Wolfgang Meyer-Sabellek impft einen Mann im vierten Impfzentrum in Berlin, das im Terminal C des ehemaligen Flughafens Tegel gelegen ist. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)
Video: rbb|24 | 10.02.2021 | Material: ARD aktuell | Bild: dpa/Kay Nietfeld

Mit Impfstoff von Astrazeneca - Viertes Berliner Impfzentrum in Tegel eröffnet

Nach der Arena in Treptow, dem Eisstadion im Wedding und der Messehalle 21 im Westend ist am Mittwoch das vierte Berliner Impfzentrum an den Start gegangen. Mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden dort nur unter 65-Jährige versorgt.

Das vierte Berliner Corona-Impfzentrum ist am Mittwoch im Berliner Nordwesten eröffnet worden. Es ist im Terminal C des ehemaligen Flughafens Tegel untergebracht, der seit Anfang November nicht mehr genutzt wird.

Nach Angaben der Gesundheitsverwaltung startet der Betrieb mit 200 Impfungen täglich und soll schrittweise - abhängig von der verfügbaren Impfstoffmenge - auf 1.000 gesteigert werden.

Astrazeneca wird nicht an Senioren verimpft

Zum Einsatz kommt der neue Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca, von dem am Samstag 14.400 Dosen in Berlin angekommen sind.

Eine Besonderheit: Er wird anders als der Impfstoff von Biontech-Pfizer und der des US-Herstellers Moderna nur Menschen unter 65 Jahren gespritzt. Das Impfzentrum in Tegel kommt deshalb für ältere Berlinerinnen und Berliner nicht infrage. Somit werden in Tegel zunächst Beschäftigten in Pflege- und Gesundheitsberufen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, Impfungen angeboten.

Zuletzt 3.000 Impfungen täglich

Im Vollbetrieb sollen bis zu 3.800 Impfungen pro Tag möglich sein. Das sei zum Start aber noch nicht zu erwarten, hieß es von der Gesundheitsverwaltung. Für den Betrieb ist der DRK-Kreisverband Müggelspree zuständig, dessen Helferinnen und Helfer im Terminal C im Einsatz sind.

Bisher ist bereits das Impfzentrum in der Arena in Treptow, das auf dem Messegelände und das im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding geöffnet. Die Zahl der täglichen Impfungen, die dort zuletzt bei rund 3.000 lag, dürfte mit dem Start des vierten Impfzentrums steigen.

Von den bis zu 20.000 Impfungen, von denen Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) im Spätherbst gesprochen hatte, sobald alle sechs geplanten Impfzentren im Betrieb seien, ist das allerdings noch weit entfernt. Die beiden noch nicht geöffneten Impfzentren sind im Hangar 4 auf dem früheren Flughafen Tempelhof und im Velodrom in Pankow untergebracht. Wann sie an den Start gehen, ist noch nicht bekannt.

Dort soll Kneiding zufolge zunächst medizinisches Personal seine Impfung erhalten. Kostenlose Taxifahrten, die den Menschen über 80 Jahren vorbehalten sind, gebe es zum Impfzentrum in Tegel daher nicht, sagte Kneiding, aber einen kostenlosen Bus-Shuttle. Das Impfzentrum sei von 9 bis 19 Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet.

Im Vollbetrieb sollen bis zu 3800 Impfungen pro Tag möglich sein. Das sei zum Start aber noch nicht zu erwarten, sagte Kneiding. Für den Betrieb ist der DRK-Kreisverband Müggelspree zuständig, dessen Helferinnen und Helfer im Terminal C im Einsatz sind. Spürbare Einschränkungen des Impfbetriebs wegen des Winterwetters erwartet Kneiding nicht.

 

Bisher ist bereits das Impfzentrum in der Arena in Treptow, das auf dem Messegelände und das im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding geöffnet. Die Zahl der täglichen Impfungen, die dort zuletzt bei rund 3000 lag, dürfte mit dem Start des vierten Impfzentrums steigen.

