Ein Mitglied des medizinischen Personals steckt ein Wattestäbchen nach einem PCR-Abstrich zum Test auf Covid-19 in ein Röhrchen. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)
Bild: dpa/Michael Kappeler

822 neue Fälle - Höchster Tageswert bei Corona-Neuinfektionen in Berlin

822 Corona-Neuinfektionen meldet die Berliner Gesundheitsverwaltung am Dienstag - noch nie war der Wert so hoch. Mittlerweile steigt aber auch der Anteil, der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten - und auch der Toten.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages hat in der Hauptstadt einen neuen Höchstwert erreicht. Am Dienstag meldete die Berliner Gesundheitsverwaltung laut aktuellem Lagebericht, es seien 822 neue Fälle registriert worden. Das ist der höchste registrierte Anstieg binnen eines Tages seit Beginn der Pandemie. Zuletzt galt ein Plus von 706 Fällen am 13. Oktober als bislang höchster Tageswert bei den Neuinfektionen.

Die Corona-Zahlen zogen damit deutlich an: Am Montag waren in Berlin 476 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Inzwischen wird zwar mehr getestet, Experten weisen allerdings darauf hin, dass auch der Anteil der positiv Getesteten gestiegen sei.

Anteil der mit Covid-19-Fällen belegten Intensivbetten hat zugenommen

Zudem gab es laut Gesundheitsverwaltung zwei weitere Todesfälle. Die Zahl lag hier für Dienstag bei inzwischen 243. Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 22.726 Corona-Fälle registriert. 16.759 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten nahm ebenfalls zu: Er lag am Dienstag bei 6,4 Prozent - am Vortag betrug der Wert 5,3.

Die Corona-Zahlen zogen damit deutlich an: Am Montag waren in Berlin 476 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Inzwischen wird zwar mehr getestet, Experten weisen allerdings darauf hin, dass auch der Anteil der positiv Getesteten gestiegen sei. Für das Land Berlin werden diese Zahlen im täglichen Lagebericht aber nicht veröffentlicht.

 

Zudem gab es laut Gesundheitsverwaltung zwei weitere Todesfälle. Die Zahl lag hier für Dienstag bei inzwischen 243.

 

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 22 726 Fälle registriert. 16 759 Menschen gelten inzwischen als genesen.

 

Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs weiter auf nun 93,8. Am Vortrag lag sie bei 89,2. Die Hauptstadt liegt damit weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 und gilt als Risikogebiet.

 

Am höchsten ist die am Dienstag gemeldete sogenannte 7-Tage-Inzidenz weiterhin im Bezirk Neukölln mit 188,5 (Vortag: ebenfalls 188,5). Auf den zweithöchsten Wert kommt der Bezirk Mitte mit 143,9, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg mit 136,4.

 

Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten hat zugenommen: Er lag am Dienstag bei 6,4 Prozent - am Vortag betrug der Wert 5,3.

 

Die Corona-Zahlen zogen damit deutlich an: Am Montag waren in Berlin 476 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Inzwischen wird zwar mehr getestet, Experten weisen allerdings darauf hin, dass auch der Anteil der positiv Getesteten gestiegen sei. Für das Land Berlin werden diese Zahlen im täglichen Lagebericht aber nicht veröffentlicht.

 

Zudem gab es laut Gesundheitsverwaltung zwei weitere Todesfälle. Die Zahl lag hier für Dienstag bei inzwischen 243.

 

Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 22 726 Fälle registriert. 16 759 Menschen gelten inzwischen als genesen.

 

Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs weiter auf nun 93,8. Am Vortrag lag sie bei 89,2. Die Hauptstadt liegt damit weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 und gilt als Risikogebiet.

 

Am höchsten ist die am Dienstag gemeldete sogenannte 7-Tage-Inzidenz weiterhin im Bezirk Neukölln mit 188,5 (Vortag: ebenfalls 188,5). Auf den zweithöchsten Wert kommt der Bezirk Mitte mit 143,9, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg mit 136,4.

 

Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten hat zugenommen: Er lag am Dienstag bei 6,4 Prozent - am Vortag betrug der Wert 5,3.

 

Berlin bleibt Risikogebiet

Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs weiter auf nun 93,8. Am Vortrag lag sie bei 89,2. Die Hauptstadt liegt damit weiter deutlich über dem kritischen Schwellenwert von 50 und gilt als Risikogebiet.

