Corona-Grafiken - Das sind die aktuellen Fallzahlen in Berlin und Brandenburg

Di 17.05.22 | 11:29 Uhr | Von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske
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Wie sich die Zahlen in den Kliniken entwickeln
Bild: rbb|24/Datawrapper

Die Corona-Pandemie in Berlin und Brandenburg: Wie viele Covid-19-Erkrankte liegen in den Kliniken? Wie entwickelt sich die Lage? Alle wichtigen Erkenntnisse in ständig aktualisierten Grafiken. Von Haluka Maier-Borst, Jenny Gebske, Arne Schlüter und Sophia Mersmann

Aktuell

  • Das Wichtigste im Überblick

Krankenhausaufenthalte, Einweisungen auf die Intensivstation und Todesfälle – all das verursacht Corona nach wie vor, aber deutlich seltener als in früheren Phasen der Pandemie. Zu verdanken ist das den Impfungen, den besseren Therapiemöglichkeiten und auch den milderen Varianten des Virus. Und das zeigt sich auch im Vergleich der Klinikzahlen mit den Höhepunkten der Pandemie.

Sollten die Grafiken nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

Entsprechend wollen wir bei rbb|24 noch mehr den Fokus verschieben - weg von den reinen Fallzahlen, hin zu den Vergleichen der klinischen Fälle. Das ist – neben dem Vergleich zu den Hochphasen der Pandemie – auch der Vergleich mit den Durchschnittswerten auf den Normalstationen, Intensivstationen und bei den Sterbefällen seit März 2020.

Darum finden Sie hier auch die Kurven zu den Fällen in den Kliniken, einmal für die letzten Monate und für die Zeit seit Beginn der Pandemie.

Und hier finden Sie die Kurven zu den Sterbefällen.

Der Vorteil dieses Vergleichs: die Definition und Statistik eines Covid-Falls im Krankenhaus oder auf dem Sterbebett hat sich seit dem Anfang der Pandemie nicht grundlegend geändert. Die Zählung der reinen Infektionen in gewisser Weise aber schon, weil viele Infektionen zwar per Schnelltest nachgewiesen werden, aber nur per PCR getestete Fälle in die Statistik eingehen.

Der Nachteil: Ganz genau sind die Zahlen zu den schweren Verläufen auch nicht. Denn zum einen gibt es Hinweise darauf, dass durch die mildere Omikron-Variante mehr Menschen mit als wegen Corona in die Klinik müssen oder gar versterben. Sprich die aktuellen Zahlen könnten in dieser Hinsicht das Problem überschätzen.

Zum anderen dauert es, bis Erkrankte in die Klinik kommen und mitunter sogar versterben. Entsprechend stellen diese Zahlen nur sehr verspätet die aktuelle Lage und Dynamik dar. Darum zeigen wir auch weiterhin, wie sich die reine Zahl der gemeldeten Fälle von Woche zu Woche verändert, nutzen aber als Kontext die Angaben des RKI zur Testzahl und Testpositivität für Berlin und Brandenburg.

Im Folgenden finden Sie weiterhin regional aufgeschlüsselt die Zahl der durch Covid-19-Patientinnen und Patienten belegten Intensivbetten, sowie die Hospitalisierungsinzidenz - trotz der bekannten Verspätungs- und Unterschätzungsphänomene, die zum Beispiel "Zeit Online" [zeit.de], "Der Spiegel" [spiegel.de] und NDR [ndr.de] thematisiert haben.

Hier finden Sie die Kurve der Fallzahlen, die allerdings durch die massiven Änderungen in der Teststrategie an Aussagekraft verloren hat und weniger relevant ist. Gleichwohl wollen wir sie aus Transparenzgründen nicht komplett streichen.

Ähnliches gilt auch für die Übersicht zu den Inzidenzen in den Landkreisen und Berliner Bezirken. Sie haben kaum noch Relevanz in der politischen Diskussion. Gleichzeitig könnten Sie frühzeitig auf eine andere Infektionsdynamik hinweisen.

