Probleme bei Eindämmung und Impfung - Virus-Variante B.1.1.7 auf dem Vormarsch - was das bedeutet

Ein Modell eines Coronavirus. (Quelle: dpa/Peter Endig)
Bild: dpa/Peter Endig

In rund einem Viertel aller Berliner Proben aus Kliniken findet sich die sogenannte britische Mutante des Coronavirus. Die Eigenschaften dieser und anderer Virus-Varianten könnten die Öffnungspläne für den März erheblich gefährden. Von Haluka Maier-Borst

Monate an Lockdown light und Lockdown 2 liegen hinter uns. Die einst (zu) fern geglaubte Inzidenz von 50 Covid-19-Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche, sie scheint greifbar. Doch nun gibt es eine neue Unsicherheit: die Mutationen des Corona-Virus und vor allem die Variante B.1.1.7, die zuerst in Großbritannien festgestellt worden war, bereiten Politikerinnen und Politikern, Forscherinnen und Forschern Sorge. Denn aktuelle Studien und Datenauswertungen lassen weitere Probleme erahnen.

Wie weit verbreitet sind die Mutationen inzwischen?

Seit Anfang des Jahres versuchen das Robert-Koch-Institut und die verschiedenen Labore in Deutschland im Blick zu behalten, wie verbreitet die verschiedenen Mutationsvarianten sind. Vorläufige Analysen zeichnen nun das Bild, dass die zuerst in Großbritannien festgestellte Variante inzwischen bundesweit 22,8 Prozent aller Proben ausmacht [rki.de], in Berlin sogar wohl 28 Prozent [laborberlin.de] bei den Kliniken. Heute teilte die Gesundheitsverwaltung des Senats allerdings mit, dass eine Auswertung für alle Proben in Berlin einen Anteil von 12 Prozent der "britischen" Variante feststellte [berlin.de]. In der Vorwoche waren es rund 10 Prozent gewesen [berlin.de].

Dass also im März diese Variante das Geschehen dominiert, so wie es vielfach befürchtet wurde, erscheint wahrscheinlich. Inwiefern die sogenannte südafrikanische (B.1.351) und die brasilianische Variante (B.1.1.28 P1) auch Fuß fassen, ist aber schwierig abzuschätzen.

Warum sind die Mutationen ein Problem?

Bei der sogenannten britischen Mutation geht man davon aus, dass sie um 30 bis 50 Prozent ansteckender ist. Das ist weniger als die schlimmsten Befürchtungen vor einigen Wochen noch nahelegten, aber immer noch ein deutlicher Zuwachs. Wieso das so ist - dazu gibt es verschiedene Thesen. Eine Auswertung des britischen Statistikamts legt nahe, dass Infizierte mit der Variante B.1.1.7 mehr husten und darum womöglich sie leichter das Virus übertragen [ons.gov.uk].

Eine andere These, gestützt durch eine Vorveröffentlichung der Universität Harvard [harvard.edu], geht davon aus, dass mit der Variante B.1.1.7 infizierte Menschen länger noch ansteckend sind und sie daher auch mehr weitere Menschen anstecken. Inzwischen gibt es zudem Hinweise darauf, dass die sogenannte britische Variante auch zu mehr schweren und mehr tödlichen Verläufen führt [gov.uk].

Bei der zuerst in Südafrika festgestellten Variante scheint es so zu sein, dass sie wohl ansteckender ist, aber nicht notwendigerweise tödlicher oder mit mehr schweren Verläufen einhergeht [bbc.co.uk]. Ähnlich ist wohl die Situation auch bei der Variante, die in Brasilien zuerst registriert wurde - über die aber bisher am wenigsten bekannt ist.

Das große Problem bei der "südafrikanischen" Variante und vor allem der "brasilianischen" Variante scheint aber zu sein, dass sich das Virus so sehr vom bisherigen Virustyp unterscheidet, dass sich auch bereits Infizierte anstecken können [washingtonpost.com]. Das könnte mit erklären, wieso im brasilianischen Manaus die Zahl der Krankenhausfälle durch Covid-19 wieder steigt, obwohl Studien nahelegten, die Stadtbevölkerung müsste inzwischen Herdenimmunität haben [spektrum.de].

Lassen sich die neuen Mutationen überhaupt unter Kontrolle halten?

Die Sorge ist, dass aufgrund der höheren Übertragbarkeit der Trend der fallenden Inzidenzen bald passé sein könnten. Sowohl das Datenjournalismus-Team der "Süddeutsche Zeitung" als auch des "Spiegel" haben das in groben Modellen vorgerechnet.

Beide Modellierungen gehen davon aus, dass wenn die Wirkung der Maßnahmen gleich bleibt, die Fälle nach März wieder steigen.

Nun gibt es Argumente dafür, dass das Problem sogar noch größer werden könnte: Zum einen, weil sich mit zunehmender Zeit die Leute weniger an die schon eingeführten Lockdown-Maßnahmen halten. Zum anderen, weil jetzt die Schulen wieder geöffnet werden und dies wohl dazu führen wird, dass es unweigerlich mehr Neuinfektionen gibt.

