Symbolbild: Passanten in Tokio tragen Schutzmasken und gehen dicht aneinander gedrängt über eine Straße. (Quelle: dpa/Kyodo)
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Ideen aus Asien - Was beim Eindämmen des Coronavirus helfen könnte

Während in Deutschland die Zahl der Fälle bisher schnell wächst, haben einige Länder in Asien bereits dank verschiedener Maßnahmen kleine Erfolge erreicht. Was davon lässt sich auch in Berlin und Brandenburg umsetzen? Von Haluka Maier-Borst

Der Wiederbeginn des Unisemesters wird verschoben, Großveranstaltungen abgesagt und manche Schulen sind geschlossen. Sowohl Berlin als auch Brandenburg haben zahlreiche Maßnahmen getroffen, um den Ausbruch einer Corona-Epidemie zu verhindern oder zumindest entscheidend zu verlangsamen. Wenn sie richtig durchgeführt werden, könnten sie helfen. Das zumindest legen die Zahlen verschiedener Länder in Asien nahe, wenn man sie sich genauer anschaut.

Hinweis: Da bei Epidemien das Wachstum der Fallzahlen exponentiell ist und man mit einer Verdoppelung jede Woche rechnen muss, haben wir in den Grafiken logarithmische Skalen für die Zahl der Fälle verwendet. Das heißt, ein Wachstum von 100 Fällen auf 200 in der ersten Woche liegt auf der selben Linie wie ein Wachstum von 200 Fällen auf 400 in der zweiten Woche.

Japan: Schulen und Unis schließen

Japan hat vor anderthalb Wochen alle Schulen landesweit geschlossen [JapanTimes]. Und tatsächlich scheint sich der Anstieg der Fallzahlen zu verlangsamen. Geht man davon aus, dass sich alle sechs bis sieben Tage die Zahl der Fälle verdoppelt, wie Experten schätzen [Süddeutsche Zeitung], so ist das Land seit gut einer Woche außerhalb dieser Schätzung.

Aber es gibt auch Zweifel an den Zahlen. Einige Kritiker gehen davon aus, dass schlichtweg nicht genügend getestet wird und darum die Fallzahlen so niedrig sind. Nichtsdestotrotz hat sich nun auch Dänemark entschlossen [tagesschau.de], Kitas und Schulen vorerst zu schließen. 

Daniela Huzly, Bundesvorsitzende des Berufsverbands der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, kann sich nach ihrer Aussage durchaus auch einen solchen Schritt für einzelne Bundesländer oder ganz Deutschland vorstellen. "Kinder sind auch bei anderen Krankheiten entscheidend daran beteiligt, dass sich die Erreger verbreiten", sagte sie rbb|24, "und so wird es wohl auch bei Corona sein, auch wenn die meisten von ihnen einen leichten Krankheitsverlauf haben."

Entsprechend könne zumindest ein temporäres, flächendeckendes Schließen von Kindergärten und Schuleinrichtungen helfen, so Huzly weiter. Gleichzeitig betont die Ärztin, dass natürlich sicher gestellt sein müsse, dass nicht schon kranke Kinder, die dann zu Hause bleiben, zum Beispiel ihre Großeltern anstecken.

China: Quarantäne ganzer Regionen

Hubei [tagesschau.de], der wahrscheinliche Ursprung des Corona-Virus wird wohl so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Ganze Städte, die zu Sperrzonen werden, in die weder ein- noch ausgereist wird. Eine ganze Region unter Quarantäne, das ist der absolute Extremfall.

Seit einigen Wochen vermeldet man in China nun einen Rückgang beim Anwachsen der Fallzahlen. Haben also die drastischen Maßnahmen geholfen?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Vielleicht zu deutlich, wie Daniela Huzly zu bedenken gibt. "Wie sicher sind wir, dass diese Zahlen aus China belastbar sind", fragt sie. Grundsätzlich plädiert Huzly dafür, Maßnahmen wie ein komplettes Abriegeln von Regionen und Städten als allerletztes zu ergreifen. Zum einen, weil sie natürlich das Leben der Bewohner massiv beeinträchtigten. Zum anderen, weil sie unfassbar schwer für ganze Regionen durchzuführen seien. Dass dies aber zumindest für einzelne Fälle möglich ist, zeigt aktuell das Beispiel Neustadt (Dosse).

