Collage: Atemschutz, Maske, Schal (Quelle: dpa/Collage:rbb)
Video: rbb|24 | 26.03.2020 | Material: Abendschau, Julia Fischer | Bild: dpa/Collage:rbb

Kampf gegen Coronavirus - Wie sinnvoll ist welcher Mundschutz - und für wen?

Weil professionelle Atemschutzmasken in der Coronavirus-Pandemie kaum noch zu kaufen sind, geht der Trend zum Selbernähen. Aber: Macht das Sinn? Wo ist der Unterschied zu Papier- oder FFP-Masken? Ein FAQ zum Thema Mundschutz.

Was Sie jetzt wissen müssen

Mehrere Personen mit MNS-Masken (Bild: imago images/Frank Hoermann)Der klassische Mund-Nase-Schutz (MNS).

Was ist der Unterschied zwischen MNS und FFP?

Der professionell gefertigte Mund-Nase-Schutz (MNS) besteht aus mehreren Lagen Papier oder Vlies. Eine Schicht davon wirkt als Filter, die äußere Schicht muss flüssigkeitsabweisend sein. Damit der MNS gut wirkt, muss der Träger ihn eng an der Nase andrücken, gut festbinden und ihn wechseln, wenn er feucht ist. Während des Tragens sollte er nicht angefasst werden.

Die FFP-Atemschutzmasken bestehen aus gehärtetem Papier oder Stoffen und sind mehrlagig. Sie haben einen Filter und sitzen mit etwas Abstand über Mund und Nase. An den Wangen liegen sie eng an.

Je nach Dichte wird zwischen FFP1- , FFP2- und FFP3-Masken unterschieden.

- FFP1-Masken schützen vor Feinstaub.
- Ab FFP2 schützen die Masken effektiv vor Viren.
- Wenn Ärzte und Pfleger im engen Kontakt mit Sars-CoV-2 Infizierten und Covid-19-Kranken sind, ist eine FFP3-Maske nötig.

Eine FFP1 Schutzmaske (Bild: dpa/Reuhl)
Eine Schutzmaske vom Typ FFP1. | Bild: dpa/Reuhl

Wer sollte eine professionelle Schutzmaske tragen?

Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wird das Tragen von Schutzmasken besonders empfohlen für:

- Menschen, die selbst mit Sars-CoV-2 infiziert sind. Der Schutz reduziert das Risiko, dass durch Husten oder Niesen Speicheltröpfchen des Erkrankten in die Umgebung gelangen und andere infizieren,

- medizinisches Personal oder Angehörige von Covid-19-Infizierten, die sich um die Erkrankten kümmern,

- Menschen, die Kontakt hatten zu Infizierten und nicht wissen, ob sie sich möglicherweise angesteckt haben.

Das Robert-Koch-Institut ergänzte am Donnerstag (2. April), dass auch Menschen ohne Symptome vorsorglich eine Maske tragen sollten. Das könne das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern, hieß es auf der Internetseite der Bundesbehörde. Wissenschaftlich belegt sei das aber nicht.

Schützt ein Mund-Nase-Schutz Gesunde vor einer Infektion?

Einen gesunden Menschen kann eine Maske – wenn überhaupt – nur eingeschränkt schützen, beispielsweise indem sie verhindert, dass man sich ins Gesicht greift. Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines MNS durch eine gesunde Person das Risiko sich anzustecken signifikant verringert. Speziell zu Corona gibt es bislang keine Untersuchungen. Die vorhandenen Daten stammen aus Untersuchungen mit Menschen, die an Influenza, Sars oder Mers erkrankt waren. Eine aktuelle Studie fand beispielsweise keine niedrigere Ansteckungsrate für Influenza bei Menschen, die eine Maske getragen hatten im Vergleich zu denen, die keine Maske trugen. Die Studie ist noch nicht formal publiziert.

Nach Angaben des RKI ist der effektivste Schutz vor einer Infektion nach wie vor regelmäßiges Händewaschen, sowie das Einhalten der Nies- und Hustenregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter).

Wäre es sinnvoll, dass wir alle FFP2-Masken trügen?

