Ergopraxis May (Quelle: Carsten Kampf)
Bild: Carsten Kampf

Keine Richtlinien für Ergotherapeuten - "Wir Heilmittelerbringer wurden vergessen"

Supermärkte und Apotheken dürfen in Berlin weiter öffnen, Schwimmbäder und Fitness-Studios nicht. Und was ist mit Praxen für Physio- und Ergotherapie, die für Viele unverzichtbar sind? In der Branche herrscht große Verunsicherung. Von Frank Preiss

Was Sie jetzt wissen müssen

Seit fast 20 Jahren gibt es in der Cranachstraße in Friedenau die Ergotherapie-Praxis von Daniela May, bislang begaben sich dort täglich mehrere Dutzend Menschen in die helfenden Hände der insgesamt fünf Therapeutinnen. Etwa 200 Patienten wurden zuletzt versorgt, im Alter von 0 bis 85 Jahren. Menschen, die nach schweren Unfällen, nach Schlaganfällen oder für ihre Kinder Hilfe brauchen, um ihren Alltag besser bewältigen zu können. Doch in den letzten Tagen ist nahezu ein Drittel des Patientenstamms weggebrochen.

"Inzwischen wird bei uns jeder dritte Termin abgesagt", berichtet Ergotherapeutin Simone Mach, die seit neun Jahren der Praxis angehört. "Uns sagen vor allem Familien, Eltern von Kindern, ab. Unsere älteren Patienten sind erstaunlich entspannt und haben eher die Tendenz, weiter kommen zu wollen. Viele von ihnen haben oft ja auch keine anderen sozialen Kontakte und haben Angst, auch den letzten Anschluss zu verlieren", berichtet die 44-jährige Therapeutin.

Mitarbeiterin Simone Mach in der Ergotherapiepraxis für Erwachsene und Kinder. (Quelle: rbb/Carsten Kampf)Simone Mach

Therapeutinnen vor schwierigen Entscheidungen

Doch genau darin liegt auch das Risiko, dem sich die Praxis Tag für Tag aussetzt. Unter den älteren Patienten sind viele, die einen Schlaganfall erlitten haben, Menschen mit rheumatischen, neurologischen und geriatrischen Erkrankungen, also Personen, die in besonders große Gefahr geraten, sollten sie sich mit dem Coronavirus infizieren. "Wir besprechen uns mit solchen Patienten und empfehlen ihnen, daheim zu bleiben. Aber die meisten wollen lieber kommen, sie beharren auf ihrem festen Termin, den sie wahrnehmen wollen", so Mach.     

Sie und ihre Kolleginnen stehen dann immer wieder vor schwierigen Abwägungen: "Wir tragen eine hohe Verantwortung für unsere Patienten und müssen individuell entscheiden, bis zu welchem Punkt es in Ordnung ist, zu behandeln. Ein Schlaganfallpatient, der seit fünf Jahren in Therapie ist, kann auch mal für ein paar Wochen pausieren. Aber was machen wir mit Akutfällen wie frisch Operierten, mit Schreibabys und betroffenen Eltern, die wir coachen, mit der Behandlung von Kindern, deren Entwicklung dringend gefördert werden muss?", fragt sich Mach.

Ergotherapie-Praxis für Erwachsene und Kinder. (Quelle: D. May)Das Wartezimmer der Ergotherapie-Praxis in Friedenau

Berliner Verordnung ließ Therapeuten außen vor

Antworten darauf bekommt sie und ihre gesamte Branche bislang weder von der Politik noch vom Branchenverband, dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE). "Vom DVE kam gar nichts", beklagt Mach. Vom Gesetzgeber fühlt sie sich genauso komplett allein gelassen: "Für uns gibt es gar keine gesetzlichen Vorgaben, es gibt keine Empfehlungen und Richtlinien. Wir  Heilmittelerbringer wurden komplett ausgelassen, wir tauchen nirgends auf. Das macht es uns unmöglich, sinnvolle Entscheidungen zu treffen", klagt Mach. Tatsächlich kommen Praxen von Ergotherapeuten in der "Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin" [berlin.de] des Senats nicht vor. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden und Podologen schweben derzeit in Berlin im luftleeren Raum.

Ergopraxis May (Quelle: Carsten Kampf)Ergotherapie-Praxis in der Cranachstraße

Das müsse sich ganz schnell ändern, fordert Ergotherapeutin Mach: "Wir brauchen klare Vorgaben dafür, wo wir rechtlich stehen, wozu wir verpflichtet sind, welche Patienten wir noch behandeln dürfen und welche nicht. Und was passiert, wenn gar keine Parienten mehr kommen. Was wirtschaftlich aus uns wird."