Südkorea: Massentests

Südkorea ist seit dem Ausbruch des MERS-Erregers 2012, bei dem 38 Menschen in dem Land starben, besonders gut auf Epidemien vorbereitet. So ist das Land aktuell in der Lage, 20.000 Tests auf Corona durchzuführen - pro Tag. Seit dem 28. Februar können dafür sogar potenziell Infizierte mit dem Auto durch spezielle Durchfahrtsstraßen fahren und sich noch im Wagen sitzend auf das Coronavirus testen lassen. Das soll verhindern, dass Infizierte beim Weg in die Klinik andere anstecken.

Wer sich die Zahlen zu den Infizierten anschaut, würde aber wohl auf den ersten Blick bezweifeln, dass dieser Ansatz funktioniert.

Die Infiziertenzahlen liegen deutlich über den geschätzten Verdoppelungsraten und das Land gehört zu den Nationen mit den meisten Fällen. Aber es hat mit 66 Toten auf 7.869 Fälle auch eine der niedrigsten Sterberaten. Der Grund dafür liegt wohl zum einen daran, dass dank der Massentests früh Fälle gefunden werden und zum anderen daran, dass wahrscheinlich in vielen anderen Ländern leichte Fälle gar nicht registriert werden. 

"Das Muster ist eigentlich recht ähnlich zu uns hier in Deutschland", sagt Daniela Huzly. Auch in Deutschland habe man sehr viele Fälle registriert, aber noch eine sehr geringe Zahl an Toten. Dass auch hierzulande erste Durchfahrtsstraßen für Tests aufgestellt werden, bezeichnet die Medizinerin als eine gute Maßnahme.

Man habe in Deutschland sowohl in Großstädten wie Berlin als auch auf dem Land wie in Brandenburg ein gutes Versorgungsnetz an Testlaboren und könne entsprechend große Mengen an Leuten testen, sagt Huzly. "Sicher sollte das nicht überstrapaziert werden, dass jeder mit Halskratzen getestet wird, aber man ist in jedem Fall bereit, um ebenfalls massenweise Tests durchzuführen, um auch schon leicht Erkrankte frühzeitig zu identifizieren", sagt sie.

In Südkorea scheint die Strategie aufzugehen: Seit einigen Tagen ist der Zuwachs an neuen Fällen langsamer geworden. Damit sich die Lage in Deutschland ähnlich gut entwickelt, reichen aber laut Huzly nicht nur Schulschließungen und die Tatsache, dass sich die Labors auf eine große Zahl an Tests wappne. "Am Ende ist, so banal es klingt, auch jeder einzelne gefordert etwas zu tun. Sei es eben das Verzichten auf das Ausgehen in eine Bar oder der Supermarktbesitzer, der ein paar Mal am Tag seine Regale mit Seife und Wasser abwischt." Nur dann könne das Wachstum der Fallzahlen vom derzeitigen Niveau gebremst werden.

(Alle Zahlen auf dem Stand 12. März, 14 Uhr) 

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Beitrag von Haluka Maier-Borst

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30 Kommentare

  1. 29.

    Ich möchte gerne andere Leute helfen als Volontär zu helfen
    Wie geht es? Wo kann ich mich melden?

  2. 28.

    Ich finde das total spannend. In Deutschland denkt man bei der Bewertung der Masken nur an sich selbst. Es geht beim Tragen der Maske in Japan nicht nur um einen selbst, sondern darum, andere nicht anzustecken. Und dann helfen normale Masken sehr wohl (Wie auch medizinisches Personal in Krankenhäusern, die Patienten zu schützen). Wer ohne Maske hustet wird in den Öffis schräg angeschaut. Und diesen Gedanken sollten wir in Krisenzeiten wie dieser und jedes Jahr zur Influenza-Verbreitung beherzigen: Es geht darum andere zu schützen und nicht nur um einen selbst.

  3. 27.

    Wenn die Kurve der "Corona-Infizierten in Deutschland " nicht mehr so steil ansteigt heißt das dass sich die Anzahl der zertifizierten Neuansteckungen verlangsamt hat. Das kann bedeuten, dass durch Einschränkung der Sozialkontakte die Ausbreitung langsamer wird. Ich habe hier aber "zertifiziert" hinzu gefügt, weil ich mal annehme dass mit "Corona-Infizierten in Deutschland", alle Infizierten mit positivem TESTergebnis gemeint sind.
    Und daher hatte ich nach den Tests gefragt. Denn wenn z.B. pro Tag nur 100 Leute getestet werden würden und alle immer positiv wären, dann gäb es jeden Tag nur 100 zertifizierte Neuansteckungen.
    Sinnvoll wäre es zu den diagnostischen Tests noch sogenannte "Sampletests" durchzuführen, also eine bestimmte Menge von vermeintlich gesunden Leuten mit gleichbleibender Altersverteilung für verschiedene Regionen (ggfs für verschiedene Berufsgruppen) zu testen um die "Durchseuchung" der Bevölkerung besser zu überblicken. Aber dass geht zu Kosten der Diagnosetests.

