptsache, es macht jemand."

Mit erhobenem Zeigefinger sollte es allerdings nicht geschehen, sagt Schneider. Wie viel Klimaschutz Menschen leisten können, hänge von ihren Lebensumständen ab. Politik müsse es also allen möglichst einfach machen, ihren Teil zu leisten. So Schneider. Zum Beispiel, indem erst der bessere ÖPNV geschaffen wird, damit dann das eigene Auto stehen bleiben kann - oder gar abgeschafft wird. Nicht umgekehrt. Das sei inzwischen auch der Ansatz von "Fridays for Future".

Dass Klimaschutz die Gesellschaft spaltet, glaube sie nicht, sagt Schneider. Dafür seien Andere verantwortlich. Radikale Methoden, wie sie von der "Letzten Generation" angewendet werden, lehne sie allerdings ab: "Das ist nicht meine Protestform."

Ähnlich wie beim Klimaschutz sind sich auch in diesem Punkt alle Parteien, von CDU bis Linken, einig.

Beitrag von Sebastian Schöbel

79 Kommentare

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  1. 79.

    "Die Rechten wie Sie sie nennen, sind nicht dafür verantwortlich das immer mehr Menschen in diesem Land das Vertrauen in die Politik verlieren."

    Doch, auch (Stichworte: Hetze, Desinformation).

    "Die Rechten sind nicht dafür verantwortlich das immer mehr Unternehmen überlegen DE den Rücken zu kehren ,die Wirtschaft immer mehr einbricht."

    Natürlich gefährdet der Rechtsextremismus den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland. Und inwiefern unsere Regierung Schuld daran trägt, wenn deutsche Unternehmen aus Kostengründen ins Ausland abwandern, haben Sie auch nicht dargelegt.

    "Sie sind nicht dafür verantwortlich das DE mit die höchsten Energiepreise in Europa hat."

    Nein. In erster Linie liegen die Gründe bei z.B. Putin, Klimawandel.

    "Sie [Anm.: die Rechten] sind nicht dafür verantwortlich das die Alters/Kinderarmut immer mehr zunimmt."

    Die aktuelle Regierung aber auch nicht wirklich. Und das Renten"konzept" der afd ist absolut unsozial.

  2. 78.

    Statt aber darüber froh oder gar dafür dankbar zu sein, dass viele andere ÖPNV und Rad benutzen, wovon die verbleibendenden Autofahrer profitieren, werden Radfahrer noch als störend und lästig empfunden. Unreflektierter geht es kaum.

  3. 77.

    Die Rechten wie Sie sie nennen, sind nicht dafür verantwortlich das immer mehr Menschen in diesem Land das Vertrauen in die Politik verlieren. Die Rechten sind nicht dafür verantwortlich das immer mehr Unternehmen überlegen DE den Rücken zu kehren ,die Wirtschaft immer mehr einbricht. Sie sind nicht dafür verantwortlich das DE mit die höchsten Energiepreise in Europa hat. Sie sind nicht dafür verantwortlich das die Alters/Kinderarmut immer mehr zunimmt. Sie sind nicht dafür verantwortlich das immer mehr Menschen in diesem Land trotz Arbeit immer weniger Geld für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung haben. Die vergangene und jetzige Regierung sind dafür verantwortlich, das die Rechten wie Sie sie nennen ,immer mehr Zuspruch in der Bevölkerung erhalten ,weil diese am Volk vorbei regieren.

  4. 76.

    Ich habe weder die eine Zahl noch die andere missverstanden, deshalb die Antwort an "Uwe", der einen Disput mit "Manfred" hatte.
    Das Deutschland hohe Werte an CO2-Ausstoß hat, das bestreite ich nicht, also was soll diese Frage, die wie eine Unterstellung "riecht"?.

  5. 75.

    Bleiben Sie entspannten, die Firmen und Konzerne die noch ein wenig bei Verstand sind verlassen sowieso nach und nach Deutschland. Ob Deutschland auf die Einnahmen aus Industrie und Wirtschaft verzichten kann,das glaube ich wohl eher nicht.

  6. 74.

    Ick komme sehr schlecht in Schlaf, solange wie sich diese Zahlen nicht wenigstens um ein Minimum verringern.

  7. 73.

    Der Klimawandel läuft doch schon auf Hochtouren. Und das nur, weil die Wirtschaft schreit, wir müssen mehr Gewinn machen, weil sonst Arbeitsplätze verloren gehen. Und warum? Weil Lohnkosten den Gewinn schmälern und somit das Betriebsergebnis! Aber man könnte weiter wirtschaften. Und auf die Einnahmen kann der Staat so gut verzichten wie auf die von Amazon, Apple, BASF, BMW, Google, Ikea, Siemens und VW etc.

