Teaserbild_Inzidenz
Bild: rbb|24

Unterschiede bei Corona-Infektionen - Warum hat Ost-Berlin niedrigere Fallzahlen?

Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf - die Bezirke, die komplett im Ostteil Berlins liegen, haben deutlich niedrigere Infektionszahlen als der Großteil des Westens. Was führt zu dieser neuerlichen Teilung der Stadt? Von Haluka Maier-Borst

Corona trifft alle. Aber nicht alle gleich.

Menschen jenseits der 70 Jahre haben etwa ein mehr als 40 Mal höheres Risiko an Corona zu versterben als Leute unter 40 Jahren [ourworldindatag.org]. In den USA infizieren sich Schwarze und Latinos ungefähr drei Mal so oft mit dem Virus wie Weiße [nytimes.com]. Schwarze, Inder/innen, Bangladeshi und Pakistaner/innen versterben deutlich häufiger als Weiße in Großbritannien [lancet.com]. Gegenüber dem britischen "Guardian" [guardian.co.uk] beschrieb eine Expertin die Lage so: "Wir gehen gerade alle durch den selben Sturm – aber wir sitzen nicht im selben Boot"

Auch in Berlin zeichnet sich in den letzten Wochen eine sehr eigene Unterscheidung des Virus ab. Die reinen Ost-Bezirke der Stadt verzeichnen weniger hohe Inzidenzen als der Rest der Stadt. Pankow, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf sitzen gewissermaßen in ihrem eigenen Boot. Im Westen hat einzig Steglitz-Zehlendorf ähnlich niedrige Zahlen. Aber warum?

Falls Ihnen die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Die Suche nach den Erklärungen ist kompliziert. Das Zahlenmaterial ist dünn und nicht besonders detailliert. Die Menge an Datenpunkten mit zwölf Bezirken reicht nicht aus für statistische Analysen. Sehr wahrscheinlich spielen zudem mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle. Und: Nicht alles lässt sich in Zahlen erfassen.

Entsprechend lässt sich nur recht grob und mit sehr viel Vorsicht nach Gründen suchen. Aber es gibt wohl Faktoren, die eher besser oder eher schlechter als Erklärung taugen.

Ist es der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund?

Eine Zahl, die ein Teil der Erklärung sein könnte, ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund in den jeweiligen Bezirken.

Plausible Begründungen gäbe es dafür eine Menge. Das Robert-Koch-Institut [rki.de] wies schon im August darauf hin, dass über die Sommerferien Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Kosovo, Türkei, Serbien und Bulgarien in großem Maße Infektionen mitbrachten – darunter wahrscheinlich auch ein nicht unerheblicher Anteil an Menschen, die vom Familienbesuch zurück kamen.

Ferner haben Familien mit Migrationshintergrund etwas mehr Kinder [bmfsfj.de], sind also im Schnitt ein wenig größer und hätten damit eine größere Wahrscheinlichkeit, dass jemand Corona mit nach Hause bringt. Außerdem arbeiten Menschen mit Migrationshintergrund viel öfter als un- oder angelernte Arbeiter/innen [iab.de]. Dazu gehören zum Beispiel Berufe wie Kellner/in und Kassierer/in. Jobs, bei denen also durch mehr Kontakt mit Kunden und anderen Menschen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion höher ist. Das ist zum Beispiel einer der vermuteten Gründe, wieso Corona die nicht-weiße Bevölkerung in den USA viel härter trifft [nytimes.com].

Doch in Berlin greift das Argument nur teilweise. Tatsächlich haben zwar die vier Ost-Bezirke den geringsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Unter den Ost-Bezirken hat aber Pankow deutlich mehr Infektionen pro 100.000 als Lichtenberg – aber fünf Prozent weniger Menschen mit Migrationshintergrund. Ähnlich sieht es auch im Westen aus, wo Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf ähnliche Migrationsquoten haben und dennoch deutliche Unterschiede in den Inzidenzzahlen zeigen. Entsprechend wackelig ist diese Begründung.

Haben manche Bezirke schlicht zu wenig Platz?

Noch schwieriger ist der Faktor Bevölkerungsdichte. Auch da gibt es durchaus gute Erklärungen, wieso das einen Einfluss haben könnte. Mehr Menschen auf weniger Raum sind natürlich Bedingungen, die es dem Virus einfacher machen, von einer Person zur nächsten zu springen. Erste Studien zeigen auch, dass in Ballungszentren im Mittel mehr Leute erkranken und die Phase hoher Infektionszahlen länger andauert [nature.com].

Nur für Berliner Bezirke passt diese Erklärung eher schlecht.