Es gibt aber auch ein bisschen Hoffnung. Zum einen könnte der saisonale Effekt durch den Frühling, dass die Menschen sich also mehr draußen aufhalten, die Übertragbarkeit ein wenig senken – wenngleich wohl in einem deutlich geringeren Ausmaß als im letzten Jahr. Und auch die sogenannte britische Variante lässt sich, allerdings mit sehr rigiden Maßnahmen, einfangen, wie Zahlen aus Großbritannien zeigen, wo die Variante B.1.1.7 bereits das Geschehen dominiert. Einer der Hauptunterschiede im Vergleich zu dem, was in Deutschland ab nächster Woche geplant ist: In Großbritannien sind die Schulen nach wie vor geschlossen.

Auch vor diesem Hintergrund plädieren aktuell namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine "No-Covid-Strategie" [ifo.de]. Demnach sollten zunächst die Inzidenzen noch weiter heruntergefahren werden, um mit Kontaktnachverfolgung und anderen Maßnahmen besser das Virus zu kontrollieren. Dann, so das Argument der Wissenschaftler, wäre es auch wieder möglich weitgehend ohne Einschränkungen das öffentliche Leben wieder hochzufahren.

Wie gut wirken die Impfstoffe gegen die Mutationen?

Die Zulassungsstudien der Impfstoffe beziehen sie alle auf den Wildtyp von Sars-Cov-2, also die ursprüngliche Variante. Entsprechend gibt es nur vorläufige Daten dazu, wie gut die Wirksamkeit gegen die neuen Mutationen ist.

Was die in Großbritannien entdeckte Mutation angeht, sind die Nachrichten bisher überwiegend positiv. Zwar zeichnet sich sowohl ab, dass als Reaktion auf eine Infektion mit dieser Variante sich deutlich weniger Antikörper bilden, aber dennoch scheint die Schutzwirkung gegen die "britische" Variante auszureichen – und das sowohl bei Astrazeneca [lancet.com] als auch Biontech-Pfizer [sciencemag.com] und auch bei Moderna [medrxiv.org]. Diffuser ist das Bild, wenn es um die Wirkung gegen die in Südafrika entdeckte Variante geht. Dort sieht es wohl aus, dass zumindest Astrazeneca kaum Schutz gegen symptomatische Infektionen bietet [bbc.com]. Allerdings wurde die Studie dazu nur bei jungen Menschen durchgeführt, die selten schwer an Covid-19 erkranken [medrxiv.org]. Denkbar ist also, dass Astrazeneca zumindest gegen schwere Verläufe auch bei der sogenannten südafrikanischen Variante schützt.

Bei Moderna und Pfizer-Biontech hingegen scheint es so zu sein, dass zwar auch hier die Immunantwort durch die Antikörper schwächer ausfällt als beim Wildtyp - aber stark genug um zu schützen. Sowohl die Moderna-Studie [nejm.org] als auch die Biontech/Pfizer Studie wurden im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht [nejm.org] - beide Studien müssen aber mit Vorsicht beachtet werden, weil sie sich bisher lediglich auf die Antikörper-Reaktionen beim Blut von Patienten unter Labor-Bedingungen stützen. Da sich aber die brasilianische und die südafrikanische Variante ähneln, erscheint es gut möglich, dass beide Impfstoffe auch gegen die Mutation aus Brasilien wirken. Astrazeneca will derweil noch in diesem Jahr einen an die neuen Varianten angepassten Impfstoff herausbringen [bbc.co.uk]. So oder so bleibt aber klar, dass sich das Rennen zwischen Menschheit und Virus aktuell verschärft.

Sendung: Inforadio, 19.02.2021, 11:30 Uhr

Was Sie jetzt wissen müssen

66 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 66.

    Frankreich, meine zweite Heimat, ein gutes Beispiel - ehrlich. So sieht es dort heute aus:
    https://meinfrankreich.com/corona-in-frankreich-das-gilt-im-februar/
    Ich stelle mir das gerade hier vor - Sperrstunde mit der Aussicht auf Knast - Passierscheine mitführen - Maskenpflicht die auch durchgestzt wird - die "Erinnerung" kostet 135:- € - Mahlzeit. Die Leute würden hier auf die Barrikaden gehen. Anderseits ist in France "klare Kante" angesagt - Zuckerbrot oder Peitsche.

  2. 65.

    Ja, mindestens bis Dezember 21. Kann man auf der Internetseite der Bundesregierung nachlesen. Wurde bereits im letzten Jahr entschieden. Man muss nur suchen....

  3. 64.

    Es ist dem Virus und den Mutationen egal, was wir denken, wie wir uns informieren und was wir verdrängen. Wer sich nicht an die Regeln halten will bietet sich als leicht erreichbares Infektionsziel an und sogt weiterhin dafür, dass wir dieser Krise ewig an der Backe haben - herzlichen Dank für Ihre veranwortungsvolle Denkart

  4. 63.

    Die Experten entdecken endlos weitere Varianten & Mutanten. Wie lange will man uns deswegen noch einsperren und mit Berufsverboten belegen? Wochen, Monate, Jahre...?

  5. 62.

    "Das schon vor Corona allein in Deutschland 300.000 daran leiden wird weggelassen.... ist ja nicht wegen corona."

    Schlimme Zahlen - umso mehr sollten wird darauf achten, dass es durch Corona nicht noch mehr werden. Danke, dass Sie mir damit beipflichten! :-)

    Übrigens geht es nicht nur um chronische Müdigkeit, sondern um (chronische) Entzündungen in diversen Organen des Körpers, die sogar zu Organausfällen führen können. Einige Post-Covid-Patienten sterben erst Monate nach ihrer vermeintlich überstandenen Infektion an den Folgen. Steht aber auch alles in den Berichten, die ich verlinkt habe ...

