Einkaufszentren in der Corona-Krise - Ladenschluss für Shoppingcenter?

Do 19.08.21 | 06:09 Uhr | Von Ute Barthel
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Blick ins Luxuskaufhaus Quartier 206 in der Friedrichstraße. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)
Audio: Inforadio | 19.08.2021 | Tatiana Brasching | Bild: dpa/Jörg Carstensen

Schon vor der Pandemie hatten Shoppingmalls mit der Online-Konkurrenz zu kämpfen. Jetzt wirkt es in manchen Zentren wie in einer Geisterstadt: wenige Kunden, immer mehr Geschäfte schließen. Ist es das Ende einer Ära? Von Ute Barthel

"Sehr geehrte Kunden, ab Montag, den 12.7.2021 ist unser Store in der Mall of Berlin vorerst auf unbestimmte Zeit geschlossen." Diese Notiz klebt an der Schaufensterscheibe eines Uhrengeschäfts im Obergeschoss der Mall of Berlin, einem der größten Shoppingcenter der Stadt. Nur wenige Menschen schlendern vorbei. Eine Etage höher wirkt die Passage noch verlassener, mit bunten Plakaten wird der Leerstand kaschiert. Beim Rundgang durch die Mall zählen wir rund 40 leerstehende Läden, von ungefähr 260. Die Zahl will der Eigentümer auf Anfrage nicht öffentlich kommentieren.

In anderen Shoppingcentern sieht es ähnlich aus. Zum Beispiel im Boulevard Berlin in Steglitz. "Man sieht wenig Menschen. Es ist alles leer", schildert eine Kundin ihre Eindrücke. "Das ist schon erschreckend. Die Geschäfte haben so zu kämpfen. Es ist eine Katastrophe." Beim Rundgang zählen wir etwa 20 leere Geschäfte von insgesamt 110. Das Centermanagement äußert sich nicht dazu. Aktuelle Zahlen zur Kundenfrequenz und zu Leerständen wollen die meisten Centerbetreiber nicht veröffentlichen.

City-Malls trifft Corona besonders hart

Nach Einschätzung von Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, hat die Pandemie vor allem die Center hart getroffen, die auf Touristen angewiesen sind. An manchen Standorten seien 40 Prozent der Besucher Touristen. "Und die sind nicht da. Diese Standorte haben es nach wie vor besonders schwer", sagt Busch-Petersen.

Auch dem Alexa fehlen die Kunden, die sonst mit Reisebussen nach Berlin kamen. Zwar ist es jetzt schon wieder etwas belebter in dem riesigen Shoppingcenter, aber "wir liegen momentan noch mehr als 20 Prozent unter dem Niveau von 2019", berichtet der Centermanager Oliver Hanna. Drei Mieter hätten wegen der Pandemie aufgegeben. Doch das Centermanagement konnte die meisten Flächen neu vermieten.

Busch-Petersen: Noch nicht absehbar, wer die Pandemie übersteht

"Wir haben uns angewöhnt, uns schon über Kleinigkeiten zu freuen", sagt Nils Busch-Petersen vom Handelsverband. "Insgesamt befinden wir uns unverändert in einer ganz dramatischen Situation." Die Frequenz von Besuchern sei völlig unzureichend, um dauerhaft zu überstehen. "Und wer wirklich die Pandemie übersteht, das sehen wir frühestens in anderthalb Jahren, wenn sie vorbei ist", so Busch-Petersen.

Das spürt auch das Berliner Familienunternehmen Aktivschuh. Geschäftsführer Marc Leinweber berichtet, dass die Firma in den Shoppingmalls 50 bis 70 Prozent weniger Umsatz macht im Vergleich zum Vorjahr. Vier Filialen mussten geschlossen werden. "Das lag daran, dass wir keine wirtschaftlichen Perspektiven mit der Vermieterseite finden konnten", sagt Leinweber. Die Mietkonditionen hätten nicht mehr zu den Umsatzpotentialen gepasst. "Wir haben versucht, uns mit den Vermietern zu einigen. Da wo es nicht möglich war, haben wir die Reißleine gezogen."

Die betroffenen Mitarbeiter verloren ihren Job. Über die Zahl will er sich nicht äußern. Momentan sind keine neue Filialschließungen geplant, aber langfristig konzentriert sich das Unternehmen auf den Onlinehandel. Denn nach Ansicht von Leinweber gebe es in Berlin zu viele Shoppingcenter: "Ich würde meinen, 30 bis 50 Prozent haben keine Berechtigung am Markt, weil die Nachfrage nicht da ist."

"Corona war der Brandbeschleuniger"

Dieses Problem war auch schon vor Corona bekannt. Der Onlinehandel macht den Centern zunehmend die Kunden abspenstig. Die Ära der großen Einkaufstempel geht zu Ende, nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland, meint Frank Rehme vom Kompetenzzentrum Handel. "Corona war der Brandbeschleuniger, der eigentlich aufgezeigt hat, dass solche Formate ihren Zenit schon überschritten haben." Wer überleben will, müsse sich neu erfinden, so der Handelsexperte. "Die Leute wollen Abwechslung haben, wollen mehr Inspiration und vor allen Dingen auch ein Erlebnis."

Am Potsdamer Platz versucht der Eigentümer der Arkaden eine Wiederbelebung des Shoppingcenters, das seit zwei Jahren umgebaut wird. Einer der Hauptmieter wird Mercato metropolitano mit einem großen Streetfood-Markt. "Das Konzept stammt aus London, wo Mercato bereits Standorte hat", erzählt Karl Wambach von Brookfield Properties. "Mercato fokussiert sich sehr stark auf lokale Produkte und macht sich auch dafür stark, die Gesundheit und die Gemeinschaft zu fördern. In London laden sie zum Beispiel Schulklassen ein, die dann vor Ort gesund kochen." Außerdem werde ein großer Spielzeugkonzern auf 4.000 Quadratmetern eine Entertainment-Welt schaffen, um Familien ins Center zu locken. Ob das Rezept funktioniert, wird sich zeigen. 2022 sollen die Potsdamer Arkaden wieder eröffnen.

Weniger Leerstand in Kiez-Centern

Die kleineren Kiez-Center kommen bislang offenbar besser durch die Corona-Krise. Denn dort kaufen mehr Anwohner ein, weil sie alles, was sie brauchen, unter einem Dach finden. Zum Beispiel den Supermarkt, die Drogerie oder die Apotheke. Im Ring-Center II am S-Bahnhof Frankfurter Allee gibt es deshalb kaum Leerstand. Bianka Schäfer, die Centermanagerin, berichtet, dass das Ring-Center selbst im Lockdown vergleichsweise gut besucht war. "Über 70 Prozent der Geschäfte bei uns sind wirklich sehr nahversorgungsrelevant. Also die Menschen konnten auch während der Pandemie zu uns ins Center kommen und konnten ihre Besorgungen und Einkäufe erledigen. Und dadurch hatten wir eben auch während dieser Zeit eine relativ hohe Grundfrequenz", sagt Managerin Schäfer. Geholfen habe auch, dass das Centermanagement den Händlern mit Mieterlassen von 50 Prozent sehr weit entgegengekommen ist. Aktuell kämen schon wieder fast so viele Menschen wie vor der Pandemie, sagt Schäfer.

Wahrscheinlich haben diese kleineren Center deshalb bessere Chancen, die Pandemie zu überstehen, weil sie von den Bewohnern im Kiez angenommen werden. Aber wie viele von den 70 Shoppingmalls wird es in Berlin noch in ein paar Jahren geben? Nils Busch-Petersen glaubt, dass es vielleicht zehn weniger sein werden: "Ich sehe immer noch Perspektiven, aber nicht an jedem Standort und in jedem einzelnen Fall. Diese großen Tanker haben natürlich ihre Schwierigkeiten, aber sie haben auch Potenzial durch die Vielfalt der Sortimente. Totgesagte leben länger. Nein, es ist auf gar keinen Fall in Berlin vorbei."

