Corona-Grafiken - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

So 29.05.22 | 10:57 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Wie sich die Zahlen in den Kliniken entwickeln
Bild: rbb|24/Datawrapper

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Covid-19-Erkrankte liegen in den Kliniken? Wie entwickelt sich die Lage? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Krankenhausaufenthalte, Einweisungen auf die Intensivstation und Todesfälle – all das verursacht Corona nach wie vor, aber deutlich seltener als in früheren Phasen der Pandemie. Zu verdanken ist das den Impfungen, den besseren Therapiemöglichkeiten und auch den milderen Varianten des Virus. Und das zeigt sich auch im Vergleich der Klinikzahlen mit den Höhepunkten der Pandemie.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Entsprechend wollen wir bei rbb|24 noch mehr den Fokus verschieben - weg von den reinen Fallzahlen, hin zu den Vergleichen der klinischen Fälle. Das ist – neben dem Vergleich zu den Hochphasen der Pandemie – auch der Vergleich mit den Durchschnittswerten auf den Normalstationen, Intensivstationen und bei den Sterbefällen seit März 2020.

Darum finden Sie hier auch die Kurven zu den Fällen in den Kliniken, einmal für die letzten Monate und für die Zeit seit Beginn der Pandemie.

Und hier finden Sie die Kurven zu den Sterbefällen.

Der Vorteil dieses Vergleichs: die Definition und Statistik eines Covid-Falls im Krankenhaus oder auf dem Sterbebett hat sich seit dem Anfang der Pandemie nicht grundlegend geändert. Die Zählung der reinen Infektionen in gewisser Weise aber schon, weil viele Infektionen zwar per Schnelltest nachgewiesen werden, aber nur per PCR getestete Fälle in die Statistik eingehen.

Der Nachteil: Ganz genau sind die Zahlen zu den schweren Verläufen auch nicht. Denn zum einen gibt es Hinweise darauf, dass durch die mildere Omikron-Variante mehr Menschen mit als wegen Corona in die Klinik müssen oder gar versterben. Sprich die aktuellen Zahlen könnten in dieser Hinsicht das Problem überschätzen.

Zum anderen dauert es, bis Erkrankte in die Klinik kommen und mitunter sogar versterben. Entsprechend stellen diese Zahlen nur sehr verspätet die aktuelle Lage und Dynamik dar. Darum zeigen wir auch weiterhin, wie sich die reine Zahl der gemeldeten Fälle von Woche zu Woche verändert, nutzen aber als Kontext die Angaben des RKI zur Testzahl und Testpositivität für Berlin und Brandenburg.

Im Folgenden finden Sie weiterhin regional aufgeschlüsselt die Zahl der durch Covid-19-Patientinnen und Patienten belegten Intensivbetten, sowie die Hospitalisierungsinzidenz - trotz der bekannten Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene, die zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] thematisiert haben.

Hier finden Sie die Kurve der Fallzahlen, die allerdings durch die massiven Änderungen in der Teststrategie an Aussagekraft verloren hat und weniger relevant ist. Gleichwohl wollen wir sie aus Transparenzgründen nicht komplett streichen.

Ähnliches gilt auch für die Übersicht zu den Inzidenzen in den Landkreisen und Berliner Bezirken. Sie haben kaum noch Relevanz in der politischen Diskussion. Gleichzeitig könnten Sie frühzeitig auf eine andere Infektionsdynamik hinweisen.

Die Übersicht zu den Impfungen: Nach wie vor zeigen zahlreiche Studien, dass auch bei Omikron die Impfung der entscheidende Unterschied ist, wenn es um die Schwere der Verläufe geht.

Ganz verzichten wollen wir zumindest vorerst auf einige andere Grafiken. Das wären zum Beispiel die Grafiken zum Alter der Infizierten, eben weil die verschiedenen Altersgruppen höchst unterschiedlich getestet werden. Auch die Daten zum Anteil der verschiedenen Omikron-Varianten und die Berliner Corona-Ampel fallen künftig weg, sei es weil die Variante BA.2 klar das Geschehen dominiert oder weil sie schlicht schon lange kein Entscheidungskriterium mehr ist.

Weiterhin stellen wir die Entwicklung der Testpositivität und die Testzahlen dar, wenngleich auch das vor allem als Diskussionsgrundlage dienen soll.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Nicht ganz. Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen abzufangen, indem wir nachträgliche Korrekturen auf mehrere Tage verteilen.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Sowohl Berlin als auch Brandenburg haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 arbeitet darum mit einigen Ersatzlösungen, die sich wie folgt darstellen:

Berlin:

Der Senat meldet am Wochenende neue Fallzahlen, aber keine neue Zahlen zu Hospitalisierungen und Toten. Weil die Trends bei Hospitalisierungen und Totenzahlen träger sind, führen wir am Wochenende schlicht die Stände vom Freitag weiter. Die ITS-Auslastung führen wir allerdings basierend auf dem Divi-Register täglich aktualisiert weiter.