 

Von den bis zu 20 000 Impfungen, von denen Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im Spätherbst gesprochen hatte, sobald alle sechs geplanten Impfzentren im Betrieb seien, ist das allerdings noch weit entfernt. Die beiden noch nicht geöffneten Impfzentren sind im Hangar 4 auf dem früheren Flughafen Tempelhof und im Velodrom in Pankow untergebracht. Wann sie an den Start gehen, ist noch nicht bekannt.

Dort soll Kneiding zufolge zunächst medizinisches Personal seine Impfung erhalten. Kostenlose Taxifahrten, die den Menschen über 80 Jahren vorbehalten sind, gebe es zum Impfzentrum in Tegel daher nicht, sagte Kneiding, aber einen kostenlosen Bus-Shuttle. Das Impfzentrum sei von 9 bis 19 Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet.

 

Im Vollbetrieb sollen bis zu 3800 Impfungen pro Tag möglich sein. Das sei zum Start aber noch nicht zu erwarten, sagte Kneiding. Für den Betrieb ist der DRK-Kreisverband Müggelspree zuständig, dessen Helferinnen und Helfer im Terminal C im Einsatz sind. Spürbare Einschränkungen des Impfbetriebs wegen des Winterwetters erwartet Kneiding nicht.

 

Bisher ist bereits das Impfzentrum in der Arena in Treptow, das auf dem Messegelände und das im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding geöffnet. Die Zahl der täglichen Impfungen, die dort zuletzt bei rund 3000 lag, dürfte mit dem Start des vierten Impfzentrums steigen.

 

Von den bis zu 20 000 Impfungen, von denen Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci im Spätherbst gesprochen hatte, sobald alle sechs geplanten Impfzentren im Betrieb seien, ist das allerdings noch weit entfernt. Die beiden noch nicht geöffneten Impfzentren sind im Hangar 4 auf dem früheren Flughafen Tempelhof und im Velodrom in Pankow untergebracht. Wann sie an den Start gehen, ist noch nicht bekannt.

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21 Kommentare

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  1. 21.

    "Somit werden in Tegel zunächst Beschäftigten in Pflege- und Gesundheitsberufen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, Impfungen angeboten.:
    Solange Sie kein Impfangebot bekommen,werden Sie auch nicht geimpft!!!

  2. 20.

    Ich möchte gerne eine immfung Termin ich bin 58 Jahre alt

  3. 19.

    Wird wohl inzwischen anders gesehen.

    https://www.welt.de/vermischtes/live221095606/Corona-live-WHO-empfiehlt-AstraZeneca-Impfung-auch-fuer-ueber-65-Jaehrige.html

  4. 18.

    In Tegel soll der Impfstoff von Astrazeneka verimpft werden. Der ist z.Zt. nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen.

  5. 17.

    "Und wenn jemand schreibt das der Weg weit ist kann ich dem nur zustimmen denn im ÖFNV holt man sich erst den Virus."
    Liebe Toska,
    Impfzentren lassen sich eben nicht in beliebiger Anzahl direkt in Anwohnernähe aufbauen und im Gegensatz zu den Flächenländern sind die Wege im großen Berlin doch noch akzeptabel zu bewältigen. Die über 80jährigen können in Berlin ,im Gegensatz zu Brandenburg kostenlos mit dem Taxi fahren. Die breite Masse kann später wahrscheinlich bei Hausarzt geimpft werden,den erreichen aber viele Leute auch nur mit dem Auto oder eben den Öffis . Für meine Mutter im Land Brandenburg musste ich mich auch um den Transport zur Impfung nach Oranienburg kümmern. Zum 2. Termin Mitte Feb. werde ich sie fahren. Wir müssen uns eben alle nicht nur gegenseitig schützen sondern auch helfen :-)

  6. 16.