  6. 61.

    Danke für Ihre ermutigenden Worte! Tut gut, mal vernünftige Menschen zu lesen. ;-)

  7. 60.

    Erst Corona, jetzt B.1.1.7 und später dann E.4.8.4 usw. wielange will die Bundesregierung die Bürger noch wegsperren und Vorschriften machen, das geht auf Dauer nicht gut.

  8. 59.

    Danke Heike, endlich mal eine Person, die es begriffen hat.

  9. 58.

    Herr HMB,
    der Beitrag war überfällig, da er sachlich und unaufgeregt die Fakten darlegt. Nach den neuen medialen Hiobsbotschaften rund um die Mutationen braucht man eine vernüftige Einordnung.

    Zum Absatz mit der Frühlingshoffnung: Da würde ich noch hinzufügen, dass wir aufgrund der hohen Wetter- bzw. Luftfeuchtigkeitsabhängigkeit bei der Übertragung des Virus aktuell Glück haben: Gestiegene Temperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit lassen erwarten, dass sich die Abwärtskurve noch eine Weile hält.
    (Leider wird aber aus meiner Prognose der 35er-Inzidenz Ende nächster Woche trotzdem nichts... ;-) )

  10. 57.

    Und wenn sie noch so groß schreiben das macht ihre Aussage nicht wichtiger.
    Das post covid Syndrom ... ja gibt es .... dieses gibt es schon länger.... nun hat man dafür einen neuen Namen.... weil man nun einen Grund für das CFS/ME ausgemacht hat.
    Das schon vor Corona allein in Deutschland 300.000 daran leiden wird weggelassen.... ist ja nicht wegen corona.
    https://www.apotheken-umschau.de/Chronisches-Fatigue-Syndrom

    Und neben diesem gibt es noch reichlich Krankheiten die den erkrankten etwas länger erhalten bleiben.
    Bekanntester Vertreter ist der Schlaganfall.... aber ist ja kein Corona, zählt also nicht.



  11. 56.

    Kann Ihren Kommentaren nur voll und ganz zustimmen!
    P.S. Für manche kann die Schriftgröße weit über 100 sein, wird nicht helfen ... nicht ärgern!

  12. 55.

    "Dann sterben wir halt, watt soll's!"
    Sie übertreiben maßlos. Die meisten Infizierten haben das Virus überlebt, viele werden noch garnicht wissen das sie je infiziert waren.
    Ihre Angst vor dem Virus ist ja beängstigend, dafür gibt es Ärzte die ihnen helfen könnten.
    Haben sie im Okt. 1962 auch 13 Tage unterm Tisch gesessen denn da war die Gefahr zu sterben wesentlich größer als heute.
    Noch einmal: ja es gibt das Virus, ja es kann für Menschen gefährlich sein und man sollte Vorsorge betreiben. Dies wurde leider im letzten Sommer versäumt. Aber 83 Millionen Bürger in den Lockdown zu versetzen ist nmM unangemessen.

  13. 54.

    Es ist doch einfach nur noch zum Verzweifeln alles, da regt sich erst Hoffnung, daß der Schließrunter endlich mal gelockert wird und nun kommt der Mist zurück und begräbt schon wieder alles unter sich, ich weiß wirklich nicht wie das weitergehen soll, darf ich zum Kotzen sagen?

  14. 53.

    Wie jetzt, Querdenker fürchten Leichenberge? Dachte bisher das tun nur Panikmacher?

  15. 52.

    Sehe ich nicht ganz so. Die Impfungen stocken vor allem deswegen, weil die EU vorsichtig war bei den Bestellungen. Wenn die aber gepokert und infolge dessen Geld in den Sand gesetzt hätte, na dann wäre ja was los. "Steuergeldverschwendung!", "unverantwortliche EU-Bürokraten!" würden dann alle schreien, denn zu meckern gibt es immer was. Nach und nach kommt es schon in Gang.

    Luftfilter sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Soweit ich weiß, haben sich trotz Luftfilter Menschen angesteckt.

    Tja, Heimschutz: Mehr, als sich regelmäßig testen zu lassen und Besuchssperren zu verhängen, kann man im Wesentlichen nicht machen. Woran es da hapert, ist schwer zu sagen. Vielleicht ist man doch nicht konsequent maßnahmentreu?

    Die Corona-Hilfen indes sind wirklich ein Problem. Hier muss dringend nachjustiert werden. Aber diese Hilfen haben ja nichts mit Infektionsschutz zu tun. Die sind ein Thema für sich.

  16. 51.

    Nun bezieht er sich, wie das RKI auch, auf Todesfälle und Infektionen und nicht auf Folge-und Begleiterkrankungen.
    Warum sollte er deswegen "trollen" ?
    Das hat wohl was mit Ihrer Toleranzschwelle zu tu, oder :-) ?`?

  17. 50.

    "Viren gab es schon immer und sie mutieren. Trotzdem hat die Menschheit überlebt."

    Meine Güte, ja. Aber das heißt doch nicht, dass wir uns dem Fatalismus hingeben und sagen: "Sei es, wie es ist. Dann sterben wir halt, watt soll's!" Dann können wir ebenso gut jegliche Wissenschaft und Medizin ablehnen und jeden Tod, sei er auch noch so vermeidbar, einfach hinnehmen mit einem seligen Grinsen im Gesicht. Denn selig sind die Dummen.