  4. 26.

    Die logarithmische Skala wird gewählt damit man eine Verlangsamung oder Beschleunigung des Anstiegs (d.h. Änderung der Rate) gut sehen kann.

  5. 25.

    Achtung. Die Grafiken sind manipulativ. Schauen Sie sich mal die Y-Achse an, die Werte steigen nicht in gleichen Schritten... dadurch kommt es zu einer flacheren Kurve. Das weiß doch jedes Kind. Wer so versucht die Panik zu bekämpfen, wird nur noch mehr Panik ernten.

  6. 24.

    Es gibt verschiedene Coronaviren, die bereits seit den 60er Jahren bekannt sind. Das neuartige SARS-CoV-2 trat allerdings erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf.

  7. 23.

    Der Coronavirus ist seit mindestens 2017 bekannt, ich habe noch Desinfektionsmittel aus diesem Jahr gefunden und siehe da...
    Auf der Anwendungsliste gegen was dieses helfen soll steht u.a.Corona .
    Wir alle wurden und werden immer wieder von unserer Regieirung verarscht, es wird IMMER erst dann reagiert wenn das kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    Unseren Politikern ist unser aller Leben völlig egal, diese leben eh in Ihrer Scheinwelt.

  8. 22.

    "Man habe in Deutschland sowohl in Großstädten wie Berlin als auch auf dem Land wie in Brandenburg ein gutes Versorgungsnetz an Testlaboren und könne entsprechend große Mengen an Leuten testen, sagt Huzly."

    Wieviel Tests werden gemacht ?
    Hier gibts jedenfalls keine Info:
    https://ourworldindata.org/grapher/covid-19-tests-country
    und hier habe ich auch nichts gefunden:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html
    ...kann natürlich was übersehen haben.

  9. 21.

    Dann möchte ich aber auch dass alle die hier vehement die Schließung von Kitas und Grundschulen fordern, dass sie sich der Kinder derjenigen annehmen, die unser Grundversorgungsnetz und Gesundheitsnetz irgendwie aufrechterhalten müssen!
    Oder wie soll das dann funktionieren?

  10. 20.

    "Ich versuche es nochmals die Leute von den schwachsinnigen FFP-Masken abzuhalten!
    Dies ist eine ganz klare Empfehlung der kompletten Ärzteschaft. "
    Nö ist es nicht, da wird sogar die Direktive ausgegeben FFP Masken im Notfall mehrfach zu verwenden:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Ressourcen_schonen_Masken.html
    Leider weiss man nicht wie lange sich die Viren so auf den verschiedenen Oberflächen halten (wird eventuell schon untersucht in dem man zumindest guckt, wie lange es dauert bis sich die DNA zersetzt....dh gucken ob die Nukleotidketten noch alle vollständig sind....insbesondere nach längerer UV Bestrahlung.???) Sinnvoller wäre es aber auch hier Alternativen in der Herstellung zu finden. siehe auch Kommentar 13.

  11. 19.

    Ich versuche es nochmals die Leute von den schwachsinnigen FFP-Masken abzuhalten!
    Dies ist eine ganz klare Empfehlung der kompletten Ärzteschaft.
    Nach einem Tag die Maske mal ins Labor geben. Die dort versammelden Keime sprengen jegliche versiffte öffentliche Toilette. Bitte es ist nicht meine Gesundheit.
    Wenn Masken dann einfacher Wegwerfmundschutz und diesen regelmäßig entsorgen.
    Wer natürlich die Kohle hat am Tag zwei bis drei teuere FFP-Masken zu verbraten. Bitte, hilft aber auch nicht.
    Die Einatmung ist auch nicht das Problem, da hilft Abstand halten.
    Verabschiedet Euch von dem Gedanken, dass da die Viren frei in der Luft schweben.
    Achtet auf Hände und absolute Hygiene der Hände.
    Achtet auf das was Ihr rauspustet!
    Verabschiedet Euch von dem widerlichen Gedanken, wie kann ICH und nur ICH mich schützen!
    Denkt wie kann ich meine Mitmenschen schützen.
    Sonst werden wir keine Chance haben.

  12. 18.

    Vollkommen richtig FFP Masken - insbesondere der Schutzstufe 2 und 3 - sind über mehrere Stunden wirksam gegen Tröpfcheninfektionen. Vermutlich aber aktuell nicht mehr so einfach zu bekommen.

