Ein Kind wird am 07.05. 2020 in der Pestalozzi-Fröbel-Haus Kita im Bezirk Wilmersdorf während der Corona-Krise im Rahmen eines Notprogramms von Erziehern und Elternteilen zur Eingewöhnung betreut (Bild: dpa/Wolfgang Kumm)
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Video: Brandenburg Aktuell | 18.05.2020 | A. Goligowski | Bild: dpa/Wolgang Kumm

Berlin und Brandenburg - Corona-Infektionen an Kitas und Schulen gemeldet

In Berlin und Brandenburg sind mehrere Grundschulen und Kitas von Corona-Fällen betroffen. Nachdem in Berlin-Spandau eine Schule geschlossen worden war, meldete zuletzt auch Potsdam-Mittelmark Infektionen.

Neben zwei Grundschulen in Berlin-Spandau sind jetzt offenbar auch zwei Kitas und eine weitere Grundschule in Brandenburg vom Coronavirus betroffen.

Eine Fünftklässlerin in Damsdorf wurde am Wochenende positiv auf das Virus getestet, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark dem rbb. Das Mädchen, seine gesamte Klasse sowie die Lehrerin müssten deshalb jetzt in Quarantäne. Der Betrieb an der Schule könne fortgesetzt werden. Aufgrund des Hygienekonzepts hatten die Schüler der Klasse keinen Kontakt zu anderen Schülern, sagte ein Sprecher der Gemeinde am Montag. 

Im Ortsteil Reckahn von Kloster Lehnin ist nach Informationen der Sprecherin zudem eine Kita-Erzieherin von Corona betroffen. Die Betroffene, vier weitere Erzieherinnen und acht Kinder mussten deshalb in Quarantäne.

Corona-Fälle auch in Velten und Netzen

Bereits in der vergangenen Woche wurde in Velten (Oberhavel) eine Lehrerin der Linden-Grundschule positiv auf das Coronavirus getestet. Für drei Kontaktpersonen, darunter eine weitere Lehrkraft der Schule, wurde eine 14-tägige häusliche Isolation angeordnet, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Die Schule selbst wurde nicht geschlossen, das zuständige Gesundheitsamt bescheinigte ihr "ein gutes Konzept für die Umsetzung der Abstands- und Hygieneregeln".

Im April hatte es in einer Kita im Ortsteil Netzen in der Gemeinde Kloster Lehnin einen Corona-Fall gegeben. Die Einrichtung wurde daraufhin für 14 Tage geschlossen, ist mittlerweile aber wieder geöffnet.

Zwei Grundschulen in Berlin-Spandau betroffen

In Berlin-Spandau wurde die Grundschule am Weinmeisterhorn in der Daberkowstraße wegen einer coronainfizierten Lehrkraft vorübergehend geschlossen.

In einer zweiten Spandauer Grundschule am Birkenhain hatte eine weitere coronainfizierte Lehrkraft nur eine abgeschlossene Lerngruppe unterrichtet und nach Angaben der Amtsärztin Kontakt zu vier anderen Personen. Deshalb entschied die Amtsärztin, lediglich die Lehrkraft, die vier Kontaktpersonen und die betroffene Lerngruppe unter Quarantäne zu stellen. Die Grundschule bleibt geöffnet.

Sendung: Antenne Brandenburg, 18.05.2020, 12:00 Uhr

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57 Kommentare

  1. 57.

    Die chinesischen Grundschulen, deren Eltern haben bessere Einfälle. Damit die Kinder Abstand halten, haben sie Hüte aus Pappe gebastelt. Auch schön bunt bemalt. Links und rechts von diesen Papphüten, Abstandshalter von 1 Meter aus Pappe daran festgeklebt. Sie sollen es den Kindern erleichtern, Abstand voneinander zu halten. Natürlich tragen sie auch Nasen- Mundschutz Masken. So können mehrere Kinder in einer Klasse sitzen. Kommt darauf an, wie groß der Raum ist und die Größe von den Tischen.





  2. 56.