  8. 72.

    Stimmt! Und das wird sich bei den Bauvorschriften auch nie ändern. Und jede Wohnung erzeugt auch wieder CO2, und davon fehlen hier 400 000 an der zahl. So drehen sich die ganzen Umweltretter immer wieder im Kreis.

  9. 71.

    Falsch, nicht "die " EU sondern die Vertreter der Fossil und Atomlobby haben es knapp geschafft Konservative zu " überzeugen".
    Gut das die teuerste aller Stromgewinnungsarten hier Geschichte ist.

  10. 70.

    Aber viele Rechte verstehen nicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima. Viele Rechte weigern sich wissenschaftliche Erkenntnisse anzuerkennen. Viele Rechte bezeichnen das Verbreiten von Unwahrheiten als "berechtigte Kritik". Viele Rechte finden den Erhalt unserer aller Lebensgrundlage unsozial. Viele Rechte bezeichnen Umweltschutz und Nachhaltigkeit als "grüne Ideologie". Und all das trifft halt auch auf Sie zu...

  11. 69.

    Deutschlands CO²-Ausstoß ist im internationalen Vergleich deutlich zu hoch. Was gibt es da misszuverstehen?

  12. 68.

    Deutschlands CO²-Ausstoß ist im internationalen Vergleich deutlich zu hoch. Was gibt es da misszuverstehen?

  13. 67.
    Antwort auf [Dagmar] vom 18.08.2023 um 17:47

    Falsch, nicht "die " EU sondern die Vertreter der Fossil und Atomlobby haben es knapp geschafft Konservative zu " überzeugen".
    Gut das die teuerste aller Stromgewinnungsarten hier Geschichte ist.

  14. 66.

    Sie berechnen den Ausstoss an CO2 pro Kopf, und der "Manfred" bezieht sich auf den Anteil welchen Deutschland am globalen Austoss von CO2 hat.
    Was gibt es da zu missverstehen?

  15. 65.

    Die Klimalernkurve wird noch ganz andere Richtungen nehmen müssen. Denn es scheint sich immer mehr heraus zu kristallisieren, dem ganze Hype von "Grünem Wasserstoff" fehlt die wirtschaftliche und physikalische Grundlage. Der Energiekonzern RWE will nur dann in Wasserstoff-Technologie investieren, wenn die Regierung dafür auch Subventionen zur Verfügung stellt. Der Essener Konzern könne im Moment ohne staatliche Hilfen keine klimafreundlichen Wasserstoff-Projekte anstoßen, “denn wir werden kein Vorhaben freigeben, das sich nicht rechnet”, sagte die für das Wasserstoffgeschäft zuständige Vorständin Sopna Sury der “Süddeutschen Zeitung”

  16. 64.

    Sie sind ein hervorragendes Beispiel dafür warum man es unterlassen sollte mit Klimawandeleugner zu diskuieren.

    Da diskutiere ich lieber mit einem 10-jährigen, der versteht den Unterschied zwischen Klima und Wetter.

  17. 63.

    Na dann viel Spaß mit dem Zurückdrehen des Wirtschaftswachstums. Nun müssen Sie den Menschen draußen nur noch erklären, welche Sozialleistungen aufgrund der sinkenden Wirtschaftskraft leider nicht mehr möglich sind und welche Streichungen als Zweites folgen.
    Und dann versuchen Sie den Menschen klarzumachen, dass sie dafür auch noch gewählt werden wollen.
    Viel Glück dabei!

  18. 62.

    "Könnte man mit Abschaffung von nur 10% überflüssiger Parkplätze allein nur in Berlin ausgleichen. "

    Sie meinen, dass dann Blümchen gepflanzt werden? Warum wurde nicht die Friedrichstrasse begrünt?

  19. 61.

    "rechtsextreme Klimawandelleugner"

    Niemand leugnet dass sich das Wetter ändert, und Kritik an der Ökopolitik ist nicht rechts. Einer von vielen Vorwürfen an diese Politik ist ja, dass sie unsozial und reaktionär ist.

    "AKWs sind nicht klimaneutral"

    Nichts ist klimaneutral.

    "und woraus sind die Grünen nochmal entstanden?"

    Wen interessiert das? Wir sind nicht dazu da, grüne Ideologie zu leben.

  20. 60.

