Für den digitalen Impfpass - Brandenburg verschickt 400.000 Briefe mit Impfnachweis

Holger Rostek, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Brndenburg (KVBB), zeigt mit Ursula Nonnemacher (Bündnis90/Die Grünen), Brandenburgs Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, den bundesweit eingeführten digitalen Impfnachweis (Demo-Version für den Pressetermin). Der Nachweis wird ab sofort in den Brandenburger Impfzentren nach erfolgter Zweitimpfung ausgegeben. Der QR-Code zeigt mit einer Kontroll-App den Impfstatus. (Quelle: dpa/Bernd Settnik)
Bild: dpa/Bernd Settnik

Diejenigen, die vor dem 10. Juni ihre zweite Corona-Impfung in einem Impfzentrum oder von einem mobilen Impf-Team in Brandenburg erhalten haben, können mit Post rechnen. Das Land sendet ihnen ihren Impfnachweis nach Hause.

Das Land Brandenburg beginnt am Freitag damit, den digitalen Impfnachweis per Post an alle Personen zu verschicken, vor dem 10. Juni ihren vollständigen Impfschutz in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Impf-Team in Brandenburg erhalten haben.

Bis Ende kommender Woche sollen nach Auskunft des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg schrittweise insgesamt rund 400.000 Briefe mit entsprechenden Codes versandt werden.

Geimpfte können diesen QR-Code in Form des Papierausdrucks als Impfnachweis vorlegen oder den QR-Code in ihr Smartphone einlesen, zum Beispiel in die speziell dafür vorgesehene CovPass-App. Der digitale Nachweis kann auch in der offiziellen Corona-Warn-App des Bundes angezeigt werden.

Wer keinen Brief bekommt, muss in die Apotheke

Alle vollständig geimpften Personen, die keinen Brief erhalten oder die zum Beispiel in Hausarztpraxen oder in Krankenhäusern geimpft wurden, können sich ihren digitalen Impfnachweis kostenfrei in vielen Apotheken ausstellen lassen. Der Deutsche Apothekerverband bietet auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de [externer Link] eine Suchfunktion an, mit der man teilnehmende Apotheken in der Nähe finden kann.

Seit dem 10. Juni werden die digitalen Impfnachweise vor Ort in den Impfzentren im Land Brandenburg ausgestellt. Das Ministerium weist nochmals darauf hin, dass auch der gelbe Impfpass gültig bleibt, um die Corona-Impfungen nachzuweisen. "Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein ergänzendes Angebot", heißt es in einer Pressemitteilung.

Sendung: Radioeins, 18.0.2021, 13:30 Uhr

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14 Kommentare

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  1. 13.

    Dann nehmen Sie doch einfach weiter Ihren gelben Impfausweis... Es zwingt Sie doch niemanden

  2. 12.

    400.000 Briefe, also mit Ausdrucken, Eintüten, Porto rund 400.000 Euro Kosten. Davon sehr, sehr viele für Senioren höherer Altersgruppen, das sind genau die Leute, die alles, aber auch alles übers Smartphone erledigen. Eine völlig unnötige Aktion in meinen Augen. Wer meint, dass er so einen QR-Code braucht, kann sich das aus der Apotheke oder der Arztpraxis holen. Ich brauche diesen Schrott nicht, ich habe einen Impfausweis, wo alles drin steht. Wer den nicht akzeptieren will, braucht auch mein Geld, z.B. für Eintrittskarten, Restaurantbesuch, Hotelübernachtung nicht.

  3. 11.

    Erstmal ist das nicht Hr. Spahn, sondern die Land Brandenburg Regelung. Dann hatte Brandenburg das von Anfang an verkündet, die QR-Codes zu versenden, also hätten einfach die Leute mal die 3 Tage warten können! Aber das Stichwort Impfvordrängler scheint man auch hier wieder schön zu sehen!

  4. 10.

    "Bis Ende kommender Woche sollen nach Auskunft des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg schrittweise insgesamt rund 400.000 Briefe mit entsprechenden Codes versandt werden."
    So wie die Impfeinladungen für die ungeimpften Ü80 Mitte März ?????

  5. 9.

    Wurde doch vorher schon gesagt das die Impfnachweise mit der Post verschickt werden.... Es gibt halt Leute die nicht warten können oder wollen..... Ich habe ihn automatisch mit meiner letzten Impfung bekommen....

  6. 8.

    Wo ist die Logik? Die Menschen stürmen in die Apotheke und in Arztpraxen, lassen sich ein Zertifikat ausstellen und jetzt bekommt man alles nochmal per Post bzw. kann es sich über Doctolib selber runterladen.....
    Warum haut Herr Spahn immer so Dinger raus und kein Mensch sagt was?
    Als ob alle morgen in den Urlaub fahren.....

  7. 7.

    Gehen Sie doch einfach mit Ihrem Impfpass in eine Apotheke. Hat bei mir 3 min gedauert

  8. 6.

    Dieser Abschnitt im Text mit dem QR-Code kommt mir vor wie der Sketch mit Didi Hallervorder, der sein Telefon nur zum Telefonieren braucht. Eine Beschäftigungstherapie für nada, also nichts, denn im nächsten Winter gibt es einen neuen Virus und die ganzen aktuellen QR-Codes kann man in die Tonne treten.

  9. 5.

    Die haben gestern angefangen das digital über DoctorLib, dem Buchungsportal, bereitzustellen. Sobald verfügbar, bekommt man wohl eine Mail.

  10. 4.

    Wäre toll,
    wenn auch Berlin das für die Impzentren hinbekäme.

  11. 3.

    Mal schauen, ob ich auch einen Nachweis bekomme: ich wurde direkt am 10.06. geimpft, aber das Ausdrucken war im Impfzentrum technisch bedingt noch nicht möglich. Zudem bin ich in Berlin geimpft worden, allerdings zwischenzeitlich nach Brandenburg gezogen. Da bin ich mal gespannt... Da werde ich wohl selbst aktiv werden müssen.

  12. 2.

    Ihren Sarkasmus können Sie sich sparen, seien Sie froh, dass Sie dem Impfpass nicht auch noch hinterherrennen müssen und wenn es Sie nicht betrifft dann kann es Ihnen doch egal sein.

  13. 1.

    Inklusive eines Fotos der Gesundheitsministerin?

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