    Ups, ist das hier eine Fangfrage. Jetzt bin ich eher geplättet. Man muss nicht 14 Tage in Quarantäne.
    Lehrer müssen die Auflagen beachten. Kinder möchten nach langer Schulschließung, ihre Lehrer umarmen.
    Schulen ohne Körperkontakt zu den Lehrern. Das ist eine echte Mamut Aufgabe.
    Auf den engen Kontakt zu den Kindern können und wollen die Erzieher nicht verzichten.
    „Den Abstand kindgerecht demonstrieren“
    Die geplante Rückkehr der fünften Klassen am Montag könne das Kollegium noch bewältigen, mit weiteren Jahrgangsstufen sei man in den gegenwärtigen Strukturen jedoch überfordert. Gerade für die kleineren Kinder der Klassen 1-4 ist eine Beschulung schon aus sozialen Gründen und auch weil diese Altersgruppen unselbständiger sind, notwendig.
    Abstand halten um Corona- Infektion zu vermeiden, mit Nasen- Mundschutz Masken. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern noch besser 2,0 Meter zwischen den Tischen einzuhalten.




  3. 55.

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Aber nicht nur die kinder, auch die erzieher!!

    Aber scheint in diesem staat nur bei den bundesligavereinen zu funktionieren. !!!!!

  4. 54.

    Warum werden nicht die Erzieher und Erzieherinnen wie die fussballer vor ihrem einsatz getestet?
    Hier läuft wohl wieder mal etwas gewaltig schief in dem system

  5. 53.

    Hm es gibt dann doch immer wieder Sachen die ich nicht wirklich verstehe.
    In den Klassen muss Abstand gehalten werden.
    Ist eine Person infiziert, muss die ganze Klasse in 14tägige Quarantäne.

    Wozu dient dann der Abstand ?

  6. 52.

    Kaum sind Kita und Grundschulen wieder offen, schon sind sie wieder zum Teil geschlossen. Das hatte ich mir schon geahnt. So traurig wie es ist, Corona wird uns lange begleiten. WHO rechnet mit zweiter Welle.

    Das ist jetzt Zukunft
    Die AHA-Formel gegen Corona!
    A=Abstand H=Hygiene A=Alltagsmasken
    Das sollten die Eltern mit ihren Kindern zu Hause üben, bevor sie wieder eine Tagesstätte besuchen.


  7. 51.

    Und wie genau soll dann die Betreuung erfolgen, wenn beide Eltern arbeiten müssen. Der Tag hat nur 24 Stunden und auch Eltern müssen schlafen... Ihre Lösung ist eben nur für alle eine Lösung, die keine kleinen Kinder haben.

  8. 50.

    "Deshalb entschied die Amtsärztin, lediglich die Lehrkraft, die vier Kontaktpersonen und die betroffene Lerngruppe unter Quarantäne zu stellen. Die Grundschule bleibt geöffnet." (Zitat aus dem Artikel) ........ sicher wurden doch auch die Kontaktpersonen (Familien) der betroffenen Kinder unter Quarantäne gestellt??

  9. 49.

    Ich als Schwedin, die in Berlin arbeitet, verstehe Sie nicht. Schäden an Menschen: mehr Tote als in D. und viele Arbeitslose. Schäden an Wirtschaft: in S. viele neue Arbeitslose, viele Geschäftsaufgaben, überall hoher Rückgang von Umsatz. Was Sie mit Schäden an der Gesellschaft meinen in D wahrscheinlich die Schulbildung. Schäden in S. noch mehr Angstkranke und Suchtkranke. Und dass man die ganze Zeit über in offenen Restaurants Bier trinken konnte, sich anstecken konnte, nicht getestet wird und es ausser dem Rat sich Paracet zu kaufen, keine Behandlung gibt, führt dazu dass eben mehr gestorben sind. Ist das besser?
    Thema eigentlich ist aber Schule. Das ist sehr schwer eine gute Lösung zu finden, die nicht ungerecht ist.

  10. 48.

    Ich wünsche mir dass die Menschen weiterhin vernünftig bleiben. Mundschutz tragen, Abstand halten und wenn sie krank sind zu Hause bleiben. All denjenigen welche erkrankten wünsche ich gute Besserung, viel Gesundheit.