Sendung: Inforadio, 19.08.2021, 9.23 Uhr

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Beitrag von Ute Barthel

124 Kommentare

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  1. 124.

    Einmal alle paar Wochen fünfhundert Euro abheben und davon einkaufen, was man will, ohne dass es irgendwer herausfindet - besser geht es nicht!
    Mit Onlineeinkäufen natürlich nicht zu machen... :-) Insofern für mich eine leichte Entscheidung!

  2. 123.

    Ich bin immer wieder gerne in den Mall's zum shoppen, aber auch in z. B. in Steglitz. Letztens hab ich eine Sitzmöglichkeit gesucht, ohne Kaffee Eis oder irgendwas zu essen bezahlen zu müssen. Gibt's nicht auf der Schlossstrasse. Die vorhandenen sind mit Schiss von Tauben und sonstigem Dreck verunreinigt.
    Ist echt traurig.

  3. 122.

    Oder mit 50Euro fünf Artikel kaufen. Mit EC-KARTE bezahlen war so gewollt, raten Sie mal von wem?!?

  4. 121.

    Nein, natürlich will ich das nicht behaupten. Ich bin aber bei den ganzen Kommentaren entsetzt, was hier für Gründe aufgeführt werden um online zu kaufen. Letztendlich dient es nur der eigenen Bequemlichkeit. Das dabei Arbeitsplätze auf der Strecke bleiben und die Städte veröden interessiert keinen. Ich frage mich immer was das für Leute sind.

  5. 120.

    Sie wollen also behaupten, dass das Herausziehen der EC-Karte aus der Hosentasche länger dauert, als das händische Abzählen von Geldbeträgen in unzähligen Cent-Stücken? Sehr seltsam. Den Einzelhandel wird das sicherlich nicht voran bringen. Da klicke ich mich doch online viel schneller durch und spare mir den Weg in den Einkaufstempel. Während andere noch die Groschen an der Kasse zählen :-)

  6. 119.

    Klar, alle für Niedriglöhne ab in die Packstation oder den Lieferwagen.

  7. 118.

    Also ich zahle fast immer bar. Da muss auch keiner warten. Habe das Geld selbst bei vielen Artikeln passend in der Hand. Kann noch Kopfrechnen. Schlimmer sind, sorry meist Männer, die nachdem schon alle Artikel durch sind ihre EC- Karte aus der Gesässtasche ziehen. Da warte ich lieber gerne mal auf den/die Senior/in die ihr/sein Geld zusammensuchen.

  8. 117.

    Bin mal gespannt, was aus diesem leerstehenden Nobel-Einkaufzentrum in der Friedrichstraße wird, das oben im Foto abgebildet ist. Es soll doch jetzt irgendwann zwangsversteigert werden. Mit dem ursprünglichen Konzept der hochpreisigen Läden wird man da wohl auf keinen grünen Ast mehr kommen. Wenn man durch die Katakomben läuft, kommt Endzeitstimmung auf. Das einzige, was noch floriert, sind im Haus nebenan der Penny-Markt und Rewe. Der Rest sieht ganz düster aus. Lieber abreißen und Wohnungen bauen. Die werden wenigstens gebraucht.

  9. 116.

    Nicht so negativ sehen ;-)
    RRG will nur das Autos nicht mehr auf Straßen Parken, sie auf Fahrradgeschwindigkeit beschränken, damit auch Fahrradfahrer mal während der Fahrt und nicht nur an der roten Ampel sich rechts vorbeidrängeln können, falls sie denn nicht sowiesolieber die Fußgänger auf ihren Gehwegen und Fußgängerzonen umfahren ...
    RRG sind zwar gegen SUVs, bauen aber gerade die Fahrspuhren fleißig um damit SUV Fahrer genügen Raum für den rechts-links Lenkausschlag zur Verfügung steht wie z.B letztens Masurenallee... was man nicht alles tut, um sich einer öffentlichkeitswirksamen Treibjagd durch Minderheiten mit überhasteter Umsetzung anstatt üblicher Planungsverfahren zu entkommen mit der zusätzlichen Hoffnung, dadurch wieder genügend Stimmen dieses Jahr zu erhalten... da macht man mal aus einer Großstadt von 4 Millionen 1.000 kleide Dörfchen je 4.000 Menschen und schon hat man seine Kiez Idylle die man noch nicht mal zu DDR Zeiten kannte...

  10. 115.

    Internet gehört inzwischen zum Standard der meisten Haushalte, selbst bei älteren Menschen. Die Anschlüsse kosten nicht mehr die Welt. Alternativ kann man auch per Handy ins Netz. Es jammert ja auch keiner mehr den Telefonzellen hinterher. Wer ganz geizig ist, geht in einem öffentlichen Wifi online. Gibt's an vielen Orten in Berlin. Wenn jemand heutzutage mit Internet nicht klar kommt, wird der auch im Laden beim Einkaufen haben. Spätestens an der Kasse, wenn dann so "neumodischer" Kram wie Kartenzahlung kommt. Oder soll man etwa mit seinem Sparstrumpf vorbei kommen und 29,99 Euro in abgezählten 5-Cent-Stücken bezahlen? Der Kassierer und die lange Schlange dahinter werden sich bedanken. Dann lieber per Internet.

  11. 114.

    Oder es ( Internet), nicht bedienen können, Was ist online? Habe noch nie online bestellt. Komme gerade mit dem Schreiben klar.

  12. 113.

    Also wenn die Chinesen wieder Busweise durch Berlin pilgern empfehle ich mal z.B einen Aufenthalt gegenüber der chinesischen Botschaft wo massenweise Deutsche Produkte made in China gekauft werden... ;-)

  13. 112.

    Das wundert mich nicht. Die Läden müssen schließen, weil den Unternehmen teilweise überteuerte Mietverträge angeboten werden. Nur noch teure Marken können sich diese Mieten leisten. Dementsprechend kommen nur noch die Kunden, die sich das leisten können. Vielleicht reicht das ja aus, um die Umsätze zu erbringen. Aber dass es dann immer weniger Menschen in die Shopping Center zieht, wundert mich nicht.

  14. 111.

    Irgendwann wird es aber doch einfacher, am nächsten Tag noch einmal dort vorbeizugehen - dann hat der kleine Buchhändler nämlich das Buch auch da, weil er es für mich bestellt hat...
    Schöne Sache doch eigentlich, oder? :-)

  15. 110.

    Meine Meinung - Herr Bezos ist durch sein Amazon wirklich schon reich genug.
    Und selbst wenn ich nun partout online bestellen wollte, fänden sich so viele andere Händler in Deutschland, die oft sogar noch billiger anbieten (und jedenfalls nicht teurer).
    Hat gerade erst wieder ein Test gezeigt...

  16. 109.

    Danke, ich will im Laden keine "Inspiration" und kein "Erlebnis". Wer kommt bloß auf sowas?
    Ich will einfach nur in angenehmer Umgebung meine Sachen einkaufen - und das kann ich zum Beispiel sehr schön im genannten Boulevard Berlin.
    Das Zentrum hat allerdings seine Bereiche, wo man echt wissen muss, dass man dort auch noch hinkann und dass dort Geschäfte sind - dort steht natürlich einiges leer.
    Das hat aber erstmal nichts mit Corona zu tun, sondern mit der ganzen Anlage dieses Einkaufszentrums.
    Auf der "Hauptstrecke" im Erdgeschoss zwischen Karstadt und Saturn ist es jedenfalls äußerst angenehm...

  17. 106.