  18. 49.

    Leider kann ich die Schriftgröße hier nicht erhöhen oder in Fettschrift schreiben, weshalb ich in Großbuchstaben schreiben muss:

    ES GEHT NICHT NUR UM TODESFÄLLE IM ZUGE EINER PANDEMIE!

    Ist das jetzt endlich angekommen? Mal wieder typisch für Sie (und andere Verharmloser), dass Sie das Post-Covid-Syndrom völlig ausblenden bzw. gar nicht darauf eingehen. Denn darunter leiden auch deutlich jüngere Patienten - unter Umständen ihr Leben lang und dann mit spürbaren Auswirkungen auf deren Arbeitsfähigkeit, was volkswirtschaftlich relevant ist. Übrigens, schon lustig, dass Sie mir vorwerfen, ich würde nie was verlinken oder Quellen nennen, und auf die verlinkten Themen überhaupt nicht eingehen. Trolling at its finest! :D

  19. 48.

    Thesen, Vermutungen und nicht belegte Zahlen.
    Gebt doch Komentare erst preis wenn sie Hand und Fuss haben. Alles andere ist nur Panikmache. Erst sind die Mutanten ein mehrfaches ansteckende und jetzt "nur 30 bis 50%. Wir befinden uns immer noch im Lockdown und die Zahlen sinken, wenn auch langsam. Wer beweist denn, dass es ohne Mutanten anders wäre. Vielleicht wäre die Infektionzahl gleich eben nur mit den unmotierten Virus.

  20. 47.

    "Dann endet der Lockdown im Juni oder Juli???"
    Moin, sie sind ja optimistisch. Ich denke mal der 14. März wird zeigen wo die Reise hingeht. Sollte der Michel zufrieden mit dem Lockdown sein und die Politik bestätigen wird das mit Angst/Lockdown etc. so weitergehen bis irgendwann in ferner Zukunft genug Impfstoff vorhanden ist.
    Viren gab es schon immer und sie mutieren. Trotzdem hat die Menschheit überlebt. Solange nicht jeder Infizierte stirbt oder in Raccoon City das Zombie Virus "gekocht" wird sollte das auch so bleiben. ;-)

  21. 46.

    So langsam werden die Bürger auf einen Lockdown über Ostern eingestimmt. Geteilter Schmerz ist halber Schmerz. Könnte erst vorbei sein wenn "alle" geimpft sind.

  22. 45.

    "So oder so bleibt aber klar, dass sich das Rennen zwischen Menschheit und Virus aktuell verschärft."
    Sorry aber solche polemischen Aussagen sind nicht nur fehl am Platze, sondern auch noch komplett falsch.
    Wenn dem so wäre, hätten wir Milliarden an Toten, aber, um in ihrem Slang zu bleiben, haben wir zurzeit auf die Menschheit gerechnet nach über einem Jahr Corona genau 0,037 % Tote, wer hier nicht Angst und Panikmache erkennt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Einfach mal die Zahlen von worldometers nehmen, sonst liest man noch mehr solche Querdenker Kommentare wie von Bernd, der von Leichenbergen spricht.

  23. 44.

    Naja, sie müssen aber zugeben, dass neben dem Rasenmäher-Lockdown alle anderen Bausteine ziemlich schief laufen:
    HEIMSCHUTZ
    IMPFUNG
    NACHBESTELLUNG
    CORONA-HILFEN
    LUFTFILTER
    Das RKI hat heute 810 Infektionen mehr als letzten Samstag gemeldet.
    Dazu Inzidenz von gestern von 56,8 auf heute 57,8 gestiegen.
    Das heißt, wenn die Regierung jetzt nicht ihre Maßnahmen ergänzt und nicht von der 35 abrückt, dann fällt auch noch Pfingsten aus.
    Dann endet der Lockdown im Juni oder Juli???

  24. 43.

    Ein befreundetes Ehepaar, beide keine Risikogruppe, sie selbstständig, erkrankten im Dezember an Covid19. Bis heute kann sie nicht arbeiten, weil sie noch schwach ist. Das nicht eben mal ne heftige Erkältung, die vorbeigeht. Und auch Selbstständige werden krank und können nicht mehr arbeiten, haben kein Einkommen mehr. Mit dem Überstehen der Infektion ist es leider oft nicht getan.
    Wer wird denn weggesperrt? Alle? Oder nur die, die infektiös sind? Quarantäne = Wegsperren = Gefängnis? Grausam ist das Virus. Und welche Vorschläge haben Sie? Klar sind Fehler gemacht worden, speziell bei der Kommunikation und dem Einkauf der Impfstoffe. Nur solange nicht die Meisten geimpft sind und die Impfungen auch gegen Mutationen wirksam sind, muss leider zu anderen Mitteln gegriffen werden.

  25. 42.

    @Alice, siehe Anmerkungen an Jasa. Frankreich, Belgien, Österreich, Polen - dort gibt es mehr Freiheiten und
    die große Todes- bzw. Infektionswelle blieb bisher aus. Obschon die Zahlen leicht steigen.

    Als Nachtrag:

    Wieso wertet man nicht die Obduktionen zu den Todesursachen von Covid in Hamburg aus und schließt Rückschlüsse auf die Risikogruppen? Wie hoch ist der Anteil der Doppeldiagnosen - Schwangere zur Entbindung mit positivem Coronatest = Covidfall.