Reinickendorf ist deutlich dünner besiedelt als Pankow und trotzdem viel stärker betroffen. Der Berliner Inzidenz-Spitzenreiter Neukölln hat nur fast halb so viel Menschen pro Bezirksfläche wie Friedrichshain-Kreuzberg und liegt trotzdem deutlich vorne.

Das soll nicht heißen, dass die Bevölkerungsdichte überhaupt keine Rolle spielt. Aber zumindest mit Daten auf Bezirksebene, die zur Verfügung stehen, deutet sich kein Trend an. Das kann aber auch daran liegen, dass es natürlich schon innerhalb der Bezirke gewaltige Unterschiede gibt. Pankow am Berliner Stadtrand ist etwas anderes als Pankow im Prenzlauer Berg.

Oder sind es am Ende die Jungen?

Ein weiterer Erklärungsansatz für das Muster bei den Neuninfektionen ist die Altersverteilung in der Stadt. Schaut man auf die drei Altersgruppen, die aktuell die höchste Inzidenz haben, so sind das die 15- bis 19-Jährigen, dann die 20- bis 24-Jährigen und schließlich die 25- bis 29-Jährigen. Auf einer Karte dargestellt, stehen dann drei Bezirke heraus: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln.

Aber auch hier zeigt ein genauer Blick, dass das Alter nur bedingt als Erklärung funktioniert. Schon die Rangfolge der jüngsten drei Bezirke ist mit Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln anders als die Rangfolge der am schwersten betroffenen Bezirke mit Neukölln und seinem extrem hohen Stand an Neuinfektionen. Auch beim Rest der Bezirke zeigen sich Diskrepanzen zwischen der Tabelle, wenn es um die Inzidenzen geht, und der Tabelle, die die Verteilung der 15- bis 29-Jährigen anzeigt.

Am Ende fehlen für weitere Analysen die Daten

Entsprechend erscheint es auch eher unwahrscheinlich, dass die Erklärung des Senats, das Problem seien vor allem die jungen Feiernden, ausreicht, um das Infektionsgeschehen in Berlin zu erklären.

Derweil gibt es noch eine medizinische Vermutung, wieso nicht nur Ost-Berlin, sondern Ost-Deutschland insgesamt von Corona bislang weniger stark betroffen ist als West-Berlin und West-Deutschland. In der DDR gehörte der Tuberkulose-Impfstoff "Bacille Calmette-Guérin" (BCG) zu den Pflichtimpfungen, in der BRD nicht.

BCG wird seit 1998 in Deutschland nicht mehr empfohlen, weil gegen die Tuberkulose selbst die Schutzwirkung eher unzureichend ist [gelbe-liste.de]. Es gibt aber Hinweise, dass die Impfung grundsätzlich die Immunabwehr gegen Atemwegserkrankungen stärkt [cell.com]. Schon seit dem Anfang der Pandemie wiesen Experten darauf hin, dass Länder, bei denen die BCG-Impfung noch zum Standardrepertoire gehört, weniger hohe Corona-Fallzahlen verzeichneten. Allerdings ist dies für den Moment eine These, die noch auf sehr wackeligen Füßen steht. Und eine erste Studie zeigte sogar eher keine Hinweise dafür [aerztezeitung.de], dass BCG hilft.

Was also für momentan niedrigen Fallzahlen in Ost-Berlin sorgt, bleibt somit weiterhin nicht vollends geklärt.

Was Sie jetzt wissen müssen

Beitrag von Haluka Maier-Borst

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

152 Kommentare

  1. 152.

    Die Bölschestr. in Frihagen maskenpflichtig auszuweisen, kann entweder nur einer Verwechslung mit der viel frequentierten Bahnhofstraße sein bzw. daran liegen, dass die großen Einkaufscentren dort eben eine Lobby haben, die kleinen Einzelhandelsgeschäfte in Friedrichshagen aber nicht! Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit und pure Willkür, die hier von den Leuten im Senat/Bz-Bürgermeisteramt ausgeübt wird! Meinen Protest denen gegenüber habe ich bereits schriftl. eingereicht. Auf eine Antwort warte ich bis heute! Die Bölsche ist kaum noch besucht, die Geschäfte leiden immer mehr, da keiner mehr gerne "Einkaufsbummeln" geht, einige schließen u. geben auf! Warum aber wehrt sich hier nicht die sog. "Werbegemeinschaft", warum wird auf dem Markt nicht protestiert? Hier geht es um Existenzen! Aktuell um die 100 Fälle auf 270 T Einwohner in Trep./Köp. Mit solchen sinnlosen Maßnahmen erreicht mich persönl. keiner mehr, viele andere auch nicht! Ich verlange d. sofortig. Aufhebg. d.Verbotes!