    Ich gehe in CB ins Blechen carre und möchte mir Kleidung kaufen. Leider eine Fehlentscheidung. Wer nur Kindergrößen vertreibt nimmt sich einen großen Teil der Kundschaft selbst weg. Das ist aber in CB in allen relevanten Fachgeschäften so. Also decke ich meinen Bedarf auf Reisen oder im Internet ab. Also ist es doch so, wer sich nicht zu verkaufen weis ( Werbung ), Bedarfsgerechte Verkaufsartikel usw. geht dann auch mal eben ins minus. Die Folge ist dann halt die Aufgabe des Geschäfts. Der Niedergang der Shoppingmalls ist aber seit längerer Zeit auch schon in den Vereinigten Staaten zu beobachten. Alles hat seine Zeit und in Zeiten von Amazon und Co kann dann der kleine Einzelhandel in den großen Malls nicht mehr mithalten weil da noch zu viele Dritthände ihre Geldbörse füllen müssen z.B. durch Pachteinnahmen in unverhältnismäßigem Rahmen oder Parkentgelten für die mit dem Auto anreisenden Kunden. Corona hat das Problem nur noch verschärft.

  18. 105.

    Nun sehen die großen Shopping-Center mal wie das ist, wenn man um seine Existenz kämpfen muss. Viele Einzelhändler haben diese Erfahrung schon hinter sich und für viele ist sie nicht positiv ausgefallen. Sind wir doch mal ehrlich, einkaufen in einem kleinen, kundenfreundlichen Laden macht mehr Spaß als in einem großen und unpersönlichen Shopping-Center.

  19. 104.

    Ja, mein Reden, und dann noch die Handelsspanne (Einkauf/Verkauf) der Läden ist fast schon kriminell. Man sieht doch online was die Händler nehmen, und die landen auch nicht im Armenhaus.
    Ich zahl doch nicht beispielsweise für eine Deckenlampe vor Ort 50 Euros mehr nur damit er mir was über die Deckenlampe erzählt.
    Ne Art EVP (Einheitlicher Verkaufspreis, ähnlich UVP, vielleicht analog zur Buchpreisbindung) wäre gut - zumindest hätten die örtlichen Läden eine Chance ggü. dem Internethandel. Zumindest dann kann man ja immer noch abwägen welchen Weg man geht/fährt.
    Wer weiß, vielleicht werden die Lebensmittelgeschäfte auch bald obsolet sein - bei den ganzen neuen Fresh-Plattformen im Internet ist es nicht mehr weit hin :-)

  20. 103.

    Mir fällt dazu noch ein, es gibt kaum noch Verkäuferinnen die man mal fragen kann oder man muss sie erst suchen. Das ist schon lange kein Service mehr. Da kann ich es mir bestellen und zur Not zurückschicken. Bei Kleidung gibt es keine K Größen im Verkauf nur im Versand.

  21. 102.

    Mir fällt dazu noch ein, es gibt kaum noch Verkäuferinnen die man mal fragen kann oder man muss sie erst suchen. Das ist schon lange kein Service mehr. Da kann ich es mir bestellen und zur Not zurückschicken. Bei Kleidung gibt es keine K Größen im Verkauf nur im Versand.

  22. 101.

    Da wundern sich alle das die Center leer bleiben?
    Ich als kann nicht wie die Regierung auf pump leben. Benzin ist teuer also fahre ich nicht in die Stadt. Mit der Bahn 2x umsteigen und dann schleppen geht auch nicht. Miete höher, Wasser teuer und Strom, trotz sparen. Also kaufe ich weniger und wenn möglich billig im Internet. Dazu bekomme ich es noch geliefert und muß nicht schleppen. Der Staat hat doch selbst schuld.

  23. 100.

    hatte ich erst heute - auariumladen - müssen wir bestellen.
    bestellen kann ich dann auch selber - und günstiger, parkgebüren gehen dann an den dhl boten.
    alles läuft nach plan.....

  24. 99.

    Ja, das finde ich außerdem auch. Die "Arkaden" oder sonstige "Paläste" haben diese 0815-Ketten und nichts Brauchbares.
    Zumindest aber bestellen viele Kunden online und holen bei den Ketten-Filialen ab.
    Shopping war "gestern", zumindest in den Shoppingcentern, alles ersetzbar - zumal jede Kette online vertreten ist. Shoppingcenter sind zudem Zeitverschwendung geworden.

  25. 98.

    Ok - mal ernsthaft. Wenn ich so im Geiste nicht nur die Spandauer Altstadt, auch Klosterstr. und die Pichelsdorfer u.v.m. vor dem Bau der Spandauer Arkaden vor Augen führe, kann ich nur sagen das der kleine aber feine Einzelhandel z.T. auch große Fachgeschäfte mit wirklich fachkundiger Beratung und Service einfach die Verlierer dieses Center- und Großkettenwahns sind. Ich glaube nicht wenigen Kunden, mir auch, gefällt das nicht wirklich. Alternativen gibt es - sie sind halt etwas zeitaufwändiger, machmal auch ein wenig teurer - oder eher "preiswerter", wenn man auf die Langlebigkeit mancher Produkte doch ein wenig "Mehrwert" legt. Ich denke, das ist in unserer Wegwerfgesellschaft leider vielen egal. Geiz ist halt geil - oder - wer billig kauft, kauft zweimal - das ist dann wieder schön für Läden in den Malls.

  26. 97.

    Shoppingcenter waren nie mein Fall: "keine Lieferung bekommen", "leider ausverkauft", "müssen wir bestellen", "kommen sie nächste Woche wieder",
    Ganz gut so dass es eine Ende hat, es lebe der Onlinehandel. Das Personal kann in die Logistik, es muss theoretisch niemand arbeitslos werden...

  27. 96.

    Komisch, keiner fragt, warum in den Centern viele Läden bereits 18 Uhr schliessen. Mit Sicherheit nicht, weil zu wenig Schichtsrbeiter und Büroangestellte nach 18 Uhr kommen, sondern weil garniemand mehr kommt. Meine Frau arbeitet in den Gropiuspassagen und ist ab 18 Uhr verdammt einsam, wie in vielen anderen Shops.

  28. 95.

    Genauso ist es.
    Und dem Verlust der Einen stehen die Gewinne der Anderen gegenüber.
    Alles ist in Bewegung und der, welcher sich den wechselnden Bedingungen anpasst, überlebt, wer nicht, der nicht.

    "Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall."

  29. 94.

    Nicht nur die Modebranche kämpfte schon vor der Corona-Krise mit Umsatzrückgängen. Corona hat höchstens die Schließungen beschleunigt.
    Diese ganzen Läden hatte eh keine Zukunft.
    Eigentlich ist das nicht gut, wenn jeder Onlineshop für die Geschäfte, die Geschäfte gehen dann pleite. „Onlinesektor kommt mit viel weniger Personal aus“ Wenn wir jetzt hören, dass Häuser schließen müssen, warum ist das überhaupt so zwingend verbunden, geht Hand in Hand mit diesen massiven Jobverlusten, von denen wir jetzt auch hören? Warum sind diese Jobs nicht ohnehin schon längst verlagert in den Onlinebereich?

  30. 93.

    Gibt da sehr schöne Regenmäntel, - capes, -jacken, Travelcoats - und wozu 'ne Tüte - hab' auch 'n grossen Rucksack - je nach Laune.
    Kann mir aber schon vorstellen, das Schirmchenshopping nicht lustig ist - besonders bei Wind, wenn das Teil einklappt. Manchmal sehe ich dann "begossene Pudel in Highheels".

  31. 92.

    Nicht nur die Modebranche kämpfte schon vor der Corona-Krise mit Umsatzrückgängen. Corona hat höchstens die Schließungen beschleunigt.
    Diese ganzen Läden hatte eh keine Zukunft.
    Eigentlich ist das nicht gut, wenn jeder Onlineshop für die Geschäfte, die Geschäfte gehen dann pleite. „Onlinesektor kommt mit viel weniger Personal aus“ Wenn wir jetzt hören, dass Häuser schließen müssen, warum ist das überhaupt so zwingend verbunden, geht Hand in Hand mit diesen massiven Jobverlusten, von denen wir jetzt auch hören? Warum sind diese Jobs nicht ohnehin schon längst verlagert in den Onlinebereich?