    "Wir sehen einen nennenswerten Anteil von Krankenhausfällen, die ursächlich aufgrund einer anderen Erkrankung als Corona behandelt wurden und die dennoch in der Statistik unter 'Corona-Patient' laufen".
    Finanzleiter der BARMER-Krankenkasse, Uwe Repschläger, gegenüber der Zeit

    All diese Ungreimtheiten regen mit zum Nachdenken und -fragen an.

  26. 41.

    @jasa, vielen Dank. Richtig, ich habe mit etwas in Rage geschrieben. Das "gravierend" bezog sich auf einen starken exponentiellen Anstieg. Hier steigen die Zahlen zwar an, aber m.M.n. nicht so, wie es unsere Politiker auf Grund von Vermutungen und Modellrechnungen heraufbeschwören. Hier wäre auch eine Info in Bezug auf die Anzahl der durchgeführten Tests spannend.

    Wichtig ist mir vor allem, dass man ALLE Folgen eines Lockdowns im Blick hat und wie schon beschrieben vermisse ich eine "Linie" bei den Maßnahmen. Wir haben seit einem Jahr eine Pandemie und es wird immernoch im Dunkeln gestochert. Erst war die Überlastung der Kliniken der Grund (letztes Jahr 20 geschlossen, dieses Jahr 30 vor dem Aus)
    dann kam die 50 wegen der Nachverfolgung und nun auf einmal die 35 usw.

    Hier was zur Nachverfolgung: https://www.tagesspiegel.de/politik/willkuer-bei-der-inzidenz-fast-alle-gesundheitsaemter-koennen-mit-werten-ueber-50-arbeiten/26923572.html

  27. 40.

    https://de.statista.com/infografik/23756/gesamtzahl-der-todesfaelle-im-zusammenhang-mit-dem-coronavirus-in-deutschland-nach-alter/

    Je mehr ältere geimpft werden je weniger wird das Gesundheitssystem belastet.
    Nur auf Neuinfektionen zu schauen macht es schön einfach Maßnahmen zu begründen.

  28. 39.

    Es sind aber auch 1000ende gestorben was ist wichtiger existent oder Tod
    Sollten sich manche Leute fragen

  29. 38.

    09/20 gab es schon 12.000 bekannte Mutationen
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/faq-welche-corona-mutanten-gibt-es-und-wie-gefaehrlich-sind-sie,SNlN0gw
    Wo sie zuerst auftraten kann keiner sagen. Wo wurden sie zuerst nachgewiesen ... darum die Namen GB Mutante.
    In Deutschland hat danach nicht wirklich jemand gesucht.
    https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/auf-der-suche-nach-den-corona-mutationen-so-geht-es-mit-der-sequenzierung-voran/
    Auch jetzt werden 5-6% der positiven Tests auf Mutationen untersucht, davor nur 2%.

  30. 37.

    Ich mag Menschen bei denen man das Gefühl hat sie denken mit und verstehen die Welt. Sie und ihr Beitrag gehören ganz sicher nicht dazu weil sie den Ernst der Lage wohl doch noch nicht erfasst haben. Jeder kann sich frei bewegen, wenn er den nötigen Abstand hält. Was also soll die negative Stimmungsmache?

  31. 36.

    "Allerdings wäre der Ehrlichkeit halber zu sagen, dass sich die Krankenhäuser auch gerade leeren."
    Durch die Wirkung der Maßnahmen - und nicht etwa, weil das Virus harmlos wäre, ganz im Gegenteil.

    "Dieses Argument, Lockdown verhindert Corona-Tote sehe ich bei Überlastung auch ein, aber je niedriger die Infektionen sind, desto schlimmer wiegen die Schäden außerhalb der Gesundheit."
    Die Infektionen sind dank der Maßnahmen so niedrig. Würden wir jetzt alles lockern, machen wir uns die Erfolge zunichte, insbesondere durch die erheblich ansteckendere Mutante. Eine Überlastung darf erst gar nicht eintreten, dann ist es nämlich schon zu spät und die Ärzte wären zu der gefürchteten Triage gezwungen. Insofern geht es nicht um de facto bereits eingetretene Überlastung, sondern um Prävention derselben.

  32. 35.

    Gaaanz dünnes Eis. Spandau, diese alte Garnisionsstadt, hat 'ne Festung, ein Fort, 'ne Stadtgarde und hat schonmal einen Krieg ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kn%C3%BCppelkrieg )gewonnen. Soll ja keine Drohung sein.
    Diplomatischer Vorschlag - 'n Zaun - dann geht vll. dem Einen oder Anderen ein Licht auf - also Morgens bei schöner Sicht.
    Andererseits würden fast 121 Jahre Knechtschaft enden. Auf jeden Fall diskussionsfähig ;-).

  33. 34.

    Danke, HMB, super Beitrag wieder - wie die anderen der letzten Tage auch. Auch die verlinkten Infos sind super. Nirgends wird man fachlich besser informiert!
    Jetzt sollte man also dringend geimpft werden. Schade, dass ich zu jung für die Impfgruppe bin und kaum Chancen habe, vor dem nächsten Winter geimpft zu werden :-( dafür aber jeden Tag zur Arbeit muss und mein Kind zur Schule.