  2. 151.

    Was dennoch hier sehr klar wird, alle Statistiken zusammengefasst sind eine sehr interessante Erklärung.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das ausschweifende Leben vorrangig in den Corona-Hochburgen stattfindet, z.B. in Marzahn-Hellersdorf eher jeder seinen eigenen Weg geht und im öffentlichen Bereich die Maskenpflicht beachtet wird, kommt man zumindest der Begründung schon sehr nahe.
    LG und bleibt Gesund... ;-)

  3. 150.

    Gegenbeispiel von einem Statistiker. Angenommen zwei Tierarten konkurrieren um die gleiche Nahrungsquelle und sie beobachten die Anzahlen der jeweiligen Tierarten. Wenn die eine erfolgreicher ist bei der Nahrungsbeschaffung, bleibt für die andere weniger, dementsprechend hat die eine Grupper mehr Nachwuchs als die andere. Sie beobachten also eine strikte Antikorrelation bei Ihrer Analyse der Anzahlen, sprich R<0. Eigentlich nimmt man deshalb auch r² und nicht r. Das ist aber sehr wohl ein starke Kausalität über die gemeinsame Verbindung der Nahrungsquelle. Korrelation ist halt nicht zwingend eine Aussage zu Kausalitäten. Außerdem betrachten Sie nur lineare Zusammenhänge bei Ihrer Analyse und das auch nur im Rahmen der Kleinste-Quadrate-Methode - das ist zwar die einfachste Variante und wird deshalb nur in der Schule vermttelt, aber da ist bei weitem nicht immer die geeignetste Variante einer statistischen Analyse.

  4. 149.

    Hallo,
    Es zeigt sich mal wieder das der Berliner Senat einschließlich der Bezirke unfähig sind einheitliche Regeln zu schaffen und dafür sorgen dass diese eingehalten werden.
    Insbesondere die Grünen und Linken politischen verantwortlichen Versagen hier eindeutlich auf der ganzen Linie. Ich vertraue diesen nicht mehr. Ausbahnen müssen das wieder die Angestellten in den systemrelevanten Berufen und die MItarbeiter in den Verwaltungen und daraus folgernd die Bevölkerung. Man sieht das ja am Beispiel des Bezirkes Friedrichshein-Kreuzberg...Hier sollte mal jeder den letzten Bericht im Focus lesen. Eine tolle Werbung für unsere Stadt.

  5. 148.

    Einspruch von einem Statistiker. Der Korrelationkoeffizient beantwortet nur die Frage nach der Korrelation. Die Frage nach der Kausalität wird damit nicht beantwortet. Aber Sie haben soweit Recht, daß eine hohe Korrelation eine Kausaltität nahelegt - allerdings nicht was von was abhängt (also was ist Ursache, was Folge) und es sagt noch nicht, ob es vielleicht eine dritte gemeinsame Größe ist, die diese Korrelation verursacht.

  6. 147.

    Um das Phänomen zu erklären, sollte man auf messbare Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Anzahl der Singlehaushalte, der Rentner, oder Ausprägung des Tourismus schauen, anstatt die diskriminierende Legende vom autoritätshörig geborenen Ossi wieder aufzuwärmen!

  7. 146.

    Die DDR ist zwar schon 30 Jahre Geschichte, aber auch das gehört zum Erbe der DDR. Ob nun Bewusst oder Unbewusst, wer in einem totalitärem System geboren und auf gewachsen ist zeigt im allgemeinem eine größere Akzeptanz, Einsicht zur Notwendigkeit und auch Gehorsamkeit. Und man ahnt es nicht, wie viel man davon bei der Erziehung seiner Kinder, ob Bewusst oder Unbewusst, weiter gibt. In einer Demokratie wo der Föderalismus derart ausgeprägt und gepflegt wird wie im heutigen Deutschland, sind solche Attribute definitiv nicht so ausgeprägt wie in einer Diktatur. Die Berliner Morgenpost zeigt eine Karte von ganz Deutschland, auch da kann man sehr gut erkennen, dass das Verhalten im Osten, in einer solchen Pandemie ein anderes ist.

  8. 145.