  32. 91.

    Würde mich mal interessieren was Sie meinen. Es gibt natürlich Läden, die einem nicht gefallen. Aber es ist doch eigentlich so, dass in kleinen Läden die Beratung gut ist und auch der kleine Plausch ist doch toll. Also ich mag das Persönliche.

  33. 90.

    Bücher kaufe ich meist bei den großen Händlern. Da ist die Auswahl gut und die Ware wird übersichtlich präsentiert. Ich war mal im Bauchladen um die Ecke. Fand ich unsympathisch

  34. 89.

    Ich bin ja nur EIN Kunde (+ Familie). Aber eben Autofahrer und RRG sagt mir jeden Tag, dass mein Einkauf in der Stadt nicht erwünscht ist. Na dann mache ich das auch nicht. Statt 10 Minuten zum Alex fahre ich dann eben z.B. 40 Min. zum A10. RRG sind die größten Klimavernichter und keiner merkts. Vorne hui und was raus kommt pfui.
    Wann merkt ihr endlich, dass ihr diesen Populisten in ihrer Realitätsblase auf den Leim geht. Wasch mich aber mach mich nicht nass Politik funktioniert nicht. Hat in der DDR auch "nur" 40 Jahre mehr oder weniger funktioniert.

  35. 88.

    Leider eine sehr reißerische Überschrift. Relativiert sich dann beim Lesen. Es verändert sich halt alles. Immer nur eine Frage von Angebot und Nachfrage. Auch Händler müssen und werden sich anpassen. Wo wer was einkauft ist eh Geschmacksache. Ich gehe zB nicht gerne in kleine altbacken wirkende Läden.

  36. 87.

    Ja Markus, das verstehe ich. Ich wohne in der City und habe da natürlich mehr Möglichkeiten. Und ich verstehe auch, daß wenn man arbeitet auch nicht mehr die Zeit hat sich noch kleine Läden zu suchen. Was mich aber umtreibt, ist, dass der kleine Einzelhandel so kaputt geht. Nur noch grosse Ketten und der onlinehandel. Nur noch Niedriglohnangestellte. Diese Malls sind so seelenlos. Das Niveau und der Respekt vor der Arbeit in Handel und Handwerk sinkt immer mehr.

  37. 85.

    Ich hab aus Solidarität auch immer im Buchladen in der Nähe meine Bücher gekauft und gerne gestöbert. Nun ist der leider zu; in der Nähe ist keiner mehr. Zwangsläufig bestelle ich nun online... :(

  38. 84.

    Arbeit, Ehrenamt und pflegebedürftige Mutter. Das erfordert Planung. Onlineshopping gehörte nie dazu. Man muß sich auf das wesentliche konzentrieren. Handtasche, Hose oder neues Handy gehören nicht dazu. Heute als Rentnerin habe ich gut reden. Das gebe ich zu. Aber das man keine Zeit hat ein Buch im Laden zu kaufen sorry, das glaube ich nicht.

  39. 83.

    Nur auf Touris ausgelegte Shoppingcenter sind so überflüssig wie ein Kropf. Auch nur teure Klamotten und Schuhlaeden sind nicht besonders sinvoll und raecben sich eben. Auswahl bei Elektroniklaeden und anderen Laeden des taeglichen Bedarfs sind ja sehr ueberschaubar, selbst in Fussgaengerzonen die etwas ausserhalb der Tourozonen liegen. Ueberhaubt die ganze Stadt nur auf Touris, Feiern und Kommerz auszurichten ist seit Jahren ein Fehler und recht sich ueberall siehe z. B. auch Wohnungsmarkt

  40. 82.

    Nö, früher war nicht alles besser. Jede Generation hat sicher ihre Gutes und Schlechtes. Aber es ist doch wohl unbestritten, dass der Konsum in heutiger Zeit nun wirklich abartig ist. Ich erinnere mich an einen Fernsehbericht, da ging es um Billigklamotten. Da sagte tatsächlich so ein ähm "Mädchen" "Ach wir Frauen wollen doch immer was Neues". Tut mir leid. Da wird mir schlecht. Das Problem ist, daß das menschliche Hirn mit Fortschritt und Möglichkeiten nicht mitkommt.

  41. 81.

    Na ja.. EBooks haben nicht die Haptik … Und gebrauchte Bücher sind nicht jedermanns Ding… Manche lesen Bücher auf dem Klo usw… Also, lieber neu

  42. 79.

    Also, weiß nicht wie du shoppst. Aber bei strömendem Regen zB ist Tüte plus Regenschirm nicht grad witzig. Da ist ein Dach nice

  43. 78.

    ... stimme zu, frage mich aber auch, warum die Touristen in Berliner Shoppingmalls strömen sollten (oder das tatsächlich tun), zumal die kleinstädtischen "Open-Air-Shoppingmalls" (Fußgängerzonen) genau dieselben Ladenketten beherbergen...

  44. 77.

    "Bei schlechtem Wetter sogar besser als 500 m Straße ablaufen"
    Ok ... dieser Kommentar stammt eindeutig von der jungen Generation. Was ist eigentlich "schlechtes Wetter"? 'n bisschen Wind, 'n bisschen Regen .... mimimimi. Sturm ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben.

  45. 74.

    Na wenn hier Leute von Bilka usw, reden kommt schon der Gedanke an „früher war alles besser“… Offenbar ziehen Sie sich ja den Schuh an. Und wie kommen Sie auf „unnützen“ Konsum? Es geht um Shoppingcenter. Nicht allgemein um Konsum

  46. 73.

    Also ist ja schon witzig, wie bei jedem Thema hier die ältere Generation angegangen wird. Entweder sind wir Umweltsäue oder wir geben uns nicht dem unnützen Konsum hin.

  47. 72.

    Naja, wenn Sie so argumentieren. Ich gehe von Neuware aus. Der Handel mit second hand ist hier nicht das Thema.

  48. 71.

    Und es gibt noch einen zeitverzögerten Bonbon…. da keiner Insolvenz anmelden muss gibt es dadurch die Zombie Firmen. Die reißen dann noch einige gesunde Firmen mit in die Pleite.

  49. 70.

    sehe ich anders, gerade bücher werden ja nicht schlecht!
    und im sinne der "nachhaltigkeit" lässt sich auch ein buch sehr gut online/schon gelesen sehr gut kaufen.
    die buchstaben sind auch noch alle da.....

  50. 69.

    Also ich gehe sehr gerne noch ein zweites Mal zum Buchhändler. Mir liegt was daran, dass die Leute was verdienen. Und ein Buchhändler in der Strasse ist tausendmal spannender als der zehnte Handdyladen, Späti oder Fastfoodladen.

  51. 68.

    Tja man sollte erstmal die Renten und Löhne anpassen alles wird teurer und die Löhne und Renten bleiben stehen
    Statt der Shoppingcenter sollte lieber etwas Bildungsmässiges getan werden
    Shoppen im. Center mit Coronagefahr trotz Impfung ist schon lange out
    Internet Shopping ist angesagt für den der es sich leisten kann

  52. 67.

    Da fahre ich mit dem Auto lieber ins Umland in die Shopping Tempel, da kann ich wenigstens kostenlos parken.

  53. 65.

    Wo ist bloß euer Problem? Als Konsument in Berlin bekomme ich alles was ich will. Entweder im Shoppingcenter, im Einzelhandel oder online. Wir jammern hier aber mal wieder auf hohem Niveau Leute… Der Handel ist für den Kunden da und nicht umgekehrt. Unternehmer müssen sich halt anpassen. Manche warten immer noch im Laden auf die Kunden, andere gehen online und präsentieren dort die Sachen. Klar, der Preis spielt auch immer eine Rolle. Aber eben auch die Bequemlichkeit und die Verfügbarkeit. Wenn ich zB zu einem kleinen Buchhändler geh und er das Buch nicht hat, bestelle ich es online. Anders würde er es auch nicht machen, nur, ich müsste dann nochmal zu ihm. Brauch ich ne Waschmaschine geh ich zu den großen Elektromärkten. Wer bummeln will, sieht es bestimmt alles anders als derjenige, der gezielt etwas bestimmtes kaufen will. Aber grundsätzlich ist besonders in Berlin alles möglich. Geht mal in die kleinen Dörfer, die müssen solche Einkäufe fast planen oder online bestellen.