    Berlin ist eben groß und sein Sie froh,dass Sie in einem Stadtstaat leben und nicht in einem Flächenland. Da gibt es Regionen mit 2-3x so weiten Wegen. Nicht nur zu einem Impfzentrum und zu dem Sie mit Terminen auch nur 2x hinfahren müssen.

  7. 15.

    Nein,
    in Tegel wird aktuell wohl nur Astrazenika verimpft und der ist BEI UNS nur für die Altersgruppe 18-64 zugelassen obwohl belastbare Daten aus der EMA Studie nur für die Altergruppe der Probanden von 18 bis 55 vorliegen.
    In Italien und in Spanien setzt man das deshalb wohl auch so um (Impfung nur 18 bis 55) !
    Warum die Zulassung und Empfehlung der StIko in Deutschland trotzdem für die Altergruppe 18 bis 64 erfolgt ist konnte ich bislang nirgendwo seriös erfahren bzw. nachlesen - außer das man sich auf die Erfahrungswerte bei anderen Vakzinen beruft. Wie will man das den Menschen zwischen 56 und 64 vermitteln, die nun sicher noch mehr verunsichert sind ?!

    ich kann jedem nur empfehlen sich die EMA Studien zu AstraZenika mal genau anzuschauen (stehen auf der wirklich gute Web Site vom Paul Ehrlich Institut zum download bereit) ...

  8. 14.

    Ich halte es für empfehlenswert, ein bisschen nachzudenken, bevor Sie die Bequemlichkeit der Gesellschaft anprangern. Es stellt nämlich eine große Herausforderung dar, die Impfzentren zu erreichen, insbesondere für ältere Menschen. Und auch für jüngere, die in Tegel geimpft werden sollen, stellt sich die Frage, ob der Aufwand und insbesondere auch die Gefahr, sich zu infizieren akzeptabel ist, um mit einem Impfstoff wie AstraZeneca geimpft zu werden, der nachweislich nur geringe Wirkung hat. Und es wäre auch viel einfacher, wenn der Hausarzt nebenan die Impfung vornimmt. Mit genügend Impfstoff wäre so eine zweimalige Impfung aller Berliner in wenigen Wochen problemlos umsetzbar.

  9. 13.

    Bin 88 Jahre alt. Am 4.Jan.bekam ich nach 92 Anrufen (Dauer eines Anrufs ca.2 Min.)mündlich einen Impftermin gleich am nächsten Tag. Wenig Minuten später kam eine eine E-mal neuer Impftermln: 26.01.
    Impftermin 26.01 wurde abgesagt.Bis heute(10.02.) keinerlei Informationen.
    Sehe in der rbb- Abendschau aber Fr.Nonnenmacher wie sie medienwirksam neue Impfzentren eröffnet und man kann auch erkennen dass geimpft wird.
    Schlussfolgerungen:Ein moderner Staat u. mit einer zentralen Telefon Nr. viele Tausende Anrufer einen Impftermin zuzuweisen ist dümmlich u.völlig unüberlegt.Die weiteren geschilderten Verfahrensweisen sind Ärgernisse die Leute verärgern und unnötig sind.

  10. 12.

    Impfzentrum für nur unter 65 Jährige. Sind denn die Älteren schon geimpft? Ich dachte, da ist eine Reihenfolge festgelegt worden.

  11. 11.

    Diese generelle und damit auch Ihre Bequemlichkeit der Gesellschaft kotzt mich ehrlich gesagt an... es sterben zu Hauf Menschen und Sie beschweren sich, dass sie nicht umme Ecke geimpft werden... armselig!

  12. 10.

    Der Vergleich mit der 3.Welt ist in diesem Zusammenhang unpassend."
    Nun, eins haben wir ja doch noch voraus und das lassen wir uns auch von niemand nehmen, wo kommen wir denn sonst hin:
    Hier wird auf einem sehr hohen Niveau gejammert und gemeckert.
    Is doch wahr.

  13. 9.

    Wo ist denn Frau Kalayci? Sie muss sich doch auch für das nächste Impfzentrum abfeiern, in dem kaum geimpft wird.