Brandenburg:

Brandenburg meldet am Wochenende nicht mehr. Wir führen deshalb an Samstagen und Sonntagen den bestehenden Stand fort. Auch hier liefert uns das Divi-Register aber zumindest für die Intensivstationen aktuellere Zahlen zu.

Warum wählt rbb|24 einen Sieben-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen und Sterbefällen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der Sieben-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist ein Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Klinikfälle, weil hohe Infektionszahlenen oder gar hohe Belastungen in einer Klinik nicht notwendigerweise mit dem Infektionsgeschehen dort zu tun haben. Deshalb soll auch nur der Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermieden werden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen. Ferner impliziert der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und im Idealfall isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben. Daher verzichtet rbb|24 auf eine Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten.

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Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

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  1. 1900.

    Wie von mir schon mal vermutet, läßt Taiwan nach der Strategieänderung die Infektionswelle mit den Omikronstämmen ähnlich wie Korea jetzt durchlaufen:
    https://www.worldometers.info/coronavirus/country/taiwan/
    Das Interessante für uns daran wäre, wie sich die Krankenhausbelegung entwickelt und wieviele Todesfälle es geben wird, da Taiwan vorher (ähnlich wie Festlandchina) im Prinzip eine Null-Fälle-Politik hatte und deshalb kaum vorherige natürliche Immunisierung erfolgt ist. Daran könnte man die Gefährlichkeit einer Omikronwelle ohne vorherige Immunisierung durch Erregerkontakt (nur durch Impfungen) im Vergleich zu uns bei jeder Menge vorheriger Erregerkontakte auseinanderdividieren - so sieht man vielleicht auch, wieviel der eher leichten Erkrankungen bei uns auf (teilweise unerkannte) vorherige Durchseuchungen zurückzuführen sind und nicht auf spezielle Eigenschaften der Omikronstämme. Mal sehen, wie das Saldo in 2-3 Wochen ist.

  2. 1899.

    Das ganze Interview ist einfach nur peinlich. Im Dezember gab es schon mal so was in der Art mit ihr. An ihrer Stelle wäre mir das unangenehm, mich für sowas zur Verfügung zu stellen. Stellt zumindest ihre Qualifikation in Frage.

  3. 1898.

    Ich würde hier zu dem Corona Bashing auch gerne was beitragen, hab aber meinen Aluhut vergessen.
    Wenn Corona durch standhaftes ignorieren unwahr wird, klappt es dann beim Krieg auch? Und hätte Deutschland dann gar keine Helme schicken müssen?

  4. 1897.

    Angesichts der Tatsache, dass von den beratenden Experten niemand und zu keinem Zeitpunkt sich dazu geäußert hat welche Voraussetzungen müssen eigentlich erfüllt werden um die Pandemie als beendet zu erklären, halte ich dieses von Ihnen scherzhaft erwähntes Szenario für durchaus denkbar.
    Nach über zwei Jahren wissen wir dass wenn wir weiterhin sowohl diagnostisch als auch erfassungstechnisch so vorgehen wie bis jetzt, ein Ende gar nicht möglich ist denn es wird immer die "Fallzahlen" geben. Und solange es Fallzahlen geben wird, wird es Sterbefälle geben die "in Verbindung mit dem Virus" auftreten und später als Corona-Tote kommuniziert werden.
    Und solange solche Sterbefälle geben wird, wird es auch Politiker geben, die gerne flotte Sprüche wie "jeder Tote ist ein Toter zu viel" in die Menge werfen werden. Tun sie momentan nicht, aber wird es auch dabei bleiben?

  5. 1895.

    Psssst...nicht verraten! Die ab jetzt folgende, langanhaltende Stagnation soll doch neue Maßnahmen rechtfertigen. Zerreden Sie das jetzt bitte nicht! ;-)

  6. 1894.

    Interessant, dass schon die Klinikbelegungskurve bis Ende Juni steht. ;-)
    Hinweis, auf einen kleinen technischen Fehler!

  7. 1893.