  11. 47.

    Unfassbar diese ganzen Kommentare und diese ständigen Kriterien an den Eltern die verzweifelt sind weil ihnen alles verständlicherweise über den Kopf wächst.
    Ich habe keine Kinder aber großes Verständnis für die unterschiedlichen Sorgen und Nöte dieser Eltern.
    Ich möchte nicht wissen was ich in so einer Situation machen würde.
    Hier gibt es Eltern die scheinbar mit der Situation gut zurecht kommen, aber man darf nicht vergessen, das es die unterschiedlichsten Lebenssituationen gibt und nicht alle das Glück haben den Alltag gut zu meistern.

    Auch frage ich mich bei den Leuten, die noch bis auf ungewisse Zeit alles dicht machen / lassen wollen, ob sie sich auch darüber bewusst sind, was dann mit diesem Land und seinen Menschen auf Dauer passiert.

    Nur „ alles zulassen „ ist das Eine, aber man muss sich auch über die gesamte Tragweite so einer Meinung bewusst sein.

  12. 46.

    Außerdem bitte ich zu bedenken, dass es in den Hotspots Spanien/ Italien/ Großbritannien und USA 230 gemeldete Fälle schwer erkrankter Kinder gibt, von denen vermutet wird, dass diese Erkrankung im Zusammenhang mit einer zuvor durchlebten Corona Erkrankung stehen. Auch hier ist nicht klar, welche Folgeschäden bleiben. In Deutschland wird man diese Fälle, da alle Schulen wieder öffnen, dann sicher auch feststellen. Aus meiner Sicht wäre ein etwas respektvoller Umgang mit dem Thema dienlicher. Könnte jeder Kind treffen, oder? Darum sollten alle Beteiligten sehr genau darauf achten, die Kontakte zu reglementieren und nicht noch z.T. auch mit den Kindern auf die "Coronademos" gehen. Dann sollten diese Personen zumindest ihre Kinder zu Hause lassen und nicht noch andere, die sich an die Regeln halten, gefährden. Und zum Abschluss: Klar, eine Welt wie vorher, ganz ohne Corona, wäre toll. Aber so ist das Leben. Auf Veränderungen muss man sich einstellen. Sie kann man nicht wegdiskutieren.

  13. 45.

    Die Diskussion empfinde ich kaum erträglich. Keiner drückt den Infizierten sein Mitgefühl aus und wünscht eine gute Besserung. Das möchte ich hiermit tun. Wir wissen alle nicht, wie die Krankheit jeweils verlaufen wird. Es erscheint zudem auch nicht ausgeschlossen, das sich Lehrer und Erzieher in Ausübung ihres Berufes, weil sie sich um die Kinder anderer kümmern, infizieren. Einem schwer Erkrankten, einem späteren Pflegefall oder der verstorbene Lebenspartner und Vater/ Mutter nutzt dann auch die eventuelle Anerkennung als "Berufskrankheit" wenig. Viele der im Schuldienst tätigen Pädagogen gehören zur Risikogruppe. Kinder sind bei anderen Viruserkrankungen sehr häufig gute Überträger. Ob das auch in diesem Falls so ist, ist noch nicht abschließend bewiesen, aber wahrscheinlich. Zumindest hatten die Schulschließungen nachweislich den größten Effekt beim Rückgang unserer Infektionszahlen.

  14. 44.

    Meine Tochter (4 Jahre) ist noch zu Hause, aber laut Plan soll es ab kommender Woche für 4 Stunden starten. Bisher haben wir noch nichts gehört. Ich glaube noch nicht daran und freue mich jeden Tag, wenn mein Mann um 18 Uhr übernimmt und ich in meine 6 Stunden Arbeit starte, zwischendurch mal Nachrichten lesen (wie jetzt) und gleich geht’s weiter. Ich habe mich damit eingerichtet, aber mein Kind hat sich verändert, ist sehr anhänglich und schüchtern. Ob die Kita ein guter Ort ist, ich weiß nicht… Wir holen am Nachmittag oft eine Freundin dort ab, weil unsere Kita um 15 Uhr schließt und die Mama aber selbst als Erzieherin bis 18 Uhr arbeiten muss. Sie ist in einer Gruppe mit lauter Kleinkindern, weil diese zeitgleich mit ihr in die Notbetreuung kamen. Der nächste Schwung, mit Kindern ihres Alters hat später angefangen und ist in einer anderen Gruppe. In unserer Kita scheinen alle Erzieher gestresst und brüllen nur rum, überall Flatterband und ständig: ABSTAND, ABSTAND, ABSCHTAND…schall

  15. 43.