Schon die Absagequote von 30 Prozent trifft die Praxis ins Mark, denn meist handelt es sich dabei um langfristig abgesagte Termine, was besonders weh tut. "So können wir höchstens vier Wochen überbrücken, danach stehen wir vor dem Aus", warnt Mach, deren Berufsgruppe sich bislang keine großen Sorgen um Arbeitsplätze machen musste, da auch unter Ergotherapeuten ein akuter Fachkräftemangel herrscht.

Auf Hygiene wird schon immer geachtet

Grundsätzlich können sich Patienten in der Friedenauer Praxis gut aus dem Weg gehen und genügend Abstand zueinander einhalten. Es gibt vier Behandlungsräume und einen Handbehandlungsraum. Zu Stoßzeiten halten sich vier Therapeuten und vier Patienten, manchmal noch eine Mutter oder ein Vater eines behandelten Kindes in den Räumlichkeiten auf. "Eng werden kann es im Wartezimmer, aber das können wir gut entzerren über den Innenhof, den man auch zum Warten nutzen kann", meint Mach.

Hygiene wird in der Praxis schon immer groß geschrieben, "wir waschen uns selbstverständlich vor und nach den Therapien immer die Hände und desinfizieren sie. Und wir achten natürlich auf genügend Abstand zum Patienten, wobei das bei Säuglingen und Kindern nicht immer möglich ist. Wir haben aber auch genügend Gummihandschuhe und Mundschutze, die wir bei der Therapie tragen können", betont Mach. Wenigstens das ist der Praxis noch nicht ausgegangen. Keine Selbstverständlichkeit in diesen unübersichtlichen und ungewissen Zeiten.

FAQ zum Umgang mit dem Coronavirus

  • Ich fürchte, infiziert zu sein. Was tun?

  • Was passiert mit möglichen Infizierten?

  • Was passiert mit Kontaktpersonen?

  • Welche Kapazitäten haben die Kliniken?

  • Welche Reisebeschränkungen gibt es?

  • Wie viele bestätigte Fälle gibt es?

  • Ist das Virus meldepflichtig?

  • Was ist das Coronavirus?

  • Woher kommt das Virus?

  • Wie geschieht die Krankheitsübertragung?

  • Wie ansteckend ist das Virus?

  • Wer ist besonders gefährdet?

  • Wie funktioniert der Test?

  • Was sind die Symptome?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Welche Behandlung gibt es für Infizierte?

  • Gibt es Immunität gegen das Virus?

  • Wie hoch ist die Sterberate?

Beitrag von Frank Preiss

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17 Kommentare

  1. 17.

    Man fühlt sich als Therap.derzeit ziemlich alleingelassen. Es wird davor gewarnt nicht unnötig das Haus zu verlassen, man soll jeglichen Kontakt unterbinden der nicht Notwendig ist u.der Mindestabstand von 1-2m. gehört eingehalten...ICH kann das aus therap.Sicherheitsgr.alleine den Pat. betreffend selten gewährleisten.Wir haben hohe Hygiene standarts, hilft aber keinem, wenn wir durch die ausdrücklich erhöhte Infekt.gefahr bereits infiz. wurden, od.es eben werden und dadurch wiederrum weitere Anstecken? Kausalkette? Fakt ist,das Infekt.risiko für alle beteiligten bleibt, auch m.Handsch. u.Mundsch.! Ich finde es von der Regierung unverantwortlich u.massiv inkonsequent, keine klare Regelung überregional auszusprechen. Es gilt genau hier und jetzt durch rigorose Massnahmen eben jene zu schützen, die den Risikogruppen angehören. Alle, die die Therapie (ob Physio, Ergo oder Logo)keine 2Wochen pausieren können, gehören "imo" den Risikogruppen an und sollten genau desw. jetzt zuhause bleiben!

  2. 16.

    Genau so ist ist.
    einerseits bin ich froh meine Patienten weiter versorgen zu dürfen und zu können.
    andererseits gehen irgendwann auch desi-mittel, mundschutz etc zur neige. Weiterhin herrscht selbst Pflegeheimen keine einheitliche Regelung. Einige Heime sagen und ab und andere Heime rufen und bitten darum weiterhin die Bewohner zu versorgen. Logisch, denn also Podo kann ich nicht eben mal die Behandlungen wochenlang unterbrechen ohne beim Großteil der Patienten Folgeschäden wie Amputationen, Sepsis, Entzündungen etc in Kauf zu nehmen.Schließen wir allerdings, weil wir die Hygiene nicht mehr aufrechterhalten können- die bei uns Podos ja auch ohne C.Krise sehr hohen Auflagen unterliegt- , erhalten wir keinerlei Entschädigung. Weiterhin ist die Unterstützung bei behördliche Schließung momentan der Erhalt eines Kredits. Mit einem Kredit verschiebe ich doch die Negativbilanz der Praxis nur nach hinten. Ein Kredit muss zurückgezahlt werden. Ich mache nach der Kriese keine höheren Gewinn.