  54. 64.

    Sie haben Recht.
    Gesperrte Umkleidekabinen.
    Ich verstehe den Sinn nicht!

    Da wartet man um in eine Kabine zu kommen, die voll mit Aerosolen ist, anstatt Alle zu nutzen und diese sind dann mal länger frei un zu lüften

  55. 63.

    Sehe ich genau anders, die Minicity war echter Schrott. Nur Krauterläden. Nix brauchbares

  56. 62.

    na und? dann bin ich eben weltfremd. bitte um entschuldigung dass ich fachkenntnisse über unterschiedliche shoppingkonzepte bisher nicht für einen essentiellen teil des allgemeinwissens hielt. ;-)

  57. 60.

    zumindest für den Lebensmittelbereich gibt es in Berlin einige REWEs und EDEKAs, die (auf dem Papier) 6 Tage geöffnet sind: Mo - Sbd.

  58. 59.

    Der Einzelhandel im Hochsommer um 08.00 Uhr geöffnet. Wir schreiben das Jahr 2200.

  59. 58.

    Als Schichtarbeiter ohne Auto waren die schon immer nicht zu gebrauchen. Vor der Arbeit in aller Hektik einkaufen und vollgepackt zur Arbeit fahren ist nicht machbar. Nach der Arbeit ist alles zu. Nach der Nachtschicht, wenn man Zeit hätte und nicht alles überlaufen ist, haben die Dinger nicht geöffnet. Also gilt es an seinem freien Tag sich dahin zu begeben, ist schon eher machbar, aber sich dann in einen bereits an Überfüllung leidenden Bus mit seinem Einkauf zu quetschen ist auch mehr als unangenehm bzw. unmöglich, also lässt man die Dinger links liegen und lernt schon sehr früh den Vorteil des Onlineshoppings kennen. Einkaufen gehe ich also nur noch um die Ecke (ohne BVG) und größere Einkäufe eben online.

  60. 57.

    Im Speckgürtel kann man z. B. im Sterncenter kostenlos parken, überdacht in die Mall, die ist groß und sehr luftig, die Angestellten sind freundlich. Die Schnellstraße ist direkt vor der Tür. Dafür kann man doch nicht an den Potsdamer Platz oder Alex gondeln - mit Öffis, weil Stau und voll und teure Parkplätze und ... ne, echt nicht!

  61. 56.

    Ich gehe gerne in Shopping malls!! Online bestellen ist doch langweilig!! Außerdem will ich Amazon nicht noch mehr Geld in den Rachen schmeißen!

  62. 55.

    "Was mich die ganze Zeit wundert: es kommt kein Aufschrei von den Einzelhändlern, nichts von den Einzelhandelsverbänden... am Ende vielleicht alles ganz bequem ohne lästige Kunden?"
    Der Schein trügt. Aufschrei war da, blieb ungehört. Wie lange kann man verzweifelt schreien? Viel haben geschlossen, der Rest kann nicht mehr, weil die meisten auf einem unvorstellbaren Schuldenberg sitzen und sich weiter brav verschulden denn die einzige Alternative ist Existenzverlust und private Insolvenz. Und diese gilt so lange wie möglich hinaus zu schieben. Was bleibt ist Flucht nach vorne. , Das Gleiche in der mittelständischen Hotellerie, Gastronomie, und allen Branchen, die von denen leben, die gerade den Bach runtergehen.


  63. 54.

    Solange man in den Öffis Maske tragen muss und man nicht weiß, wievielen Ungeimpften man über den Weg läuft bestell ich bei Amazon und Otto. Außerdem sind mir diese Malls und Center zu riesig.

  64. 53.

    Ich fand früher die Mini-City am Tauentzien richtig toll, coole Läden und Leute, aber das ist schon lange her ;-) Die Malls von heute kann man echt vergessen!

  65. 52.

    Für mich hatten sich schon vor Corona die Shoppingcenter erledigt. Was hier viele schon schrieben: Es sind immer die gleichen Shops. Außerdem hab ich keine Lust auf das Gedränge. Und zum Schluss vollgepackt in der vollen S-Bahn (falls sie fährt)? Darauf kann ich gerne verzichten.

  66. 51.

    Hier wurde der Bedarf an Shoppingcentern überschätzt. Man kann sein Geld nur einmal ausgeben.
    Weiterhin, ein Erlebnis Einkauf sollte es sein.

  67. 50.

    Hier wurde der Bedarf an Shoppingcentern überschätzt. Man kann sein Geld nur einmal ausgeben.
    Weiterhin, ein Erlebnis Einkauf sollte es sein.

  68. 49.

    Früher - war auch mehr Lametta. Da hatte ich um 16 Uhr Schluss, IGM hatte 35 Std Woche durchgesetzt, Überstunden wurden abgefeiert oder gar bezahlt. Heute, sagen wir so: nach 1989, als man auf 17 Mio Menschen zugreifen konnte, die erstmal alles mitmachen mussten, ist Feierabend trotz 40 Std Woche ohne Bezahlung und Abfeiern der Überstunden erst nach 18 Uhr. Wann genau soll man da einkaufen, wenn nicht bis 20 Uhr offen ist????????

  69. 48.

    Offenbar kommentiert hier die ältere Generation, die offenbar eh schon immer Probleme mit dem neumodischen Zeug namens Mall Probleme hatte. So what. Shoppingcenter sind auch nur Marktplätze oder eben konzentrierte Einkaufsstraßen. Einzelhandel unter einem Dach. Bei schlechtem Wetter sogar besser als 500 m Straße ablaufen, ein Kaufhaus ist auch nicht viel anders. Aber immer meckern ist wohl typisch Berlin.

  70. 47.

    Wenn Sie schon keine Ahnung haben, sollten Sie sich erst mit „komischen“ Outletcentern beschäftigen, sonst kommen Sie als ziemlich weltfremd rüber,

  71. 46.

    Wer um 18:30 Uhr schon den Laden dicht macht, muss sich über die Abwanderung von Kunden zur Online-Konkurrenz nicht wundern. Viele Leute haben erst zwischen 17 und 18 Uhr wirklich Feierabend. Kurz darauf soll also der Einzelhandel Ihrer Meinung nach die Türen schließen? Dann können die ihre Läden auch dauerhaft dicht lassen. Wird keiner vermissen.

  72. 45.

    Warum sollte man zu teuren Preisen noch in Shopping-Malls einkaufen, und damit die Wucher-Mieten der Immobilien-Haie finanzieren? Online spart man sich die Lauferei und die Auswahl ist größer. Alles hat seine Zeit und ist irgendwann zu Ende. So auch der großflächige Einzelhandel. Die ehemals großen Warenhauskonzerne haben doch selber Schuld: Früher hatten sie ihre eigenen Häuser und mussten keine Miete zahlen. Das Sortiment war noch groß und man hat z.B. bei Karstadt alles unter einem Dach bekommen, was man brauchte. In den 90er Jahren wurde die Auswahl dann zusammengestrichen und "betriebswirtschaftlich" optimiert, nach Umsatz pro Quadratmetern.

    Da flog vieles raus und es gab immer weniger Gründe, dort überhaupt einkaufen zu gehen. Zum Schluss waren das doch nur noch reine Klamotten-Läden mit angeschlossener Parfümerie und Kochtopf-Abteilung, um es mal überspitzt zu sagen. Das bekommt man alles auch woanders. Corona und Online haben dem Konzept dann den letzten Sargnagel gegeben.