    Die Kinder, welche die Kitas besuchen, sollten gesund sein: So hörte man es heute in der Tagesschau. Damit gehe ich davon aus, dass man alle Kinder auf Covid getestet hat. Dies entspricht jedoch nicht der Realität, denn kein einziges Kind wird getestet. Wie wird eigentlich mit den Menschen in diesem Land umgegangen? Einige haben noch nicht begriffen, um was für eine Krankheit es sich handelt!

  16. 42.

    Wie schön für sie, dass sie ihren Lebensunterhalt offenbar nicht selbst verdienen müssen.

    Wie dreist ist so ein Kommentar denn? Aus welchem Jahrhundert sind Sie?

  17. 41.

    Die Schulen und Kindergärten müssen daher meiner Meinung nach weiterhin zwangsweise geschlossen bleiben!
    LG
    Paul

  18. 40.

    Doch, die unverkürzten Zahlen aus Schweden sind wichtig. Normalerweise sterben in einem Land jährlich plus/minus 1 % aller Menschen, also rund 1.000 von 100.000, das nennt sich "Sterbeziffer". 34 von diesen 1.000 sind wohl eher kein "Massensterben". Über den Daumen sind es in Schweden normalerweise rund 250-270 Sterbefälle pro Tag (in Deutschland rund 2.400). In drei Wochen Ende März/Anfang April lag in Schweden diese Zahl durchschnittlich zwischen 330 und 360 pro Tag. Das ist deutlich mehr als normal und Corona ist noch nicht vorbei, aber es war kein "Massensterben", und die Zahl hat sich seither wieder dem normalen Wert angenähert. Mal den Verlauf der geglätteten Kurve von Deutschland und Schweden vergleichen ... In der ersten Januarwoche 2000 hatte Schweden auch schon einmal ähnliche Zahlen, was vermutlich am Jahrtausendwechsel lag und nicht an einem Virus. Schwedische Zahlen: www.statistikdatabasen.scb.se

  19. 39.

    Na da ist doch bestimmt noch ein wenig Zeit für die Eigenversorgung mit Lebensmitteln, kleiner Garten und ein paar Hühner schafft Sie auch noch noch.
    Bitte nicht böse nehmen, ich hab volles Verständnis für Sie. Ich denke eine klare Strategie wie es mit der Bildung unserer Kinder weitergehen soll wäre sehr hilfreich. Dann könnte man evtl. das Stresslevel etwas senken und sich wirklich um das Wohl der Kinder kümmern. Den Ansatz mit der Streckung der Schulzeit sollte man zu Ende denken. Das klingt recht erfolgversprechend für mich. Derzeit hängt verdammt viel von der Eigeninitiative der Lehrer, dem pädagogischen Können, Geschick und Beruf der Eltern sowie reichlich Zufall ab. Chancengleichheit sieht anders aus.
    Ärgerlich ist natürlich wenn man sich rechtfertigen muss das man nicht ins 19Jh. zurückgebeamt werden möchte wo Bildung oft noch 100%iges Familienproblem war.

  20. 38.

    Komischerweise hat es früher auch gereicht, dass nur einer auswärts gearbeitet hat. Dass es heute nicht mehr so ist, liegt wohl an den Ansprüchen, die man heute hat. Mehrmals um Jahr in den Urlaub fahren etc...
    Mir sind andere Sachen wichtig und wenn man die Kinder fragt, haben sie auch lieber Eltern, die da sind...
    Übrigens arbeite ich inzwischen auch wieder Teilzeit aber meine Kinder sind auch schon aus dem Grundschulalter raus..

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