  3. 15.

    Genau so ist es...... Fitness Studios Schwimmbäder spa Anlagen Reha schließen haben sperre und für uns gibt es keine Informationen... Therapeuten dürfen infizieren und eins zi eins mit Patienten arbeiten....

  4. 14.

    Inzwischen dürfen wir die Therapien z. B. auch als Videotelefonie leisten.
    Es besteht auch die Möglichkeit der Kurzarbeit.
    Wir Heilmittelerbringer gehören zum Gesundheitswesen, wurden als systemrelevant eingestuft und daher sind die Praxen auch an sich nicht geschlossen.
    Die Allgemeinheit und somit die Patienten sind sicherlich verunsichert, wenn bestimmte Berufsgruppen / Einrichtungen nicht explizit in Verordnungen erwähnt werden und nicht in jedem Fall ist die Entscheidung einfach. Aber dass sich von der Seite des DVE nicht um uns gekümmert wird, stimmt nicht. Auch bzgl. Abrechnung gibt es schon einige neue Regelungen der Spitzenverbände der Krankenkassen, die den Praxen das Überleben in dieser Situation erleichtern.

  5. 13.

    Vielleicht ist sie kein Mitglied im Berufsverband.
    Inzwischen wurden einige Infos aber auf der Homepage auch in den öffentlichen Bereich gezogen.
    Mitglieder werden sehr wohl per E-Mail, auf der Homepage und auf Facebook informiert.
    Wann machte die Therapeutin denn diese Aussagen?

  6. 12.

    Danke für Ihr Feedback. Der Autor gibt einen persönlichen Erfahrungsbericht einer Ergotherapeutin wider, die ihm berichtet, dass sie von der Dachorganisation keinerlei Informationen bekommen konnte. Ihre Infos/Links sind eine gute Ergänzung zum Thema.

    Mit besten Grüße,
    Ihre rbb|24-Redaktion

  7. 11.

    Verantwortungsbewusst handeln - wozu Aerosole in einem Zimmer frei setzen, die lange in der Luft bleiben verstreuen? Dann in das Zimmer gleich den nächsten Patienten reinsetzen? Denken sie nach! Ich habe gesagt, dass Notfallbehandlungen statt finden und Schmerzpatienten immer behandelt werden, aber brauchen sie wirklich in dieser Zeit eine Zahnreinigung oder ein Bleaching? Die Kammer sagt: „ Mindestmaß an Patientenkontakte reduzieren, Infektionsketten minimieren, sorgfältiger Umgang mit Ressourcen , damit eine Not Entsorgung langfristig sichergestellt ist.
    Mir ging es darum, dass wir keinen Mundschutz, Handschuhe, Desunfektionsmittel und Schutzantzüge bekommen von Herr Spahn! Würden sie ohne Mundschutz 20 cm vor einem geöffneten Mund bleiben.
    Es ging lediglich um unnötige Kontrollen - diese kann man auch in 2 Monaten machen.
    Niemand hat hat hier von Schließung gesprochen - nur von mangelnder Ausrüstung von kleinen Praxen - geht nicht um den Zahnarzt sondern um die Helferin!

  8. 10.

    Lieber rbb, bevor Ihr solche Berichte veröffentlich, wäre es sehr gut, wenn Ihr wenigstens bei den jeweiligen Dachorganisationen der jeweiligen Berufsgruppen nachfragen würdet. Es gibt schon ausreichend Ängste bei allen Seiten, so dass Infos wichtiger sind als die persönlichen Befindlichkeiten einzelner Selbstständiger. Selbstständigkeit bedeutet zwar auch, unternehmerische Verantwortung zu tragen und sich um die rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen selbstständig kümmern zu müssen. Aber genau für diesen Zweck gibt es eben die Vereinigungen und Berufsverbände. Die stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.

  9. 9.

    Ich will, dass die Physiotherapie-Praxis überlebt (4 Mitarbeiter) und ich will keinen gefährden. Natürlich nicht die Mitarbeiter, aber (noch) auch nicht die uneinsichtigen Senioren, die ja auch schon die China-Grippe überlebt haben und WKII *mitdenAugenroll*. Was soll ich denn nun machen? Absagen, damit die Kurve (auch für Senioren..) flacher wird? Hingehen, damit nicht noch mehr in die Pleite rutschen?

    Solange die Gruppe der am meisten Gefährdeten uneinsichtig ist und die Gruppe der "Verteiler" sich zu "wir haben alle frei-Parties" zusammenrottet, ist es doch eh egal...