  73. 44.

    Den Unterschied zwischen Shopping Center und Designer Outlet müssen sie aber noch lernen. Das ist eine völlig andere Einkaufs/Verkaufskultur zu anderen Preisen. Also ich fahr Lieder ins B5 Center als in ein Innenstadt Shopping Center zu gehen.

  74. 43.

    Das Problem ist nicht nur dass die erst um 10:00 öffnen, gefühlt ist um 20:00 schon Ladenschluss.

  75. 42.

    Es liegt an den Maßnahmen und NUR an den Maßnahmen!

  76. 41.

    dass keine touruisten da sind kann man ja nun nicht mehr behaupten. ist doch schon wieder alles voll und überall rollkoffer. vielleicht gehen die woanders shoppen? in brandenburg? da gibts doch dieses komische designer outlet center im umland, das muss irgendwas besonderes sein. seit jahren strömen die massen mit dem re4 dorthin und auch während corona war nie wirklich pause. als gäbe es in berlin keine shoppingcenter...

  77. 40.

    Stimme dem voll zu. Diese Riesencenter, da ist man schon ko bei einmal durchgehen, nichts besonderes, zu warm,zu grell,zu laut, wieder raus.

  78. 39.

    Ich finde, wer erst um 10 Uhr öffnet, muss sich wegen fehlender Kunden nicht beschweren.
    Manche Menschen würden gerne früher Einkäufe erledigen!
    Zu Zeiten der klassisschen Kaufhäusern haben diese teilweise um 8 Uhr geöffnet. Da war aber auch noch um 18:30 Uhr Feierabend!
    Erst, seit man versucht hat, das Shopping bis in den späten Abend zu ermöglichen, wurden die Öffnungszeiten auf 10 Uhr und später verschoben!

    Und: Egal, ob man früher oder später öffnet und wie lange Geschäfte geöffnet haben, woher kommt eigentlich die Idee, dass längere Öffnungszeiten mehr Umsatz generieren?

    Haben die Kunden früher weniger gekauft, nur weil um 18:30 Uhr Ladenschluß war? Ich glaube, nicht!
    Es war voller und gedrängter, aber dafür hatten Verkäufer zu vernünftigen Zeiten Feierabend.

  79. 38.

    Man muss nur in die USA blicken wo es genug Infos zu sterbenden Malls gibt die nun Geisterstädten gleichen.
    Ein „Problem“ dass man hier einfach gekonnt ignoriert hat, weil es aktuell nicht existiert hat.
    Und die Mall am Leipziger Platz ist doch das beste Beispiel wir es nicht geht… erst die Skandale beim und nach dem Bau (Man denkt immer die Berliner vergessen alles und ich kenne kaum Berliner die sagten die Mall ist toll), dann hat man die bewährten Arcaden am Potsdamer Platz einfach zerstört und optisch hat die Leipziger Platz Mall auch absolut nichts zu bieten. Nicht einmal einen Springbrunnen hat man zum verweilen montiert oder mal ein paar Pflanzen für etwas mehr Ambiente. Goldene Schilder mit tollen Sprüchen sind halt nicht alles.
    Und das jede Mall fast die selben Läden hat, macht sie am Ende auch nicht interessanter. Vor allem Berlin steht für Vielschichtigkeit und Abwechslung und nicht für Monotonie.
    Nun kommt halt die verdiente Quittung das man in Berlin lebende ignoriert hat und lieber mehr auf Tourismus gesetzt hat. Mitleid habe ich da jedenfalls keinen.

  80. 37.

    Ich kenne noch die Zeiten, wo man in der Schloßstraße von einem Kaufhaus ins nächste ging. Karstadt, Wertheim, Bilka, und zum Schluss noch das Forum Steglitz. Und jedes Kaufhaus hatte ein anderes Angebot. So, wie es jetzt ist, macht das Bummeln keinen Spaß mehr.

  81. 36.

    Die Malls sind schon viel länger kein Ziel mehr. Wenn man ein Center gesehen hat, dann kennt man die anderen auch. Wenn immer die gleichen Geschäfte, mit den gleichen Waren zu besichtigen sind, wird man keine Kunden halten. Meiner Ansicht nach ist das Missmanagement. Das ist auch in den großen Kaufhäusern so, sie sind uninteressant geworden. Selbst notwendige Dinge wie Haushaltswaren, bekommt man da nicht mehr. Dazu die zusammengesparte Belegschaft sodaß Beratung fehlt. Wen wundern dann die ausbleibenden Kunden und Kundinnen.

  82. 35.

    Ich glaube, die Atmosphäre des Europa-Centers war immer schon ein Mythos. Im Grunde genommen war es nur eine "Vorhut" dessen, was dann mit zeitlichem Abstand ab den 1990ern folgte. Dazwischen gab es eine kurzzeitige Hinwendung zu einem tatsächlichen Leben im Kiez, im Orts- und Stadtteil, sodass Einkaufsmaschinerien von der Umgangskultur gesehen zwischenzeitlich außen vor waren.

    Bereits in den frühen 1990ern fing es an und das in und vor den ostdeutschen Städten, weil die Restaurierung der Altstädte naturgemäß länger dauerte als das schnelle Errichten bspw. des Stern-Centers in Potsdam, des EKZ Wust seinerzeit noch vor Brandenburg/Havel, des Saaleparks zw. Halle und Leipzig.

  83. 33.

    Kennst Du eins, kennst Du alle, Egal wo man sich in Europa aufhält. Eins der ersten war das Bikinihaus, später das Europa Center. Die hatten aber noch so etwas wie Atmosphäre. Aber die modernen Malls sind nur etwas für Mädchen und Familien. Ein Treffpunkt, in dem man kaum Luft bekommt. Von mir aus können die alle Pleite gehen.

  84. 32.

    Ich würde liebend gerne wieder vor Ort shoppen und liebend gerne wieder ausschließlich mit BVG/S-Bahn unterwegs sein. Solange ich allerdings nicht wieder Mensch sein darf und überall mit eine Maske vor'm Gesicht rumlaufen soll, verkneife ich mir das alles. Amazon & Co. sind derzeit alternativlos ;-)

    Was mich die ganze Zeit wundert: es kommt kein Aufschrei von den Einzelhändlern, nichts von den Einzelhandelsverbänden... am Ende vielleicht alles ganz bequem ohne lästige Kunden?

  85. 31.

    Während und nach der Pandemie trennt sich "die Streu vom Weizen". Corona hat zutage befördert, was der Berliner eigentlich schon immer wusste: die vielen, in kurzer Zeit aus dem Boden gestampften Shopping-Malls, die dem Touristen - nicht unbedingt den Einheimischen - ein Shopping-Erlebnis liefern wollten, sind out. Es war ein kurzsichtiges Konzept. Dafür wurden viele kleine, individuelle Geschäfte, die oft viel mehr zu bieten hatten, als nur einen Einkauf, verdrängt. EIN riesiges Shopping Center in der Stadt, ja. Aber an jeder Ecke, in jedem Bezirk? Nein! Einzig das Ring-Center hat es richtig gemacht: Geschäfte für den täglichen Bedarf, Boutiquen für das Shopping- Erlebnis und von Zeit zu Zeit eine Veranstaltung als Kulturerlebnis. UND - es ist NICHT auf Touristen angewiesen. Wer so agiert, kann überleben. Das gilt übrigens auch für Restaurants, die nur Pauschalkräfte beschäftigen und nur auf Touris hoffen, siehe Restaurants am Ku´damm. Die nächste "tote Ecke"...

  86. 30.

    Absolute Zustimmung. Und am Kranoldplatz in Lichterfelde wird bzw. wird weiter versucht den Kiez mit seinen etablierten kleinen Geschäften durch höhere Mieten und großen Ketten kaputt zu machen.

  87. 29.