Die Übersicht zu den Impfungen: Nach wie vor zeigen zahlreiche Studien, dass auch bei Omikron die Impfung der entscheidende Unterschied ist, wenn es um die Schwere der Verläufe geht.

Ganz verzichten wollen wir zumindest vorerst auf einige andere Grafiken. Das wären zum Beispiel die Grafiken zum Alter der Infizierten, eben weil die verschiedenen Altersgruppen höchst unterschiedlich getestet werden. Auch die Daten zum Anteil der verschiedenen Omikron-Varianten und die Berliner Corona-Ampel fallen künftig weg, sei es weil die Variante BA.2 klar das Geschehen dominiert oder weil sie schlicht schon lange kein Entscheidungskriterium mehr ist.

Weiterhin stellen wir die Entwicklung der Testpositivität und die Testzahlen dar, wenngleich auch das vor allem als Diskussionsgrundlage dienen soll.

Benutzt rbb|24 überall nur die Daten von Senat, Gesundheitsministerium und RKI?

Nicht ganz. Mehrfach gab es Änderungen bei der Teststrategie und Revisionen der Datenstände. rbb|24 versucht diese Veränderungen abzufangen, indem wir nachträgliche Korrekturen auf mehrere Tage verteilen.

Wie verlässlich sind die Daten am Wochenende?

Sowohl Berlin als auch Brandenburg haben ihr Datenangebot verringert. rbb|24 arbeitet darum mit einigen Ersatzlösungen, die sich wie folgt darstellen:

Berlin:

Der Senat meldet am Wochenende neue Fallzahlen, aber keine neue Zahlen zu Hospitalisierungen und Toten. Weil die Trends bei Hospitalisierungen und Totenzahlen träger sind, führen wir am Wochenende schlicht die Stände vom Freitag weiter. Die ITS-Auslastung führen wir allerdings basierend auf dem Divi-Register täglich aktualisiert weiter.

Brandenburg:

Brandenburg meldet am Wochenende nicht mehr. Wir führen deshalb an Samstagen und Sonntagen den bestehenden Stand fort. Auch hier liefert uns das Divi-Register aber zumindest für die Intensivstationen aktuellere Zahlen zu.

Warum wählt rbb|24 einen Sieben-Tage-Trend?

Die Meldungen zu den täglichen Neuinfektionen und Sterbefällen unterliegen vielen Schwankungen. Der 7-Tage-Trend soll diese abfangen. Gleichzeitig birgt der Sieben-Tage-Trend aber die Gefahr, dass aktuelle Veränderungen sich zu langsam abbilden. Darum zeigt rbb|24 auch den Einzeltrend für jeden Tag, aber im Verhältnis zum selben Wochentag eine Woche früher.

Wann ist ein Trend steigend, sinkend oder gleichbleibend?

Sinkend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent weniger Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Steigend ist der Trend, wenn im Vergleich zum Vergleichszeitraum mindestens zehn Prozent mehr Neuinfektionen, Tests, Intensivfälle etc. gemeldet werden.

Gleichbleibend ist der Trend, wenn der Unterschied unterhalb von zehn Prozent mehr oder weniger liegt.

Wieso zeigt rbb|24 keine Karte?

rbb|24 verzichtet auf eine Darstellung der gemeldeten Fallzahlen oder Klinikfälle, weil hohe Infektionszahlenen oder gar hohe Belastungen in einer Klinik nicht notwendigerweise mit dem Infektionsgeschehen dort zu tun haben. Deshalb soll auch nur der Eindruck einer "Gefahrenkarte" vermieden werden.

Warum fehlen Angaben zu den Genesenen oder den "aktiv Infizierten"?