    Wir fahren Europa gerade vor die Wand, nicht den Planeten. Aber mit diesem ganzen Klimagedöns läßt sich nun mal gut Geld verdienen, was das Klima aber nicht ändern wird!

  21. 59.

    "Tippen Sie mal "world's dumbest energy policy" in ihr Google.
    Und klicken dann mal auf den Artikel des Wall Street Journals..."

    Wow, ich hab ein eigenes Google? Und warum sollte ich Fake News eines bekannten Revolverblattes abrufen?

    "Die politische Ausrichtung des Wall Street Journal gilt als konservativ und den Republikanern zugeneigt. In ökonomischen Fragen vertritt das Blatt wirtschaftsliberale Positionen.

    Die Zeitung gilt als einflussreiches Forum für die organisierte Klimaleugnerbewegung, das häufig Personen zu Wort kommen lässt, die den menschengemachten Klimawandel abstreiten. Nach einer 2015 erschienenen Studie war das WSJ unter den führenden US-Zeitungen diejenige, die am wenigsten über die negativen Folgen der globalen Erwärmung berichtete. Zugleich berichtete sie am negativsten über Klimapolitik und Klimaschutzmaßnahmen."

  22. 58.

    "Das Wirtschaftswachstum muss in DE zurückgedreht werden. Das wäre ein Anfang …"
    Da sind wir schon bei, die Auswirkungen werden schneller kommen als der Klimawandel. Damit verringern sich aber auch die Staatseinnahmen, folglich auch die Ausgaben. Mal schauen wie lange das gut geht!

  23. 57.

    Wollen sie auf eine Frage die ein Sechsjähriger durchschaut ernsthaft eine Antwort?

  24. 56.

    "Leider muss ich der AfD recht geben. " Sie MÜSSEN rechtsextremen Klimawandeleugnern recht geben?

    "Es wird viel Wald vernichtet inkl Zufahrten für Windräder, Stromtrassen und PVanlagen und Böden versiegelt dadurch. "

    Könnte man mit Abschaffung von nur 10% überflüssiger Parkplätze allein nur in Berlin ausgleichen.

    " Ein überflüssiger LNG-Terminal vor Rügen wird auf Ampel-Befehl erbaut gegen jede Vernunft. "

    Hätten wir nicht eine Regierung gehabt die auf vermeintlich billigen Kohlestrom und Verhinderung der EE gesetzt hatte wäre der tatsächlich überflüssig.

    "AKWs sind Klimaneutral von denen benannt worden und geschlossen, Kohle geht weiter. Bis zur FfF-Gründung hatten die nicht mal ein Wahlthema sondern kaperten die Bewegung. "

    Also das typische verdrehte Weltbild eines AfD Anhängers. AKWs sind nicht klimaneutral und woraus sind die Grünen nochmal entstanden?

  25. 55.

    "Leider muss ich der AfD recht geben. " Sie MÜSSEN rechtsextremen Klimawandeleugnern recht geben?

    "Es wird viel Wald vernichtet inkl Zufahrten für Windräder, Stromtrassen und PVanlagen und Böden versiegelt dadurch. "

    Könnte man mit Abschaffung von nur 10% überflüssiger Parkplätze allein nur in Berlin ausgleichen.

    " Ein überflüssiger LNG-Terminal vor Rügen wird auf Ampel-Befehl erbaut gegen jede Vernunft. "

    Hätten wir nicht eine Regierung gehabt die auf vermeintlich billigen Kohlestrom und Verhinderung der EE gesetzt hatte wäre der tatsächlich überflüssig.

    "AKWs sind Klimaneutral von denen benannt worden und geschlossen, Kohle geht weiter. Bis zur FfF-Gründung hatten die nicht mal ein Wahlthema sondern kaperten die Bewegung. "

    Also das typische verdrehte Weltbild eines AfD Anhängers. AKWs sind nicht klimaneutral und woraus sind die Grünen nochmal entstanden?



  26. 54.

    Das englische Wort für Meinung ist Opinion und der Artikel gehört genau zu der Kategorie, ist von 2019 und kritisiert die Energiepolitik unter Merkel.

  27. 53.

    Stimmt! Und wenn dann mal genau hingeschaut wird, dann kommt man zu dem Schluss, hätten wir nicht 90% Nürnbergs mit Beton und Asphalt versiegelt, dann wäre die Katastrophe vielleicht nur halb so groß. Und das wird bei den Regenmengen überall das Problem. Von daher, lasst uns alles zu bauen, damit die Katastrophe so groß wie möglich wird!

  28. 52.