    Ja! Ich wollte spezielle Turnschuhe. Kein Laden war länger als 18, höchstens 20Uhr geöffnet. Wenn ich 18/19Uhr aus dem Büro komme und dann noch irgendwohin fahre und dann noch anprobiere usw.dann ist das einfach zu wenig Zeit. Also hab ich mir eine Auswahl zur Arbeit bestellt, dort in aller Ruhe durchgetestet und dann 2 Paar behalten.
    Umweltfreundlich war das nicht und Beratung gabs leider auch keine.
    Aber ich kann für einen Einkauf ja nun nicht nen halben Urlaubstag nehmen.

  88. 28.

    Mir tut es nicht leid für diese unpersönlichen Center mit den immer gleichen großen Fast-Fashion-0815-Marken.
    Ich geht lieber durch die Straßen und bummele durch kleine inhabergeführte individuelle Geschäfte. Die großen Marken und all das Alltagszeug, bestelle ich bequem im Netz. Was auch erheblich preiswerter ist.
    Zum bummeln brauch ich außerdem ein kleines nettes Café, ein bisschen grün, frische Luft und KEINE Autos. Am liebsten radel ich in die City. Leipzig kann ich dafür sehr empfehlen.
    In den Centern wird ja auch noch nicht mal Abstand gehalten, und von den ganzen Maskenmuffeln will ich gar nicht erst anfangen. Furchtbar, dass diese Menschen es nach anderthalb Jahren immer noch nicht verstanden haben.
    Also bitte, Betonklötze schließen!

  89. 27.

    - mit Schnüffeltüte geh ich nicht bummeln
    - mit "Slot" von einer halben bis einer halben Stunde nebst online-Anmeldung und Luca App hetze ich nicht durch Klamottenläden, die Dank Pandemie und Re-Finanzierung über staatlich subventionierte Kurzarbeit schon schließen, wenn ich noch regulär arbeiten muss
    - gesperrte Umkleidekabinen? Nicht mit mir
    - und ja, die Läden gibt es ÜBERALL, in jedem Stadtteil die gleichen, in jeder europäischen Metropole auch, gleiches Sortiment. Wacht man dort nach einem Überfall auf, weiss man orientierungslos erstmal nicht, in welcher Stadt und in welcher Mall man aufgewacht...

    Manchmal ist Marktbereinigung auch ganz sinnvoll...


    PS: Karstadt (Kudamm) hat bei mir an Profil gewonnen. Da bekomme ich alles unter einem Dach, man ist freundlich, gut organisiert. Ganz ohne Mall. Wie früher ;-)

  90. 26.

    Also mal davon abgesehen, dass der Senat überhaupt nicht entscheiden kann, ob ein Shoppingcenter errichtet wird - die letzte Eröffnung solch eines Centers war 2014 (Mall of Berlin). Und da regierte SPD und CDU bzw. gab es noch kein RRG.

  91. 25.

    Online einzukaufen ist besser - nicht günstiger. Ich hab keine Lust einen Umweg zu machen oder dafür das Haus zu verlassen. Es ist Zeitverschwendung!

  92. 24.

    Von Fahrverboten habe ich nichts gelesen, denn Straßenbahnen und Bussen fahren ja weiterhin, auch Fahrräder fahren und obendrüber und untendrunter S- und U-Bahnen. Alle städtischen Grundstücke bleiben mithin erreichbar.

    Was einzig kanalisiert wird und das zu recht, das sind Anfahrts- und Abfahrtswege für Kfz. Jede Stadt, die etwas auf sich hält, kann nur so vorgehen. Die ersten Fußverkehrszonen stammen übrigens schon aus einer Zeit üppigen Ausbaus des Kfz-Verkehrs. Weil selbst da schon erkannt wurde, dass Kfz.-Ströme in hochfrequentierten Innenstädten gar nicht mehr adäquat handhabbar sind.

  93. 23.

    In der Tat gibt es ein gegenseitiges Niederkonkurrieren derartiger Einkaufszentren und Shopping-Malls und dass dabei etliche auf der Strecke bleiben, liegt in der Natur der Sache. Ich empfinde sie weitgehend austauschbar gegenüber einander: alle 5 Jahre wird das einschlägige Design geändert, je nach aktuell verbreiteten Geschmack und in 20 Jahren sind sie buchstäblich abgewirtschaftet.

    Für Mitarbeitende oder auch für diejenigen, die ihr Geld darin anlegen, mögen sie wichtig sein. Bedeutend im Sinne eines Zeitübergreifenden sind sie nicht.

  94. 22.

    Auf den 2 Kilometern der Steglitzer Schlossstraße stehen 4 Shoppingmalls, teilweise mit denselben Läden drin. Vielleicht war das ja von vornherein keine schlaue Idee?

  95. 21.

    Ein Niedergang mit Ansage. Die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre hat wohl Investoren zum Geldausgeben gezwungen. Nicht anders ist der Bau z.B. des Schultheiss Quartiers Turmstraße zu erklären, denn das EKZ liegt direkt zwischen Kudamm & Alex. Es war von Anfang an ein Flop & nicht wenige Moabiter fragten sich, warum hier nicht einfach Wohnungen gebaut wurden. Die brauchte Moabit auch damals schon dringender als noch ein EKZ.
    Grundsätzlich ist es nicht das Problem des Onlinehandels, eher eines der großen Profit orientierten Ketten. Mittelständischer Handel existiert quasi fast nicht mehr. Die Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor & die Ketten verteuern Einnahmen in Irland. Wenn ein Shop unprofitabel ist, wird er geschlossen & woanders neu eröffnet. Wir lassen uns das gefallen & rennen einfach zum nächsten H&M, Deichmann oder Primark.
    Ein Plan wäre: Der stationäre Handel muss wieder auf ein gesundes Maß schrumpfen, mehr Selbstständigkeit & Service gefördert werden.

  96. 20.

    Sowas wie Kaufhof gibt's ja nicht mehr und die ganzen Center kann man alle vergessen. Gute Läden müssen raus, schlechte Billigläden kommen rein. Und dann sind alle Center irgendwie gleich. Also was soll man da noch. Und am WE wenn jeder Zeit hat isses da so voll das man nicht rein mag. Fürs Parken muss man noch bezahlen anstatt dem Kunden in der Zeit gratis das Auto gewaschen wird. Also es fehlt doch komplett an Motivation in so ein Center zu gehen. Im Eastgate sieht es wenigstens zu Ostern noch schön aus, aber das lässt auch nach weil immer dasselbe aufgebaut wird... Dann ist es laut. Alles überdacht, man sieht keine Sonne. Toiletten muss man auch bezahlen. Also ich persönlich bin um kein einziges Shoppingcenter traurig das schließen muss...

  97. 19.

    Gibt doch viel zu viel von diesen Center und jetzt kommt doch erst mal richtig zum Vorschein was durch sinnlosen monatelangen Lockdown kaputtgegangen ist.
    Im Gegensatz zu anderen Städten ist Berlin zum Toilettenhaus geworden.
    Ich habe mir das überlegt und ziehe doch nach Brandenburg, ic
    Berlin ist abgewirschaftet worden .

  98. 18.

    Ein anderes Problem sind die derzeitigen Öffnungszeiten. Wer bereits um 18 Uhr schließt, darf sich nicht über zu geringe Einnahmen wundern. Viele Kunden können wegen dem Job erst nach 18 Uhr.

  99. 17.