Das Infektionsschutzgesetz verlangt keine Meldung von genesenen Menschen. Entsprechend sind die Zahlen hierzu lediglich Schätzungen. Ferner impliziert der Ausdruck "aktiv Infizierte", dass genau diese Menschen aktuell das Problem sind. Das wird aber in der Mehrheit der Fälle nicht so sein, weil es sich dabei um diagnostizierte und im Idealfall isolierte Fälle handelt. Das Problem sind die noch nicht entdeckten Fälle. Außerdem beachtet diese Rechnung keine Zeitverzüge durch Nachmeldungen oder einem Anstau der Proben. Daher verzichtet rbb|24 auf eine Darstellung von Genesenen und aktiv Infizierten.

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Beitrag von Haluka Maier-Borst und Jenny Gebske

Kommentar

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Antwort auf [Horst] vom 15.12.2021 um 08:39
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2038 Kommentare

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  1. 2038.

    Daß die Hüllkurve bisweilen besser ist für Trendaussagen hatten wir ja schon mal. Das Stück Kurve aus dem ich das vermute ist auch noch recht kurz, allerdings habe ich mir dazu den 7d- und 14d-Wert für R-eff angesehen und der stützt zumindest teilweise meine Vermutung. Aber mehr wissen wir sicher erst in 1-2 Wochen.

  2. 2037.

    Da kann ich Ihnen helfen.

    Infizierte in Deutschland am 01.02. 2.155.200, am 01.04. 4.473.400 (+108%) - von bundesregierung.de.
    Neuinfektionen in Berlin im 7-d-Durchschnitt am 01.02. 10.368, am 01.04. 5172 (-50%) - von dieser Seite.

    Aktuell gibt es in D laut RKI 1.580.700 Infizierte, also 1,9%.

    Zu den 78%: 1 minus 0,97 hoch 50 ergibt 78,2%. Das ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auf mindestens einen Infizierten trifft, wenn man Kontakt zu 50 Personen hat, bei 3% Infizierten (inklusive Dunkelziffer), berechnet natürlich übers Gegenereignis.

  3. 2036.

    Der Wochenschnittsverlauf irritiert, da er IMO die Tendenz falsch widergibt.
    Ich fand schon immer die Hüllkurve auf die Peeks der Inzidenz aussagekräftiger, und da sehe ich im Moment keinen gestoppten Trend.
    Aber wozu auch überhaupt auf die Inzidenzkurven achten? Hört das denn nie auf?
    Die Hospitalisierung geht unbeirrt fast linear runter (https://data.lageso.de/lageso/corona/corona.html#station%C3%A4re-behandlung). Übrigens ist der Verlauf für die Normalstationen fast völlig parallel zur Inzidenz, also ohne Verzug.
    Das allein zeigt schon, dass 1. die angebliche Untererfassung eine Mär ist, und 2. die Dunkelziffer sich nicht nennenwert geändert hat,

  4. 2035.

    Kommt in etwa hin. Was jetzt rumliegt, stammt evtl. aus der Lieferung von 165 Millionen Dosen, die wir für 3,83 Milliarden € eingekauft haben. Macht 116 € pro Dose. Zu welchem Preis Lauterbach nach der Inventur eingekauft hat, weiß ich nicht.

  5. 2034.

    Ihren Prozentzahlen kann ich nicht folgen.
    Deutschland 1.2.: 9.978.146 und 1.4.: 21.357.039 Das ist eine Zunahme von 114 %. ok
    Berlin 1.2. 540.491 und 1.4. 911.834 Das ist keine Abnahme um 50 %, sondern eine Zunahme von 69 %
    Berlin hat in früheren Monaten halt höhere Fallzahlen als andere Länder gehabt, wie Bayern auch, beide übrigens mit massenhafter Verbreitung von FFP2.
    Und die ewige Leier von der Untererfassung geht mir auf den Keks, wenn hier was nicht untererfasst wird, sind das Fallzahlen, da können Sie ganz sicher sein.

  6. 2033.