Am höchsten ist die am Dienstag gemeldete sogenannte 7-Tage-Inzidenz weiterhin im Bezirk Neukölln mit 188,5 (Vortag: ebenfalls 188,5). Auf den zweithöchsten Wert kommt der Bezirk Mitte mit 143,9, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg mit 136,4. Der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten hat zugenommen: Er lag am Dienstag bei 6,4 Prozent - am Vortag betrug der Wert 5,3.

Ampel für R-Wert auf Gelb

Die sogenannte Berliner Corona-Ampel steht damit auf Grün bei der Belegung der Intensivbetten sowie auf Rot bei der Sieben-Tage-Inzidenz.

Der sogenannte R-Wert liegt am Dienstag bei 1,11 - und zeigt damit Gelb. Die Reproduktionszahl (R-Wert) beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt. Sobald der R-Wert in Berlin an drei Tagen in Folge bei 1,1 oder höher liegt, schaltet die Ampel auf Gelb. Ab 1,2 an drei Tagen schaltet sie auf Rot.

Sendung: Abendschau, 20.10.2020, 19:30 Uhr

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43 Kommentare

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  1. 43.

    Das haben Sie schön gesagt, Lia. Politiker in dieser Situation zu sein, aber eigentlich auch prinzipiell, ist äußerst undankbar. Jeder guckt nur auf seine persönliche Situation, sieht aber nie das große Ganze. Und wenn einem irgendwas nicht passt, sind natürlich die bösen Politiker daran schuld.

  2. 42.

    Ich bin nicht der Meinung dass der Senat "rumsitzt und sich wundert über steigende Infektionszahlen". Denn sie müssen sich jeden Schritt 10* überlegen. Es wird doch alles gleich als Eingriff in die Demokratie gewertet. Ich beneide unsere Politiker, die solche Entscheidungen treffen müssen, jedenfalls nicht!

  3. 41.

    Das ist keine Maßregelung, sondern eine andere Bewertung der Verhältnismäßigkeit. Wir befinden uns im Öffentlichen Recht, nicht im Strafrecht. Die Richter haben keine Rechenaufgabe überprüft und herausgefunden, dass der Senat falsch gerechnet hat. Andere Richter hätten beispielsweise die Verhältnismäßigkeit der Sperrstunde ganz anders bewerten können. Herr Müller darf sich schon ein wenig über die Entscheidung ärgern, denke ich, weil es eben nicht so ist, dass ein echter Fehler korrigiert wurde.

    Maskenmuffel regen sich ja auch ständig über die Maskenpflicht auf, obwohl sie Demokratie und Gewaltenteilung (hoffentlich) grundsätzlich verstehen.

  4. 40.

    Auch den Punkt wo er sich darüber beschwert das Gerichte ihn maßregeln ?
    Da hat er was an der Demokratie und der Gewaltenteilung wohl nicht verstanden

  5. 39.

    Es wäre sinvoller die bestehenden Regeln konsequenter durchzusetzen und Missachter zu ahnden. Aber nicht nur höflich ermahnen, sondern gleich in den Geldbeutel greifen. Bußgelder werden nicht eingetrieben, kaumeiner kontrolliert und die Politik sitzt im Senat herum und wundert sich, warum die Zahlen weiter steigen und denkt sich Neues aus wie Büromaskenpflich oder private Treffen zu beschränken - was an sich nicht kontrollierbar ist. Es sei denn die Polizei klingelt jetzt an jeder Wohnungstür und kontrolliert. Haha.

  6. 38.

    Dieser "Feldversuch" läuft seit Samstag z.B. in Paris, und zwar ab 21:00

  7. 37.

    Bei aktuell rund 0,157% Infizierten (nicht alle davon sind erkrankt!) in Berlin, bezogen auf die Einwohnerzahl, möchten Sie die Bundeswehr im Inneren einsetzen? Ich weiß nicht, was in Ihrem Weltbild nicht stimmt, aber es ist bedenklich.
    Ich fürchte allerdings, dass die sozialen, psychologischen, politischen und wirtschaftlichen Schäden, die durch den derzeitigen Aktionismus verursacht werden, wesentlich verheerender ausfallen werden, als es das Virus allein je geschafft hätte.

    Beste Grüße

  8. 36.