    Die Dame beobachte ich mit Sorge. Sie sagt im Interview:
    "Und es ist auch eine falsche Vorstellung, dass man denkt, wenn man ein Mal infiziert war, zum Beispiel jetzt mit Omikron, dann sei man irgendwie geschützt. Mitnichten. Die Antikörper, die man bildet - nach einer Infektion, ohne eine Impfung gehabt zu haben -, die verschwinden doch recht schnell."
    Das ist falsch. Die Studienlage ist in dieser Hinsicht eindeutig: nach einer durchgemachten, manifesten Infektion gibt es meistens noch nach 70 Wochen Antikörper mit höheren Titern als nach der Impfung in der 26 Woche. Von zellulärer Antwort ganz zu schweigen, die durch momentan verwendete Impfstoffe nicht zustande kommt.
    Richtig ist hingegen, dass eine Infektion in Verbindung mit Impfung einen noch besseren Schutz bietet als die Impfung selbst. Ich würde die Frau Professor so gerne fragen warum sie Statements abgibt die konträr zum Stand der Forschung sind.

  8. 1892.

    Dazu kontrastiert aber die Mikrobiologin aus Cottbus:
    https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/coronavirus/beitraege_neu/2022/03/interview-corona-lockerungen-peltroche-ctk.html
    Welche meinte, daß da keine Durchseuchung im Gange ist.

  9. 1891.

    Mal wieder ein Zahlenausflug nach https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries. Dort nach der Spalte Tot Cases/ 1M pop sortieren. Dann sieht man z.Bsp:
    DK: 511437/1M
    NL: 469589/1M
    F: 448738/1M
    Komischerweise D: 310888/1M
    Wenn man die übliche Annahme macht, daß etwa die gleiche Zahl unerkannt infiziert war, dann ist das bei unseren großen Nachbarn im Prinzip mindestestens einmal durch die ganze Bevölkerung durch und damit die Endemie nach meiner Meinung erreicht. Nie niedrige Meldezahl in D würde ich dann mit einer höheren Dunkelziffer versuchen zu erklären, da ich keinen wesentlichen Unterschied zu den genannten Ländern sehe.

  10. 1890.

    Danke. Und bis zur nächsten Saison wird die "Restwirkung" der Impfquote dann kontinuierlich weniger - erstmal prinzipiell unabhängig davon, welchen Zeitraum man annimmt. Von der ewigen Impfquote ist also als wirksame Impfquote in der nächsten Saison wenig übrig. In dem Sinn hat es schon eine gewise Logik, jetzt auf Durchseuchung/Endemie zu setzen, wenn noch halbwegs viele frische Impfungen sind und dann ein breite "natürliche" Immunität durch Erregerkontakt in der nächsten Saison zu haben.

  11. 1889.

    "Es wird nichts darüber gesagt, dass Kinder selbst dadurch einen Nutzen haben.
    Man ist sich nur sicher es schadet nicht."
    Wäre es so dann würde es vorrangig nicht um den Kinderschutz, sondern um ein präventive Maßnahme im Sinne des Populationsschutzes handeln. Ob alle Kinderärzte damit glücklich werden mag bezweifelt werden. Eigentlich soll eine Schutzimpfung den Geimpften schützen, so war es bis jetzt aber vielleicht erleben wir in dieser Hinsicht gerade eine gesellschaftliche Wende. Schwer zu sagen. Die StIKo geht vermutlich davon aus, dass die Datenlage die Befürchtungen vor (zeitnahen) Nebenwirkungen statistisch nicht bestätigt hat. Die Frage von evtl. Spätfolgen bleibt aber weiterhin offen denn dazu ist die Datenlage dürftig. Ein sehr schwieriges Thema und eine Diskussion, die leider auf beiden Seiten (pro und kontra) oft von Irrationalität und Ausblendung unbequemer Fragen geprägt ist.
    Ich hoffe, dass sich die StIKo-Experten die Sache gut und gewissenhaft überlegt haben.

  12. 1888.

    Es gibt ein paar wenige erklärende Worte dazu.
    https://www.swr.de/wissen/corona-stiko-empfiehlt-covid-19-impfung-fuer-kinder-von-5bis11-jahren-100.html
    Es scheint aber lediglich um das vermeiden von Infektionen zu gehen, die möglicherweise ab Herbst kommen könnten.
    Es wird nichts darüber gesagt, dass Kinder selbst dadurch einen Nutzen haben.
    Man ist sich nur sicher es schadet nicht.
    Ob das als Grund ausreicht um viele Eltern dazu zu bewegen ihre Kinder impfen zu lassen würde ich mal bezweifeln.

  13. 1887.