    Die Summe der Fallzahlen deutschlandweit der letzten 21 Tage sind 1,55 Mio. Wo haben Sie ihre 1,7 Mio her, welchen Zeitraum legen Sie zugrunde? Und übrigens, die Fallzahlen sind in den zwei Maskenjahren gefallen und gestiegen usw, völlig unabhängig von den Masken.

  7. 2031.

    @rbb24: Gibt es zu diesem Artikel
    https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2022/04/nonnemacher-corona-impfstoff-verfallen-geringe-quote-brandenburg.html
    zum Problem der vielen Impfdosen auf Lager einen Fortschritt für eine Lösung? Bei der Zahl der Impfungen bewegt sich ja eigentlich kaum noch was und kurz vor dem Verfallsdatum wird die auch keiner mehr woanders abnehmen wollen. Welchen Einkaufswert hatten eigentlich diese Impfdosen?

  8. 2030.

    Ich nahm bundesweite Werte als Grundlage, und da ist eine Wahrscheinlichkeit von 78% nicht gerade gering.

    In Berlin haben wir es mit einer systematischen Untererfassung zu tun. Begründung: Nach Abschaffung der PCR-Testpflicht nahm in Berlin von Anfang Februar bis Anfang April die Anzahl der offiziell Infizierten um fast 50% ab, während sie in ganz Deutschland um 100% zunahm.

    Bedenken Sie auch die Dunkelziffer. Nicht jeder Infizierte wird "entdeckt".

  9. 2029.

    Ich nahm bundesweite Werte als Grundlage, und da ist eine Wahrscheinlichkeit von 78% nicht gerade gering.

    In Berlin haben wir es mit einer systematischen Untererfassung zu tun. Begründung: Nach Abschaffung der PCR-Testpflicht nahm in Berlin von Anfang Februar bis Anfang April die Anzahl der offiziell Infizierten um fast 50% ab, während sie in ganz Deutschland um 100% zunahm.

    Bedenken Sie auch die Dunkelziffer. Nicht jeder Infizierte wird "entdeckt".

  10. 2028.

    Wenn ich die Zahlen der letzten 3 Wochen in Berlin addiere sind das 47.584 positiv Getestete. Das sind 1,3 % der Einwohner, wovon die meisten eh schon nicht mehr anstecken sind. Also doch eher gering die Chance einen zu treffen.

  11. 2026.

    Kann ich so nicht erkennen:
    KW11: 41.587 Fälle, 73.655 ausgewertete PCR-Tests, davon 25.190 positiv
    KW12: 43.261 Fälle; 68.272 ausgewertete PCR-Tests, davon 21.437 positiv
    KW13: 34.936 Fälle, 62.445 ausgewertete PCR-Tests, davon 16.985 positiv
    KW 14: 27.359 Fälle, 58.000 ausgewertete PCR-Tests, davon 14.732 positiv
    KW15: 18.811 Fälle, 43.686 ausgewertete PCR-Tests, davon 10.266 positiv
    KW16: 15.795 Fälle, 44.211 ausgewertete PCR-Tests, davon 9.505 positiv
    KW 17: 19.290 Fälle, 46.829 ausgewertete PCR-Tests, davon 9.038 positiv
    KW 18: 13.656 Fälle, hier gibs noch keine Laborzahlen
    KW 19: 14.638 Fälle

  12. 2025.

    Trotz immer weniger werdender Tests scheint der Abwärtstrend bei den entdeckten und gemeldeten Coronainfektionen in Berlin gestoppt zu sein.

  13. 2024.

    Die Kontaktverfolgung war oft nur eine Maßnahme um den Leuten den Geschmack ab diversen Sachen zu vermiesen.
    Man erinnere sich … an den Einzelhandel… ich habe von keinem einzigen Fall gehört bei dem die Kontaktdaten von Warenhäusern angefordert wurden.
    Naja zum Glück hat sich das meiste erledigt und die paar Sachen, die noch da sind werden auch nicht mehr lange Bestand haben.