    "Die Grünen erzeugen mit ihrer Druckforderungs- Sprache ein Unwetter, anstatt für einen positiven wirksamen Ein- Stimmungsschutz zu sorgen."

    Natürlich. Was wollen sie denn? Ein Lullaby jeden Abend zum Einschlafen? Ich bevorzuge harte Fakten.

    "Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand"
    Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

  29. 51.

    Na Lieschen M das Sie sich da mal nicht täuschen.
    Natürlich werden Wäldern für PV Anlagen und WKA gerodet, war sogar hier schon Thema, wo weit über 200 Hektar Wald einem Solarpark weichen sollte.
    Der NABU setzt sich schon lange dafür ein das für WKA keine Wälder gerodet werden, klagen dagegen sogar. Offshore Parks beeinträchtigen zB den Lebensraum von Meerestieren,sowie das ökologische Gleichgewicht.
    Hr Harbeck hat sogar eine Agenda auf den Weg gebracht das in den nächsten Jahren Gaskraftwerke als Backup gebaut werden sollen ,da er die Befürchtung hat das die EE keine stabile Stromversorgung gewährleisten können.
    So und nun,da Sie ja so über Ressourcenverschwendung schreiben, auch Sie verschwenden diese falls ihnen das noch nicht aufgefallen ist, schon in dem Sie mit einem Handy oder Laptop hier Kommentare schreiben. Also wenn dann richtig, das würde bedeuten Fell überwerfen, wieder rein in die Höhle und Leben wie vor 10.000 Jahren, ansonsten ist alles andere nur Aktionismus.

  30. 49.

    "Klimaschutz aber sozial" ist ja auch das Motto der Linken. Seitdem die das sagen, wähle ich sie nicht mehr.

  31. 46.

    Ja sicher PC, aber bifunktional, und Whataboutism kommt dann auch immer gut als schlagkräftiges Argument!
    Das Wirtschaftswachstum muss in DE zurückgedreht werden. Das wäre ein Anfang …

  32. 45.

    Tippen Sie mal "world's dumbest energy policy" in ihr Google.
    Und klicken dann mal auf den Artikel des Wall Street Journals...

  33. 44.

    Warum eigentlich schon wieder das Auto? Es gibt Menschen die keinen ÖPNV wollen und Ihre Freiheit und Ruhe im Auto genießen! Kennen Sie wirklich jemand der freiwillig vom Auto in den ÖPNV umsteigt? Ich nicht!

  34. 43.

    Beim 100-m-Lauf schaffen es die ersten Drei um zehn Sekunden, der Sechste braucht drei Minuten. Zählen sie den Sechsten zur Weltspitze?

  35. 42.

    Ich höre hier immer Grüne, aber WANN hatten wir eigentlich einen GRÜNEN BUNDESKANZLER oder GRÜNEN BÜRGERMEISTER???!
    Also was soll das ständige Geheule über irgendwelche grünen imaginären Größen. Wir werden seit JAHRZEHNTEN regional und bundesweit von CDU und SPD regiert!!!

  36. 41.

    Was für ein arroganter Nickname!
    Manche sind so an der Realität vorbei von sich überzeugt …

  37. 39.

    Ich verstehe dass viele mittlerweile frustriert sind.
    Mich nervt bei dem Thema die Scheinheiligkeit und Inkonsequenz. Entweder ist Klimaschutz wichtig, oder halt nicht. Es wird oft nur mit der Gießkanne gearbeitet, und vieles ist leider nur Show. Eigentlich wird weitergwmacht wie bisher, dabei könnte man von jetzt auf gleich viel unnötigen Mist abschaffen, und so manche Unternehmen auch stärker zur Umrüstung motivieren. Die Politik selbst ist oftmals leider auch kein gutes Vorbild, zB mit ihren Dienstwagen und der ganzen Fliegerei.

  38. 38.

    Na ja, jetzt hat Nürnberg erlebt was Klimawandel bedeutet.
    Es muss offenbar noch viel mehr solcher Ereignisse geben bis auch der Letzte das Hirn einschaltet. Keine Sorge, die wird es geben das ist erst der Anfang.

  39. 37.

    Die Tätigkeit mit dem größten Klimaeinfluss ist wohl Baggerfahrer im Tagebau. Da wird richtig viel bewegt: ganze Landschaften!

  40. 36.