  14. 8.

    Ich hätte vor einigen Monaten ehrlich gesagt nicht gedacht, dass wir zu dieser Zeit bereits einen Impfstoff haben.
    Ich sehe die Impfnachrichten der letzten Wochen eher positiv und wäre, wenn ich an der Reihe wäre, auch bereit, für eine Impfung nach Tegel zu fahren. Für einen guten Facharzt fahre ich auch bis ans andere Ende der Stadt.

    Vor einem knappen Jahr war das Rumgeheule in der Bevölkerung nach Masken irgendeiner Art riesengroß, inzwischen kann offensichtlich jeder so viele FFP2-Masken günstig bis gratis erwerben, wie er oder sie möchte.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass irgendein Politiker - gleich welcher Partei - gesagt hätte, dass, sobald ein Impfstoff verfügbar sei, dieser in zigmillionenfacher Stückzahl bereitstünde. Es wurde sogar von Solidarität gesprochen, damit auch ärmere Länder dieser Welt etwas abbekommen.

    Ich kann daher die Anspruchshaltung einiger Bürgerinnen und Bürger bezüglich des Tempos beim Impfen nicht mal im Ansatz nachvollziehen.

  15. 7.

    Wo haben wir denn Impfstoff? Sicher ist Impfstoff schnell auf den Markt gekommen aber sind Sie sich überhaupt bewusst was da an Steuergelder reingesteckt wurde.
    Und wenn jemand schreibt das der Weg weit ist kann ich dem nur zustimmen denn im ÖFNV holt man sich erst den Virus.
    Ihre Kommentare sind auch zum ko...weil völlig unlogisch.

  16. 6.

    Der Vergleich mit der 3.Welt ist in diesem Zusammenhang unpassend. Dann könnte man auch den Nordpol als Beispiel nehmen. Froh sein kann man in diesem Land schon lange nicht mehr, da teilweise die 3.Welt tatsächlich in vielen Kernbereichen noch übertroffen wird.

  17. 5.

    Das erzählen Sie mal einem Bewohner der 3. Welt.
    Wo liegt das Problem zum alten Flughafen zu fahren? Sind Sie da nicht auch hingefahren um in nden Urlaub zu fliegen?
    Seien Sie froh, das überhaupt in der kurzen Zeit ein Impfstoff entwickelt wurde.
    Wo läge das Problem wirklich eine weite Anreise in Kauf zu nehmen um geimpft zu werden.
    Ihr Verständnis von Selbstverständlichkeiten ist zum k..... !

  18. 4.

    Impfen ist eine Reise wert. Wir sollten noch ein Impfzentrum in der Pampa eröffnen. Wer hat sich bloß diese Standorte ausgedacht?

  19. 3.

    Wir sind ja froh, dass überhaupt geimpft werden kann. Bei ca.14000 Dosen-also 7000 für Erstimpfung ist doch bald wieder Schluss( 700 pro Tag =10 Tage oder 350=20Tage). Den haupt- und ehrenamtlichen Helfern vom DRKMüggelspree sind wir dankbar, aber ist das nicht quer durch die Stadt(25-40km). Z. B. ist die Zentrale der Malteser knapp 10 Autominuten entfernt. Vielleicht ging es nicht anders.
    @rbb: es wäre interessant zu erfahren, wie es dort funktioniert. Buchen die Arbeitgeber die Termine? Wer vom Personal ist zuerst dran (Alter, Gefährdungsstufe o.ä.). Nach welchen Kriterien entscheidet der Arbeitgeber, falls er bucht? Gibt es ein paar Taxihalteplätze(vielleicht möchte jemand auf eigene Kosten das nutzen) oder muss man den shuttle-Bus nehmen? Bitte gerne einen Bericht dazu.

  20. 2.

    Wunderbar ein Centrum nach dem anderen wird aufgebaut nur Impfstoff haben wir keinen und Personal.
    Ich kann das ganze Gequatscht nicht mehr hören.

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