    Die Fragen nach dem Zusammenhang beantwortet der Korrelationskoeffizient. Die Frage nach den jungen Erwachsenen ergibt je nach Berechnungstag 0,68 bis 0,74 Korrelationskoeffizient, das meint einen starken positiv linearen Zusammenhang. Oder je mehr junge Erwachsene im Bezirk, desto höher die 7 Tage Inzidenz. Ein negativer Korrelationskoeffizient meint das Gegenteil. Die Einwohner je km^2 0,51 bis 0,61 Korrelationskoeffizient, starker positiv linearer Zusammenhang. Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund 0,78 bis 0,81 Korrelationskoeffizient, starker positiv linearer Zusammenhang. Anteil der Deutschen -0,42 bis -0,57 mittlerer bis stark negativer linearer Zusammenhang.
    Erklärung des Korrelationskoeffizienten:
    https://www.statistik-nachhilfe.de/ratgeber/statistik/deskriptive-statistik/masszahlen/zusammenhangmasse/korrelationskoeffizient
    Zum Nachrechnen das Googlesheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1WJvkQBmyZxni3Ah_wOWx_WQSPBzZ_KfCBdY42FcQo3A/edit?usp=sharing

  9. 144.

    Und woher soll diese "Diszipliniertheit" kommen? Bloß, weil die Menschen im östlichen Bereich einer Stadt wohnen? Die Teilung von Berlin ist 30 Jahre her. Ich selbst bin in West-Berlin aufgewachsen, wohne mittlerweile aber seit über 15 Jahren in einem der östlichen Bezirke. Ich würde mich freuen wenn Sie mir erklären können, wie der Umzug von Steglitz nach Pankow mein Verhalten in Bezug auf Corona verändert haben soll. Vielleicht liegt es an den anderen Ampelmännchen? An den gelblichen Straßenlaternen? An dem anderen Belag auf den Gehwegen? Ich bin gespannt, auf Ihre Antwort!

  10. 143.

    ...dazu noch Wedding und Moabit und ein bißchen Nord.Schöneberg und -Tempelhof und das Bild ist rund.

  11. 142.

    Es geht doch gar nicht um ein Polarisieren.
    Es geht darum zu analysieren, warum es in den meisten Westbezirken und -kiezen deutlich mehr Coronainfektionen gibt als in den Ostbezirken. Um die Pandemie zu beherrschen ist diese Analyse sowie dann entsprechende Maßnahmen von großer Bedeutung.

  12. 141.

    Es geht doch gar nicht um ein Polarisieren.
    Es geht darum zu analysieren, warum es in den meisten Westbezirken und -kiezen deutlich mehr Coronainfektionen gibt als in den Ostbezirken. Um die Pandemie zu beherrschen ist diese Analyse sowie dann entsprechende Maßnahmen von großer Bedeutung.

  13. 140.

    Sturm im Wasserglas. Weit draußen ist das Meer. Japan hat bisher nicht mal 100000 Infektion. Allein im Raum Tokio leben um die dreißig Mill. Menschen. Und Kleinberlin untersucht . Hintergestern das Ganze. Weiter so und gute Nacht.

  14. 139.

    Na ja, Mitte besteht hauptsächlich aus ehemaligen Westbezirken. Bevölkerungsdichte dürfte in Wedding und in Moabit höher als in Alt-Mitte sein. Migrationshintergrund auch. Altersmässig keine Ahnung. Zu Fhain mit Xberg ist es wohl ausgeglichener.

  15. 137.

    Zu Mitte gehört auch der Wedding ( war aber mal anders )
    und Friedrichshain ist ein Ost-Berliner Bezirk !

  16. 136.

    Mitte und Friedrichshain zählen auch zu den östlichen Bezirken, oder? Irgendwie ist dies Ost /West Polarisieren nicht mehr zeitgemäß.

  17. 135.

    Auch wenn es vielen Politikern nicht gefällt - der letzte Punkt ist der Richtige. Selbst meine Kinder, die noch in den letzten DDR-Jahren aufgewachsen sind, haben noch das Glück gehabt eine große Anzahl an Impfungen erhalten zu haben. Aber keiner will das hören.

  18. 134.

    Ergänzung: Verbunden mit der vergleichsweise niedrigen Migrantionsquote, und damit vergelichsweise weniger Personen, die (wie im Artikel angedeutet) Covid 19 aus fernen Ländern einschleppen könnten, und der vergleichweise niedrigen Quote an jungen (und damit tendenziell sorgloseren) Menschen dürfte das skizzierte Sozialverhalten der Hauptgrund für die dort bislang - vergleichsweise - niedrigen Fallzahlen sein.

  19. 133.

    Die Hellersdorfer und Marzahner pflegen - aus ihrem Selbstverständnis heraus und auch aus finanziellel Gründen - in der Mehrheit keinen bürgerlich-extrovertierten Lebensstil und sind in der Mehrheit auch keine Partyhechte. Sie bleiben lieber unter sich. Geschlossene Gesellschaft, sozusagen. Folglich gibt es auch weniger risikobehaftete Sozialkontakte mit Personen von jenseits der Reviergrenze. Verstanden?

Das könnte Sie auch interessieren