    Die Kunst besteht darin nicht das Land abzuschaffen, sondern das Land REAL MESSBAR klimaneutral zu gestalten. Der Unterschied zwischen ihrem postulierten statischen und einem realen dynamischen Prozess ist, dass sich das System durch inneren Zwang an Stellen ändern wird, obwohl die Auslöser ganz wo anders stattfinden.
    Dazu muss NUR ein für Menschen attraktives Land (Attraktor), welches aber zwingend arm an Ressourcen sein muss, einen praktischen Weg zeigen, wie sich die Dinge lösen lassen.
    Dann und nur dann, geraten die anderen Systeme breitbandig genug unter Druck, sich sukkzessive (Kettenraktion) zu ändern.
    Norwegen ist in diesem Sinne kein weltweiter Attraktor, da die Ressourcen in Norwegen ein Alleinstellungsmerkmal (Vorzugsmerkmal) besitzen.

  41. 35.

    Du schaust schon richtig in die Welt weil das Klima nicht allein in und von Deutschland gemacht wurde seit der Industrialisierung. Aber es wird auch nicht zurückgedreht. Prävention um uns darauf einzustellen ist wichtig. Ansonsten fahre mal nach Brandenburg oder Hessen. Da wird abgeholzt für Stromtrassen, Windräder usw. Leider kann ich hier keine Bilder posten dazu. Und Du nutzt hier auch Handy/PC/Internet - ist Dein Beitrag zur Umwelt ?

  42. 32.

    Leider muss ich der AfD recht geben. Es wird viel Wald vernichtet inkl Zufahrten für Windräder, Stromtrassen und PVanlagen und Böden versiegelt dadurch. Es wird aber fast nicht aufgeforstet. Ein überflüssiger LNG-Terminal vor Rügen wird auf Ampel-Befehl erbaut gegen jede Vernunft. Grüne sind keine Umweltschützer. AKWs sind Klimaneutral von denen benannt worden und geschlossen, Kohle geht weiter. Bis zur FfF-Gründung hatten die nicht mal ein Wahlthema sondern kaperten die Bewegung.

  43. 31.

    Ja weil wir weiterhin relativ zu den größten Treibhausgasemittenten gehören und nach wie vor gewaltig über unseren Verhältnissen leben. Von dem allgemeinen ökologischen Fußabdruck noch ganz zu schweigen.
    GENAU deswegen interessiert sich weltweit niemand für unsere "Umwelt"-Politik. Und mal zur richtigen Einordnung. Der Individualverkehr ist für 20 % Treibhausgasemissionen (Trend weiter steigend) verantwortlich, dass Internet mit ca. 3%.

    Aber sie haben Recht. FFF oder LG etc. haben und werden NICHTS an diesem Umstand ändern.

  44. 30.

    "und nicht Windräder/PVs in die Umwelt hämmern und dafür Wälder vernichten."

    Welche Windräder wurden in Berlin in die Umwelt gehämmert? Und welche Berliner Wälder dafür vernichtet?

  45. 29.

    ... das lässt natürlich bewusst alles offen und für Jede/n ist was dabei. In China gibt es Dutzende Arten des Lächelns, nicht nur dasjenige, was Sie vermutlich nahelegen wollen und was hier offenbar kolportiert werden soll.

  46. 27.

    Wenn ich von den Grünen höre" die Welt retten"? Der Klimawandel kann nur verlangsamt werden- aber retten? Was wir Menschen tun können, dass ist beim Klimaschutz bewusst mitzuhelfen. Leider machen die Grünen diesen willigen Klimaschutz der Gesellschaft selbst mit den Schlaghammer wieder zunichte. Die Grünen erzeugen mit ihrer Druckforderungs- Sprache ein Unwetter, anstatt für einen positiven wirksamen Ein- Stimmungsschutz zu sorgen.

  47. 26.

    Typisch: Nichts Messbares da (!), aber trotzdem wird behauptet...(nachhaltig verändert???) Vieles ja, vieles teurer gemacht, alles ganz ohne Klimaeinfluss. Wurde da das Ziel aus den Augen verloren um narzisstische Bedürfnisse nicht nur zu befriedigen sondern auch Unnützes als wichtig zu rechtfertigen? Aber, es gibt sie. Die Tätigkeiten mit Klimaeinfluss. Das Festkleben gehört natürlich nicht dazu. Auch nicht das Demonstrieren und unterm Heizpilz moralisieren. Nur dann muss man was können und Willens sein. Mitzuarbeiten. In Jobs die wirklich was bewegen.

  48. 25.