    Genau, Schule... ich sage dem Kind immer: warte ab, was noch kommt, ob der MSA überhaupt geprüft werden kann, egal was Frau Ernst sagt - denn kommt erst die Briten-Mutation, wird vermutlich wieder alles geschlossen...

    Und ja, ich hasse es förmlich, Unnerbuxen bei Amazon zu kaufen, aber ich glaube, Scheisser, sorry: Schiesser-Läden und Galleria Karstadt bleiben dieses Jahr zu. Nerv. Amazon, echt....

  34. 33.

    These, könnte, wohl ansteckender.....Es wird seit über einem Jahr im Nebel gestochert, während tausendfach Existenzen vernichtet und Menschen eingesperrt werden.
    Es ist grausam.

  35. 32.

    Wenn die B117 Mutation noch auf ungeimpftes medizinisches Personal losgelassen wird, egal ob Klinik oder ambulante Praxis losgelassen wird, dann haben wir recht bald Verhältnisse wie in England.

  36. 31.

    Die Regierung deren Berater und Virologen verbreiten mehr Angst als der Virus selbst. Die wollen doch überhaupt nichts lockern! Es ist ein Scheitern handern und Abwegen bis nix mehr geht.

  37. 30.

    Sehr geehrter "Bernd",
    am besten eine 50 Meter hohe Mauer rund um Spandau. Vielleicht hilft dieses.
    Mit freundl. Grüßen

  38. 29.

    Allerdings wäre der Ehrlichkeit halber zu sagen, dass sich die Krankenhäuser auch gerade leeren.
    Außerdem verweise ich auf den ARD-Bericht "Kliniksterben in der Pandemie" bei plusminus.
    Was soll das denn???
    Dieses Argument, Lockdown verhindert Corona-Tote sehe ich bei Überlastung auch ein, aber je niedriger die Infektionen sind, desto schlimmer wiegen die Schäden außerhalb der Gesundheit.
    Ich habe nichts gegen CovidZero.
    Aber dafür braucht man einen Staat, der hart und schnell durchgreift. Und sorry, dass wird hier nicht klappen!

  39. 28.

    Aber wenn die Inzidenz jetzt schon im Komma-Bereich in den Nachrichten angegeben wird, weil sie zwischen 56 und 57 umhertanzt, und dazu jetzt die Mutationen immer stärker werden, und erst ab 35 gelockert wird - also bzw. erst nach 3, 5 oder 14 Tagen - was passiert dann?
    1. Wird die Friseur-Öffnung am 1. März evtl. noch zurückgenommen?
    2. Wird am 4. März der Lockdown bis 28. März verlängert? (Das wären weitere 3 Wochen)
    Also bei offenen Schulen ist doch eine Inzidenzsenkung auch eher unrealistisch.
    Wie sollen wir auf 35 kommen oder darunter?
    Zumindest vorläufig nicht.
    Dann dauert es noch ewig, bis irgendjemand entscheidet, wer den übrigen AstzraZeneca bekommt?
    Hier läuft einfach alles schief und zu langsam.
    Dieser Einschläferungs-Lockdown kann auch fatal sein, weil er eine Mir-doch-egal-Haltung auslöst.

  40. 26.

    "In fast allen Nachbarländern gibt es wieder mehr Freiheiten – ohne gravierende Folgen! "

    Welchen Ländern?

  41. 25.

    Das bedeutet Lockdown bis in alle Ewigkeit. Kann RKI Wieler, Lauterbach und Co nicht mehr hören. Ständige Warnungen und keine Öffnungen zulassen. In anderen Ländern funktioniert es doch auch. Nun da wird aber auch ordentlich und mit Erfolg getestet. Deutschland muss sich aber an Zulassungen etc. ohne Ende aufspielen. Man das grenzt an Wahnsinn......

  42. 24.

    Mal ehrlich, ist die Negierung eines Faktums nicht auch eine Art der Angst?
    Etwa "Was ich nicht sehe, existiert nicht.". Vergleichbar mit sich panikgleich die Augen zuhalten kurz bevor die Baumrinde ganz deutlich zu sehen wäre. Wer Angst hat und sich dieser nicht stellt, gerät schnell in Panik - und macht mitunter schlimme Fehler. Sie können sich ihrer Angst stellen und damit lernen umzugehen. Das erzeugt Respekt vor einer Situation und die Ratio bleibt erhalten. Hätte der Mensch ohne dies überlebt?

  43. 23.

    Ich bin genau der selben Meinung. Man muss ja weiteren Lockdown irgendwie einen Namen geben. Es wird doch schon davon gesprochen das alles seine Zeit brauch und sehr vorsichtig Öffnungen erfolgen soll. Rechnen wir mal bis zum Sommer.

  44. 22.

    Irgendwie verstehe ich Ihre Aussagen nicht oder ich habe andere Infos.
    Was ist z.B. mit
    Polen - Zahlen steigen wieder
    Schweden - bereitet sich auf möglichen Lockdown vor
    Dänemark - kleine Grenzübergänge werden geschlossen
    Belgien / Luxemburg - ähnlich unseren Maßnahmen + Sperrstunde usw.

    Am 3. März werden ja evtl. Lockerungspläne vorgestellt.
    Jetzt muss man ja erst einmal schauen, ob die Schulöffnung "Folgen" hat.

    Und ansonsten können Sie ja einen Treffpunkt mit @Heike ausmachen.