Wer nicht im Gesundheitswesen tätig ist oder entsprechende Vorerkrankungen hat, braucht keine FFP2- oder FFP3-Masken. Studien ergaben, dass sogar medizinisches Personal nur wenig besser durch solche Masken gegen Grippe-Infektionen geschützt war, als durch professionellen MSN-Mundschutz. Dazu kommt: FFP-Masken sind Mangelware und sollten in erster Linie Ärzten und Pflegekräften vorbehalten sein.

Es kann aber sinnvoll sein - für den Fremdschutz und als Ergänzung zu den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung -, selbstgenähte Masken oder Schals und Tücher zu verwenden.

Eine Frau zieht sich eine FFP2 Mundschutzmaske ins Gesicht (Bild: imago images/Frank Hoermann)
Die etwas hochwertigere FFP2-Maske. | Bild: imago images/Frank Hoermann

Was sollten die Menschen beachten, die sich einen Mundschutz nähen?

Die Wirksamkeit von selbstgenähten Masken hängt unter anderem von der Dichte des verwendeten Stoffes ab. Empfehlenswert ist kochfester Baumwollstoff. Möglicherweise kann ein kochfester Vliesstoff, der zusätzlich eingelegt wird, die Wirksamkeit erhöhen.

Wird zudem einen flexibler Nasenbügel eingenäht, erhöht das die Wirkung. Damit lässt sich die Maske auf der Nase andrücken und die Maske abdichten.

Allerdings schützen selbstgenähte Masken wohl weniger den Träger vor einer Infektion mit dem Coronavirus, als die Infektionen anderer durch den Träger. Nach Angaben des Berliner Virologen Christian Drosten können selbstgenähte Masken aber unter Umständen helfen, die Ausbreitung der Viren zu verlangsamen. Wer die Viren in sich trägt und hustet, schleudert dann weniger davon in die Öffentlichkeit. Zudem können Stoffmasken für die Allgemeinheit helfen, einen Mangel an professioneller Schutzausstattung im medizinischen Bereich zu vermeiden.

Ein Mann mit einer FFP3 Mundschutzmaske fuer medizinisches Personal mit Ventil (Bild: imago images/Frank Hoermann)
Die FFP3-Schutzmaske. | Bild: imago images/Frank Hoermann

Wie sinnvoll sind einfache Schals und Tücher?

Tröpfchen lassen sich an Mund und Nase leicht zurückhalten. Dafür reicht auch ein dichter Schal. Ein Tipp vom Augenarzt Christian Gintner: Wenn man durch den Stoff pustet und auf der anderen Seite kommt nichts mehr an, ist ein Schal oder Tuch auch als Mundschutz geeignet.

Allerdings sollte man vermeiden, sich - durch das Halten des Schals oder Tuchs - ständig ins Gesicht zu fassen.

Wie lange darf man die Masken tragen?

FFP-Masken sollten optimalerweise alle zwei Stunden gewechselt werden. Weil die Masken derzeit knapp sind, können sie gemäß RKI bis zu acht Stunden getragen werden, also eine Arbeitsschicht lang.

MNS-Masken müssen nach jeder Benutzung entsorgt werden. Sobald sie feucht geworden sind, wirken sie nicht mehr.

Stoffmasken sollten nicht mehr getragen werden, wenn sie feucht sind. Sie sollten, wie auch Schals oder Tücher, täglich bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

Eine Frau mit einer selbstgenähten Schutzmaske (Bild: imago images/Marcel Lorenz)
Auch selbstgenähte Masken helfen. | Bild: imago images/Marcel Lorenz

Wann ist eine Maske auch eine "Schutzmaske"?

Viele Freiwillige nähen derzeit Masken beispielsweise für Alten- und Pflegeheime, Arztpraxen und Krankenhäuser. Mehrere Anwaltskanzleien warnen aber davor, dass Abmahnungen und Bußgelder drohen, wenn man nicht auf die richtige Bezeichnung achtet.