    „Wir verändern weder in Berlin noch von Deutschland aus das Weltklima.“
    Schöne faule Ausrede, um nichts an seinem eigenem Verhalten ändern zu müssen - typisch NIMBY.
    Für PVA und WKA werden in DE keine Wälder gerodet - die lassen wir woanders roden: Urwälder in Südamerika für Rinderzucht, in Südostasien für Ölpalmenplantagen, in Südosteuropa für Bau- und Brennholz. Oder regt sich irgend jemand darüber auf, dass die Supamärkte ohne Palmöl halb leer wäre?
    Die Aufzählung unserer Ressourcenverschwendung wäre endlos …

  49. 24.

    „…aber wir werden es nicht verändern“ Wieso nicht? Wir haben es doch innerhalb der letzten 2.000 Jahre - davon in den letzten 200 mit extremer Geschwindigkeit - geschafft, das Klima bis zum heutigen Stand zu verändern.
    Erwas mehr Realität können Sie haben: Die Uratmosphäre der Erde hatte 10 % CO² = 100.000 ppm. Im Kambrium, als sich innerhalb von 5 bis 10 Millionen Jahren die damaligen Vertreter aller heute lebenden Tierstämme entwickelten, lag der atmosphärische CO²-Anteil auf einem hohen Niveau von über 0,6 % = 6.000 ppm. Nun ist der aktuelle Wert von mittlerweile 412 ppm = 0,04 % so hoch wie in den letzten 800.000 Jahren nicht. Da lag der Wert während der Eiszeiten zwischen 180 und 210 ppm und während der Zwischeneiszeiten bei 280 bis 300 ppm und war in den letzten 10.000 Jahren mit 260 bis 280 ppm ziemlich stabil.
    Noch zu Beginn des 19. Jhd. lag der Wert bei 284 ppm. Die 128 ppm, die wir heute mehr haben, sind anthropogenen Ursprungs!

  50. 23.

    Klimawandelleugner und ihre plumpen Milchmädchenrechnungen.

    "Auch wenn also der deutsche Treibhausgas-Ausstoß nur zwei Prozent der Weltemissionen ausmacht, so ist dies doch – im Ranking der Verursacherstaaten – bereits der siebtgrößte Einzelanteil überhaupt; zählt man die EU als Gemeinschaft nicht mit, liegt die Bundesrepublik sogar an sechster Stelle. Und jemand aus der Top Ten der Verursacher soll keine Pflicht zum Mittun haben?"

  51. 22.

    Es sind immer die gleichen hier die diesen Unsinn behaupten aber nie einen Beweis dafür abliefern.

  52. 21.

    Ein völlig anderer, guter Ansatz. Sehe ich auch so. Man sollte in erster Linie Geld in Prävention stecken gegen Hitze, Starkregen, Trockenheit und Stürme. Wir werden die Klimaveränderungen nicht mit Haussanierungen, Wärmepumpen, Solarfelder oder Windräder aufhalten und auch das Klima ändert das nicht. Schutz der Bürger sollte oberste Priorität haben. Wohnbauverdichtung ist der größte Fehler und führt keine Hitze oder Wasser ab. Mehr Bäume, Wasserauffang wo es nur geht

  53. 20.

    „Wir verändern weder in Berlin noch von Deutschland aus das Weltklima.“
    Schöne faule Ausrede, um nichts an seinem eigenem Verhalten ändern zu müssen - typisch NIMBY.
    Für PVA und WKA werden in DE keine Wälder gerodet - die lassen wir woanders roden: Urwälder in Südamerika für Rinderzucht, in Südostasien für Ölpalmenplantagen, in Südosteuropa für Bau- und Brennholz. Oder regt sich irgend jemand darüber auf, dass die Supamärkte ohne Palmöl halb leer wäre?
    Die Aufzählung unserer Ressourcenverschwendung wäre endlos …

  54. 19.

    So isses. Am Besten man macht nix. Damit sich die Herren (und Damen) unterm Röhrenden Hirschen nicht gestört fühlen.

  55. 18.

    "Global brächte ein Tempolimit in D weniger als 0,01% Reduktion - und das auch nur vermutlich."

    Kostet aber nüscht und hat noch viele andere Vorteile (weniger Rohstoffverbrauch, weniger volkswirtschaftliche Schäden durch Staus / Unfälle, gut für Tiere...).

    Aber wenn Ideologie wichtiger ist....

  56. 17.

    Das ist die hohe Kunst der Merkelschen Bundespolitik, die sich fast jeder zu nutze macht. Kündige alles an was Menschenmöglich und machbar ist. Mach das mit allen Themenfeldern, wenn du mit allem durch bist dann fängst du wieder von vorne an, und erklärst den Menschen aus welchem Grund nichts getan werden konnte. Fertig!