    Ist wie beim Impfen - man MUSS nicht alle Kinder impfen - nur die, die man behalten will.... da peilt´s ja auch schon keiner.

  10. 8.

    Warum schaut Ihr alle nicht mal auf die Seiten Eurer Vereinigungen? Wozu gibt es denn Berufsverbände?
    https://dve.info/resources/pdf/downloads/a-z/corona-virus/3865-informationen-zum-corona-virus/file

  11. 7.

    Bitte:

    https://www.zaek-berlin.de/zahnaerzte/coronavirus.html

    Ist doch alles geklärt, Sie sind systemrelevant und haben eine Behandlungspflicht. Und die Kammer weist ausdrücklich daraufhin, dass Behandlungspflicht trotz diffuser Ängste besteht. Was sind Sie für ein Arzt, wenn Sie Kranke nicht behandeln wollen? Nur Notdienst für Schmerzpatienten? Unglaublich.

  12. 6.

    Dienstleister, also auch im Gesundheitswesen müssen doch nicht schließen. Worum geht es hier?

  13. 5.

    Also in den Zahnarztpraxen war schon immer der Mundschutz Alltag. Wovon reden Sie bitte? Zahnreinigung ohne Mundschutz? Schon seit HIV .... Ich weiß nicht, wo Sie arbeiten, aber Sie verbreiten Fakenews

  14. 4.

    Endlich !!! Ich bin Logopädin und vor der Ansprache von Frau Merkel hat sich die Lage von Tag zu Tag verschlechtert. Aber seit ihrer Ansprache finde ich es fast unerträglich diese Verantwortung zu tragen. Die Eltern entscheiden für ihre Kinder.
    Ältere Menschen und chronisch Kranke behandeln wir nicht mehr.
    Die Heilmittelerbringer wurden bisher nicht mit einem Wort erwähnt.
    Jetzt platzt die Bombe!
    Ich hatte eine eigene Praxis bis Ende 2018. Aufgrund des Fachkräfte Mangels musste ich schließen und weil die Abgaben einfach viel zu hoch sind!!! Das bisschen an erwirtschafteten Plus wird aufgefressen von Steuern, Renten- und Krankenversicherung.
    Die Selbstständigkeit wird sogar bestraft.
    Bist du krank, haste eben Pech gehabt.
    Krankengeld gibt es erst nach 6 Wochen.
    Wieso?
    Wieso sind wir Selbständigen so schlecht unterstützt! !!
    Wir tragen genug Verantwortung. Finanziell für uns und unsere Angestellten.


  15. 3.

    Guter Beitrag, ich kann die Praxisinhaberin verstehen.
    Auch die Zahnärzte wurden vergessen und einige Chefs ( ich bin angestellte Zahnärztin) ordnen immer noch die Durchführung von Zahnreinigung etc. an, obwohl die KZV nur einen Notdienst für Schmerzpatienten empfiehlt.
    Herr Spahn denkt mit Schutzausrüstung an alle Ärzte- aber an die Zahnärzte , die keinen Anstand zum Mund des Patienten oder Videosprechstunde halten können, denkt er nicht. ich verstehe beide Seiten, wirtschaftliche Einbußen etc. aber es geht jetzt um Eindämmung einer Pandemie. Vielleicht auch mal ein Beitrag über die Zahnärzte verfassen.
    Bleiben sie gesund und schmerzfrei !

  16. 2.

    Die älteren Patienten haben schon ganz anderes erlebt und überlebt: Grippe-Pandemie 1957, Grippe-Pandemie 1968, Polio- und Keuchhusten-Epidemien, 1961/62 im Osten die Ruhr, womöglich schon den Zweiten Weltkrieg, auf jeden Fall die auch sehr harte erste Nachkriegszeit ...

    Die sind zäh und gelassen, und ich habe schon diverse Rentner erlebt, die sich der Tatsache sehr bewusst sind, dass sich ihr Leben so oder so dem Ende nähert. (Im Zweifelsfall dann eben durch das Verbot der notwendigen Physiotherapie, weil die Virologen im Moment das Sagen haben und die Politiker ihnen ergeben folgen.)

    Zittern und Jammern tun eher die Mittelalten, die in ihrem Leben kaum eine echte (!) Krise erlebt haben.


  17. 1.

    Es wurden auch die Tagesstätten und Werkstätten für Behinderte Menschen vergessen. Wir haben weiter auf! Obwohl schon einige Klienten nicht mehr kommen, da deren Wohnbetreuung Aussenkontakte aus Sicherheitsgründen untersagt. Die Senatsverwaltung muss dringend in einigen Bereichen nachbessern.

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