    Dass es in den Centern meist nur immer einen von diesen genannten "Anbietern" gibt, liegt an den Mietverträgen, die mit diesen Mietern abgeschlossen werden - Konkurrenzschutzklausel nennt man das direkt und wird auch von gerade großen Namen so gewünscht. Da sind auch meist dem Center und den Eigentümern selbst die Hände gebunden - gerade, wenn sie ihre sogenannten Ankermieter und "Aushängeschilder" nicht verlieren bzw. neue hinzugewinnen wollen. Die entwickelten Konzepte der Malls sehen einen bestimmten Branchenmix vor, der auf das aktuelle Umfeld angepasst wurde. Doch genau diese Abstimmung war eben leider vor vielleicht zehn oder sogar zwanzig Jahren als diese großen Mieter eingezogen sind und die Verträge abgeschlossen wurden. Eine Änderung der Konzepte zieht hohe Investitionen mit sich, den Verlust von anderen langjährigen Mietern (und damit auch Besuchern und Kunden) und vor allem auch Zeit, um das alles umzusetzen. Und genau diese Mittel fehlen nun zum Großteil auf allen Seiten.

  100. 16.

    Alle Center sehen gleich aus. Nur große Ketten. Für mich steht das gute alte Kaufhaus an erster Stelle. Und natürliche kleine Einzelhandelsgeschäfte. Das macht auch die Strassen interessanter und beliebter. Die wurden leider schon vor Corona weniger. Lieber billig im Internet einkaufen ist leider bei vielen oben an.

  101. 15.

    Ja, wer will denn mit der fürchterlichen Maske längere Zeit in einem Center verweilen? Das macht keinen Spaß!!

    Da gebe ich Ihnen recht!

    Eigentlich finde ich die Center ok, man ist nicht dem Wetter ausgesetzt, man kann in einem Cafe pausieren oder irgendwo essen und es gibt Toiletten!
    Die gleichen Laden-Ketten überall sind natürlich langweilig.

  102. 14.

    Der zu verteilende Kuchen (Kunden) wird doch nicht größer nur weil man mehr Geschäfte baut.
    Durch die Maßnahmen wie Schließung, Termine machen, Kontaktdaten, Maske hat man dem Letzten beigebracht wie online Shopping geht. Und es sind bestimmt einige dabei geblieben.
    Das wird für Berlin noch hart. Ein online Shop brauch eben keine Adresse am KuDamm … das geht erheblich billiger in Brandenburg.
    Aber bis sich das letztendlich auswirkt ist der aktuelle Senat längst weg.

  103. 13.

    Das Ist leider ein Teufelskreis. Verlassen die großen Marken wie Zara und Co. ein Einkaufszentrum, so machen sich die meisten Leute nicht die Mühe, dort wegen ein paar kleinen Läden extra hinzugehen. Fehlen jedoch die Leute, haben auch die großen Marken wiederum keinen Anreiz dort hinzugehen.

  104. 12.

    Entspannt einkaufen macht nur Freude wenn ich bequem zu diesem Ort komme und mich dort uneingeschränkt bewegen kann. Maskenpflicht, eine zukünftige Testpflicht, mögliche zukünftige Einschränkungen beim Individualverkehr werden die Kundschaft und somit den Umsatz in den Shoppingcentern weiter reduzieren.

  105. 11.

    Die Menschen verwenden ihre Sachen länger egal was es ist. Da werden sich auch Mediamarkt und Co. was einfallen lassen müssen, daran ist nicht nur die Pandemie schuld..

  106. 10.

    Solange in den Centern eh immer nur die selben großen Ketten vertreten sind, sie sich nicht voneinader unterscheiden in ihrer Ausrichung, sind sie austauschbar, das bundes- und auch zum Teil weltweit. Was soll einen da noch hinziehen? Dieselben Läden findet man doch eh meist auch im eigenen Kiez bzw. KiezCenter, da fährt man dann nicht auch noch kiezübergreifend in ein anderes Center.
    70 Shopping-Malls sind definitiv zu viel, selbst für eine Großstadt wie Berlin.
    Da kann man gut und gerne die Hälfte schließen und dafür Wohnraum und nötige Infrastrukturen schaffen.

  107. 9.

    Das zeugt von Kompetenzlosigkeit des RRG Senats und seinen Vorgängern, die wollten aus Berlin eine Shoppinghauptstadt machen. Aber eine Stadt kann nicht nur mit Party und Shopping bestehen. Kein Wunder das die Arbeitslosigkeit in Berlin so hoch ist, weil es kaum Industrien gibt sondern nur schlecht bezahlte Jobs, dies wirkt sich wiederum auf die Finanzsituation der Stadt aus. Hätte man sich mehr um die Belange der Bewohner gekümmert statt nur an Kommerz zu denken wäre Berlin schon weiter. Ich hoffe nur das durch einen Regierungswechsel im Roten Rathaus endlich mal Sachverstand einkehrt, wo nicht Party und Kommerz im Vordergrund steht sondern Arbeit am Bürger geleistet wird.

  108. 8.

    Es steht zu Hoffen. Diese Konsumtempel braucht man wie einen Kropf. Das Konzept sich ins Auto(!) zu setzen und irgendwohin zu fahren um da "zu shoppen" ist komplett überholt. Wenn die Läden nicht mit dem Bedarf der direkten Anwohner überleben können, stecken sie einfach im letzten Jahrhundert fest. Wenn die Stadtplanung im näheren Umkreis nur Büros und andre Einkaufszentren vorsieht, steckt die Stadtplanung im letzten Jahrhundert fest.

  109. 7.

    Ein Problem der Shopping-Center: zu viele, zu kleinteilige Läden, dafür zuwenig Konkurrenz je Center...
    Meistens jeweils nur:
    - EIN Elektronik/Multimedia-Laden
    - EIN Supermarkt / Discounter
    - EIN Kleidungs-Discounter
    - EINE Fast-Food-Kette
    - von Boutiquen, Handyläden gibt's allerdings meist mehrere...

    Shopping-Center sind etwas für Menschen, die ein "Shopping-Erlebnis" suchen ...

    Wenn ich einen Artikel suche, sei es Hose, DIgital-Kamera oder Nahrungsmittel, muss ich durch MEHRERE Shopping-Center wandern, um unterschiedliche Angebote zu finden...
    Außer für Nahrungsmittel bleib ich da lieber daheim und vergleiche Angebote am PC.
    Da muss ich nicht von einem Center zum anderen fahren und mit Anfahrt und Parkplatzsuche Zeit (und Geld) verschwenden.
    Meinetwegen könnten ruhig mehr Shopping-Center zumachen...

  110. 6.

    Bei mir liegt die Shoppngcenter-Abstinenz daran, dass ich keine Lust auf BVG Fahrten habe. Und mit dem Auto muss ich zusätzlich Parkgebühren zahlen. Da ist es bequemer, online zu bestellen. Durchs HomeOffice fahre ich eh weniger BVG und komme nicht mehr auf dem Weg an den Malls usw. vorbei. Wenn ich frei parken könnte würde ich eher gezielt hinfahren.

  111. 5.

    Ich ging wirklich sehr gern shoppen, denn ich möchte ungern Pakete hin und her schicken.
    Allerdingsgibt es in den Malls so gut wie ichs mehr für Kinder bzw Jugendliche. Klamotten für Jungs ausser H&m oder C&a kannste vergessen.
    ( diese beiden Modeketten sind auch nichts für männliche Teenager)
    Eigentlich bleibt nur noch online

  112. 4.

    Der endgültige Todesstoß für die Center in der Innenstadt kommt dann, falls wirklich Fahrverbote in Kraft treten oder schon vorher, wenn weitere Parkplätze verschwinden. Zusätzliche Fahrradbügel werden die Schließung nicht verhindern.

  113. 3.

    Das Lindencenter am Prerower Platz ist auch gut besucht, sollte da die 3G-Regel kommen, Es gibt dort mehr zu entdecken,

  114. 2.

    Solange die Maskenpflicht beim Einkaufen bleibt, wir sich jeder nur so kurz wie nötig drin aufhalten. Und damit scheitert das Konzept vom "Erlebniseinkauf"

  115. 1.

    Diese Klötze sollten abgerissen werden, um Platz für innerstädtischen Wohnungsbau zu schaffen. Schon lange Jahre vor der Pandemie war klar, dass diese Trutzburgen unnötig sind.

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