  57. 16.

    Sehr geehrter Realist,

    ich berichte, was die Politik über FFF sagt und denkt, damit Sie sich ein Bild machen können. Ich selbst nehme keine Bewertung vor, sondern überlasse es Ihnen, zu entscheiden, wie Sie die gelieferten Informationen verarbeiten.

    Das ist mein Auftrag als öffentlich-rechtlicher Journalist. Die Berichterstattung einzustellen wäre nicht förderlich und entspräche auch nicht meinem Auftrag.

    Herzlichst,
    S. Schöbel

  58. 15.

    Nein, aber wir haben etwas gutzumachen, denn schließlich gehört DE zu den Industrieländern, den ehemaligen Kolonialmächten, die seit 200 Jahren die Erde ausbeuten, ohne je etwas für den Erhalt der Umwelt getan zu haben.
    Schon mal was von Overshoot Day gehört? Der findet in DE seit fünf Jahren immer zwischen dem 2. und 5. Mai statt. Sprich wir haben nach einem Drittel des Jahres bereits die Ressourcen für ein ganzes Jahr verbraucht. Und da kommen Sie mit 1,76 % CO² daher?
    Die Republik Jemen ist das Land, welches mit 0,3 Erden am sparsamsten mit den Ressourcen dieser Erde umgeht. Ebenfalls sparsam: Afghanistan (0,4), Pakistan (0,5) und Indien (0,8). Erstaunlich: Schwellenländer wie Brasilien (1,6) oder China (2,4) schneiden sogar besser ab als Deutschland.
    In Zukunft bissel weiter denken als bis zum eigenen Tellerrand.

  59. 14.

    .....im Ausland werden wir schon belächelt.

  60. 13.

    Man geht einen völlig falschen Weg. Man sollte in Hitze-Prävention für Bürger investieren und nicht Windräder/PVs in die Umwelt hämmern und dafür Wälder vernichten. Das RRG in ihrer Amtszeit mehr Bäume gefällt als gepflanzt haben und die Pflege der Grünanlagen/Stadtbäume vernachlässigte ist allgemein bekannt. Mogelpackung mit grünem Siegel gewesen. Aber FfF als Wähler haben wollen wie Rattenfänger zu Hameln.

  61. 12.

    Wir verändern weder in Berlin noch von Deutschland aus das Weltklima. Aber wir lassen Deutschland gerade verändern mit Klimapolitik (Rügen-LNG/Wälder roden für Windräder und PV-Anlagen). Man zerstört unsere Umwelt/Wirtschaft für Strom-Ersatz. Macht aus dem Tempelhofer Feld endlich eine Art Tiergarten und weg mit den Beton-Landebahnen (Versiegelung). Da müssen viele Bäume hin.

  62. 11.

    Ich weiß nichts, aber auch gar nichts was sie CDU positiv für das Klima auf den Weg gebracht hat. Viel Reden und etwas anderes machen kenne ich zur Genüge. Nicht glaubwürdig, insbesondere mit der weiteren Versiegelung der Stadt und der Verhinderung alternativer Fortbewegungsmittel auf sicheren Wege wie zum Beispiel das Fahrrad, was immer noch keine ausreichende Infrastruktur hat und die jetzt auch verhindert wird.
    Seit Jahrzehnten redet die CDU vom Klimaschutz, aber unterläuft jede wissenschaftliche Mindestnotwendigkeit. Lippenbekenntnisse. Mehr haben sie nicht.

  63. 10.

    Anteil co2 in der Atmosphäre sind 4%. Diese 4% sind zu 96% aus der Natur. Der Anteil Deutschlands an den selbst erzeugten 4% CO2 ist eine Zahl mit vielen Nullen hinter dem Komma. Die mediale und politische Darstellung verkauft einem eine Fantasy-Reality und den Glauben wir verändern das Weltklima um 1,5Grad. Etwas Realismus zur Wahrheit wäre toll. Klar muss man was tun, aber wir werden es nicht verändern

  64. 9.

    Multipliziert mit 200 (- weil Deutschland ja EIN Land ist -) kommen 350 % heraus.

  65. 8.

    Mein Erleben: Es gibt mehrere "Stufen" der ökologischen Erkenntnis: War es vor etlichen Jahrzehnten nur das Ziel, "den Himmel über der Ruhr wieder blau" zu machen, also die sichtbarsten Schädigungen zu unterlassen, alles andere aber weiterhin zu belassen, so hat erst die ökologische Bewegung den wirklich tiefgreifenden Gedanken in die politische Kultur eingebracht. Daraus ist dann eine breit gefächerte Forschungslandschaft und auch die Partei der (Bündnis)Grünen entstanden, Etliche gingen auch in die SPD, später dann in Die Linke, Einige verloren sich in der CDU/CSU und der FDP.