  45. 21.

    Na dann schauen sie sich mal die Liste der Krankheiten an die lt. WHO durch Impfungen ausgerottet wurde.
    https://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/weisheit-der-woche/zaehe-erreger-welche-krankheiten-gelten-als-ausgerottet/8675282.html?ticket=ST-1444948-qUSBkJrMB7GgWWQtAWu3-ap2

    Vielleicht auch mal interessant für die Zero covid Fraktion.

  46. 20.

    Ja,was soll uns das sagen? Lockdown forever mit jeder Menge psychischer Erkrankungen und Suiziden bald höher als der ‚Schaden’ durch das Virus??

  47. 19.

    "Seit vielen vielen tausend Jahren gibt es Viren und wird es auch immer geben."

    Das streitet auch keiner ab. Aber wenn ein neues Virus in der Lage ist, ganze Gesundheitssysteme an den Rand eines Kollaps zu bringen, worunter auch Nicht-Covid-19-Patienten zu leiden haben, und sogar relativ fitte/junge Menschen monatelang außer Gefecht zu setzen (Long Covid bzw. Post-Covid-Syndrom), kann nicht die Lösung lauten, mit dem Kopf in den Wolken zu hängen, alles laufen zu lassen und nebenbei die Volkswirtschaft durch zig (Langzeit-)Erkrankungen mittel- bis langfristig erheblich zu gefährden.

    Hier zwei Berichte zum Post-Covid-Syndrom, das immer noch von Krethi und Plethi mangels Weitsicht und Fachkenntnisse massiv unterschätzt wird. Ich hingegen habe ja schon immer davor gewarnt:

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/covid-folgen-101.html

    https://www.n-tv.de/wissen/Long-Covid-wird-dramatisch-unterschaetzt-article22328147.html

  48. 18.

    Öhm, die meiste "Panickmache und Angstverbreitung" wird doch auf sogenannten Querdenker-"Demos" betrieben...

  49. 17.

    Guten Morgem Frau Heike,
    schon bemerkt, dass das niemand mehr hören will?

  50. 16.

    Das hat nichts mit Panikmache und Angstverbreitung zu tun, davon hat ja niemand etwas!!! Ihre Pseudo Weisheiten sind wirklich absolut ohne Substanz.

  51. 15.

    Wieviele Corona-Mutanten sind bekannt ?
    Wieviele führen bei Menschen zu Erkrankungen ?
    Wo traten diese Mutanten zuerst auf, wo haben Sie sich ausgebreitet ? Wie können Wir uns vor der Entdeckung Neuer Mutanten schützen ?

  52. 14.

    Ignorieren, Leugnen und Naivität helfen aber auch nicht. Wer Lesen und Hören kann, hat schon Vorteile in dieser Welt.

  53. 13.

    Mehr Mutationen aus ärmeren Ländern
    Mit ausreichenden Hygienemaßnahmen sowie Corona-Tests und Impfungen sollten die Virusmutationen auch in Deutschland unter Kontrolle gehalten werden können. Ärmere Länder haben es da deutlich schwerer. Denn dort fehlt es vor allem an Impfstoff. "Dann könnte sich das Virus dort weiter entwickeln und noch stärkere Varianten hervorbringen, die dann irgendwann wieder nach Europa zurückkommen können", warnt Epidemiologe (...)
    Wegen Mutationen: Verlängerter Lockdown statt Lockerungen?
    B.1.1.7 = "britische Variante" B.1.351 = "Südafrika-Variante" B.1.1.28 P1 = "Brasilien-Variante"
    Spahn: Inzwischen über 22 Prozent "Anteil der Mutation verdoppelt sich jede Woche"
    Die Untersuchungen des RKI belegen, was Virologen und Experten bereits vorausgesagt hatten: Die Virus-Mutationen, insbesondere die britische Variante, breiten sich rasant in Deutschland aus.
    Wieler: "Erwarte mehr Ausbrüche unter Jüngeren"

  54. 12.

    Sie haben sicherlich ihren Hut und ein Plakat mit einem Q schon griffbereit.

  55. 11.

    Oh je, in England gehen die Zahlen weiter runter - tiefsten Stand seit Oktober 2020 - und hier wird wieder der Schrecken verbreitet. Selbst dort, wo die Mutationen besonders doll gefürchtet wurde, wie in Tirol, sinken sie.

    Wann reagiert die Politik endlich und lockert?

    In fast allen Nachbarländern gibt es wieder mehr Freiheiten – ohne gravierende Folgen!

    Lieber machen wir "Malen nach Zahlen" - Verdoppelungsrate, R-Wert und nach der Inzidenz von "50" die beliebte “35” und dann?

  56. 10.

    Ja, die Stadt ist voller Leute, aber wollen sie, daß sich bald Leichenberge auf den Straßen türmen. Wir müssen uns alle auf sehr sehr lange Lockdowns einstellen, nützt alles nichts!

  57. 9.

    Das Virus hat sich nunmal verändert, das ursprüngliche Virus gibt es fast gar nicht mehr. Also warum wollen jetzt wieder alle in Panik ausbrechen und am besten den Lockdown bis Pfingsten verlängern. Langsam wird es lächerlich. Die Todeszahlen steigen nur noch minimal,wobei 90 % der Sterbefälle immer noch Personen über 80 Jahre ist. Warum werden die Alten und Pflegeheime immer noch nicht genug geschützt. Diese Fragen müssen beantwortet werden und nicht jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden.