    Bei weiter steigenden Infektionszahlen und einer abnehmenden Zahl von Intensivbetten werden wir garantiert wieder bei einem kompletten Lockdown landen.

    Besser wäre es doch die getroffenen Maßnahmen konsequent umzusetzen und um eine Ausgangssperre ab 22:00 Uhr zu erweitern und diese entsprechend zu kontrollieren und mit spürbaren Bußgeldern zu belegen.

    Viel mehr bleibt dann nicht möglich, außer einem erneuten Lockdown!

  9. 35.

    Ich schäme mich für die Menschen, die die Vorsichtsmaßnahmen unserer Regierung mit Nazi-Deutschland vergleichen!!! Was gibt es bloß für arrogante, anscheinend nichts wissende Egoisten in unserer Gesellschaft!!!
    Ich begrüße ausdrücklich die Rede unseres Regierenden von gestern.

  10. 34.

    Also ich muß jetzt mal ein Lanze für die Leugner und Querdenker brechen. Die halten doch wirklich viel Abstand, nämlich Abstand zur Vernunft.

  11. 33.

    > die andere als Egoisten bezeichnen, darauf pochen das man sich an die Regeln zu halten hat
    Hat man sich denn nicht an die Regeln zu halten?

  12. 32.

    Man was man hier wieder so lesen kann.... immer wieder die, die andere als Egoisten bezeichnen, darauf pochen das man sich an die Regeln zu halten hat und dann eine Ausgangssperre fordern, Bundeswehr soll diese durchsetzen, Berlin zum Sperrgebiet erklären lassen wollen und am besten gleich den Ausnahmezustand ausrufen lassen wollen...
    Schaut doch einfach mal auf die Homepage des Bundes ..... für politische Bildung ... ein treffender Name !
    Dort wird erklärt warum 240 Tote in 6 Monaten keine Rechtfertigung für den Einsatz der Bundeswehr sind und auch das mit dem Ausnahmezustand schwierig wird.

  13. 31.

    Damit können wir uns beim feierwütigen, uneinsichtigen Teil der Bevölkerung in den bekannten Problem-Bezirken bedanken.
    Mit deren selbstsüchtiger Art gefährden sie die Gesundheit und das Leben aller Bürger!

  14. 30.

    Jetzt blüht wieder die Zeit der Blockwarte und Denunzianten. Warum schlagen Sie nicht gleich die Einweisung von Maskenverweigerern in Internierungslager vor, inklusive Zwangsimpfung. Auch der Schießbefehl für die Bundeswehr-Soldaten sollte nicht fehlen. Wer nach 23 Uhr angetroffen wird, ist zu erschießen. Manchen Schnabel sollte man mit Kernseife auswaschen, der so einen Unsinn verbreitet. Infektionsschutz ja, aber bitte ohne Hysterie und Nazimethoden.

  15. 29.

    Gleich geblieben ist allerdings die Zahl der querulatorischen Relativierer und Leugner.
    Nur sind die zur Zeit mal wieder besonders laut.
    Gegen diese Leute helfen im übrigen auch keine Masken, da hilft nur das verbrennen eines jungfräulichen Salbeistrauches in der Nacht vom 29. auf den 30. Februar bei Vollmond auf einem Kreuzweg.

  16. 28.

    Die DDR gibt es nicht mehr und Berlin ist nicht Berchtesgaden. Da leben ein paar Leute und in Berlin ein paar mehr.

  17. 26.

    Bevor es wirklich wieder zum lockdown kommt, trotz Demokatie, weiter Demonstrationen genemigen in dem Stil wie bisher. Fussballspiele, Grosshochzeiten(m. braucht Braut und Bräutigam plus 2Trauzeugen)oder heiratet später. Feiern kann man si h doch wohl in der jetzigen Situation als intelligenter Mensch verkneifen oder nicht????????

  18. 25.

    Wie oft noch? Ein Bett ist nichts ohne das Personal. Das ist der Engpass!!! Und darüber wird keine offizielle Statistik geführt. Zu „normalen“ Zeiten werden Betten gesperrt, weil Personal fehlt. Das ist jetzt nicht anders.

  19. 24.

    Und all' das, obwohl sich der Großteil der Bevölkerung doch fast dauernd halbherzig an die Regeln hält, wenn gerade nichts wichtigeres ansteht...

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