  13. 17.

    "FFP Masken sind in der Handhabung für Laien ungeeignet und haben Risiken!"

    Alles völlig falsch!
    FFP-Masken der Schutzstufe 2 und 3 sind Staubmasken, die frei verkäuflich sind und die erheblich bessere Filtereigenschaften haben als einfacher Mundschutz (Rückhalterrate bis zu 99 % bei FFP 3). Nur die FFP-Masken sind geeignet über mehrere Stunden Tragezeit zu schützen und werden intwischen in Kliniken verwendet.

  14. 16.

    Hatten wir schon mal bis in die 60 Jahre, nur der Grund war ein anderer. Vielleicht kann man den einreisenden nicht infizierten Berliner und Brandenburger (viele Berliner wohnen im Land Brandenburg) einen Stempel auf die Stirn drücken, das erleichtert dann die täglichen Kontrollen.
    Berlin ist Land und große Stadt - Brandenburg ist großes Land mit kleiner Stadt Brandenburg.

  15. 15.

    Unabhängig von den Gefahren die der Corona-Virus mit sich bringt, fände ich es eine wichtige Maßnahme Schulen und Kindergärten zu schließen. Wir befinden uns ohnehin im Moment in einer Jahreszeit in der verstärkt viele Krankheiten auftreten. Die Immunsysteme der Kinder und Erwachsenen sind geschwächt und die Ansteckungsgefahr stark erhöht. Jeden Tag höre ich von Eltern, wie viele meldepflichte Infektionskrankheiten im Umlauf sind (von den nicht meldepflichtigen gar nicht zusprechen/ von der Dunkelziffer schon gar nicht). Wenn jetzt noch Corona dazu kommt, erahne ich gehäuft schwere Verläufe. Um die Infektionsketten aller zu unterbrechen, halte ich Schließungen für gerechtfertigt. Machen wir uns nichts vor. Aus Druck dem Arbeitgeber gegenüber, schicken viele Eltern ihre Kinder viel zu zeitig wieder in die Einrichtungen. Die Folge ist logisch, es wird sich leichter angesteckt, Verläufe schwerer und langwieriger. So können die Kinder, Alte und Schwache nicht schützen!

  16. 13.

    Ja Masken helfen natürlich massiv (siehe auch Adrians Kommentar Nr. 1))auch wenn wegen der Lieferschwierigkeiten anderes erzählt wird. Und Bastelprogramme in der Schule mit Hinweisen wie die Masken zu benutzen sind (Vorder und Rückseite auseinanderhalten etc. Einmal benutzen) wären definitiv sinnvoll.
    Für die die die englisch sprechen:
    https://www.youtube.com/watch?v=aNjpH5lBZ8w
    ...vielleicht gibts ja demnächst auch mal ein offizielles Video aus Deutschland. Da gibts ja sicher schon Initiativen an den Universitäten wo Mediziner mit Industriedesignern die Wirksamkeit unterschiedlicher Basteltypen untersuchen. Da wird sicher auch auf weitläufig erhältliche Materialen geachtet (eventuell waschbare Typen etc.).

  17. 12.

    Und wann werden nun hier ernsthafte Maßnahmen ergriffen?

    Die Erfahrungen in Asien und dem ersten in Italien unter Quarantäne gestellten Ort zeigen, es gibt nur ein wirksames Mittel: Isolation und so lange Einstellung der sozialen Kontakte. Alles Andere ist doch nur Augenwischerei.

    Wenn man sieht, wie hier das Leben weiter voran geht, als wäre nichts, wird das mit dem Eindämmen nichts. Wenn sich ein großer Kommunikationskonzern damit rühmt, daß man nach wie vor zehntausende Kunden am Tag zufrieden stellt, ... Aber allgemein ist das ja überall in den Gewerben so, die Gesundheit der Beschäftigten und der Kunden wird fahrlässig aufs Spiel gesetzt. Hier würden nur radikale Schritte helfen, ein Notdienst mit reduziertem Personal, das auch entsprechend ausgestattet ist.

  18. 11.

    Ich verstehe nicht, dass in Berlin noch nicht die Schulen geschlossen sind.
    Wieso setzt man tausende von Schülern und Lehrern dem Infektionsrisiko aus.
    Jeder weiß ja auch, dass Schulen sowieso nicht die hygienischsten Orte sind.
    Man denke nur an die Schülertoiletten, die Kantinen.
    Und die Schüler tragen dann den Virus in ihre Familien.
    Eine Notbetreuung sollte eingerichtet werden, aber wer kann, sollte seine Kinder zuhause betreuen.

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