Nach dem Medizinproduktegesetz dürfen lediglich Masken mit einer CE-Kennzeichnung den Begriff "Schutzprodukt" tragen. Bei selbstgenähten Masken ist das nicht der Fall. Deshalb raten Anwälte auf den Zusatz "Schutz" zu verzichten und deshalb andere Begriffe zu wählen, wie beispielsweise "Behelfsmaske", "Atemmaske" oder "Mundbedeckung". Ob die Masken gegen Geld oder oder kostenlos verteilt werden, ist dabei egal.

Sendung: rbbPraxis, 01.04.2020, 20:30 Uhr

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26 Kommentare

  1. 26.

    Offensichtlich wird momentan alles durch gewunken was irgendwelche abhängigen quellen vorgeben.
    Ohne jegliche wissenschaftliche Belege! Es ist einfach unglaublich was hier gerade ab geht.

  2. 25.

    Ich verstehen die allgemeine Aufgeregtheit nicht.
    Soweit ich die Erklärungen zur Maskenpflicht verstehe, geht es erstens nur um geschlossene Räume in denen die Menschen nicht immer die gebotene Distanz einhalten können.
    Außerdem hat bisher noch niemand verlangt, dass man sich FFP-Masken oder ähnliches zulegt.
    Selbstgenähte Masken oder auch Schals und Tücher verhindern, das beim Husten, Nießen Atmen oder Sprechen Tröpfchen im größerem Umkreis verteilt werden, um mehr geht es gar nicht.

  3. 24.

    na ja ... offensichtlich hat das Maskentragen auch in Asien die Verbreitung des Virus' nicht verhindern können: erst das massenhafte Wegsperren der Bewohner ließ die offiziellen Ansteckungs-Zahlen sinken. Warum soll es in Europa anders sein? Maskentragen verstößt doch gegen des Vermummungsverbot, oder sollen bei Demos keine Masken mehr getragen werden? Überwachungskameras können jetzt auch abgeschraubt werden, die Gesichter sehen dann ja eh alle gleich aus. Und Überfälle auf Tankstellen mit Mundschutz, Sonnenbrille und OP-Haube werden sich vielleicht auch häufen? Hilfe, wir sind von einem Arzt überfallen worden ....

  4. 23.

    Üblicherweise helfen Cremes gegen Hautprobleme.
    Warum sollte jemand überhaupt sich laufend die Hände waschen, das machen nur bestimmte Ärzte.

  5. 22.

    Wenn man über FFP3 Masken im Artikel schreibt, sollte man evtl. darauf hinweisen, dass ein,-aus atmen mit diesen Masken schwer fällt.
    Bereits das tragen von FFP2 Masken beim normalen spazieren gehen und bei jetzt immer mehr steigenden Temperaturen, fällt einem das atmen nicht unbedingt leicht und sind im grunde genommen am besten dafür geeignet in geschlossene Räume mit kurzen Wegen.
    Dafür wurden medizinische Masken mit FFP2 und FFP3 Wirkung auch ursprünglich nicht gemacht.
    Hinzu kommen Masken mit und ohne Ventil. Träger mit Masken mit Ventil schützen dabei nicht die äußere Umwelt.

    Ebenso ist darauf zu achten, dass beim ablegen auch von FFP2 und FFP3 Masken im allgemeinen mit den eigenen Händen, eine Kontaminierung stattfinden könne, was eine spätere Nutzung der Masken evtl. ausschließt.
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Ressourcen_schonen_Masken.pdf?__blob=publicationFile

  6. 21.

    Zum einen scheint es problematisch zu sein, den "richtigen Mund-/Nasenschutz" überhaupt und in ausreichender Zahl zu bekommen (Spahn: 40 Mio wöchentlich in August - wir haben < 80 Mio Einwohner in Deutschland. Bekommt jeder alle 2 Wochen einen!!! super)
    Der nächste Punkt ist der sachgerechte Umgang - egal ob Fabrikware oder selbstgemacht. Das Volk hat keine Ausbildung zum Chirurgen oder OP-Schwester!
    In Deutschland muss sonst jede Wirkung (Heilwirkung) mit medizinischen Studien belegt sein. Wo sind die Studien???
    Medizinprodukte müssen zugelassen werden. Wie geht das jetzt so schnell bei Firmen, die "mal eben auf Maskenherstellung umstellen"???
    Wie steht es mit dem Vermummungsverbot?

