Für rund 5,8 Millionen Euro - Ältestes Potsdamer Schloss wird saniert

Di 17.12.24 | 14:18 Uhr
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Archivbild: Jagdschloss Stern in Potsdam. (Quelle: imago images/Preußer)
Bild: imago images/Preußer

Das historische Jagdschloss Stern in Potsdam wird für mehrere Millionen Euro saniert. Das teilte das Kulturministerium am Dienstag in Potsdam mit. Im ersten Bauabschnitt sollen demnach bis 2030 das Kastellanhaus und Nebengebäude instandgesetzt werden.

Stil eines holländischen Bürgerhauses

Für die Planung der rund 5,8 Millionen Euro teuren Arbeiten will Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Donnerstag einen Förderbescheid in Höhe von 220.000 Euro an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten überreichen.

Das Jagdschloss Stern ist den Angaben zufolge Potsdams ältester erhaltener Schlossbau. König Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) ließ das Bauwerk von 1730 bis 1732 im Stil eines holländischen Bürgerhauses errichten. Der Standort habe eine bis in das 18. Jahrhundert zurückreichende gastronomische Nutzungsgeschichte, hieß es.

Das Kastellanhaus wurde demnach bis 1992 als Gaststätte mit Biergarten genutzt und steht seither leer. Die Stiftung plane nun die Wiederbelebung des Standortes Jagdschloss Stern mit einem gastronomischen Angebot, heißt es.

Sendung: Radio3, 17.12.2024, 17:30 Uhr

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5 Kommentare

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  1. 4.

    Hallo Babelsberger, danke für deine Meinung, ich finde es schwierig, das für Soziales kein Geld vorhanden ist oder nicht in Plänungen geplant werden. Was ist mit dem Lokplatz in der Berliner Straße oder mit der Fläche am babelsberger Park.
    Vielleicht hab ich mich nicht korrekt ausgedrückt, sorry. Ich will das wenige Geld sinnvoll ausgegeben wird. Es werden für sinnlose Dinge Geld aus dem Fenster geworfen. Ein Beispiel, 1990 wurde in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, daß neben der Schnellstrasse keine Bebauung stattfinden darf, kommt aber einer mit € werden diese Absprachen vergessen. siehe Zentum Ost. Warum werden auf den 5 Etagenhäuser keine Wohnungen aufgestockt oder warum wird in Babelsberg kein zweites Heizhaus für die Babelsberger Seite gebaut. Wessen Interesse ist es dies zu verweigern?
    bleibt gesund und schöne Feiertage

  2. 3.

    Wie gut, daß sich Leute wie Opa Kuno in der Menschheitsgeschichte nicht durchsetzen konnten.
    Es gab zu jeder Zeit Anliegen, die vermeintlich wichtiger waren. Früher viel mehr als heute. Hätte man immer auf Opa Kuno und seine Gesinnungsgenossen gehört, gäbe es heute keine Schlösser, keine Gärten, keine Städte, die es sich anzuschauen lohnen würde. Man bräuchte keinen Welterbetitel, für was auch? Überall würde es aussehen, wie in Marzahn. Oder wie im Ruhrgebiet. Opern, die Museumsinsel oder Venedig? Fehlanzeige! Galerien, prächtige Kirchen, Weimar, Amsterdam, Barcelona? Alles Städte mit Betonklötzen oder Ziegelhütten, aber mit Kindergärten. Die Menschheit wäre verloren. Nur Opa Kuno, der wäre (vielleicht) glücklich.

  3. 2.

    Hier wird das schöne Geld für Uraltes ausgegeben, wichtiger sind Reparaturen an Schulen und Kindergärten. Das Geld könnte man auch ein Teil an die Potsdamer Tafeln spenden. Die Stiftung nimmt immer von der alten Tradition der Bürger weg, siehe Freibad Babelsberg. wo sind die alten Traditionen der Babelsberger.

  4. 1.

    Die Sanierung des kastellanhauses ist mehr als überfällig. Allein es fehlt der glaube !