  14. 2023.

    Das ist eigentlich kein Widerspruch. Die Aussage ist: Wenn die mittlere Dunkelziffer nur leicht höher ist als die Annahme des RKI (Faktor 2-3), die Sie ja zitierten, dann hätten wir jetzt einen wesentlichen Anteil an Infizierten, welche schon vorher mal mit einem SARS-CoV-2-Virus als infiziert gewesen sein müßten (der Infiziertenanteil würde >100% werden), ergo muß dann vor der Omikronwelle schon eine doch recht weit verbreitete natürliche Immunität durch Erregerkontakt existiert haben und die Omikroninfektionen zu einen nicht verschwindenden Teil auf schon mal mit SARS-CoV-2 Infizierte getroffen sein.

  15. 2022.

    Die Frage nach der Wahrscheinlichkeit einen Infizierten und auch Infektiösen in freier Wildbahn in einer ganz konkreten Situation zu treffen und sich auch in der konkreten Situation anzustecken, hatte ich schon ganz am Anfang der Epidemie aufgeworfen. Ich habe bis heute dazu keine Untersuchung gefunden. Solange keine detaillierten und vollständigen Infektionsketten bekannt sind, wird sich das auch weiterhin nicht sicher in Deutschland beantworten lassen. Es gab da mal diesen Ausbruch in einem Pflegeheim. Da geriet erst der leiter in Verdacht, da er nochmal im Büro war trotz Quarantäne. Das wurde dann aber ausgeschlossen. Dann wurde auf die geringe Impfquote beim Personal verwiesen. Die genauen Infektionsketten wurden selbst in diesem sehr überschaubaren Cluster niemals bestimmt - aber es wurde trotzdem als Begründung für die Impfpflicht in diesen Einrichtungen angeführt als Argument.

  16. 2021.

    " ... dürfte eine reale Einschätzung eher unmöglich sein um wieviele sich die infizierten und toten erhöhen. " Ja. Das ist aber das alte Problem, das schon seit Anfang an besteht, daß im Prinzip keine Verläßlichen Daten über die Infektionsketten vorliegen und auch nie ernsthaft in Deutschland erfaßt wurden. Deshalb war ja auch immer wieder mal Thema, ob die Maßnahmen nicht an den für den jeweiligen Ausbruch wesentlichen Infektionsketten einfach vorbeizielten und deshalb Eindämmung nie wirklich funktionierte.

  17. 2020.

    Bereits vor einem Jahr hat die ECDC den erhöhten Nutzen von ffp2 Masken gegenüber OP Masken angezweifelt.
    Da sich weder die Gesichter noch die Masken geändert haben dürfte sich auch die Aussage der ECDC nicht geändert haben. Aber haben Deutschland und Österreich als einzige Länder der Erde verstanden, wie wichtig die ffp2 Maske ist und alle anderen sind doof ?
    Und in Sachen „Haftung“ und Eigenverantwortung… jederzeit hätte ich kein Problem wenn mir zweifelsfrei nachgewiesen wird das sich Person XY am soundsovielten und die und die Uhrzeit sich bei mir angesteckt hat… und kein vermutlich könnte es möglich gewesen sein… und was noch wichtiger ist, dass derjenige keine Möglichkeit hatte sich von solchen gefährlichen Orten fern zu halten… und bei ÖPNV fallen mir da ein paar Alternativen ein. Und dann wird es schwierig selbst keine Eigenverantwortung zu übernehmen aber dies von anderen zu erwarten.

  18. 2019.

    Ergänzung: Aktuell sind offiziell 2% der Bevölkerung in Deutschland infiziert plus Dunkelziffer. Bleiben wir bescheiden und gehen von 3% insgesamt aus. Wenn Sie auf 50 Menschen in einem S-Bahnwaggon treffen (oft sind es viel mehr), dann beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auf mindestens einen Infizierten treffen, über 78%.

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