  7. 20.

    @18 und @19
    Sie sprechen mir derartig aus der Seele!
    Zum "Glück" wird aber aus der verabredeten einheitlichen Empfehlung nun Stück für Stück eine Massenpflicht (besser Maskenpflicht) und die, die bisher den Sinn einer Maske nicht verstanden haben (und gerne auch noch mit Gummihandschuhen unterwegs sind) sich jetzt auch noch bestätigt fühlen in Ihrem Irrsinn. Dafür kuscheln wir dann wieder alle schön eng im ausgedünnten ÖPNV.
    Ich finde vieles richtig, was die Politik in den letzten Wochen gemacht hat, aber diese "Abstimmung der Lockerung des Lockdown" ist eine absolute farce, denn jeder (jedes Bundesland, jede Kommune) macht was er will und in der Regel nicht das, was gerade als gemeinsame Empfehlung erarbeitet wurde.

  8. 19.

    Die einen tragen die Masken stundenlang, auch wenn sie durch Wald und Heide laufen, die anderen setzen sie mit ungewaschenen Händen alle naslang auf und ab. Nur eine ausgesprochene Minderheit sieht die Masken als dasjenige an, was sie im Alltag sein könnten: außerordentlicher Notbehelf dann, wenn andere Maßnahmen nicht mehr greifen.

    Nichts ist gegen alles, Masken schon garnicht.

  9. 18.

    Wieso sitzt ein Prof. Karl Lauterbach mal wieder in einer Quasselsendung OHNE Mund-Nasen-Schutz? Wie auch unsere Politiker, die uns die Maskierung dringend empfehlen? Wieso glauben viele Menschen jetzt offenkundig, wenn sie sich was vors Gesichts spannen, sind sie unverletzlich und bräuchten keinen Abstand mehr zu halten, obwohl Experten sagen, letzteres wäre viel, viel wichtiger? Wieso ist im Supermarkt das Personal (das doch viel mehr Menschen infizieren könnte als ein einzelner Kunde) unmaskiert, auch an der Fleisch- und Wursttheke oder am Backwarenstand? Wieso sind mutmaßlich dieselben besorgten Bürger, die neulich noch die totale Videoüberwachung wollten, jetzt begeistert von einem allgemeinen Vermummungsgebot? Wieso wird von Reisen dringend abgeraten, aber diverse Virologen und andere Experten gondeln offenbar seit Wochen munter von einer Fernsehsendung zur anderen, quer durchs Land?

    Ja, ich weiß: So etwas fragt man nicht.

  10. 17.

    Hat man überhaupt schon mal darüber nachgedacht, ob für Hautkranke es gesundheitlich vertretbar ist, solche Sachen zu tragen? Ich könnte mir vorstellen, daß es zu akuten Hautverschlechterungen durch starken Schwitzen kommen wird! Da ich selbst Ekzem habe, habe ich davor Angst! Schon durch das ständige Händwaschen kommen schon erste Risse in der Haut an den Händen!

  11. 16.

    Hallo liebe rbb24 Mitarbeiter
    Danke für diesen Beitrag aus dem klar und deutlich hervorgeht wa da mit den Masken auf sich hat. Sollte es zum Zwang kommen dann muss Herr Müller eine besorgen, ich habe keine und meine Rente reicht nicht um Apotheker Preise zu bezahlen

  12. 15.

    Wieso setzt sich eigentlich ein Prof. Karl Lauterbach in ein Talkformat und berichtet von Studien, in denen berichtet wird, dass ein OP-Mund- und Nasenschutz in beide Richtungen Schutz vor einer Ansteckung bietet? Es ist doch wirklich ein Dilemma der Politik und Interessenvertreter, dass man der Bevölkerung aus Kapazitätsgründen versucht hat, das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes mit allerlei Experten auszureden und nun nicht mehr zurückrudern kann. So wird es weiterhin nur bei Empfehlungen und einem Teil der Bevölkerung bleiben, der mit Falschinformationen eingewickelt wurde und nun nicht mehr zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes zu animieren ist.

  13. 14.