    Fridays for Future hat keine neuen Zusammenhänge, doch mehr Tempo reingebracht, weil es v. a. die Jüngeren sind, die das alles auszubaden haben, wenn dann Schlafwagentempo beibehalten wird. Es muss m. E. nichts übereilt werden, nur die verschiedensten Maßnahmen zusammengebracht werden, die jetzt noch isoliert sind.

  66. 7.

    Die Aktionen der Straßenkleber hatenn NULL Beitrag zum Fortschritt und kreierten dafür mehr Emissionen und belegten Klimaschutz mit einem emotional negativen Image. Diese klare Aussage fehlt mir seitens Herrn Schöbel.

    Auch fehlt die Aussage, dass die Aktionen ausschließlich gegen das Auto richten - größere Teil-Sektoren von Emissionen werden ignoriert, z. B. Heizen, Kühlen oder Streamen. Es geht also nur um Auto-Hass, nicht ums Klima. Global brächte ein Tempolimit in D weniger als 0,01% Reduktion - und das auch nur vermutlich.

    Ebenso wenig fehlt mir die Reflektion wieviel für dne Klimaschutz schon in den Jahren vor einem schwedischen Mädchen mit Wutausbrüchen passiert ist. Deutschland hat in 30 Jahren 40% CO2 reduziert, lange bevor andere Länder überhaupt drüber redeten - und das bei über 150% BIP-Wachstum. Weltweit einzigartig, teuer erkauft und null gewürdigt.

    Herr Schöbel: Bitte stellen Sie das Schreiben zu dem Thema ein. Ich erkenne kein Wissen dazu bei Ihnen.

  67. 6.

    Welches Klima soll denn geschützt werden? Das was wir 1970 hatten gibt es nicht mehr. Und das was wir jetzt haben, mit enorm vielen Hitzetoten kann wohl auch nicht gemeint sein. Wenn ich das eine unterlasse, dann muss ich das andere machen. Unterm Strich kommen da kaum nennenswerte Co² Ausstoß Veränderungen bei raus. Der Mensch soll das Klima schützen, der Mensch und das Tier muss vor dem Klima geschützt werden. Ich kann mir gut vorstellen das der Mensch für die Klimaveränderung einen Beitrag geleistet hat. Fast 60% der Erdoberfläche, die 1970 noch nicht versiegelt war sind heute zu betoniert. Wenn ich die gesamte Oberfläche eines Planeten so massiv verändere, dann kann das die Ursache sein für Klimaveränderungen. Hätten wir die Möglichkeit, dann würden wir noch die Meere zu betonieren. Es fehlen 400 000 Wohnungen allein in Berlin, heißt, der Wahnsinn geht weiter mit der Flächenversiegelung.

  68. 5.

    Die Grüne Julia Schneider sagt: "Mir ist es im Endeffekt fast egal, wer die Welt rettet. Hauptsache, es macht jemand."

    Das weltweit mehr für den Klimaschutz getan werden muss, bestreitet kaum jemand. Aber es glaubt doch hoffentlich niemand, dass alle geplanten Vorhaben in Deutschland irgendetwas am Klima ändern werden?!

    Deutschland verursacht 1,76% am weltweiten CO2 Ausstoß - wir könnten das ganze Land abschaffen und es würde nicht einen Jota am Klima ändern!

  69. 4.

    „ Schneider. Zum Beispiel, indem erst der bessere ÖPNV geschaffen wird, damit dann das eigene Auto stehen bleiben kann - oder gar abgeschafft wird. Nicht umgekehrt.“
    In Sachen Theorie und Praxis scheint es ein wenig auseinander zu gehen bei den Grünen.

  70. 3.

    5 Jahre Chaos und nichts dahinter. Genauso wie die Grünen alles verbieten aber keine Ansätze wie oder womit was besser werden kann....

  71. 2.

    Die Berliner Politik hat vorallem gelernt, dass es wichtiger ist ganz oft "Klima" zu sagen als tatsächlich Maßnahmen zu treffen, die CO2 sparen, oder die Stadt für Hitze und Extremwetter fit machen.

  72. 1.

    Wenn unser Regionalsender rbb bei allen Brandenburger Themen so intensiv berichten würden, wäre es schön.

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