    Die Empfehlung der StIKo ist für mich (bedauerlicherweise) nicht nachvollziehbar. Denn wenn es stimmt, dass sich die Mehrheit der Kinder bereits "mit dem Spike-Protein auseinandergesetzt hat" dann verfügt diese Mehrheit über eine viel stabilere Immunität als die, die man mittels Impfung erzeugen kann.
    https://www.infectiousdiseaseadvisor.com/home/topics/covid19/effect-of-vaccination-in-individuals-previously-infected-with-covid-19/
    Warum also eine Impfungsempfehlung wenn bei der Mehrheit eine Immunität angenommen wird? Im Vergleich zu 2021, als StIKo sich gegen die Impfung bei Kindern ausgesprochen hat, hat sich die Lage doch gebessert.
    Vermutlich gibt es nachvollziehbare Gründe für diese Entscheidung, den Medienberichten kann man sie allerdings nicht entnehmen. Denkbar wäre dass man sich durch Impfung der Kinder im Frühsommer eine Reduzierung des Ansteckungsrisikos für alle im Herbst verspricht.

  14. 1886.

    @Björn: Sie hatten doch mal überlegt, wer jetzt aufgrund dem Zeitpunkt seiner Grundimmunisierung noch dem offiziellen Geimpft-Status entspricht. Ich habe mal die Zahlen vom https://impfdashboard.de/ so umgerechnet, dass man damit was anfangen kann:
    1 x geimpft sind 1,4 Mio, 2 x geimpft sind 13,5 Mio, 3 x geimpft sind 44,7 Mio, 4 x geimpft sind 4,9 Mio, nicht geimpft sind 14,6 Mio und für 4 Mio Kinder von 0-4 gibt es noch keinen Impfstoff. Das könnte man jetzt mal mit den Ergebnissen der Studien zum Wirkungszeitraum hinterlegen. Mach ich aber nicht wegen Spiki.
    P.S. In den offiziellen Zahlen sind aber die KV-Abrechnungsdaten erst bis September 2021 eingearbeitet.

  15. 1885.

    Ich hatte eigentlich Sachsen und Thüringen im Blick ;-) Deren Testgewohnheiten dürften sich von den anderen Bundesländern nicht so signifikant unterschieden haben. Die Grund-Regeln waren ja theoretisch fast alle überall gleich.
    Und von den 75,9 % Grundimmunisierten in D haben ja 59,6 % ne Auffrischung, die ja auch noch mal bisschen wirken soll.
    "während in den Ländern, wo es viele bemerkte und unbemerkte Infektionen gab, der Populationsimmunstatus nun günstiger ist." Das unterschreib ich Ihnen. Ansonsten gibt es Studien, die feststellen, dass es nicht viel Sinn macht, immer wieder mit dem Spike-Protein vom Urtyp zu impfen.

  16. 1884.

    Also für die Gruppe 5-11 Jahre, die heute zum Impfen freigegeben wurde, hat die Stiko mal geschätzt:
    "Das Gremium begründet das konkret damit, dass sich die Mehrheit der fünf- bis elfjährigen Kinder bereits mit dem Spikeprotein von Sars-CoV-2 auseinandergesetzt hätte. Für etwa 50 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe sei eine PCR-bestätigte Infektion nachgewiesen worden. Man gehe aber davon aus, dass sich in Wahrheit noch deutlich mehr Kinder angesteckt haben, nämlich mehr als 70 Prozent, vielleicht sogar bis zu 90. "

  17. 1883.

    Ergänzung: Die Stiko scheint das auch so zu sehen, daß im Prinzip bei den Kindern bis ins Schulalter eine vollständige Durchseuchung stattgefunden hat: https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2022/05/stiko-corona-empfehlung-impfung-kinder-einmalig.html

  18. 1882.

    "Die Länder auf denen lange rumgehackt wurde, weil sie so niedrige Impfzahlen hatten, haben jetzt die wenigsten Fälle. "
    Fairerweise muss man anmerken, dass diese Korrelation nicht zwingend bedeuten muss, dass Impfungen wirkungslos sind.
    Wenn wir davon ausgehen, dass sie einen Impfschutz für ca. 28 Wochen bieten (oder geboten haben), dann haben sie eine Verschiebung der Infektionszahlen bewirkt. Nun ist die Zahl der "ungeschützten" dort am größten, wo man mit Impfen ganz früh und massiv angefangen hat während in den Ländern, wo es viele bemerkte und unbemerkte Infektionen gab, der Populationsimmunstatus nun günstiger ist.
    Dann gibt es noch einen Punkt: wo wenig geimpft wurde, wurde auch meistens viel weniger getestet. Deshalb haben wir solche Länder wie Somali: extrem niedrige Fallzahlen bei extrem niedriger Impfquote. Hätte Somali deutsches Gesundheitswesen und eine Regierung wie in Deutschland - gäbe es ganz anderes Bild.

  19. 1881.

    Da hatte ich schon mal die Vrmutung geäußert, daß es bei den Schülern im Prinzip durch ist, also die Durchseuchungsquote sich der 100% nähert über die Pandemie. Konnte aber nie summierte Zahlen dazu finden und Studien zum Immunstatus der Gruppe gibt es wohl auch keine.

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