    Zum Thema Mundschutz. Ich bin Physiotherapeutin mit Herzblut, arbeite seit 15 Jahren in einer Praxis. Uns fehlt es an Mundschutz um unsere Patienten und uns natürlich auch adäquat zu schützen. War eben in einer Apotheke im Umkreis und habe den ganz normalen Mund Nasen Schutz (OP Maske) für 5 Euro je 4 STÜCK gekauft. Hübsch abgepackt in kleinen Tütchen. Da ich einige brauchte, was noch lange nicht den benötigten Bedarf deckt, habe ich vier Tütchen gekauft. Ich bin fassungslos. Wir sind ja sogenannte systemrelevante Berufsgruppe und müssen und wollen auch arbeiten. Jetzt bin ich gezwungen zum Schutz meiner Patienten und Selbstschutz Masken zu kaufen die dermaßen überteuert sind und die Apotheke verdient sich ne goldene Nase an denen die noch arbeiten gehen.Ich muss das mal vermuten da ich die Abpackmaße für solche Packungen ganz anders kenne.... Hätte ich diese Masken nicht wirklich gebraucht wäre ich wieder gegangen. Was läuft hier schief? Ich bin wirklich sauer.

  14. 13.

    Nun, da müsst ihr noch mal etwas genauer werden. Wenn jemand gewerbsmäßig etwas verkauft oder zB spendenfinanziert an Dritte, ihm Fremde also abgibt, muss ein CE Zeichen drauf sein. Die Bezeichnung ist nochmal etwas gesondertes. Da muss darauf geachtet werden, dass klar ist, das es kein Medizin/Gesundheitsprodukt ist. Abmahnanwälte stürzen sich auch auf Normalbürgern, die jetzt denken, sie können zB einfach nähen und es dann verteilen und dafür bekommt der Stoffladen eine Spende, Händler sollten alles wissen, es geht um die vielen Helfer, die nun für Kitas etc. was nähen.

  15. 11.

    Derzeit ist der Journalismus viel damit beschäftigt, nur die Empfehlungen und Anordnungen zu transportieren. Ich wünsche mir auch mehr kritisches Hinterfragen, oder ist die Demokratie jetzt völlig ausgehebelt?
    Neue Studien (LK Heinsberg)haben offenbar schon gezeigt, dass Schmierinfektionen eher nicht zum Übertragen führen. Wird das auch transportiert? Dass solche Studien weder von der Regierung noch von unserem RKI veranlasst werden, ist sehr verwunderlich. Ist das RKI nur dazu da, um zu warnen? Sollte gerade diese Institution nicht federführend sein, wenn es darum geht, aufzudecken, wie sich das Virus genau verbreitet, damit gezieltere Maßnahmen ergriffen werden können, statt alles lahmzulegen?

  16. 10.

    Da der RBB in bewährter Manier die Trommel rührt, wird er sicher mit gutem Beispiel vorangehen, zumal - wie wir ja gerade von einem Augenarzt erfahren durften, also einem echten Experten für Infektiologie - die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen besonders hoch ist.

    Ich freue mich darauf, ab kommender Woche oder besser schon ab dem Wochenende nur noch Moderatorinnen und Moderatoren mit Mund-Nase-Schutz zu sehen (und im Radio zu hören). Und natürlich auch entsprechend ausgestattete Gesprächspartner.

    Dass wir gut vermummt die kommenden zwei Jahre herumlaufen müssen (oder besser für den Rest unseres Lebens), ist ja offenkundig sowieso beschlossene Sache, auch wenn jetzt noch ein paar Tage lang wie üblich eine Debatte simuliert wird.

  17. 9.

    Finde ich auch. Und außerdem ist es grammatisch falsch. Es ist nur eine wörtliche Übersetzung aus dem Englischen. Wörtliche Übersetzungen galten bei uns im Schulunterricht als falsch.

  18. 7.

    Der Verband Textil+Mode hat einen Leitfaden mit Rechtshinweisen und technischen Empfehlungen veröffentlicht. Den fand ich übrigens auch sehr hilfreich. Hier der Link: https://textil-mode.de/de/newsroom/blog/leitfaden-mund-nasen-masken/

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