  58. 8.

    Wann gehen die Leute endlich, am besten jedes Wochenende , auf die Straße? Nur dann ist der Lockdown zu Ende und man kann den goldenen Käfig verlassen.

    Seit vielen vielen tausend Jahren gibt es Viren und wird es auch immer geben. Mit Panickmache und Angstverbreitung kommt man nicht weit.

  59. 7.

    Ich bin auch der Meinung, dass in der Vergangenheit zuviel geredet und zuviel Zeit verschlafen wurde: Statt nur darüber zu reden, dass seit Wochen (sicher schon seit Weihnachten) Mutationen im Anmarsch sind, sollten endlich konkrete Pläne auf den Tisch und vor allem ausgeführt werden, wie wir LANGFRISTG mit dem Virus und entsprechenden Mutationen leben können. Weiter alles schließen, die Menschen weitestgehend isolieren, kann nicht die Lösung sein. Sie werden nicht verschwinden, auch wenn wir eine niedrige Inzidenz erreicht haben. Impfen, was das Zeug hält, AHA-L-Regeln konsequent umsetzen UND kontrollieren, ggf. bei Verstoß gleich sanktionieren, Reisen vom/ins Ausland aussetzen, wäre der einzig richtige Weg. Die Ausreden, dass das Gesundheitswesen nicht überlastet werden darf, Infektionen nachverfolgbar sein müssen, reichen nicht mehr aus. In der digitalen Wüste Deutschland kurzfristig sowieso nicht umsetzbar. Die Menschen müssen wieder arbeiten dürfen, es reicht!

  60. 6.

    Panikmache , mehr nicht !

  61. 5.

    Außer, dass man Viren nicht widerspruchsfrei als Lebewesen bezeichnen kann.
    Was nicht lebt, kann nicht sterben.
    Ein Virus verbreitet sich einfach. Ob die befallenen Lebewesen sterben oder nicht spielt bei der Verbreitung eine untergeordnete Rolle.
    Solange genug potentielle Träger nachgeboren werden, können die bereits befallenen auch sterben. Unterm Strich könnte sich das Virus dann trotzdem schneller verbreiten.

  62. 4.

    @rbb: Sehr interessant.
    Wissen sie, ob aktuell neuer auf alle Mutationen abgestimmter Impfstoff produziert wird?
    Bzw. haben die Deutschen Regierungen schon das Update bestellt?
    Wissen Sie, was ich nicht verstehe:
    Wenn die Südafrikanische Mutation so schlimm ist, warum gibt es denn dafür keine Extra-Maßnahmen?
    Z. B. Absperrung von Wohnvierteln.
    Oder wird der normale Weg (Telefonieren, Quarantäne-Brief vom Gesundheitsamt) beibehalten?
    Es werden zwar die Mutationen immer durch die Medien gepeitscht, aber anstatt an den Ursprungsquellen durchzugreifen, wird einfach gesagt: Na wir machen den Lockdown ein paar Wochen länger.
    Ihre Balken zeigen doch ganz klar, dass wir mit diesem Programm im März die britische und im Mai dann die Südafrikanische Welle bekommen.
    Heißt dies jetzt, dass wir 3 x Corona haben?
    Also 3 Pandemien?
    Oder wird das normale Corona bald verschwunden sein?

  63. 3.

    Das Viren mutieren, ist nichts ungewöhnliches. Aber Entscheidungen im stillen Kellerlein, anstatt im Bundestag, wo sie hingehören, zu treffen und keinerlei Perspektiven oder Pläne aufzuzeigen, dass funktioniert so auf Dauer nicht.
    Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben. Impfen, Tests, Hygienepläne, aber raus aus dem Lockdown und Schulen und Kitas auf.
    Das Reisen im Sommer und die offenen Grenzen sind das fatale gewesen, das Nichtstun der Politik im Sommer.
    Gut, dass der Ball rollt und die Herrschaften auch weiter fliegen können, egal, ob positiv oder nicht. Wir hätten schon längst Lüftungsanlagen in Schulen und Kitas haben können. Stattdessen ist Kritik nie gewünscht und wir ruinieren gerade die Zukunft der Kinder.
    Impfen lau, Lockdown auf Dauer und die Leute fangennan, sich immer weniger an die Regeln zu halten, die Stadt ist voller Leute.

  64. 2.

    "So oder so bleibt aber klar, dass sich das Rennen zwischen Menschheit und Virus aktuell verschärft." - Naja, der 2. Sieger steht doch schon fest und diskutiert lieber darüber, welchen Vollkaskoschutz er zum Nulltarif aussuchen darf....

    Dann im März die Bude eben dicht - und ich komm dann mal auf's Amt.

  65. 1.

    " dass sie wohl ansteckender ist, aber nicht notwendigerweise tödlicher oder mit mehr schweren Verläufen einhergeht [bbc.co.uk]."
    Das wäre aus evolutionsbiologischer Sicht sogar logisch, denn es überleben ja die Mutationen, die ihren Wirt nicht töten, sonst sind sie ja selber tot.
    Eigentlich sollten wir froh sein, wenn sich die Mutationen durchsetzen !
    Mal logisch überlegen, was wir in Biologie, vom alten Darwin, über die Evolution gelernt haben !!!!

Nächster Artikel

Das könnte Sie auch interessieren